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Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Salinenwälder in Südostbayern

 von Sepp

250 Jahre Waldnutzung für ein Großgewerbe zwischen 1619 und 1867

Welche Auswirkungen hatte die Salinenwirtschaft längst vergangener Tage auf die Wälder rund um Berchtesgaden und Traunstein? Wie sahen die Wälder vor der Nutzung durch den Menschen aus? Worin besteht der Unterschied zwischen Wald-, Alm- und Maisweide? Auf diese und weitere Fragen gibt Forstwissenschaftler Dr. Martin Zierhut vom Bayerischen Forstministerium am Mittwoch, 11. Januar 2012 um 19:00 Uhr im Nationalpark-Haus Berchtesgaden Antwort. Die dritte Veranstaltung der Winter-Vortragsreihe mit dem Titel „Salinenwälder in Südostbayern“ befasst sich mit der Waldnutzung zwischen 1619 und 1867.

Säge und Sapi

Wellensäge und Sapi

Holz und Salz

Diese beiden Begriffe sind in der Geschichte des Berchtesgadener Landes untrennbar miteinander verbunden. Für den Betrieb der Salinen wurden große Holzmengen benötigt. Über Jahrhunderte hinweg prägte der enorme Holzbedarf der Salinen die Waldnutzung in der Region. Hinzu kam der Bedarf an Bauholz für die Anlagen zum Transport des Holzes aus den Wäldern zur Saline sowie für die Holzfässer, in denen das Salz gelagert wurde. Die enge Verflechtung von Holz und Salz fand ihren Niederschlag auch im Bergrecht. Mit dem Recht, Salz zu sieden, waren immer auch die Holznutzungsrechte in den Wäldern für die Brennholzgewinnung verbunden.

 

Der Vortrag „Salinenwälder in Südostbayern“ ist die dritte Veranstaltung der traditionellen Winter-Vortragsreihe des Nationalparks Berchtesgaden. Beginn der Veranstaltung ist am Mittwoch, 11. Januar um 19:00 Uhr im Nationalpark-Haus, Franziskanerplatz 7 in Berchtesgaden. Der Eintritt kostet 2,50 Euro.

 

Presseinfo Nationalpark Berchtesgaden

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