Aktiv & Outdoor
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26. Januar 2013 um 15:29 von Sepp BGLT

Wahrer Luxus – Eine eigene Eistockbahn

Vergesst den Swimmingpool in eurem Garten, das Berchtesgadener Land ist keine amerikanische Suburb -  wahrer Luxus zeigt sich in unseren Breitengraden ganz anders: Und zwar in Form einer  Eistockbahn im eigenen Garten. So eine private Eisbahn zeugt nämlich nicht nur von einem gesunden Selbstvertrauen, sondern vermittelt auch Traditionsbewusstsein und eine sportliche Lebenseinstellung.

 

BGLT Eisstockschießen

 

Auch unsere Ursula zählt zum exklusiven Zirkel der Eistockbahneigner. Am Donnerstag haben wir ihre Hausbahn getestet.

 

Die BGLT beim Eisstockschießen

Außer Ursula selbst und Christian, der sich als wahrer Profi am Eisstock erwies, haben wir anderen alle als blutige Amateure die Eisbahn betreten.  Das wurde uns bei der Regekunde und vor allem bei der Erklärung der Zählweise nur allzu deutlich bewusst, auch die Begrifflichkeiten „weit“ und „eng“ bei der Einteilung der Mannschaften überraschten uns. Wir versuchten dennoch unser Bestes und fanden rasch sehr viel Gefallen an diesem Sport. Auch Christians lautstarke Aufschreie in einem ausgestorben geglaubten und uns somit völlig unverständlichen Surheimer Dialekt konnten uns nicht verwirren, unsere Fortschritte waren offensichtlich und für jedermann zu sehen. Und so ergriff Christian, nachdem er erkennen musste, dass wir gar nicht so viel schlechter Eisstockschießen als er, deprimiert die Flucht (Vielleicht hatte er aber noch auch einen Termin)!

 

Glühwein und vegetarisches Gulasch

Trotz unermüdlicher Bewegung (deswegen auch die Bewegungsunschärfe in den Bildern) machten sich mit Ablauf der ersten Stunde unseres kleinen Turnieres, das wir gestartet haben, die Januar Temperaturen bemerkbar. Doch für Abhilfe war gesorgt: Ein Szegediner Kartoffelgulasch, meisterhaft zubereitet von unserer Gastgeberin, wärmte uns wieder auf und ermöglichte auch unseren beiden Vegetariern den Gulasch-Genuss (so geht es zu bei der BGLT: Für unsere Vegetarierer wird sogar das Gulasch fleischlos). Und zum Nachtisch gab es dann den beim Eistockschießen unvermeidlichen Glühwein.

Derart gestärkt machten wir uns schließlich an eine zweite Runde, und siehe da: Aus den Anfängern, die vor 2 ein halb Stunden unsicher das Eis betraten und nicht mal wussten, wie man einen Eisstock hält – geschweige denn stößt- waren Profis geworden, die sich plötzlich sogar an den Impulserhaltungssatz aus ihrem Physikunterricht erinnerten und so mit wissenschaftlicher Akribie und mathematischer Genauigkeit ihre Eisstöcke an der Stelle direkt an der Daube platzierten, an der gerade noch ein gegnerischer Eisstock stand!

 

Danke Ursula für den wunderbaren Abend, ich freue mich schon auf eine Wiederholung, Sepp BGLT!

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