Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Christoph

Trailrunning, ein Selbstversuch

 von Christoph

Es ist faszinierend, wenn man die Berichte von unserm Blog-Mitautoren Steve liest. Er ist Trailrunner und seine Trails beschreibt er mit vielen Fotos ins einem lesenswerten Blog uptothetop. Nun dachte ich, das muss ich mal ausprobieren, dieses Trailrunning. Es muss ja nicht rund um den Königssee sein, wie es Steve erst kürzlich gemacht hat, seine Trailbeschreibung gibt es auf seinem Blog hier nachzulesen. Ich fange lieber mit einer bekannten Strecke an und habe das Watzmannhaus ausgewählt. Da kenne ich den Weg und weiß, dass ich zur Not auch gehend und nicht laufenderweise hochkomme.

Blick auf kleinen Watzmann

Ein Ausblick wie dieser ist das Ziel - doch noch liegen 1158 Höhenmeter vor mir.

Am Hammerstiel geht es los.
Wichtiger Tipp: Zwei Euro in Münzen für den Parkautomaten dabei haben!

Zuerst geht es durch den kühlen Wald, was sehr angenehm ist. Später wird es noch heiß genug werden. An der Stubenalm hole ich zum ersten Mal den Fotoapparat aus dem Rucksack.

Stuben-Alm

Eingebettet in die blühenden Almwiesen liegt die Stuben-Alm.

„Wer rastet, der rostet“, sagte schon meine Großmutter  Und recht hat sie. Denn das Fotografieren bringt mich aus dem Rhythmus und die Beine fühlen sich viel schwerer an als gerade noch beim Laufen. Also nehme ich den Fotoapparat in die Hand – um ihn nicht immer umständlich herauskramen zu müssen.

Watzmannhaus

Das Watzmannhaus kommt in Sichtweite.

Auch wenn es noch nicht so spät ist, wird es langsam immer wärmer. Gut, dass ich um 7 Uhr losgelaufen bin. Denn mir ist so schon gar furchtbar heiß. Ab der Mitterkaseralm werden die schattenspendenden Bäume immer weniger. Dort spannen die Wirtsleute gerade die Sonnenschirme auf. „Willst Du nicht nicht eine Pause einlegen?“, fragt der innere Schweinehund. Doch ich ignoriere ihn und laufe weiter.

Falz-Alm

Die Falzalm ist der Foto-Klassiker schlechthin.

Jetzt wird der Weg immer steiler. Das merken auch meine Beine. Die Kondition lässt nach und meine Finger fangen an zu kribbeln. Ist das normal? Wahrscheinlich bin ich kurz vor dem Hyperventilieren. Also schalte ich einen Gang runter (den letzten, sonbst würde ich stehen) und gehe weiter. Doch ich liege trotzdem gut in der Zeit. Unter zwei Stunden, hatte ich mir vorgenommen und erreiche schließlich das Plateau genau nach 1h42min.
Nun bin ich froh, den einen Liter Wasser mithochgeschleppt zu haben.

Watzmann, Hocheck

Die Profis laufen bis zum Hocheck weiter.

Der Enzian blüht überall und lauter Schmetterlinge flattern vorbei. Das ist sehr schön anzuschauen, aber ich bin mehr damit beschäftigt, wieder zu Atem zu kommen.
Fazit: Trailrunning macht  Spaß, ist aber anstrengend!

 

Servus und bis bald!
Christoph

 

6 Kommentare

12. Juni 2014um15:03 von Alex

Das glaube ich dir gerne! Ich finde ja schon einfaches Laufen anstrengend, da will ich mit Trailrun erst gar nicht versuchen! mir reicht momentan mein neues Bike mit E Motor 😀

antworten

12. Juni 2014um16:29 von Stephan Köhl

Respekt! Und so schöne saftige Wiesen und blaue Enzian…

antworten

12. Juni 2014um20:07 von Steve

Hey Christoph,

geniale Tour und ein herzliches Willkommen in der Welt der Trailrunner! Grandiosere Einstieg!
Ich bin mir sicher, dass das nicht dein letzter Run war. Glaube mir, es werden nich einige folgen! 😉

Viele Grüße aus Bad Reichenhall

Steve

P.S.: Danke für die Links 😉

antworten

13. Juni 2014um23:04 von Lisa

Bist du auch schon infiziert mit dem Steve-Virus? Im September kommt dann die Königsseerunde dran, ich seh’s schon kommen, Christoph. Ts, ts, ts, die jungen Leut‘!

antworten

17. Juni 2014um14:23 von Carmel

Hallo,

schöne Bilder und schön beschrieben 🙂 – Ich wünsche Dir weiterhin so schöne Trails 😉

Viele Grüße vom sonningen Bodensee!

antworten

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert*