Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Im Alleingang durch das Steinerne Meer

 von Ann-Kathrin

Ja, ich bin alleine durch das steinerne Meer. Für den einen ein Dorn im Auge, wenn jemand im Alleingang in diesem Gebiet unterwegs ist, für den anderen auch sehr gut vorstellbar. Klar, bekam ich auch Kritik dafür, aber auch die Schulterklopfer waren diese Tour Wert. Gestartet bin ich über die Kallbrunnalmen zum Ingolstädter Haus um von dort weiter zu gehen über den Eichstätter Weg zum Riemannhaus.

 

Vom Riemannhaus, das optisch einer Mondstation ähnelt, bin ich dann weiter zum Kärlingerhaus. Als Route nutzte ich den Weg über das Salzburger Kreuz, Wunderquelle und schwarze Lacke. Hinunter ins Tal ging es dann vom Kälingerhaus über die Saugasse nach St. Bartholomä. Ein guter Berggeher braucht für diese Tour 2 Tage. Für nicht so ambitionierte Berggeher sollte man dann einen Tag dazu rechnen.

Blick hinunter zum Dießbachstausee mit Seehorn

Blick hinunter zum Dießbachstausee mit Seehorn

Das Steinerne Meer

Das Steinerne Meer

Hört sich alles nach einer gemütliche Hüttentour an. Klar, für mich, die regelmäßig in den Bergen unterwegs ist, war das auch nicht anstrengend. Das risikobehaftete am steinernen Meer ist die Orientierung! Bei PERFEKTEM Wetter ist auch diese kein Problem, aber sobald Regen, Schnee oder Nebel kommt, kann das steinerne Meer zu einer menschenfeindlichen Region werden. Auch tiefstehende Sonne kann störend sein, denn durch das permanente geblendet werden verliert man leicht den Überblick wo nun die nächste Markierung ist (auch mit Sonnenbrille). Die Wegmarkierungen erkennt man an roten Strichen auf den Steinen, ist er vertikal geht es geradeaus, ist er horitontal muss man abbiegen und ist er in Form eines halben Dreieckes geht es um die Ecke. Also, wer auch diese Tour gehen will, sollte unbedingt bei trockener Witterung und null Prozent Regenneigung/Nebel gehen.

 

Für mich als Fazit kann ich sagen, dass diese Region einfach wunderschön ist! Ich habe mich direkt verliebt! Sobald nächstes Jahr die Berghütten wieder öfnnen und der Schnee weg ist, werde ich definitiv dort wieder anzutreffen sein. Dann aber auf anderer Route. Welche, das seht ihr dann nächstes Jahr 😉

 

Hier noch  ein paar Impressionen:

Dießbachstausee mit Blick zum großen Hundstod

Dießbachstausee mit Blick zum großen Hundstod

Das Steinerne Meer

Das Steinerne Meer

do gehts auffi

do gehts auffi

das Riemannhaus

das Riemannhaus

Das Steinerne Meer

Das Steinerne Meer

das Kärlingerhaus

das Kärlingerhaus

Gruß, eure Ann-Kathrin

5 Kommentare

20. Oktober 2014um20:27 von Sepp

Sauber Ann-Kathrin, schöne Tour! Danke für deinen Bericht ud die Bilder!

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21. Oktober 2014um18:27 von Siggi

Hallo Anka. . . tolle Leistung. . .

wie lang hast gebraucht ?

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22. Oktober 2014um9:01 von Gerdi Schiebe

Hut ab Ann-Kathrin,
Wir haben die Tour vor 3 Jahren gemacht waren aber 4 Wanderer!
Danke fuer die schoenen Bilder

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23. Oktober 2014um7:34 von Ricarda Büttner

Hallo Ann-Kathrin,
da hast Du noch eine wunderschöne Tour machen können zum Abschluß…….super:-).Da wäre ich gerne dabei gewesen.
Ich freue mich auch schon auf nächstes Jahr…….Anregungen dazu fand ich ja genug……..nur ein paar „Wanderfreunde“ fehlen noch…..:-)
LG Ricarda

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1. November 2014um11:01 von Ann-Kathrin

Hallo Siggi! Ich habe 2 Tage gebraucht. Tag 1 gegen 11:00 gestartet und am nächsten Tag gegen 17:30 zurück gewesen auf St. Bartholomä.
Gruß, Ann-Kathrin

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