Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

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Der neue Klosterhof Bayerisch Gmain

 von Sepp
Grundsteinlegung Klosterhof Bayerisch Gmain

Grundsteinlegung Klosterhof Bayerisch Gmain

Von einer kunstvoll gestalteten Lithographie als Grundstein, der Präsentation der alten Handwerkskunst des Schindelspaltens bis hin zur Aktionskunst mit den alten Ziegeln des Vorgängerbaus – das Motto „Kunst bauen“ zieht sich mit verschiedenen Facetten durch die Grundsteinlegung des Klosterhofs in Bayerisch Gmain und will damit bei seinen zukünftigen Gästen und Mitarbeitern neue Begeisterung wecken. Am 12. Juni 2015 wurde der Grundstein des neuen Klosterhofs im Rahmen einer Festveranstaltung in Bayerisch Gmain gelegt. Die Erweiterung und Neugestaltung des Klosterhofs ist eines der größten Hotelprojekte im Landkreis und gilt allgemein als Leuchtturmprojekt in der Region. Bereits bei der Grundsteinlegung unterstreichen die Verantwortlichen mit einem anspruchsvollen Programm voller frischer Ideen ihren zukünftigen Anspruch. Die drei Säulen des neuen Klosterhof-Konzeptes sind schon allseits fassbar: Premium, Kunst und Kultur, Medizin. Bei strahlendem Sonnenschein war für alle Gäste die Premium-Lage mit dem freien Blick auf drei Gebirgszüge bereits erlebbar. Die schon gebauten sichtbaren Bereiche des Hotel-Wellnesstraktes mit übergroßformatigen Fensterfronten ließen die exklusive Bauweise erkennen. Und der mit einer Edelstahl – Widmung versehene Grundstein wurde von einem Kran mit einer im Wind wehenden Klosterhof-Fahne an seinen zukünftigen Platz in der Bodenplatte getragen. Er wird auch in Zukunft an präsenter Stelle immer für Gäste und Besucher sichtbar sein. Das ist auch dieses Grundsteines würdig, handelt es sich doch bei der Deckplatte um einen speziell für diesen Anlass gestalteten Lithographie-Stein des bekannten Münchner Künstlers Wolfgang Gerner. Das in den Hotelfarben eingefärbte Kunstwerk nimmt das zukünftige Logo des Klosterhofs auf: die keltische Triskele, ein Zeichen für die Sonne und das Leben. Fachkundige Erläuterungen zum Stein und zum ebenfalls anwesenden Künstler gab die Leiterin der Kunstakademie von Bad Reichenhall Frau Dr. Brigitte Haussmann. Kunst und Kultur seien ein wichtiger Aspekt des ganz besonderen Klosterhof-Lebensgefühls erklärten die Inhaber Henrike und Dr. Andreas Färber in ihrer emotionalen Rede. „Begeisterung Leben –“

Klosterhof Bayerisch Gmain

Klosterhof Bayerisch Gmain

Begeisterung leben“ sind Schlüsselwörter für das neue Hotelkonzept und dies wird von den beiden Unternehmern auch glaubhaft gelebt. Dass das Projekt eine Strahlkraft hat und für die Alpenstadt Bad Reichenhall und darüber hinaus auch eine enorme Wichtigkeit betont die Landtagsabgeordnete Michaela Kaniber in ihrer Ansprache. „Es bedeutet Mut Visionen umzusetzen und voranzutreiben und zu diesem Mut, ein derartig wegweisendes Projekt für die Region anzugehen, kann ich Familie Färber nur gratulieren.“ Die Wurzeln des geschichtsreichen Klosterhofs lassen sich bis ins 16. Jahrhundert zurückverfolgen. Einst von den Augustiner-Mönchen als Ökonomie des Klosters St. Zeno zur eigenen Versorgung mit landwirtschaftlichen Produkten gegründet, war er über Jahrhunderte ein Ort der Ruhe und der Inspiration, aber auch des naturverbundenen Lebens. Die Schanklizenz aus dem Jahre 1880 ist eine der ältesten in der Region. Im Jahr 1988 wurde der Klosterhof von der Familie Lederer zu einem Hotel erweitert und der authentische Charakter der über 500 Jahre alten Klosterökonomie mit liebevoller Aufmerksamkeit erhalten. Seit 2012 zeichnet sich die Familie Färber für dieses Kleinod verantwortlich. Auf das Bewahren dieses unverwechselbaren Orts mit seiner belebenden Schönheit wird auch während des Umbaus mit viel Bedacht und Gespür geachtet. Nach drei Jahren Planung und einer 16 monatigen Bauzeit ist die Wiedereröffnung des Klosterhofs für Frühjahr / Sommer 2016 geplant. Es entsteht ein Vier-Sterne Superior Hotel mit höchsten Ansprüchen. Die 65 großzügigen Zimmer betonen mit einer zentralen Kunststehle den Kultur- und Designanspruch des Hauses und der exklusive Wellnessbereich mit einem innovativen Soledom zeigen zusammen mit der integrierten Arztpraxis den Fokus auf Gesundheit. In den nächsten Jahren werden hier ca. 70 neue Arbeitsplätze entstehen. Dass die Bauherren auf eine offene Kommunikation großen Wert legen, demonstriert nicht nur der für alle zugängliche Grundstein, sondern auch der sich an den Festakt anschließende Informationstag für die gesamte Bevölkerung. Neben einer interessanten Ausstellung standen die Bauherren für Gespräche bereit. Gute Wünsche konnten aber nicht nur persönlich abgegeben werden, sondern auch auf extra präparierten Ziegelsteinen des alten Klosterhofbaus festgehalten werden. Hierauf durften auch kleine Kunstwerke verewigt werden. Die Ziegelsteine werden im Gewölbe des neuen großen Weinkellers einen besonderen Platz finden, ganz im Sinne des Mottos des Tages: Kunst bauen.

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