Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Frühstück am Purtschellerhaus

 von Sepp
Das Purtschellerhaus am frühen Morgen

Das Purtschellerhaus am frühen Morgen

Gestern haben wir ein richtiges Bergfrühstück genossen: Wir sind nämlich am frühen Morgen zum Purtschellerhaus aufgestiegen und haben auf fast 1.700 Metern Höhe auf der Terrasse der Berghütte am Hohen Göll gefrühstückt.

Startpunkt unserer kleinen Bergtour ist der Parkplatz an der Roßfeld-Panoramastraße auf Höhe der Oberen Ahornalm. Von hier führt der Weg erst einmal bergab auf den tiefsten Punkt des Eckersattels. Von diesem tiefsten Punkt führen 2 Varianten zum Purtschellerhaus:

  • Der Deutsche Weg: Das untere Drittel dieses Weges bildet eine steile Treppe, die in direkter Linie in Richtung des Purtschellerhauses führt. Zeitbedarf etwa 40 Minuten
  • Der Salzburger Weg: Dieser Weg führt in einem großen Bogen in etwa 45 Minuten zum Purtschellerhaus.

Wir nehmen den Salzburger Weg, die vielen Stufen sind bei den doch schon recht hohen Temperaturen etwas abschreckend. Während des Aufstiegs ergeben sich stimmungsvolle Tiefblicke ins Gollinger Salzachtal. Obwohl die Sonne schon recht hoch steht, ist das Tal noch relativ dunkel!

Blick ins Salzalachtal bei Golling

Blick ins Salzalachtal bei Golling

Auf der anderen Seite bilden die imposanten Wände des Hohen Göll ein scheinbar unüberwindbares Hindernis.

Der Hohe Göll

Der Hohe Göll

Doch der Weg zum Purtschellerhaus führt weiter über satte grüne Wiesen und nach einem letzten Steilstück, das in Serpentinen überwunden wird, erscheint hinter einer Geländekuppe das Purtschellerhaus.

Die letzten Meter zum Purtschellerhaus

Die letzten Meter zum Purtschellerhaus

Das besondere am Purtschellerhaus ist seine Lage direkt auf der Deutsch-Österreichischen Grenze. Die Landesgrenze verläuft mitten durchs Haus. An diesem Morgen nehmen wir auf der österreichischen Seite des Hauses Platz, denn auf die Terrasse im Nachbarland scheint am Morgen die Sonne, während die deutsche Seite des Hauses am Nachmittag in der Sonne liegt.

Die Österreichische Seite des Purtschellerhauses

Die Österreichische Seite des Purtschellerhauses

Nach dem Frühstück wandern wir noch ein Stück hinter dem Haus in Richtung Hoher Göll hinaiuf.

Der Weg zum Hohen Göll

Der Weg zum Hohen Göll

Es führen mehrere Wege vom Purtschellerhaus auf den 2.522 Meter Hohen Göll, wobei der Schustersteig und der Aufstieg über den Kamin kurze Kletterstellen aufweisen und nur von erfahrenen Bergsteigern begangen werden sollten.

Ebenfalls vom Purtschellerhaus erreichbar ist das Kehlsteinhaus über den Mannlgrat.

Mannlgrat zwischen Hohem Göll und Kehlsteinhaus

Mannlgrat zwischen Hohem Göll und Kehlsteinhaus

Dieser eindrucksvolle Klettersteig verbindet das Kehsteinhaus mit dem Hohen Göll und zählt zu den landschaftlich eindrucksvollsten Touren in den Berchtesgadener Bergen.

Schön langsam wird es jetzt auch auf knapp 1700 Metern Höhe richtig heiß und wir machen uns wieder auf den Rückweg.

Blick zurück zum Purtschellerhaus

Blick zurück zum Purtschellerhaus

Von unten werfen wir nochmal einen Blick zurück zum eindrucksvoll gelegenen Haus, bevor wir uns über die Roßfeld-Panoramstrasse wieder auf den Weg ins Tal machen.

Schön war’s, Euer Sepp

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