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Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schüler erkundeten den Nationalpark

 von Sepp
Skibergsteigen auf Skipisten? Skitouren und Schutz von Wildtieren? Erweiterungen von Skigebieten in Schutzgebietsnähe? All diese Themen betreffen auch den Nationalpark Berchtesgaden. Nationalpark-Mitarbeiter Lorenz Köppl (Mitte) diskutierte mit Schülerinnen und Schülern der Oberstufe verschiedene Nutzungskonflikte im Nationalpark.

Skibergsteigen auf Skipisten? Skitouren und Schutz von Wildtieren? Erweiterungen von Skigebieten in Schutzgebietsnähe? All diese Themen betreffen auch den Nationalpark Berchtesgaden. Nationalpark-Mitarbeiter Lorenz Köppl (Mitte) diskutierte mit Schülerinnen und Schülern der Oberstufe verschiedene Nutzungskonflikte im Nationalpark.

Zeitreisen im Wimbachtal, Besuche beim „König der Lüfte“, eine „Nationalpark-Talkshow“ oder Wetterphänomene im Hochgebirge: 470 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Berchtesgaden besuchten kürzlich beim ersten Nationalpark-Projekttag den einzigen Alpen-Nationalpark Deutschlands. Bei 18 verschiedenen Programmen stellten Nationalpark-Mitarbeiter in individuell aufbereiteten Programmen für Unter-, Mittel- und Oberstufe den Nationalpark Berchtesgaden mit seinen vielseitigen Aufgaben und Funktionen sowie seiner Tier– und Pflanzenwelt vor.

„Das große Interesse und die fleißige Mitarbeit der Schülerinnen und Schüler auch bei so komplexen Themen wie Nutzungskonflikte im Nationalpark haben mich wirklich angenehm überrascht“, freut sich Nationalpark-Mitarbeiter Lorenz Köppl, der mit 16 Teilnehmern aus der Oberstufe am Jenner unterwegs war. Auch die Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe waren bei Exkursionen zur Königsbachalm, sowie im Klausbach- und Wimbachtal begeistert bei der Sache und beteiligten sich aktiv an den angebotenen Programmen. Für die Unterstufe standen Mitmach-Aktionen im Nationalparkzentrum Haus der Berge auf dem Programm, andere Teilnehmer waren auf den Spuren von Steinadlern, Spechten und Wassertieren im Klausbach– und Wimbachtal unterwegs. Die Schüler durften dabei selbst wählen, an welchem Programm ihrer Jahrgangsstufe sie teilnehmen wollten.

Sand? Schluff? Oder doch Ton? Schülerinnen und Schüler der Unterstufe des Gymnasiums Berchtesgaden untersuchten Bodenproben und lernten unter der Leitung von Nationalpark-Mitarbeiterin Michaela Mandlik (l.) verschiedene Bodenlebewesen kennen.

Sand? Schluff? Oder doch Ton? Schülerinnen und Schüler der Unterstufe des Gymnasiums Berchtesgaden untersuchten Bodenproben und lernten unter der Leitung von Nationalpark-Mitarbeiterin Michaela Mandlik (l.) verschiedene Bodenlebewesen kennen.

„Der Nationalpark Berchtesgaden ist ein wesentlicher Bestandteil der Heimat unserer Schülerinnen und Schüler“, unterstreicht Schuldirektor Andreas Schöberl die Bedeutung des Schutzgebietes für die Kinder und Jugendlichen aus Berchtesgaden und Umgebung. „Daher ist es wichtig, dass sie die komplexen ökologischen und auch die kulturellen Zusammenhänge kennen und schätzen lernen“. Der erste Nationalpark-Projekttag des Gymnasiums Berchtesgaden war für die Mitarbeiter des Schutzgebiets eine organisatorische Herausforderung, Experten aus allen Sachgebieten beteiligten sich an der Umsetzung. Andrea Heiß, Leiterin des Sachgebiets Umweltbildung, freut sich über eine rundum gelungenen Veranstaltung: „Rund ein Drittel aller Mitarbeiter der Nationalparkverwaltung waren in die Organisation und Durchführung des Projekttages eingebunden. Das unterstreicht die große Bedeutung, die auch wir einer intensiven Zusammenarbeit mit den Schulen aus der Umgebung beimessen“. Schon jetzt steht fest: Der „Nationalpark-Projekttag“ am Gymnasium Berchtesgaden wird aufgrund des großen Erfolges ab sofort jährlich stattfinden. Noch bis Freitag, 30. Oktober, ist in der Aula des Gymnasiums eine Fotoausstellung mit rund 150 Bildern von allen Veranstaltungen zu sehen. Der Projekttag wurde unterstützt von der Bayerischen Seenschifffahrt und der Gemeinde Ramsau.

Preesmitteilung © Nationalparkverwaltug Berchtesgaden

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