St. Bartholomä am Königssee

Berchtesgadener Land Blog

Überlebenskünstler vor dem Hohen Göll der den beiden bestimmenden Elementen der Tour - Karst und Wolken- trotzt

Überlebenskünstler, der den beiden bestimmenden Elementen der Tour – Karst und Wolken- trotzt, im Hintergrund der Hohe Göll

Viele bezeichnete Wege führen auf den Hohen Göll, einer der absoluten Paradegipfel der Berchtesgadener Alpen. Allesamt sind sie nicht zu unterschätzen und sollten nur von Bergerfahrenen begangen werden. Während es für die klettersteigartigen Anstiege über Mannlgrat und Schusterroute zusätzlich noch Erfahrung im Fels braucht und ausgesetzte Kletterstellen gemeistert werden müssen, habe ich mir am Donnerstag die beiden Routen ausgesucht, die von allen trittsicheren, konditionsstarken und schwindelfreien Bergsteigern bewältigt werden können. Hoch ging es über den Alpeltalsteig, runter führte es mich über den langen Grat zum Hohen Brett und in Richtung Carl-v.-Stahl-Haus. Ausgangspunkt für die Tour war der Parkplatz Hinterbrand.

Aufstieg durch das Alpeltal

Um 7 Uhr in der früh starte ich bei mir zuhause in Schönau, um die etwa 400 Höhenmeter über die sehr steile, geteerte Fahrstraße zum Parkplatz Hinterbrand in Angriff zu nehmen. Über Schwöb und die Gasthofzwillinge Vorderbrand und Hinterbrand erreichte ich den Parkplatz. Was mit dem Auto kein Problem darstellt, grenzt mit meinem für die Berge in ein Möchtegern-Mountainbike aufgemotzten Bremer Stadtbike schon an Tortur, war aber bestens geeignet zum wach und warm werden für das Kommende.

Voller Vorfreude verlasse ich den Parkplatz auf der Straße in Richtung Norden, um nach kurzer Zeit schon den nicht zu übersehenden Abzweig zum Höhen Göll zu erreichen.

Abzweig zum Hohen Göll, der Weg ist weit...

Abzweig zum Hohen Göll, der Weg ist weit…

Der Aufstieg ist hier mit 4,5 Stunden ausgeschildert, die man bei gemütlichem Gehtempo und eingerechneten Pausen auch durchaus einplanen sollte. Der Weg durch das Alpeltal zieht sich! Bis zum Gipfel müssen 1500 Höhenmeter überwunden werden. Wahrscheinlich wird der Alpeltalsteig, obwohl die einfachste Wahl aus dem Anstiegs-Repertoires des Gölls, auch deshalb relativ selten begangen. Dies macht aber gerade den besonderen Reiz des einsamen, stillen, wilden und landschaftlich wunderschönen Alpeltales aus!

Wie jede Bergtour die von ganz unten aus angegangen wird, führt auch der Alpeltal-Aufstieg zunächst in mehreren Serpentinen durch einen Bergwald. Dieser lichtet sich aber schnell, erste Blicke auf den Berchtesgadener Talkessel werden frei und der Pfad biegt in das schluchtartige Alpeltal ein. Schnell tauchen erste Seilsicherungen auf, die dabei helfen, felsdurchsetzte Wegstellen zu überwinden. Harmlos, aber dennoch erste Anzeichen dafür, dass man sich auf einer Tour befindet, die nur von bergerfahrenen und trittsicheren Gehern unternommen werden sollte.

Erste gesicherte Wegstellen im unteren Alpeltal

Erste gesicherte Wegstellen im unteren Alpeltal

Flankiert von den himmelhohen Wänden der Brettgabel und den Alpelköpfen windet sich der Pfad recht steil über oder entlang einer Geröllschneise entlang, die sich auffällig durch den Hang zieht.

Geröllschneise im Alpeltal

Die auffällige Geröllschneise im Alpeltal

Noch herrscht das Grün der Bäume, Latschen und Sträucher vor, doch schon bald sollte sich die Szenerie ändern. Erste Karststufen werden erklommen, eine Gelände- und Untergrundsform mit der man sich schon hier anfreunden sollte, denn sie wird Einen während des Großteils der Tour begleiten.

Im Alpeltal, der Blick geht an der Brettgabel vorbei ins Tal

Im Alpeltal, der Blick geht an der Brettgabel vorbei ins Tal

Der Pfad ist nicht immer ganz ausgetreten, bei den üppigen Markierungen aber nicht zu verfehlen.

Typischer Wegabschnitt im Alpeltal, langsam kann man sich an den karstigen Untergrund gewöhnen

Typischer Wegabschnitt im Alpeltal, langsam kann man sich an den karstigen Untergrund gewöhnen

Im Anschluss an zwei Steilstufen flacht das Gelände bei etwa 1800-1900m ab, man gelangt  auf ein kleines Plateau und erblickt erstmals den gewaltigen Göllstock auf den man nun geradewegs zuwandert.

Der gewaltige Göllstock zeigt sich das erste Mal

Der gewaltige Göllstock zeigt sich zum ersten Mal

Noch kämpft der Gipfel mit den Wolken, die laut Wetterbericht eigentlich im Laufe des Tages verschwinden sollen. Der Sieger des Kampfes ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht auszumachen. In der Hoffnung später das fantastische Panorama ungetrübt vom Gipfel genießen zu können, geht es weiter.

Und zwar mit meinem persönlichen Kampf mit dem Karst! Bereits hier ist das Vorankommen mühsam, da der Steig fast durchgängig über von Rissen durchzogene, scharfkantige Karstplatten verläuft und man stets zumindest ein Auge gegen Boden richten sollte. Schnell knickt man sonst bei einem falschen Schritt um oder schürft sich den Knöchel an einer der scharfen Kanten auf.

Man schreitet über Blöcke, man balanciert über Stege, man überwindet mit langen Schritten Risse, man springt über Höhlensysteme, man wundert sich über die Gebilde, die die Natur einem Bildhauer gleich aus den Karstplatten geformt hat. Man liebt ihn, oder man hasst ihn, den Karst…

Nach einem kurzen Abstieg gelangt man an einen Wegweiser, der Einen in die Karstwüste des Umgäng leitet.

Ab in die Karstwüste!

Ab in die Karstwüste!

An dieser Stelle hat man einen wunderbaren Blick über das auffällig kecke Pflughörndl runter in den Berchtesgadener Talkessel und die umliegenden Berge.

Blick über das kecke Pflughörndl hinab auf den Berchtesgadener Talkessel

Blick über das kecke Pflughörndl hinab auf den Berchtesgadener Talkessel

Nun verschwindet das Grün scheinbar endgültig von der Bildfläche. Nicht schwierig aber weiter konzentrationsfordernd wird man von den Markierungen in Richtung Göllscharte durch das Karstlabyrinth geleitet.

Typisches Aufstiegsgelände im Umgäng

Typisches Aufstiegsgelände im Umgäng

Bei Nebel und Regen sicher kein Spaß und wenig empfehlenswert, da bei ganz schlechter Sicht schonmal eine Markierung übersehen werden kann und man sich im grauen Nichts wiederfindet. Ein gewisser Orientierungssinn ist teilweise schon gefragt!

Fast schon unheimlich ist die Stille im Umgäng, die nur von Stimmen durchbrochen wird, die von dem Gebirgskamm im Süden heruntergetragen werden. Dies sind die Berggänger, die meinen Rückweg als Aufstiegsroute gewählt haben und sich auf dem Grat zwischen großen Archenkopf und hohem Brett befinden, den man von hier bereits gut überblicken kann.

Mittlerweile bin ich schon fast glücklich über die Wolken die weiterhin die Sonne verdecken, da es sich hier ansonsten wahrscheinlich gerade in der Mittagshitze brutal aufheizen würde. An dieser Stelle sollte erwähnt werden, das für die Tour unbedingt ein reichlicher Flüssigkeitsvorrat mitgetragen werden sollte, da es bis zum Carl-V. Stahl- Haus keine Möglichkeit gibt Wasser zu bekommen, hier fließt einfach nichts…Auch nicht bei einer Grasfläche die plötzlich vor einem auftaucht und sich einer Oase gleich in die Karstwüste einbettet, nur das die Wasserstelle fehlt eben. Stattdessen findet man hier ein Teil von einem Flugzeug, ein Relikt aus dem zweiten Weltkrieg?

Rückblick auf die durchschrittene Karstwüste

Rückblick auf die durchschrittene Karstwüste mit der „Oase“ in der rechten Bildmitte

Nun ist aber wirklich Schluss mit Grün und das weite Grau wird lediglich durch die weißen Flecken von Altschneefeldern unterbrochen, deren Querung unproblematisch ist. Bald erreicht man die Göllscharte zwischen Hohem Göll und Gr. Archenkopf wo ich leider nicht mit dem ersten freien Blick nach Osten belohnt sondern von einem eiskalten Wind begrüßt werde.

Während im Tal die Sonne scheint sieht es leider so aus, als würde der Göll den Kampf gegen die Wolken vor dem Abend nicht mehr gewinnen können. Schnell und unschwierig geht es die letzten 45 Minuten zunächst einen steilen Schutthang von Wind und Wolken umtost zum Vorgipfel und weiter, vorbei an einer eindrucksvollen Schneewächte zum Hauptgipfel des Hohen Göll (2522m).

Der Hauptgipfel des Hohen Göll befreit sich kurzzeitig aus seiner Wolkenhülle

Der Hauptgipfel des Hohen Göll befreit sich kurzzeitig aus seiner Wolkenhülle

Dort sehe ich erstmal nichts von der umgebenden Bergwelt. Umso mehr fällt das außergewöhnlich schöne Gipfelkreuz mit seinem Bergkristall ins Auge.

Das schöne Gipfelkreuz am Hohen Göll (2522m)

Das schöne Gipfelkreuz am Hohen Göll (2522m)

In der Hoffnung, dass die Wolken noch aufreißen würden, gönn ich mir eine ausgedehnte Mittagspause. Doch außer des Tiefblicks in den Berchtesgadener Talkessel, den ein paar kurzzeitige Wolkenlücken freigeben, sollte der sicher tolle Rundumblick mir heute verwehrt bleiben.

Gratüberschreitung zum Hohen Brett

Auf dem selben Weg geht es wieder runter in die Göllscharte und von da schnell zur Scharte zwischen dem großen und kleinen Archenkopf. Hier beginnt die Gratüberschreitung die im leichten Auf und Ab über den kleinen Archenkopf und Brettriedel bis zum hohen Brett führt (angegeben mit 2,5 Std.).

Gratüberschreitung Göll-Brett

Am Beginn der Gratüberschreitung zum Hohen Brett

Der Weg zieht dabei zumeist direkt über den Kamm und weicht kurz mal in die Südflanke aus. Obwohl der Grat nie wirklich schmal wird, sollte man unbedingt schwindelfrei sein, um die schönen Tiefblicke die sich zu beiden Seiten bieten wirklich genießen zu können und die ein, zwei mit Drahtseil gesicherten leichten Kletterstellen ohne mulmiges Gefühl bewältigen zu können. Eindrücke von der Überschreitung:

Blick über den Kammverlauf

Blick über den Kammverlauf

Weg in den Nebel

Weg in den Nebel

Rot-Weiße Punkte leiten über den Grat

Rot-Weiße Punkte leiten über den Grat

 

Gesicherte Kletterstelle am Grat

Gesicherte Kletterstelle am Grat

Gerade in Richtung Bluntautal bricht der Grat über steile Flanken knapp 1000hm ab.

Eindrucksvoller Tiefblick vom Weg

Eindrucksvoller Tiefblick vom Weg

Oft verläuft der Weg direkt über diesen Abbrüchen und wartet gelegentlich mit ausgesetzten Wegabschnitten auf.

Hoch über dem Bluntautal zieht der Weg leicht ausgesetzt durch die Flanken

Hoch über dem Bluntautal zieht der Weg leicht ausgesetzt durch die Flanken

Das Hohe Brett (mit Schneefeld) ist nicht mehr weit

Das Hohe Brett (mit Schneefeld) ist nicht mehr weit

Für trittsichere und schwindelfreie Bergsteiger ist der Grat ein wahrer Genuss mit toller Aussicht. Die kann ich kurz vor dem hohen Brett dann auch genießen als die Wolken endlich aufreißen. Je näher man dem hohen Brett kommt, desto mehr zieht sich der Karst zurück und es tut gut, mal wieder weichen Boden unter den Füßen zu haben.

Farbtupfer am Hohen Brett, hinten ragt die Schönfeldspitze aus dem Wolkenmeer

Farbtupfer am Hohen Brett, hinten ragt die Schönfeldspitze aus dem Wolkenmeer

Lange verweile ich auf dem Gipfelplateau des Hohen Bretts (2340m) um die Aussicht auf Dachstein, Hochkönig,  Steinernes Meer und Hagengebirge, hinter dem einige Gipfel der Hohen Tauern auftauchen, die Berchtesgadener und Chiemgauer Alpen und das Alpenvorland zu genießen. Fast noch faszinierender ist aber das nahezu surreale Spiel der Wolken am Himmel nur etwas über mir zu beobachten.

Das Gipfelkreuz am Hohen Brett beobachtet die Wolkenspiele über den Berchtesgadener Alpen

Das Gipfelkreuz am Hohen Brett (2340m) beobachtet die Wolkenspiele über den Berchtesgadener Alpen

Immer wieder bilden sich neue Wolkenbänke, die in einem Mordstempo zwischen den Gebirgsstöcken davonziehen und das Panorama zweiteilen.

Wolken am Hohen Brett

Unter den Wolken der Schneibstein, über den Wolken ein Teil der Übergossenen Alm

 

Wolkenspiel

Wolkorama am Hohen Brett, hinten rechts der Hundstod über dem Königssee, im Vordergrund rechts die Pyramide des Jenners

Ein wahnsinnig schöner Anblick wenn nur die höchsten Gipfel aus den Wolken hervorschauen. König Watzmann traut sich leider erst spät abends, wenn ich schon wieder im Tal bin, sein Wolkengewand abzulegen.

Der Watzmann versteckt sich hinter den Wolken

Der Watzmann versteckt sich hinter den Wolken

Irgendwann kann ich mich von dem Anblick trennen und steige im warmen Abendlicht, teilweise steil und recht ruppig aber einfach in Richtung Carl v. Stahl-Haus ab (angegeben mit 1,5 Std.).

Abstieg vom Hohen Brett zum Carl v. Stahl-Haus

Abstieg vom Hohen Brett zum Carl v. Stahl-Haus

Dieses lasse ich aber links liegen um den Anpfiff eines recht bedeutsamen Fußballspiels nicht zu verpassen und steige vorher durch ein erstaunlich schönes Tal zur Mitterkaseralm unterhalb des Jenners ab.

Rückblick zum Hohen Brett, durch das Tal rechts verläuft der Abstieg zur Mitterkaseralm

Rückblick zum Hohen Brett, durch das Tal rechts verläuft der Abstieg zur Mitterkaseralm

Der Rest ist dann noch ein einstündiges Auslaufen an der Piste und über angelegte Wege hinab zum Ausgangspunkt. Dort wartet schon ungeduldig mein Radl, das die rasende Abfahrt nach Schönau kaum erwarten kann und sicher neidisch ist, dass es bei dieser schönen und empfehlenswerten Tour nicht dabei sein konnte.

Heute ohne Parkschein davongekommen...

Heute ohne Parkschein davongekommen…

Euer Jannis

12 Kommentare

10. Juli 2016 um 9:51 von Steve Shaw

Fantastic tour and fotos Jannis! Is there still plane wreckage along the Alpeltalsteig?

Gruß aus Großbritannien.

antworten

11. Juli 2016 um 1:20 von Jannis

> Hi Steve, thank you, you are right, its definitely a fantastic tour and yes, that old piece of the plane is still there!

Best, Jannis

antworten

10. Juli 2016 um 18:06 von Feichtmayer Ludwig

Hallo Jannis
Danke für die sehr hilfreiche Beschreibung Deiner Tour zum Göll und hohem Brett.
Wie lange hast du für Auf- und Abstieg insgesamt gebraucht???
Möchte die Tour gern im September gehen

antworten

11. Juli 2016 um 8:45 von Jannis

> Hallo Ludwig,
danke für deinen Komentar! Für den Aufstieg bis zum Hohen Göll vom Parkplatz 4 Stunden. Vom Göll zum Brett 2,5-3 Std und dann noch 2,5 Std runter zum Parkplatz. Ich bin aber eher gemütlich gegangen, 8-9 Stunden solltest du aber schon einplanen!

antworten

12. Juli 2016 um 17:57 von Kalkbrenner Gerhard

Hallo Jannis,
Danke für die tolle Beschreibung❗️
Bin die Tour 1981 allerdings von der Rossfeld Höhenring Straße über den Schustersteig gegangen, ich werde die Eindrücke nie vergessen?❗️
Für einen Flachlandtiroler aus Köln war das schon beachtlich.

Schöne Grüße und eine gute Zeit?

antworten

13. Juli 2016 um 16:03 von Jannis

Hallo Gerhard,
vielen Dank für deinen Kommentar! Ja, der Schustersteig ist auch eine spannende Alternative! Da hast du recht, das schafft nicht jeder Flachlandtiroler. Dann wird es doch höchste Zeit die Eindrücke von 1981 nochmal aufzufrischen 😉

Viele Grüße zurück nach Köln

antworten

17. Juli 2016 um 21:53 von Michaela

Hallo Jannis!

Die Tour habe ich schon länger anvisiert, musste sie aber Verletzungsbedingt leider mehrmals verschieben.
Deine Bilder und die tolle Beschreibung motivieren mich definitiv, dass ich sie in den nächsten Wochen umsetzte, sofern das Wetter mal etwas stabiler bzw sonniger wird 🙂
Echt schöne Tourenbeschreibung, danke!
Grüße aus der Gmoa, LG Michaela

antworten

19. Juli 2016 um 11:53 von Jannis

Hallo Michaela,
vielen Dank für die netten Worte! Dann wünsche ich dir, dass du verletzungsfrei bleibst und es dir in nächster Zeit bei hoffentlich strahlendem Sonnenschein endlich vergönnt sei, die Tour zu machen!

Liebe Grüße,
Jannis

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31. August 2016 um 18:30 von Hoher Göll über den Salzburger Steig ( Schusterroute & Kamin) - Berchtesgadener Land Blog

[…] am Hohen Göll geworden, dessen Gipfel sich auf einer großen Auswahl an Routen erstürmen lässt: Durchs Alpeltal von Hinterbrand, über den Mannlgrat vom Kehlsteinhaus, über das Hohe Brett vom Carl-V.-Stahl-Haus, oder über den […]

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24. September 2016 um 21:37 von Jürgen

Bin die Tour heute (24. September) bei schönem Wetter „andersherum“ gegangen, also Auffahrt mit der Jennerbahn, Hohes Brett, Übergang zum hohen Göll und Abstieg über den Alpetalsteig. Die Tour ist nur konditionsstarken, bergerfahrenden Aspiranten zu empfehlen. Insbesondere die 1.500 Höhenmeter Abstieg durch eine Karstwüste mit messerscharfen Kanten erfordert entsprechende Kondition (und ein paar Pflaster bei der Rückkehr im Quartier). Leider habe ich beim Abstieg einige Personen überholt, für die diese Tour (mehr als) grenzwertig war.

Alles in allem eine sensationelle Tour, allerdings nichts für untrainierte Bergwanderer.

antworten

30. September 2016 um 21:34 von Jannis

Hallo Jürgen,
danke für deine persönlichen Eindrücke und Glückwunsch zu der absolvierten Tour! Ja du hast Recht, bei dieser Routenwahl fordert der Göll ganz schön Durchhaltevermögen und sollte generell nicht unterschätzt werden. Gerade für Erfahrene bietet der Berg aber wie du sagst ein großartiges (und karstiges) Bergerlebnis 😉

lieben Gruß,
Jannis

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2. Oktober 2017 um 8:04 von Die Kleine Reibn im Nationalpark Berchtesgaden

[…] vom Hohen Göll, sowie dem spannenden Verbindungsgrat des Geschwisterpaares, der sich auf einer schönen, anspruchsvollen Tour überschreiten […]

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