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Berchtesgadener Land Blog

Sepp Wurm

Frühling auf dem Dötzenkopf-Rundweg

 von Sepp
Frühling auf dem Dötzenkopf

Frühling auf dem Dötzenkopf

Frühlingserwachen oberhalb der Alpenstadt Bad Reichenhall

Am Samstag waren heftige Föhnstürme angesagt, die hohen Berge sollte man bei solchen Verhältnissen meiden. Stattdessen war ich auf dem Dötzenkopf Rundweg unterwegs und habe die erste Frühlingswanderung des Jahres unternommen.

Ich starte meine Wanderung am Wanderparkplatz am Bergkurgarten Bayerisch Gmain. Von hier führen zahlreiche Wege ins Lattengebirge. Ich folge dem SalzAlpenSteig bis zur Scharte unterhalb des Wappachkopfs.

SalzAlpenSteig Wegweiser in der Scharte unterhalb des Wappachkopfes

SalzAlpenSteig Wegweiser in der Scharte unterhalb des Wappachkopfes

Der kurze Abstecher zum Gipfel ist absolut lohnenswert: Vom Wappachkopf überblickt man große Teile des Reichenhaller Beckens bis hinüber zum Hochstaufen.

Frühling auf dem Wappachkopf

Frühling auf dem Wappachkopf

Danach verlasse ich den SalzAlpenSteig und wandere hinauf zum 1001 Meter hohen Dötzenkopf. Der angekündigte Föhnsturm ist jetzt auch eingetreten, heftige Böen wehen am Gipfel.

Dötzenkopf Gipfelkreuz

Dötzenkopf Gipfelkreuz

Trotz des Windes mache ich hier oben kurz Pause und genieße den sagenhaften Ausblick von hier oben auf die Stadt Bad Reichenhall.

Blick vom Dötzenkopf in die Alpenstadt Bad Reichenhall

Blick vom Dötzenkopf in die Alpenstadt Bad Reichenhall

Und auch nach oben ist der Blick fantastisch: 600 Meter über dem Dötzenkopf thront die Bergstation der Predigtstuhlbahn. Dort oben herrscht noch tiefer Winter.

Die Bergstation der Predigtstuhlbahn

Die Bergstation der Predigtstuhlbahn

Während die Temperaturen und vor allem der warme Wind schon von Frühling zeugen, wecken einzelne Christbaumkugeln in den Bäumen und Sträuchern entlang des Wegs zum Dötzenkopf die Erinnerung an den Winter. Die Trailrunner des unglaublichen Dötzi-Skyraces haben mit den Kugeln die Strecke auf ihren Lieblingsberg markiert.

Christbaumkugeln weisen den Weg zum Dötzenkopf

Christbaumkugeln weisen den Weg zum Dötzenkopf

Um dem Wind zu entfliehen geh ich weiter und steige hinab in die Scharte hinter dem Dötzenkopf. Ein Schild mit dem Hinweis „Alpines Gelände. Nur für Geübte auf eigene Gefahr“ zeigt schon wie es weitergeht: Das Gelände wird alpiner, Stege und Geländer sichern den Weg über brüchigen Fels und durch die Gräben unterhalb der Spechtenköpfe. Nach den Gräben führt der Weg wieder über zahlreiche Serpentinen durch den wunderschönen Wald hinab in Richtung Bildstöckl.

Frühlingswandern in den Wäldern oberhalb Bad Reichenhalls

Frühlingswandern in den Wäldern oberhalb Bad Reichenhalls

Zuvor mache ich aber noch den kurzen Abstecher zum Türmereck, einem Aussichtspunkt mit Blick auf den Saalachsee.

Das Türmereck: Aussichtspunkt über dem Saalachsee

Das Türmereck: Aussichtspunkt über dem Saalachsee

Die Seile der Predigtstuhlbahn verlaufen nur wenige Meter von der Aussichtsplattform am Türmereck entfernt. Und tatsächlich: Nach kurzem Warten beobachte ich die zwei Gondeln der Predigtstuhlbahn. Scheinbar hat der Föhnsturm nachgelassen und so den Fahrbetrieb der Seilbahn ermöglicht.

Gondel der Predigtstuhlbahn über dem Saalachsee

Gondel der Predigtstuhlbahn über dem Saalachsee

Tatsächlich ist am Türmereck an der Nordseite des Lattengebirges kaum Wind zu spüren. Obwohl es in der Sonne richtig warm ist, mache ich mich wieder auf den Weg. Ich will ja noch zur Bildstöcklkaplle. Diese kleine Kapelle oberhalb der Stadtkanzel wurde 1949 errichtet uns ist wegen seiner schönen Aussicht ein beliebtes Wanderziel der Reichenhaller.

Die Bildstöcklkapelle ober der Alpenstadt Bad Reichenhall

Die Bildstöcklkapelle ober der Alpenstadt Bad Reichenhall

Die Bildstöcklkapelle

Die Bildstöcklkapelle

Von den zahlreichen Bänken unterhalb der Kapelle hat man einen schönen Blick über die Stadt Bad Reichenhall hinüber zum Hochstaufen.

Blick von der Bildstöcklkapelle über die Stadt Bad Reichenhall zum Hochstaufen

Blick von der Bildstöcklkapelle über die Stadt Bad Reichenhall zum Hochstaufen

Deutlich ist von hier oben auch das rote Backstein-Mauerwerk der Alten Saline zu erkennen: Das imposante Gebäude steht wie kein anderes für die enge Verbundenheit der Stadt Bad Reichenhall mit dem Salz aus der wertvollen AlpenSole.

Blick zur Alten Saline Bad Reichenhall

Blick zur Alten Saline Bad Reichenhall

Der Weg zurück nach Bayerisch Gmain führt wieder auf der Strecke der 7. Etappe des SalzAlpenSteigs durch den Wald zurück zum Ausgangspunkt.

Schön, dass des wieder Frühling wird, die Wandersaison kann kommen. Euer Sepp

2 Kommentare

11. März 2017 um 15:16 von Rene

Servus Sepp,

wie immer geniale Bilder und Beschreibung, Merci.
Kannst du mir verraten wie lange du dafür gebraucht hast?
Gruß
Rene

antworten

12. März 2017 um 21:01 von Sepp

Servus Rene, insgesamt so etwa 3 Stunden

antworten

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