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Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Kategorie: Ausflugtipps

Natur trifft auf Kultur

 von Ulrike Goßner
Das winterliche Hochgartdörfl

Das winterliche Hochgartdörfl in Bischofswiesen

Bei Einheimischen ist das Gebiet rund um das Hochgartdörfl in Bischofswiesen schon lange sehr populär zum Spazierengehen. Es bietet schöne Ausblicke auf die Berchtesgadener Berge und auf eines der ältesten Siedlungsgebiete des Berchtesgadener Tals.

Winter am Natur-Erlebnisweg Bischofswiesen

Winter am Natur-Erlebnisweg Bischofswiesen

Vor fast 900 Jahren wurde hier der einst dichte Wald gerodet, so das eine offene Kulturlandschaft entstand mit vielfältigen und sehr artenreichen Lebensräumen wie Mager- und Feuchtwiesen und jahrhundertalten Feldrainen, über die man interessante Dinge auf den Informationstafeln am Wegesrand erfahren kann (Natur-Erlebnisweg Bischofswiesen). Im Winter kann man das Gebiet mit Langlaufski, Schneeschuhen oder auf dem geräumten Natur-Erlebnisweg erkunden

Halb im Schnee versunken ist die wunderschöne Eingangstür vom Unterhochgartlehen. Die typische alte Berchtesgadener Tür ist noch original von 1680

Halb im Schnee versunken ist die wunderschöne Eingangstür vom Unterhochgartlehen. Die typische alte Berchtesgadener Tür ist noch original von 1680

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Staatssekretär Franz Josef Pschierer, Johannes Hofman, Maria Stangassinger (BGLT)

Staatssekretär Franz Josef Pschierer, Johannes Hofman, Maria Stangassinger (BGLT)

Heute verleih Staatssekretär Franz Josef Pschierer dem Gastronomen Johannes W. Hofmann die Bayerische Gastlichkeits-Medaille auf der Reisemess f.re.e in München.

Johannes Hofmann, geboren in Berchtesgaden, ging nach seiner Ausbildung zum Koch in den USA um dort Erfahrungen zu sammeln, war danach in Bad Reichenhall jahrelang erfolgreich als Gastwirt und Hotelier tätig und ist seit Jahrzehnten ein wichtiger Berater und Ideengeber für den Tourismus unserer Region.

  • Als Experte steht er dem Berchtesgadener Land Tourismus jederzeit als engagierter Berater zur Seite, wenn es um gastronomische Beiträge für Fernsehen, Hörfunk und Presse geht (z.B. Mei liabste Weis“ (ORF), Schlemmerreise (BR), Abendschau (BR)
  • Als Mitglied im Gremium der UNESCO Biosphärenregion Berchtesgadener Land setzt er seine jahrlangen Bemühungen um die Verwendung qualitativ hochwertiger regionaler Erzeugnisse in der heimischen Gastronomie fort. Bereits seit 2011 ist er aktiv im „Verein für Direktvermarkter BGL“. Aktuell realisiert er federführend ein Partnernetzwerk, das Küchenverantwortliche und Produzenten verzahnt.
  • Als „Super Chef Volant“ in Quebéc zeichnet er verantwortlich für mobiles bayerisches Catering, das höchsten Ansprüche erfüllt – und ist „nebenbei“ begeisterterer Botschafter für das Berchtesgadener Land, z.B. im Rahmen des „Carnaval de Quebéc“ mit Bayerischer Kultur und Küche
  • Um beste Nachwuchskräfte zu fördern, ist er seit Jahren im Arbeitskreis „Schule-Wirtschaft“ sowie als Ausbildungsberater der Berufsfachschule für Gastronomie Berchtesgadener Land aktiv.
  • Als Vorsitzender der DEHOGA Berchtesgadener Land und Mitglied im DEHOGA Vorstand Oberbayern setzt er sich energisch für die Anliegen der heimischen Gastronomie und Hotelerie ein.

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TV-Tipp: Landgasthäuser

 von Sepp
"Forelle Müllerin" im Gasthaus Seeklause am Hintersee im Bergsteigerdorf Ramsau

„Forelle Müllerin“ im Gasthaus Seeklause am Hintersee

Seit 1998 geht Gastronomiekritiker Werner Teufl auf kulinarische Entdeckungsreise durch Bayern. Schlemmerreise und Landgasthäuser heißen die beliebten Sendereihen, die fixer Bestandteil des Programms des Bayerischen Fernsehens sind. Auch im Berchtesgadener Land war Werner Teufl schon mehrmals zu Gast. Zuletzt sendete das Bayerische Fernsehen im November 2017 Landgasthäuser aus dem Berchtesgadener Land. Damals waren unter anderem das Hotel Gut Edermann und die Stoißer Alm im Rupertiwinkel, das Bergrestaurant auf dem Predigtstuhl in Bad Reichenhall sowie das Wirtshaus Wachterl und das Berghotel Rehlegg aus dem Bergsteigerdorf Ramsau dabei. Natürlich hat Werner Teufl bei seiner kulinarischen Tour durch unsere Heimat mehr Wirtshäuser und Gaststätten entdeckt, als in eine Sendung passen. Darum gibt es am Freitag, den 23. Februar 2018, um 19:30 Uhr die nächste Sendung der Landgasthäuser im Bayerischen Fernsehen.

Die Almer Wallfahrer am Königssee

Die Schlemmerreise durch das Berchtesgadener Land beginnt am berühmtesten Ort unserer Heimat: Am Königssee.

Kirche und Wirtshaus St. Bartholomä am Königssee

Kirche und Wirtshaus St. Bartholomä am Königssee

Hier trifft der Zuschauer die Almer Wallfahrer, die sich bei Europas ältester Hochgebirgswallfahrt jedes Jahr am Samstag nach Bartholomä (24. August) auf den Weg von Maria Alm über das Steinerne Meer zum Königssee machen.

Ankunft der Almer Wallfahrer auf St. Bartholomä

Ankunft der Almer Wallfahrer auf St. Bartholomä

Sehr viel gemütlicher geht’s in der historischen Gaststätte St. Bartholomä zu. In direkter Nachbarschaft zu den prägenden Zwiebeltürmen der barocken Wallfahrtskirche serviert der Bartholomä Wirt Gamsrücken mit Zwetschgen-Preiselbeer-Röster und Quarkknödeln.weiterlesen

Sonnige Tour auf die Falz

 von Ann-Kathrin
Blick gen Watzmann-Hocheck © Ann-Kathrin Helbig

Blick gen Watzmann-Hocheck © Ann-Kathrin Helbig

Sonntagmorgen. Ich hatte genau vier Stunden Schlaf, aber die Wintersonne strahlt schon kräftig durch meine Vorhänge im Schlafzimmer. Vor nicht vielen Stunden, da schlenderte ich noch durch das frühlingshafte Venedig und nun bin ich wieder hier, mitten im tiefsten Winter. Wer wäre ich, wenn ich nur einen Sonnenstrahl verpasse? Keine Frage, schlafen kann ich wieder wenn es dunkel ist 🙂 Also packe ich schnell meinen Rucksack, trinke einen extra starken Kaffee und dann wird ausgerückt. Heute soll es hinauf zur Falzalm gehen. Richtig Sonne tanken ohne sich zu verausgaben.

Mein Auto stelle ich beim Parkplatz Hammerstiel in Schönau ab. Der Parkplatz ist mehr als voll, glücklicherweise ist mein Auto kompakt genug um das letzte freie Platzerl zu füllen. Hier kommen alle zusammen, ob Skitour zum 3. Watzmannkind , Gugl oder Wanderer die den Grünstein und/oder Kühroint anstreben. Gleich an der Schranke beim Parkplatz schnalle ich die Schneeschuhe an. Selbstverständlich kann man diese Tour auch als Skitour unternehmen, aber leider bereiten mir meine Skitourenstiefel noch zu große Schmerzen und beim abfahren treffe ich wohl jeden 2. Busch, Baum oder Stein.weiterlesen

Das war der Jennerstier 2018

 von Sepp
Eindrucksvolle Stimmung beim Sprintrennen des Jennerstier 2018 © Philipp Reiter

Eindrucksvolle Stimmung beim Sprintrennen des Jennerstier 2018 © Philipp Reiter

Wegen des Umbaus der Jennerbahn fand der Jennerstier, das legendäre Berchtesgadener Skitouren-Rennen, in diesem Jahr nicht nur am Jenner statt, sondern gab zusätzlich ein Gastspiel am Obersalzberg.

Zum ersten Mal auf deutschem Boden fand am Samstagabend ein Sprintwettkampf der Skibergsteiger statt. Schauplatz war das Skigebiet am Gutshof Obersalzberg. Es ging darum die etwa 1 Kilometer lange Strecke mit 65 Höhenmetern so schnell wie möglich zu absolvieren.

Jennerstier 2018 Sprintrennen © Philipp Reiter

Jennerstier 2018 Sprintrennen © Philipp Reiter

Nach einem Prolog fanden Ausscheidungsrennen der schnellsten Teilnehmer statt: Zu sechst liefen die Skibergsteiger dann gegeneinander.

Sprintrennen Mann gegen Mann © Philipp Reiter

Sprintrennen Mann gegen Mann © Philipp Reiter

Dieses spektakuläre Format lockte zahlreiche Zuschauer auf den Obersalzberg. Die Begeisterung der Zuschauer gipfelte schließlich in einem Heimsieg: Schnellster Mann war Josef Huber aus Berchtesgaden vor Stefan Knopf aus Bischofswiesen.weiterlesen

Heute schreiben wir den 14. Februar. Besser bekannt als Valentinstag. Tag der Liebenden – oder doch eher ein kommerzieller Tag?!

Liebe findet meines Erachtens jeden Tag statt. In Blicken, Begegnungen, Gesprächen mit unseren Mitmenschen. Dennoch möchte ich den heutigen Tag nutzen, um meiner Liebe zu einem speziellen Thema Raum zu geben: Dem Watzmann.

Der Watzmann im Winterkleid

Wusste ich bis vor über zwei Jahren nicht, um welchen Berg es sich da genau handelt, der sich vor meinen Augen präsentierte – kann ich mir nun einen Alltag ohne den Ausblick auf dieses Weltwunder nicht mehr vorstellen.

Mit einer sagenumwobenen Höhe von 2.713 Metern ist er der zweithöchste Berg Deutschlands. Für uns Einheimische steht außer Frage, dass er gleichwohl der schönste Berg Deutschlands ist!weiterlesen

Aussichtspunkt Marxenhöhe

Aussichtspunkt Marxenhöhe

Traumwetter und beste Schneeverhältnisse locken zur Zeit Skifahrer und Tourengeher in die Berchtesgadener Berge. Doch man muss gar nicht hoch hinaus, um den Traumwinter in seiner ganzen Pracht zur erleben. Dazu reicht schon eine kleine Winterwanderung. Ich bin am Faschingsdienstag zur Marxenhöhe spaziert.

Von Maria Gern zur Marxenhöhe

Am Parkplatz unterhalb der Wallfahrtskirche Maria Gern beginne ich meinen Spaziergang. Zwischen Kirche und Wirtshaus hindurch folge ich der steilen Straße bergauf. Im Wald zweigt in der ersten Linkskurve der Weg zur Marxenhöhe nach rechts ab. Der Weg wird nicht geräumt, ist aber gut zu gehen. Es sind schon einige vor mir durch den Schnee gestapft.

Winterwanderung von Maria Gern zur Marxenhöhe

Winterwanderung von Maria Gern zur Marxenhöhe

Der Weg ist Teil des Berchtesgadener Kneifelspitzwegs, der nicht nur die Wanderung zur Kneifelspitze mit der Paulshütte umfasst, sondern im Abstieg einen Rundweg über die buckelige Tratte der Marxenhöhe beschreibt. Auch durch den Schnee kann man die Buckelwiesen erahnen.weiterlesen

Wintertour auf den Zwiesel 1782m

 von Ann-Kathrin
Meine Freundin und ich am Zenokopf © Ann-Kathrin Helbig

Meine Freundin und ich am Zenokopf © Ann-Kathrin Helbig

Lange war es ruhig um mich gewesen, es gab wenig zu lesen von mir. Aber gewiss heißt das nicht, dass ich nicht unterwegs war. Im Gegenteil, ich war mehr denn je unterwegs und habe meinen Horizoint außerhalb der Berchtesgadener Alpen erweitert. Wer gerne meinen Touren folgen möchte, kann dies via Facebook oder Instagram machen. Dort findet ihr mich auch und halte diese Profile recht aktuell.

So, wieder genug von mir zurück zu einem tollen Winterberg. Zum Zwiesel bin ich fast immer nur im Sommer gestartet. Meist als Überschreitung mit dem Gamsknogel ab dem Jochberg Parkplatz/Schneitzelreuth. Einmal bin ich mit einem guten Freund diese Überschreitung im Frühwinter gegangen, zum Teil mussten die seilgesicherten Stellen und Eisentritte vom Schnee befreit werden. Im letzten November war ich auch am Zwiesel, allerdings war der Schnee noch so gering, dass „snowlines“ (Grödel) ausreichten. Dieses Mal wird es ganz anders sein.

Zwiesel © Ann-Kathrin Helbig

Zwiesel © Ann-Kathrin Helbig

Meine Freundin ist schon am Vortag bei der Zwieselalm gewesen, ab dort sei Ende im Gelände. Tiefschnee, der einfach noch nicht angespurt ist. Ein weiter gehen ohne Tourenski oder Schneeschuhe – unmöglich. Letzteres besitze ich in doppelter Ausführung. Das Auto stellen wir beim Listwirt in Bad Reichenhall ab. Dort geht es stetig bergan über eine Fortstraße bis man auf den Mulisteig trifft. Ab hier hat immer wieder gut gehbare Altschneefelder. Die Sonne lugt immer wieder zwischen den Bäumen hindruch. Uns wird sofort warm, der Duft der Luft verändert sich. Es fühlt sich schon fast frühlingshaft an. Schnellen Schrittes erreichen wir die Zwieselaln. Hier wird kurz gerastet und die Schneeschuhe angschnallt. Weitere Wanderer sitzen schon bei der Alm in der Sonne. Doch keiner hat bisher angespurt, also müssen wir zwei das unternehmen. Kaum im Wald unterwegs, schauen wir recht verwirrt. Wo sind die Markierungen? Geht man auch im Winter wie im Sommer? Fragen über Fragen, aber eines ist fix: Man sollte die Tiefwintertour zum Zwiesel nicht alleine als Ortkunkundiger angehen, sonst findet man sich schnell beim nächsten Abhang wieder. Das stapfen, spuren und queren wird immer anstrengender. Eine Auftsiegshilfe an den Schneeschuhen hilft uns ein wenig. Nicht lange im Bergwald und immer steileren Hängen fragen wir uns ob wir noch richtig sind. Alles ist so anders als zu den anderen Jahreszeiten. Von der Weiten sehen und hören wir andere Wanderer. Wir warten auf Sie und tuen uns zusammen.weiterlesen

TV-Tipp: Die letzten ihrer Zunft

 von Sepp

Die letzten ihrer Zunft

Der Trailer zu meinem Film „Die letzten ihrer Zunft“ über aussterbendes Handwerk in Berchtesgaden. Der ganze Film läuft am Samstag, den 17. Februar um 19:40 auf Servus TV.

Mehr Infos und Fotos unter http://www.bergjournalisten.de/blog

Posted by Bergjournalisten Manuela Federl on Montag, 5. Februar 2018

Hoagascht. Die letzten ihrer Zunft – am Samstag, den 17. Februrar 19:40 auf Servus TV

​Ein Rodelbauer, der für die Kufen seiner Schlitten Bäume mit der passenden Biegung sucht. Eine Spanschachtelmalerin, die noch die Knochenleim-Technik anwendet, die die Handwerker schon vor 400 Jahren benutzt haben und ein Filigrandosendrechsler, der sein gesamtes Werkzeug selbst geschmiedet hat. ​Alle drei haben keine Nachfolger, können ihr Wissen nicht weitergeben. Sie sind die letzten ihrer Zunft.

Schlittenbauer Sepp Stocker

Schlittenbauer Sepp Stocker © Degnfilm

Schlittenbauer Sepp Stocker © Degnfilm

Auf einem alten Bauernhof in Marktschellenberg fertigt Sepp Stocker Schlitten auf die Art und Weise, wie sie schon sein Großvater gebaut hat. Er verwendet nur Hölzer, die natürlich gewachsen sind. Oft steift er dafür tagelang durch den Wald um Hölzer zu finden, wie er sie für die Kufen seiner Schlitten benötigt.

Berchtesgadener Holzschlitten © Degnfilm

Berchtesgadener Holzschlitten © Degnfilm

Spannschachtelmalerin Monika Baumgartnerweiterlesen

Das Berchtesgadener Land: Was uns daran fasziniert

 von Sarah

Es wird zu allen vier Jahreszeiten besucht: Das Berchtesgadener Land. Ob TouristInnen aus dem In- oder Ausland; deutsch- oder fremdsprachig; das Berchtesgadener Land zieht jährlich tausende von TouristInnen an. Manche von ihnen bleiben dort. Worin liegt der Grund – was macht solche Region Deutschlands so begehrenswert und attraktiv für Außenstehende?

Folgender Artikel soll Aufschluss darüber geben und all jenen, die noch über einen potentiellen Besuch nachdenken, den nötigen Motivationsschub ermöglichen.

Immer wieder fallen mir insbesondere folgende Aspekte auf, die BesucherInnen an der süd-östlichen Region Deutschlands faszinieren:

Vielfalt: Insbesondere die Vielfalt des BGL wirkt attraktiv auf Außenstehende. Gemeint ist dabei ein Konglomerat aus Bergen, Seen, weiten Wiesenflächen, Kultur/ Historik, einem Zusammenschluss von unterschiedlichen Tierarten und einzigartigen Charakteren. Ob als Single, Paar, Familie oder Rentner/in – das Berchtesgadener Land ermöglicht durch sein zahlreiches Angebot an Outdoor- wie auch Indooraktivitäten ein ganzheitliches Angebot für jung und alt.

Vereinigung von Natur und Historik: Das Kehlsteinhaus

Die Walfahrtskapelle St. Bartholomä am Königssee gelegen; behütet von der Watzmann Ostwand

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