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Berchtesgadener Land Blog

Kategorie: Ausflugtipps
Sepp Wurm

TV-Tipp: Weihnachten mit Carolin Reiber

 von Sepp
Carolin Reiber mit Kurt Becker als Anton Adner

Carolin Reiber mit Kurt Becker als Anton Adner

Carolin Reiber und Anton Adner warten auf’s Christkind

Stimmungsvoll gestaltet Carolin Reiber das Warten auf das Christkind. Neben prominenten Gästen, wie Florian Silbereisen , Rosi Mittermaier, Christian Neureuther und Volker Heißmann stellt die bekannte und beliebte Fernsehmoderatorin unter anderem die Berchtesgadener War vor. Der Berchtesgadener Kurt Becker schlüpft dazu in die Rolle von Anton Adner, der im 18. und 19. Jahrhundert als Hausierer die Berchtesgadener War im gesamten Alpenraum vertrieb. Die weiten Fußmärsche waren scheinbar äußert gesund, immerhin starb Anton Adner 1822 im Alter von 117 Jahren. Er gilt als ältester Berchtesgadener! Kurt Becker bzw. seine Figur steht Carolin Reiber vor der Kamera Rede und Antwort und erklärt die von Hand gefertigten Gegenstände, wie Spanschachteln, Grillenhäusl und Arschpfeifenrössl.

Carolin Reiber hat das Berchtesgadener Land schon oft und gerne besucht;  so z. B. mit der Kultsendung „Bayern Tour“ 2006 von St. Bartholomä am Königssee, 2009 von der Kastensteinerwand-Alm in Bischofswiesen und 2014 vom Berghotel Rehlegg und in einer zweiten Sendung von Gasthaus Gerstreit aus Handwerker, Musikanten, Land und Leute vorgestellt. 2004 moderierte sie sogar die Eröffnungsfeier der Bob- und Skeleton-WM auf dem Schlossplatz in Berchtesgaden.

Der ca. 4 Minuten lange Beitrag wird an Heiligabend im Bayerischen Fernsehen zwischen 15 und 18 Uhr ausgestrahlt.

Landgasthäuser: Weihnachtsbock und Schwerdenfeuer

Ebenfalls im Bayerischen Fernsehen stimmt die schon bekannte Folge „Weihnachtsbock und Schwedenfeuer“ der Reihe Landgasthäuser auf Weihnachten ein.weiterlesen »

Sepp Wurm

Alpine Laternenwanderung am Jenner

 von Sepp

Achtung: Die Laternenwanderung am 27.12. um 16.00 Uhr ist wegen Sturmwarnung abgesagt. Die nächste Laternenwanderung findet am 30. Dezember 2016 statt (bitte anmelden).

Alpine Fackelwanderung am Jenner Speicherteich

Alpine Fackelwanderung am Jenner Speicherteich

Von seiner romantischen Seite könnt Ihr den Jenner, den Erlebnisberg am Königssee, am 27. und 30. Dezember 2016 und am 3. Januar 2017 erleben: Bei einer alpinen Laternenwanderung von der Dämmerung in die Dunkelheit!

Treffpunkt zur Laternenwanderung ist um 16 Uhr an der Talstation der Jennerbahn. In der Abenddämmerung erfolgt dann die gemeinsame Auffahrt mit der Seilbahn bis zur Mittelstation. Hier ist der Startpunkt der eigentlichen Wanderung. Mit Laternen führt die Wanderung in Richtung des Speicherteichs unterhalb der Mittelstation, wo die Wanderer von Weisenbläsern empfangen werden.

Musikalische Untermalung der Fackelwanderung © Bildwerkstatt Feiga

Musikalische Untermalung der Fackelwanderung © Bildwerkstatt Feiga

Bei Tiefblicken in den Berchtesgadener Talkessel und einer Tasse Glühwein oder Punsch könnt Ihr dann die Mitwanderer noch besser kennenlernen, bevor es wieder zur Mittelstation der Jennerbahn geht. Ihr müsst nun natürlich nicht zu Fuß ins Tal wandern, sondern könnt ganz gemütlich mit der Seilbahn zurück zum Ausgangspunkt der Laternenwanderung schweben.weiterlesen »

Sepp Wurm

Vor 50 Jahren am Jenner: Der erste Ski Weltcup

 von Sepp
Der erste Ski Weltcup am Jenner 1967 © TRBK

Der erste Ski Weltcup am Jenner 1967 © TRBK

Am 5. und 6. Januar 1967 fanden die ersten Ski Weltcup Rennen in der Geschichte statt. Austragungsort der damals noch FIS A-Rennen genannten Bewerbe war der Jenner.

82 Skiläufer aus 16 Nationen kämpfen am 5. Januar 1967 im Slalom am Skiberg am Königssee um Sekunden. Start des Spezialslaloms war am Spinnerkaser, das Ziel an der Mittelstation der Jennerbahn. Der erste Vorläufer bei diesem Rennen ist übrigens Sebastian Aigner vom Skiclub Berchtesgaden, der Vater von Thomas Stangassinger, dem Slalom Olympiasieger von 1994 in Lillehammer.

Ski Wletcup Slalom 1967 am Jenner © TRBK

Ski Weltcup Slalom 1967 am Jenner © TRBK

Nach dem ersten Lauf führt der schwedische Holzfäller und Weltklasse-Slalomfahrer Bengt Erik Grahn mit mehr als einer Sekunde Vorsprung. Allerdings wird dem Schweden im zweiten Lauf die anspruchsvolle Piste am Jenner zum Verhängnis und er scheidet wenige Meter vor dem Ziel mit einem Einfädler aus. Erster Sieger eines Ski-Weltcup-Rennens ist damit der Österreicher Heini Messner, der den Franzosen Melquinod und den Schweizer Dumeng Giovanoli auf die Plätze verweist. Jean-Claude Killy, der spätere dreifache Olympiasieger, schafft es an die vierte Stelle, beeindruckt aber die zahlreichen Zuschauer mit seiner eleganten Fahrweise. Bester Deutscher im Spezialslalom ist Willi Lesch vom SC Kreuth. Lokalmatador Rudi Schaupp, der heutige Betreiber der Rossfeld-Skilifte kommt an die 48. Stelle.weiterlesen »

Sepp Wurm

Adventsingen in Unterstein

 von Sepp
Dreiklang Schneider Lenz

Dreiklang Schneider Lenz

…a Stern zoagt uns den Weg

Am Donnerstag, den 22. Dezember, lädt der Dreiklang Schneider Lenz um 19 Uhr zum Adventsingen in die Pfarrkirche Unterstein in Schönau am Königssee ein. Mitwirkende sind die Lockstoamusi, die Thalberg Bläser, die Stoaberg Sängerinnen, die Grünstein Klarinettenmusi und der Dreiklang Schneider-Lenz. Sigi Lenz wird mit adventlichen Geschichten den musikalischen und besinnlichen Abend umrahmen.

Der Eintritt ist frei, es wird um Spenden für Berchtesgaden hilft gebeten.

Sepp Wurm
Deutsche Post Eisarena Königssee

Deutsche Post Eisarena Königssee

Die BMW IBSF Bob und Skeleton Weltmeisterschaften 2017 werden vom 13. bis 26. Februar in der Deutsche Post Eisarena Königssee ausgetragen. Diese Entscheidung traf das Präsidium des internationalen Bob- und Skeletonverbandes (IBSF) am Montag, 19. Dezember 2016.

BSD-Generalsekretär und Sportdirektor Thomas Schwab freut sich auf die Heim-WM im Februar 2017: „Nach Rücksprache mit den anderen deutschen Kunsteisbahnen haben wir Königssee als potentiellen WM-Austragungsort favorisiert und versprechen jetzt mit dem erfolgten Zuschlag attraktive Welt-Titelkämpfe. Wir verfügen über ein erfahrenes, professionelles Organisationsteam und haben unter der Leitung von Markus Aschauer eine perfekte Bahncrew. Ich freue mich auf die Heim-WM 2017 und weiß, dass sie bei uns in guten Händen ist.“ Alexander Resch, OK-Chef der Veranstaltungen am Königssee und BSD-Leistungssportreferent, bestätigt: „Es ist uns eine große Ehre, im Februar 2017 erneut WM-Austragungsort, diesmal für Bob und Skeleton, zu sein. Gemeinsam mit unseren Partnern konnten wir innerhalb weniger Tage die Durchführbarkeit der WM gewährleisten und die Finanzierung sicherstellen. weiterlesen »

Sepp Wurm

Besinnliche Wanderung rund um den Kunterwegkogel

 von Sepp
Ein echtes Schmuckstück: Die Kunterwegkirche

Die Kunterwegkirche

Nördlich der Pfarrkirche St. Sebastian im Bergsteigerdorf Ramsau erhebt sich der Kunterwegkogel, ein bewaldeter Hügel der – trotz des hohen und weithin sichtbaren Sendemasts auf seinem Gipfel – neben den spektakulären Bergen wirklich unscheinbar wirkt. Dabei ist der Kogel, wie ihn die Einheimischen nennen, ein durchaus lohnenswertes Wanderziel. Ich war am Samstag auf dem Wanderweg rund um den Kunterwegkogel unterwegs.

Man kann diese Tour im Zentrum von Ramsau starten und kurz hinter der Kirche bzw. dem Gasthof Oberwirt über den Kalvarienberg zur Kunterwegkirche aufsteigen. Ich wähle einen anderen Weg und gehe vom Bindenkreuz über den Ramsauer Mühlsteinweg zur versteckt im Wald liegenden Kunterwegkirche. Während die wunderbare Kirche schon im Schatten liegt, leuchtet die Watzmann-Westwand in der Ferne.

Ankunft an der Kunterwegkirche

Ankunft an der Kunterwegkirche

Ich gehe nicht zur Kirche, sondern zweige nach links ab und folge dem Weg bergauf. Am Ende des Kiesweges zweige ich dann nach rechts in den Wald ab. In leichtem Auf und Ab gehe ich durch den Wald und folge der Beschilderung Kunterwegkogel. Auf dem Gipfel des Kogels steht inmitten des Waldes ein hoher und markanter Sendemast.

Der Sendemast auf dem Kunterwegkogel

Der Sendemast auf dem Kunterwegkogel

Zwei Bänke stehen auf dem Kunterwegkogel und laden zum Verweilen ein. Der Kogel ist komplett bewaldet, zwischen den Bäumen hindurch sieht man aber im Osten auf das Bergsteigerdorf Ramsau, im Süden auf Watzmann und Hochkalter und im Westen zur Reiter Alm.weiterlesen »

Lena Renoth

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Für die Kinder des Talentzentrums Wintersport Berchtesgaden ist das Christkind in diesem Jahr schon etwas früher gekommen: Am Samstag, 03. Dezember 2016, wurde in Bischofswiesen/Strub die neue Einkleidung der Firma Waveboard an alle jungen Sporttalente sowie Trainer des Fördervereins ausgegeben. Die Einkleidung besteht aus insgesamt drei Kleidungsstücken – einer blauen Wärmejacke, einer orangefarbenen Wärmehose sowie einer schwarz-orangen Primaloft-Jacke.

Für die Organisation zeigte sich Magdalena Homberg (Vorstand Tombola) verantwortlich, die mit zahlreichen Helferinnen und Helfern die Einkleidung erfolgreich durchführte. Waveboard-Firmenchef Klaus Diekkamp erhielt für seine langjährige und entgegenkommende Zusammenarbeit mit Sport-Talent im Zuge der Einkleidung außerdem die Ehrenurkunde des Fördervereins.weiterlesen »

Sepp Wurm

Weihnachtsmarkt der Bayerischen Staatsforsten

 von Sepp
Claudia Richter, Josef Ponn (l) und Anton Wegscheider (r)

Claudia Richter, Josef Ponn (l) und Anton Wegscheider (r)

Weihnachtsfreude und Waldpflege in einem

Christbäume und Wildbret aus der Region gibt es zum 15. Mal beim traditionellen Weihnachtsmarkt der Bayerischen Staatsforsten am Forstbetrieb Berchtesgaden. Handgemachte Cranberry-Marmelade und Fleisch vom Muffelschaf werden erstmalig angeboten.

„Fleißige Hände sind seit einigen Wochen tätig“, lobt BaySF-Forstbetriebsleiter Dr. Daniel Müller das Team um Claudia Richter, damit die Stammkundschaft des Weihnachtsmarkts der Bayerischen Staatsforsten wie gewohnt zufrieden gestellt werden kann. Als Beilage zum Festtagsbraten haben talentierte Beschäftigte der Bayerischen Staatsforsten eine Marmelade aus im Schönramer Filz biologisch angebauten Cranberrys gezaubert. Als Rarität gibt es neben Reh, Hirsch und Gams zum ersten Mal das Fleisch eines Muffelschafs vom Untersberg. „Für die verdienten Berufsjäger Josef Ponn und Anton Wegscheider ist der 15. Weihnachtsmarkt der Bayerischen Staatsforsten etwas Besonderes, da beide vor dem nächsten Weihnachtsmarkt in den Ruhestand gehen werden.“ so Daniel Müller.

Christbäume aus heimischen Wäldern

Die jungen Fichten und Tannen stammen aus naturnaher nachhaltiger Forstwirtschaft. Über die Entnahme der Christbäume  freuen sich nicht nur die weihnachtlich gestimmten Menschen, sondern auch die im Wald bleibenden Bäume, die sich nun besser entwickeln können. Eine weitere Besonderheit sind die von dem Waginger Forstwirt Max Poschner in liebevoller Handarbeit angefertigten Holzschnitzereien. Hinzu kommen Misteln, für die stark befallene Bäume gefällt und abgeerntet wurden, sowie Daxen und Grabbäumchen.weiterlesen »

Gruttenstein

Heute haben wir es endlich geschafft, dass wir als Familie alle zusammen einen Christkindlmarkt besuchen (an den Adventswochenenden manchmal gar nicht so einfach…). Entschieden haben wir uns für den kleinen, aber feinen Markt auf Burg Gruttenstein bei Bad Reichenhall.

Da wir alle dringend Bewegung und frische Luft benötigen, verbinden wir das Ganze mit einem schönen Spaziergang entlang des Großgmainer Gangsteiges. Ursprünglich wollen wir ja mit der Berchtesgadener Land-Bahn von Piding nach Bayerisch Gmain fahren, aufgrund der rasch näherkommenden Regenwand entscheiden wir uns kurzfristig aber doch für den Pkw. Diesen parken wir am Haus des Gastes, dann müssen wir nur noch die Straße überqueren und schon können die Jungs selbst losfetzen.

Ich mag ja den Blick in das nahe Lattengebirge von hier aus besonders gerne und heute, regenverhangen und später mit einsetzender Dämmerung, davor die Häuserkulisse mit den gemütlichen Lichtern, hat das ganze seinen ganz eigenen, vorweihnachtlichen Charme.

Und weiter des Weges, wir gehen nun entlang der Sonnentraße, genießen wir den Blick über das komplette Bad Reichenhall, mit den Hausbergen Staufen und Zwiesel stattlich im Hintergrund.

Startausblick auf das wolkenverhangene Lattengebirge

„Startausblick“ auf das wolkenverhangene Lattengebirge

Dann sind wir auch schon bei der Burg angekommen und gelangen durch den imposanten Torbogen in den Innenhof der Burg, wo der Markt stattfindet.

Gruttenstein

Eingerahmt von dicken Burgmauern, vermittelt der Markt eine kuschelige Atmosphäre und die Kinder können auch nicht gar so schnell verloren gehen…weiterlesen »