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Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Kategorie: Ausflugtipps

TV-Tipp: Landgasthäuser

 von Sepp
"Forelle Müllerin" im Gasthaus Seeklause am Hintersee im Bergsteigerdorf Ramsau

„Forelle Müllerin“ im Gasthaus Seeklause am Hintersee

Seit 1998 geht Gastronomiekritiker Werner Teufl auf kulinarische Entdeckungsreise durch Bayern. Schlemmerreise und Landgasthäuser heißen die beliebten Sendereihen, die fixer Bestandteil des Programms des Bayerischen Fernsehens sind. Auch im Berchtesgadener Land war Werner Teufl schon mehrmals zu Gast. Zuletzt sendete das Bayerische Fernsehen im November 2017 Landgasthäuser aus dem Berchtesgadener Land. Damals waren unter anderem das Hotel Gut Edermann und die Stoißer Alm im Rupertiwinkel, das Bergrestaurant auf dem Predigtstuhl in Bad Reichenhall sowie das Wirtshaus Wachterl und das Berghotel Rehlegg aus dem Bergsteigerdorf Ramsau dabei. Natürlich hat Werner Teufl bei seiner kulinarischen Tour durch unsere Heimat mehr Wirtshäuser und Gaststätten entdeckt, als in eine Sendung passen. Darum gibt es am Freitag, den 23. Februar 2018, um 19:30 Uhr die nächste Sendung der Landgasthäuser im Bayerischen Fernsehen.

Die Almer Wallfahrer am Königssee

Die Schlemmerreise durch das Berchtesgadener Land beginnt am berühmtesten Ort unserer Heimat: Am Königssee.

Kirche und Wirtshaus St. Bartholomä am Königssee

Kirche und Wirtshaus St. Bartholomä am Königssee

Hier trifft der Zuschauer die Almer Wallfahrer, die sich bei Europas ältester Hochgebirgswallfahrt jedes Jahr am Samstag nach Bartholomä (24. August) auf den Weg von Maria Alm über das Steinerne Meer zum Königssee machen.

Ankunft der Almer Wallfahrer auf St. Bartholomä

Ankunft der Almer Wallfahrer auf St. Bartholomä

Sehr viel gemütlicher geht’s in der historischen Gaststätte St. Bartholomä zu. In direkter Nachbarschaft zu den prägenden Zwiebeltürmen der barocken Wallfahrtskirche serviert der Bartholomä Wirt Gamsrücken mit Zwetschgen-Preiselbeer-Röster und Quarkknödeln.weiterlesen

Sonnige Tour auf die Falz

 von Ann-Kathrin
Blick gen Watzmann-Hocheck © Ann-Kathrin Helbig

Blick gen Watzmann-Hocheck © Ann-Kathrin Helbig

Sonntagmorgen. Ich hatte genau vier Stunden Schlaf, aber die Wintersonne strahlt schon kräftig durch meine Vorhänge im Schlafzimmer. Vor nicht vielen Stunden, da schlenderte ich noch durch das frühlingshafte Venedig und nun bin ich wieder hier, mitten im tiefsten Winter. Wer wäre ich, wenn ich nur einen Sonnenstrahl verpasse? Keine Frage, schlafen kann ich wieder wenn es dunkel ist 🙂 Also packe ich schnell meinen Rucksack, trinke einen extra starken Kaffee und dann wird ausgerückt. Heute soll es hinauf zur Falzalm gehen. Richtig Sonne tanken ohne sich zu verausgaben.

Mein Auto stelle ich beim Parkplatz Hammerstiel in Schönau ab. Der Parkplatz ist mehr als voll, glücklicherweise ist mein Auto kompakt genug um das letzte freie Platzerl zu füllen. Hier kommen alle zusammen, ob Skitour zum 3. Watzmannkind , Gugl oder Wanderer die den Grünstein und/oder Kühroint anstreben. Gleich an der Schranke beim Parkplatz schnalle ich die Schneeschuhe an. Selbstverständlich kann man diese Tour auch als Skitour unternehmen, aber leider bereiten mir meine Skitourenstiefel noch zu große Schmerzen und beim abfahren treffe ich wohl jeden 2. Busch, Baum oder Stein.weiterlesen

Das war der Jennerstier 2018

 von Sepp
Eindrucksvolle Stimmung beim Sprintrennen des Jennerstier 2018 © Philipp Reiter

Eindrucksvolle Stimmung beim Sprintrennen des Jennerstier 2018 © Philipp Reiter

Wegen des Umbaus der Jennerbahn fand der Jennerstier, das legendäre Berchtesgadener Skitouren-Rennen, in diesem Jahr nicht nur am Jenner statt, sondern gab zusätzlich ein Gastspiel am Obersalzberg.

Zum ersten Mal auf deutschem Boden fand am Samstagabend ein Sprintwettkampf der Skibergsteiger statt. Schauplatz war das Skigebiet am Gutshof Obersalzberg. Es ging darum die etwa 1 Kilometer lange Strecke mit 65 Höhenmetern so schnell wie möglich zu absolvieren.

Jennerstier 2018 Sprintrennen © Philipp Reiter

Jennerstier 2018 Sprintrennen © Philipp Reiter

Nach einem Prolog fanden Ausscheidungsrennen der schnellsten Teilnehmer statt: Zu sechst liefen die Skibergsteiger dann gegeneinander.

Sprintrennen Mann gegen Mann © Philipp Reiter

Sprintrennen Mann gegen Mann © Philipp Reiter

Dieses spektakuläre Format lockte zahlreiche Zuschauer auf den Obersalzberg. Die Begeisterung der Zuschauer gipfelte schließlich in einem Heimsieg: Schnellster Mann war Josef Huber aus Berchtesgaden vor Stefan Knopf aus Bischofswiesen.weiterlesen

Heute schreiben wir den 14. Februar. Besser bekannt als Valentinstag. Tag der Liebenden – oder doch eher ein kommerzieller Tag?!

Liebe findet meines Erachtens jeden Tag statt. In Blicken, Begegnungen, Gesprächen mit unseren Mitmenschen. Dennoch möchte ich den heutigen Tag nutzen, um meiner Liebe zu einem speziellen Thema Raum zu geben: Dem Watzmann.

Der Watzmann im Winterkleid

Wusste ich bis vor über zwei Jahren nicht, um welchen Berg es sich da genau handelt, der sich vor meinen Augen präsentierte – kann ich mir nun einen Alltag ohne den Ausblick auf dieses Weltwunder nicht mehr vorstellen.

Mit einer sagenumwobenen Höhe von 2.713 Metern ist er der zweithöchste Berg Deutschlands. Für uns Einheimische steht außer Frage, dass er gleichwohl der schönste Berg Deutschlands ist!weiterlesen

Aussichtspunkt Marxenhöhe

Aussichtspunkt Marxenhöhe

Traumwetter und beste Schneeverhältnisse locken zur Zeit Skifahrer und Tourengeher in die Berchtesgadener Berge. Doch man muss gar nicht hoch hinaus, um den Traumwinter in seiner ganzen Pracht zur erleben. Dazu reicht schon eine kleine Winterwanderung. Ich bin am Faschingsdienstag zur Marxenhöhe spaziert.

Von Maria Gern zur Marxenhöhe

Am Parkplatz unterhalb der Wallfahrtskirche Maria Gern beginne ich meinen Spaziergang. Zwischen Kirche und Wirtshaus hindurch folge ich der steilen Straße bergauf. Im Wald zweigt in der ersten Linkskurve der Weg zur Marxenhöhe nach rechts ab. Der Weg wird nicht geräumt, ist aber gut zu gehen. Es sind schon einige vor mir durch den Schnee gestapft.

Winterwanderung von Maria Gern zur Marxenhöhe

Winterwanderung von Maria Gern zur Marxenhöhe

Der Weg ist Teil des Berchtesgadener Kneifelspitzwegs, der nicht nur die Wanderung zur Kneifelspitze mit der Paulshütte umfasst, sondern im Abstieg einen Rundweg über die buckelige Tratte der Marxenhöhe beschreibt. Auch durch den Schnee kann man die Buckelwiesen erahnen.weiterlesen

Wintertour auf den Zwiesel 1782m

 von Ann-Kathrin
Meine Freundin und ich am Zenokopf © Ann-Kathrin Helbig

Meine Freundin und ich am Zenokopf © Ann-Kathrin Helbig

Lange war es ruhig um mich gewesen, es gab wenig zu lesen von mir. Aber gewiss heißt das nicht, dass ich nicht unterwegs war. Im Gegenteil, ich war mehr denn je unterwegs und habe meinen Horizoint außerhalb der Berchtesgadener Alpen erweitert. Wer gerne meinen Touren folgen möchte, kann dies via Facebook oder Instagram machen. Dort findet ihr mich auch und halte diese Profile recht aktuell.

So, wieder genug von mir zurück zu einem tollen Winterberg. Zum Zwiesel bin ich fast immer nur im Sommer gestartet. Meist als Überschreitung mit dem Gamsknogel ab dem Jochberg Parkplatz/Schneitzelreuth. Einmal bin ich mit einem guten Freund diese Überschreitung im Frühwinter gegangen, zum Teil mussten die seilgesicherten Stellen und Eisentritte vom Schnee befreit werden. Im letzten November war ich auch am Zwiesel, allerdings war der Schnee noch so gering, dass „snowlines“ (Grödel) ausreichten. Dieses Mal wird es ganz anders sein.

Zwiesel © Ann-Kathrin Helbig

Zwiesel © Ann-Kathrin Helbig

Meine Freundin ist schon am Vortag bei der Zwieselalm gewesen, ab dort sei Ende im Gelände. Tiefschnee, der einfach noch nicht angespurt ist. Ein weiter gehen ohne Tourenski oder Schneeschuhe – unmöglich. Letzteres besitze ich in doppelter Ausführung. Das Auto stellen wir beim Listwirt in Bad Reichenhall ab. Dort geht es stetig bergan über eine Fortstraße bis man auf den Mulisteig trifft. Ab hier hat immer wieder gut gehbare Altschneefelder. Die Sonne lugt immer wieder zwischen den Bäumen hindruch. Uns wird sofort warm, der Duft der Luft verändert sich. Es fühlt sich schon fast frühlingshaft an. Schnellen Schrittes erreichen wir die Zwieselaln. Hier wird kurz gerastet und die Schneeschuhe angschnallt. Weitere Wanderer sitzen schon bei der Alm in der Sonne. Doch keiner hat bisher angespurt, also müssen wir zwei das unternehmen. Kaum im Wald unterwegs, schauen wir recht verwirrt. Wo sind die Markierungen? Geht man auch im Winter wie im Sommer? Fragen über Fragen, aber eines ist fix: Man sollte die Tiefwintertour zum Zwiesel nicht alleine als Ortkunkundiger angehen, sonst findet man sich schnell beim nächsten Abhang wieder. Das stapfen, spuren und queren wird immer anstrengender. Eine Auftsiegshilfe an den Schneeschuhen hilft uns ein wenig. Nicht lange im Bergwald und immer steileren Hängen fragen wir uns ob wir noch richtig sind. Alles ist so anders als zu den anderen Jahreszeiten. Von der Weiten sehen und hören wir andere Wanderer. Wir warten auf Sie und tuen uns zusammen.weiterlesen

TV-Tipp: Die letzten ihrer Zunft

 von Sepp

Die letzten ihrer Zunft

Der Trailer zu meinem Film „Die letzten ihrer Zunft“ über aussterbendes Handwerk in Berchtesgaden. Der ganze Film läuft am Samstag, den 17. Februar um 19:40 auf Servus TV.

Mehr Infos und Fotos unter http://www.bergjournalisten.de/blog

Posted by Bergjournalisten Manuela Federl on Montag, 5. Februar 2018

Hoagascht. Die letzten ihrer Zunft – am Samstag, den 17. Februrar 19:40 auf Servus TV

​Ein Rodelbauer, der für die Kufen seiner Schlitten Bäume mit der passenden Biegung sucht. Eine Spanschachtelmalerin, die noch die Knochenleim-Technik anwendet, die die Handwerker schon vor 400 Jahren benutzt haben und ein Filigrandosendrechsler, der sein gesamtes Werkzeug selbst geschmiedet hat. ​Alle drei haben keine Nachfolger, können ihr Wissen nicht weitergeben. Sie sind die letzten ihrer Zunft.

Schlittenbauer Sepp Stocker

Schlittenbauer Sepp Stocker © Degnfilm

Schlittenbauer Sepp Stocker © Degnfilm

Auf einem alten Bauernhof in Marktschellenberg fertigt Sepp Stocker Schlitten auf die Art und Weise, wie sie schon sein Großvater gebaut hat. Er verwendet nur Hölzer, die natürlich gewachsen sind. Oft steift er dafür tagelang durch den Wald um Hölzer zu finden, wie er sie für die Kufen seiner Schlitten benötigt.

Berchtesgadener Holzschlitten © Degnfilm

Berchtesgadener Holzschlitten © Degnfilm

Spannschachtelmalerin Monika Baumgartnerweiterlesen

Das Berchtesgadener Land: Was uns daran fasziniert

 von Sarah

Es wird zu allen vier Jahreszeiten besucht: Das Berchtesgadener Land. Ob TouristInnen aus dem In- oder Ausland; deutsch- oder fremdsprachig; das Berchtesgadener Land zieht jährlich tausende von TouristInnen an. Manche von ihnen bleiben dort. Worin liegt der Grund – was macht solche Region Deutschlands so begehrenswert und attraktiv für Außenstehende?

Folgender Artikel soll Aufschluss darüber geben und all jenen, die noch über einen potentiellen Besuch nachdenken, den nötigen Motivationsschub ermöglichen.

Immer wieder fallen mir insbesondere folgende Aspekte auf, die BesucherInnen an der süd-östlichen Region Deutschlands faszinieren:

Vielfalt: Insbesondere die Vielfalt des BGL wirkt attraktiv auf Außenstehende. Gemeint ist dabei ein Konglomerat aus Bergen, Seen, weiten Wiesenflächen, Kultur/ Historik, einem Zusammenschluss von unterschiedlichen Tierarten und einzigartigen Charakteren. Ob als Single, Paar, Familie oder Rentner/in – das Berchtesgadener Land ermöglicht durch sein zahlreiches Angebot an Outdoor- wie auch Indooraktivitäten ein ganzheitliches Angebot für jung und alt.

Vereinigung von Natur und Historik: Das Kehlsteinhaus

Die Walfahrtskapelle St. Bartholomä am Königssee gelegen; behütet von der Watzmann Ostwand

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Winterspaziergang auf St. Bartholomä

 von Sepp
Kirche und Wirtshaus St. Bartholomä

Kirche und Wirtshaus St. Bartholomä

Viel zu selten nimmt man sich als Einheimischer Zeit für die Top Sehenswürdigkeiten Berchtesgadens, wie zum Beispiel St. Bartholomä. Ich habe die Halbinsel im Königssee zwar immer mal wieder bei Bergtouren passiert – auf dem Weg zur Saugasse ins Steinerne Meer oder zum Rinnkendlsteig – doch noch nie als Tagesziel besucht. Letzte Woche habe ich nun endlich einen freien Tag zu einem kleinen Spaziergang rund um St. Bartholomä genutzt.

Ich nehme das Boot um 10:40 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt ist die Seelände noch im Schatten.

Vormittag an der Seelände

Vormittag an der Seelände

Das Boot, die „Maria Alm“, ist gut gefüllt. Als wir die Falkensteinerwand passieren scheint die Sonne ins Boot. Die Schiffsbesatzung unterhält die Passagiere mit Wissenswertem und Lustigen rund um den Königssee. Und natürlich mit dem Echo vom Königssee.

Das Echo vom Königssee

Das Echo vom Königssee

Etwa 45 Minuten dauert die Fahrt bis zur Bootsanlegestelle St. Bartholomä, der Endstation.

Blick vom Boot nach Bartholomä

Blick vom Boot nach Bartholomä

Ankunft an St. Bartholomä

Ankunft an St. Bartholomä

Im Winter fahren die Boote nämlich nur bis hierher, die Anlegestelle Salet wird mit dem Winterfahrplan nicht erschlossen.weiterlesen

Ewige Helden: Hilde Gerg

 von Sepp
V.l.: Philipp Boy, Magdalena Brzeska, Hilde Gerg, Moritz Fürste, Célia _a_i_, Jennifer Oeser, Pascal Hens und Sascha Klein Hilde Gerg © MG RTL D / Markus Hertrich

V.l.: Philipp Boy, Magdalena Brzeska, Hilde Gerg, Moritz Fürste, Célia Šašić , Jennifer Oeser, Pascal Hens und Sascha Klein: Die Ewigen Helden Hilde Gerg © MG RTL D / Markus Hertrich

Hilde Gergs Karriere hatte viele Höhepunkte. Doch der größte Erfolg der Skifahrerin war die Goldmedaille im Slalom bei den Olympischen Winterspielen in Nagano. Am 19. Februar 1998 setzt sich Hilde Gerg mit einem knappen Vorsprung von 6 hundertstel Sekunden gegen die Italienerin Deborah Compagnoni durch. Es folgen weitere Triumphe: 20 Weltcupsiege und 6 Medaillen bei Großereignissen insgesamt! 2005 tritt sie nach mehreren schweren Verletzungen vom Leistungssport zurück.

Hilde Gerg © MG RTL D / Markus Hertrich

Hilde Gerg © MG RTL D / Markus Hertrich

Dass die „Wilde Hilde“ mehr als 10 Jahre nach ihrem Karriereende immer noch topfit ist, beweist sie in der neuen Staffel der VOX-Serie Ewige Helden. Sie stellt sich dem Wettkampf mit anderen ehemaligen Weltklasse Athleten: Handballer Pascal Hens, Siebenkämpferin Jennifer Oeser, Sportgymnastin Magdalena Brzeska, Hockeyspieler Moritz Fürste, Kunstturner Philipp Boy, Wasserspringer Sascha Klein und Fußballerin Celia Šašić heißen die weiteren Protagonisten der 3. Staffel von „Ewige Helden“.

Ab 30. Januar 2018 sendet VOX die neue Staffel. In der dritten Folge am 13. Februar steht Hilde Gerg im Mittelpunkt. Dann begleitet das Fernsehteam die ehemalige Skirennläuferin nach Schönau am Königssee, wo Hilde Gerg im Kressgrabenlehen Ferienwohnungen vermietet.

Schaltet ein. Euer Sepp