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Berchtesgadener Land Blog

Kategorie: Ausflugtipps
Sepp Wurm

Adventsingen in Unterstein

 von Sepp
Dreiklang Schneider Lenz

Dreiklang Schneider Lenz

…a Stern zoagt uns den Weg

Am Donnerstag, den 22. Dezember, lädt der Dreiklang Schneider Lenz um 19 Uhr zum Adventsingen in die Pfarrkirche Unterstein in Schönau am Königssee ein. Mitwirkende sind die Lockstoamusi, die Thalberg Bläser, die Stoaberg Sängerinnen, die Grünstein Klarinettenmusi und der Dreiklang Schneider-Lenz. Sigi Lenz wird mit adventlichen Geschichten den musikalischen und besinnlichen Abend umrahmen.

Der Eintritt ist frei, es wird um Spenden für Berchtesgaden hilft gebeten.

Sepp Wurm
Deutsche Post Eisarena Königssee

Deutsche Post Eisarena Königssee

Die BMW IBSF Bob und Skeleton Weltmeisterschaften 2017 werden vom 13. bis 26. Februar in der Deutsche Post Eisarena Königssee ausgetragen. Diese Entscheidung traf das Präsidium des internationalen Bob- und Skeletonverbandes (IBSF) am Montag, 19. Dezember 2016.

BSD-Generalsekretär und Sportdirektor Thomas Schwab freut sich auf die Heim-WM im Februar 2017: „Nach Rücksprache mit den anderen deutschen Kunsteisbahnen haben wir Königssee als potentiellen WM-Austragungsort favorisiert und versprechen jetzt mit dem erfolgten Zuschlag attraktive Welt-Titelkämpfe. Wir verfügen über ein erfahrenes, professionelles Organisationsteam und haben unter der Leitung von Markus Aschauer eine perfekte Bahncrew. Ich freue mich auf die Heim-WM 2017 und weiß, dass sie bei uns in guten Händen ist.“ Alexander Resch, OK-Chef der Veranstaltungen am Königssee und BSD-Leistungssportreferent, bestätigt: „Es ist uns eine große Ehre, im Februar 2017 erneut WM-Austragungsort, diesmal für Bob und Skeleton, zu sein. Gemeinsam mit unseren Partnern konnten wir innerhalb weniger Tage die Durchführbarkeit der WM gewährleisten und die Finanzierung sicherstellen. weiterlesen »

Sepp Wurm

Besinnliche Wanderung rund um den Kunterwegkogel

 von Sepp
Ein echtes Schmuckstück: Die Kunterwegkirche

Die Kunterwegkirche

Nördlich der Pfarrkirche St. Sebastian im Bergsteigerdorf Ramsau erhebt sich der Kunterwegkogel, ein bewaldeter Hügel der – trotz des hohen und weithin sichtbaren Sendemasts auf seinem Gipfel – neben den spektakulären Bergen wirklich unscheinbar wirkt. Dabei ist der Kogel, wie ihn die Einheimischen nennen, ein durchaus lohnenswertes Wanderziel. Ich war am Samstag auf dem Wanderweg rund um den Kunterwegkogel unterwegs.

Man kann diese Tour im Zentrum von Ramsau starten und kurz hinter der Kirche bzw. dem Gasthof Oberwirt über den Kalvarienberg zur Kunterwegkirche aufsteigen. Ich wähle einen anderen Weg und gehe vom Bindenkreuz über den Ramsauer Mühlsteinweg zur versteckt im Wald liegenden Kunterwegkirche. Während die wunderbare Kirche schon im Schatten liegt, leuchtet die Watzmann-Westwand in der Ferne.

Ankunft an der Kunterwegkirche

Ankunft an der Kunterwegkirche

Ich gehe nicht zur Kirche, sondern zweige nach links ab und folge dem Weg bergauf. Am Ende des Kiesweges zweige ich dann nach rechts in den Wald ab. In leichtem Auf und Ab gehe ich durch den Wald und folge der Beschilderung Kunterwegkogel. Auf dem Gipfel des Kogels steht inmitten des Waldes ein hoher und markanter Sendemast.

Der Sendemast auf dem Kunterwegkogel

Der Sendemast auf dem Kunterwegkogel

Zwei Bänke stehen auf dem Kunterwegkogel und laden zum Verweilen ein. Der Kogel ist komplett bewaldet, zwischen den Bäumen hindurch sieht man aber im Osten auf das Bergsteigerdorf Ramsau, im Süden auf Watzmann und Hochkalter und im Westen zur Reiter Alm.weiterlesen »

Lena Renoth

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Für die Kinder des Talentzentrums Wintersport Berchtesgaden ist das Christkind in diesem Jahr schon etwas früher gekommen: Am Samstag, 03. Dezember 2016, wurde in Bischofswiesen/Strub die neue Einkleidung der Firma Waveboard an alle jungen Sporttalente sowie Trainer des Fördervereins ausgegeben. Die Einkleidung besteht aus insgesamt drei Kleidungsstücken – einer blauen Wärmejacke, einer orangefarbenen Wärmehose sowie einer schwarz-orangen Primaloft-Jacke.

Für die Organisation zeigte sich Magdalena Homberg (Vorstand Tombola) verantwortlich, die mit zahlreichen Helferinnen und Helfern die Einkleidung erfolgreich durchführte. Waveboard-Firmenchef Klaus Diekkamp erhielt für seine langjährige und entgegenkommende Zusammenarbeit mit Sport-Talent im Zuge der Einkleidung außerdem die Ehrenurkunde des Fördervereins.weiterlesen »

Sepp Wurm

Weihnachtsmarkt der Bayerischen Staatsforsten

 von Sepp
Claudia Richter, Josef Ponn (l) und Anton Wegscheider (r)

Claudia Richter, Josef Ponn (l) und Anton Wegscheider (r)

Weihnachtsfreude und Waldpflege in einem

Christbäume und Wildbret aus der Region gibt es zum 15. Mal beim traditionellen Weihnachtsmarkt der Bayerischen Staatsforsten am Forstbetrieb Berchtesgaden. Handgemachte Cranberry-Marmelade und Fleisch vom Muffelschaf werden erstmalig angeboten.

„Fleißige Hände sind seit einigen Wochen tätig“, lobt BaySF-Forstbetriebsleiter Dr. Daniel Müller das Team um Claudia Richter, damit die Stammkundschaft des Weihnachtsmarkts der Bayerischen Staatsforsten wie gewohnt zufrieden gestellt werden kann. Als Beilage zum Festtagsbraten haben talentierte Beschäftigte der Bayerischen Staatsforsten eine Marmelade aus im Schönramer Filz biologisch angebauten Cranberrys gezaubert. Als Rarität gibt es neben Reh, Hirsch und Gams zum ersten Mal das Fleisch eines Muffelschafs vom Untersberg. „Für die verdienten Berufsjäger Josef Ponn und Anton Wegscheider ist der 15. Weihnachtsmarkt der Bayerischen Staatsforsten etwas Besonderes, da beide vor dem nächsten Weihnachtsmarkt in den Ruhestand gehen werden.“ so Daniel Müller.

Christbäume aus heimischen Wäldern

Die jungen Fichten und Tannen stammen aus naturnaher nachhaltiger Forstwirtschaft. Über die Entnahme der Christbäume  freuen sich nicht nur die weihnachtlich gestimmten Menschen, sondern auch die im Wald bleibenden Bäume, die sich nun besser entwickeln können. Eine weitere Besonderheit sind die von dem Waginger Forstwirt Max Poschner in liebevoller Handarbeit angefertigten Holzschnitzereien. Hinzu kommen Misteln, für die stark befallene Bäume gefällt und abgeerntet wurden, sowie Daxen und Grabbäumchen.weiterlesen »

Gruttenstein

Heute haben wir es endlich geschafft, dass wir als Familie alle zusammen einen Christkindlmarkt besuchen (an den Adventswochenenden manchmal gar nicht so einfach…). Entschieden haben wir uns für den kleinen, aber feinen Markt auf Burg Gruttenstein bei Bad Reichenhall.

Da wir alle dringend Bewegung und frische Luft benötigen, verbinden wir das Ganze mit einem schönen Spaziergang entlang des Großgmainer Gangsteiges. Ursprünglich wollen wir ja mit der Berchtesgadener Land-Bahn von Piding nach Bayerisch Gmain fahren, aufgrund der rasch näherkommenden Regenwand entscheiden wir uns kurzfristig aber doch für den Pkw. Diesen parken wir am Haus des Gastes, dann müssen wir nur noch die Straße überqueren und schon können die Jungs selbst losfetzen.

Ich mag ja den Blick in das nahe Lattengebirge von hier aus besonders gerne und heute, regenverhangen und später mit einsetzender Dämmerung, davor die Häuserkulisse mit den gemütlichen Lichtern, hat das ganze seinen ganz eigenen, vorweihnachtlichen Charme.

Und weiter des Weges, wir gehen nun entlang der Sonnentraße, genießen wir den Blick über das komplette Bad Reichenhall, mit den Hausbergen Staufen und Zwiesel stattlich im Hintergrund.

Startausblick auf das wolkenverhangene Lattengebirge

„Startausblick“ auf das wolkenverhangene Lattengebirge

Dann sind wir auch schon bei der Burg angekommen und gelangen durch den imposanten Torbogen in den Innenhof der Burg, wo der Markt stattfindet.

Gruttenstein

Eingerahmt von dicken Burgmauern, vermittelt der Markt eine kuschelige Atmosphäre und die Kinder können auch nicht gar so schnell verloren gehen…weiterlesen »

Sepp Wurm

Das Tal der Almen und Adler

 von Sepp
Das Klausbachhaus

Das Klausbachhaus

Im Bergsteigerdorf Ramsau im Westen des Nationalparks Berchtesgaden liegt das Klausbachtal. Vom Hintersee erstreckt sich das Tal auf einer Länge von etwa 7 Kilometern bis zum Hirschbichl, der Grenze zu Österreich. Das Klausbachtal ist auch bekannt als Tal der Adler und Almen. Diese beiden Themenbereiche wurden jetzt durch zwei Neuerungen für den Besucher noch deutlicher erlebbar gemacht: Eine neue Steinadler-Beobachtungsstation und die Ausstellung „1000 Jahre Auf und Ab“ zur Geschichte der Almwirtschaft.

Die Beobachtung von Greifvögeln hat im Berchtesgadener Land eine lange Tradition. Schon von 1983 bis 1987 wurden hier Steinadler wissenschaftlich untersucht. Die neue Steinadler-Beobachtungsstation im Klausbachtal befindet sich etwa 500 Meter hinter der Informationsstelle Klausbachhaus, ist barrierefrei gestaltet und auch im Winter über den geräumten Winterwanderweg ins Klausbachtal erreichbar.

Die neue Steinadler Beobachtungsstation im Klausbachtal

Die neue Steinadler Beobachtungsstation im Klausbachtal

An dieser zeitgemäß gestalteten Informationsstelle können sich die Besucher des Nationalparks über den faszinierenden Vogel informieren und mit etwas Glück in seiner natürlichen Umgebung auch erleben. Die Halsgrube, das bevorzugte Thermik Gebiet des Steinadlers liegt nämlich direkt gegenüber.

Blick in die Halsgrube

Blick in die Halsgrube

Wer keine echten Steinadler erlebt, kann sich am kunstvoll geschnitzten Adlerkopf des Berchtesgadener Holzschnitzers Mario Guggenberger erfreuen, der die Station ziert.

Geschnitzter Steinadler-Kopf von Mario Guggenberger

Geschnitzter Steinadler-Kopf von Mario Guggenberger

Zur gestrigen offiziellen Eröffnung war auch Falkner Wolfgang Czech mit Steinadler-Dame Jennifer vor Ort. In seinem Gehege am Obersalzberg könnt Ihr zwei domestizierte Exemplare des Greifvogels erleben.

Falkner Wolfgang Czech mit Steinadler Dame Jennifer

Falkner Wolfgang Czech mit Steinadler Dame Jennifer

Neben der komplett neuen Steinadler-Beobachtungsstation wurde der Innenraum des Klausbachhauses komplett neugestaltet. Die Umgestaltung ist Teil der Nationalpark Strategie, die dezentralen Infostellen inhaltlich an das Haus der Berge anzupassen. Dabei werden die vier Hauptlebensräume Wasser, Wald, Alm, Fels & Karst jeweils an einem passenden Ort präsentiert. Der passende Ort, um den Lebensraum Alm zu präsentieren ist eben das Klausbachtal und die Nationalpark-Informationsstelle Klausbachhaus.weiterlesen »

Sepp Wurm

Die Reichenhaller Kinderstallweihnacht

 von Sepp
Bild 1 : Die Kinderstallweihnacht Bad Reichenhall ist bis auf den letzten Platz bestens besucht

Bild 1 : Die Kinderstallweihnacht Bad Reichenhall ist bis auf den letzten Platz bestens besucht

700 Kinder und Erwachsene besuchen die Reichenhaller Kinderstallweihnacht Bad Reichenhall

Am gestrigen Abend war es wieder soweit: Die Kinderstellweihnacht des Einsatz- und Ausbildungszentrums für Tragtierwesen 230 der Gebirgsjägerbrigade 23 Bad Reichenhall. Wie jedes Jahr ist dies die Eröffnungszeremonie für alle Kinder und Eltern von Nah und Fern. Bei klirrender Kälte konnten sich die Gäste vor den Stallungen mit Kinderpunsch und Glühwein aufwärmen, bevor es dann um 17:30 Uhr wieder hieß: Euch ist der Heiland geboren.

Josef führt die hochschwangere Maria auf Achilles zum Stall

Josef führt die hochschwangere Maria auf Achilles zum Stall

Unter der Moderation von Oberfeldveterinär Dr. von Rennenkampff und Hauptfeldwebel Havel konnten die Zuschauer in der knapp 60 minütigen Vorstellung beobachten, wie es sich einst zugetzugetragen haben muss – mit dem typischen, traditionell bayrischen Ansatz. weiterlesen »

Sepp Wurm

Die Lokwelt-Weihnacht

 von Sepp
Lokwelt Freilassing

Lokwelt Freilassing

Der feine Adventmarkt am Freilassinger Eisenbahnmuseum

Am vierten Adventwochenende findet – inzwischen zum achten Mal – der kleine, feine Adventmarkt in und an der Lokwelt Freilassing statt. Ausgewähltes Kunsthandwerk, Handwerkskunst, verschiedene Bastelmöglichkeiten für Kinder wie Schmieden, Schwemmholz- und Schmuckbasteln, Handpuppenspaß und Trommeln mit Dirk Bennert u. v. m. erwartet Groß und Klein vom 16. bis zum 18. Dezember.

Kutschfahrten laden zum Entschleunigen ein, die beliebte Dampfzugfahrt am Sonntagnachmittag, um Nostalgie und Romantik pur zu genießen. Die Dampflok der österreichischen Gesellschaft für Eisenbahngeschichte fährt mit sieben historischen Reisezugwägen von Freilassing nach Bad Reichenhall und zurück, Abfahrt ab Lokwelt ca. 14.00 Uhr. Der detaillierte Fahrplan ist, sobald er steht, der Lokwelt-Homepage zu entnehmen. Karten zum Preis von € 15,00 für Hin- und Rückfahrt (Ermäßigung für Kinder von 6 – 14 Jahren 50%) sind ausschließlich im Zug erhältlich.

Bild © der Österreichischen Gesellschaft für Eisenbahngeschichte

Bild ©Österreichische Gesellschaft für Eisenbahngeschichte

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Ann-Katrin

150-ste Besteigung des Dötzenkopfs…

 von Ann-Kathrin
Benjamin Krämer

Benjamin Krämer

… oder: und täglich grüßt der Benjamin Krämer.

Ein Mann mit Anfang 30, läuft in diesem Jahr schon zum 150. Mal auf den Dötzenkopf. Der muss doch verrückt sein, würde man stumpferweise zuerst annehmen.  Doch da steckt mehr dahinter als ein Sportsgeist.

Es geht um Kompensation.
Es geht um abschalten vom Arbeitsalltag.
Es geht um das Schöne im Gewohnten zu finden.

Wer ist der Typ eigentlich und warum sollte man etwas über ihn lesen wollen?
Zuerst: Kennt sonst wer jemanden, der in diesem Jahr schon 150x auf demselben Gipfel war? Und das Jahr ist noch nicht vorbei! Alleine das ist schon erwähnenswert. Was aber noch zu erwähnen ist, dass er diesen Berg nicht nur als Sportgerät ansieht. Benjamin ist 33 Jahre alt und lebt in Bad Reichenhall. Er arbeitet als Physiotherapeut in einer Kurklinik und betreibt nebenbei auch seine Mobile Massage Benjamin Krämer. Seit nun 7 Jahren lebt er hier, ursprünglich kommt er aus Niederbayern. Keine Frau oder Familie zog ihn hierher. Er tat das alleine, aus freiem Willen. Doch seine Familie ist nur rund 150 Kilometer entfernt. Mittlerweile hat er sich sehr gut eingelebt und auch eine naturverbundene Frau bereichert sein Leben. All das bekommt er unter einen Hut. Auch wenn die Zeit für das Laufen oder Berglaufen sehr knapp ist. Selbst in eine Stunde bekommt er dank seiner immer stärker werdenden Kondition so viel Berg und Natur wie möglich. Dem Laufen und dem Berglaufen hat er auch gute Freunde zu verdanken. Benjamin nimmt an Lauftreffs teil und ist aktives Mitglied im SC Ainring. In der Gruppe könne man sich am besten steigern findet er. Es wird kein Druck gemacht, aber trotzdem versucht man miteinander mitzuhalten.weiterlesen »