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Berchtesgadener Land Blog

Kategorie: Kultur
Rosi Fürmann

Ein Kleinod der Volksfrömmigkeit

 von Rosi

die Kapelle in Kleinrückstetten zwischen den zwei riesigen Linden und im Hintergrund die Bauernanwesen beim Geiern  beim Stöckl

Ein Kleinod der Volksfrömmigkeit in der Kapelle zwischen den zwei riesigen Linden

Am Karfreitag und Karsamstag lädt die Kapelle zwischen den zwei riesigen Linden zur Anbetung Jesu im Grab.

das Grab Jesu in der Kapelle in Kleinrückstetten – Das heilige Grab wird für Karfreitag und Karsamstag in der Nische des Altartisches aufgebaut zur Anbetung für die Gläubigen

Alle zwei Jahre an den Kartagen der ungeraden Jahre – so auch in diesem Jahr – tauschen die Bauersleute der Bauernhöfe in Kleinrückstetten die „Armen Seelen“ in der Nische des Altartisches mit dem Grab Jesu aus.weiterlesen »

Sepp Wurm

Der Berchtesgadener Land Milchladen

 von Sepp
Der Milchladen der Molkerei Berchtesgadener Land | Bergbauernmilch

Der Milchladen der Molkerei Berchtesgadener Land | Bergbauernmilch

Der Milchladen der Milchwerke Berchtesgadener Land | Bergbauernmilch

Ab April hat der Milchladen der Molkerei Berchtesgadener Land neue Öffnungszeiten: Dann könnt ihr immer montags bis donnerstags durchgehend von 8 bis 18 Uhr und am Freitag von 8 bis 13 Uhr auf dem Betriebsgelände der Molkerei am Gänslehen 4 in Piding vorbeischauen. Neben den Berchtesgadener Land und Bergbauernmilch Produkten gibt es im Milchladen auch Spezialitäten des Frischedienstes:

  • verschiedene Käsesorten
  • Feinkost
  • feine Öle
  • Gewürze, ….

Wenn Ihr für einen besonderen Anlass noch ein Geschenk braucht, gibt es im Milchladen auch Geschenkkörbe, gepack mit den verschiedenen Spezialitäten.

Geschenkideen im Milchladen

Geschenkideen im Milchladen

Und nicht nur für Magen und Gaumen gibt es im Milchladen passende Produkte, auch ein Großteil des Sortiments der Bergbauernmilch-Accessoires kann hier gekauft werden. Zum Beispiel wunderschönes Geschirr, Filz-Pantoffeln, Zirbenkissen, den praktischen Bergbauernmilch-Rucksack und vieles mehr.weiterlesen »

Rosi Fürmann

Das heilige Grab von Höglwörth

 von Rosi

Das Herrengrab oder auch Heiliggrab in der Klosterkirche des ehem. Augustinerchorherrnstift Höglwörth im Rupertiwinkel von Berchtesgaden – diese Darstellung des Grabes Jesu geht zurück auf die Barockzeit und ist in dieser Art eine der größten im bayerischen Raum

Das Heilige Grab von Höglwörth: Zu sehen am Karfreitag und Karsamtag 14. und 15. April 2017

Höglwörth – bis zur Auflösung des Klosters 1817 ein Augustinerchorherrnstift – liegt als wunderbare Klosterkirche in der Pfarrei Anger im Rupertiwinkel von Berchtesgaden. In dieser Kirche stellen in der Karwoche im Turnus von 3 Jahren die Bewohner des Ortsteils Höglwörth „ihr“ Heiliges Grab auf – zu sehen 2017 am Karfreitag 14. und Karsamstag 15. April.

blühende Frühlingslandschaft in Höglwörth mit dem Hochstaufen und Zwiesel im Hintergrund

Heilige Gräber stellen zurückgehend auf die Barockzeit – so auch in Höglwörth – als „Theatrum Sacrum“ das Geschehen um das Sterben Jesu bildlich dar.weiterlesen »

Sepp Wurm

Ein Frühlings-Abend auf dem Grünstein

 von Sepp
Blick vom Grünstein zum Watzmann

Blick vom Grünstein zum Watzmann

Am letzten Wochenende wurden die Uhren wieder auf Sommerzeit umgestellt! Es ist Abends also eine Stunde länger hell. Das muss ich ausnutzen: Ich bin am Montag nach der Arbeit auf den Grünstein gewandert.

Eine SalzAlpenSteig-Bank markiert den Ausgangspunkt meiner Tour am Parkplatz Hammerstiel. Die Wanderung auf den Grünstein ist nämlich Teil des Premiumweitwanderweges SalzAlpenSteig, der vom Chiemsee durch das Berchtesgadener Land am Königssee vorbei bis zum Hallstätter See am Dachstein führt.

Die SalzAlpenSteig Bank am Hammerstiel

Die SalzAlpenSteig Bank am Hammerstiel

Bei strahlendem Sonnenschein und warmen Temperaturen starte ich gegen 18 Uhr zu meiner Feierabendwanderung.

Auf dem SalzAlpenSteig zum Grünstein

Auf dem SalzAlpenSteig zum Grünstein

Zuerst auf einer Forststraße, danach auf einem steilen Steig, mache ich Höhenmeter um Höhenmeter und erreiche den Gipfel des Grünsteins noch mit den letzten Sonnenstrahlen. Das großzügige Plateau des Grünsteins mit seinen Bänken bietet einen wunderbaren Ausblick auf die Berchtesgadener Berge. Die Gipfel vom Hohen Göll und des Hagengebirges sind schneebedeckt und leuchten in der Abendsonne.weiterlesen »

Sepp Wurm

Unter Tage: Bergmann im Salzbergwerk Berchtesgaden

 von Sepp
Salzbergwerk Berchtesgaden 2017 Foto © Bayern.by-Gert Krautbauer

Andreas Neumayer im Salzbergwerk Berchtesgaden © www.bayern.by – Gert Krautbauer

Gerade zwölf Jahre ist Andreas Neumayer alt, als sein Vater ihn zum ersten Mal in die Welt unter Tage mitnimmt – in das Salzbergwerk Berchtesgaden. Doch statt in den Besucherbereich führt er ihn dorthin, wo die Bergmänner seit 500 Jahren Salz abbauen.

Bis heute erinnert Neumayer sich genau: „Da war so ein ganz eigener Geruch in der Grube. Ich war mit meinem Vater unter Tage unterwegs und schon nach ein paar Metern kannte ich mich überhaupt nicht mehr aus!“ Spätestens da wird ihm klar: „Andere wollen Feuerwehrmann oder Polizist werden – ich will in das Bergwerk.“ Damit setzt er eine Familientradition fort, denn schon sein Vater, Großvater und Urgroßvater arbeiteten in Berchtesgaden unter Tage.

Wasser löst das weiße Gold aus dem Berg

Der Berg ist integraler Bestandteil der heimischen Kultur und Wirtschaft: Die Kulturlandschaft Salzbergwerk prägt die Region und seine Bewohner – als Arbeitgeber und ergiebige Salzquelle. „Das weiße Gold“ nannten sie das Salz früher, war es doch tatsächlich einmal so wertvoll wie Gold. Bis heute gilt: „Wer hier in der Gegend geboren ist, ist einfach stolz auf dieses Produkt“, so Andreas Neumayer.

Arbeiten unter Tage im Salzbergwerk Berchtesgaden © www.bayern.by - Gert Krautbauer

Arbeiten unter Tage im Salzbergwerk Berchtesgaden © www.bayern.by – Gert Krautbauer

Die Abbaumethoden haben sich nicht wesentlich verändert. Beim sogenannten „nassen Abbau“ wird ein Hohlraum im Berg mit Süßwasser gefüllt. Die Bergmänner leiten immer neues Wasser in diesen Raum, sodass sich das sogenannte Bohrspülwerk stetig vergrößert. Das Wasser löst das Salz aus dem Gestein heraus. Jeden Tag wird auf diese Art etwa ein Zentimeter Gestein aus der Decke gespült. Es entsteht Sole, eine Lösung mit 26,5 Prozent Salzgehalt. Sie wird durch Rohre nach Bad Reichenhall geleitet, wo schließlich durch Sieden der Sole das bekannte Bad Reichenhaller Salz herausgefiltert wird. Rund eine Million Kubikmeter dieser Salzlösung produzieren Andreas Neumayer und seine Kollegen im Jahr.weiterlesen »

Rosi Fürmann

Der Kreuzweg um den Höglwörther See

 von Rosi

Kreuzweg in Höglwörth um den Höglwörther See

Der Kreuzweg um den Höglwörther See

In der gesamten Fastenzeit führen wunderschöne Kreuzwegtafeln am Weg um den Höglwörther See in der Gemeinde Anger (im Rupertiwinkel des Berchtesgadener Landes) – ein Weg, der vom Alltag sich erholen lässt – in Stille und im Nachdenken in dieser wunderbaren Landschaft (aufgestellt vom Verein zur Erhaltung des Heiligen Grabes von Höglwörth e.V.)

Das Herrengrab oder auch Heiliggrab in der Klosterkirche des ehem. Augustinerchorherrnstift Höglwörth am Höglwörther See im Rupertiwinkel des Berchtesgadener Landes – diese Darstellung des Grabes Jesu geht zurück auf die Barockzeit und ist in dieser Art eine der größten im bayerischen Raum

Der Kreuzweg in Höglwörth führt in den 40 Tagen der Fastenzeit im Gehen um den Höglwörther See hin zur Karwoche. Am Karfreitag und Karsamstag steht in der Klosterkirche des ehemaligen Augustinerchorherrnstiftes das Heilige Grab zur Betrachtung, eines der größten und schönsten Heiligen Gräber in Bayern.weiterlesen »

Fred Ulrich Bad Reichenhall

Bad Reichenhaller Mozartwoche 2017

 von Fred

Vom 11.- 18.03.2017, in den wunderschönen Sälen der Stadt Bad Reichenhall präsentiert die Bad Reichenhaller Philharmonie ihre traditionelle Mozartwoche. Die Künstlerische Gesamtleitung hat GMD Christian Simonis.

Tanz-, Kammer-, Konzert- und sogar Militärmusik beweisen Mozarts faszinierende Vielseitigkeit. Am 16. März begegnet Mozarts Jupitersinfonie einer Sinfonie seines Kollegen Michael Haydn, dem heuer besondere Aufmerksamkeit gilt. Dazu zählt auch eine Führung durch das Salzburger Domquartier mit Museum und Grab Michael Haydns, die dem Wirken der beiden Weggefährten nachspürt. In der großen Eröffnungsgala, die Mozarts Opernschaffen ins Verhältnis zu Werken berühmter Zeitgenossen setzt, ist auch Michaels „großer“ Bruder Joseph Haydn zu erleben. Junge Talente der Opernklasse der Universität Mozarteum Salzburg garantieren unter der Leitung von Prof. Kai Röhrig ein erfrischendes und abwechslungsreiches Konzerterlebnis. Besonders erfreulich: Auch aus den eigenen Reihen der Bad Reichenhaller Philharmonie beweisen Holzbläser und Streicher ihr instrumentales Können in zwei „Konzertanten Sinfonien“ und zeigen sich als exzellente Kammermusiker in einem von Christian Simonis selbst moderierten Pasticcio-Konzert. In den Orient entführt die Mozart-Woche 2017 mit „alla turca“ und „Janitscharenmusik“ – typische Effekte einer zeitgenössischen Mode. So trifft die Ouvertüre zu „Die Entführung aus dem Serail“ auf entsprechende „alla turca“-Anspielungen bei Beethoven und den beiden Haydn. Am 17. März stellt der Salzburger Domchor Mozarts Requiem seiner Fassung von Händels Messias gegenüber – ein ebenso seltenes wie beeindruckendes Aufeinandertreffen von Barock und Klassik. Der „tänzerische“ Mozart steht im Mittelpunkt des Abschlusskonzertes, in dem das Tanzensembles „musica et saltatoria und die Salzburger Tanzwissenschaftlerin Dr. Irene Brandenburg historische Tanzformen mit neuem Leben füllen. Natürlich fehlt auch 2017 nicht das beliebte „Mozart-Menü“ im Bürgerbräu, das die deftigen Bäsle-Briefe als Zwischengang
kredenzt. Die Bad Reichenhaller Mozart-Woche 2017 – eine Fest für alle Sinne!

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.philharmonie-reichenhall.de

Rosi Fürmann

Land und Leute – vorgestern – gestern – heute
– ein Bildervortrag mit einer „Reise durch das Berchtesgadener Land, den Rupertiwinkel und den Chiemgau“: Geschichte und Geschichten, die das Leben in dieser so lebens- und liebenswerten Region von vorgestern – gestern – heute beschreiben.

Brotzeit auf der Stoißeralm auf dem Teisenberg (1334m),  ein „Magnet“ für Wanderer und Mountainbiker

Die Bilder – ob die wunderschöne Heimat in aussagekräftigen Fotos oder Repros von alten Aufnahmen – und das fundierte, leicht verständlich dargebrachte Wissen nehmen die Zuschauer an der Hand und lassen sie immer wieder aufs Neue staunen über das, was dieser herrliche Landstrich zu erzählen weiß.weiterlesen »

Sepp Wurm

O nostris coeptis fave 1517

 von Sepp
Salzbergwerk Berchtesgaden

Salzbergwerk Berchtesgaden

Geheimnis um Inschrift am Salzbergwerk Berchtesgaden entschlüsselt

Jederzeit einmalig und immer für eine Geschichte gut. Das ist das Salzbergwerk Berchtesgaden mit seiner einzigartigen Tradition und seinen innovativen technischen Entwicklungen. Dieses Jahr wird die über die bayerischen Grenzen hinaus bekannte Sehenswürdigkeit in Mitten in einer der schönsten Landschaften Deutschlands 500 Jahre alt.

„Dokumentiert ist das Gründungsdatum auf einer Marmortafel vor dem Petersbergstollen,“ weiß Peter Botzleiner-Reber, Fachbereichsleiter Tourismus des Bergwerks. Der Petersbergstollen wurde auf Geheiß von Gregor Rainer, Reichsprälat und Propst des Augustiner-Chorherrenstifts Berchtesgaden, im Jahr 1517 angeschlagen. Deutlich dokumentiert war das aber bis vor kurzem nicht. Und jetzt wird es spannend. Die Jahreszahl auf der Tafel ist verbunden mit einer gemeißelten Inschrift, in abgekürzter lateinischer Sprache, nicht eindeutig in der Lesart und ihrer Aussagekraft. Andreas Hirsch, anerkannter Kenner der Salzgeschichte und Schriftführer des Vereins für Heimatkunde Bad Reichenhall, wollte den Zusammenhang zwischen Jahreszahl und Inschrift genau wissen, um eine historisch verbindliche Aussage zum Gründungsdatum zu erhalten. „Als einziger Beleg für das Gründungsjahr 1517 gilt die Inschrift auf der Marmortafel am Petersbergstollen, dem ältesten Stollen des Berchtesgadener Salzbergwerks“, erläutert Hirsch. Und dazu musste sie unmissverständlich übersetzt werden. Und vor allem die unvollständigen Ziffernfolge der Jahreszahl identifiziert werden. weiterlesen »

Sepp Wurm

Lukas Schöbinger: Der neue Bergbrenner

 von Sepp
Lukas Schöbinger und Hubsi Ilsanker: Der neue und der alte Bergbrenner

Lukas Schöbinger und Hubsi Ilsanker: Der neue und der alte Bergbrenner

Generationswechsel bei der Enzianbrennerei Grassl

Lukas Schöbinger tritt ab Mai als neuer Bergbrenner in die Fußstapfen von Bergbrenner Hubert „Hubsi“ Ilsanker, der auf eigenen Wunsch den Beruf gewechselt hat und nun als Zimmerer im Tal tätig ist. Als gelernter Destillateur, der seine Ausbildung nur wenige Meter von seinem Elternhaus entfernt bei der Enzianbrennerei Grassl absolviert, hat Lukas beste Voraussetzung für seine zukünftige Aufgabe im Gebirge.

Als Bergbrenner und Wurzelgraber gilt es, den besten Schnaps herzustellen, in den Brennhütten der Enzianbrennerei Grassl auf der Eckerleiten, am Priesberg, der Wasseralm sowie dem Funtensee. »Da wartet eine Menge Arbeit auf mich«, sagt der Berchtesgadener selbstbewusst. Neben dem Brennen müssen die Hütten auch instandgehalten werden. Gemeinsam mit Hubert Ilsanker hat Lukas letztes Jahr Schnaps gebrannt und die Arbeitsweisen am Berg kennengelernt. „ Der Hubsi war zu Anfang seiner Tätigkeit etwa genauso jung wie ich und musste in die Fußstapfen seines Vorgängers treten.“

Bergbrenner Hubsi Ilsanker mit seinen Wurzelgrabern am Funtensee

Bergbrenner Hubsi Ilsanker mit seinen Wurzelgrabern am Funtensee

Lukas Schöbinger ist 21 Jahre alt, aber er hat schon vor der Ausbildung immer wieder in der Enzianbrennerei in Unterau gearbeitet. Es ist von Vorteil, dass Lukas auch ein begeisterter Musikant ist. Er spielt Trompete und ist Mitglied der Marktkapelle Berchtesgaden. weiterlesen »