kurgarten-reichenhall-freiluftinhalatorium

Berchtesgadener Land Blog

Kategorie: Kultur
Rosi Fürmann

Oldtimer treffen sich in Mehring

 von Rosi

Oldtimertreffen in Mehring bei Teisendorf

Jeder Einzelne hat seine eigene, spannende Geschichte
Ob Auto, Motorrad, Traktor oder Fahrrad – Lasst Euch diese Geschichten beim Oldtimertreffen in Mehring erzählen

 „Jeder einzelne Oldtimer hat seine eigene, spannende Geschichte und erzählt gerne diese Geschichte beim 32. Oldtimertreffen im kleinen Dorf Mehring bei Teisendorf am Sonntag, 27. August 2017 ab 10 Uhr“, so Hermann Prechtl, der Begründer und Mitorganisator des Treffens. Ob Auto, Motorrad, Traktor, Fahrrad … mehr als 800 Fahrzeuge erwarten die Oldtimerfreunde an diesem Tag in Mehring in der Gemeinde Teisendorf.

Oldtimertreffen in Mehring bei Teisendorf

„Früher war es leicht“ – so Hermann – alte Fahrzeuge zu erwerben, ja sie wurden einem beinahe nachgeschmissen“. Heute sei es oft purer Zufall oder gezielte Suche; der Erwerb der Anfang einer oft „lebenslangen Liebe“ zu seinem Gefährt mit viel alter Technik, in die sich der Besitzer erst einleben muss; mit der Suche nach benötigten Teilen, die irgendwie und irgendwo sich finden oder selber basteln lassen; mit der nie endenden Freude, ja mit gewissem Stolz auf und um die Arbeit, die der Oldtimer dem Besitzer abverlangt.weiterlesen »

Ursula

Fesch ist er…

 von Ursula

…im eigenen Betrieb ausgebildet, seiner Heimat und vor allem den Bergen verbunden, mit viel handwerklichem Geschick und einem hintergründigen Humor: Lukas Schöbinger, fast 21 Jahre, ist der neue Bergbrenner der Enzianbrennerei Grassl und geht ab 14. August auf den Brennhütten rund um Berchtesgaden seiner besonderen Arbeit nach.

Als er das erste Mal den Kessel in der Brennhütte am Priesberg angeheizt hatte, durften das Bayerische Fernsehen – und ich – dabei sein. Ihr alle könnt ihm am 14. August während der BR Abendschau über die Schulter schauen – also zwischen 17:30 und 18:30 Uhr.

Zuerst zeigten uns Lukas, Michael Rasp und Florian Beierl, wo und wie die Enzianwurzeln gegraben werden müssen. Die geschieht übrigens seit dem frühen 17. Jahrhundert und dieses historische Vorrecht darf bis heute trotz Nationalpark ausgeübt werden. Nicht zuletzt wohl auch deswegen, weil schon im eigenen Interesse nur alle paar Jahre an der gleichen Stelle gegraben wird und damit der nachhaltige Bestand des Enzians gesichert ist.

Von der Pike bzw. Wurzel auf: Auch Geschäftsführer Florian Beierl weiß, wo besondere Prachtstücke zu graben sind.weiterlesen »

Sepp Wurm

Kehlstein bei Nacht

 von Sepp
Berchtesgadener Kulturschmankerl: Kehlstein bei Nacht

Berchtesgadener Kulturschmankerl: Kehlstein bei Nacht

Ein ganz besonderes Berchtesgadener Kulturschmankerl könnt Ihr am 6. September 2017 erleben: Kehlstein bei Nacht! So heißt die Sonderfahrt am Abend zum Kehlsteinhaus mit kulinarischem und musikalischem Verwöhnprogramm. Die dritte Nachtveranstaltung am Kehlstein beednet die Sommersaison der Berchtesgadener Kulturschmankerl, weiter geht es daqnn uim Herbst mit s’Jagerische Leb’n auf St. Bartholomä.

Los geht’s am Abend: Im Schein der untergehenden Sonne bringt Euch ein Bus der Kehlsteinlinie auf Deutschlands höchstgelegener Bergstraße spektakulär auf den Kehlstein. Nach der Fahrt mit dem Aufzug erwartet Euch dann auf über 1800 Metern Höhe eine Bläsergruppe zum Sektempfang. Während Ihr dann im Kehlsteinhaus ein 3-Gänge Menü zu Euch nehmt, sorgen die Musikanten mit heimischer Volksmusik für stimmungsvolle Begleitung des Abends.

3-Gänge Menü im Kehlsteinhaus

3-Gänge Menü im Kehlsteinhaus

Kehlstein bei Nacht: Das Programm

  • 18:30 Uhr: Treffpunkt am Bahnhof Berchtesgaden
  • 18:45 Uhr: Abfahrt des Busses
  • 19:15 Uhr: Ankunft an der Buswendeplatte unterhalb des Kehlsteinhauses und Auffahrt mit dem Aufzug
  • anschließend: Empfang durch Bläser und Begrüßungsdrink
  • 19:30 Uhr: 3-Gänge Menü im Kehlsteinhaus mit musikalischer Begleitung
  • 22:15 Uhr: Abfhart mit dem Lift zum Bus, Abfahrt nach Berchtesgaden
  • 23:00 Uhr: Ankunft am Bhanhof Berchtesgaden

weiterlesen »

Sepp Wurm
Der Rupertusplatz in der Stadt Laufen

Der Rupertusplatz in der Stadt Laufen

Die Stadt Laufen im Rupertiwinkel ist ein echtes Juwel: Die denkmalgeschützte Altstadt ist im Inn-Salzach Stil erbaut, der oft auch als Venezianischer Baustil bezeichnet wird, und bildet einen eindrucksvollen Kontrast zu den Bergen der Berchtesgadener Alpen am Horizont. Der Inn-Salzach Baustil bezeichnet einen typischen Baustil von Altstädten in der Region von Inn und Salzach. Dabei bilden mehrere Häuser mit ihren Scheinfassaden vor dem eigentlichen Dach ein geschlossenes Ensemble. Die Bürgerhäuser in der Stadt treten also nicht mehr als Einzelbau hervor, sondern bilden Häuserzeilen und breite, geschlossen wirkende Marktstraßen und große Plätze. Das Dach steht mit der Giebelseite zur Straße (im Gegensatz zu italienischen Häusern mit Scheinfassaden, wo das Dach mit der Traufseite parallel zur Straße steht). Das hervorstechende Merkmal ist die nach oben gezogene Häuserfront, die meistens das Dach, von der Straße aus betrachtet, versteckt. Sie lässt die Häuser kubisch und monumental erscheinen. Manchmal sind die Giebel mit Simsen verziert oder geschwungen. Dieser Baustil wurde nach einigen verheerenden Feuersbrünsten in dieser Gegend im 16. und 17. Jahrhundert eingeführt. Die hohen Mauern sollten ein Übergreifen des Feuers verhindern und die Brandbekämpfung durch ungefährlicheres Anlehnen von Leitern erleichtern. Dieses architektonische Erbe spiegelt sich auch im kulturellen Leben der Stadt Laufen wider.

Die venezianische Nacht am 19. August 2017 nutzt die eindrucksvolle Kulisse der Altstadt und sorgt mit einem passenden Programm für mediterranes Flair im Berchtesgadener Land. In den Bars und Restaurants gibt es Wein und selbstverständlich auch bayerisches Bier, Gaukler und Clowns in den Straßen sorgen für Stimmung und die Projektion alter italienischer Filme an den Hauswänden verstärkt den Eindruck von venezianischen Gassen.weiterlesen »

Rosi Fürmann


Mittelalterliches Treiben mit Markt in Piding am Gelände von Schloss Staufeneck

Mittelaltermarkt auf  Schloss Staufeneck in Piding: „sich fühlen und leben wie damals“ – Geschichte erlebbar gemacht

Mittendrin im  16. und 17. Jahrhundert, einer Zeit der Auseinandersetzungen um Pfründe, Privilegien und die „richtige“ Religion, einer Epoche, die vom Hexenwahn und von maßlosen Ansprüchen absoluter Herrscher, aber auch vom Merkantilismus und den ersten sich regenden Ansätzen moderner Wissenschaft geprägt war, befindet sich der Besucher des farbenprächtigen Spektakels, das von der Gemeinde Piding bereits zum dreizehnten Mal durchgeführt wird.

Dudelsackspieler beim Mittelaltermarkt in Piding am Gelände von Schloss Staufeneck

Geschichte soll „erlebbar“ werden, und ganz im Sinne von EUREGIO- Initiativen werden durch Grenzziehungen zerrissene Verbindungen, die erstmals unter den jeweiligen Salzburger Oberherren existiert haben, auf spielerische und Vergnügen machende Weise wieder neu geknüpft.

Burgfräulein beim Mittelaltermarkt in Piding am Gelände von Schloss Staufeneck

Klirrende Schwerter, lodernde Lagerfeuer und der verlockende Duft von Gesottenem und Gebratenem – fein geschmückte, edle Damen und prächtige hohe Herren – höfische Minne vor den verwitterten Mauern einer „echten“ Kulisse: am Samstag  6. und Sonntag  7. August erwacht das Schloss Staufeneck aus seinem Dornröschenschlaf und vermittelt mit dem  aufwendigen und mitreißenden Mittelaltermarkt eine unterhaltsame Retrospektive in eine turbulente Epoche.

Ritter-Helm beim Mittelaltermarkt in Piding am Gelände von Schloss Staufeneck

weiterlesen »

Rosi Fürmann

Der Kohlenmeiler in Neukirchen am Teisenberg

 von Rosi

Kohlenmeiler und Rindenhütte in Neukirchen in der Gemeinde Teisendorf

Der Kohlenmeiler in Neukirchen a. Teisenberg
er brennt wieder

Holzkohle als unverzichtbarer Ernergiespender – über Jahrhunderte brannten Tag aus Tag ein am Teisenberg die Feuer der Kohlenmeiler, um die für die Hochöfen im Achthal und die Salzpfannen in Bad Reichenhall benötigten, riesigen Mengen an Energie herzustellen. Der dabei mehrfach höhere Brennwert der speziell hierfür hergestellten Holzkohle gegenüber einem normalen Holzfeuer machte einen effizienteren Betrieb möglich.

Am Kohlenmeiler – sie brennen für den Hochofen in Achthal Holzkohle

Mehrmals holzten daher die Holzknechte den Teisenberg komplett ab, um das benötigte Holz zu beschaffen und pflanzten mit Fichtenmonokultur als schnell nachwachsenden Rohstoff wieder auf. Erst in den letzten Jahrzehnten gelingt den umsichtigen Forstfachleuten nach und nach  der Umbau des Waldes am Teisenberg in einen wieder vielfältig-gesunden Mischwald.

Neukirchen um 1960 – große abgeholzte Flächen und Jungwald erzählen von der vielfachen Verwendung der Fichte als Energiespender

weiterlesen »

Rosi Fürmann

der ehemalige Gutshof der Brauerei Wieninger in der Ramsau – gelegen an der ehemaligen Salzstraße zwischen Anger/Höglwörth und Teisendorf

Weißbierfest in der Ramsau – idyllisch gelegen an der ehemaligen Salzstraße zwischen Anger/Höglwörth und Teisendorf!

Sonntag – 30. Juli 2017 von 10.00 bis 19.00 Uhr  – veranstaltet von den Högler Schnalzern – nur bei schöner Witterung

Ein Genuss für den Gaumen mit Kulinarischem für den Mittagstisch und bei Kaffee und Kuchen und ein musikalischer Hochgenuss für den ganzen Tag!

Ein Prost mit Weißbier

Um 10 Uhr zelebriert die Geistlichkeit einen Feldgottesdienst unter freiem Himmel mit den Kirchenbläser der Bergschützenkapelle.weiterlesen »

Ann-Katrin
beim Hundstodgatterl © Ann-Kathrin Helbig

beim Hundstodgatterl © Ann-Kathrin Helbig

Hüttentouren erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Und so kommt es, dass ein Großteil der Berghütten hier in den Berchtesgadener Alpen zum Teil schon ausgebucht sind für Übernachtungen. Doch, was heißt das genau? Was wenn ich auf das Geradewohl vorbei komme – werde ich dann weggeschickt? Brauche ich dann einen Schlafsack? Was soll ich mitnehmen auf meine Hüttentour?

All diese Fragen werde ich euch beantworten. Ehrlich und konkret. Danach folgt eine Beschreibung einer 2-Tagestour durch das Steinere Meer, die ich vor kurzem gegangen bin.

Fangen wir mal beim Rucksack an. Was wollt ihr eigentlich mit euren 60 Liter Rucksäcken, die schon über dem Kopf überhängen? Vollkommen unnötig! Außer ihr wollt nun die ganze Sommersaison in einer Berghütte verbringen! In den Rucksack soll ein dicker Pulli, eine dicke Jacke, eine Windjacke (super klein faltbar), T-Shirts, Tops, Unterwäsche, Socken, eine Wechselhose und vielleicht Shorts. Zu Essen reichen Müsli-Rigel und dafür eine große mind. 1,5-Liter Flasche die nachfüllbar ist. In den Berghütten kann man sehr gut essen. Denn Gewinn machen die Berghütten nur durch die Konsumation von Essen/Getränken. Alpenvereinshütten müssen einen Großteil der Übernachtungsgebühr an den deutschen Alpenverein abführen. Apropo Alpenverein: Berghütten des Alpenvereines sind auch Schutzhütten, was bedeutet ist ein Abstieg ins Tal nicht mehr zumutbar, so kommt ihr sicher im Notlager oder sogar im Gastraum auf einer Matratze unter. Ihr werdet nicht vor die Haustüre geschickt am Abend. Am Wochenende sind die Berghütten immer heillos überfüllt. Macht eure Hüttentour doch besser unter der Woche. Und was wollt ihr mit euren Zelten, Isomatten und Schlafsäcken?! Campieren ist im Nationalpark Berchtesgaden strengstens verboten! Wer erwischt wird, muss mit einer Anzeige rechnen. In den Berghütten gibt es sowohl im Matratzenlager, als auch in den Bettenlager genügend Decken und Kissen. Ihr braucht nur ein Inlett, also Hüttenschlafsack. Diese können in vielen Hütten geliehen werden oder kostengünstig gekauft werden. Das Packmaß ist winzig.

Also hier nochmal zusammengefasst:

  1. Den Rucksack minimalistisch packen. In der Regel reicht ein 30 Liter Rucksack für 3-4 Tage
  2. In den Berghütten Essen/Trinken konsumieren
  3.  Tour besser unter der Woche machen, da sonst schlafen in einer heillos überfüllten Hütte
  4. Campieren verboten! Zelt, Isomatte und Schlafsack zu Hause lassen.

So, jetzt kennt ihr euch aus.
Jetzt fragt ihr euch wieso redet die denn so schlau daher? Ganz einfach: Ich habe selbst schon in einer Berghütte gearbeitet, bin mehrmals die Woche in den Bergen unterwegs und beruflich im Tourismus tätig. Deswegen kommen hier auch ein paar Tipps und eine Tour, die ich vor kurzem machte als Beispiel.

Ein ehrlicher Guide durch das steinere Meer (denn wusstet ihr was blaue Linie im steinerne Meer bedeuten?!).

Tag 1:
Oft werde ich gefragt wohin mit dem Auto, wenn der Start nicht gleich der Endpunkt ist. Dazu rate ich immer die Tour zu einer Rundtour zu machen oder den Endpunkt so zu legen, dass man Mithilfe des ÖPNV zum Auto zurück gelangt. So auch heute. Das Auto lasse ich zu Hause in Schönau am Königssee (alternativ Mehrtagesticket am Automaten am Großparkplatz Königssee lösen). Mit dem ersten Schiff fahre ich bis zur Halbinsel St. Bartholomä. Mir wird wieder bewusst, dass ich am schönsten See Deutschlands lebe. An der Halbinsel angekommen biege ich gleich nach links und folge der Beschilderung Kärlingerhaus. Ausgeschildert ist es hier mit 5 Stunden für den Aufstieg über Saugasse zum Funtensee. Ehrlich gesagt kenne ich niemaden, der so lange brauchte. Der Druchschnitt is 3-3,5 Stunden. Meinen Kreislauf treibe ich gleich hoch indem ich das Tempo hoch anziehe. Denn nicht nur das Kärlingerhaus ist mein heutiges Ziel sondern auch 2 Gipfel. Also zack zack am Ufer entlang, steile schweißtreibende Kehren bis ins Schrainbachtal, dann flach am Schrainbach entlang und dann bin ich direkt vor ihr: der Saugasse. Ihr Ruf ist deutlich schlechter als sie ist. Das Ungewöhnliche an der Saugasse ist nur, dass man viele Höhenmeter über einige Spitzkehren macht. Der Endspurt nach der Saugasse zieht sich. Nach 2,5 Stunden habe ich das Kärlingerhaus erreicht. Die Haxen sind auf Autopilot, mein Kreislauf hasst mich gerade. Viel Wasser und zuckerhaltiges Essen brauche ich. Denn nun geht es weiter zum Gipfel des Viehkogels. Es geht steil und über mehrere Schuttrinnen bergauf. Man durchquert das wilde Viehkogeltal. 1 Stunde 45 Minuten dauert der Aufstieg.

Viehkogeltalhütte © Ann-Kathrin Helbig

Viehkogeltalhütte © Ann-Kathrin Helbig

NUN EINE INFO, DIE ES IN KAUM EINEM WANDERFÜHRER GIBT: Wenn ihr über das Viehkogeltal zum Riemannhaus wollt, dann müst ihr hinter der Viehkogeltalhütte den blauen Linien nach rechts folgen. Nicht den roten Punkten! Denn die roten Punkte führen zum Gifel des Viehkogel. Aber Achtung oft bedeuten blaue Linien, dass dort der Weg zum Gipfel führt. Vor allem auf österreichischer Seite des stenernen Meeres. Bitte im steinernen Meer oft auch auf den Boden achten. Denn dort findet man gesprayed oder mit Edding auf Stein geschrieben die Richtung. Es gibt im stenernen Meer kaum Wegweiser.

Nach dem letzten, sehr schottrigen Steilaufschwung habe ich die Gipfelwiese des Viehkogels erreicht. Dieser Gipfel bietet tolle Blicke zu den Funtenseetauern und auf das steinerne Meer. Der Abstieg erfolgt über den Aufstiegsweg. Da der Weg doch recht rutschig ist, empfieht sich hier Trekkingstöcke zu nutzen.

Viehkogel © Ann-Kathrin Helbig

Viehkogel © Ann-Kathrin Helbig

weiterlesen »

Sepp Wurm

So schön war „Der Thumsee brennt“

 von Sepp
Thumsee brennt © BRK BGL

Thumsee brennt © BRK BGL

Thumsee brennt – Das Konzert Highlight in der Alpenstadt Bad Reichenhall

Es ist das musikalische Highlight in der Alpenstadt Bad Reichenhall: Thumsee brennt! Nachdem das Open-Air der Bad Reichenhaller Philharmonie, wegen des Wetters um eine Woche verschoben wurde, war es am vergangenen Samstagabend soweit: Zum 15. Mal fand das Sommernachtskonzert unter freiem Himmel am Thumsee statt.

Zwar waren Gewitter angekündigt, doch je später der Abend wurde, umso schöner wurde auch das Wetter. Etwa 5000 Menschen versammelten sich auf der Madlbauerwiese an der Nordseite des Sees, wo die Philharmonie ihre Bühne aufgebaut hat.

Thumsee brennt auf der Madlbauerwiese © BRK BGL

Thumsee brennt auf der Madlbauerwiese © BRK BGL

Mit dem Einbruch der Dämmerung feuerte die Bad Reichenhaller Philharmonie unter der Leitung von Christian Simonis dann ein musikalisches Feuerwerk ab. Die Musik und das Traumwetter veranlassten einige der begeisterten Zuschauer zu einem spontanen Tanz auf der Wiese. Nach dem musikalischen Feuerwerk brannten die Pyrotechniker dann das tatsächliche Feuerwerk über dem Thumsee ab.

Das Feuerwerk bei "Thumsee brennt" 2017 © BRK BGL

Das Feuerwerk bei „Thumsee brennt“ 2017 © BRK BGL

weiterlesen »

Rosi Fürmann

2017 – „Jedermann“ das Spiel um das Sterben des reichen Mannes, das Eröffnungsschauspiel der Salzburger Festspiele auf den Stufen des Domes mit Jedermann (Tobias Moretti)  und seiner Buhlschaft (Stefanie Reinsperger)

„Jedermann – Das Spiel um das Sterben des Reichen Mannes“
die Salzburger Festspiele

Wie hat sich das „Bild“ der Bühne für das Schauspiel „Jedermann – das Spiel um das Sterben des Reichen Mannes“ zu den alljährlichen Festspielen im Salzburger Festspielsommer in Laufe der Jahre verändert! Geblieben ist und es bleibt für die nächsten Jahre und Jahrzente die „Wahrheit“ dieses Spiels.
Der Lebemann „Jedermann“ fröhnt den sich ihm als reichen Mann zustehenden Lustbarkeiten – ob die Köstlichkeiten, die ihm der Koch bereitet, oder die Köstlichkeiten, die er durch seine jugendliche Liebe, die Buhlschaft – erfährt. Hartherzig schaut er nur auf sein „Eigen“, hört nicht die mahnenden Worte seiner „Frau Mutter“. Jählings jedoch tritt der Tod an ihn heran, ihn zu holen. Er versucht in seiner Naivität, jemanden zu überreden, diesen letzten Schritt mit ihm zu gehen. Jeder jedoch versagt ihm diesen Dienst! Weder seine jugendliche Liebe, die Buhlschaft oder der Gute Gesell, der ihm treue Gefolgschaft geschworen hatte, noch die Vettern und Freunde, die von ihm und durch ihn in Saus und Braus lebten. Letztendlich begleiten Jedermann auf seinem letzten Weg nur die „Guten Werke“, nachdem der Teufel den ihm so sicher scheinenden Jedermann nach einem zähen Kampf verliert.

2017 – „Jedermann“ das Spiel um das Sterben des reichen Mannes, das Eröffnungsschauspiel der Salzburger Festspiele auf den Stufen des Domes

weiterlesen »