Untersberg Bayern

Berchtesgadener Land Blog

Kategorie: Natur
Rosi Fürmann

die Sennerinnen auf der der Stoißer Alm auf dem Teisenberg  2017: v.li: Maria Aicher, Julia Blüml und Claudia Horn

Die Sennerinnen auf der Stoißer Alm: Einmal etwas ganz anderes machen…

Sie sind Floristin, Gärtnerin oder Zahnarzthelferin und wollen einen Sommer lang ganz neue Wege gehen; sie freuen sich auf den Umgang mit Leuten, auf die Zusammenarbeit mit den neuen Kolleginnen und wollen gemeinsam ab dem 29. April für die vielen Besucher auf der weithin bekannten und als Ausflugsziel äußerst beliebten Stoißer Alm auf dem Teisenberg da sein.

auf der Stoißeralm auf dem Teisenberg (1334m) mit Hochstaufen und Zwiesel

Die Almgenossenschaft Freidling mit Vorstand Heini Koch freut sich sehr auf die „Neuen“, die in diesem Jahr auf der Alm die Wanderer und Mountainbiker bewirten und die Alm betreuen werden. Alle Drei nehmen sich zum ersten Mal die „Auszeit“ eines Sommers auf der Alm und gehen neugierig in das Bevorstehende.

Ein „Muss“ für jeden Mountainbiker – die Stoißeralm auf dem Teisenberg (1334m)

Die Floristin Julia Blüml aus Feichten a.d. Alz besuchte neben ihrem Beruf auch die Hauswirtschaftsschule in Laufen. Sie kündigte ihre derzeitige Arbeitsstelle, um nach der Saison auf der Stoißer Alm im kommenden Herbst dann zu sehen, wie es beruflich weitergeht: „Zu allen kann ich DU sagen, mache nette Bekanntschaften und ich bin gerne draußen beim Radeln und Berggehen,“ das sind einige der Beweggründe, sich für die Arbeit als Sennerin auf der Stoißer Alm auf dem Teisenberg zu entscheiden.weiterlesen »

Sepp Wurm

Wanderung zum Wimbachschloss

 von Sepp
Frühling am Wimbachschloss

Frühling am Wimbachschloss

Frühlings-Wanderung zum Wimbachschloss

Die letzten Tage haben den Winter nochmal zurückgebracht ins Berchtesgadener Land, und zwar gewaltig: Selbst in den Tallagen hat es bis zu einem halben Meter geschneit. Auf den Bergen noch deutlich mehr! Da ich – im Gegensatz zu vielen Anderen – keine Lust mehr aufs Skitourengehen habe, entscheide ich mich am Samstag für eine kleine Wanderung. Da trotz des Tauwetters auf den Gipfeln immer noch recht viel Schnee liegt, entscheide ich mich für eine Wanderung ins Wimbachgries. Zum Glück hat das Wimbachschloss während der Osterferien geöffnet, so kann ich dort gemütlich einkehren 😉

Startpunkt ist die Wimbachbrücke im Bergsteigedorf Ramsau. Ich gehe an der Wimbachklamm vorbei – leider ist die kleine Schlucht wegen der Glätte zur Zeit geschlossen – doch der Weg ins Wimbachgries ist im vorderen Bereich komplett aper.

Der Weg ins Wimbachgries

Der Weg ins Wimbachgries

Je tiefer ich ins Wimbachtal hineingehe, um so mehr Schnee liegt entlang des Weges. Stellenweise leuchten die bunten Frühlingsblumen, sie haben den späten Schneefall scheinbar gut überstanden.

Frühlingsblumen im Wimbachgries

Frühlingsblumen im Wimbachgries

Sogar ein paar Schusternagein entdecke ich. Beim Blick hinauf zum Watzmann hingegen ist von Frühling nichts zu sehen: Die Watzmann Westwand präsentiert sich tiefverschneit und über dem Watzmanngrat wehen Sturmböen. weiterlesen »

Waldi

Nach wochenlangen außergewöhnlich warmen Tage hats uns noch mal erwischt.

Schnee, bis zu 1 Meter auf den Bergen und im Tal bis zu 4o cm .Viele haben gestöhnt und mein Herz hat gelacht und kurz entschloßen fuhr ich zum Hochschwarzeck hinauf, um in dieser Schneepracht auf den Hirschkaser zu gehen. Leichter Schneefall begleitete mich und das Runterfahren war so gut, dass ich den ganzen Aufstieg noch mal machte.weiterlesen »

Ann-Katrin

Frühjahrstour auf den Untersberg

 von Ann-Kathrin
Bergrast mit Watzmannblick © Ann-Kathrin Helbig

Bergrast mit Watzmannblick © Ann-Kathrin Helbig

Frühjahr: In den Bergen bedeutet das aufgeweichter Schnee, in höhreren Lagen harter Schnee, der gut trägt und warme Temperaturen. So wie auch zu der Tour zum Untersberg/Berchtesgadener Hochhtron. Am häufigsten wird der Berchtesgadener Hochthron über Hintergern und das Gatterl bestiegen. Weniger Publikumsverkehr auf den Berchtesgadener Hochthron ist, wenn man über Bischofswiesen-Winkel aufsteigt. Hierbei sollte man sich nicht abschrecken lassen, dass der Aufstieg mit 5 Stunden ausgeschrieben ist. Das ist einfach nur sehr großzügig angegeben.

Am Ortsrand von Winkl (Alternativ auch ab Hallthurm) startet man zuerst auf einer Forststraße in Richtung Niernthalsattel. Schnell wandelt sich diese in einen schmaleren Waldpfad stetig bergauf. Fast zwei Stunden ist man nur im Wald, wodurch man auch bei sommerlichen Temperaturen hier noch einen kühlen Kopf behält. Am heutigen Tage ist sogenannte Inversionswetterlage. Da bin ich gespannt ab welcher Höhe ich endlich über dem Nebelmeer bin. Vorher habe ich aber über die Webcam der Funtenseetauern gespickt, wo in etwa die Nebelgrenze sein wird. Die Webcam nutzte ich sehr oft, gerade im Frühjhar um zu sehen ab welcher Höhe der Schnee noch liegt oder wie weit hoch das Nebelmeer aufragt. Ab dem Scheibelkopf bin ich über dem Nebelmeer. Leider wird dieser schöne, kreuzbesetzte Aussichtspunkt oft übersehen. Auch beim Blick ins Gipfelbuch entdeckt man zum Großteil nur einheimische Einträge. Dieser schöne Platz lädt mich zum rasten und Gedanken schweifen ein.

Auf dem Scheibelkopf © Ann-Kathrin Helbig

Auf dem Scheibelkopf © Ann-Kathrin Helbig

Nach einer weiteren halben Stunde ab dem Scheibelkopf erreicht man den Altschnee. Hier ist auch das Gatterl, wo der Weg mit dem Stöhrweg zusammentrifft. Stetig steigend mit häufigem Einsinken geht es nun in Richtung Stöhrhaus. Die Frühlingssonne wärmt schon sehr stark und die letzte Stunde des Aufstieges ist man der Sonne komplett ausgesetzt. Wie auch der Schnee, wodurch das unangenehme Einsenken entsteht. Hier lohnt es sich zäh zu sein, die Aussicht ist zwar atemberaubend, aber der Weg ist eindeutig nicht das Ziel wenn es so unangenehm ist.

auf dem Untersberg © Ann-Kathrin Helbig

auf dem Untersberg © Ann-Kathrin Helbig

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Der Königsseer Fußweg

 von Jannis

Am Ende des Königsseer Fußweges am namensgebenden See angekommen.

Deutschland’s schönster Wanderweg 2016

Letztes Jahr wurde der beliebte Königsseer Fußweg vom Deutschen Volksportverband DVV zu Deutschland’s schönstem Wanderweg 2016 in der Rubrik „Land & Natur“ gekürt. Der Weg wurde dabei der zusätzlichen Themenstellung „Seen und Biotope, Flüsse und Bäche entlang des Wanderwegs“ besonders gerecht. Kein Wunder, wird man bei seiner Begehung von Berchtesgaden aus doch durchgängig vom Plätschern der Königsseer Ache begleitet bis man letztendlich an den sagenhaften Königssee gelangt.

Der Königsseer Weg ist auch Teil des Premiumweitwanderweges Salzalpensteig, der vom Chiemsee am Königssee vorbei zum Hallstätter See führt. Dieser ist zur Zeit als Schönster Wanderweg Deutschlands 2017 nominiert, der momentan vom Wandermagazin gesucht wird. Noch könnt ihr abstimmen, vielleicht muss sich der Königsseer Wanderweg das Prädikat, der Schönste im Lande zu sein, dank eurer Mithilfe dann schon bald teilen….

Der absolute Allrounder unter den Berchtesgadener Wanderwegen bleibt er ohnehin. So erfüllt der Königsseer Wanderweg mehrere Funktionen für mich. Zum Einen lege ich den Großteil meines Arbeitsweges auf seiner Route zurück, zum Anderen ist er oft Zufahrtsweg zu vielen Bergtouren in der Umgebung. Außerdem rundet er meine Lieblings-Joggingstrecke durch die Schönau ab.

Des Öfteren lasse ich den Königsseer Wanderweg aber auch zur eigentlichen Hauptattraktion der Unternehmung werden und missbrauche ihn nicht ausschließlich als Mittel zum Zweck.  Dann spaziere ich den Weg einfach entlang, wenn ich nach Feierabend nochmal kurz an die frische Luft möchte oder Besuch ein wenig was von der Umgebung zeige. Dies ist übrigens zu allen Jahreszeiten möglich, gerade zur kalten Jahreszeit lädt der Wanderweg zu einem gemütlichen Winterspaziergang ein.

Spaziergang entlang der Königsseer Ache.

Von Berchtesgaden an den Königssee

Der Königsseer Fußweg beginnt direkt am Hauptbahnhof Berchtesgaden. Mit dem großen Kreisel am Ortseingang hat man dann auch schon gleich die (verkehrstechnische) Schlüsselstelle der gesamten Tour hinter sich. Hat man diese überwunden, folgt man dem hier noch geteerten Weg, der vor der Einfahrt ins Industriegebiet am Triftplatz einbiegt. Ab der Gärtnerei Sommer folgt man dann fast durchgängig dem gut ausgebauten Schotterweg entlang der Königsseer Ache. Entsprechend ist der Wanderweg für Jung und Alt bequem auch mit Kinderwagen begehbar und angenehm auf dem Rad zurückzulegen (Was übrigens trotz des Beinamens Fußwegs erlaubt ist). Entlang des gesamten Weges trifft man immer wieder auf Bänke am Achenufer oder mit Sicht auf die Berchtesgadener Bergwelt.

Auch bei den derzeitigen eher nassen Witterungsbedingungen ist der Königsseer Fußweg problemlos zu begehen und kann durchaus als echter Tipp für eine Regenwanderung gelten. Denn gerade dann ist es ein Genuss den tösenden „Fluten“ der Königsseer Ache zu lauschen und zu verfolgen, wie sich die Wassermassen angetrieben von immer neu nachkommenden Wassermassen auf ihren Weg in Richtung Salzach und Inn begeben. Auch dem einen oder anderen Feuersalamander bin ich hier bei Sauwetter schon begegnet und es scheint mir, als ob auch die Graureiher einen ruhigen Regentag zum Fischen bevorzugen. Gerade nach massiven Niederschlägen lässt sich auf Höhe des Kreisels ein merkwürdiges Phänomen beobachten, wenn die von Gesteinsmaterial aus dem Wimbachgries und Klausbachtal braungefärbte Brühe der Ramsauer Ache auf die kristallklare, türkis gefärbte Königsseer Ache trifft.

Das erste Highlight des Weges taucht so bald auf der rechten Seite des Weges auf und hört auf den Namen Nasse Wand. Diese immerfeuchte Wand gibt besonders im Winter ein grandioses Bild ab, wenn sich an den glatten Felsen gigantische Eiszapfen bilden. Hinter der Nassen Wand schaut schüchtern der Kleine Watzmann hervor. Eine Holztafel gibt Aufschluss über die Model-Karriere der Nassen Wand, die in der Vergangenheit oft als Motiv für zahlreiche Maler herhalten durfte. Die informativen Holztafeln begleiten den Wanderer von nun an den gesamten Königsseer Fußweg lang und erzählen von der interessante Geschichte der Holztrift in der Königsseer Ache.

Die „Nasse Wand“.

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24h Trophy: Heimspiel am Watzmann

 von Sarita
Wander-Festival-Teilnehmer auf dem Weg zum Watzmann

Wander-Festival-Teilnehmer auf dem Weg zum Watzmann

Im Jahr 2011 fand rund um den markanten Watzmann-Gipfel zum ersten Mal das Berchtesgadener Land Wander-Festival statt. Sieben Jahre später ist das Festival nicht nur zu einem echten Kult-Event geworden. Es ist außerdem die Heimatetappe und heimlicher Höhepunkt der 24h Trophy, einer Veranstaltungsreihe für Freunde des Langzeitwanderns, die sich im Laufe der Jahre daraus entwickelt hat. Vom 30. Juni bis zum 02. Juli können sich die Teilnehmer auf ein buntes Touren-Programm freuen. Zur Wahl stehen neben drei 24h- und einer 12h-Wanderung auch eine 8h-Variante sowie eine ca. dreistündige Themenwanderung anlässlich des 500-jährigen Jubiläums des Salzbergwerkes Berchtesgaden. Markenzeichen der 24h Trophy: Alle Touren werden mit einem Rundum-sorglos-Paket angeboten.

Zwischen Watzmann und Königssee – wo vor sieben Jahren alles begann
Das Berchtesgadener Land ist eine Region der Superlative. Es liegt im äußersten Südosten Deutschlands, an der Grenze zum österreichischen Salzburg. Mit dem Nationalpark Berchtesgaden kann es nicht nur den einzigen deutschen Nationalpark der Alpen vorweisen, sondern besitzt mit dem Watzmann auch den höchsten Berg, der vollständig auf deutschem Staatsgebiet steht. Ebenfalls zur Region gehören Ramsau, das Salzbergwerk Berchtesgaden und der Königssee. Oder anders gesagt: das erste Bergsteigerdorf Deutschlands, das älteste aktive Salzbergwerk und einer der saubersten Seen. Auf eine besondere Art und Weise werden all diese Höhepunkte beim 7. Berchtesgadener Land Wander-Festival miteinander verbunden.

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Die Nationalpark Berchtesgaden-App

 von Sarita
Nationalpark Berchtesgaden-App

Nationalpark Berchtesgaden-App

Ab sofort werden Bayerns Bürger nicht nur mobil, sondern auch in 3D über die vielfältigen Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung im Nationalpark Berchtesgaden informiert. Die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf hat dazu jetzt in München die neue App „Nationalpark Berchtesgaden“ freigeschaltet. „Jeder kann seine Tour durch den Nationalpark ab sofort in 3D im Wohnzimmer beginnen. Mit der neuen mobilen Infostelle geben wir den Menschen einen wertvollen digitalen Begleiter an die Seite. Die App bietet einen echten Mehrwert to go für jeden, der seine Freizeit im Nationalpark optimal gestalten will. Damit werden die Schauspiele der Natur für jedermann zum persönlichen Highlight“, so Scharf.

Die neue App für den Nationalpark Berchtesgaden – Deutschlands einzigem Alpen-Nationalpark – bietet den jährlich rund 1,6 Millionen Besuchern einmalige 3D-Karten, viele Besucher-Tipps, Tourenvorschläge, Berghütten und Almen sowie ein Tracking-Tool, mit dem der Besucher seine Touren aufzeichnen kann. Darüber hinaus kann sich der Besucher mit dem neu entwickelten „digitalen Wegezustand“ der App sofort und überall informieren, welche Wege und Touren gerade begehbar sind oder wo Sperrungen oder Einschränkungen vorliegen. Auch über die Bildungs- und Erlebnisprogramme des Nationalparks kann sich der Besucher mit der App schon vorab informieren.

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Sepp Wurm

Die bayerische Seite des SalzAlpenSteigs…

 von Sepp
Wandern auf dem Premiumweitwanderweg SalzAlpenSteig

Wandern auf dem Premiumweitwanderweg SalzAlpenSteig

…in nur einem Tag

Einen intensiven Arbeitstag hatten rund 40 Mitarbeiter und -innen der Tourist-Informationen und Reiseveranstalter, um für die Wandersaison am SalzAlpenSteig fit zu werden. Das Kennenlernen der bayerischen Seite des Premium-Wanderweges stand auf dem Programm das beim Salzbergwerk Berchtesgaden begann. Mag. Peter Botzleiner-Reber (Tourismus-Chef des Bergwerkes) informierte über viel Wissenswertes zur Geschichte des Salzabbaus, den Transport der Sole und zum 500-jährigem Jubiläum des Salzbergwerks. Die neu gewonnenen Erkenntnisse wurden durch eine spannende Sonderführung im Stollensystem vertieft. Beeindruckt von der Entwicklung des Salzbergwerkes – das teilweise zum letzten Mal in der Schulzeit besucht wurde – ging es weiter an eines der 18 Etappenziele des SalzAlpenSteigs an den Königssee (Nr. 9). Natürlich mit dem Bus, es sollten ja noch viele weitere Etappen folgen. Vorbei an Grünstein und dem Bergsteigerdorf Ramsau (Etappenziel 8) war beim nächsten Zwischenstopp Bewegung auf der Etappe 8 des Weitwanderweges angesagt. Die Spuren des Salzes sind auf dem Ramsauer Soleleitungsweg durch alte Deicheln, Rohre und Stollen fortlaufend zu entdecken.

Auf der Soleleitung im Bergsteigerdorf Ramsau

Auf der Soleleitung im Bergsteigerdorf Ramsau

Die Wanderstrecke, die über die Mordaualm nach Bischofswiesen führt, wäre in der Kürze der Zeit nicht zu machbar gewesen, und so blieb den Teilnehmer nur der Blick auf die Etappe 7 von
Bischofswiesen nach Bad Reichenhall zur Alten Saline und Etappenort 6. weiterlesen »

Sepp Wurm

TV-Tipp: UNKRAUT im Nationalpark Berchtesgaden

 von Sepp
Steinadler und Watzmann: Wahrzeichen des Nationalparks Berchtesgaden

Steinadler und Watzmann: Wahrzeichen des Nationalparks Berchtesgaden

Das BR Umweltmagazin UNKRAUT im Nationalpark Berchtesgaden

Bayern soll einen dritten Nationalpark bekommen, das hat die Staatsregierung beschlossen. Nur: Wo soll, darf und kann er hin? Spessart, Rhön, Steigerwald: Die Standortwahl ist scheinbar schwierig.

Im Berchtesgadener Land dagegen besteht schon seit 1978 ein Nationalpark rund um Königssee und Watzmann. Auf einer Fläche von 208km² wird hier die Natur sich selbst überlassen. UNKRAUT-Moderatorin Karin Kekulé macht eine Reise durch Deutschlands einzige Alpen-Nationalpark und zeigt, was ein Schutzgebiet Positives für uns alle bewirken kann: ökologisch ohnehin, aber auch ökonomisch, als Tourismus-Motor für die Region. Denn neben dem Schutz der Natur und der Forschung hat sich der Nationalpark Berchtesgaden auch Bildung und Erholung der Besucher zum Ziel gesetzt: Ein Wanderwegenetz von 230 Kilometern Länge durchzieht das Naturschutzgebiet und ermöglicht den Wanderern eindrucksvolle Naturerlebnisse und die Begegnung mit seltenen Tieren und Pflanzen. Ein Nationalpark ist aber nicht nur Natur-, sondern auch Kulturlandschaft: Das kann man auf den zahlreichen Almen im Gebiet desNationalparks erleben. Ganz traditionell betreiben hier dier Almbauern eine naturverträgliche Landwirtschaft.

Bindalm ©Nationalpark Berchtesgaden

Die Bindalm im Nationalpark Berchtesgaden

Begeleitet Moderatorin Karin Kekulé auf ihrer Reise durch den Berchtesgadener Nationalpark und schaltet am Montag, den 3. April um 19 Uhr das Bayerische Fernsehen ein.weiterlesen »

Sepp Wurm

Abends auf dem Großen Barmstein

 von Sepp
Blick über den Kleinen Barmstein zum Tennengebirge

Blick vom Großen Barmstein über den Kleinen Barmstein zum Tennengebirge

Im Nordosten des Berchtesgadener Talkessels, genau auf der Deutsch-Österreichischen Grenze, stehen zwei markante Felstürme: die Barmsteine („Bamstoa“ wie wir Einheimischen sagen). Kletterer schätzen die beiden steil aufragenden Türme, die bis in die Abendstunden von der Sonne beschienen werden. Doch auch für Wanderer sind die Barmsteine lohnende Ziele, sowohl auf den Großen wie auch auf den Kleinen Barmstein führen nämlich beschilderte Wanderwege.  Die Wege sind recht anspruchsvoll, stellenweise mit Stahlseilen versichert und mit künstlichen, in den Fels gehauenen Tritten versehen; auf jeden Fall muss man trittsicher und schwindelfrei sein, wenn man einen der Barmsteine besteigen will.

Ich war gestern Abend auf dem Großen Barmstein. Dazu folge ich dem Wanderweg am Wildgehege beim Café s`Bamstoa vorbei hinauf zu den Barmsteinen. Nach rechts zweigt der Weg auf den Kleinen Barmstein ab, ich folge aber dem Weg nach links in den Wald hinein. Am Fuße des Großen Barmsteins umrunde ich den mächtigen Felsturm bis an seine Nordseite. Hier zweigt der Weg nach rechts ab und führt nun steil bergauf. An einer Stelle gibt ein Stahlseil als Handlauf Sicherheit.

Aufstieg zum Großen Barmstein

Aufstieg zum Großen Barmstein

Nach der stahlseilversicherten Stelle erreicht der Weg ein kleines Plateau und man hat einen beeindruckenden Blick über das Halleiner Salzachtal nach Salzburg.

Ausblick ins Salzburger Salzachtal

Ausblick ins Salzburger Salzachtal

Auf dem Grat des Großen Barmsteins führt der Weg jetzt hinauf bis zum höchsten Punkt. Der Grat ist stellenweise zwar schmal, aber überall dicht bewachsen.weiterlesen »