Untersberg Bayern

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Kategorie: Natur

Herbstwanderung: Zauberwald, Hintersee und Halsalm

 von Jannis

Der Hintersee, eingebettet in herbstliche Wälder

Durch den Zauberwald am Hintersee vorbei zur Halsalm

Die Luft ist klar, die Sicht reicht weit und die Wälder nehmen fast unwirkliche Farben an, für mich ist der Herbst die schönste Jahreszeit zum Wandern. Das zeigte sich auch während einer gemütlichen Wanderung, die uns durch den Zauberwald an das Ufer des Hintersees und von dort hinauf zur idyllischen Halsalm bringt. Der Abstieg über die Halsgrube zur Nationalpark-Infostelle Klausbachhaus gestaltet die Wanderung zu einer abwechslungsreichen Rundtour.

Von Bäumen die auf Steinen wachsen

Wir starten die Wanderung am Wirtshaus Zauberwald. Von hier führt zunächst ein breiter Weg hinein in den verwunschenen Zauberwald. Die Stimmung am heutigen Morgen ist wunderschön, die Strahlen der tiefstehenden Sonne suchen sich einen Weg durch das bunte Blätterdach des Zauberwaldes und tauchen alles in leuchtende Farben. Neben uns plätschert die glasklare Ramsauer Ache.

Die Ramsauer Ache im Zauberwald

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Goldener Wanderherbst im Berchtesgadener Land

Kleine Reibn- Zweitagestour im Hagengebirge

Wenn ich Besuch aus meiner berglosen Heimat bekomme und Freunde oder Verwandte die Berchtesgadener Bergwelt mit all ihren Facetten erleben möchten, schlage ich zuerst meistens die Kleine Reibn vor. Diese Tour im Hagengebirge ist nicht zu anspruchsvoll aber auch nicht zu einfach. Sie beinhaltet alles was man sich unter einem abwechslungsreichen Bergerlebnis vorstellt: Mindestens einen Gipfelerfolg, schöne Aussichten auf die Berchtesgadener Charakterberge, einen Eindruck von den unterschiedlichen Landschaftsformen in den Berchtesgadener Alpen, einen wunderbaren Bergsee und eine der typischen Berchtesgadener Almen. Mit großer Wahrscheinlichkeit kommt man darüberhinaus in den Genuss eines „Meet & Greet“s mit einem der absoluten Stars des Nationalpark Berchtesgadens.weiterlesen

Morgendlicher Herbstspaziergang am Königssee

 von Sarah

Die Bootwerften auf dem Königssee

Wir alle kennen den Stress des Alltags und die damit verbundene Erschöpfung und Trägheit unseres Körpers. Auch der Geist sehnt sich in solchen Momenten oftmals nach Ruhe und Sinnespflege. Wie sollte dies besser funktionieren als mit einem morgendlichen Herbstspaziergang am Königssee? Im Gepäck mit Kaffee und Stuck mache ich mich an einem sonnigen, kühlen Donnerstagmorgen auf den Weg….

Ich beginne meinen Spaziergang am Parkplatz des sogenannten ,,Echostüberls“ am Königssee. Hier habe ich bereits einen tollen, ersten Blick auf den See und werde Zeuge des morgendlichen Nebels, der den See in seinem weiteren Verlauf noch zu verdecken scheint.

Ausblick auf die Christlieger vom Parkplatz ,,Echostüberl“ am Königssee

Die Nebensaison hat nun begonnen und das ist insbesondere an tourismusstarken Orten wie dem Königssee spürbar: Es herrscht eine ruhigere, überschaubarere Atmosphäre als noch vor einigen Monaten im Hochsommer. Auch heute werden wieder etliche Menschen den Königssee mit Elektrobooten überqueren – die Masse dessen bleibt jedoch aus.

Gemütlich, dennoch schnellen Schrittes gehe ich in Richtung Bootswerften um dann an meinem ersten Aussichtspunkt, dem Malerwinkl, zu rasten. Meine Vermutung des Nebels wird an dieser Stelle bestätigt und so bewundere ich das langsame Schauspiel, was sich mir bietet: Minute um Minute steigt der Nebel höher, wird durchlässiger – bis er sich schließlich auflöst und ich St. Bartholomä erblicken kann.weiterlesen

Herbst im Grünstein Klettersteig

 von Sepp
Grünstein: Klettersteig mit Watzmannblick

Grünstein: Klettersteig mit Watzmannblick

Viele Wege führen auf den Grünstein, der spektakulärste ist sicherlich der Klettersteig. In mehreren Varianten führt dieser Steig vom Einstieg oberhalb des Königssees auf den aussichtsreichen Gipfel. Jannis und ich sind neulich die einfache Variante, den Isidor Klettersteig, gegangen.

Der Einstieg zum Grünstein Klettersteig liegt oberhalb der Deutschen Post Eisarena, wie die Kunsteisbahn am Königssee, seit einiger Zeit heißt. Nach drei Kehren auf dem steilen Normalweg zur Grünsteinhütte zweigt ein schmaler Steig zum Anseilplatz ab. Hier müssen wir uns für eine Variante entscheiden. Links hinauf zum Isidorsteig oder rechts halten zur Hotel-Route. Zur Variante Räuberleiter hätten wir schon vorher in der 2 Kehre nach rechts abbiegen müssen. Wir entscheiden uns für die einfache Variante.

Der Isidor-Klettersteig auf den Grünstein

Klammern erleichtern den Weg durch die erste steile Wand nach dem Einstieg. Bei Schwierigkeiten im Bereich B und C führt der Steig über den Beppo-Pfeiler und durch das Werner-Wandl zur Hängebrücke.

Der Beppo Pfeiler im Grünstein Klettersteig

Der Beppo Pfeiler im Grünstein Klettersteig

Im Klettersteig unterhalb der Hängebrücke

Im Klettersteig unterhalb der Hängebrücke

Auf der anderen Seite der Hängebrücke münden die Hotel-Route und die Räuberleiter in den Isidor Klettersteig. Einmal über die Hängebrücke und zurück ist auch für uns ein Muss.weiterlesen

Zwiesel – Gamsknogel Überschreitung

 von Ann-Kathrin
Blick zum Zennokopf © Ann-Kathrin Helbig

Blick zum Zennokopf © Ann-Kathrin Helbig

Noch bevor nun der Herbst endgültig bei uns im Berchtesgadener Land ankam, bin ich noch eine „end-of-summer-tour“ gegangen. Eine Runde, die ich eigentlich nur bei Schneebedeckung kenne. Die Zennokopf – Zwiesel – Gamsknogel Überschreitung ist eine beeindruckende Rundtour mit einigen, für Ungeübte, ausgesetzten Schlüsselstellen. Aber keine Sorge, zur besseren Einschätzung habe ich diese Stellen für euch fotografiert.

Start für die Tour ist der Wanderparkpatz Jochberg in Schneizlreuth.
Hier die Adresse:
Jochberg 10
83458 Schneitzelreuth

Hier lasse ich mein Auto stehen (kostenfreies parken) und starte in Richtung Zwieselalm über den Mulisteig. Dieser Mulisteig führt über etliche Holz- und Wurzeltreppen hinauf zur Zwieselalm. Die bewirtschaftete Alm bietet tolle Tiefblicke auf die Alpenstadt Bad Reichenhall. Von der Zwieselalm wird zuerst der recht unbekannte Gipfel des Zennokopfes erreicht. Dieser gefällt mir von seiner Lage wirklich sehr gut und steht zu unrecht im Schatten seines größeren Bruders Zwiesel. Hier kommen auch die Hochstaufenüberschreiter auf dem Steig heraus, dementsprechend hat man von hier auch tolle Tiefblicke zum Grat. Über eine leicht steigende Latschenwiese erreicht man dann den Hauptgipfel, den Zwiesel 1.781m. Durchschnittliche Wanderer sollten mit 3 Stunden auf den Zwieselgipfel rechnen.

Auf dem Zwiesel © Ann-Kathrin Helbig

Auf dem Zwiesel © Ann-Kathrin Helbig

Von hier startet nun die Gratüberschreitung. Man kann auch schon zum nächsten und letzten Gipfel schauen – dem Gamsknogel 1750m. Dieser liegt eine Stunde vom Zwiesel entfernt. Erst ist der Gratrücken ganz bequem zu erwandern. Durch die dichten Latschen erkennt man nicht wie steil es auf beiden Seiten bergab geht. Danach folgt ein stetiges bergauf- und bergab. Die ausgesetzten Stellen werden mit Seilen überwunden. Erfahrene Berggeher sollten hier keine Probleme haben, Trittsicherheit hat hier oberste Priorität. Aber seht selbst:weiterlesen

Das Watzmannhaus: Spiel der Jahreszeiten

 von Sarah

Jahreszeitenwechsel am Watzmannhaus auf 1930 Metern

Berchtesgaden: Wir schreiben Mitte September und der erste Wintereinbruch auf den Bergen hat für diese Saison bereits Einzug gefunden. Geschneit hat es bislang auf einer Höhe ab ca. 1300 Metern – der Schnee schmilzt an manch sonnigen Tagen, vermehrt sich an kühlen Herbsttagen. Auch am Watzmannhaus (auf einer Höhe von 1930 Metern) hat sich bereits eine Schneedecke ausgebreitet und ummantelt die sich goldbraun färbende Wiesenlandschaft rund um das Haus.

Um solches Naturschauspiel bewundern zu können, starte ich meinen heutigen Berglauf an der Wimbachbrücke in Ramsau. Ich folge am Parkplatz der gelben Beschilderung in Richtung Watzmannhaus (rote Markierung) – die eine Aufstiegszeit von vier Stunden angibt. Unmittelbar zu Beginn des Laufs folgt eine Konfrontation mit steilem Aufstieg und witterungsbedingt feuchtem Weg. Da die Temperatur an solchem Tag jedoch wieder etwas gestiegen ist, herrscht ein optimales Laufklima.

Auch begegne ich einigen Wanderern, gar Gruppen, die sich auf dem Weg zum bzw. vom Watzmannhaus bewegen.

Nachdem ich eine Rechtszweigung passiert habe, werde ich von eingezäunten – jedoch bellenden Hunden ein Stück meines Weges begleitet. Solche dienen als ,,Radar“ für die, ebenfalls eingezäunten Schafe, welche die Hunde bewachen sollen.

Etwa 50 Minuten später erreiche ich die Stubenalm, wo die Natur sich noch sehr sommerlich/ herbstlich präsentiert: Die Kühe der Alm weiden auf den Wiesenflächen, die Vögel zwitschern und die Bauern gehen ihrer Tätigkeit nach. Auch überwiegt stets die Farbe grün in ihrer Präsenz – vergeblich suche ich hier nach dem weißen Gold: Schnee.

Wegbeschilderung nahe der Stubenalm

Weiter auf meinem Weg nach Oben wird es nun kühler, windiger und ich kann eine Veränderung der Temperatur ,,riechen“. Möglicherweise kennen einige LeserInnen von euch diese Sinnesempfindung – den besonderen Geruch, den der Winter mit sich bringt.

Angekommen an der Mitterkaseralm kann ich jetzt den Wintereinbruch sehen, riechen und spüren: Vor meinen Augen präsentieren sich Watzmannfrau, die Kinder und der Watzmann selbst in weißem Gewand. Lediglich vertikale Ausläufer des Gesteins ermöglichen das Erkennen von grauem Fels.weiterlesen

25 Jahre Waldklimastation am Watzmann

 von Sepp
Seit 1991 betreut Nationalpark-Mitarbeiter Stefan Donath die Waldklimastation am Watzmann im Nationalpark Berchtesgaden.

Seit 1991 betreut Nationalpark-Mitarbeiter Stefan Donath die Waldklimastation am Watzmann im Nationalpark Berchtesgaden.

Bayerns Wälder vor großen Herausforderungen

Die Waldklimastation nahe der Mitterkaseralm am Watzmann liefert seit über 25 Jahren Daten über die Witterung im Nationalpark Berchtesgaden. Damit ist die Station auf rund 1.500 Metern Höhe von Beginn an dabei im Netzwerk der heute 19 bayerischen  Waldklimastationen. Zum traditionellen Jahrestreffen der Waldklimastations-Betreuer kamen kürzlich 47 Betreuer, Probenehmer und Forstexperten der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) nach Berchtesgaden.

Die Waldklimastation am Watzmann betreut seit 1991 Nationalpark-Mitarbeiter Stefan Donath. „Seit mehr als 25 Jahren liefert unsere Station, die von der LWF betrieben wird, zuverlässig wichtige Kenndaten zu Witterung und Stoffeinträgen in die Wälder“, erklärt Donath. Bayernweit kommen so jährlich über 750.000 Messdaten zusammen, die eine Aussage über die Wirkungen der Umwelteinflüsse auf den Wald erlauben. Für Berchtesgaden sind die Werte gut: Die Station liegt fast an der Reinluftgrenze, die Belastungen sind hier so niedrig wie an keiner anderen Station im bayerischen Messnetz der LWF oder im bundesweiten forstlichen Umweltmonitoring. Doch die Fakten langjähriger Forschungen liegen auf der Hand. Im Rahmen der Fachtagung im Nationalparkzentrum Haus der Berge verwiesen zahlreiche Referenten ebenso wie LWF-Präsident Olaf Schmidt und LWF-Projektleiter Hans-Peter Dietrich auf die Herausforderungen für Bayerns Wälder durch den Klimawandel. Und diese sind durchaus ernst zu nehmen: Durch Stoffeinträge und die Klimaerwärmung ändern sich die Bedingungen in Bayerns Wäldern nach Auskunft der Experten nach 1990 stärker und rascher als im gesamten Jahrhundert zuvor. Damit haben lange bewährte Planungsgrundlagen ihre Gültigkeit verloren. Veränderungen und ihre Risiken zu erkennen ist daher für umwelt- und forstpolitische Entscheidungen besonders wichtig. weiterlesen

Die Schnelllebigkeit unserer heutigen Zeit bringt viel Energie in unser Handeln: Wir leisten, erbringen Fortschritte, entwickeln uns. Dennoch wohnt solchem Aspekt auch teilweise eine Geringschätzung der kleinen Details, die jeder Alltag enthält und solchen somit zu etwas Besonderem macht, inne.

Fernab von dem (positiven) Stress des Alltags existiert die Natur in ihrem reinen Dasein. Dort, wo weder Zeit noch Druck eine Rolle zu spielen scheint herrscht die Quelle meiner Energie: Freiheit.

Um die Achtsamkeit vollends auf die Natur und auf die Wege hin zu meinen Ausgangspunkten der Touren richten zu können, laufe ich seit einigen Wochen unmittelbar von meiner Haustüre zu meinen gewünschten Bergen. Das heutige Ziel: Eine ,,Art“ Dreisesselberg-Überschreitung sowie Umrundung.

Ich starte in Bischofswiesen-Winkl und laufe zunächst bis zur Straße ,,Am Bichlberg“. Die wenigen Wohnhäuser passiert biege ich nun in ein Waldstück ein, in welchem ich mit gelben Beschilderungen konfrontiert werde: Rechts würde ich nach Hallthurm gelangen, links folgend gelange ich zu meinem ersten Stopp: Der Steinernen Agnes.

Nun folgt eine senkrecht nach oben verlaufende Steigung, in welcher ich die ersten Höhenmeter des Tages sammle. Da mittlerweile das Wetter von herbstlicher Atmosphäre ist, herrscht eine angenehme Lauftemperatur. Der Weg ist schotterbehaftet und umringt von zahlreichen Bäumen die trotz des kalendarischen Herbstanfanges noch in sattem Grün erstrahlen. Ich genieße die mich umgebende Natur in ihrer vollen Gänze und folge kontinuierlich dem immer wieder ansteigenden – dann flacher werdenden Weg. Auf etwa 1.300 Metern erreiche ich dann die Steinerne Agnes. An solcher Felsformation angekommen genieße ich den Anblick des steinernen Gebildes sowie die Aussicht auf Watzmann und Hochkalter, die ich von hier aus bereits gut erblicken kann.

Steinerne Agnes

Nach kurzer Rast mache ich mich weiter auf den Weg und folge der gelblichen Beschilderung in Richtung Karkopf/ Predigtstuhl/ Dreisesselberg. Nun erwartet mich ein kleiner, erlebnisreicher downhill über größere Steine und Bäche, die meinen Weg kreuzen. Der Trail gestaltet sich aufregend und erlebnisreich – führt zu einer Art Abwechslung und lässt meine Beine tanzen. Nach solch kurzem Intermezzo folgt wieder eine Steigung, die sich dann bis zum Höhepunkt meiner heutigen Tour zieht. Der Weg ist jetzt relativ schmal und ich erblicke hinter mir liegend die sandsteinigen Ausläufer des Karkopfes – der höchsten Erhebung des Lattengebirges. Auch vor mir präsetiert sich das Lattengebirge in einem seiner charakteristischen Aspekte: Seiner Naturbelassenheit. Auf meinem Weg existiert keine parallel verlaufende Forststraße; auch eine Seilbahn gibt es hier nicht. Lediglich der Reichenhaller Bereich des Lattengebirges ist mit der Predigtstuhlbahn und einigen Fortstraßen ausgestattet.weiterlesen

Hüttentour Reiter Alm

 von Sepp
Unterwegs zur Neuen Traunsteiner Hütte auf der Reiter Alm

Unterwegs zur Neuen Traunsteiner Hütte auf der Reiter Alm

Steil und wild: So war meine Wochend-Bergtour. Ich war auf der Reiter Alm unterwegs. Und zwar auf dem schönsten Aufstiegsweg, dem Schaflsteig. Dann hab ich noch das Stadelhorn bestiegen, den höchsten Gipfel der Reiter Alm, bevor mich das Wetter ohne weiteren Gipfelsieg zur Neuen Traunsteiner Hütte trieb.

Aufstieg über den Schaflsteig zur Mayrbergscharte

Der Schaflsteig ist die wahrscheinlich schönste Variante, um auf die Reiter Alm zu kommen. Um zum Schaflsteig zu kommen, müssen wir aber erstmal bis zur Engertalm im Klausbachtal wandern. Tipp: Der Almerlebnisbus kann euch diesen zwar einfachen, aber langen Anmarsch ersparen. An der Engertalm führt ein Übersteig über den Zaun. Hier beginnt der Schaflsteig, ein sehr steiler und schwieriger alpiner Steig. Zuerst geht’s steil über die Weidefläche, dann durch lichten Mischwald und schließlich in die Latschen. In der Latschenzone ergeben sich das erste Mal richtige Ausblicke. Ich bin begeistert vom Blick zur Bindalm, aus dieser Perspektive habe ich die Alm noch nie gesehen.

Blick vom Schaflsteig zu Bindalm und Litzlalm

Blick vom Schaflsteig zu Bindalm und Litzlalm

Nach den Latschen wird das Gelände alpiner: Der Schaflsteig führt direkt zu den steilen Felswändern des großen Mühlsturzhorns und dann unterhalb dieser Wand entlang an beeindruckenden Felsformationen vorbei.

Beeindruckende Felsformationen unterhalb der Mayrbergscharte

Beeindruckende Felsformationen unterhalb der Mayrbergscharte

Eine unglaublich faszinierende Landschaft: Wild und schroff! Am Wandfuß entlang gehen wir weiter zu unüberwindbar wirkenden Felswänden.

Da geh's rauf

Da geht’s rauf

Doch die Wand hat eine Schwachstelle: In einer Rinne führt der Steig jetzt klettersteigähnlich versichert durch die Wand hinauf in die Mayrbergscharte zwischen Stadelhorn und Wagendrischlhorn.

Wegweiser in der Mayrbergscharte

Wegweiser in der Mayrbergscharte

Das Stadelhorn

In der Mayrbergscharte (2053 Meter) entscheiden wir uns, das Stadelhorn zu besteigen. Zwar wird der Himmel nun ganz schön wolkig, doch bis zum Regen wird es noch dauern. Über felsige Absätze kommen wir rasch höher, und haben dabei immer den Hintersee und die Halsalm tief unter uns im Blick.weiterlesen

Das war die Euregio Genuss Radtour

 von Sepp
Euregio Genuss Radtour 2017: Radfahrer trotzen dem Regen

Euregio Genuss Radtour 2017: Radfahrer trotzen dem Regen

46 Radfahrer trotzen dem Wetter bei der 2. Euregio Genuss Radtour

Professionelle Radguides, ein Radservicetechniker und 2 Begleitfahrzeuge bildeten den Tross der Tour. Grenzüberschreitend wurden – mit Start und Zielpunkt Stadion Salzburg-Wals – im Salzburger Land, Chiemgau und Berchtesgadener Land täglich ca. 65 km geradelt. Immer entlang den wunderschönen Radwegen, vorbei an den zahlreichen Naturjuwelen der Region mit Zwischenstopps bei Sehenswürdigkeiten von Weltrang. So wurde z.B. die Stille Nacht Kapelle und das Museum in Oberndorf besucht, die Fraueninsel am Chiemsee, inklusive Inselführung, angesteuert und eine Stadtführung in Traunstein genossen. Neben dem sportlichen und kulturellen Programm blieb auch genug Zeit für Gemütlichkeit und die „genüsslichen“ Highlights an der Strecke.

Der Paulbauernhof in Saaldorf kredenzte feinste Produkte aus eigener Herstellung und das elegante Abendessen im einzigartigen Ambiente im Strandkurhauses am Waginger See rundeten den ersten Etappentag ab. Am zweiten Tag wurden die berühmten „Fischsemmel“ auf der Fraueninsel geradezu verschlungen und am Abend die Schmankerl im Traunsteiner Wochinger Bräu genossen. Die interessante Wieninger Brauereiführung in Teisendorf inkl. Brettljause und Bierverkostung ließen die Herzen der Teilnehmer höher schlagen. Zum Abschluss gab es noch ein Kuchenbuffet beim Grünauer Hof, wo die Tour ihren Ausklang fand. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass die Tour 2017 nicht nur wegen dem Wetter, sondern vor allem wegen der vielen Highlights und geselligen Momente lange in Erinnerung bleiben wird.

Die Planungen für die 3. Auflage der Tour (2018) wurden bereits gestartet. Der Zeitpunkt wird wieder Anfang September sein. Alle Fotos und Infos dazu findet Ihr unter: www.euregioradtour.com