Untersberg Bayern

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Kategorie: Natur

Heute schreiben wir den 14. Februar. Besser bekannt als Valentinstag. Tag der Liebenden – oder doch eher ein kommerzieller Tag?!

Liebe findet meines Erachtens jeden Tag statt. In Blicken, Begegnungen, Gesprächen mit unseren Mitmenschen. Dennoch möchte ich den heutigen Tag nutzen, um meiner Liebe zu einem speziellen Thema Raum zu geben: Dem Watzmann.

Der Watzmann im Winterkleid

Wusste ich bis vor über zwei Jahren nicht, um welchen Berg es sich da genau handelt, der sich vor meinen Augen präsentierte – kann ich mir nun einen Alltag ohne den Ausblick auf dieses Weltwunder nicht mehr vorstellen.

Mit einer sagenumwobenen Höhe von 2.713 Metern ist er der zweithöchste Berg Deutschlands. Für uns Einheimische steht außer Frage, dass er gleichwohl der schönste Berg Deutschlands ist!weiterlesen

Aussichtspunkt Marxenhöhe

Aussichtspunkt Marxenhöhe

Traumwetter und beste Schneeverhältnisse locken zur Zeit Skifahrer und Tourengeher in die Berchtesgadener Berge. Doch man muss gar nicht hoch hinaus, um den Traumwinter in seiner ganzen Pracht zur erleben. Dazu reicht schon eine kleine Winterwanderung. Ich bin am Faschingsdienstag zur Marxenhöhe spaziert.

Von Maria Gern zur Marxenhöhe

Am Parkplatz unterhalb der Wallfahrtskirche Maria Gern beginne ich meinen Spaziergang. Zwischen Kirche und Wirtshaus hindurch folge ich der steilen Straße bergauf. Im Wald zweigt in der ersten Linkskurve der Weg zur Marxenhöhe nach rechts ab. Der Weg wird nicht geräumt, ist aber gut zu gehen. Es sind schon einige vor mir durch den Schnee gestapft.

Winterwanderung von Maria Gern zur Marxenhöhe

Winterwanderung von Maria Gern zur Marxenhöhe

Der Weg ist Teil des Berchtesgadener Kneifelspitzwegs, der nicht nur die Wanderung zur Kneifelspitze mit der Paulshütte umfasst, sondern im Abstieg einen Rundweg über die buckelige Tratte der Marxenhöhe beschreibt. Auch durch den Schnee kann man die Buckelwiesen erahnen.weiterlesen

Wintertour auf den Zwiesel 1782m

 von Ann-Kathrin
Meine Freundin und ich am Zenokopf © Ann-Kathrin Helbig

Meine Freundin und ich am Zenokopf © Ann-Kathrin Helbig

Lange war es ruhig um mich gewesen, es gab wenig zu lesen von mir. Aber gewiss heißt das nicht, dass ich nicht unterwegs war. Im Gegenteil, ich war mehr denn je unterwegs und habe meinen Horizoint außerhalb der Berchtesgadener Alpen erweitert. Wer gerne meinen Touren folgen möchte, kann dies via Facebook oder Instagram machen. Dort findet ihr mich auch und halte diese Profile recht aktuell.

So, wieder genug von mir zurück zu einem tollen Winterberg. Zum Zwiesel bin ich fast immer nur im Sommer gestartet. Meist als Überschreitung mit dem Gamsknogel ab dem Jochberg Parkplatz/Schneitzelreuth. Einmal bin ich mit einem guten Freund diese Überschreitung im Frühwinter gegangen, zum Teil mussten die seilgesicherten Stellen und Eisentritte vom Schnee befreit werden. Im letzten November war ich auch am Zwiesel, allerdings war der Schnee noch so gering, dass „snowlines“ (Grödel) ausreichten. Dieses Mal wird es ganz anders sein.

Zwiesel © Ann-Kathrin Helbig

Zwiesel © Ann-Kathrin Helbig

Meine Freundin ist schon am Vortag bei der Zwieselalm gewesen, ab dort sei Ende im Gelände. Tiefschnee, der einfach noch nicht angespurt ist. Ein weiter gehen ohne Tourenski oder Schneeschuhe – unmöglich. Letzteres besitze ich in doppelter Ausführung. Das Auto stellen wir beim Listwirt in Bad Reichenhall ab. Dort geht es stetig bergan über eine Fortstraße bis man auf den Mulisteig trifft. Ab hier hat immer wieder gut gehbare Altschneefelder. Die Sonne lugt immer wieder zwischen den Bäumen hindruch. Uns wird sofort warm, der Duft der Luft verändert sich. Es fühlt sich schon fast frühlingshaft an. Schnellen Schrittes erreichen wir die Zwieselaln. Hier wird kurz gerastet und die Schneeschuhe angschnallt. Weitere Wanderer sitzen schon bei der Alm in der Sonne. Doch keiner hat bisher angespurt, also müssen wir zwei das unternehmen. Kaum im Wald unterwegs, schauen wir recht verwirrt. Wo sind die Markierungen? Geht man auch im Winter wie im Sommer? Fragen über Fragen, aber eines ist fix: Man sollte die Tiefwintertour zum Zwiesel nicht alleine als Ortkunkundiger angehen, sonst findet man sich schnell beim nächsten Abhang wieder. Das stapfen, spuren und queren wird immer anstrengender. Eine Auftsiegshilfe an den Schneeschuhen hilft uns ein wenig. Nicht lange im Bergwald und immer steileren Hängen fragen wir uns ob wir noch richtig sind. Alles ist so anders als zu den anderen Jahreszeiten. Von der Weiten sehen und hören wir andere Wanderer. Wir warten auf Sie und tuen uns zusammen.weiterlesen

Waldi

Beste Tourenbedingungen für die Hundstod-Reib’n

 von Waldi

Letzte Woche nutzten wir die tollen Skitouren-Bedingungen, die zur Zeit im Berchtesgadener Land herrschen. An der Wimbachbrücke starteten wir und wanderten bis zur Grieshütte. Nach ca 2 1/2 Stunden konnten wir hier eine kleine Trinkpause machen. Die Palfenhörner, der Blickfang vom Wimbachgries, erfreuten unser Auge.

Nun gings weiter zum Trieschübel, der Pass,über dem man auch zum Königssee gehen kann. weiterlesen

Das Berchtesgadener Land: Was uns daran fasziniert

 von Sarah

Es wird zu allen vier Jahreszeiten besucht: Das Berchtesgadener Land. Ob TouristInnen aus dem In- oder Ausland; deutsch- oder fremdsprachig; das Berchtesgadener Land zieht jährlich tausende von TouristInnen an. Manche von ihnen bleiben dort. Worin liegt der Grund – was macht solche Region Deutschlands so begehrenswert und attraktiv für Außenstehende?

Folgender Artikel soll Aufschluss darüber geben und all jenen, die noch über einen potentiellen Besuch nachdenken, den nötigen Motivationsschub ermöglichen.

Immer wieder fallen mir insbesondere folgende Aspekte auf, die BesucherInnen an der süd-östlichen Region Deutschlands faszinieren:

Vielfalt: Insbesondere die Vielfalt des BGL wirkt attraktiv auf Außenstehende. Gemeint ist dabei ein Konglomerat aus Bergen, Seen, weiten Wiesenflächen, Kultur/ Historik, einem Zusammenschluss von unterschiedlichen Tierarten und einzigartigen Charakteren. Ob als Single, Paar, Familie oder Rentner/in – das Berchtesgadener Land ermöglicht durch sein zahlreiches Angebot an Outdoor- wie auch Indooraktivitäten ein ganzheitliches Angebot für jung und alt.

Vereinigung von Natur und Historik: Das Kehlsteinhaus

Die Walfahrtskapelle St. Bartholomä am Königssee gelegen; behütet von der Watzmann Ostwand

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 Sonnige Winterrettungstage der Reichenhaller Bergwacht am Watzmann © BRK BGLL

Sonnige Winterrettungstage der Reichenhaller Bergwacht am Watzmann © BRK BGL

22 Bergretter der Bergwacht Bad Reichenhall haben ein Wochenende lang auf der Kühroint-Alm am Watzmann die Winterrettung im Gebirge geübt und dabei traumhafte Tage in atemberaubender Landschaft erlebt. Pressesprecher Marcus Goebel war dabei, schildert seine Eindrücke und berichtet von den wichtigsten Lehr-Inhalten.

Bei der Rettung von verunfallten Skitourengehern, Schneeschuhwanderern und Wanderern im verschneiten Gebirge kommen zu der medizinischen Notfallversorgung und dem Abtransport des Verunglückten auch noch die Beherrschung der Lawinensituation und des Wärmeerhaltes des Patienten hinzu. Oftmals gestalten sich Bergrettungen im Winter ohne Hubschrauberunterstützung zu sehr materialintensiven Einsätzen.

Bereits am Freitagmittag waren die ersten Bergretter mit einem mit Ausrüstungsmaterial und Proviant vollgeladenen VW-Bus zur DAV-Hütte auf der Kühroint-Alm aufgebrochen, um die Hütte und die Ausbildungsstationen für das Wochenende vorzubereiten. Christian Schieder, Ausbildungsleiter für Winterrettung der Reichenhaller Bergwacht, hatte das Wochenende geplant und mit sehr vielen interessanten und lehrreichen Inhalten ausgestaltet.

WInter auf Kühroint © BRK BGL

WInter auf Kühroint © BRK BGL

Als dann am frühen Samstagmorgen alle Teilnehmer angekommen waren, ging es sogleich los mit Lawinenkunde. Zentraler Punkt war der Lawinenlagebericht. Dieser gab zwar die Lawinenwarnstufe zwei aus, hatte jedoch auch auf die Gefahrenstellen im kammnahen Steilgelände der Hangrichtung Nordwest bis Ost oberhalb von 1.800 Metern sowie in triebschneeverfüllten Rinnen und Mulden hingewiesen. Gerade die textlichen Ausführungen des Lawinenlageberichtes werden von manchem Alpinisten nicht wirklich gelesen, sondern es wird nur auf die insgesamt für das jeweilige Gebiet eingestufte Lawinenwarnstufe geachtet. Dabei sind gerade die Details im Textteil des Lawinenlageberichtes wichtig, um die Lawinensituation richtig einzuschätzen. Interessant ist der Textteil auch, weil noch Hinweise auf schön zu fahrende Hanglagen gegeben werden. Hier ist die richtige und von persönlicher Erfahrung geprägte Interpretation des Lawinenlageberichts unumgänglich. Dies sollte dann auch der einzige Theorieteil bis zum Abend bleiben.

Nach der Durchführung des großen VS-Checks (Überprüfung der Funktion aller Lawinen-Verschütteten-Suchgeräte in einer Gruppe) stiegen die Reichenhaller Bergretter in drei Gruppen durch das Watzmannkar zur Skischarte und zum Fünften Kind auf.

Aufstieg zum 5. Kind © BRK BGL

Aufstieg zum 5. Kind © BRK BGL

Unterwegs wurden die Hangneigungen beurteilt, verschiedene Methoden zur Messung der Hangneigung dargestellt und geübt, diverse Schneeprofile gegraben und ausgewertet und nebenbei auch auf die richtige Spuranlage geachtet, um im Ernstfall den schwer gepackten Bergrettern einen möglichst kräfteschonenden und doch zügigen Aufstieg zu ermöglichen. Aufgrund der vielen Ausbildungsinhalte beim Aufstieg durch das Watzmannkar blieb den Reichenhallern sowohl am Gipfel des Fünften Kindes als auch auf der Skischarte kaum Zeit, die grandiose Aussicht bei herrlichem Wetter zu genießen.

In der Watzmann Skischarte © BRK

In der Watzmann Skischarte © BRK

Hatte doch der Ausbildungsleiter für das Wochenende, Christian Schieder, das Mittagessen bereits für 13.15 Uhr auf der Alm festgesetzt. So ging es in schnellen Schwüngen durch teilweise noch gut zu fahrenden Schnee zurück zur Hütte, wo eine hervorragende, selbst gekochte Kaspress-Knödel-Suppe wartete.

Abend auf Kühroint © BRK BGL

Abend auf Kühroint © BRK BGL

Am Nachmittag ging es durch verschiedene Stationen, bei denen die Bergretter die wichtigen Inhalte der Winterrettung im Gelände ausgiebig üben konnten. Eine der wichtigsten Stationen ist immer die VS-Suche mit Punktortung und Ansondieren der verschütteten Person. weiterlesen

Winterspaziergang auf St. Bartholomä

 von Sepp
Kirche und Wirtshaus St. Bartholomä

Kirche und Wirtshaus St. Bartholomä

Viel zu selten nimmt man sich als Einheimischer Zeit für die Top Sehenswürdigkeiten Berchtesgadens, wie zum Beispiel St. Bartholomä. Ich habe die Halbinsel im Königssee zwar immer mal wieder bei Bergtouren passiert – auf dem Weg zur Saugasse ins Steinerne Meer oder zum Rinnkendlsteig – doch noch nie als Tagesziel besucht. Letzte Woche habe ich nun endlich einen freien Tag zu einem kleinen Spaziergang rund um St. Bartholomä genutzt.

Ich nehme das Boot um 10:40 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt ist die Seelände noch im Schatten.

Vormittag an der Seelände

Vormittag an der Seelände

Das Boot, die „Maria Alm“, ist gut gefüllt. Als wir die Falkensteinerwand passieren scheint die Sonne ins Boot. Die Schiffsbesatzung unterhält die Passagiere mit Wissenswertem und Lustigen rund um den Königssee. Und natürlich mit dem Echo vom Königssee.

Das Echo vom Königssee

Das Echo vom Königssee

Etwa 45 Minuten dauert die Fahrt bis zur Bootsanlegestelle St. Bartholomä, der Endstation.

Blick vom Boot nach Bartholomä

Blick vom Boot nach Bartholomä

Ankunft an St. Bartholomä

Ankunft an St. Bartholomä

Im Winter fahren die Boote nämlich nur bis hierher, die Anlegestelle Salet wird mit dem Winterfahrplan nicht erschlossen.weiterlesen

Die neuen Pächter vom Purtschellerhaus

 von Sepp
Das Purtschellerhaus

Das Purtschellerhaus

Es ist wahrscheinlich einer der schönste Plätze in den Berchtesgadener Bergen: Das Purtschellerhaus! Am Eckerfist, dem Nordausläufer des Hohen Gölls, steht das Haus genau auf der Bayerisch-Österreichischen Grenze. Tatsächlich verläuft die Landesgrenze mitten durch die Küche: Die Westseite gehört zu Berchtesgaden, der östliche Teil der Hütte zum österreichischen Kuchl.

Elf Jahre lang waren Regina und Sepp König die Hüttenwirte vom Purtschellerhaus, das der DAV-Sektion Sonneberg gehört. Nun wurden sie in den Ruhestand verabschiedet. Ab Mai 2018 werden die neuen Hüttenpächter Gabi und Sigi Hinterbrandner die Bewirtschaftung des Purtschellerhauses übernehmen. Dazu erfolgte nun auch bereits die Schlüsselübergabe durch den Hüttenreferenten der Alpenvereins Sektion Sonneberg.

Pächterwechsel: Sepp und Regina König übergeben den Schlüssel an Gabi und Sigi Hinterbrandner © DAV

Pächterwechsel: Sepp und Regina König übergeben den Schlüssel an Gabi und Sigi Hinterbrandner © DAV

Gabi und Sigi Hinterbrandner sind keine Unbekannten: Seit 2010 haben die beiden das Kärlingerhaus am Funtensee bewirtschaftet, die älteste Alpenvereinshütte in den Berchtesgadener Alpen. Nun wechseln die beiden nicht nur das Gebirge – vom Steinernen Meer an den Hohen Göll – sondern auch die Perspektive. Während das Kärlingerhaus wenige Meter über dem Funtensee in einem Kessel liegt und rundum von Bergen begrenzt ist, klebt das Purtschellerhaus förmlich an der Flanke des Gölls und gibt einen weiten Blick frei ins Berchtesgadener und Salzburger Land.weiterlesen

Alpenweites Ranger Treffen in Berchtesgaden

 von Sepp
Die letzten Meter zum Ziel: Beim internationalen Ranger-Treffen „Memorial Danilo Re 2018“ lief Berchtesgadens Nationalpark-Ranger Wolfgang Palzer im Skibergsteigen auf Platz zwei.

Die letzten Meter zum Ziel: Beim internationalen Ranger-Treffen „Memorial Danilo Re 2018“ lief Berchtesgadens Nationalpark-Ranger Wolfgang Palzer im Skibergsteigen auf Platz zwei.

Teilnehmerrekord beim alpenweiten Ranger-Treffen Memorial Danilo Re in Berchtesgaden

Über 250 Teilnehmer aus sieben Alpen-und Karpatenstaaten bei der 23. Auflage des „Memorial Danilo Re“ im Nationalpark Berchtesgaden. Zum Auftakt seines Jubiläumsjahres „40 Jahre Nationalpark Berchtesgaden“ war das Schutzgebiet rund um Watzmann und Königssee nach 2006 zum zweiten Mal Gastgeber des internationalen Ranger-Treffens „Memorial Danilo Re“. Neben einem wissenschaftlichen Forum sowie dem freundschaftlichen Austausch zwischen den Mitarbeitern verschiedener Schutzgebiete stand auch ein sportlicher Wettkampf auf dem Programm. In den Disziplinen Skibergsteigen, Riesenslalom, Langlauf und Luftgewehrschießen traten Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus sieben Nationen in einem Teamwettbewerb gegeneinander an.

Titelverteidiger war das Ranger-Team aus dem Nationalpark Berchtesgaden. Im Vorjahr hatte die Mannschaft mit Alois Hohenwarter (Riesenslalom), Wolfgang Palzer (Skibergsteigen), August Schellmoser (Luftgewehrschießen) und Andreas Soyter (Langlauf) die begehrte Trophäe im österreichischen Nationalpark Gesäuse gewonnen. Auf heimischem Terrain hat es wegen der starken Konkurrenz aus anderen Schutzgebieten nicht ganz zum Sieg gereicht: Die Berchtesgadener Ranger mussten sich nach hartem Kampf dem Team aus dem Nationalpark Gran Paradiso (Italien) geschlagen geben und teilten sich mit der punktgleichen Mannschaft aus dem Nationalpark Hohe Tauern Salzburg den zweiten Platz. Das Damen-Team aus Berchtesgaden mit Brigitte Berreiter (Schießen), Monika Lenz (Riesenslalom), Katja Weisbecker (Langlauf) und Carolin Klar (Skibergsteigen) überzeugte mit Platz drei in der Damenwertung. Der Sieg bei den Rangerinnen ging an den Nationalpark Hohe Tauern Tirol vor dem italienischen Parco Regionale dell´ Adamello.

Schnellster Schutzgebiets-Mitarbeiter der Alpen im Riesenslalom ist Alois Hohenwarter aus dem Nationalpark Berchtesgaden (Herrenwertung). Ranger-Kollegin Monika Lenz sicherte sich mit einem guten Lauf Rang drei bei den Damen.

Schnellster Schutzgebiets-Mitarbeiter der Alpen im Riesenslalom ist Alois Hohenwarter aus dem Nationalpark Berchtesgaden (Herrenwertung). Ranger-Kollegin Monika Lenz sicherte sich mit einem guten Lauf Rang drei bei den Damen.

Auch bei Einzelergebnissen zeigten die Berchtesgadener Topleistungen: Der schnellste Ranger der Alpen im Riesenslalom war wie schon in den vergangenen Jahren Alois Hohenwarter. Schnellste Dame und Tagessiegerin im Riesenslalom wurde Mariella Voglreiter aus dem Nationalpark Hohe Tauern Salzburg. Monika Lenz fuhr bei den Damen auf Platz drei. Kaum zu bremsen war auch Ranger-Urgestein Wolfgang Palzer. Im Skibergsteigen am Götschen musste sich der Ramsauer nur dem starken Franzosen Yoann Caillot aus dem Nationalpark La Vanoise geschlagen geben. Im Luftgewehrschießen präsentierte sich Brigitte Berreiter gewohnt treffsicher und eroberte Platz zwei bei den Damen. Auch die Bürgermeister der Talkessel-Gemeinden Berchtesgaden, Bischofswiesen und Schönau am Königssee stellten mit Franz Rasp (Langlauf), Thomas Weber (Luftgewehrschießen), Richard Lenz (Skibergsteigen) und Josef Springl (Riesenslalom) eine Mannschaft und belegten Rang 13 in der Gesamtwertung.

Dr. Roland Baier, Leiter des Nationalparks Berchtesgaden und Generalsekretär des Netzwerks alpiner Schutzgebiete (alparc), hat seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu den Wettkampfstätten in Bischofswiesen und Berchtesgaden begleitet und die Daumen gedrückt. „Neben den tollen Leistungen unserer Teams haben mich der Teamgeist aller teilnehmenden Mannschaften und der freundschaftliche Wettkampf zwischen den Nationen besonders gefreut und beeindruckt“, lobt der Nationalpark-Leiter nach Abschluss der Veranstaltung. Jochen Grab, Ranger-Leiter und Organisationschef aus Berchtesgaden ergänzt: „Die Anforderungen an den Beruf des Rangers steigen, vor allem im kommunikativen Bereich. Auch vor diesem Hintergrund ist ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch zwischen den Mitarbeitern von Schutzgebieten im Alpenraum besonders wichtig“.weiterlesen