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Berchtesgadener Land Blog

Kategorie: Natur
Sepp Wurm

Skitour auf die Hochalm

 von Sepp
Ausblick von der Hochalm

Skitour auf die Hochalm

Am Sonntag war ich mal wieder auf Tourenski unterwegs. Und zwar auf einem absoluten Skitouren-Klassiker im Bergsteigerdorf Ramsau: Von der Pfeiffenmacherbrücke geht`s hinauf auf die Hochalm. Einen richtigen Gipfel erreicht man bei der Skitour auf die Hochalm nicht, doch das freie Gelände unterhalb der steilen Felswände des Hochkaltermassivs ist mit seinen vielen Hügeln ein ideales Skitourengebiet.

Ausgangspunkt der Skitour auf die Hochalm ist der Parkplatz Pfeiffenmacherbrücke am Ortsausgang der Ramsau. Von hier führt der ausgeschilderte Weg durch den Wald hinauf zur Eckaualm. Dieser Weg wird im Winter als Rodelbahn präpariert und verfügt dementsprechend über eine komplett geschlossene Schneeauflage.

Skitour zur Hochalm

Skitour zur Hochalm

Nach etwa 3 Kilometern Streckenlänge und 350 Höhenmetern lichtet sich der Wald und ich betrete die Almfläche der Eckaualm. Auf der linken Seite des Kasers führt der Weg dann wieder in den Wald hinein.weiterlesen »

Michael

Bei Traumbedingungen haben wir letzthin eine Skitour auf die herrliche Hochalm unternommen. Kalt, schattig und eisig starten wir am Wanderparkplatz Pfeiffenmacherbrücke (5 Euro Gebühr, dafür der Platz eine einzige Eisplatte und kein WC – der Heutalbauer kann das besser zum gleichen Preis – das muss einmal gesagt werden!). Lang zieht sich die Forststraße zur Eckaualm, gut zum Eingehen! Hübsch die Wiese mit der alten Almhütte, darüber der steile Waldgürtel, der Stanglahner und die leuchtenden Kuppen unseres Ziels.

Nun steigt der Sommerweg steil duch den Wald an, hier gibt es eher wenig Schnee und das Steigen ist teils beschwerlich. Irgendwann ist aber die Mitterkaser Diensthütte erreicht, wir lassen sie rechts liegen und steigen weiter steil in einer breiten Rinne unter den Abstürzen des Stanglahners auf. Hier ist es bei viel Neuschnee ziemlich lawinengefährdet. Diesmal aber hängt in den Felsen wenig Schnee und wir machen uns keine Sorgen.

Die letzten lichten Waldpassagen – und plötzlich stehen wir im Traumland der Hochalm, nicht weit von der Hochalmscharte, auf die im Sommer ein so schöner Weg vom Wimbachschloss führt. Und nun ist es nur noch ein Schwelgen in reiner »Schlagsahne«, Kuppen, Mulden, reinster Powder … Dank Freitag (Rentnerprivileg 😉 dürfen wir dieses Wintermärchen auch nahezu alleine erleben – perfekter geht’s nicht.weiterlesen »

Sepp Wurm

Winterwanderung zur Archenkanzel

 von Sepp
Tiefblick von der Archenkanzel nach St. Bartholomä und den fast zugefrorenen Königssee

Tiefblick von der Archenkanzel nach St. Bartholomä und den fast zugefrorenen Königssee

Heute war mal wieder ein absoluter Traumtag mit Sonne satt und angenehm warmen Temperaturen. Und während im Tal schon fast Frühlingsgefühle aufkommen, herrscht in den Bergen noch tiefer Winter. Ich habe das Wetter zu einer Winterwanderung zur Archenkanzel, dem wunderbaren Aussichtspunkt über dem Königssee, genutzt.

Vom Parkplatz Hammerstiel in Schönau wandere ich auf dem bekannten Weg in Richtung Schapbachalm. Dieser Weg wird im Winter von zahlreichen Skitourengehen und Schneeschuhwanderern begangen, für deren Sicherheit sorgt seit neuestem eine Station zu Überprüfung der LVS-Geräte am Hammerstiel. Ich habe weder Ski noch Schneeschuhe an den Füßen, doch der Weg ist gut zu gehen. So erreiche ich durch den Wald zügig die Schapbachalm.

Kaser auf der Schapbachalm

Kaser auf der Schapbachalm

Hinter den Bäumen lugt der Watzmann hervor. Das Watzmannkar zwischen großem und kleinem Watzmann ist heute das Ziel der meisten Skitourengeher. Ein paar von Ihnen treffe ich während meines Aufstiegs zur Schapbachalm.

Blick zum Watzmann von der Schapbachalm

Blick zum Watzmann von der Schapbachalm

Während die Skitourengeher an der sogenannten Benzinkurve in den Wald abbiegen und steil ins Kar aufsteigen folge ich dem geräumten Weg weiter zur Kührointalm. Trotz des Schnees kann ich den Wanderweg gehen, der die Forststraße abkürzt und erreiche Kühroint. Hier oben herrscht Bilderbuch-Winter: Strahlender Sonnenschein, blauer Himmel und eine schneebedeckte Landschaft aus Bergen, Wäldern und Almwiesen. Schöner kann’s gar nicht sein.

Winter auf der Kühroint Alm

Winter auf der Kühroint Alm

Ich bleibe allerdings nicht auf der Aalm, sondern gehe weiter in Richtung Archenkanzel. Der Weg ist zwar nicht geräumt, doch zahlreiche Spuren und die Markierungen der SalzAlpenTour Schönau weisen den Weg: Erst geht’s über die Almfläche und dann in den Wald.weiterlesen »

Rosi Fürmann

Die Stoißeralm auf dem Teisenberg (1334m) mit Hochstaufen und Zwiesel, Berchtesgaden Alpen, ein „Magnet“ für Wanderer und Mountainbiker

„Der wohl schwärzeste Tag der Stoißer Alm auf dem Teisenberg“: Am 16. Februar 1967 brennt sie vollkommen nieder

Der wohl schwärzeste Tag der Geschichte der Stoißer Alm: 16. Februar 1967 – die Alm brennt lichterloh. Drei Soldaten finden im Flammeninferno den Tod. Bei der Winterübung der Stabskompanie der Gebirgsjägerbrigade 23 Bad Reichenhall wird die Alm zur Todesfalle. Sie brennt bis auf die Grundmauern nieder.

die abgebrannte Stoißeralm – fotografiert am 26.2.1967

Aus dem damaligen Zeitungsbericht des Reichenhaller Tagblattes:

Bei einem Hüttenbrand im Biwakraum des Spähzuges kamen drei Soldaten in den Flammen um; Gefreiter Rudolf Thalhauser aus Traunstein wurde verletzt. Die tödlich verunglückten Soldaten sind: Gefreiter Hurter Hans aus Wieslet, Gefreiter Ludwig Paul aus Beilstein und Gefreiter Staib Werner aus Regensburg. Der Spähzug biwakierte seit dem 13.2.1967 in Iglus und Schneehütten auf der Stoißeralm. Die in der Nähe gelegene Almhütte diente als Versorgungsstützpunkt; der Koch Gefreiter Staib, der Sanitäter Gefreiter Hurter und Gefreiter Thalhauser schliefen dort. Nach den Ermittlungen brach der Brand aus, als der Koch gegen 5.30 Uhr versuchte, im Herd der Hütte mit Hilfe von Benzin ein Feuer zu entzünden, um für den Zug Tee zu kochen. Als er dann die noch schlafenden Kameraden weckte, waren Feuer und Rauch bereits so stark, daß der Weg ins Freie versperrt zu sein schien. Der verzweifelte Versuch, das Eisengitter eines Fensters wegzureißen, schlug fehl; da rannte Gefreiter Thalhauser blindlings durch das Feuer und erreichte glücklich den Ausgang, wo ihm die ersten Kameraden vom Biwakplatz zu Hilfe kamen. Thalhauser erlitt eine Rauchvergiftung, die inzwischen abgeklungen ist. Der Wachposten hatte kurz nach Ausbruch den Brand bemerkt und sofort den Zug alarmiert; das Feuer breitete sich jedoch so schnell aus, daß für die drei in der Hütte eingeschlossenen Soldaten jede Hilfe zu spät kam. Zwar gelang es noch, das Gitter von außen herauszubrechen und Hurter aus der Hütte zu ziehen, aber, obwohl er sofort zu Tal gefahren wurde, starb er auf dem Weg zum Krankenhaus. … Erst nach dem völligen Ausbrennen der Hütte konnten die beiden anderen Soldaten geborgen werden. Sie wurden in der benachbarten Bergkapelle aufgebahrt; vier Soldaten standen Ehrenwache.

Stoißer Alm auf dem Teisenberg mit Untersberg und Hochstaufen vor dem verheerenden Brand 1967

Ein schreckliches Unglück. Der Wiederaufbau nach diesem „schwarzen Tag“ ist für die Almgenossenschaft keine Frage, vielmehr die finanzielle Beteiligung von Versicherung und Bund. Hier trifft das Sprichwort: Schwierigkeiten sind dazu da, gemeistert zu werden. In gleichem Aussehen, jedoch mit besserer Innenausstattung unter Leitung von Zimmerermeister Josef Eisl jun. neu erbaut, weiht Pfarrer Lindauer die neue Alm im Juli 1967.weiterlesen »

Sepp Wurm
Sicherheits-Check am Eingang zum Nationalpark Berchtesgaden

Sicherheits-Check am Eingang zum Nationalpark Berchtesgaden

Sicherheits-Check für Skitourengeher und Schneeschuh-Wanderer am Watzmann

An den Nationalpark-Eingängen Hammerstiel und Wimbachbrücke, den beiden meist frequentierten Zugängen zum Watzmann-Massiv, können Wintersportler ab sofort und kostenlos die Funktionstüchtigkeit ihrer Lawinenverschütteten-Suchgeräte (LVS-Geräte) testen. Ein funktionierendes LVS-Gerät in Kombination mit Sonde und Schaufel sowie Freunde mit derselben Ausstattung, sind das, worauf es im Falle einer Verschüttung ankommt. Der so genannte „Safety Checkpoint“ überprüft die korrekte Sendefunktion des LVS-Geräts und erhöht damit die Sicherheit bei Skitouren und Schneeschuhwanderungen im Nationalpark Berchtesgaden.

Direkt neben den neuen Checkpoints informiert eine Tafel über die Kampagne „Natürlich auf Tour“ des Deutschen Alpenvereins. In großformatigen Karten werden naturverträgliche Routen an der Watzmann-Nordseite vorgeschlagen, die winterliche Rückzugsorte von wildlebenden Tieren respektieren und damit das Überleben von Rauhfußhühnern, Gämsen und anderen Wildtieren sichern. Darunter Klassiker wie die Skitouren zur Watzmann-Gugl oder zum Watzmannkar mit 3. Kind, aber auch Schneeschuhtouren zum Beispiel zur Stubenalm.weiterlesen »

Sepp Wurm

Wartungseinsatz an der Funtenseetauern Webcam

 von Sepp
Wartungsarbeiten an der Webcam auf dem Funtenseetauern

Wartungsarbeiten an der Webcam auf dem Funtenseetauern © www.foto-webcam.eu

Die Foto-Webcam auf dem Funtenseetauern ist eine der beliebtesten Webcams im Berchtesgadener Land. Eine Spiegelreflex Kamera liefert hochauflösende Bilder aus einer atemberaubenden Perspektive. Selbst nachts liefert die Kamera dank Langzeitbelichtung unglaubliche Bilder. Die Kamera, eine handelsübliche Canon EOS 1100 D mit einem EF-S 18 – 55 mm Objektiv, ist zwar in einem wetterfesten Gehäuse installiert, doch der Standort der Webcam auf 2520 Meter auf dem Stuhljochgrat unterhalb des Gipfel des Funtenseetauerns ist dennoch extremen Witterungs-Bedingungen ausgesetzt. Nachdem die Kamera in den letzten Wochen etwas gekränkelt hat, war es an der Zeit, die alte Kamera gegen eine neue zu tauschen.

Florian Radlherr, der Mann hinter www.foto-webcam.eu nimmt sich der Sache an. Mit Unterstützung des Nationalparks Berchtesgaden macht er sich auf den Weg zum Funtenseetauern. Ein Hubschrauber erleichtert den Zustieg zum Standort der Webcam.

Mit dem Hubschrauber über den Königssee zum Funtenseetauern © www.foto-webcam.eu

Mit dem Hubschrauber über den Königssee zum Funtenseetauern © www.foto-webcam.eu

Vor Beginn der Arbeiten musst zuerst der Mast, der die Kamera trägt vom Schnee befreit werden. An diesem Mast befindet sich auch eine Windmessstation des Lawinenwarndienstes Bayern. Die Webcam und die Messtation liefern wichtige Daten zur Beurteilung der Lawinensituation in den Berchtesgadener Bergen. Dann steigt Florain Radlherr auf den Masten hinauf und tauscht die Kamera aus.weiterlesen »

Sepp Wurm

Winterwanderung auf der Soleleitung zur Mordaualm

 von Sepp
Unterwegs auf dem SalzAlpenSteig

Unterwegs auf dem SalzAlpenSteig

Nachdem mich die Abfahrt der Skitour auf die Hohen Rossfelder körperlich ziemlich mitgenommen hat, will ich am Samstag nur einen kleinen Spaziergang machen. Ich entscheide mich für einen Spaziergang auf der Ramsauer Soleleitung. Um der Tour doch noch ein paar Höhenmeter hinzuzufügen, will ich bis zur Mordaualm weitergehen. Somit wandere ich komplett auf einer Teilstrecke des SalzAlpenSteiges, des Premiumweitwanderweges vom Chiemsee durch das Berchtesgadener Land bis zum Hallstätter See.

Ich starte meine Winterwanderung am Zipfhäusl auf halber Strecke zwischen dem Ortszentrum des Bergsteigerdorfes Ramsau und dem Hochschwarzeck. Von hier kann man auf dem Soleleitungsweg sowohl nach Osten in Richtung Gerstreit oder nach Westen in Richtung Wachterl wandern. Die Variante nach Westen ist genauso sonnig wie die bekanntere Variante nach Osten, aber gewöhnlich etwas ruhiger. Gleich zu Beginn des flachen Weges steht ein Hinweisschild des SalzAlpenSteiges. Bei strahlendem Sonnenschein wandere ich auf dem fast schneefreien Weg entlang. Schon auf den ersten Metern des Weges laden zahlreiche Bänke zum Verweilen ein. Die markante Silhouette der Reiter Alm ist mein ständiger Begleiter.

Bank an der Soleleitung mit Blick zur Reiter Alm

Bank an der Soleleitung mit Blick zur Reiter Alm

Der Soleleitungsweg wird im Winter geräumt und ist, wegen der sonnigen Lage, auch in schneereichen Wintern ein idealer Winterwanderweg. weiterlesen »

Sepp Wurm

Skitour auf die Hohen Rossfelder

 von Sepp
Skitour auf die Hohen Rossfelder

Skitour auf die Hohen Rossfelder

Die Hohen Rossfelder sind die weithin sichtbaren steilen Wiesen zwischen der Priesbergalm und dem Fagstein. Skitourengeher kennen die Rossfelder vorallem als Teilstück des Skitouren-Klassikers Kleine Reibn. Mit dem Boom des Skibergsteigens in den letzten Jahren haben sich die Hohen Rossfelder aber auch als eigenständiges Skitourenziel etabliert. Oft sind auf den Rossfeldern sogar mehr Tourengeher unterwegs als auf der Kleinen Reibn. Ich habe die Tour heute nachmittag mit meinem Kollegen Christian gemacht.

Da es schon spät ist, starten wir nicht an der Talstation der Jennerbahn, sondern beim Wanderparkplatz Hinterbrand auf etwa 1100 Metern Höhe. Von dort queren wir hinüber zu Mittelstation der Jennerbahn, wo wir das Skigebiet Jenner überqueren.

An der Mittelstation des Skigebiets Jenner

An der Mittelstation des Skigebiets Jenner

Unterhalb des Dr.Hugo Beck Hauses gehen wir auf dem bekannten Wanderweg weiter in Richtung der Wasserfallalm. Dunkle Wolken schweben über dem Watzmann, doch das Wetter macht mir keine Sorgen. Es ist richtig mild, nahezu frühlingshaft. Außerdem hoffe ich noch auf den ein oder anderen Sonnenstrahl.

Skitour zwischen Jenner und Wasserfallalm

Skitour zwischen Jenner und Wasserfallalm

An den Kasern der Wasserfallalm vorbei führt die Skitour jetzt relativ flach in Richtung der Königsbachalm.weiterlesen »

Sepp Wurm

Winterwanderung im Bergsteigerdorf Ramsau

 von Sepp
Winter am Hintersee

Winter am Hintersee

Zauberwald, Hintersee, Wartstein, Kunterweg

Das Bergsteigerdorf Ramsau ist reich an Sehenswürdigkeiten. Ich habe am Sonntag einige davon in einem ausgedehnten Winterspaziergang besucht: Vom Dorf ging es durch den Zauberwald zum Hintersee, auf den Wartstein und über die Kunterwegkirche wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Ich beginne meine Winterwanderung am Parkplatz Pfeiffenmacherbrücke am Ortsausgang. Von hier folge ich dem Weg hinauf in Richtung Eckaualm. Dieser Weg ist nicht nur als Rodelbahn präpariert, sondern dient im Winter auch als Aufstiegsspur zur Skitour auf die Hochalm. An der ersten Abzweigung biege ich nach rechts in den Wald in Richtung der Gletscherquellen ab. Der Weg führt auf der Schattenseite der Ramsau am Fuße des Hochkalters entlang, quert einmal die Straße zum Hintersee und führt dann hinab in Richtung Zauberwald.  Ein roter Steg führt gleich am Eingang zum Zauberwald direkt über die Schlucht der Marxenklamm. Der Blick in die Tiefe zeigt: Die Marxenklamm ist tiefgefroren.

Eis in der Marxenklamm

Eis in der Marxenklamm

Gleich nach der Klamm steht das Wirtshaus im Zauberwald, tief verschneit liegt es unter einer dicken Schnneeschicht.weiterlesen »

Sepp Wurm

Winterwanderung zum Malerwinkel am Königssee

 von Sepp
Das zugefrorene Nordufer des Königssees

Das zugefrorene Nordufer des Königssees

BRK-Wasserwacht & Polizei warnen: Das Eis auf dem Königssee ist nicht tragfähig – es besteht Lebensgefahr!

Auch ich war am Samstag am Königssee, allerdings nicht auf dem Eis, wie so viele andere. Während hunderte Leichtsinnige über die dünne Eisschicht wandern oder auf Schlittschuhen ihre Kurven drehen, spaziere ich auf dem Fußweg zum Malerwinkel. An der Seelände, dem Nordufer des Königsees, stehen bereits viele Verbotsschilder, die auf die Gefahren des Betretens des Eises hinweisen. Das scheint die meisten Besucher des Sees nicht zu stören: Bis zur Insel Christlieger sind bereits hunderte Personen auf dem Eis zu sehen. Ich gehe nicht auf das Eis, sondern gehe am linken Ufer entlang zu den Werften der Königsseeschifffahrt. In den großen Bootshütten sind die Elektroboote eingewintert, solange wegen der Eisbildung kein Fahrbetrieb möglich ist.

Winterwanderung am Königssee

Winterwanderung am Königssee

Hinter den Werftgebäuden führt der Malerwinkel Rundweg nach oben in den Wald. Auf einem Felsen oberhalb des Sees thront die Villa Beust, die seit Jahrzehnten als Café Malerwinkel bekannt ist.

Cafe Malerwinkel

Café Malerwinkel

Von der Terrasse des Cafés kann man die zugefrorene Seelände des Königssees gut überblicken. Unglaublich, wie viele Personen die Gefahren ignorieren und das Eis betreten. Übrigens: Diesen Blick könnt Ihr auch auf unserer Königssee-Webcam live mitverfolgen.weiterlesen »