Untersberg Bayern

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Kategorie: Natur

Tiefblick auf den Seeleinsee

Da der diesjährige Sommer eher von unkonstanter Qualität ist, nutze ich derzeit jeden sonnenreichen Tag, um meine Leidenschaft in den Bergen ausüben zu können: Das Trailrunning.

So geschehen an einem Dienstag Morgen in Schönau am Königssee. Ausgangspunkt meiner heutigen Tour ist der Parkplatz Hinterbrand, oberhalb der Gemeinden Schönau und Berchtesgaden. Der Parkplatz ist bereits brechend voll; ich freue mich über die Sichtigung von mehreren ,,SI – Kennzeichen“ , welche die Anwesenheit von Personen aus meiner Heimat inkludieren.

Nachdem ich mein Auto geparkt und mich startbereit gemacht habe, geht es los in Richtung meines heutigen Ziels: Dem Seeleinsee. Solcher liegt auf einer Höhe von 1.800 Metern und ist umringt von Bergen wie dem Fagstein, Hochseeleinkopf und dem Kahlersberg.

Der Seeleinsee umringt von Berchtesgadener Bergen wie dem Kahlersberg (links)

Da ich recht spät aufbreche, sind bereits viele Wanderer unterwegs auf Wegen zum Jenner, der Königsbach– oder Priesbergalm. Auch solcher Aspekt ist für mich von Zeit zu Zeit nicht unbedingt schlecht: Ich beobachte während des Laufens die vielen unterschiedlichen Menschen auf ihren Pfaden hinauf zu ihren Zielen. Lausche den Gesprächen und kann mitunter ein Funkeln, bezogen auf die Bergwelt, in deren Augen erblicken.

Mein Weg führt mich am Hugo-Beck-Haus vorbei Richtung Königsbachalm – später dann bergauf zu den Priesbergalmen. Von dort an verändert sich der Weg einer Fortststraße hin zu einem schmalen Wiesenpfad. Hier oben geniesse ich bereits einen gigantischen Ausblick auf den, in der Sonne erwachenden Watzmann.weiterlesen

Die Reiter Alm aus dem Klausbachtal.

Fantastische Runde auf der Reiter Alm

Die Reiter Alm war bisher ein unbekanntes Terrain für mich. Gestern wagte ich mich auf Erkundungstour in die „Ramsauer Dolomiten“ und kam begeistert zurück. Dafür sorgten die beiden landschaftlich großartigen Routen des Schafl- und Böslsteigs sowie die Besteigung des formschönen Stadelhorns, dem höchsten Gipfel der Reiter Alm. Für das beschriebene Tourenprogramm sollte man mit Pausen 8-10 Stunden auf jeden Fall einplanen.

Gestartet habe ich meine Runde am Abzweig des Schaflsteigs. Dieser beginnt kurz hinter der Nationalpark-Infostelle Engert-Holzstube im Klausbachtal. Hier befindet sich auch eine Haltestelle des Almerlebnisbus. Ich verzichte an diesem Morgen auf die öffentlichen Verkehrsmittel und erreiche den Beginn des Schaflsteiges mit dem Rad durch das schöne Klausbachtal. Früh bin ich gestartet, um der Mittagshitze auf dem nach Süden ausgerichteten Schaflsteig und den am späten Nachmittag vorrausgesagten Wärmegewittern zuvorzukommen.

Ernstzunehmender Hinweis im Schlussansteig zur Mayrbergscharte.

Über den Schaflsteig ins Felsreich der Reiter Alm

Viereinhalb Stunden wird am Beginn des Schaflsteigs bis zur Mayrbergscharte veranschlagt. Berechtigterweise ist der Schaflsteig als schwarzer Steig ausgezeichnet. Spätestens im Schlussanstieg in die Mayrbergscharte ist absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit, sowie alpine Erfahrung Vorraussetzung, damit die Begehung nicht in einem Unglück endet.

Sind diese Vorraussetzungen gegeben, wird der Schaflsteig jeden Bergsteiger verzücken. Steil windet er sich zunächst durch die ungebändigte Vegetation am Hang des Klausbachtales hinauf. Immer weiter in Richtung der wilden Felsabstürze der Mühlsturzhörner. Mit jedem Schritt wird der Bergwald lichter und die Nah- und Weitblicke beeindruckender. Je näher man dem Fuß der steil aufragenden Felsgipfel der Reiter Alm kommt, desto steiniger und ruppiger wird der Pfad. Zwischendurch erleichtern Holztreppen den Aufstieg. Nie wird es wirklich schwierig, aber schon der untere Teil des Schaflsteiges verlangt stets konzentriertes Steigen.

Immer auf das große Mühlsturzhorn zu.

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Waldi

Rad und Bergtour auf den Kleinen Watzmann

 von Waldi

Letzte Woche nutzten wir den Traumtag und starteten um 6 Uhr in der Früh an der Wimbachbrücke. Mit unserem E-Bike radelten wir ganz vergnügt auf Küroint hinauf. Die Rinder weideten auf der Alm unterwegs und die Sonne kam über die Berge drüber und es war eine ganz schöne Stimmung.

Von Küroint gehts rauf  über die alte Lifttrasse, ein schöner Pfad schlingelt sich immer höher,zwischen die Latschen hindurch. Beim sogenannten „Gendarm“ hat man die bewaldete Zone hinter sich gelassen und jetzt ist viel Felsgeherei und auch ein bischen Kletterei angesagt. Kurz vor dem Gipfelkreuz ist noch eine lange „Platte“ zu bewältigen und dann waren wir oben. Ein herrlicher Rundblick belohnte unsere ca 2 stündige Wanderung.weiterlesen

Alpin und anmutend: Das Kammerlinghorn

 von Sarah
Höhenrausch auf dem Kammerlinghorn

Höhenrausch auf dem Kammerlinghorn

Berge strahlen auf mich eine Ruhe und Vertrautheit aus – ein Gefühl des Geborgen- und Verankertseins in mir selbst. Aus solchem Grund suche ich immer wieder die alpine Höhe auf.

In Auseinandersetzung mit den Berchtesgadener Alpen und entsprechenden Hochtouren fällt mir immer wieder auf, dass das Gebiet um die Hocheisgruppe weniger Erwähnung findet als der wohl bekannteste unserer Berge, der Watzmann.

Grund hierfür erscheint mir das schroffe, konditionell anspruchsvolle und technisch schwierige Gebiet um Berge wie die Hocheisspitze, das Hinterberghorn oder die Wimbachschneidspitze. Resultierend daraus trifft man in solchem Terrain auch auf wenig Frequentierung durch BergsteigerInnen.

Geringe Frequentierung auf dem Kammerlinghorn als Teil der Hocheisgruppe

Geringe Frequentierung auf dem Kammerlinghorn als Teil der Hocheisgruppe

Um mich diesem Gebiet etwas zu nähern plante ich eine Tour auf den einzig markierten Berg der Hocheisgruppe: Das Kammerlinghorn auf 2.484 Metern. (Rote Markierung)

Gipfel des Kammerlinghorns

Gipfel des Kammerlinghorns

Ich starte, wie so oft im Sommer, morgens. Ausgangspunkt meines heutigen Laufs ist der gebührenpflichtige Parkplatz ,,Hintertal“ in Weissbach bei Lofer – im benachbarten Österreich. Das Gebiet um den Parkplatz leitet bereits angemessen für die Tour ein: Sattgrüne Wiesenflächen, ein Bach und der letzte Dunst von der Nacht umringen den noch leeren Parkplatz. Solcher ist der letzte vor der Hirschbichlstraße – welche lediglich von Almerlebnissbussen, beheimarten Bauern und RadfahrerInnen befahren werden darf.weiterlesen

Schwenden auf der Mordaualm

 von Sepp
Almputzen auf der Mordaualm – Schwendaktion © Biosphärenregion Berchtesgadener Land

Almputzen auf der Mordaualm – Schwendaktion © Biosphärenregion Berchtesgadener Land

Schwendaktion der Biosphärenregion Berchtesgadener Land

Bei einer Veranstaltung der Reihe „Schatzkammer Natur“ setzte sich eine Gruppe fleißiger Freiwilliger in Ramsau aktiv für den Erhalt der artenreichen Almwiesen ein. Trotz unvermutetem Regen ließen sich die Teilnehmenden nicht aufhalten und trafen sich Sonntagmorgen beim Taubensee in Ramsau. Von den Referentinnen der Biosphärenregion Berchtesgadener Land, Gerti Rutz und Elisabeth Brandstetter, erfuhren sie Wissenswertes zur Almwirtschaft und was unter „schwenden“ oder „almputzen“ verstanden wird.

Die Almwiesen auf der Mordaualm werden seit mehr als 600 Jahren bewirtschaftet und sind auf Beweidung und Pflege durch die Landwirte angewiesen. Früher gab es sogar den Beruf des Almputzers, der von Alm zu Alm ging und aufkommende Büsche und Bäume auf der Weidefläche entfernte. In der heutigen Zeit gibt es nicht mehr genug Personal auf den Höfen, das sich um die Weidepflege kümmern könnte. Deshalb wachsen Almen im gesamten Alpenraum immer mehr zu. Damit verschwinden nicht nur wertvolle Futterflächen für das Vieh. Das Landschaftsbild, das von der Vielfalt an Almblumen und seltenen Arten, die heute nur noch auf den Almweiden vorkommen, geprägt ist, geht verloren. Die Gruppe entdeckte bereits auf dem Weg zur Alm einige für Mensch und Tier äußerst wichtige Heilpflanzen wie Edelgamander, Hauhechel und Wilden Majoran. Auf der Mordaualm angekommen, durften die Teilnehmenden kurz in den Käsekessel schauen und bekamen von den Almleuten einen kleinen Einblick ins SennerInnenleben. Danach ging es an die Arbeit! Mit Handschuhen und Zangen ausgestattet wurden kleine Fichten auf der Weide entfernt. Alle konnten hautnah miterleben, wie viel Arbeit die Almpflege ist. Innerhalb von zwei Stunden wurden hunderte kleine Bäume ausgerissen und umgeschnitten, ein ganzer Hügel entbuscht.

Die Almputzer der Schwendaktion © Biosphärenregion Berchtesgadener Land

Die Almputzer der Schwendaktion © Biosphärenregion Berchtesgadener Land

Und doch war es nur ein Bruchteil der Weidefläche. Immerhin hat die Almgemeinschaft aus drei Bauern auf der Mordaualm 24 ha Lichtweide zu bewirtschaften. Die Arbeit der Freiwilligen wurde dementsprechend auch von den Bauern gewürdigt und zwar mit einer großzügigen Brotzeit am Hinterkeilhof Kaser. Die Brotzeit aus almeigenen Produkten, bei strahlendem Sonnenschein und herrlicher Aussicht auf Hochkalter und Watzmann war ein hervorragender Lohn. Zum Abschluss wurden noch die alten und fast vom Aussterben bedrohten Nutztierrassen – das Schwarze  Alpenschwein und die Pinzgauer Kühe – angesehen. Nach einem gemütlichen Rückweg waren alle Teilnehmenden begeistert von den vielen Informationen zur Alm und der eigenen körperlichen Erfahrung, die zum Nachdenken anregte, wie viel Arbeit hinter der Bewirtschaftung unserer vielgeschätzten Almen steckt.weiterlesen

Ursula

Fesch ist er…

 von Ursula

…im eigenen Betrieb ausgebildet, seiner Heimat und vor allem den Bergen verbunden, mit viel handwerklichem Geschick und einem hintergründigen Humor: Lukas Schöbinger, fast 21 Jahre, ist der neue Bergbrenner der Enzianbrennerei Grassl und geht ab 14. August auf den Brennhütten rund um Berchtesgaden seiner besonderen Arbeit nach.

Als er das erste Mal den Kessel in der Brennhütte am Priesberg angeheizt hatte, durften das Bayerische Fernsehen – und ich – dabei sein. Ihr alle könnt ihm am 14. August während der BR Abendschau über die Schulter schauen – also zwischen 17:30 und 18:30 Uhr.

Zuerst zeigten uns Lukas, Michael Rasp und Florian Beierl, wo und wie die Enzianwurzeln gegraben werden müssen. Die geschieht übrigens seit dem frühen 17. Jahrhundert und dieses historische Vorrecht darf bis heute trotz Nationalpark ausgeübt werden. Nicht zuletzt wohl auch deswegen, weil schon im eigenen Interesse nur alle paar Jahre an der gleichen Stelle gegraben wird und damit der nachhaltige Bestand des Enzians gesichert ist.

Von der Pike bzw. Wurzel auf: Auch Geschäftsführer Florian Beierl weiß, wo besondere Prachtstücke zu graben sind.weiterlesen

Gipfel des Hochkalters

Unverhofft kommt oft – so sagt es bereits ein deutsches Sprichwort.

Als wissbegieriger und erkundungsfreudiger Mensch probiere ich mich gerne aus; suche und teste neue, mir unbekannte Wege. So war für den bisher heißesten Tag des Jahres eigentlich ein Trailrun auf das sogenannte Ofentalhörndl geplant – bei welchem es sich um einen unmarkierten Weg handelt und daher an dieser Stelle keine weitere Erwähnung finden wird. Zu sagen bleibt lediglich, dass der Einstieg zu solchem Berg schwierig zu finden ist und somit auch von mir nicht eingesehen werden konnte.

Kurzerhand entschloss ich mich relativ spontan, den Hochkalter aus dem Ofental heraus zu besteigen.

Ich startete am Parkplatz der Nationalpark-Informationsstelle ,,Klausbachhaus“ in Ramsau am Hintersee. Nach kurzem Passieren einer Teerstraße zweigt der Weg links ab und fortan beginnt ein flacher Schotterweg durch das vordere Klausbachtal. Nach etwa zehn Minuten lockerem Warmlaufen zweigt der gerade Weg abermals nach links ab und ich folge der gelben Beschilderung zum Hochkalter, welche mit sechs einhalb Stunden versehen ist. Solcher Weg ist durch eine schwarze Markierung beschildert und führt durch das Ofental – durch das bei der Hochkalterüberschreitung üblicherweise abgestiegen wird. Ich jedoch möchte durch das Ofental zum Hochkalter aufsteigen und erhoffe mir dadurch mehr Einsamkeit beim Hinaufschreiten des Berges.

Häufig begangen ist der Weg auf den Hochkalter über die Blaueishütte und einen markanten Grad, welcher mit Hilfe einiger Kletterpassagen im ,,einfachen“ Schwierigkeitsgrad zum Gipfel führt. Solche Tour, so der Austausch mit anderen BergsteigerInnen, sei technisch anspruchsvoller und erlebnisreicher als der Weg über das Ofental.

Blick hinunter zur Blaueishütte; von dort führt der ,,Normalweg“ hinauf zum Hochkalter

Weiter auf den, mir unbekannten Pfaden, geht es nun bergaufwärts – jedoch noch immer recht flach durch ein längeres Waldstück leitend. Nach etwa zwanzig Minuten verändert sich der breite Waldweg zu einem schmalen Wiesenweg, der letztlich in einem steinigen Steig mündet. Die Beschaffenheit des Weges erinnert zeitweise an die Ausläufer einer Endmoräne, da viele gröbere Steine den Trail bestücken.

Vor mir erstreckt sich nun ein langes, steiniges Kar: Das Ofental. Da sich die Sonne noch hinter dem Massiv des Ofentalhörndls versteckt, bietet das Kar viel Schatten auf meinem Aufstieg zum Hochkalter. Die, nun kleiner werdenden Steine fühlen sich beim Laufen wie Sand an – was das Laufen fortan mühsam und kräftezerrend gestaltet. Durch die Verwendung von Stöcken kann ich mich jedoch ausreichend auf dem Untergrund abstützen und meine Geschwindigkeit beibehalten.

Das Ofental

Wie erwartet folgt mir niemand auf dem, meinerseits gewählten Weg und auch im Abstieg befindet sich bislang keine Menschenseele. Eine für mich optimale, ruhespendende Atmosphäre. Da ich als Sozialpädagogin arbeite habe ich tagtäglich mit vielen Menschen zutun – beim Laufen in den Bergen sehne ich mich dann nach einem Pendant: Einsamkeit.weiterlesen

die Kneipp-Anlage in der Nonner Au

Nach einer kleinen Pause melden wir uns mit einem gemütlichen Spaziergang zurück.

Wenn die Temperaturen über die 25 Grad- Marke klettern, sind wir immer ganz froh, wenn wir einen Spaziergang (=Bewegung) mit etwas Abkühlung an einem Bach oder See kombinieren können- diesmal machen wir mit den Kindern einen kleinen, aber feinen Spaziergang durch den Bad Reichenhaller Ortsteil Nonn mit anschließendem Besuch der Kneipp-Anlage in der Nonner Au.

Blick aufs Müllnerhorn

Wir marschieren vom Parkplatz beim Nonner Stadion Richtung Nonner Kircherl hinauf. Diese begeistert mich durch ihre schöne Lage vor dem Bad Reichenhaller Hausberg, dem Staufen, immer wieder aufs Neue!

Für unsere Jungs wählen wir das Kircherl als „Ziel“ unseres Spaziergangs und drehen wieder um. Da wir den Kinderwagen dabeihaben, gehen wir die gleiche Strecke wieder zurück; es gibt aber ansonsten noch die Möglichkeit, einen kleinen (steilen) Pfad zu nehmen, der über ein kleines Brückerl und durch den Wald zu unserem nächsten Ziel führt: der Kneipp-Anlage in der Nonner Au.weiterlesen

Christoph

Lisa Graf-Riemann und Ottmar Neuburger waren wieder unterwegs. Nach ihren 111 Orte im Berchtesgadener Land, die man gesehen haben muss haben sie ihr Erkundungsgebiet erweitert. Diesmal waren sie in den Ostalpen unterwegs.

Daraus ist ihr neustes Buch entstanden: 111 Orte vom Wilden Kaiser bis zum Dachstein, die man gesehen haben muss

111 Orte vom Wilden Kaiser bis zum Dachstein die man gesehen haben muss

Der Watzmann prangt mitten auf dem neuen Buch

Beim Kaisertal, das nur zu Fuß erreichbar ist (außer Sie sind Anwohner) beginnt das Buch und endet bei der Südwandbahn, die auf den Dachsteingletscher führt. Zwischen diesen äußersten Punkten haben Lisa Graf-Riemann und Ottmar Neuburger 111 sehenswerte Orte besucht und für die Leserin und den Leser anschaulich zusammengestellt.

Almen und Täler, Gletscher und Bergmassive, Dörfer und Städte – so vielfältig die Region ist, so vielfältig sind die Orte, die es zu entdecken gilt. Es ist diese spannende und abwechslungsreiche Mischung, die dieses Buch, wie schon den Vorgänger, für alle Freunde des Berchtesgadener Landes und seiner angrenzenden Gebiete so interessant macht.
Die Geschichte der bekannten Wallfahrtskapelle Maria Kirchenthal wird genauso erzählt wie die der Weihnachtsschützen in Berchtesgaden. Man lernt, dass der Hohe Göll kein Berg für Eilige ist und dass auf dem Wildalmkirchl-Biwak im Steinernen Meer Platz für acht müde Wanderer auf 2.467 Metern ist.

Lisa Graf-Riemann und >Ottmar Neuburger mit 111 Orte vom Wilden Kaiser bis zum Dachstein die man gesehen haben muss

Das Autorenduo mit ihrem neusten Werk

Sehenswert neben den beeindruckenden Gipfeln sind auch die traditionellen Handwerker oder ihre Ausbildungsstätte wie die Berufsfachschule für Holzschnitzerei und Schreinerei des Berchtesgadener Landes. Die beiden Autoren führen zu Einsiedlern und Sherpas, zu Steinschafen, zu Buchbindern und Wollwebern. Die Liste ist lang – um genau zu sein sind es 111 Orte, wie der Titel es schon verrät, die in dem lesenwertem Buch anregend und lebendig beschrieben werden. Das Paar hat auch alle der ansprechenden Fotos selber gemacht und nimmt die Leserin und den Leser mit auf die Reise durch den östlichen Teil der Ostalpen. 111 Orte vom Wilden Kaiser bis zum Dachstein, die man gesehen haben muss ist ein kundiger Führer und ein anregendes Lese- und Bilderbuch für alle, die die Alpen lieben.

111 Orte vom Wilden Kaiser bis zum Dachstein, die man gesehen haben muss ist im Emons-Verlag erschienen, hat 240 Seiten und kostet 16,95€
Erhältlich in der Bücherstube Berchttsgaden

Servus und bis bald! Christoph

Angehende Gebirgsjäger-Offiziere auf dem Watzmann

 von Sepp
Die angehenden Gebirgsjäger-Offiziere auf dem Watzmann-Hocheck

Die angehenden Gebirgsjäger-Offiziere auf dem Watzmann-Hocheck

Nachwuchs für die Berge begeistern: Angehende Gebirgsjäger-Offiziere präparieren sich für ihre Zeit in der Truppe

Zu einer Ausbildungswoche bei den Gebirgsjägern waren angehende Gebirgsjäger-Offiziere, die derzeit ein Studium an einer der beiden Universitäten der Bundeswehr in Hamburg und München absolvieren, eingeladen. Rund 30 Offiziere und Offizieranwärter folgten der Einladung der Gebirgsjägerbrigade 23 nach Berchtesgaden und stellten sich verschiedenen alpinen Ausbildungen, um sich auf die fordernden Aufgaben als angehende militärische Führerinnen und Führer in den Bergen einzustimmen. Höhepunkt der Ausbildungswoche war die Besteigung des Hochecks (2.651m) am Watzmann.

Wenn sie ihr Studium erfolgreich bestanden haben, stehen für  die jungen Offiziere die nächsten Herausforderungen an. Vor Beginn einer verantwortungsvollen Verwendung in der Gebirgstruppe hat der Nachwuchs noch einige militärische Lehrgänge mit Prüfungen zu absolvieren. Im Rahmen des truppengattungsspezifischen Offizierlehrgangs haben die zukünftigen Gebirgsjägeroffiziere eine Ausbildung zum Heereshochgebirgsspezialisten erfolgreich zu durchlaufen. Das ist ein Meilenstein, der ohne Erfahrung im Gebirge kaum zu bewältigen ist. Daher hat die Gebirgsjägerbrigade 23 die studierenden Offiziere auch diesen Sommer wieder zu der einwöchigen Gebirgsausbildung in den Standort Bischofswiesen eingeladen.weiterlesen