Ausflugtipps
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22. September 2014 um 08:38 von Fred

Philharmonisches Konzert: Schuberts Unvollendete

SA 27. 09. 2014 • 19.30 – THEATER IM KURGASTZENTRUM

FRANZ SCHUBERT: Sinfonie h-Moll, D. 759 „Unvollendete“

HENRI THOMASI: Konzert für Posaune und Orchester

ROBERT SCHUMANN: Sinfonie Nr. 4 d-Moll, op. 120

Thomas Horch, Posaune

Bad Reichenhaller Philharmonie

Dirigent: Wolf-Michael Storz


Schuberts fast testamentarisches Fragment von über die Welt hinausweisender Tiefe, Schumanns vierte Sinfonie im Zwiespalt zwischen Zeit und Zahl und die Rarität eines Konzertes für Posaune: Übliche Denkmuster, beliebte Erwartungshaltungen und pauschale Beurteilungen greifen hier nicht: Nur wer auslässt, wird erfahren. „Auslassen-Können“ ist auch eine Form künstlerischer Begabung. Schubert kann seine h-Moll-Sinfonie nicht vollenden, Schumann braucht zehn Jahre, um sich zur Endfassung seiner „Vierten“ durchzuringen. Doch Gelassenheit schafft Reife. Beide Werke strahlen Ruhe und Sicherheit aus und umrahmen in würdiger Weise Tomasis Solokonzert. Thomas Horch interpretiert sein Posaunenkonzert, eines der raren Werke für dieses anspruchsvolle Instrument. Sinfonische Tiefe und instrumentale Eleganz ergänzen sich im vierten Philharmonischen Konzert zu einem musikalischen Erlebnis besonderer Art: Zwei berühmte Sinfonien und ein wahrhaft ausgefallenes Solistenkonzert garantieren einen wahrhaft romantischen Abend. Franz Schubert gilt mit Ludwig van Beethoven als Wegbereiter der romantischen Klassik und damit auch für die Melodik Robert Schumanns. Zwischen Dramatik und Entspannung, Wucht und Leichtigkeit entfaltet sich ein breites Spektrum orchestraler Instrumentationskunst, tiefer Emotion und melodischer Farbigkeit. Virtuos und mit reichem Tonumfang, warm und strahlend zugleich präsentiert sich die Posaune als ideales Soloinstrument. Mit Thomas Horch ist ein vielfach gefragter Solist in Bad Reichenhall zu Gast, der nicht nur bei den bedeutendsten Orchestern weltweite Anerkennung genießt, sondern bereits in jungen Jahren Maßstäbe in seinem Fach setzte. (weiterlesen…)

Ausflugtipps
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19. September 2014 um 11:26 von Sepp

Neuer Themen- und Erlebnisweg am Hirschbichl

Der Hirschbichl-Pass an der Grenze zwischen Bayern und dem österreichischen Pinzgau ist im Sommer ein beliebtes Ausflugsziel. Hier grenzen zwei alpine Schutzgebiete direkt aneinander: auf der bayerischen Seite der Nationalpark Berchtesgaden, jenseits der Grenze schließt sich der Naturpark Weißbach an.

Hirschbichl: Pass zwischen Bayern und ÖsterreichHirschbichl: Passen zwischen Bayern und Österrecih

Hirschbichl: Pass zwischen Bayern und Österreich

Gemeinsam haben die beiden Schutzgebiete unter dem Motto „Natur kennt keine Grenzen“ einen neuen Themen- und Erlebnisweg geschaffen, die Eröffnung findet am Samstag, 27. September, um 10:30 Uhr statt.

 

Grenzüberschreitendes Projekt fertig gestellt

Ziel des neuen, interaktiven und grenzüberschreitenden Erlebnisweges am Hirschbichl ist die Bereitstellung von attraktiven Angeboten für Gäste – auch vor dem Hintergrund einer nachhaltigen Regionalentwicklung. Zum Projekt zählt auch der Bau eines neuen Buswendeplatzes und neuer WC-Anlagen. Außerdem müssen Gäste beim Warten auf den Alm-Erlebnisbus künftig nicht mehr im Regen stehen: Ein überdachtes Wartehäuschen mit Infopavillon bietet Schutz vor Wind und Wetter. (weiterlesen…)

Naturerlebnisse
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19. September 2014 um 08:59 von Sepp

Eine Institution im Nationalpark: Hans Stangassinger

Seit über 36 Jahren führt Nationalpark-Mitarbeiter Hans Stangassinger Gäste durch den Nationalpark. Noch bis Ende Oktober ist er jeden Mittwoch auf St. Bartholomä am Königssee unterwegs bei seiner Führung „Mit dem Ranger unterwegs“. Mit zwölf begeisterten Gästen aus Bochum, Hannover und Stuttgart erkundete er kürzlich die Halbinsel inmitten des Nationalparks Berchtesgaden.

Wallfahrtskirche Sankt Bartholomä am Königssee

Wallfahrtskirche Sankt Bartholomä am Königssee

Die Kirche Sankt Bartholomä ist für viele Besucher nur ein schönes Fotomotiv: Im Vordergrund der Königssee, die Kirche und dahinter das sonnenbeschienene Watzmannmassiv. Kaum jemand weiß, dass die Kirche im 19. Jahrhundert fast abgerissen worden wäre, oder wer der heilige Bartholomäus eigentlich war. Dies und viele weitere Details konnten die Teilnehmer bei der ersten Station der Führung erfahren. „Der Legende nach wurde dem heiligem Bartholomäus bei lebendigem Leib die Haut abgezogen“, erklärt Hans Stanggassinger und deutet auf den Hauptaltar, wo Bartholomäus dargestellt ist. Während seine Gruppe in den ersten Reihen der Kirche sitzt, kommen hinten immer mehr andere Besucher herein. „Schade, das ist eine geschlossene Führung“, bedauert eine ältere Frau und will schon wieder hinausgehen. „Keineswegs! Sie dürfen gerne bleiben und zuhören“, lädt Hans Stangassinger sie ein. Denn die Führungen des Nationalparks sind kostenlos und alle Interessierten, egal ob Gäste oder Einheimische, sind willkommen. Am Ende lauscht eine vollbesetzte Kirche Hans Stangassingers Erklärungen.

 

Natur und Geschichte auf St. Bartholomä

Im Anschluss wandert die Gruppe von der Kirche vorbei an den traditionellen Gebäuden auf Sankt Bartholomä. Auch hier weiß der Nationalparkmitarbeiter viel zu erzählen: über die Legschindeldächer, die Dachrinnen aus Lärchenholz und die Haustüren mit dem Sternmuster. Der Stern zum Beispiel ist ein Schutzsymbol, er soll das Böse vom Haus fern halten. „Halten sie mal ihre Augen offen, das ist ganz typisch für das Berchtesgadener Land.“ Auch ein Besuch der Nationalpark-Informationsstelle steht auf dem Programm. (weiterlesen…)

Brauchtum & Kultur
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17. September 2014 um 15:55 von Sepp

Die Stoißeralm am Teisenberg

Nach einem für Mensch und Tier unfallfrei verlaufenen Almsommer auf der Stoißeralm (1275 m ü.M.) auf dem Teisenberg richten die Sennerinnen schon seit Wochen den traditionellen Kopfschmuck für den Almabtrieb am kommenden Samstag, 20. den September 2014. Sie kranzen mit den Bauern der Almgenossenschaft ab 13 Uhr die Tiere auf der Stoißeralm auf und werden gegen 15 Uhr in Klötzl – Seiberstadt bei Teisendorf ankommen.

Almabtrieb von der Stoißeralm

Almabtrieb von der Stoißeralm

Almabtrieb im Berchtesgadener Land

Nicht nur im Norden des Berchtesgadener Landes, im Rupertiwinkel, treiben die Bauern ihr Vieh ins Tal, sondern auch im südlichen Teil des Landkreises. Am kommenden Samstag finden voraussichtlich auch Almabtriebe von der Büchsenalm und der Gotzenalm statt. Bis zum ersten Oktober-Wochenende noch werden die Almbauern ihre Kühe ins Tal bringen, eine unverbindliche Liste der Almabtriebe findet Ihr hier-> (weiterlesen…)

Ausflugtipps
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17. September 2014 um 07:23 von Sepp

Kraxn-Sonntag am 5. Oktober in Berchtesgaden

Fast schon Jubiläum feiert der Kraxn-Sonntag am 5. Oktober 2014 in Berchtesgaden. Bereits zum 15. Mal findet der verkaufsoffene Sonntag mit dem bunten Standlmarkt statt.

Verkaufsoffener Sonntag und Standl-Markt am Weihnachtsschützenplatz

Verkaufsoffener Sonntag und Standl-Markt am Weihnachtsschützenplatz

Auch dieses Jahr wieder mit den vielen tollen Kraxn-Sonntagsangeboten in den zahlreichen Geschäften in der Berchtesgadener Fußgängerzone.  Die familiengeführten Betriebe halten für Sie ab 11.00 Uhr die neuesten Trends für den Herbst  bereit. Mit viel Liebe zum Detail und großer Erfahrung haben die Einzelhändler ihre neuen Sortimente zusammengestellt. Beste Qualität mit individueller persönlicher Beratung laden zu einem ausführlichen Einkaufsbummel ein. Bereits ab 10 Uhr gibt es an den Marktständen in der Fußgängerzone viel zu schauen, zum Stöbern und zu entdecken. Handwerkskunst, Kulinarisches, Raritäten und vieles mehr sind bei den Fieranten zu finden.

 

Musik, Schmankerl und Shopping

Umrahmt wird der Kraxn-Sonntag musikalisch von der Blaskapelle Maria Gern, der Stadtkapelle Laufen, der Musikkapelle Hohensalzburg und der Marktkapelle Berchtesgaden. Ab 11.30 Uhr marschieren die 4 Kapellen aus verschiedenen Richtungen zum Weihnachtsschützenplatz, um dort in einem Standkonzert aufzuspielen.

4 Musikapellen beim Kraxn-Sonntag

4 Musikapellen beim Kraxn-Sonntag

Die Gaststätten in und um Berchtesgaden verwöhnen die Besucher mit ausgesuchten herbstlichen Schmankerl aus der bayerischen Küche. (weiterlesen…)

Brauchtum & Kultur
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16. September 2014 um 10:37 von Sepp

Lederhosenmacher Engelbert Aigner

Letzte Woche war ein Team der ARD in Berchtesgaden: Die Kameraleute haben Engelbert Aigner, dem Lederhosenmacher bei seiner Arbeit über die Schulter geschaut.

Lederhosenmacher Engelbert Aigner junior

Lederhosenmacher Engelbert Aigner junior

Im Zentrum von Berchtesgaden im Triembacherhaus befindet Lederhosen Aigner, im Erdgeschoss der Trachtenmodenladen und im ersten Stock die Lederhosenwerkstatt. Hier ist das Reich von Engelbert Aigner und seinem Sohn Engelbert Aigner junior. In Handarbeit entstehen hier die echten Berchtesgadener Lederhosen.

 

Die echte Berchtesgadener Lederhose

Eine echte Berchtesgadener Lederhose, egal ob kurz oder lang, wird individuell aus Hirschleder angefertigt, genaues Maßnehmen sorgt für die genaue Passform der Lederhose.

Engelbert Aigner senior schneidet das Hirschlder für eine Lederhose zu

Engelbert Aigner senior schneidet das Hirschlder für eine Lederhose zu

Muster und Farben der Stickereien hängen von verschiedenen Faktoren ab, den Vorlieben des Kunden und regionalen Merkmalen. Dann wird in den Werkstätten der Lederhosenmachen geschnitten, genäht und gestickt. (weiterlesen…)

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14. September 2014 um 19:28 von Sepp

Von der Bindalm zur Schwarzbachalm

Mitte September endet der Almsommer auf vielen der hochgelegenen Almen im Berchtesgadener Land. Auch wir haben am Samstag unsere Hochalm, die Bindalm, verlassen und unser Vieh auf die Schwarzbachalm getrieben. Dort, auf unserer Niederalm unterhalb des Wachterl, werden die Kühe und die Jungtiere noch zwei Wochen auf der Weide bleiben, bevor sie dann prachtvoll geschmückt (natürlich nur, wenn bis dahin kein Unglück mehr geschieht) auf den hiemischen Hof getrieben werden.

 

Aufbruch in der Früh

Los geht`s am Samstag in aller Hergottsfrüh: Senn und Sennerin auf der Alm bringen ab etwa  4 Uhr die Kühe und die Jungtiere in den Stall auf der Bindalm.

halb sieben Uhr morgens auf der Bindalm

halb sieben Uhr morgens auf der Bindalm

Die Bindalm ist eine Nachtweide, das heißt, das Vieh ist tagsüber im Stall und in der Nacht draußen. Gerade am Tag des Almabtriebs ist es daher wichtig, die gesamte Herde zu sammeln. Die älteren Kühe haben schon mehrere Abtriebe mitgemacht und wissen, was bevorsteht.

Erfahrene Alm-Kühe warten auf den Aufbruch

Erfahrene Alm-Kühe warten auf den Aufbruch

Die Jungtiere hingegen, besonders die Kälber, die erst im Frühjahr geboren wurden, kennen die Situation nicht und geben sich gerne etwas störrisch. Als wir nach dem gemeinsamen Frühstück um 7 Uhr dann von der Alm aufbrechen, sind die Begleitpersonen, die Treiber, gefordert, die Herde zusammenzuhalten.

 

Von der Bindalm zum Hintersee

Unser Weg führt uns schließlich von der Bindalm durch das Klausbachtal zum Hintersee. Es regnet nur wenig und wir kommen gut voran. Am Hintersee wird aus dem leichten Nieseln dann plötzlich starker Regen. Während die Rinder unbeeindruckt  ihr Tempo beibehalten, lässt die Kleidung der Begleiter stellenweise bereits die Nässe durch und macht das Gehen unangenehm. (weiterlesen…)

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12. September 2014 um 11:44 von Sepp

Tag des offenen Denkmals in der Lokwelt Freilassing

Am Sonntag, 14.09.2014, widmet sich der “Tag des offenen Denkmals” einem wahren Universalthema. Farben prägen die Wahrnehmung unserer Umgebung ganz wesentlich, sie sind essentieller Bestandteil von Bau- und Kunstdenkmälern, Gärten und Parks, für Handwerker, Denkmalpfleger, Restauratoren und auch Denkmalbesitzer.

Tag des offenen Denkmals Lokwelt Freilassing

Die lokwelt in Farbe: Das Foto zeigt aus gegebenem Anlass die B IX "1000" von Maffei in Farbe getaucht :-)

es wird bunt in der Lokwelt: Motto  FARBE

Auch die Lokwelt Freilassing wird sich anlässlich des Denkmaltags dem Thema Farbe widmen. Außerdem bietet der Verein “Freunde des Historischen Lokschuppens 1905 Freilassing e.V.” ein buntes Programm:

  • Werkstattbesichtigungen
  • Präsentation der vereinseigenen E94 052 und des Turmtriebwagens auf der Drehscheibe (nur bei trockener Witterung)
  • Infostand
  • Modell- und Parkbahnbetrieb

Der Eintritt in die Lokwelt ist am “Tag des offenen Denkmals” frei. Alle Infos zum Tag des offenen Denkmals gibt’s unter www.tag-des-offenen-denkmals.de

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8. September 2014 um 16:30 von Sepp

Abendfahrt nach Sankt Bartholomä

Wenn Ihr den Königssee mal von einer anderen Seite kennenlernen wollt, solltet Ihr eine der Abendfahrten buchen. Zum Beispiel die Fischerfahrt zum Fischer vom Königsee: Beladen mit 24 Personen fährt das kleine Schiff der Königsseeflotte, die “Ramsau“, nach St. Bartholomä zum Fischer vom Königssee.

Abfahrt mit dem letzten Tageslicht an der Seelände Königssee

Im letzten Schein der untergehenden Sonne gleitet das Elektroboot geräuschlos über Königssee in die Nacht hinein. Der Bootsführer macht Euch dabei mit der Landschaft und der Umgebung vertraut. Und wenn die Passagiere brav sind, testet der Kapitän auch das Echo vom Königssee.

Fischerfahrt über den Königssee

Fischerfahrt über den Königssee

Nach etwa 35 Minuten erreicht die Fischerfahrt die Halbinsel Hirschau mit der weltberühmten Wallfahrtskirche St. Bartholomä. Wo sich tagsüber tausende Gäste tummeln, herrscht am Abend Ruhe und Stille.

Es herrscht Stille auf Sankt Bartholomä

Es herrscht Stille auf Sankt Bartholomä

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5. September 2014 um 21:02 von Sepp

TV-Premiere am 8. September

Am kommenden Montag feiert der TV-Krimi Mord an Höllengrund im ZDF Premiere. Fans des Berchtesgadener Landes sollten unbedingt einschalten. Kurz zur Handlung des Films: Die alleinerziehende Sabine (Katharina Wackernagel) findet vor einer Höhle im Wald die Leiche von Cora (Olga von Luckwald), der Freundin ihres 18 jährigen Sohnes Ilya (Vinzent Redetzki). Eigentlich wollten Cora und Ilya am frühen Morgen gemeinsam in den Italienurlaub starten. Sabine befürchtet, dass ihr verschwundener Sohn das Mädchen im Streit getötet hat und verheimlicht ihre Entdeckung. Nur mit ihrer Mutter Margot (Eva Mattes) sprcht sie über ihre Ängste. Als die Tote schließlich von anderen gefunden wird, tut Sabine alles, um jeden Verdacht von ihrem Sohn fernzuhalten. Doch nit der Zeit stellt sich heraus, dass dass die Tatumstände weit komplizierter sind, als es zunächst den Anschein hatte.

Katharina Wackernagel und Eva Mattes in Krimi Mord an Höllengrund

Katharina Wackernagel und Eva Mattes in "Krimi Mord an Höllengrund"

Dreharbeiten Im Berchtesgadener Land

Der TV Krimi Mord an Höllengrund um den Konflikt einer Mutter wurde auch im Berchtesgadener Land gedreht. Drehorte waren unter anderem das Roßfeld und die Stadt Bad Reichenhall. Also passt gut auf: Der Krimi wird am Montag, den 8. September im ZDF ausgestrahlt.

 

Schaltet ein, Euer Sepp

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