St. Bartholomä am Königssee

Berchtesgadener Land Blog

Sepp Wurm

Nach der Saison ist vor der Saison: Der Winter kommt!

 von Sepp
Es wird Herbst

Es wird Herbst

Auch wenn der Sommer sehr spät noch einmal alles gibt, neigt sich die Sommersaison unwiderruflich dem Ende zu. Die Freibäder und Badeseen schließen und so mancher Pistenbetreiber inspiziert schon einmal seine Schneekanonen.

Saisonauftakt Anfang Dezember

Der Auftakt der winterlichen Saison ist für den 10. Dezember geplant. An diesem Tag sollen die Pisten den Wintersportbetrieb aufnehmen. Ob es wirklich dazu kommen wird, hängt natürlich auch vom Wetter ab.weiterlesen »

Sepp Wurm
Die Kranzkühe vom Hasenlehen bei Falleck © Bilderecke Barbara Rasp Hobbyfotografie

Die Kranzkühe vom Hasenlehen bei Falleck © Bilderecke Barbara Rasp Hobbyfotografie

Am Samstag waren wir mit dem Radl zur Kallbrunnalm unterwegs. Da die Kallbrunner Almbauern aus der Ramsau an diesem Tag ihre Kühe ins Tal bringen, können wir während unserer Tour mehrere Almabtriebe mit prächtig geschmückten Kühen sehen.

Wir brechen in der Früh am Hintersee auf. Noch ist es wunderbar ruhig, lediglich die Enten sind schon auf dem See unterwegs.

Wir sind mit unseren E-Mountainbikes unterwegs, das perfekte Fortbewegungsmittel für solche gemütlichen Touren mit vielen Stopps zum Fotografieren. Am Klausbachhaus vorbei fahren wir hinein in den Nationalpark Berchtesgaden.

Auf Höhe der Wildfütterung im Klausbachtal hören wir Kuhglocken. Der Bauer vom Freidinglehen kommt uns mit seiner Herde entgegen. Die Kühe sind allerdings nicht geschmückt, denn der Freidinger treibt seine Kühe noch nicht zum heimischen Bauernhof, sondern erst noch auf die Schwarzbachalm. Auf dieser Niederalm werden die Kühe noch zwei Wochen verbringen, ehe sie endgültig wieder ihr Winterquartier beziehen.

Auf der breiten Straße radeln wir weiter durch das Klausbachtal, der Mitterberg, das extrem steile Wegstück unterhalb der Bindalm, überwinden wir dank der Unterstützung des Elektromotors unserer Räder mühelos. An der Brücke zur Bindalm treffen wir auf die bekannte Fotografin Marika Hildebrandt. Sie hat sich hier platziert um Bilder vom Almabtrieb zu machen. Und tatsächlich: Schon nach wenigen Minuten sehen wir die ersten Kranz-Kühe. Auf Marikas Facebookseite Fotomagie könnt Ihr ein paar von Marikas Bildern vom Almabtrieb von der Kallbrunnalm ansehen.

Ende eines Almsommers auf der Kallbrunnalm……..die Kranzkia gehen Hoam. Jedes Jahr wieder ein schönes Bild. Auf den Almen kehrt Ruhe ein.
Habt eine schöne Herbstzeit! 󾌵

Posted by Fotomagie Berchtesgaden on Samstag, 10. September 2016

 

Wir halten uns aber nicht allzu lange auf, sondern fahren recht zügig weiter zum Hirschbichl. Hier sehen wir schon den nächsten Almabtrieb: Direkt am Alpengasthof Hirschbichl treffen wir auf die wunderschön geschmückten Kühe und Jungtiere vom Graßlerlehen. Leider haben wir ein paar Probleme mit unseren Fotoapparaten bzw. mit den Akkus. Man sollte den Akku halt immer kontrollieren und laden.

Vom Hirschbichl folgen wir der Mountainbike-Tour 4 zur Kallbrunnalm. Dieser Weg führt über das Jagdhaus Falleck. Hier treffen wir schon auf die nächsten Kühe. Der Bauer vom Hasenlehen kommt uns hier entgegen. Und mit ihm seine Kühe mit wundervollen Fuikln.

Die Kranzkühe vom Hasenlehen bei Falleck © Bilderecke Barbara Rasp Hobbyfotografie

Die Kranzkühe vom Hasenlehen bei Falleck © Bilderecke Barbara Rasp Hobbyfotografie

Und auch unsere Kameraprobleme sind gelöst: Ich habe meinen Akku an Babsi abgetreten, begnüge mich fortan mit der Rolle des Beobachters und überlasse Babsi das Fotografieren des Almabtriebs.weiterlesen »

Christian Thiel
Karten und Höhenprofil unserer Hüttentour

Karten und Höhenprofil unserer Hüttentour

Vor drei Wochen war ich mit Jannis mit dem Mountainbike auf der Gotzenalm. Während wir dort aßen, kam mir die Idee mal wieder eine mehrtägige Hüttentour zu unternehmen. Auf Nachfrage bei der Hütte, ob denn in zwei Wochen noch ein Schlafplatz frei wäre, reservierte ich kurzerhand für mich und meine Freundin. Nachdem ich bei der letzten Tour wegen Neuschnee am Teufelshorn gescheitert war, entschloss ich mich, die zweite Nacht bei der Wasseralm zu reservieren, um das Teufelshorn erneut in Angriff zu nehmen. Nachdem wir auch dort noch Schlafplätze bekamen, stand unserer Tour nichts mehr im Weg.

Tag 1 – Abends von Salet auf die Gotzenalm

Nach einem stressigen Mittwoch erreichten wir gerade noch das letzte Schiff um 17:15 Uhr von der Seelände nach Salet. Das Echo des Flügelhorns war wie immer wunderbar zu hören und nachdem alle anderen Passagiere in St. Bartholomä das Schiff verließen fuhren wir ganz allein weiter zum Endhaltepunkt Salet. Um ca. 18:00 Uhr machten wir uns dann auf den Weg über den Kaunersteig in Richtung Regenalm und Gotzenalm. Der Steig führt steil nach oben am Königsseeufer entlang. Immer wieder sind Holztreppen und Seilversicherte Passagen zu bewältigen, der Steig ist aber sehr gut in Schuss. In der Abendsonne zeigten sich der Königssee und St. Bartholmä immer wieder von ihrer besten Seite. Nach ca. 1,5 Stunden erreicht man flacheres Gelände. Die Landschaft ist beeindruckend, fast der gesamte Wald liegt dort flach. Nachdem der Borkenkäfer viele Bäume befallen hatte, haben die Stürme der vergangenen Jahre ein ganzes Waldstück umgeworfen. Da die Natur im Nationalpark sich selbst überlassen wird, bleiben die Bäume dort auch liegen, lediglich der Weg wurde wieder freigeschnitten. Den Rest löst die Natur wohl selbst in den kommenden Jahrzehnten. Nach einer weiteren Stunde erreichen wir die Regenalm. Mittlerweile ist es 20:45 Uhr und schon richtig dunkel, Zeit für die Stirnlampe. Im dunklen geht es im Flachen weiter über den problemlos begehbaren Weg zur Gotzenalm. Um ca. 21:15 erreichen wir die Alm und checken ein. Nachdem wir unser Zweibettzimmer bezogen haben, gönnen wir uns noch ein Stück Kuchen, bevor wir ins Bett gehen.

Der See spiegelt sich vom Schiff aus in der Abendsonne

Die Abendsonne spiegelt sich vom Schiff aus im Königssee

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Sepp Wurm
Hoteldirektor Michael Stöberl vor dem Gut Edermann

Hoteldirektor Michael Stöberl vor dem Gut Edermann

Gehobene bayerische Küche mit internationalem Anspruch

Der Falstaff Gasthausguide 2016 ist erschienen. Die Falstaff-Community hat die 400 besten Gasthäuser Deutschlands gekürt. Mit dabei: Das Restaurant MundArt des Wellness und SpaHotels Gut Edermann in Teisendorf. „Im Spa-Hotel mit dem tollen Alpenblick speist man gehobene bayerische Gerichte mit internationalem Anspruch. Küchenchef Ronny Völkel bereitet im Restaurant Mundart anspruchsvolle Fünf-Gänge-Menüs zu, in der gemütlichen Bauernstube wird traditionelle Regionalküche serviert.“, ist dort zu lesen. In der Tat setzt die GenussKüche des Gut Edermann auf regionale, saisonale, frische, hochwertige, gesunde und ehrliche Lebensmittel.

Restaurant Mundart im Hotel Gut Edermann

Restaurant MundArt im Hotel Gut Edermann

Die Produkte, die das Küchenteam des Hauses veredelt, haben keinen weiten Weg hinter sich. Das Rind- und Schweinefleisch liefern die Bauern der Region, das Wild holt sich der Kreativkoch aus dem Rupertiwinkel, der Fisch kommt aus den umliegenden glasklaren Seen, Säfte und Biere von der Teisendorfer Privatbrauerei Wieninger, die Milch aus dem Berchtesgadener Land, das Mineralwasser aus Bad Reichenhall, die Wildkräuter von den Wiesen rund um das Gut, … „Denn eines ist klar“, so der Souschef Dominik Rehrl, „nur wenn wir uns zu 100 Prozent auf die hohe Qualität der Rohstoffe zu verlassen wissen, können wir dem Gast mit Freude und Liebe zum Detail ein authentisches Geschmackserlebnis für alle Sinne ermöglichen!“ Eine Top-Bewertung von Falstaff erfuhr zudem der Service unter der Leitung von Andreas Lehner (18 von 20 Punkten). Die vielseitige internationale Weinkarte erhielt sehr gute 17 von 20 Punkten.weiterlesen »

Sepp Wurm

Feierabend Tour Götschenkopf – Toter Mann

 von Sepp
Blick über den Götschenkopf zum Watzmann

Blick über den Götschenkopf zum Watzmann

Letzte Woche habe ich mal wieder eine kleine Feierabend Wanderung gemacht. Und zwar auf den Götschenkopf! Dieser recht unscheinbare Gipfel liegt nur wenige hundert Meter Luftlinie vom Toten Mann entfernt, ist aber durch ein tiefe Schneise von diesem getrennt. Bekannt ist der Götschenkopf vor allem im Winter als Ziel einer einfachen Skitour mit Pistenabfahrt, doch auch zu Fuß ist er ein lohnendes Ziel. Am einfachsten erreicht man den Götschenkopf als kleinen Abstecher von der SalzAlpenTour Rund um den Götschenkopf.

Ich starte meine Feierabend-Wanderung am Hochschwarzeck, dem höchstgelegenen Ortsteil des Bergsteigerdorfes Ramsau und steige auf dem bekannten Weg zum Toten Mann auf. Noch scheint die Sonne auf das lichte Plateau des aussichtsreichen Gipfels. An einer Bank prangt schon eines der markant gelben SalzAlpenTour Schilder mit der stlisierten blauen Bergsilhouette.

Bank auf dem Toten Mann mit SalzAlpenTour Schild

Bank auf dem Toten Mann mit SalzAlpenTour Schild

Anstatt die Aussicht und die wärmenden Sonnenstrahlen zu genießen, halte ich mich hier aber nicht auf, sondern wandere zügig weiter. Die SalzAlpenTour führt mich auf der Nordseite des Toten Manns durch den Wald bergab, bevor sich der Weg dann nach rechts wendet. In einer scharfen Linkskehre verlasse ich die offizielle Route dieser SalzAlpenTour uns wandere auf dem gut sichtbaren Steig auf den Götschenkopf. Seit der Orkan Kyrill gewütet hat, bietet der früher dicht bewachsene Hügel einen schönen Rundumblick zu Watzmann und Co..weiterlesen »

Sepp Wurm

Das war die 1. EuRegio Genuss Radtour

 von Sepp
Die EuRegio-Genuss-Radtour in Bischofswiesen

Die EuRegio-Genuss-Radtour in Bischofswiesen © Nussbaumer

Radfahren, die wunderbare Natur genießen und dabei Sehenswürdigkeiten von Weltrang entdecken. Das konnten die Teilnehmer der 1. EuRegio Genuss Radtour von 2.-4. September 2016 erleben. In drei Etappen erradeln die Teilnehmer ganz gemütlich das Salzburger und das Berchtesgadener Land, um schließlich in der Stadt Salzburg die Genuss Radtour zu beenden.

Die erste Etappe von den Krimmler Wasserfällen nach Zell am See

Von den Krimmler Wasserfällen, tief im Salzburger Pinzgau gelegen, ging es heute los auf eine rund 220 Kilometer lange Radreise. 3 Tage lang ist man unterwegs und die Etappen sind leicht und ohne großen Kraftaufwand bewältigbar. Denn hier geht es sicherlich nicht um sportliche Höchstleistungen, sondern um den Genuss und die Freude am Radfahren in der Natur. Den ersten Stopp gab es bereits in Mittersill, wo das Nationalparkzentrum Hohe Tauern besichtigt wurde. Gestärkt nach Kaffee und Kuchen wurde der zweite Abschnitt mit Tagesetappenziel Zell am See in Angriff genommen. Mit dabei auch Salzburgs Sportlandesrätin Martina Berthold. „Das ist für mich Teil meines Urlaubs, Salzburg in diesen drei Tagen bestorganisiert kennenzulernen, startete sie mit Vorfreude und bestens gelaunt in die Tour.weiterlesen »

Purtschellerhaus-Hoher-Göll

Nestartig thront das Purtscheller Haus auf dem Eckerfirst unterhalb des massigen Göllstocks. Die ganze Route ist bereits einsehbar.

Viele Wege führen auf den Hohen Göll

Am letzten Sonntag wollte das schöne Wetter noch einmal genutzt werden und Christian und ich waren auf der Suche nach einer nicht allzu langen, aber dennoch anspruchsvollen Tour. Fündig sind wir am Hohen Göll geworden, dessen Gipfel sich auf einer großen Auswahl an Routen erstürmen lässt: Durch das Alpeltal von Hinterbrand, über den Mannlgrat vom Kehlsteinhaus, über das Hohe Brett vom Carl-V.-Stahl-Haus, oder über den Salzburger Steig von der Rossfeld-Panoramastraße bzw. dem Purtschellerhaus. Für letztere Variante haben wir uns entschieden.

Entsprechend geht es früh morgens mit dem Auto die mautpflichtige Rossfeldstraße bis zu dem Parkplatz unterhalb des Ahornkasers hinauf. Der hohe Ausgangspunkt reduziert die  zurückzulegenden Höhenmeter der Tour auf knapp 1000 und die Aufstiegsdauer auf etwa 3,5 Stunden. Angenehme Zahlen wenn man bedenkt, das wir heute auf einen der höchsten und mächtigsten Gipfel der Berchtesgadener Alpen steigen.

Dennoch ist der Aufstieg über den Salzburger Steig bergsteigerisch auf keinen Fall zu unterschätzen und eine hochalpine Angelegenheit, die absolute Schwindelfreiheit und Trittsicherheit und die Bewältigung von Kletterstellen in sehr exponiertem Felsgelände voraussetzt. Die Passagen der Schusterroute und des Kamins, in die sich der Salzburgersteig später verzweigt, haben den Charakter eines leichten Klettersteigs, weshalb das Mitnehmen eines Klettersteig-Sets durchaus zu empfehlen ist. Gerade im ausgesetzten Schustersteig gibt das Einhängen am durchgängig gespannten Stahlseil Felsneulingen ein zusätzliches Sicherheitsgefühl. Außerdem kann ein Helm in dem steilen Felsgelände nützliche Dienste leisten. Nicht selten passiert es, dass Bergsteiger über Einem versehentlich Steine lostreten und man sich genau in der Schusslinie befindet.

Am Purtschellerhaus vorbei zum Einstieg in die Schusterroute/ Kamin

Der kurze, aber steile Abstieg zum Eckersattel zu Beginn der Tour wirkt fast wie eine von der Natur eingebauten Bestrafung für all die bequemen Bergsteiger, die dem Göll nicht von der Talsohle aus auf sein massiges Leib rücken möchten. Vielleicht hat sich der Gegenanstieg bis zu unserer Rückkehr ja durch irgendein alpines Wunder verflüchtigt…

Aus dem Eckersattel heraus erreichen wir in etwa 45 Minuten das Purtscheller Haus, das über dem Berchtesgadener Land auf der einen und dem Salzburger Land auf der anderen Seite aussichtsreich auf dem grünen Eckerfirst thront. Bei wunderbarer Morgenstimmung  steigen wir die steilen Serpentinen über den Grasrücken zum Purtschellerhaus auf. Schon zu solch früher Stunde ist es heute extrem heiß, ein Erfrischungsgetränk auf der Sonnenterrasse muss her!

Hoher-Göll

Über saftig-grüne Bergwiesen kommt man dem Hohen Göll immer näher.

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Der Alm- und Bergerlebnistag ermöglicht Begegnungen zwischen Mensch und Bergnatur und macht Almwirtschaft erlebbar.

„Wir sind Biosphäre!“ – Die Biosphärenregion Berchtesgadener Land erlebbar gemacht

„Mit der Auszeichnung zur Biosphärenregion hat die UNESCO uns einen Auftrag erteilt. Die einzigartige Natur- und Kulturlandschaft des außergewöhnlichen Lebens- und Wirtschaftsraums Berchtesgadener Land muss kontinuierlich erhalten und weiterentwickelt werden!“ eröffnet Georg Grabner, Landrat des Berchtesgadener Landes das Pressegespräch anlässlich des ersten Alm – und Bergerlebnistages am Rossfeld. „Dies kann nur in enger Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort gelingen“, ist sich Dr. Peter Loreth, Leiter der Verwaltungsstelle UNESCO Biosphärenreservat Berchtesgadener Land sicher.

Der Alm- und Erlebnistag am 11. September 2016 ermöglicht Einheimischen und Gästen, die Natur- und Kulturschätze des Berchtesgadener Landes an mehreren Aktionsorten entlang der Rossfeld-Panoramastraße live zu erleben. Viele Akteure, die zu dem Erhalt und der Weiterentwicklung der Biosphärenregion beitragen, präsentieren sich im Rahmen der Veranstaltung von 10 bis 16 Uhr und stricken mit Ausstellungen, Führungen und Aktionsständen ein buntes Programm zusammen. Interaktiv wird gezeigt, wie eine nachhaltige Entwicklung der Natur, des Tourismus und des Mobilitätsangebots in der Region umgesetzt wird.

Poster-Alm--und-Bergerlebnis-am-Rossfeld-2016weiterlesen »

Sepp Wurm
Die Blumenwiese am Salzstreuer in Bad Reichenhall

Die Blumenwiese am Salzstreuer in Bad Reichenhall

Viel Aufmerksamkeit und Freude hat im vergangenen Jahr das Blütenmeer am Reichenhaller Reichenbachknoten ausgelöst, so dass auch heuer die Wiese am Kreisel wieder in bunten Farben leuchtet.

Die „Blumenwiese am Salzstreuer“ hat sich zu einer kleinen Attraktion entwickelt und bei der Bevölkerung und Gästen der Alpenstadt so viel positiven Zuspruch erfahren, dass sich die Mitarbeiter der Stadtgärtnerei Bad Reichenhall rund um Stadtgartenmeister Martin Haberlander auch heuer wieder dazu entschieden haben, die besondere Blütenmischung auszusäen. Und diesmal nicht nur am Kreisverkehr, sondern auch an einigen anderen exponierten Stellen der Stadt. So wurde der „Stachus“ an der Unterführung Kammerbotenstraße ebenso mit der Blumenpracht verschönert wie auf speziellen Wunsch der Anwohner im Rahmen der letzten Bürgerversammlung auch ein Teil der Wiese in der Auenstraße im Ortsteil Staufenbrücke.

Eine weitere Neuheit und ebenfalls besonders schön anzusehen ist auch die „begehbare Blumenwiese“ an der Zenostraße (ehemals „Eva Maria“). Wie bisher gibt es zudem Blühflächen in der Münchner Allee und in der Liebigstraße („Drei Platanen“). „Wir möchten den Bürgerinnen und Bürgern wie auch den Gästen Bad Reichenhalls mit den Blumenwiesen eine Freude bereiten und sie herzlich zu einem kleinen Rundweg einladen, um die Schönheit der zahlreichen verschiedenen Pflanzen in Ruhe auf sich wirken zu lassen und sich eine Auszeit vom stressigen Alltag zu nehmen“, begründet Haberlander die Bemühungen der Stadtgärtner. „Die über Monate blühenden Blumenwiesen bilden einen scharfen Kontrast in unserer Umgebung und sorgen mit ihrer Leuchtkraft und ihren bunten Farben gerade an diesen Orten in unserer Stadt für Überraschung und Aufmerksamkeit. Für unser Team ist es etwas Besonderes, unsere gärtnerischen Fähigkeiten zeigen zu dürfen, etwas Neues auszuprobieren und selbst zu gestalten.“weiterlesen »

Waldi

Auf die Schönfeldspitze und durchs Steinerne Meer

 von Waldi
Blick von der Schönfeldspitze zum Hochkönig

Blick von der Schönfeldspitze zum Hochkönig

Eine meiner Lieblingstouren ist das Steinerne Meer. Diesmal wollten wir die Schönfeldspitze machen und der Ausgangspunkt war Maria Alm im Österreichischen. Wir stiegen Morgens um 6 Uhr auf zum Riemannhaus. Dieser herrliche Pfad, teils in Fels hieneingeschlagen, lässt jedes Bergsteigerherz höher schlagen. Die ersten Sonnenstrahlen schauten über die Berggipfel und es war einfach nur imposant. Nach gut 2 Stunden waren wir am Haus und konnten uns einen Kaffee genehmigen. Dann gings weiter zur Schönfeldspitze. Hier muss man schon ab und zu die Hände zum Klettern hernehmen, aber ansonsten ist es gut zum Gehen. Nach 1 1/2 Stunden hatten wir auch diesen wunderschönen Gipfel erreicht.

Das Gipfelkreuz der Schönfeldspitze

Das Gipfelkreuz der Schönfeldspitze

Das impossante Kreuz mit der Darstellung von der Gottes Mutter Maria mit dem Jesus im Arm ist gewaltig, wie auch der Rundblick. Das Wetter war traumhaft und wir machten eine ausgiebige Rast.weiterlesen »