Brauchtum & Kultur
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8. Januar 2015 um 16:49 von Sepp

Führung auf dem Krippenweg

Gleich zu Beginn des Jahres 2015, nämlich am Sonntag, den 11. Januar um 14 Uhr, gibt es die Möglichkeit, sich auf eine Wanderung der besonderen Art zu begeben – und zwar zu den schönsten Krippen der Salzachstädte Laufen und Oberndorf.

Laufen und Oberndorf im Winter

Laufen und Oberndorf im Winter

Unter fachkundiger Leitung führt der Krippenweg durch die geschichtsträchtige Laufener Altstadt über den Europa-Steg  zur weltberühmten Stille-Nacht-Kapelle nach Oberndorf und über die Länderbrücke zum ehemaligen Kapuzinerkloster.

 

Rundweg zwischen Laufen und Oberndorf

Bei der ersten Station, dem ehemaligen Kapuzinerkloster, gibt es eine Jahreskrippe aus dem frühen 20. Jahrhundert zu bestaunen.

Krippe in der Stiftskirche Laufen

Krippe in der Stiftskirche Laufen

Nach einer Wanderung in die historische Altstadt gelangen die Wanderer zur aufwändig gestalteten Krippe in der Stiftskirche. Diese Krippe verfügt noch über zahlreiche Figuren aus der Barockzeit und der Nachbildung des so beliebten „Krippen-Jakl” mit auswechselbarem Kopf. Im rückwärtigen Seitenschiff befindet sich eine liebevoll inszenierte, so genannte Nazarenerkrippe aus dem späten 19.Jahrhundert. Der Krippenweg führt dann über den neuen Salzachsteg nach Alt-Oberndorf zur Stille-Nacht-Kapelle mit dem Altar, der als Hochrelief die “Geburt Christi” des Bildhauers Hermann Hutter (1915) und im unteren Teil die „Flucht nach Ägypten” von Max Domenig (1936) zeigt. (weiterlesen…)

Brauchtum & Kultur
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4. Januar 2015 um 22:10 von Sepp

Zwischen den Jahren

Die Nacht vom 5. Zum 6. Januar ist die letzte Rauhnacht. Diese Nächte um den Jahreswechsel werden regional unterschiedlich interpretiert, üblicherweise ist die Thomasnacht bzw. die Wintersonnwende – also die längste Nacht des Jahres – vom 21. zum 22. Dezember die erste Rauhnacht. Die letzte ist traditionell die Nacht vor dem Dreikönigstag am 6. Januar.

Zwischen den Jahren: Winter auf Kühroint

Zwischen den Jahren: Winter auf Kühroint

Im Brauchtum des Berchtesgadener Landes sind die Rauhnächte, wie im gesamten altbayerischen Raum, tief verwurzelt. Mit dem Beten des Rosenkranzes sowie des Abbrennens von Weihrauch sollen die bösen Geister, die zwischen den Jahren besonders aktiv sind, ausgetrieben werde. Auch der Lärm der Weihnachtsschützen dient ja diesem Zweck.

Weihnachtsschützen

Weihnachtsschützen

Das Beten und Ausräuchern der Wohnräume und vor allem auch des Vieh-Stalls hat sich besonders in den bäuerlich geprägten Dörfern Bayerns bis heute erhalten und zeugt von einer tiefen Volksfrömmigkeit.

 

Im Berchtesgadener Land wird heutzutage überwiegend nur noch an drei Rauhnächten geräuchert:

  • Am Heiligabend
  • Am Silvesterabend
  • Am 5. Januar

In manchen Gegenden Bayerns finden während der Rauhnächte auch Perchtenläufe statt, im Berchtesgadener Land hat sich das aber nie etabliert (Mit Ausnahme der Gerer Buttnmandl, die am Heiligabend laufen und einiger Perchten-Passen in Bad Reichenhall und im Rupertiwinkel).

Rauhnachtslauf Bad Reichenhall © Hans-Joachim Bittner

Rauhnachtslauf Bad Reichenhall © Hans-Joachim Bittner

Berchtesgadener Rauhnudeln

Nur bei uns dagegen gibt es die Berchtesgadener Rauhnudeln. Diese Mehlspeise wird nur zu den Rauhnächten zubereitet. Die Rauhnudeln sind eigentlich Rohrnudeln oder Ofennudeln, werden in der Endphase des Backens aber dick mit Honig und Butterschmalz eingestrichen. Auf jeden Fall markiert die letzte Rauhnacht das endgültige Ende eines Jahres und den Beginn eines neuen!

 

In diesem Sinne wünsche ich Euch ein gutes neues Jahr! Euer Sepp

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Ausflugtipps
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4. Januar 2015 um 13:07 von Fred

FELIX MENDELSSOHN-BARTHOLDY
Ouvertüre „Die Hebriden“, op.26

ANTONÍN DVORÁK
Konzert für Violoncello und Orchester h-Moll, op.104

ANTONÍN DVORÁK
Sinfonie Nr. 9 e-Moll, op. 95 „Aus der neuen Welt“

Valentin Radutiu, Violoncello
Bad Reichenhaller Philharmonie
Dirigent: Christoph Adt

 

Von den “Hebriden” in die “Neue Welt” führt die musikalische Reise zum Saisonbeginn der Bad Reichenhaller Philharmonie am 16. Januar, um 19:30 im Theater im Kurgastzentrum Bad Reichenhall. Den virtuosen Mittelpunkt bildet Dvoráks hochromantisches Konzert für Violoncello, meisterhaft interpretiert von Valentin Radutiu. Der vielfach ausgezeichnete Solist ist gefragter Gast zahlreicher namhafter Orchester, studierte in Salzburg, Wien und Berlin und gilt als “eine der großen Cello-Begabungen unserer Zeit”. Am Beginn des durch und durch romantischen Abends steht Felix Mendelssohn-Bartholdys beliebte Ouvertüre “Die Hebriden”. Mendelssohn schrieb dieses Werk im Jahre 1829, die Anregung dazu erhielt er auf einer Reise nach England und Schottland, als er die Fingalshöhle auf der schottischen Insel Staffa besuchte. Selten findet sich auch der Name dieser Höhle als Bezeichnung für seine nach der Sommernachtstraum-Ouvertüre bekannteste Ouvertüre. Der Erfolg des Werkes zeigt sich auch in einer Anmerkung Richard Wagners, er würdigte Mendelssohn als „erstklassigen Landschaftsmaler“. Ebenfalls von einem Auslandsaufenthalt inspiriert komponierte Antonín Dvorák seine Sinfonie “Aus der neuen Welt”. Dvorák trat als bereits weltbekannter Komponist 1892 seine Berufung zum Direktor des National Conservatory of Music of America in New York an. Unbestritten gilt seine neunte Sinfonie als sein populärstes Werk. Dass er “amerikanische” Musik komponiert habe, lehnte Dvorák ab: “Ich habe nur im Geiste der amerikanischen Volkslieder geschrieben.” Die Sinfonie vereint feinste Melodieführung mit prachtvoller orchestraler Wucht und ist zugleich empfindsam wie aufwühlend. Veramente MAESTOSO!

 

Die Leitung der Bad Reichenhaller Philharmonie liegt in den Händen ihres Chefdirigenten und künstlerischen Leiters Professor Christoph Adt. Karten online erhältlich unter: tickets.vibus.de

Naturerlebnisse
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3. Januar 2015 um 13:53 von Ann-Kathrin

2015 ist angebrochen, zum Jahreswechsel zeigte sich der innere Talkessel des Berchtesgadener Landes als Winterwunderland. Diese stille Zeit lädt zum nachdenken ein. Für mich ist es schon fast schade, dass 2014 zu Ende ist, da dieses Jahr sehr intensiv war. Da waren die ersten beiden Monate des Jahres 2014 in der ich noch eine Praktikantin war, deren Bestreben es war es zu schaffen in Berchtesgaden sowohl privat als auch beruflich Fuß zu fassen. Durch den Leiter des Nationalparkzentrums Haus der Berge wusste ich, dass ab Mai 2014 eine befristete Arbeitsstelle frei wäre und er gerne diese mit mir besetzen würde. Ich stand vor einem Zwiespalt, denn ich wollte mich längerfristig binden. Doch so schnappte ich trotzdem zu und so wurde ich Teil des Teams des Führungs- und Informationsdienstes. Gerade als jemand der als Praktikant ins Berufsleben startete und dann angstellt wird, schätzt die finanzielle Verbesserung sehr. Es waren sehr schöne Monate im Haus der Berge mit einem Team, das mich aufnahm wie einen Teil der Familie.

Watzmannpanorama von der Hintergern aus gesehen

Watzmannpanorama von der Hintergern aus gesehen

Nicht nur beruflich ging es gut voran. Als ich hierher zog hatte ich Höhenangst. Höhenangst, die sich körperlich bemerkbar machte, indem ich anfing zu zittern und mir schwindelig wurde, wodurch es schwer wurde zu stehen. Trotzdem habe ich mich immer wieder, gerade im Winter, diesen Situationen ausgesetzt und habe es geschafft diese zu überwinden. Zauberhafte Bergtouren zum Berchtesgadener Hochthron, im Hagengebirge oder im steinernen Meer, die ich im Alleingang vollzog haben mich voll und ganz zu einer selbstsichereren Person gemacht. All das Berggehen stärkte meine Persönlichkeit. Jeder, der auch schon alleine in den Bergen unterwegs war, wird dies nachvollziehen können.

 

Zu Beginn des Jahres wurde ich unter anderem im Carl-von-Stahl Haus herzlich aufgenommen. An dieser Stelle danke ich Peter Pruckner, dem Hüttenwirt und meiner lieben Claudia Hoffmann.

Carl-von-Stahl Haus im März 2014

Carl-von-Stahl Haus im März 2014

Erfreuliche Begegnungen auf meinen Touren gab es viele. Da gibt es die Wirtin der Wasseralm, die nach 25 Jahren leben in Berchtesgaden mich als erste Person traf, die auch ursprünglich aus Mannheim kommt und es hierher verschlug. Gerade in die Wasseralm habe ich mich sehr verliebt. Jeder ist dort gleich, alle bekommen dasselbe zu essen und es ist sehr einfach bewirtschaftet. Klar, ich möchte das Ganze nicht zu sehr romantisieren, es wird viel geschnarcht und wer zuerst schnarcht gewinnt eben. (weiterlesen…)

Brauchtum & Kultur
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2. Januar 2015 um 18:54 von Fred

Neuvertonung von historischen Stummfilmen aus der Sammlung des DB Museums

Dreharbeiten für die Reichsbahnfilmstelle, Foto: Deutsche Bahn Stiftung

Dreharbeiten für die Reichsbahnfilmstelle, Foto: Deutsche Bahn Stiftung

Kooperation des DB Museums Nürnberg mit der Hochschule für Musik Nürnberg, der Bad Reichenhaller Philharmonie und dem Stadtarchiv Bad Reichenhall • Prominente Unterstützung vom Filmmusikexperten und Dirigent Frank Strobel

(Nürnberg/Berlin, 17. Dezember 2014)  In der Filmsammlung des DB Museums schlummern wahre Schätze der Reichsbahn-Filmstelle aus den 1920er-Jahren. Gemeinsam mit der Hochschule für Musik Nürnberg, der Bad Reichenhaller Philharmonie und dem Stadtarchiv Bad Reichenhall lässt das DB Museum vier von der Reichsbahn-Filmstelle produzierte Stummfilme vertonen und erweckt sie damit zu neuem Leben. Zum Auftakt des Projektes fand heute ein erster Workshop der Akteure statt.

 

Die Filme

Die Predigtstuhlbahn bei Bad Reichenhall (1928): ein Film über den Bau und Betrieb der hochmodernen Predigtstuhl-Seilbahn, der heute ältesten Großkabinenseilbahn der Welt.

Das Salzbergrennen (1928): Frühe Sportberichterstattung über ein berühmtes Bergrennen für Automobile und Motorräder zwischen Berchtesgaden und Obersalzberg mit dem Bergkönig Hans Stuck auf einem Austro-Daimler und der „Renn-Kanone“ Rudolf Carraciola auf einem Mercedes-Benz SSK.

Von Berchtesgaden in die Ramsau (1928): ein Heimatfilm über eine der schönsten Regionen Deutschlands.

Miss Evelyne – Die Badefee (1929): Der erste Werbe-Spielfilm der Deutschen Reichsbahn zeigt die Jagd verarmter Junggesellen nach einer amerikanischen Millionärstochter vor der Kulisse der modernen Kureinrichtungen Bad Reichenhalls. (weiterlesen…)

Aktiv & Outdoor
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1. Januar 2015 um 15:41 von Sepp

Ein Geheimtipp für Langläufer in Ramsau

Etwas im Schatten der beiden großen Langlaufloipen Aschauerweiher in Bischofswiesen und Scharitzkehl am Obersalzberg stehen die Langlauf-Loipen am Taubensee in Ramsau. Dabei ist diese Loipe ein echter Geheimtipp, besonders für Langläufer in der klassischen Technik!

An der Langlauf-Loipe am Taubensee

An der Langlauf-Loipe am Taubensee

Aber auch für sportliche Skater gibt es eine kleine Runde, etwa einen Kilometer lang aber durchaus mit einem knackigen Anstieg!

 

Landschaftlich beeindruckende Naturschnee-Loipe

Beschneit wird am Taubensee nicht, deshalb ist die Loipe nur nach ausreichenden Schneefällen präpariert. Zurzeit herrschen natürlich beste Verhältnisse und die Loipen sind in hervorragendem Zustand. Da ich nicht in der klassischen Technik langlaufe, sondern im Skatingschritt, kann ich nur die kleine Runde zwischen dem Campingplatz Simonhof und der Alpenstraße laufen.

Klassisch und Skating Langlauf in Ramsau

Klassisch und Skating Langlauf in Ramsau

Für die klassische Technik gibt es allerdings noch weitere, landschaftlich wunderschöne Strecken. Zum Beispiel durch den Wald am Taubensee entlang zum Parkplatz am Wachterl. Eine andere Loipe führt rund um den Taubensee. (weiterlesen…)

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Ausflugtipps
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31. Dezember 2014 um 17:15 von Sepp

Pisten-Skitour am Hochschwarzeck

Jetzt ist er also da: der Schnee! Und das nicht zu knapp. Da allerdings bis vor wenigen Tagen noch überhaupt kein Schnee gefallen ist, fehlt eine stabile Unterlage. Auch in den Hochlagen gibt es kaum Altschnee. Eine Skitour im freien Gelände ist also noch nicht wirklich ratsam: Felsen, Steine sowie Büsche und kleine Bäume verstecken sich unter einer dünnen Schneedecke und können durchaus gefährlich sein. Die vernünftige Alternative: Eine Skitour mit Pistenabfahrt. Ich entscheide mich am 30. Dezember für meine Heimstrecke: Den Aufstieg zum Hirschkaser am Hochschwarzeck!

 

Skitouren-Teststrecke

Seit letztem Jahr ist die Aufstiegsroute zum Hirschkaser neu ausgeschildert, und zwar als Skitouren-Teststrecke. Vergleichbar mit den Herz-Kreislauf-Testwanderungen im Sommer, informieren auf der Strecke Hinweisschilder alle 100 Höhenmeter über die zurückgelegte Distanz und geben wertvolle Tipps zum gesunden und sanften Skitouren-Gehen. Vom Parkplatz am Hochschwarzeck führt die Skitouren-Teststrecke auf dem bekannten Fußweg hinauf.

Auf dem Fußweg zum Hirschkaser

Auf dem Fußweg zum Hirschkaser

Im oberen Teil der Strecke dann ergeben sich entlang der Aufstiegsroute faszinierende Einblicke in die verschneite Winterlandschaft.

Skitouren Aufstiegsroute

Skitouren Aufstiegsroute

Die verschneiten Bäume sind nach dem milden Dezember eine echte Wohltat für  Freunde des gepflegten Wintersports. (weiterlesen…)

Naturerlebnisse
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27. Dezember 2014 um 16:07 von Sepp

TV-Tipp Natur exclusiv: Die Berchtesgadener Alpen

Dramatische Tiergeschichten und spektakuläre Landschaften sind das Thema der Sendereihe natur exclusiv im Bayerischen Fernsehen. Heute am 27. Dezember um 19 Uhr präsentiert die Sendung einen Teil aus der Reihe “Wildes Deutschland” der sich dem wohl wildesten und schönsten Teil Deutschlands widmet: Den Berchtesgadener Alpen und den Nationalpark Berchtesgaden.

Steinadler im Nationalpark Berchtesgaden

Wildes Deutschland: Die Berchtesgadener Alpen

Der Film von Autor Jan Haft und Redakteur Udo Zimmermann erlebte bereits 2011 seine Premiere, und war auch schon mehrmals im Fernsehen zu sehen. Unter anderem erst im Frühjahr diesen Jahres auf arte und im August bereits einmal im Bayerischen Fernsehen.

 

Am 27. Dezember um 19 Uhr im Bayerischen Fernsehen

Einen Film mit derart spektakulären Landschafts- und Tieraufbahnmen kann man aber nicht oft genug anschauen. Gezeigt werden extreme Lebensräume wie die Karstlandschaften des Steinernen Meeres, der Watzmann mit der höchsten Felswand der Ostalpen, das Wimbachgries mit seinen ständig wandernden Schuttströmen und der Königssee, einer der tiefsten Seen Deutschlands. Wer in dieser Wildnis überleben will, muss perfekt an seine Umwelt angepasst sein. (weiterlesen…)

Ausflugtipps
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26. Dezember 2014 um 11:12 von Sepp

Unter unserem Himmel am 28. Dezember

Zwischen Bad Reichenhall und Berchtesgaden liegt das eher weniger bekannte Lattengebirge. Autorin Sylvia von Miller hat 2010 und 2011 Bewohner dieser Gegend im Film “Winter im Lattegebirge” porträtiert. Am Sonntag, den 28. Dezember, könnt Ihr den Film aus dem Jahr 2011 im Bayerischen Fernsehen um 19 Uhr in der Reihe Unter unserem Himmel nochmals sehen.

 

Vom Predigtuhl zum Hochschwarzeck

Das Lattengebirge, das große Gebirgsmassiv zwischen Bad Reichenhall und Berchtesgaden ist weniger bekannt als seine Nachbarn Watzmann oder Untersberg. Seine wohl bekannteste Ansicht ist die schlafende Hexe mit der vorspringenden Nase. Der Film begleitet Fritz Eberlein mit der Bergwacht auf den Predigtstuhl unterwegs, um bei einem Bergunfall vor Ort zu sein oder auch mal einen Gleitschirmflieger aus einem Baum zu holen. Zum Zeitpunkt des Drehs stand das Berg-Hotel auf dem Predigtstuhl leer, mittlerweile erstrahlt das Bergrestaurant wieder im nostalgischen Chic der zwanziger Jahre des vorangegangenen Jahrhunderts.

Das Berghotel Predigtstuhl

Das Berghotel Predigtstuhl

Früher gabe es auf dem Bad Reichenhaller Hausberg acuh ein kleines Skigbiet. Davon zeugen noch heute die Überbleibsel der einstigen Skilifte. Besonders nostalgisch ist der Einer-Sessellift, der von der unteren Schleglmuldenalm zum Predigtstuhl führt und heute als Materialseilbahn dient. (weiterlesen…)

Naturerlebnisse
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24. Dezember 2014 um 13:08 von Sepp

Die warmen Temperaturen und der Mangel an Schnee lassen zurzeit nicht gerade Weihnachts-Stimmung aufkommen. Selbst auf den Bergen liegt kaum Schnee. Ich würde gerne eine kleine Skitour machen, doch bei den Verhältnissen ist daran gar nicht zu denken. Stattdessen bin ich am 23. Dezember nochmal auf den Kehlstein gewandert.

 

Der Weg zum Buswendeplatz liegt auf der Schattenseite des Obersalzberges und ist dementsprechend noch von einer dünnen Schneeschicht bedeckt. Zahlreiche Spuren ermöglichen aber einen problemlosen Aufstieg. Ab der Buswendeplatte liegt dann etwas mehr Schnee, stellenweise türmt sich der Schnee an vom Wind zusammengewehten Stellen bis zu einem halben Meter (!) hoch.

Der verschneite Fußweg zum Kehlsteinhaus

Der verschneite Fußweg zum Kehlsteinhaus

Aber auch der Weg über die Serpentinen vom Buswendeplatz zum Kehlsteinhaus ist gut gespurt, scheinbar sind in den letzten Wochen schon etliche Wanderer hier hoch marschiert (Auch Ann-Kathrin war ja letztens am Kehlstein). Ein kalter Wind auf den letzten hundert Höhenmetern unseres Aufstiegs und das verschneite Kehlsteinhaus sorgen für eine winterliche Atmosphäre.

Winter am Kehlstein

Schnee am Kehlsteinhaus

Beim Blick von der oberhalb des Kehlsteinhauses gelegenen Aussichtsplattform auf das Berchtesgadener Tal verschwindet die winterliche Atmosphäre schnell wieder: Das gesamte Tal ist absolut schneefrei, auch die Gipfel sind lediglich leicht angezuckert.

Das Kehlsteinhaus am 23. Dezember

Das Kehlsteinhaus am 23. Dezember

Auch König Watzmann trägt zurzeit nur ein hauchdünnes, fast durchsichtiges Winterkleid. (weiterlesen…)

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