St. Bartholomä am Königssee

Berchtesgadener Land Blog

Sommer-Sonnen-Special von Mountain Entertainment

 von Jannis
Auf Segway-Tour mit Mountain Entertainment.

Auf Segway-Tour mit Mountain Entertainment.

Vier außergewöhnliche Zugänge in die Berchtesgadener Bergwelt

Unter dem Motto „Amüsier dich – Wir machen den Rest!“ lädt die Eventagentur Mountain Entertainment dazu ein, die Sehenswürdigkeiten des Berchtesgadener Landes im Sommer mal auf andere Weise als zu Fuß oder mit dem Mountainbike zu erkunden! Im Rahmen des Sommer-Sonnen-Specials könnt ihr zwischen vier kombinierbaren Varianten wählen: Straßen-Quad, Segway, Paragliding und SommerBob. Für alle Wagemutigen, die das komplette Disziplinen-Quartett noch in diesem Jahr bewältigen, gibt es ein stylisches T-Shirt zur Belohnung.

Straßen-Quad

Mit den Mountain-Cruisern lässt sich auf breiten Achsen und breiten Reifen entlang befestigter und wenig befahrener Straßen hervorragend die einmalige Landschaft des Berchtesgadener Landes erleben. Während einer geführten Tour z.B. über die Rossfeld Panorama-Straße kann man aufgrund der leichten Bedienung des Gefährts das Berg-Panorama bestaunen und nebenbei noch das aufkommende Mottorradfeeling genießen.

Zitat eines begeisterten Mountain-Cruisers:

„Nach fünf Minuten Einweisung geht’s ab wie Schmitz‘ Katze.
Du musst dich nicht auf das Gerät konzentrieren sondern kannst einfach nur die Kurven räubern und die Landschaft in dich aufsaugen.
Man will gar nicht mehr runter von dem Ding!“

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Michael

schoenfeldspitze

Nach unserem Urlaub in den Westalpen hatten wir einem guten Freund, der unsere Pflanzen versorgt hatte, eine schöne, »knackige« Bergtour versprochen, die er alleine nicht so gerne machen wollte. Was lag nach den Eindrücken im Wallis und Graubünden näher, als »unser« Matterhorn, die Schönfeldspitze, anzubieten (zumindest von Norden aus gesehen ist eine gewisse Ähnlichkeit ja nicht ganz abzustreiten 😉 )Der Vorschlag wurde begeistert angenommen, ein anderer Freund schloss sich noch an, und einigermaßen früh ging’s im Maria Almer Krallerwinkel los, nachdem das 2. Auto in der Stabler Au abgestellt worden war.

Herrlich der stille Aufstieg zur Buchauer Scharte, den wir mit keinem anderen Wanderer teilen mussten (im Gegensatz zur beliebten Skitour dorthin!). _MG_9750

Grandioses Ambiente, ein steiniger, aber gut zu gehender Weg, ein paar Schafe, wie gewohnt arg ängstlich und eine kleine Rast in der Scharte. Leider zogen schon jetzt einige Wolken auf, der Wetterbericht hatte uns eigentlich Besseres versprochen – aber was soll’s, warum sollen die hiesigen Wetterfrösche besser sein als die Schweizer Kollegen, die uns gerade ebenfalls ein paar Mal an der Nase herum geführt hatten?weiterlesen »

Sepp Wurm
Die Hirschwiese vor der Watzmann Südspitze

Die Hirschwiese vor der Watzmann Südspitze

Am vergangenen Sonntag war ich mal wieder auf der Hirschwiese. Dieser aussichtsreiche Gipfel ist quasi die Verlängerung der 3 Gipfeln der Watzmann-Überschreitung, von diesen allerdings durch eine tiefe Scharte getrennt. Der Aufstieg zum Hirschwieskopf erfolgt daher über den Trischübel, den wichtigen Knotenpunkt zwischen Watzmann und Steinernen Meer. Obwohl ein bezeichneter Wanderweg auf der Hirschwiese führt, ist es am Gipfel relativ einsam. Der lange Anmarsch durch das Wimbachgries schreckt viele Wanderer ab. Dabei lohnt sich der Weg: Der Hirschwieskopf ist einer der schönsten Aussichtsberge in den Berchtesgadener Alpen!

Los geht die Wanderung an der Wimbachbrücke. Vorbei am Eingang zur Wimbachklamm marschieren wir in das Wimbachgries hinein. Abgesehen vom ersten steilen Stück verläuft der Weg durch das Wimbachtal in angenehm sanfter Steigung. Am Morgen liegt das ganze Wimbachtal noch im Schatten, erst im hinteren Drittel des Wimbachgrieses schaffen es die Sonnenstrahlen über den Watzmann und erleuchten die schroffen Felsformationen der Palfenhörner am Talschluss.

Noch liegt das Wimbachgries im Schatten

Noch liegt das Wimbachgries im Schatten

Von der Wimbachgrieshütte führt der Weg weiter durch die lichte Waldfläche auf die rechte Seite des Tals. Am Talschluss führt der Weg dann zuerst in Serpentinen aufwärts, quert in einer langen Traverse einen Schotterhang und führt dann über einen Holzsteg an einer Felswand entlang zum Trischübel.

Der Weg zum Trischübel

Der Weg zum Trischübel

Der Blick ins Wimbachgries ist fantastisch: Man erkennt von hier oben die wahren Dimensionen des mächtigen Schuttstromes zwischen Watzmann und Hochkalter.weiterlesen »

Hagengebirge Teil 2: Obersee, Röthsteig, Wasseralm

 von Jannis
Das Seenduo Obersee und Königssee vom Eingang des Landtals aus.

Das Seenduo Obersee und Königssee vom Verbindungsweg Wasseralm/Landtal aus.

Zwei Tage im Hagengebirge

Nachdem ich am ersten Tag der Hagengebirge-Expedition das Gebiet zwischen Gotzenalm und Carl-v.-Stahl-Haus unter die Lupe nahm, erkundete ich am zweiten Tag die zahlreichen Naturschönheiten zwischen Königssee, Wasseralm und Gotzenalm.

Da mein Fahrrad vom Vortag noch an der Gotzenalm stand, war der Endpunkt der Tour bereits vorgegeben. Mein Weg dorthin führte mich von der Saletalm, die ich mit dem Schiff über den Königssee erreichte, am Obersee und Röthbachfall vorbei und über den Röthsteig zur Wasseralm. Von dort durchquerte ich die Röth und das Landtal, um so auf den Verbindungssteig zur Gotzenalm zu gelangen, die ich schließlich am Abend erreichte.

Spieglein, Spieglein an der Wand, welcher ist der schönste See im Berchtesgadener Land?

Der erste Teil des zweiten Tages ist eindeutig von dem Element Wasser geprägt. Meine Fahrradrückholaktion startet mit der morgendlichen Überfahrt über den Königssee. Für ein paar mehr Stunden Schlaf nach dem anstrengenden ersten Tag, nahm ich die nun bereits gestiegene Zahl an Touristen am Königssee und die damit verbundene kurze Wartezeit an der Abfahrtsstelle der Königsseeschiffahrt gerne in Kauf.

Über den Zwischenstopp St. Bartholomä komme ich nach der knapp einstündigen Bootsfahrt an der Anlegestelle Saletalm an. Auch bei meiner dritten Überfahrt schaffe ich es nicht, das Motiv von der Wallfahrtskirche St. Bartholomä vor der Watzmann-Ostwand ohne Betätigung des Auslösers an mir vorbeiziehen zu lassen. Die Blicke vom Boot über den See in alle Richtungen sind immer wieder ein Highlight!

Immer wieder fotogen: Die Wallfahrtskirche St. Bartholomä vor der Watzmann-Ostwand.

Immer wieder fotogen und unzählige Male abgelichtet: Die Wallfahrtskirche St. Bartholomä vor der Watzmann-Ostwand.

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Sepp Wurm

Regionale Spezialitäten auf Sterneniveau

 von Sepp
Stern trifft Region: Regionale Spezialitäten auf Sterneniveau

Stern trifft Region: Regionale Spezialitäten auf Sterneniveau

Stern trifft Region heißt eine Veranstaltungsreihe des Kempinski Hotel Berchtesgaden, bei der die einheimische Spitzenköche zusammen mit Gastköchen zeigen, was sie können. Dieses Mal kochen Thomas Walter, der Küchenchef des Kempinski Hotels, und Sternekoch Ulli Heiman vom Restaurant LeCiel zusammen mit Hansi Ebner vom Gasthaus – Café Graflhöhe, besser bekannt als Windbeutelbaron, und Andreas Krüger von der Firma Rugni.

^Küchenchef Thomas Walter, "Windbeutelbaron" Hansi Ebner und Sternekoch Uli Heimann

Küchenchef Thomas Walter, „Windbeutelbaron“ Hansi Ebner und Sternekoch Uli Heimann

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Lokwelt Freilassing

Lokwelt Freilassing

„Vom Zauber der Züge“ – eine Reise durch die Nacht in Bildern, Blues & Boogie Woogie, so nennt Axel Zwingenberger, der weltweit bekannteste Botschafter des Boogie Woogie, sein Konzert. Mit seiner unbändigen Spielfreude, seinem mitreißenden Groove und seiner Virtuosität hat sich Axel Zwingenberger seit langem in die Herzen des Publikums gespielt. „Boogie Woogie ist die heißeste Musik, die je für das Klavier erfunden wurde“ (Zitat Axel Zwingenberger). Das beweist der Tastenvirtuose in jedem Konzert. Im Blues verwurzelt und mit seinen rollenden Rhythmen eine der wichtigsten Urformen heutiger Popularmusik, scheint der Boogie Woogie zeitlos vital. In den Händen eines Meisters wie Axel Zwingenberger entstehen wilde Tastenflüge, donnernde musikalische Zauberzüge ebenso wie einfühlsam gestreichelte Bluesträume.

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Bike & Hike & Boat-Tour im Hagengebirge (Teil 1)

 von Jannis
Bike-Basislager Gotzenalm. Die Watzmann-Ostwand versteckt sich noch in Wolken.

Bike-Basislager Gotzenalm. Die Watzmann-Ostwand versteckt sich noch in Wolken.

Zwei Tage im Hagengebirge

Eine zweitägige Schönwetterperiode im bisher eher wechselhaften Sommer…das musste genutzt werden! Nur wie? Bei den zahlreichen Touren-Möglichkeiten, die das Berchtesgadener Land bietet, fällt es manchmal echt schwer, sich zu entscheiden…Notfalls hilft auch unser Touren-Finder bei der Suche nach der optimalen Tour! Letztendlich fiel die Münze dann auf das Hagengebirge. Eifrig ging es an die Tourenplanung, bei der am Ende eine etwas unkonventionelle Bike & Hike & Boat – Tour mit der Gotzenalm als Base-Camp herauskommen würde.

Am ersten Tag fuhr ich mit dem Radl zur Gotzenalm hinauf. Im Anschluss führte es mich über das Gipfeltrio Kahlersberg, Windschartenkopf und Schneibstein zum Carl-v.-Stahl-Haus. Von dort ging es dann abends noch wieder zurück nach Schönau.

Der zweite Tag der Hagengebirge-Expedition startete mit der Bootsfahrt über den Königssee zur Saletalm. Über die Stationen Obersee, Röthsteig und Wasseralm erreichte ich wieder die Gotzenalm, wo mein Fahrrad übernachtet hatte und bereits auf mich wartete. Den Abschluss des zweitägigen alpinen Triathlons bildete dann die Abfahrt von der Gotzenalm nach Schönau.

Alle genannten Orte und Gipfel bieten auch als separate Unternehmungen außerordentlich reizvolle Tourenziele.

Bike-Auffahrt zur Gotzenalm

Die Tour zur Gotzenalm (1685m) wird oft als Königstour unter den Mountainbiketouren im Berchtesgadener Land bezeichnet. Dieser Ruf kommt nicht von ungefähr: Wunderschön, weit und steil ist die Auffahrt zu einer der schönsten Hochalmen im Berchtesgadener Land.

Um halb 6 starte ich meine Hagengebirge-Expedition von der Haustür weg und fahre über den kürzlich zum schönsten Wanderweg Deutschlands gekürten Königsseer Weg in Richtung Königssee. Kurz vor Erreichen des Sees biege ich zur Talstation der Jennerbahn ab. Etwas oberhalb zweigt dann die sogenannte Hochbahn ab. Diese zieht gnadenlos steil, an kurzen Stellen zu steil für mein „Möchtegern-Mountainbike“, in Richtung Königsbachalm hinauf. Zwischendurch öffnen sich erste Tiefblicke auf den Königssee.

Erster Tiefblick von der Hochbahn auf den Königssee

Erster, frühmorgendlicher Tiefblick von der Hochbahn auf den Königssee.

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Katharina Huber

Sonnenaufgangstour auf den Hochstaufen

 von Katharina
Hochstaufen01

Sonnenaufgang über dem Berchtesgadener Land ©KH

Warum der frühe Morgen die beste Zeit ist.
Noch ist die Luft kühl, am Horizont erhellt ein sanftes blaues Leuchten die Dunkelheit und bringt die Konturen der Umgebung zum Vorschein. Die ersten Vögel durchbrechen die Stille der Nacht während der Rest der Welt noch zu schlafen scheint. Langsam tauchen die ersten Strahlen der Morgensonne auf bis schließlich der orange-rot leuchtende Ball hinter den Gipfeln der Berge auftaucht. Keine Hektik, kein Stress – alles was zählt, ist nur der Augenblick. Schon länger hatte ich vorgehabt, diesen mal wieder in den Bergen genießen zu können und letztens sollte es so sein – am Hausberg Reichenhalls, dem Hochstaufen.

Zum Sonnenaufgang auf den Hochstaufen
Der markante Felsberg, gelegen zwischen Bad Reichenhall, Piding und Anger, ist der östlichste Berg der Chiemgauer Alpen und bekannt für sein weitreichendes Panorama, das an schönen Herbsttagen weit über den Chiemsee reichen soll. Beste Voraussetzungen also für eine Sonnenaufgangtour, die bei Tageslicht über den Pidinger Klettersteig an den Gipfel gehen soll.

Also starten wir früh morgens um 05:00 Uhr am Wanderparkplatz kurz nach Urwies. Es ist schon nicht mehr ganz so dunkel wie auf der Fahrt ins Berchtesgadener Land, als man die Umrisse der Berge nur erahnen konnte. In dieser dämmrigen Stimmung folgen wir den gut ausgeschilderten Forstweg Richtung Klettersteig. Mit jedem Schritt wird es gefühlt heller und heller, bis endlich die ersten Sonnenstrahlen durch die Baumwipfel scheinen. Angekommen an einer Lichtung erhaschen wir einen ersten Blick auf die rotgefärbte Kugel, die am Horizont knapp über den Gipfeln steht und das Tal anscheint. Da ist er, dieser Augenblick.

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Ein paar Sekunden innehalten und den Moment genießen ©FH

Nach kurzer Pause gehen wir weiter und folgen weiterhin der Beschilderung Richtung Klettersteig. Ich weiß nicht, ob es an dem Sommer 2016 liegt, oder ob es einfach mein Timing ist: Nachdem ich am Hochthron Klettersteig im Juni schon unerwartet vom Nebel überrascht worden bin, so ist es heute der Nieselregen. Die guten Wetterprognosen am Morgen waren wohl zu optimistisch. Auch wenn der Nieselregen glücklicherweise nicht lange anhält: Feuchtigkeit und Klettersteige sind keine angenehme Mischung. Trotzdem gehen wir weiter und wollen am Einstiegsplatz entscheiden, ob der Fels trocken genug ist, um einsteigen zu können.

Auch das Tal bleibt vom Nieselregen nicht verschont. ©KH

Auch das Tal bleibt vom Nieselregen nicht verschont ©KH

Nach einer Stunde Zustieg erreichen wir ein steiles Geröllfeld, das uns einen schönen Ausblick ins Tal schenkt und uns direkt zum gekennzeichneten Einstiegsplatz des Steiges führt.

Der Einstieg in den Pidinger Klettersteig.
Ein prüfender Blick auf die Felsen des Hochstaufens erleichtert uns, denn diese scheinen trocken zu sein, sodass wir die Tour wie geplant fortsetzen können. So starten wir gleich, nachdem wir die komplette Klettersteigausrüstung angelegt haben. Den Pidinger Klettersteig, ausgezeichnet mit der Schwierigkeit D, zählen Manche zu den schwierigsten Klettersteigen Deutschlands, weshalb auch dieser Klettersteig keinesfalls unterschätzt werden soll. Es handelt sich um einen Sportklettersteig, welcher kraftraubend ist und absolute Schwindelfreiheit verlangt. Eine vollständige Klettersteigausrüstung inklusive Steinschlaghelm und Handschuhe ist unabdingbar, ebenso empfehle ich eine Bandschlinge mit geeignetem Karabiner als Rastmöglichkeit. Erfüllt man aber alle Voraussetzungen, ist dieser Steig ein wahrer Genuss!weiterlesen »

Sepp Wurm

TV-Tipp: Bräuche und Feste an Maria Himmelfahrt

 von Sepp
Die Pilger der Almer Wallfahrt vor Funtensee und Kärlingerhaus

Die Pilger der Almer Wallfahrt vor Funtensee und Kärlingerhaus

Bräuche und Feste rund um den Hochfrautag, wie „Mariä Himmelfahrt“ in Bayern und Österreich auch genannt wird, stehen im Mittelpunkt der Folge Bergwallfahrt und Goldhauben in der Reihe Landgasthäuser, die am Montag, den 15. August 2016 um 17:15 Uhr im Bayerischen Fernsehen ausgestrahlt wird.

Die Sendung berichtet von der Almer Wallfahrt übers Steinerne Meer zum Königssee, die älteste Hochgebirgswallfahrt Europas, die ihren Ursprung im Pestzeitalter hat. So begaben sich wohl erstmals 1635 Salzburger Bürger auf den anstrengenden, aber landschaftlich einzigartigen Weg über das Hochgebirge von Maria Alm nach St. Bartholomä am Königssee. Heute folgen immer am Samstag nach dem Bartholomäustag (24. August) bis zu 2000 Pilger der Wallfahrt über das Steinerne Meer.

Weitere Themen sind eine prachtvolle Goldhaubenwallfahrt in Niederösterreich und der farbenprächtige Gärtnerjahrtag in München. In München lassen Anfang August alljährlich hunderte Gärtner die Stadt aufblühen – tausende von Blumen werden an die vielen Zuschauer aus nah und fern verteilt, denn es ist der Jahrestag der Zunft zu Ehren der Mutter Gottes. Nach Ende der Pest im 17. Jahrhundert machten die Münchner Klostergärtner den verängstigten Überlebenden mit Blumen-, Obst- und Gemüsegeschenken neue Hoffnung. Seit fast 150 Jahren lässt der Münchner Gärtnerverein diesen Brauch wiederaufleben. Zu Mariä Himmelfahrt in Gold getauft ist das niederösterreichische Maria Taferl. Hier werden am Feiertag nicht nur prächtige Trachten ausgeführt, sondern auch kostbare Kopfbedeckungen, die kunstvoll gearbeiteten Goldhauben. Was der geheimnisumwobene „Frauendreißiger“ mit Mariä Himmelfahrt zu tun hat, wird bei einer historischen Stadtführung im oberbayerischen Wasserburg am Inn verraten. Auch kulinarische Feiertags-Schmankerl dürfen nicht fehlen: Auf der Speisekarte stehen feine Köstlichkeiten wie gefüllte Zucchiniblüten auf Kartoffel-Spinat-Soße von Sternekoch Alfons Schuhbeck in der Landeshauptstadt oder gebratener Gamsrücken mit Nockerl in der historischen Gaststätte Sankt Bartholomä am Königssee. Außerdem wird das Gasthaus Seeklause am Hintersee im Bergsteigerdorf Ramsau besucht.weiterlesen »

Sepp Wurm

Zum Sonnenuntergang aufs Kehlsteinaus

 von Sepp
Sonnenuntergang am Kehlsteinhaus

Sonnenuntergang am Kehlsteinhaus

Das Kehlsteinhaus ist eines der beliebtesten Ausflugsziele im Berchtesgadener Land. Besonders für unsere ausländischen Gäste ist ein Besuch hier oben obligatorisch. Doch auch wir Einheimischen schätzen den aussichtsreichen Berg. Ich gehe gerne am Abend auf den Kehlstein, dann entfaltet der Berg seine ganz besondere Schönheit.

Am Sonntag Abend war ich mal wieder oben, dieses Mal allerdings nicht zu Fuß, sondern mit dem E-Bike. Der Radlweg auf den Kehlstein führt von der Schiffererhütte an der Roßfeld Panoramastraße über zahlreiche Serpentinen auf einer alten Nebenstraße bis zur Buswendeplatte unterhalb des Kehlsteinhauses. An der Wendeplatte steht extra ein Radlständer, hier deponieren wir unsere Räder und machen uns zu Fuß auf den Weg zum Kehlsteinhaus. Als wir am Gipfel oberhalb des Hauses ankommen, ist es noch hell. Die Sicht ist Hochsommer-typisch etwas diesig. Beim Blick über den Königssee zum Watzmann und den Gipfeln des Steinernen Meeres erkennen wir die Berge nur schemenhaft.

Blick vom Kehlstein über den Königssee zu Watzmann und Steinernem Meer

Blick vom Kehlstein über den Königssee zu Watzmann und Steinernem Meer

Es liegt eine wunderbare Stimmung über der Szenerie und je tiefer die Sonne sinkt, umso schöner wird das Licht. Die Blautöne des Tages weichen jetzt langsam dem Rot der Dämmerung.

Die letzten Sonnenstrahlen genießen

Die letzten Sonnenstrahlen genießen

Es ist immer wieder faszinierend, wie anders der Berg am Abend wirkt.weiterlesen »