St. Bartholomä am Königssee

Berchtesgadener Land Blog

Sepp Wurm

TV-Tipp: Die Alpen von oben

 von Sepp
St. Bartholomä | Königssee von oben

St. Bartholomä | Königssee von oben

Am Mittwoch, den 15. Juni 2016, sendet das Bayerische Fernsehen um 20:15 Uhr eine Wiederholung der ersten beiden Teil der Reihe „Die Alpen von oben„. Insgesamt umfasst die Dokumentation 15 Episoden, das Bayerische Fernsehen zeigt die beiden schönsten davon: Episode 1 führt von Salzburg zum Königssee, Episode 2 vom Königssee ins Isartal.

Die visuell eindrucksvolle Reise über die Alpen beginnt in der Mozartstadt Salzburg und führt über das Salzkammergut und den Dachstein weiter nach Süden zu den Dreitausendern der Hohen Tauern und dem Großglockner, dem höchsten Berg Österreichs. Der Film folgt dem historischen Weg der Salzsäumer über die Leoganger Steinberge zum Königssee. Der Zuschauer wird am Königssee Zeuge eines einzigartigen Brauchtums: Des Almauftriebs über den Königssee. Die Almbauern bringen Ihre Kühe mithilfe von Booten über den berühmten See zu ihren Almen am zu Fuß nur mühsam erreichbaren Südufer des Königssees.

Mit Kühen über den Königssee

Mit Kühen über den Königssee

Im zweiten Teil geht es nach dem Königssee weiter zum Untersberg, dem sagenunmwobenen Berg zwischen Berchtesgaden. Bad Reichenhall und Salzburg. Die schroffen senkrechten und teils überhängenden Süd- und Ostwände des Untersberges sind das Trainingsgebiet von Ines Pappert, der mehrfachen Weltmeisterin im Eisklettern Ines Papert. Danach begibt sich das Fernsehteam in die Tiefen des Berchtesgadener Salzberges: Hier, in den Stollen des Salzbergwerks Berchtesgaden wird seit 500 Jahren Salz abgebaut wird. Andreas Neumayer aus Berchtesgaden, Bergmann in vierter Generation, weiß allerhand Wissenswertes über den Salzabbau zu erzählen.weiterlesen »

Christian Thiel
Seppi vor den letzten Metern, bereits mit Blick auf das Ziel

Seppi vor den letzten Metern, bereits mit Blick auf das Ziel

Vor ein paar Tagen stand wieder der Rupertiwinkler Mountainbikeklassiker Stoißer Alm auf dem Programm. Die „Stoiß“ liegt auf dem Teisenberg zwischen Anger und Teisendorf. Für die bikebegeisterten Rupertiwinkler ist die Stoiß sozusagen die Heimstrecke, aber auch viele Chiemgauer, Salzburger und Berchtesgadener schätzen diese Tour. Das Wetter war ideal für eine Biketour, drum entschied ich mich von zu Hause, also von Surheim aus zu starten. Von dort aus ist die Tour eine perfekte Mischung aus einer normalen Radtour im flachen Gelände mit traumhaften Bergblick und einer knackigen Mountainbiketour Von Surheim geht es zunächst auf dem Radweg nach Saaldorf, dort hole ich meinen Mitfahrer Seppi ab. Von Saaldorf aus geht es über über Sillersdorf weiter nach Patting. Die kleinen geteerten Straßen führen uns über die Sur, stänig mit Blick auf Staufen und Zwiesel.

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Auf dem Weg von Sillersdorf nach Patting

Auch der Watzmann leuchtet noch tief weiß hervor. Von Patting aus geht es weiter am Wirt vorbei und durch einen Kiesweg im Wald in Richtung Hörafing. Hier kann man einfach den Schildern vom „Via Julia“ Radweg folgen. Der Weg im Wald war jedoch noch etwas matschig von den Regenfällen der Vortage. Nach dem Wald wieder ein traumhafter Bergblick!weiterlesen »

Sepp Wurm
Das Pfaffenlehen in Bischofswiesen 1908

Das Pfaffenlehen in Bischofswiesen 1908

Anlässlich des 35-jährigen Bestehens des Reiterhofes Pfaffenlehen laden die Familien Kolf und Schmid zur großen Jubiläumsfeier auf ihren Hof in Bischofswiesen ein. Neben Dressur- und Springbewerben warten auf die Besucher auch verschiedene Vorführungen, Ponyreiten und Flohmarkt für Reiter und Pferd.

Die Geschichte des Pfaffenlehens

1850 erwarb Ritter von Maffei – der Ururgroßvater des heutigen Besitzers Peter Kolf – das Pfaffen (erstmals 1386 urkundlich erwähnt) samt Schneckenlehen (heute Gästehaus Josef Huber) und dem Schlösschen Lustheim (beim Neuen Friedhof in Berchtesgaden). Das Wohnhaus und der Stall waren damals in einem sehr schlechten Zustand, die umliegenden Wiesen jedoch waren gut zu bewirtschaften. Eine Bauersfamilie betreute damals einige Kühe, Kälber und Hühner. Anfang des 20. Jahrhunderts ließ Ritter von Maffeis Tochter Marie, die mit Rudolf von Rehlingen verheiratet war, ein Sommerhäuschen errichten. Ab 1920 brachte die Familie dann Strom, Wasser und die moderne Landwirtschaft nach Winkl. Ein E-Werk wurde errichtet, dazu eine neue Wasserleitung.

Das Pfaffenlehen in der 1950er Jahren

Das Pfaffenlehen in der 1950er Jahren

Ab Mitte der 1960er wurde der Besitz erstmals verpachtet. 1981 schlug dann die Geburtsstunde des Reiterhofes. Katharina Sommer pachtete den Hof und baute eine Reithalle. Die ersten acht Einsteller zogen ein, daneben baute sie einen Schulbetrieb auf.

vermutlich 1950: Pferde am Pfaffenlehen

vermutlich 1950: Pferde am Pfaffenlehen

Nach zwölf Jahren ging der Betrieb zurück an Peter Kolf, der sich seither stets bemüht, die Anlage zukunftsfit zu machen – heute beheimatet der Stall über 35 Pferde. Für die Einsteller stehen neben der Reithalle auch ein Spring-, Dressur- und ein Longierplatz zur Verfügung sowie ein wunderschönes Ausreitgebiet.weiterlesen »

Rosi Fürmann
der Marienbrunnen in der Markstraße bei Nacht in Teisendorf, Teisendorf liegt im Landkreis Berchtesgadener Land, Oberbayern, Deutschland

der Gasthof Alte Post mit Marienbrunnen in der Markstraße bei Nacht in Teisendorf – Foto: (c) RoHa-fotothek Fürmann

Der gesellschaftliche Mittelpunkt Teisendorfs – der Braugasthof Alte Post

Gerti und Martin Schuhbeck führen seit fünf Jahren die Gastwirtschaft

Die Marktstraße von Teisendorf lebte seit hunderten von Jahren und lebt genauso heute von den Menschen, die sie nutzen und benutzen. Nicht von ungefähr nennt sich diese Straße das „Schmuckkästchen des Rupertiwinkels“ mit ihren herrlichen Fassaden. Brauchte der Mensch sie früher hauptsächlich als Durchgangsstraße für die großen Handelsstraße, die von Salzburg Richtung München verlief, ist sie heute mit der durch den Bau der Ortsumfahrung ermöglichten Verkehrsberuhigung, ihren vielen schmucken, kleinen Läden und den mitten im Ort liegenden Nahversorgern ein Ziel für den täglichen Einkauf und den Einkaufsbummel.

Teisendorf mit Bahnhofstraße und Markt

Teisendorf mit der „ehemals so wichtigen Handelsstraße durch den Ort“ – Aufnahme Mitte der 1930er-Jahre

Über die Jahrhunderte gehörten zum Ortsbild der Marktstraße teilweise mehr als zehn Wirtshäuser mit Beherbergungen, um der Flut der zu Fuß oder mit dem Pferdefuhrwerk Reisenden und Handel Treibenden Speis und Trank und Übernachtungsmöglichkeit zu bieten und als gesellschaftlicher Mittelpunkt für die gesamte Bevölkerung da zu sein.

die Marktstraße in Teisendorf in der Stimmung der abendlich-blauen Stunde, die Marktstraße ist errichtet im sog. Inn-Salzachbaustil, auch venezianischer Baustil genannt, Teisendorf liegt im Landkreis Berchtesgadener Land, Oberbayern, Deutschland

die Marktstraße in Teisendorf in der Stimmung der abendlich-blauen Stunde, die Marktstraße ist errichtet im sog. Inn-Salzachbaustil, auch venezianischer Baustil genannt – Foto: (c) RoHa-Fotothek Fürmann

Viele dieser damalig so notwendigen Gastwirtschaften sind inzwischen verschwunden. Der Braugasthof Alte Post aber – 1580 erstmals erwähnt als Haus des Handelsmannes Ernst Mayerhofer – bietet nach wie vor für Einheimische und Gäste eine Einkehr. Eine urige Gaststube wartet und Räume in verschiedenen Größen können Versammlungen und Feiern aller Art aufnehmen.weiterlesen »

Sepp Wurm

Wasseralm: Einweihung nach Renovierung

 von Sepp
Die Wasseralm in der Röth

Die Wasseralm in der Röth

Alpenverein Berchtesgaden und Nationalpark Berchtesgaden feiern

Nach Jahrzenhnte-langem Bemühen ist es der Sektion Berchtesgaden des Alpenvereins gelungen, die einfache Hütte auf der Wasseralm umwelt- und brandschutztechnisch so umzurüsten, um  Wanderern und Bergsteigern in der Röth eine bewusst einfach gehaltene, berangemessene Unterkunft zu bieten. Gleichzeitig wird die Wasseralm nun auch den den strengen Umweltvorschriften in der Kernzone des Nationalparks Berchtesgaden gerecht. Gemeinsam mit dem Nationalpark lud die Alpenvereinssektion Berchtesgaden am vergangenen Wochenende zu einer Feier ein, bei der die Räumlichkeiten der umgebauten Wasseralm Gottes Segen und wohlwollende Worte des Nationalparkleiters erhielten.

Einweihung der renovierten Wasseralm © Grassl Bau

Einweihung der renovierten Wasseralm © Grassl Bau

Die zahlreichen Gäste, die zu der offiziellen Eröffnung am letzten Wochenende in die Röth aufgestiegen waren, wurden gleich zum Arbeitseinsatz eingespannt: Das Pflanzenklärbeet der biologischen Kläranlage bedurfte noch einer Umrahmung mit ortstypischen Pflanzen. Vom Nationalpark Berchtesgaden bereit gestellte, schulterbare Säcke erleichterten den Transport der in der Nähe der Berghütte ausgestochenen Pflanzennarben zum sandgefüllten Klärbecken zu tragen. Im Nu war das sandige Areal umrahmt und mit ausgewählten kleinen Pflanzen gespickt. Die Feierlichkeiten konnten beginnen.

Gottes Segen für die umgebauten Hütten

Einträchtig segneten der Franziskaner-Pater Kajetan und der evangelische Pfarrer Walter Stoffel die Hütten mittels in Weihwasser eingetauchter Latschenbüschel. Einträchtig zeigten sich auch Nationalpark und Alpenverein: Dr. Michael Vogel, der Leiter des Nationalparks Berchtesgaden, begrüßte die Gäste und sprach einige wohlwollende Worte. Beppo Maltan, der Vorsitzende der  Sektion Berchtesgaden des Deutschen Alpenvereins, holte etwas weiter aus und berichtete über die wechselvolle Geschichte der Wasseralm.weiterlesen »

Rosi Fürmann
Der Trachtenverein D'Staufenecker Piding bei Festzug - Trachtenfest in Aufham, Berchtesgadener Land/Rupertiwinkel, Oberbayern

Der Trachtenverein D’Staufenecker Piding beim Festzug 2010 – Trachtenfest in Aufham – Foto: (c) RoHa-Fotothek Fürmann

110 Jahre Trachtenverein D’Staufenecker Piding

Aus der Geschichte
Die Anfänge der Trachtenbewegung

„Ich würde mir sofort eine machen lassen, wenn ich nicht allein wär!“ Lehrer Joseph Vogl, sitzt mit fünf Bayrischzeller Burschen an einem Samstagabend Anfang des Jahres 1883 beim Bier. Sie reden über dies und das, über Gwand und Tracht und darüber, dass es bald keine kurze Hosen mehr geben werde. Martin Staudacher, einer der fünf Burschen, schreibt für die Nachwelt eindrucksvoll nieder, was sich damals ereignet: „Da tean ma mit!“ So spontan entsteht  der Entschluss der Fünf, der Anstoß zur Gründung des ersten „Trachtenvereins“ sein wird, dass schon am Sonntag drauf  Säcklermeister Dilger aus Miesbach die sechs kurzen Hosen anmisst. Drei Wochen später gehen die fünf Burschen und Lehrer Vogl  nach der Kirche in Bayrischzell mit neuen kurzen Hosen, grünen Hüten und grauen Joppen, „sauber beinand halt“ umher. Werden sie zu dem Zeitpunkt auch noch ausgelacht, so gründen sie dann schon am 25. August, dem Namens- und Geburtstag von König Ludwig II, den „Verein zur Erhaltung der Volkstracht im Leizachthale“.

das Schloß Staufeneck in der Gemeinde Piding mit dem Hochstaufen im Hintergrund, Berchtesgadener Land, Oberbayern, Deutschland

das Schloß Staufeneck in der Gemeinde Piding mit dem Hochstaufen im Hintergrund – Foto: (c) RoHa-Fotothek Fürmann

In Piding folgen schon 1906 zwölf Buam dem Vorbild von Barischzell und gründen den Gebirgstrachtenerhaltungsverein mit dem ursprünglichen Namen „Die g’mütlichen Staufenecker“, später dann umbenannt in „D’Staufenecker“ und nehmen im Namen dabei Bezug auf das über Piding trohnende Schloss Staufeneck.weiterlesen »

Sepp Wurm
Blick zur Kammerlingalm vom Weg zur Kallbrunnalm

Blick zur Kammerlingalm vom Weg zur Kallbrunnalm

Heute habe ich das schöne Wetter zu einer Tour mit meinem E-Mountainbike ausgenutzt. Ich hab‘ mir ab Mittag freigenommen und bin zur Kallbrunnalm geradelt.

Startpunkt meiner Tour ist bei mir daheim im Bergsteigerdorf Ramsau. Bei strahlendem Sonnenschein radle ich vorbei an der Pfarrkirche St. Sebastian gemütlich durch das Dorf. Erst an der Abzweigung zum Wirtshaus im Zauberwald wird die Strecke etwas steiler, doch dank der Motorunterstützung meines Rades verliere ich auch bergauf kaum an Geschwindigkeit. Am Hintersee entlang radle ich zum Klausbachhaus, dem Tor zum Nationalpark Berchtesgaden. Auf den ersten Kilometern durch die Au brauche ich die Unterstützung des Motors eigentlich nicht, da ein Pedelec ja ohnehin nur bis 25 Km/h unterstützt. So fahre ich genüsslich an der Wildfütterung im Klausbachtal vorbei, bevor ich an der ersten richtigen Steigung den Elektromotor wieder aktiviere. Spielerisch bringt mich mein E-Mountainbike unter den Ramsauer Dolomiten genannten Mühlsturzhörnern bergauf. Jetzt wird’s schon wieder flacher und ich kann den Akku schonen. Erst am Mitterberg, schalte ich den Motor wieder zu. Dieser Anstieg ist furchteinflößend, ich erinnere mich an Höllenquallen, die ich an diesem Berg durchlitten habe. Aber diese Zeiten sind vorbei: Bei kleiner Untersetzung und hoher Trittfrequenz schiebt mich mein Mountainbike förmlich den Berg hinauf, der Mitterberg hat seinen Schrecken verloren. Nach dem Mitterberg wartet eine kurze Flachpassage, bevor es noch einmal steiler wird. Dann ist der Hirschbichl erreicht.

Der Hirschbichl: Grenzübergang Bayern Österreich

Der Hirschbichl: Grenzübergang Bayern Österreich

Direkt an der Bayerisch-Österreichischen Landesgrenze steht hier oben das Gasthaus Hirschbichl und das Bergheim, wo man auch übernachten kann. Dienstags ist immer Ruhetag, was mich heute gar nicht besonders stört: Ich habe noch genug Energie zum Weiterradeln. Ich folge dem Weg der Mountainbike Tour 4: Kallbrunnalm. Diese Strecke führt nicht auf der Straße ins Tal und dann wieder bergauf, sondern über das Jagdhaus Falleck unterhalb der Kammerlingalm nahezu eben einmal rund um das Becken zwischen Kammerlinghorn und Hochkranz.

Falleck zwischen Hirschbichl und Kallbrunn

Falleck zwischen Hirschbichl und Kallbrunn

Wo der Radlweg sich mit der Straße vereinigt, wir der Weg dann wieder steiler. In Serpentinen müssen noch die letzten paar hundert Höhenmeter bis zur Kallbrunnalm überwunden werden. Fast habe ich Mitleid, als ich mühelos an einem sportlichen Radler auf seinem herkömmlichen Mountainbike mit Klick-Pedalen vorbeiziehe. Aber nur fast!

Als ich die Kallbrunnalm erreiche ist mein Akku noch halb voll, ich könnte also noch ein ganzes Stück fahren. Doch heute will ich die Alm genießen. Am Kaskeller, wo der Kallbrunner Almkäse, der auch in ausgewählten Läden im  Tal verkauft wird, hergestellt wird, fahre ich vorbei zu den Kasern der Almbauern.weiterlesen »

Isabel

Berge, Kunst und Golf

 von Isabel
Golfen mit Watzmann-Blick: Der 9 Loch Golfplatz am Obersalzberg

Golfen mit Watzmann-Blick: Der 9 Loch Golfplatz am Obersalzberg

Mit Berchtesgaden verbindet man ja vorranging Wandern und Bergsteigen. Wir haben aber auch einen der höchst gelegenen und schönsten Golfplätze Deutschlands – auf 1000 Meter Höhe. Die 9-Loch Anlage am ehemaligen Gutshof Obersalzberg wurde 1955 von den Amerikanern gebaut. Das anspruchsvolle hügelige Gelände ermöglicht im Winter sogar das Skifahren, viele Kinder haben hier die ersten Schwünge gezogen.

Seit Anfang Mai fliegen hier wieder die Golfbälle, und die Spieler genießen von jeder Spielbahn die fantastische Bergkulisse. Neben den Ausblicken auf Kehlstein, Göll, Watzmann und Reiteralpe bietet der Platz seinen Spielern seit kurzem eine Kunstausstellung entlang des Parcours. Die Berchtesgadener Künstler Gerhard Passens sowie Felicia und Norbert Däuber haben zehn Großplastiken zur Verfügung gestellt, die sich wunderbar in die Natur einfügen. Die Lebensbäume von Gerhard Passens etwa, die mit den weichen Rundungen einen interessanten Kontrast zu den schroffen Felsen oder dem kastigen Kehlsteinhaus bilden.

Berge, Kunst und Golf

Berge, Kunst und Golf

Wer die Ausstellung besuchen möchte, sollte sich an den Golfclub wenden oder mit einem Spieler mitgehen, denn das selbständige Betreten oder Queren der Spielbahnen ist aufgrund der fliegenden Bälle mit bis zu 200 km/h Geschwindigkeit zu gefährlich. Wer Kunstgenuss und Sport verbinden möchte, kann sich bei der Golfschule anmelden, die mehrmals pro Woche Schnupperstunden anbietet. Golf ist sportlicher und anspruchsvoller, als die meisten glauben. Beim Golfschwung werden 124 Muskeln bewegt, er gilt als der zweitschwerste Bewegungsablauf im Sport nach dem Stabhochsprung.weiterlesen »

Sepp Wurm

Der Marktbrunnen Berchtesgaden

 von Sepp
Der Marktbrunnen Berchtesgaden vor dem Gasthof Neuhaus

Der Marktbrunnen Berchtesgaden vor dem Gasthof Neuhaus vor der Renovierung

Der Marktplatz Berchtesgaden ist einer der zentralen Plätze im Markt Berchtesgaden. Fast alle Häuser rund um den dreieckigen Platz sind spätmittelalterlichen Ursprungs. In unmittelbarer Nähe des Schlossplatzes, dem Zentrum des politischen und religiösen Lebens in der Fürstprobstei Berchtesgaden, siedelten sich hier die wohlhabenden Bürger Berchtesgadens an. Die Häuser weisen zwar Satteldächer mit der typisch alpenländisch geringen Dachneigung auf, erinnern mit ihren prächtigen Fassaden und ihrer Höhe von bis zu vier Stockwerken ansonsten aber viel mehr an bürgerliche Stadthäuser. Der Gasthof Neuhaus, 1576 als Hoftaverne eröffnet, rundet das denkmalgeschütze Ensemble in Richtung Königliches Schloss ab. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts erhielten einige der bis dahin lediglich verputzten Fassaden eine aufwändige Stuckierung. Besondere Akzente setzte zudem August von Thiersch  mit der Bemalung des Hirschenhauses.

Der Marktplatz Berchtesgaden mit Hirschenhaus und Marktbrunnen

Der Marktplatz Berchtesgaden mit Hirschenhaus und Marktbrunnen

Im Zentrum des Marktplatzes steht der Marktbrunnen. Errichtet wurde der Brunnen bereits 1558, der markante Mittelpfeiler mit dem Löwen kam allerdings erst 1628 hinzu. Mit dem Bau des Marmorbeckens war der Marktbrunnen dann 1677 fertig. weiterlesen »

Rosi Fürmann

Biergeschichte aus Teisendorf Teil III

 von Rosi
Wildbach - Ramsauer Ache - der Abfluß des Hintersees in der Gemeinde Ramsau, dieser Wildbach fließt durch den Zauberwald wildromatisch in Richtung Ramsau, Berchtesgadener Land, Bayern, Deutschland

Reines Wasser – Foto (c) RoHa-Fotothek Fürmann

Fortsetzung der Biergeschichte aus Teisendorf

Gutes Bier Brauen ist eine Kunst…

Gutes Bier zu brauen ist eine Kunst, ist mit vielen Schwierigkeiten verbunden. In früheren Zeiten fehlt es oft an guter Braugerste – der Sommer ist verregnet oder zu trocken. Oder der Hopfen liefert nicht die Qualität des erwarteten Geschmacks, das vorbereitete Malz verdirbt oder das für ein gutes Bier so wichtige Wasser ist schlecht. Nicht umsonst heißt es im Werbeslogan heute: „Mit reinem Quellwasser würzig gebraut“. Hier setzt die Brauerei in Teisendorf auf gutes Quellwasser aus der Umgebung und sichert sich deshalb durch Kauf  und vertragliche Vereinbarungen in den 1960er Jahren Wasser aus der „Ramsauer Quelle“ und der „Stacherl Quelle“.

Teisendorf mit Bahnhofstraße und Markt

Teisendorf mit Bahnhofstraße und Markt mitte der 1930-Jahre mit dem Verlauf der so wichtigen „Straße“ durch den Ort

Die zentrale Lage Teisendorfs an der so wichtigen Verkehrsader Straße – schon aus Zeiten der Kelten und Römer bekannt, dann durch die Frächtung von Salz, Marmor, Eisen, Sandstein usw. ausgebaut, ermöglicht es der Brauerei, weithin zu liefern – ein sehr wichtiger Aspekt für den Aufstieg der Brauerei seit ihren Anfängen.weiterlesen »