St. Bartholomä am Königssee

Berchtesgadener Land Blog

Sepp Wurm

Markierungsarbeiten an der SalzAlpenTour Schönau

 von Sepp
Der Schnee schmilzt langsam auf Kühroint

Der Schnee schmilzt langsam auf Kühroint

Als Ergänzung zum Premiumweitwanderweg SalzAlpenSteig, der auf 18 Tagesetappen über 230 Kilometer vom Chiemsee durch das Berchtesgadener Land zum Hallstätter See führt, gibt es in den einzelnen Regionen 26 SalzAlpenTouren entlang des Weges. In diesem Frühjahr erhalten die SalzAlpenTouren, ebenso wie ihr großer Bruder, das Wandersiegel Premiumweg des Deutschen Wanderinstituts. Dieses Gütesiegel garanttiert höchste Wegequalität und damit ein optimales Wandererlebnis.

Damit rechtzeitig zur Zertifizierung der Wanderwege alles in Ordnung ist, waren am vergangenen Donnerstag Lorenz Köppl vom Nationalpark Berchtesgaden und Fabian Wettinger vom SalzAlpenSteig auf der Kühroint Alm unterwegs, um die SalzAlpentour Schönau zu markieren.

Wegmarkierung SalzAlpenTour

Wegmarkierung SalzAlpenTour

Die SalzAlpenTour Schönau führt vom Wanderparkplatz Hammerstiel über den Grünstein zur Kühroint-Alm. Natürlich führen ihre Arbeiten die beiden Markierer auch bis zur Archenkanzel, dem Aussichtspunkt unweit der Kühroint-Alm hoch über dem Königssee.weiterlesen »

Sepp Wurm

Drehorte Lena Lorenz: Von weit her

 von Sepp
Drehort Marktschellenberg: Eva (Eva Mattes), Opa Leo (Fred Stillkrauth) und Lena Lorenz (Patricia Aulitzky) © ZDF Bernd Schuller:

Drehort Marktschellenberg: Eva (Eva Mattes), Opa Leo (Fred Stillkrauth) und Lena Lorenz (Patricia Aulitzky) © ZDF Bernd Schuller:

Lena Lorenz – Von weit her: Die Drehorte für Himmelsruh

Heute am 21. April 2016 um 20:15 Uhr sendet das ZDF den neuen Teil der Reihe Lena Lorenz. Von weit her heißt die nun bereits 5. Folge der Serie um die Hebamme Lena Lorenz. Wie bei allen vorherigen Folgen diente auch für die aktuelle Folge das Berchtesgadener Land als Kulisse für Himmelsruh.

Ich habe für Euch wieder die Drehorte der neuen Folge zusammengestellt.

•  Bauernhof von Eva Lorenz mit Lenas Hebammenpraxis: Ettenberg, Ortteil von Marktschellenberg
•  Eva und David beim Wandern:  Ettenberg, Marktschellenberg
•  Almwirt: Messnerwirt am Ettenberg direkt neben der Wallfahrtskirche Maria Heimsuchung
•  Lena bei der Beörde: Ortszentrum Marktschellenberg
•  Sportgeschäft: Ortszentrum des Bergsteigerdorfs Ramsau, ein tatsächliches Sportgeschäft
•  Das Kloster: Franziskanerkirche Berchtesgaden, ein tatsächlich noch aktives Kloster
•  Der Friedhof Berchtesgaden
•  Krankenhaus; Schönklinik in Schönau am Königssee

Immer wieder unterbrechen Luftaufnahmen – in der aktuellen Folgen auch vermehrt Nachtaufnahmen – die einzelnen Handlungsstränge und rücken die Landschaft der Himmelsruher Berchtesgadener Berge in den Vordergrund. Denn der eigentliche Star der Serie ist ja – neben der titelgebenden Lena Lorenz – das Bergdorf Himmelsruh. Dennoch kurz zur Handlung.

Lena Lorenz – Von weit her: Die Handlung

Lena Lorenz steckt in Renovierungsarbeiten für ihre eigene Pra­xis im Bauernhof, Eva und Basti planen Umbauarbeiten und Leo beschwört, er habe einen fremden Jungen auf dem Hof gesehen. Tatsächlich erkundet der kleine Anbessa seine neue Umgebung auf eigene Faust. Lena bringt das Kind zurück zu seiner Mutter Senait.weiterlesen »

Christoph

Frühjahrsputz der mörderischen Art

 von Christoph
Holzhammer ermittelt von Fredrika Gers

Beim Frühjarsptz wird eine Lawine zur Mordwaffe.

Endlich ist der vierte Band über den Berchtesgadener Hauptwachtmeister Franz Holzhammer von Fredrika Gers erschienen.

Nicht nur Holzhammers Frau lebt im Frühjahr ihren Putzfimmel voll aus, auch sonst gibt’s jede Menge Putz rund um den Königssee: Eine Bürgerinitiative kämpft gegen das neue Hotel, Ladenbesitzer gehen sich gegenseitig an die Gurgel, und hoch droben im Steinernen Meer sind allerlei Heimlichtuer auf Skiern unterwegs. Natürlich gibt’s bald einen Toten, und als wäre das nicht genug, muss Holzhammer sich auch noch mit einem wildgewordenen Auerhahn herumschlagen.

Diesmal verlangt Autorin Fredrika Gers alles von ihrem beliebten Haupwachtmeister Holzahmmer ab. Gut, dass ihm auch dieses Mal Christine und Matthias zur Seite stehen und gemeinsam lösen sie den vertrackten Fall.weiterlesen »

Sepp Wurm

Buch-Tipp: Mythos Bier

 von Sepp
Bierprobe in der Privatbrauerei Wieninger

Bayerische Brautradition

Mythos Bier: Geschichte und Geschichten rund ums Bier

Dieses Jahr feiern wir 500 Jahre Bayerisches Reinheitsgebot. Höchste Zeit sich mit der Geschichte des Biers auseinanderzusetzen. Im Plenk Verlag ist dazu ein interessantes Buch erschienen: Mythos Bier – Geschichte und Geschichten rund ums Bier von Paul Werner, Richilde Werner und Karl Nißl.

Die Geschichte des Bieres ist ein wichtiges Kapitel in der Geschichte der Menschheit, sie ist aber auch ein Blick in die menschliche Seele, ihre Höhen und Tiefen und ihre dunklen Abgründe.
Bier ist in Bayern mehr als ein Nationalgetränk, es ist ein Stammesabzeichen, ein genetischer Fingerabdruck, ein flüssiges Synonym – sozusagen die Muttermilch der Bayern. Es gehört zu den Inbegriffen und Signaturen bayerischer Lebensart und Trinkkultur. Und dennoch ist das Bier keine bayerische Erfindung, ist es doch in seinen vielfältigen Vor- und Frühformen schon vor Tausenden von Jahren weit außerhalb von Europa nachzuweisen, im Alten Orient sogar schriftlich bezeugt.

Dieses großzügig und reich bebilderte Buch spannt einen gewaltigen Bogen von den archaischen Anfängen des Bierbrauens bis hin zu den dafür notwendigen Grunderkenntnissen der Mikrobiologie. Eine packende Kultur- und Sozialgeschichte jenes „süffigen Gebräus“, das schließlich einen gigantischen Siegeszug um die ganze Welt antrat. Zu guter Letzt ist es für den Leser auch ein außerordentlich interessantes und auf weite Strecken hoch amüsantes Unterfangen, den vielfältigen Aspekten unseres Bieres nachzugehen – auch ohne grimmigen Bierernst …weiterlesen »

Sabrina Moriggl

© Spargelerzeugerverband Südbayern e.V.

Martina Reinhold ist amtierende Schrobenhausener Spargelkönigin. Die lebenslustige 23-Jährige geht gerne auf Reisen. Eine davon wird sie in die Alpenstadt Bad Reichenhall bringen. Am 2.6.2016 findet am Rathausplatz zum 11. Mal das Spargelfestival statt. Mehrere Gastronomen aus der Region werden aus dem mitgebrachten Schrobenhausener Spargel, der auch vor Ort käuflich zu erwerben sein wird, vielfältige und köstliche Gerichte kreieren. Offiziel „angestochen“ wurde am Viktualienmarkt in München mit Staatsminister Helmut Brunner. Martina II. läutete damit die diesjährige Spargelsasaion ein.

Martina, auf ein Wort: Der Spargel benötigt viel Wärme, durch den Klimawandel schwinden die Übergänge zwischen Frühling und Sommer, es wird heißer und heißer. Ideale Bedingungen für den Spargelanbau? 

„Die Saison beginnt früher, dann muss auch das Stech
ende früher als Johanni (24.6.) sein. Ggf. müssen die Spargelfelder beregnet werden um der Trockenheit entgegen zu wirken und damit nach dem Stechende, der Spargel sich erholen und Nährstoffe in die Rhizome(Wurzel) einlagern kann.“

Flugsandboden, was genau kann ich mir darunter vorstellen?

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Alles andere als sandig: Spargelcremesuppe mit Schwarzbrot Croutons und Sahne.

„Vor Urzeiten wurde ein feiner Sand mit einem bestimmten Lehm- und Schluffanteil durch Stürme angetragen. Im Schrobenhausener Anbaugebiet beträgt dieser Anteil ca. 20%, der für den besonderen nussigen Geschmack des Schrobenhausener Spargels verantwortlich ist.“

Oha. Sag mal Martina, Du stammst selbst aus einem Spargelbetrieb – tut Dir manchmal der Rücken vom Stechen der Spargelstangen weh?

„Anfangs ja, aber daran gewöhnt man sich dann. Wir auf unserem Hof stechen maximal in Spitzenzeiten 4 Stunden in der früh. Das ist dann auch für Frauen machbar.“

Klingt trotzdem ziemlich anstrengend. Spargel wird nach wie vor per Hand gestochen, der Arbeitsaufwand macht rund 50% der Kosten aus. Derzeit wird eine maschinelle Ernte erprobt. Zwar bliebe dadurch mehr Ertrag hängen, aber die Arbeitsplätze würden sich verflüchtigen. Fluch oder Segen?

„Es werden derzeit Erntehilfen wie z.B. Spargelspinnen eingesetzt welche die Arbeit erleichtern. Dennoch wird man in naher Zukunft den Arbeitsaufwand nicht wesentlich verringern können. Der Ertrag einer Spargelanlage wird durch die maschinelle Ernte nicht mehr, nur die Stundenleistung steigt. Sollte sich die maschinelle Ernte durchsetzen, dann kann man sicherlich davon ausgehen, dass es weniger Arbeitsplätze gibt. Dies würde vor allem osteuropäische Arbeitskräfte treffen.“weiterlesen »

Rosi Fürmann

Der Kirchweihmarkt in Anger

 von Rosi Fürmann
die Kirche Maria Himmelfahrt von Anger, dem "schönsten Dorf in meinem Königreiche", wie es König Ludwig nannte, mit dem Hochstaufen und Zwiesel im Hintergrund, Berchtesgadener Land, Rupertiwinkel, Oberbayern

Die Kirche Maria Himmelfahrt von Anger, dem „schönsten Dorf in meinem Königreiche“, wie es König Ludwig nannte, mit dem Hochstaufen und Zwiesel im Hintergrund – Rupertwinkel im Berchtesgadener Land – Foto: © RoHa-Fotothek Fürmann

„A richtiger Kirtag dauert bis zum Irtag“  – Kirchweih in Anger am 4. Sonntag nach Ostern

Verkaufsbude bei der traditionellen Kirchweih in Anger, Rupertiwinkel, Berchtesgadener Land, Oberbayern, Deutschland

Verkaufsbude bei der traditionellen Kirchweih in Anger mit der Kirchweihfahne am Kirchturm im Hintergrund – Rupertiwinkel im Berchtesgadener Land – Foto: © RoHa-Fotothek Fürmann

Bis zum Jahr 1866 galt es in jedem Dorf mit Kirche die Kirchweih am Sonntag vor oder nach dem überlieferten Weihetag zu feiern und falls dieser nicht bekannt am Patrozinium. An diese Kirchweih schloss sich oft das Recht auf einen Markt an – den Kirchweih- oder Jahrmarkt, bei dem es allerlei zum Leben Notwendiges zu kaufen gab und sich beim Kirchweihtanz so manches Paar fand. Fast das ganze Jahr über gab es in der Nachbarschaft eine kräftig zu feiernde Kirchweih, die sich keiner entgehen ließ. Da man mindestens bis zum“Irtag“ (Dienstag) feierte, ja mancherorts sogar bis zum „Migga“ (Mittwoch), fielen viele Arbeitstage diesem überschwänglichen Brauch zum Opfer.  In Jahr 1866 erging deshalb auch für Bayern der königliche Erlass, den bereits vom habsburgischen Kaiser Joseph II am 11. September 1786 für den 3. Sonntag im Oktober festgelegten Termin zu übernehmen.weiterlesen »

Sepp Wurm

Ganghofersonntag am 24. April 2016

 von Sepp
Ganghofer Sonntag in Berchtesgaden

Ganghofersonntag in Berchtesgaden

Am Sonntag, den 24. April 2016 heißt es wieder Bummeln, einkaufen, plauschen und an den Marktständen nach Raritäten suchen im Zentrum Berchtesgadens. Es ist Ganghofersonntag!

Jahr für Jahr freuen sich Einheimische und Gäste auf den Ganghofersonntag, den traditionellen verkaufsoffenen Marktsonntag benannt nach dem Heimatschriftsteller Ludwig Ganghofer. Die Geschäfte in der Fußgängerzone Berchtesgaden haben von 11 Uhr bis 16 Uhr geöffnet und erwarten Euch mit großer Auswahl an aktuellen Trends, Formen und Farben. Eingehende Beratung und persönlicher Service werden natürlich auch am Ganghofer-Sonntag groß geschrieben. Die besonderen Ganghofer-Sonntags-Angebote machen zusätzlich Freude. In bekannt guter Weise sorgen die Wirtshäuser, Cafès und Biergärten für das leibliche Wohl. Am Standlmarkt gibt es ein bunt gemischtes Angebot: Trockengestecke, Keramikwaren, Kerzen, Strohtiere, Teppiche und vieles mehr. Daneben gibt es Spitze und Wolle, Backwaren und Speck, frisches Saisongemüse und Obst. Die Trachtenkapelle Anger-Högwörth unterhält die Besucher in der Berchtesgadener Fußgängerzone von 11 bis 13 Uhr.

Flanieren in der Fußgängerzone Berchtesgaden

Flanieren in der Fußgängerzone Berchtesgaden

Berchtesgaden ist immer einen Besuch wert und erst recht am Ganghofersonntag, Euer Sepp

Sepp Wurm

TV-Tipp: Untersberg – Sagenreiche Natur

 von Sepp
Der Untersberg

Der Untersberg

Der Untersberg: Sagenreichster Berg der Alpen

Der Untersberg gilt als der sagenreichste Berg der Alpen – zahlreiche Mythen ranken sich um den Berg und besonders um seine Höhlen.  Der freistehende Gebirgsstock zwischen Salzburg und dem Berchtesgadener Land gilt bei den Einheimischen als Wunderberg.

Die Dokumentation „Untersberg – Sagenreiche Natur“ stellt unverwechselbare Menschen und ihre Geschichten vom Berg vor. und gewähren Einblick in ein vom Berg geprägtes Leben. Es sind unaufgeregte und bescheidene Menschen, die gelernt haben in und mit der Natur zu leben: Sennerinnen und Höhlenforscher, Skitourengeher und Kletterer. Länger als ein Jahr waren Thomas Rilk und Bernd Seidel für die Dokumentation der ORF-Sendung Universum am schwer begehbaren Massiv des Untersbergs unterwegs. Denn erst im Wechsel der Jahreszeiten wird die vielfältige Bedeutung des Berges für die Lebensgrundlage der hier angesiedelten Menschen klar.

Eine halbe Million Menschen im Jahr besucht den Untersberg. Argwöhnisch werden die menschlichen Eindringlinge von den größten Vögeln Mitteleuropas betrachtet: den vom Aussterben bedrohten Gänsegeiern. Die riesigen Greifvögel wurden vor einigen Jahren von Zoologen des nahe gelegenen Salzburger Zoos am Untersberg wieder angesiedelt und nisten nun in den steilen Felswänden. Das „Universum“-Team begleitete den erfahrenen Gänsegeier-Experten Ralf Bögel auf seinem Weg über die Almböden bei der Arbeit. Durch moderne Technik ist es ihm möglich, die Flugbewegungen der großen Greifvögel zu verfolgen. Die Geier werden mit GPS-Sendern ausgestattet, mittels derer die Positionen der Vögel bestimmt und an die Wissenschafter weitergegeben werden kann.weiterlesen »

Rosi Fürmann
die Marienwallfahrtskirche Klobenstein in Kössen in Tirol, Österreich - Austria

Die Marienwallfahrtskirche Klobenstein in Kössen in Tirol, Österreich – Austria – Foto © RoHa-Fototeh Fürmann

Der Klobenstein im benachbarten Österreich – Kössen in Tirol

Bitte vormerken: Ein Ausflugsziel zum Abkühlen für einen „kommenden heißen Tag des Sommers“  – die Marienwallfahrtskirche Klobenstein an der Tiroler Ache.

Der „Schmugglerweg“ – Ausgangspunkt Parkplatz an der Geigelsteinbahn (Schleching – Chiemgau) führt über die Grenze ins benachbarte Österreich (Tirol) und bringt den Wanderer auf Höhe der Entenlochklamm (Tiroler Ache) an die Marienwallfahrtskirche Klobenstein. Der Name des heute als Wanderweg ausgeschilderten Weges stammt aus der Zeit, als man sich mit dem Schmuggeln von allerlei Waren über die Grenze ein Zubrot verdienen konnte und dazu diesen Weg benutzte.

über die Talenge - das Entenloch - (Großache - Kössener Ache - Tiroler Ache) führt der sogenannte Schmugglerweg, ein wunderbarer Wanderweg von Klobenstein nach Schleching

über die Talenge – das Entenloch – (Großache – Kössener Ache – Tiroler Ache) führt der sogenannte Schmugglerweg, ein wunderbarer Wanderweg von Klobenstein nach Schleching – Foto © RoHa-Fotothek Fürmann

Auf einer schwindelerregend hohen Hängebrücke quert man die Ache, in der der Wanderer die müden Füße kühlen kann und sieht dann schon das Ziel mit der abendteuerlich an die Felswand gebauten Marienwallfahrtskirche „Klobenstein“.weiterlesen »