Brauchtum & Kultur
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5. Dezember 2014 um 09:53 von Sepp

Hans Stangassinger liest die „Heilige Nacht“

Die Wintervortragsreihe des Nationalparks Berchtesgaden geht in die zweite Runde: Am Mittwoch, den 10. Dezember, liest Nationalpark-Mitarbeiter Hans Stanggassinger im Haus der Berge die Heilige Nacht von Ludwig Thoma.

Hans Stanggassinger liest die Heilige Nacht von Ludwig Thoma

Hans Stanggassinger liest die Heilige Nacht von Ludwig Thoma

Begleitet wird die Lesung von der 17-jährigen Marina Plereiter aus Inzell mit Harfe und Gesang. Die Veranstaltung beginnt um 19:00 Uhr im Nationalparkzentrum Haus der Berge, Hanielstraße 7 in Berchtesgaden. Der Eintritt ist frei.

 

Pressemitteilung Nationalpark Berchtesgaden

Naturerlebnisse
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4. Dezember 2014 um 10:25 von Ann-Kathrin

Der Winter und der Schnee lässt zwar gerade etwas auf sich warten, wobei ich da ehrlich gesagt zugeben muss, dass mir das sehr taugt. Warum? Ich bin unmotorisiert und muss vieles zu Fuß gehen, beispielsweise zur Arbeit eine bis eineinhalb Stunden, bei Schnee und Glatteis wird das wohl länger dauern. Klar, es gibt Buslinien, aber die fahren abends nicht mehr…

 

Genug Selbstmitleid! Jetzt komme ich zur schönen Seite des Winters und einer meiner Lieblingsplätze. Ein Geheimtipp ist er sicherlich nicht: der Kehlstein (1837m). Im Sommer tummeln sich sehr seeeehr viele Besucher, die mit der Buslinie und dem Aufzug das Kehlsteinhaus besichtigen und die Aussicht genießen. Im Winter herrscht hier oben das Gegenteil. Die Buslinie wurde schon im Oktober eingestellt und eine Bewirtung des Kehlsteinhauses findet auch nicht mehr statt.

 

Bitte beachtet: Die Kehlsteinstraße ist auch außerhalb der Busfahrzeiten für Fußgänger gesperrt, besonders die Lawinengefahr macht die Strecke im Winter extrem gefährlich! Der sichere Aufstieg zum Kehlsteinhaus führt über den Ofnerboden an der Rofeld-Panoramastraße!

Blick zum Watzmann und Schönau

Blick zum Watzmann und Schönau

Nebelschleier über dem Königssee

Nebelschleier über dem Königssee

Blick zum Watzmann

Blick zum Watzmann

tolle Winterstimmung

tolle Winterstimmung

Obwohl es diesen Winter noch kaum geschneit hat, liegt in den Hochlagen der Berchtesgadener Berg schon etwas Schnee. Sind die Temperaturen mild, so reicht es, mit einfachen Wanderschuhen und Trekkingstöcken mit Wintertellern unterwegs zu sein. Falls man sich unsicher ist, bessser Spikes oder Schneeschuhe mitnehmen.

 

Es ist noch früh am Morgen und ich habe meine Lampe vergessen. Allerdings gehört im Winter eine Lampe oder Stirnlampe sowieso zum Standard, da es wirklich sehr früh dunkel wird. Sobald die Baumgrenzen überschritten ist, bieten sich atemberaubende Ausblicke. Einfach faszinierend! (weiterlesen…)

Naturerlebnisse
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3. Dezember 2014 um 12:03 von Toni Wegscheider

Die Wiederansiedlung der Berchtesgadener Steinböcke

Auf einer sommerlichen Wanderung durch das Hagengebirge kann man in gewissen Gegenden eine Begegnung mit Steinböcken fast garantieren. Allerdings war das beileibe nicht immer so. Die ursprüngliche Population dieser beeindruckenden Wildziegen wurde bereits im ausgehenden Mittelalter massiv durch offizielle Jagd und Wilderei gleichermaßen reduziert. Der Steinbock galt als „wandelnde Apotheke“ und unter anderem seinem Gehörn, den Magensteinen und dem Herzkreuz, einer kreuzförmig verknöcherten Sehne am Herzen, wurden allerlei Wunderwirkungen nachgesagt.

Steinbock im Hagengebirge

Steinbock im Hagengebirge

Die Auseinandersetzungen zwischen Jägern und Wilderern um diese begehrte Beute gipfelten so oft in Blutvergießen und Morden aus dem Hinterhalt, dass letztlich ein Salzburger Erzbischof den Totalabschuss der Steinböcke befahl, um den Gewalttätigkeiten ein Ende zu setzen.

 

Beginn der aufwändigen Wiederansiedlung

Erst im Jahr 1920 wurde im Salzburger Blühnbachtal der Versuch gestartet, dieses Wild wieder im Hagengebirge heimisch zu machen. Auf deutscher Seite begann die Wiederansiedlung im Jahr 1936 auf einen Erlass von „Reichsjägermeister“ Herman Göring hin, der dieses „urdeutsche Wild“ wieder heimisch machen und letztlich auch wieder erlegen wollte. Mit immensem finanziellem und personellem Aufwand wurde in der Nähe der Wasseralm in der Röth ein 15 Hektar großes Gehege errichtet, und sogar eine eigene Seilbahn zum Transport der Tiere von der hinteren Fischunkelalm hinauf zum Landtalsteig gebaut. (weiterlesen…)

Ausflugtipps
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3. Dezember 2014 um 11:03 von Sepp

Route um Route für den guten Zweck

Insgesamt zwölf Mannschaften stellten sich der sportlichen Herausforderung und kletterten 24 Stunden ununterbrochen, um Spenden zu sammeln.

Ein Soldat beim erklimmen der Kletterwand beim Einzelklettern

Ein Soldat beim erklimmen der Kletterwand beim Einzelklettern

Zum vierten Mal in Folge veranstaltete der Deutsche Alpen Verein (DAV) zusammen mit der Gebirgsjägerbrigade 23 aus Bad Reichenhall ein 24 Stunden-Spendenklettern. Pünktlich zur Vorweihnachtszeit kletterten zivile und militärische Mannschaften als ob es kein Morgen gäbe und sammelten so Spenden für wohltätige Zwecke. Mit 1.125 gekletterten Routen ging das Team der „Nobodys“ als Sieger hervor, gefolgt von der Steuerkanzlei Martin Schwab mit 964 Routen und dem Gebirgspionierbataillon 8 aus Ingolstadt, das mit 889 gekletterten Routen Rang drei belegte.

Die Mannschaften in vollem Einsatz beim 24-Stunden-Spendenklettern

Die Mannschaften in vollem Einsatz beim 24-Stunden-Spendenklettern

Im Vorfeld der Veranstaltung hatte die Grippewelle um sich geschlagen, sodass einige Teilnehmer ausfielen. Trotzdem kletterten die Teams insgesamt fast 10.000 Routen. Der Einsatz und das Durchhaltevermögen der fleißigen Kletterer wurden von den Sponsoren entsprechend belohnt. Am Ende der Veranstaltung kam eine Spendensumme von etwa 15.000 Euro zusammen, die schließlich wohltätigen Zwecken und sozialen Einrichtungen zu Gute kommen wird.

Der Sieger des Einzelkletterns, Feldwebel Wagner, beim Klettern der Finalroute.

Der Sieger des Einzelkletterns, Feldwebel Wagner, beim Klettern der Finalroute.

Um Punkt 16 Uhr am Freitagnachmittag läutete der Schirmherr der Veranstaltung, der Kommandeur der Gebirgsjägerbrigade 23, General Michael Matz, zusammen mit dem 1. Vorsitzenden der DAV-Sektion Berchtesgaden, Beppo Maltan, das 24  Stunden- Spendenklettern ein. (weiterlesen…)

Brauchtum & Kultur
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1. Dezember 2014 um 14:36 von Sepp

Die Konzertrotunde

Die Konzertrotunde ist die Spielstätte und Heimat für die Kurmusik mit der Bad Reichenhaller Philharmonie und ihren Ensembles.

Die Konzertrotunde: Heimat der Bad Reichenhaller Philharmonie

Die Konzertrotunde: Heimat der Bad Reichenhaller Philharmonie

Seit dem 19. Jahrhundert wird diese Tradition im Bayerischen Staatsbad gepflegt. Die Bad Reichenhaller Philharmonie ist inzwischen das einzige ganzjährig spielende Kurorchester weltweit. Gäste schätzen die leichten Unterhaltungskonzerte in edlem Ambiente, flanieren anschließend durch den Kurgarten oder spazieren beschwingt weiter zum Einkaufsbummel in die Fußgängerzone.

Einkaufsbummelim winterlichen Bad Reichenhall

Einkaufsbummelim winterlichen Bad Reichenhall

Die denkmalgeschützte Konzertrotunde hat nach der Renovierung an Qualität und Atmosphäre gewonnen. Die Bühne wurde extra für die Philarmonische Kurmusik vergrößert. Hier stehen 300 bis maximal 400 Zuschauerplätze zur Verfügung. Über 350 Konzerte spielt die Bad Reichenhaller Philharmonie mit unterschiedlichen Ensembles und Facetten pro Jahr im Rahmen der Kurmusik-Konzertreihe. Besucher wie auch die Philharmonie schätzen die unmittelbare Nähe, den Austausch und das interaktive Miteinander, das bei den Konzerten in der Konzertrotunde herrscht. Darüber hinaus erlebt man im Rahmen der Kurmusik auch über 60 Konzerte von Kapellen, Chören und Orchestern aus der Region.

 

Das Königliche Kurhaus

Das Königliche Kurhaus ist mit seiner barock-prunkvollen Anmutung für Empfänge, Kongresse, Tagungen, Hochzeiten und Konzerte bestens geeignet. Seit 2005 finden hier die Philharmonischen Musiktage statt.

Das Königliche Kurhaus Bad Reichenhall

Das Königliche Kurhaus Bad Reichenhall

Die Kapazität beträgt hier rund 400 Plätze bei aufgebauter Orchester- und Opernvorbühne. Die Brandschutzrichtlinien gemäß Versammlungsstättenverordnung konnten erfolgreich umgesetzt werden. Das Königliche Kurhaus wird neben Konzerten vor allem für Tagungen, Kongresse, Präsentationen und Empfänge genutzt. Im Sommer wird die International Summer School der Alpen Klassik weiter im Königlichen Kurhaus ihre Übungsräume und Kurse haben, ebenso werden weiterhin einzelne Sonderkonzerte der Bad Reichenhaller Philharmonie im Königlichen Kurhaus stattfinden. (weiterlesen…)

Brauchtum & Kultur
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30. November 2014 um 00:18 von Lisa

Eigentlich finde ich es ja nett, dass der Berchtesgadener Künstlerbund mit seinen Jahresausstellungen nomadisch von einem Ort zum anderen herumzieht. Denn auf diese Weise kann ich auch immer neue Orte und Räumlichkeiten in Berchtesgaden kennenlernen. Vom Kongresshaus über das Heimatmuseum im Schloss Adelsheim bis zum Badhaus der Familie Dinter am Fürstensteinweg und dieses Jahr die Galerie am Schloss von Jens Knüppel.

 

Auf drei Ebenen sind die Werke ausgestellt, von denen ich wieder nur ganz subjektiv ein paar herausheben kann, für alle reicht mein Platz nicht. Ich bin ja ein Fan von Siegfried Gruber, der wieder zwei seiner herrlichen Landschaftsbilder in Öl ausstellt, daneben eine Serie mit übermalten Radierungen, aus denen er Farben, Figuren und Formen herausarbeitet. Elisabeth Sebold beeindruckt mit ausdrucksstarken Kopfskulpturen, aus Gips und Keramik gearbeitet. Ihre auf Holz gemalten Memory-Bilder stellen Bergmotive mit Kletterern dar, weißgrundig, Ton in Ton, wunderbare Ensembles, in denen man immer wieder neue Details entdeckt.

 

Petra Schwenzfeier hat mit ihren Vogelminiaturen von Dohlen, Kolkrabe und Spatz gleich die meisten roten Punkte abgeräumt. Am Ende der Vernissage war nur noch der Spatz übrig, die Rabenvögel alle verkauft. Ebenso Walter Ziegler mit seinen Schalen aus Eibe und Esche, deren feine Maserungen der Künstler aus dem Holz herausgearbeitet hat.

 

Dass auf Friedrich Schelles Bild “Nebelstimmung” die Watzmannfrau höher ist als ihr Mann und der Künstler in einem anderen Bild die Geiger-Ruine romantisch stilisiert hat, ist als Triumph der künstlerischen Freiheit und Reminiszenz an die Malerei des 19. Jahrhunderts zu sehen, und hat auf jeden Fall seinen Reiz.

 

Galerist Jens Knüppel bietet all diesen Werken einen Raum und hat auch schon Einzel- und Gruppenausstellungen Berchtesgadener Künstler in dem Jahr seit Eröffnung seiner Galerie organisiert. Die jetzige Ausstellung ist jeweils Donnerstag bis Sonntag von 15 – 17 Uhr, Samstag und Sonntag auch von 10 – 12 Uhr zu sehen. 5. und 6. Dezember geschlossen. Der Eingang zur Galerie ist am Doktorberg.

Ausflugtipps
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27. November 2014 um 23:33 von Ann-Kathrin

Serotonin zum Essen! Nicht zu unrecht sagt man Schokolade macht glücklich. Es ist bewiesen worden, dass man einen leichten Mangel an Serotonin durch kakaohaltige Produkte erhöhen kann. Ich habe einen Ort gefunden in dem es Glückshorme in den außergewöhnlichsten und edelsten Geschmäckern gibt.

Heute, 27. November 2014, war die Eröffnung einer Filalie der internationalen Schokoladenmanufaktur Braunpunkt. Andrea Koller erwartet mich schon im Geschäft und führt mich ein in die edle Welt der Schokolade. Dass man hier keine Standard Milchschokolade wie vom nächsten Supermarkt bekommt ist gleich auf dem ersten Blick klar! Andrea ist gelernte Konditorin und somit eine Fachfrau wenn es um kompetente Beratung geht. Ich lernte sie erst vor zwei Monaten kennen, aber wir verstanden uns auf Anhieb. Damals erzählte sie mir davon, dass zur Adventszeit eine Filalie von Braunpunkt in Berchtesgaden im Ortskern eröfnnen wird und wenn alles klappe, wäre sie von Anfang an dabei. Nach jahrelanger Gastronomieerfahrung lehrte sie auch nebenher Kindern, wie man Pralinen herstellt. Dezeit engagiert sie sich auch ehrenamtlich bei der Watzmanntherme als Schwimmlehrerin. Eine Frau, die mit Leidenschaft dabei ist und dies merkt man auch bei der Beratung im Geschäft.

Andrea berät gerne bei der Auswahl

Andrea berät gerne bei der Auswahl

Mein Hauptaugenmerk erhält gleich zu Beginn eine Sardinendose, innen schauen mich tatsächlich Fischaugen an. Aber bei genauerem hinschauen sehe ich, dass es hierbei besonders viel Liebe zum Detail gab. Der Inhalt der Fische ist natürlich Schokolade.

außergewöhnliche Geschenkideen

außergewöhnliche Geschenkideen

Andrea rät mir dazu eine Schokolade mit Brause zu probieren. Eine wahre Geschmacksexplosion. Es bitzelt auf der Zunge und es breitet sich ein angenehmer Geschmack weißer Schokolade aus. Selbstverständlich kann man die verschieden Schokoladen- und Pralinensorten verkosten. (weiterlesen…)

Naturerlebnisse
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27. November 2014 um 16:58 von Sepp

Mehrere Auszeichnungen für das Nationalparkzentrum

„Das Haus der Berge ist ein echter Abräumer, wir freuen uns sehr über die tollen Auszeichnungen und Preise!“ Ulrich Brendel, Leiter des Nationalparkzentrums in Berchtesgaden, hat allen Grund stolz zu sein. Vier bedeutende Auszeichnungen hat das Haus der Berge in den vergangenen Wochen erhalten, für weitere Preise ist das Zentrum nominiert.

Das Haus der Berge | Nationalpark Berchtesgaden

Das Haus der Berge | Nationalpark Berchtesgaden

Höhepunkt war der Gewinn des „FAMAB AWARD 2014“, ein internationaler Architekturpreis für die beste thematische Ausstellung im Wettbewerb. Nach den erfolgreich abgeschlossenen Umbauarbeiten ist die modernisierte Ausstellung „Vertikale Wildnis“ ab Samstag, 29. November, wieder täglich geöffnet. Auch dem Deutschen Rat für Formgebung (German Design Council) war das Berchtesgadener Nationalparkzentrum eine Auszeichnung wert. In der Kategorie „Interior“ des renommierten „Iconic Award“ erhielt die Ausstellung die Beurteilung „best of best“.

 

Iconic Award © Klaus D. Wolf

Iconic Award © Klaus D. Wolf

Hinzu kommen eine Auszeichnung in Gold beim „Focus Open Award 2014“, dem internationalen Designpreis des Landes Baden Württemberg, für die herausragende Ausstellungskonzeption sowie eine Bronzemedaille bei den „COMM Awards“ in der Kategorie „Der Raum“. (weiterlesen…)

Brauchtum & Kultur
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27. November 2014 um 10:56 von Sepp

Neu: Adventrundgang durch die Kurstadt

Allem Vorweihnachtsstress zum Trotze gibt es im Bayerischen Staatsbad Bad Reichenhall wundervolle Möglichkeiten zum Durchatmen, Erholen, Verweilen und Genießen.

Advent am Bad Reichenhaller Rathausplatz

Advent am Bad Reichenhaller Rathausplatz

Ein gemütlicher Spaziergang, der die gesamte Stadt zu einem besinnlichen Erlebnis werden lässt. Echte Weihnachtsbäume, geschmückt mit roten Kugeln begleiten uns und weisen den Weg durch die Stadt, zum Christkindlmarkt auf dem Rathausplatz und zu Burg Gruttenstein mit einem herrlichen Ausblick über den Kurort. Weiter zum romantischen Florianiplatz in der historischen Altstadt, durch den wundervoll beleuchteten Königlichen Kurgarten, durch die Reber-Passage, zu Geschäften, Cafés, Restaurants und Angeboten. Am Abend schimmert der ganze Ort im romantischen Lichterzauber.

 

Alpenländisches Adventsingen

Sonntag, 30.11.2014, 19 Uhr St. Nikolaus v. d. Flüe, Bayerisch Gmain. Volksmusik- und Gesangsgruppen aus der Region geben sich ein Stelldichein. Alpenländische, weihnachtliche Weisen werden vielfältig zu Gehör gebracht. (weiterlesen…)

Aktiv & Outdoor
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26. November 2014 um 09:56 von Toni Wegscheider

Die Schneeflächen in den Hochlagen des Untersbergs sind wie immer durchzogen von den Spuren der Gämsen, die hier an der langgezogenen Südwand ihre Einstände haben. Doch zwischen den normalen Fährten herumziehender Tiere, die meist relativ flach und mit geringen Trittabständen verlaufen, finden sich mit dem Fernglas auch immer wieder völlig andere Spuren. Fast in Falllinie ziehen sie sich die Hänge hinauf und hinunter, und mit den etwa einen Meter messenden Abständen zwischen den Abdrücken zeugen sie von den rasanten Verfolgungsjagden der brünftigen Böcke.

Brünftiger Gamsbock

Brünftiger Gamsbock

 

Beginn der Kämpfe

Treffen zwei annähernd gleich große Böcke bei einem Geißrudel aufeinander, so beginnt zuerst ein Zurschaustellen mit gesträubtem Fell, vor allem die Rückenhaare des „Gamsbarts“ werden dabei aufgerichtet. Im Gegensatz zu Stein- oder Rotwild, wo bereits das Gehörn bzw. Geweih Auskunft über Alter und Kondition des Trägers gibt, haben die Krucken der Gämsen keine Statusfunktion. Selbst Böcke die z.B. durch Steinschlag ein oder gleich beide Hörner verloren haben, können in der Brunft bei ansonsten guter Verfassung zum Zug kommen. (weiterlesen…)

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