St. Bartholomä am Königssee

Berchtesgadener Land Blog

Sepp Wurm

Streckenneuheiten beim RupertusThermen-Lauf

 von Sepp
RupertusThermen-Lauf Bad Reichenhall

RupertusThermen-Lauf Bad Reichenhall

Der elfte RupertusThermen-Lauf

Am 26. August 2017 findet in der Alpenstadt Bad Reichenhall der elfte RupertusThermen-Lauf statt. Die Distanzen bleiben zwar mit dem amtlich vermessenen Halbmarathon und der 10-Kilometer-Strecke, sowie dem 5-Kilometer- und dem Kinderlauf gleich, einige Neuerungen gibt es dennoch, wie der Veranstalter TSV 1862 vermeldet. Als Sternstundenbotschafter wird Kletterprofi Alexander Huber erwartet.

„Der 5-Kilometer-Volkslauf war von Anfang an für all jene gedacht, die in den Laufsport reinschnuppern wollen und für die die Zeit nebensächlich ist. Deswegen haben wir hier lediglich alphabetisch sortierte Einlauflisten geführt. Die Distanz ist immer beliebter geworden, im ersten Jahr hatten wir hier 49 Meldungen, im letzten Jahr schon 136, darunter etliche Nordic Walker“, erklärt Martin Dufter vom Organisationsteam.

5 Kilometer Nordic Walker beim RupertusThermen Lauf

5 Kilometer Nordic Walker beim RupertusThermen Lauf

Unter den Teilnehmern waren allerdings zunehmend auch wirklich schnelle und ehrgeizige Sportler. Um ihnen gerecht zu werden, gibt es heuer erstmals zusätzlich einen 5-Kilometer Wertungslauf, so Dufter. Die Altersklassenwertung erfolgt, wie auf den anderen Distanzen auch, in 10-Jahresschritten.

Auch beim X-tension Kinderlauf ändert sich in diesem Jahr etwas. Bis dato gab es eine 800-Meter-Schleife für die jüngsten Jahrgänge und eine 1,2 Kilometer-Runde für die älteren Kinder. Martin Dufter: „Wir haben festgestellt, dass alle Kinder damit unterfordert waren.“ Deswegen laufen ab diesem Jahr die Jahrgänge 2006 bis 2011 alle zusammen die 1,2 Kilometerstrecke. Sie verläuft wie gehabt durch den Rupertuspark. Gewertet wird in den Klassen U8, U10 und U12. Die älteren Jungen und Mädchen der Jahrgänge 2005 und 2004 dürfen auf der 5- Kilometerstrecke an den Start gehen, wahlweise mit oder ohne Wertung.

Die Sternstunden schicken Botschafter Alexander Huber

Was auch bei der elften Auflage des RupertusThermen-Laufes wieder eine Rolle spielen wird, ist der karitative Gedanke. Erneut wird eine große Tombola mit wertvollen Preisen veranstaltet. Der Reinerlös geht zu 100 Prozent an die Aktion Sternstunden e.V.. Lose für die Tombola können bei der Onlineanmeldung bereits bestellt oder am Wettkampftag für 2,50 Euro vor Ort erworben werden. 2017 konnten 1.700 Euro für den guten Zweck gesammelt werden. „Wir freuen uns ganz besonders, dass heuer Kletterprofi Alexander Huber von den Huberbuam als Sternstunden-Botschafter die Patenschaft für den Kinderlauf übernimmt“, verrät Martin Dufter.weiterlesen »

Sepp Wurm

Der Laufener Landweizen

 von Sepp
Bio-Landwirt Manfred Eisl inmitten seines Laufener Landweizen-Feldes

Bio-Landwirt Manfred Eisl inmitten seines Laufener Landweizen-Feldes

Ein besonderes Korn aus dem Rupertiwinkel: Der Laufener Landweizen

Der Laufener Landweizen ist eine regionale Weizensorte aus dem bayerisch-österreichischen Grenzgebiet des Rupertiwinkels und des westlichen Flachgaus, wo er vor gut zwanzig Jahren wiederentdeckt wurde. Aktuell erfährt der Landweizen einen deutlichen Aufschwung. Immer mehr Landwirte und Verarbeiter interessieren sich für ihn. Er gilt derzeit als die einzige bekannte Landweizensorte unserer Heimat und soll nun im Rahmen eines Projekts als Marke bekannt gemacht und etabliert werden.

Die wiederentdeckte Weizensorte Laufener Landweizen ist ein besonderes Korn. Das wurde am 11. Juli 2017, bei der Vorstellung der Ergebnisse aus dem EuRegio- Projekt „Laufener Landweizen“ deutlich. Der 2. Runde Tisch fand in Laufen unter Anwesenheit von Landwirten, Bäckern, Müllern, Vermarktern und regionalen Akteuren statt. Eingeladen hatte die Bayerische Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege (ANL) gemeinsam mit der Biosphärenregion Berchtesgadener Land und dem österreichischen Bioverband Bio Austria.

Ziel des Projektes ist es, den Laufener Landweizen in der Region als eigene Marke zu etablieren. „Der Laufener Landweizen ist nicht nur eine Abwechslung in unserer Landschaft, er steht für biologischen Anbau, Artenreichtum und jetzt ist er auch noch gesund – was will man mehr?“ fasste Projektleiter Dr. Wolfram Adelmann Projektergebnisse zusammen. Gleich mehrere gesunde Inhaltsstoffe sind absolute Spitze. „Der Laufener Landweizen ist ein Juwel für die Ernährung!“, so die Ernährungswissenschaftlerin Gabriele Pfeffer über die ersten vorliegenden Ergebnisse. „Wir haben Spitzenwerte bei den Carotinoiden gemessen – den zwölffachen Wert gegenüber Standardweizen!“ Aber auch Silicium, essentielle Aminosäuren und weitere gesundheitsförderliche Inhaltsstoffe sind deutlich erhöht. In modernen Sorten sind diese zu Gunsten des höheren Ertrags verloren gegangen.weiterlesen »

Bischofswiesen, 05:50 Uhr – der Wecker klingelt. Obwohl der Wetterbericht kein typisches Sommer-Sonnen-Wetter vorhersagte und auch der Blick aus dem Fenster von einer durchgezogenen Quellwolkenschicht getrübt ist, mache ich mich auf den Weg nach Ramsau. Das Ziel stellt heute der Steinberg im Hochkaltergebirge dar. Da ich bislang selten von solcher Tour gelesen oder gehört habe, möchte ich mich nun selbst kundig machen, was es mit diesem Steinberg auf sich hat.

Ich starte am Parkplatz Hintersee – Seeklause, wo ich auch gleich eine gelbe Beschilderung des Steinbergs ersichten kann. Da dieser mit schwarzer Markierung versehen ist, bin ich schon gespannt was mich erwarten wird.

Zunächst laufe ich (wie so oft) eine Zeit lang auf einer Forststraße hinauf auf bekannten Wegen. Die Forststraße ist breit ausgebaut und bietet auch MountainbikerInnen die Option, eine Teilstrecke mit dem Fahrrad zurücklegen zu können.

Aufgrund meines frühen Aufbrechens befinde ich mich allein auf den, mich umliegenden Pfaden in Richtung Schärtenalm. Diese erreiche ich nach vierzig Minuten um von dort aus weiter zur Blauseishütte zu laufen. Nach weiteren zehn Minuten und dem Passieren einer Holzbrücke erreiche ich den linksgerichteten Einstieg zur Blaueishütte, welcher ebenfalls markiert ist. Von nun an verändert sich auch die Beschaffenheit des Weges von einer Forststraße hin zu einem verwurzelten, steinigen und treppenlastigen Steig. Da es in der Nacht ausgiebig geregnet hat, sind die Steine und Wurzeln feucht – Vorsicht! Insbesondere im Hochkaltergebirge verwandelt sich der Untergrund wegen seiner Vielfalt von Wurzeln, Erde und Schotter gerne einmal zu einer ungewollten Rutschpartie. Als ich die Blaueishütte erreiche, informiert mich eine weitere Beschilderung über die verbleibende Zeit der Steinberg-Route. Da solche Zeitangaben aufgrund von Durchschnittswerten im Bergauf- sowie abgehen erstellt werden, halbiere ich auch heute wieder solche Information um einschätzen zu können, wie viel Zeit ich noch zum Erreichen des Gipfels benötigen werde. In knapp fünfundvierzig Minuten müsste ich also am Gipfel stehen – mal sehen!

Der Weg bleibt weiterhin anspruchsvoll und konzentrationswürdig. Nun entdecke ich auch einige KletterInnen, die sich auf ihren Weg machen. Viele Klettergruppen oder auch BergwachtanwärterInnern nutzen immer wieder die natürlichen Optionen im Kaltergebiet um ihrer Passion nachzugehen und/ oder zu trainieren. Hinauf zum Steinberg folgt mir jedoch niemand. Felsplatten und ein schotterbehafteter Pfad liegen nun vor mir. Da die Temperatur mittlerweile gestiegen ist, bin ich froh über mein frühes Starten der Tour. Auch spendet mir die Umgebung durch hohe Felswände ausreichend Schatten vor der, etwas zurückhaltenden Sonne. Im Hochsommer eine optimale Lösung für Hochtouren, die nicht von der Sonne beherrscht werden.

Ich geniesse beim Herauflaufen den Ausblick, der sich mir bietet: Unter mir die Blaueishütte – noch weiter unten der Hintersee. Über mir ragt die Schärtenspitze hervor; als ich mich umdrehe erstreckt sich das dominante Hochkaltermassiv in meinem Blickfeld. Vor meinen Augen erblicke ich bereits den Steinberg.

Blaueishütte und Hintersee

Blick zum Hochkaltermassivweiterlesen »

Ann-Katrin
Gipfel Hirschwieskopf mit Watzmann-Südspitze © Ann-Kathrin Helbig

Gipfel Hirschwieskopf mit Watzmann-Südspitze © Ann-Kathrin Helbig

Oder: Wenn du dich so wohl am Berg fühlst, dass du einschläfst und dir einen ziemlich unschönen Sonnenbrand zuziehst.

So geschehen vor Kurzem auf dem Hirschwieskopf. Der Hirschwieskopf ist der südlichste Gipfel im Watzmann-Massiv und einer meiner liebsten Plätze im Nationalpark Berchtesgaden. Dieser 2000er ist meiner Meinung nach einer der einfachsten zu erklimmbaren 2000er in den Berchtesgadener Bergen. Allerdings muss dazu erwähnt sein, dass er technisch nicht schwer ist, aber eine starke Kondition vom Bergwanderer erfordert wird. Am schnellsten kommt man zum Hirschwieskopf von der Wimbachbrücke im Bergsteigerdorf Ramsau. Dort empfiehlt sich auch die Besichtigung der beeindruckenden Wimbachklamm.

Von dort aus muss man möglichst schnellen Schrittes zur Wimbachgrieshütte wandern. Der Weg durch das Wimbachgries ist lang, aber weist nur wenig Steigung auf. Für diese Tour starte ich auch gerne sehr früh am Morgen, denn dann knallt im Hochsommer die Sonne noch nicht so stark. Laut Wegeschild braucht man 3 Stunden bis zur Wimbachgrieshütte. An diesem Tag brauche ich 1:15 Std., denn der gute Kuchen in der Wimbachgrieshütte lockt mich. Dort gibt es tatsächlich einen glutenfreien Kuchen und der schmeckt köstlich! Von der Wimbachgrieshütte ist nun der Hirschwieskopf gut erkennbar. Wenn man in das Ende des Wimbachtales schaut, so sieht man mittig eine Senke (das ist der Trischüblpass, der Übergang zum Königssee) und links davon ein schroffer Berg, der aussieht als hätte man ihm die Spitze abgeschnitten – wie von einem Eierköpfer 😀 Das ist der Hirschwieskopf!weiterlesen »

Isabel

Natur-Erlebnisweg in Bischofswiesen

Natur-Erlebnisweg in Bischofswiesen

Heute nehme ich euch auf einen botanischen Spaziergang mit. Der neue Natur-Erlebnisweg in Bischofswiesen wurde heute Vormittag offiziell mit einer kleinen Feier eröffnet. Das nehme ich gleich zum Anlass, den Weg selbst zu erkunden.

Los geht’s am Parkplatz Aschauerweiher an der ersten Tafel mit Übersichtskarte und Infos zum Weg. Meine erste Station gleich gegenüber ist die Infotafel „Lebensraum Sumpfwald“ – hier soll ich drei typische Pflanzen finden.

Lebensraum Sumpfwald am Natur-Erlebnisweg Bischofswiesen

Lebensraum Sumpfwald am Natur-Erlebnisweg Bischofswiesen

Irmi Aschauer von der Tourist-Info in Bischofswiesen hat mir gesagt, dass die meisten der Pflanzen in der Nähe der Infotafeln wachsen. Leider ist Ulrike Goßner, Diplom-Geologin und Biologin, die den Weg konzipiert hat, nicht selbst da. Sie hätte ich fragen können, wo genau ich mich umschauen muss. Da der Sumpfwald ein geschütztes Biotop ist und ich weiße Sneaker trage, verzichte ich darauf, ins Unterholz zu kriechen. Die normalerweise leicht zu entdeckenden Sumpfdotterblumen sind wohl schon verblüht. Weiter geht’s, mein Jagdinstinkt ist geweckt, und ich schaue, was ich noch entdecken kann. So bemerke ich die kleine Schnecke, die dekorativ auf einem „Unkraut“ sitzt, und an der ich normalerweise wohl vorbeigegangen wäre.

Schnecke im Sumpfwald am Aschauerweiher

Schnecke im Sumpfwald am Aschauerweiher

Ich entdecke diese lila Schönheit – leider kenne ich die Pflanze nicht, sie schafft es aber in meine Bildergalerie.

Eine lila Schönheit am Natur-Erlebnisweg

Eine lila Schönheit am Natur-Erlebnisweg

Der Weg ist hervorragend ausgeschildert, und ich finde sofort die nächste Station „Lebensraum Tratte“.weiterlesen »

Sepp Wurm
Die neue, frische Erdbeer-Milch von Berchtesgadener Land

Die neue, frische Erdbeer-Milch von Berchtesgadener Land

(Fast) Jeder liebt Erdbeeren! Keine andere Frucht verkörpert so sehr den Sommer. Die Milchwerke Berchtesgadener Land haben jetzt eine neue Erdbeermilch auf den Markt gebracht, die fast wie selbstgemacht schmeckt.

Sie ist nämlich aus Bergbauernmilch und echtem Erdbeersaft hergestellt. Zusätzlich enthält die Erdbeer-Milch eine Extraportion Calcium und Traubenzucker. Besonders praktisch ist die wiederverschließbare Flasche. Dank des handlichen Formats kann man die Milch so überall mitnehmen und auch unterwegs genießen.

Erlesene Erdbeeren und fettreduzierte Milch

Die neue frische Erdbeer-Milch der Pidinger Molkerei ergänzt die beliebten Sorten Schokolade, Banane und Bourbon-Vanille. Wie die bekannten Varianten ist der neue Drink aus frischer Milch der Berg- und Alpenregion ohne Konservierungsstoffe hergestellt. Der Erdbeersaft sorgt für einen natürlichen, fruchtigen Erdbeergeschamck. Als handliche und wiederverschließbare 400 Gramm Kartonflasche ist die neue Erdbeer-Milch ein praktischer Energiespender für unterwegs – ideal für Schule, Arbeit oder Freizeit.

Natürlich auch auf einer Wanderung: Das Bild oben entstand bei einer kleinen Tour am Wochenende zur Mittereisalm.

Euer Sepp

Sepp Wurm

Kochlegenden am Berg

 von Sepp
Das Bergrestaurant auf dem Predigtstuhl

Das Bergrestaurant auf dem Predigtstuhl

Exklusive Abend-Menüs im Bergrestaurant Predigtstuhl

Im Juli und August geben sich jeweils Freitag- und Samstagabend hochkarätige Spitzenköche im Bergrestaurant Predigtstuhl die Ehre und verwöhnen die Gäste mit exklusiven Menüs! Ein unvergesslicher Abend mit feinsten Speisen in 5 Gängen und edlen Weinen in gediegenem Ambiente  mit Traumaussicht.

Die „Kochlegenden am Berg“ starten am kommenden Wochenende (14. und 15. Juli 2017) mit Reinhold Thalhammer, dem Chefkoch des Bergrestaurants auf dem Predigtstuhl, in die erste Runde.
Thalhammer hat in den besten Hauben- und Sterne-Restaurants gearbeitet, unter anderem im Suvretta House in St. Moritz und zuletzt als Küchenchef im bekannten Hotel Angela in Lech am Arlberg. Nun verwöhnt er die Gäste auf dem Hausberg der Alpenstadt Bad Reichenhall. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Kochlegenden zaubert der Koch Gaumenfreuden der besonderen Art.

Reinhold Thalhammer, Chefkoch im Bergrestaurant Predigtstuhl

Reinhold Thalhammer, Chefkoch im Bergrestaurant Predigtstuhl

Der kulinarische Abend beginnt um 18 Uhr mit der Fahrt der Predigtstuhlbahn. Im Bergrestaurant gibt es dann ein exklusives 5-Gänge-Menü mit edlen Weinen, begleitet von traumhaften Sonnenuntergängen und fantastischer Ausssicht. Um 21: 30 bringt Euch die historische Seilbahn nach einem unvergesslichen Abend wieder zurück ins Tal.weiterlesen »

Sepp Wurm

Wenn es Nacht wird auf St. Bartholomä

 von Sepp
Abendruhe an den Bootsgaragen am Königssee

Abendruhe an den Bootsgaragen am Königssee

Berchtesgadener Kulturschmankerl: Die Königsserenade

Wenn Ihr den Königssee und die Halbinsel mit der weltberühmten Wallfahrtskirche St. Bartholomä mal ganz anders erleben wollt, habe ich einen besonderen Tipp für Euch: Die Königsserenade!

Sobald die letzten Schiffe in den Bootsgaragen an der Seelände festmachen, kehrt Ruhe ein am tagsüber so belebten See. Ganz still liegt er da zwischen den steilen Felswänden der Berchtesgadener Alpen: Unser Königssee! Die Halbinsel Hirschau mit der Kirche St. Bartholomä ist dann von der Zivilisation abgeschnitten. Zu Fuß kommt man dort nicht hin (oder nur sehr alpin)! Ihr könnt aber dennoch die unglaubliche Ruhe und Erhabenheit dieses Ortes entdecken: Und zwar bei der Königsserenade, einer abendlichen Erlebnisfahrt über den Königssee!

Die Königsserenade ist ein echtes Berchtesgadener Kulturschmankerl: Schon die Fahrt in die Dämmerung mit dem lautlosen Elektroboot über den spiegelglatten See ist ein echtes Erlebnis. In der Wallfahrtskirche St. Bartholomä auf der Halbinsel Hirschau erwartet euch anschließend ein exclusives Konzert mit Bläsern, Stub’n-Musi und Gesang. In der historischen Gaststätte St. Bartholomä werdet Ihr danach bei musikalischer Begleitung mit einem 4-Gänge-Menü verwöhnt.

Königsserenade: St. Bartholomä am Abend erleben

Königsserenade: St. Bartholomä am Abend erleben

Königsserenade am 14. Juli 2017: Romantische Abendfahrt über den Königssee

Am Freitag, den 14. Juli, habt Ihr die Möglichkeit, im Rahmen der Berchtesgadener Kulturschmankerl den Königssee von seiner schönsten Seite zu erleben. Der Abend wird folgendermaßen ablaufen:weiterlesen »

Sepp Wurm
Die Mordaualm im Bergsteigerdorf Ramsau © BR

Die Mordaualm im Bergsteigerdorf Ramsau © BR

Franz Kuchlbauer und seine schwarzen Alpenschweine

Sie sind äußerst selten und waren in Bayern bereits ausgestorben: Die schwarzen (und gescheckten) Alpenschweine. Bauer Franz Kuchlbauer, der Kederbacher, aus dem Bergsteigerdorf Ramsau hat sich einem Netzwerk angeschlossen, das sich der Zucht und Erhaltung alter Rassen widmet.

Wir machen da mit, weil mir die Sauen gefallen. Zweitens: Weil sie früher da schon mal heimisch waren und dass man solchen Rassen eine Chance gibt, dass sie wieder da heimisch werden dürfen. Und weil es auch neue Wege der Vermarktung gibt, die man probieren kann. Einmal was Rares, wo auch der Verbraucher gewillt ist, dass er mehr zahlt dafür.“ sagt Franz Kuchlbauer, Landwirt und Urenkel des Kederbachers, des legendären Ramsauer Bergsteigers, der als erster die Watzmann-Ostwand durchstieg.

Die Alpenschweine beim Kederbacher auf der Weide © BR

Die Alpenschweine beim Kederbacher auf der Weide © BR

Das schwarze Alpenschwein ist nicht geeignet für eine schnelle Mast im Stall, die Schweine brauchen Auslauf. Ein Teil der Ferkel ist im Sommer auf der Mordaualm, dort oben laufen sie aber nicht frei herum.weiterlesen »

Sepp Wurm
Watzmann-Überschreitung zwischen Mittel- und Südspitze

Watzmann-Überschreitung zwischen Mittel- und Südspitze

Sanierungsarbeiten auf der Watzmann-Überschreitung

Während überall in den Alpen die Berge mehr und mehr erschlossen werden, gibt man in den Berchtesgadener Alpen den Bergen ihre Ursprünglichkeit zurück: Am Watzmann wurden dieses Jahr der 150 Meter Stahlseil und weitere Sicherungen entfernt.

Tausende Bergsteiger – und solche die es gerne sein wollen – überschreiten jedes Jahr den Watzmann auf dem schmalen Grat. Die hochalpine Tour ist eines der Highlights in den Alpen und lockt auch ambitionierte Wanderer, die eigentlich im extremen Gelände nichts verloren haben. Der Nationalpark Berchtesgaden geht nun einen Schritt, der überrascht: Auf dem Grat zwischen Watzmann Hocheck und Südspitze wurden 150 Meter Seil und andere künstliche Sicherungen entfernt. Die Überschreitung des Watzmanns wird damit zukünftig aber nicht unbedingt anspruchsvoller werden: An den schwierigen Stellen werden die Seile und Haken erneuert, an den leichten Gehpassagen werden überflüssige Seile entfernt!

Die Watzmann-Überschreitung: Ein Traum für Bergsteiger

Der Watzmann ist ein Traumziel für Bergsteiger! Die bekannteste Bergtour im legendären Bergmassiv, die Überschreitung der drei Spitzen des Watzmanns, fordert absolute Schwindelfreiheit und Trittsicherheit. Ein Klettersteigset kann man wie bisher bisher nur an einigen Stellen der Überschreitung einsetzen. Die Sicherheit eines solchen Sets ist auf dem schmalen Grat trügerisch: Besonders im Abschnitt zwischen Mittel- und Südspitze gibt es zahlreiche schwierige und ausgesetzte Passagen ohne Sicherungsseil.

Seilsicherung auf der Watzmann-Überschreitung

Seilsicherung auf der Watzmann-Überschreitung

Bergsteiger, die sich auf Gurt und Klettersteigset verlassen, sollten auf dem Watzmann-Grat größte Vorsicht walten lassen: Auf der etwa vier Kilometer langen Strecke zwischen Watzmann Hocheck und Wimbachgries sind gerade mal 700 Meter seilversichert.

Weniger Sicherungen für mehr Sicherheit

Die letzten Jahrzehnte haben gezeigt, dass zusätzliche Sicherungen am Berg nicht unbedingt mehr Sicherheit schaffen. Stattdessen lockt die vermeintliche Sicherheit immer mehr Menschen auf einen Berg, dem sie nicht gewachsen sind. Menschen, die den Mangel an alpiner Erfahrung und bersteigerischem Können mit dem Einsatz eines Klettersteigsets zu kompensieren versuchen.weiterlesen »