St. Bartholomä am Königssee

Berchtesgadener Land Blog

Sepp Wurm

Marktfest Berchtesgaden

 von Sepp
Marktfest Berchtesgaden -Gasthaus  Neuhaus

Marktfest Berchtesgaden -Gasthaus Neuhaus

Am 1. August 2015 ist Marktfest in Berchtesgaden. Das Marktfest in Berchtesgaden ist seit Jahrzehnten ein Höhepunkt im Berchtesgadener Veranstaltungskalender – und natürlich auch dieses Jahr. In der Fußgängerzone könnt ihr bei speziellen Marktfest-Angebote in den Geschäften richtig sparen. Kulinarisch bestens verwöhnt werden ihr  von frühmorgens bis spät in die Nacht an den Schmankerl-Ständen. Fitness-Vorführungen um 15 Uhr und historische Tänze um 14 und 16 Uhr gibt es an der Bühne am Triembachereck zu bestaunen. Wer gerne selber singt, ist um 17 Uhr bei den „Herbstzeitlosen“ im Kurgarten herzlich willkommen. Die große Marktfestparty beginnt ab 17 Uhr,  zuerst zünftig-bayerisch mit dem Oxn Augn Trio und der Montag Aufnocht Musi. Stimmung und Musik pur an vier Plätzen halten in den Markt Berchtesgaden ab 19 Uhr Einzug: DJ-Klänge zwischen den
Torbögen beim Kurz-a-Curry, Unterhaltung mit Rocco am Marktplatz, auf der Bühne am Triembachereck ist fest in der Hand von „Jack in a Box“ und „Club 3 „- die Marktfest-Sommer-Sonne-Sound-Band – bringt den Weihnachtsschützenplatz zum Tanzen.

Die Veranstalter des Marktfestes, die Aktiven Unternehmer Berchtesgaden e.V. konnten wieder zahlreiche regionaln Vereine gewinnen, die ihre ehrenamtliche Tätigkeit ab 10 Uhr in der Fußgängerzone Berchtesgadens präsentieren. weiterlesen »

Sepp Wurm

Jugend auf den Gipfel

 von Sepp
Jugendgruppe im Klausbachtal  Nationalpark Berchtesgaden

Jugendgruppe im Klausbachtal © Nationalpark Berchtesgaden

Glutrote Sonnenuntergänge, bizarre Wolkenstimmungen und leuchtende Blütenkelche: Neun Jugendliche aus Berchtesgaden und Umgebung haben sich drei Tage lang im Nationalpark Berchtesgaden auf die Suche gemacht nach dem perfekten Fotomotiv. Im Rahmen der internationalen Aktion „Jugend auf den Gipfel“ haben sie gemeinsam ein Kunstwerkt zum Thema „Licht“ geschaffen. Die Fotocollage wird ab Ende Juli online unter www.youth-at-the-top.org zu sehen sein.

„In jedem Naturfreund steckt auch ein kleiner Fotokünstler“, ist sich Mark Walter sicher. Der Fotograf und Naturführer aus Berchtesgaden betreute zusammen mit zwei Nationalpark-Mitarbeitern das diesjährige Mediencamp im Klausbachtal. „Ziel des Camps war es, bei den Jugendlichen spielerisch ein Bewusstsein für Fotografie und Bildgestaltung zu wecken. Kreativität war gefragt!“, erläutert der 37-jährige. „Außerdem sind die zünftige Hüttengaudi und viel Freizeit in der Natur nicht zu kurz gekommen“. Schon zum Auftakt des Camps war Flexibilität gefragt: Aufgrund der großen Gewittergefahr wurden Route und Unterkunft kurzfristig geändert. Anstatt die Reiteralm zu überqueren, wanderte die Gruppe zur Engert-Holzstube im Klausbachtal. Hier standen vor allem Wanderungen zum Sonnenaufgang und -untergang auf dem Programm.

Nichts für Langschläfer! Beim Mediencamp des Nationalparks mussten die Teilnehmer sehr früh raus aus den Federn, um dem Sonnenaufgang am Schaflsteig im Klausbachtal zu erleben.

Nichtsfür Langschläfer: Sonnenaufgang am Schaflsteig

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Sepp Wurm
Abenteuerspielplatz Schaukel Porsche Traumwerk

Abenteuerspielplatz Schaukel Porsche Traumwerk

Mit seinem weitläufigen Erlebnispark für die ganze Familie begeistert das Hans-Peter Porsche TraumWerk in Anger seine Gäste. In unmittelbarer Nähe der Autobahn A8 zwischen München und Salzburg ist auf einem rund 20.000 Quadratmeter großen Areal eine neue touristische Attraktion entstanden, die ganz auf die Bedürfnisse von Familien mit Kindern jeden Alters zugeschnitten ist.

Auf dem großen Abenteuer-Spielplatz können Kinder ausgiebig klettern, schaukeln und rutschen. Für Kleinkinder wurde ein eigener Spielbereich geschaffen. Der Clou: Der Eintritt Außenbereich mit Spielplatz des Hans-Peter Porsche TraumWerks ist kostenlos. Ohne Ticket können Gäste darüber hinaus das Foyer, den Shop sowie das Restaurant mit 75 Sitzplätzen besuchen. Dort verwöhnt das Hans-Peter Porsche TraumWerk die Gäste mit seinem breiten gastronomischen Angebot. Auf der Außenterrasse des Restaurants genießen Gäste auf weiteren 75 Sitzplätzen die regionalen Köstlichkeiten. So bietet sich das Hans-Peter Porsche TraumWerk auch optimal für Rast-Stopps auf längeren Autobahnfahrten in oder aus dem Süden Europas an. Auf die Besucher wartet im Garten außerdem eine Parkeisenbahn mit einer rekordverdächtigen Länge von 1,3 Kilometern. Auf der Miniatur-Bahnstrecke verkehrt nicht nur der „offizielle“ Zug des Hans-Peter Porsche TraumWerks: Auch Besitzer von schmalspurigen Bahnen können ihre Wagen auf der Anlage selbstfahren.

Außenanlage und Parkeisenbahn Porsche Traumwerk

Außenanlage und Parkeisenbahn Porsche Traumwerk

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Sepp Wurm
Kohlenmeiler in Neukirchen in der Gemeinde Teisendorf

Kohlenmeiler in Neukirchen in der Gemeinde Teisendorf © Roha Fotothek

Uraltes Handwerk zeigt der Köhlerverein Neukirchen am Teisenberg. Die Köhler stellten über die Jahrhunderte immense Mengen an Energie her, die die Salzversiedung in Bad Reichenhall und die Eisengewinnung am Hochofen in Achthal benötigte.

Am Freitag, 24. Juli 2015 ab 10 Uhr beginnt das langsame und kontrollierte “Anzünden” des Meilers in Neukirchen, das mit dem endgültigen Abdecken mehrere Stunden dauert. Ab diesem Zeitpunkt lässt der Köhler den Meiler nicht mehr aus den Augen, und gibt mit kontrolliertem Öffnen und Verschließen von Luftlöchern nur so viel Sauerstoff, dass das Holz zum Brennstoff Kohle wird. Ob sich sein mühevolles, schmutziges Tagwerk lohnte, sieht der Köhler erst beim Öffnen am Sonntag, 16. August ab 10 Uhr. Die Fotos zeigen den brennenden Meiler in Neukirchen am Teisenberg und den leider bereits verstorbenen Köhler Franz Bachmaier aus Seiberstadt bei seiner mühevollen Arbeit.

Franz Bachmaier aus Seiberstadt (verstorben 2006) -  Köhler in Neukirchen in der Gemeinde Teisendorf

Franz Bachmaier aus Seiberstadt (verstorben 2006) – Köhler in Neukirchen in der Gemeinde Teisendorf © Roha Fotothek

10. Europäisches Köhlertreffen vom 6. bis 9. August 2015

Nach einem Treffen in Entlebuch / Schweiz im Jahr 2013 treffen sich die Mitglieder des Europäischen Köhlervereines auf Einladung des Köhlerverein in Neukirchen am Teisenberg zum 10. Treffen aller Köhler Europas in Teisendorf.weiterlesen »

Ann-Katrin
Dötzenkopf

Dötzenkopf

Kaum noch ein Berg wo man sie nicht sieht: TrailrunnerInnen. Immer schnell unterwegs, möglichst Leichtgepäck und dazu die moderne bunte Kleidung. Athleten, die über die Steine und Wurzeln im Gebirge schon fast fliegen. Wie soll man das finden? Ist unsere Schnellebigkeit nun auch in den Bergen angekommen? ‘Joggt’ man nur auf den Berg, da im Alltag zu wenig Zeit für ein Naturerlebnis ist?

Meinen ersten Trailrun machte ich letzten Sommer. Damals war ein nahendes Gewitter der Grund. Ich war mit meiner Mutter am Kärlingerhaus und wollte noch unbedingt zum Feldkogel, also blieb mir nichts anderes übrig als hoch und runter zu joggen. Innerhalb von weniger als 45 Minuten war ich dann wieder zurück am Kärlingerhaus inklusiv der verwirrten Blicke der Wanderer, als das Mädchen mit dem flammenden Haar ohne Gepäck an ihnen vorbei joggt. Als ich wieder am Kärlingerhaus ankam, prasselte wie auf Kommando der Regen runter. Das Gefühl, das mich nach dem Run überkam war schön: Ich fühlte mich unheimlich stark, ich merkte, dass mein Körper noch zu viel mehr in der Lage ist, als ich mir dachte. Und so kam ich zum Trailrunning.

Man sagte mir mal, man solle beim Trailrunning immer mit dem Bergauflaufen beginnen und sich dann so höher steigern. Das war mir oft doch zu anstrengend und so wurden es immer nur downhills.

Heute war es soweit, ich möchte eine Strecke durchgängig mit Verschnaufpausen bergauf joggen – und das bei der derzeitigen Hitzewelle über 30 Grad. Als heutiges Ziel wird es kein geringerer Berg als der Dötzenkopf werden. Zu Berühmtheit gelang dieser 1000er im Lattengebirge durch das sogenannte Dötzenkopf Skyrace. Anfang des Jahres traf sich dort die Elite des Trailrunnings um sich in den verschiedensten Kategorien zu messen, vom schnellsten Lauf bis zu den meisten Läufen hintereinander. Das Ganze entstand durch die sozialen Medien und mithilfe der Uhren mit Zeit- und Höhenmetermessung wurde der eigene Erfolg gepostet in den sozialen Medien.

So mancher würde die TrailrunnerInnen für verrückt halten, aber ich denke, das sind einfach Sportler, die auch gerne in der Natur sind und solange man auch auf den Wegen bleibt stört man niemanden.

Startpunkt für ein Trailrun auf den Spuren der TrailrunnerInnen des Skyraces ist der Wanderparkplatz in Bayerisch Gmain. Das Wanderzentrum ist aber auch für Berggeher, die den ÖPNV nutzen gut erreichbar. Vom Bahnhof in Bayerisch Gmain sind es nur 10 Gehminuten.

Wanderzentrum Bayrisch Gmain

Wanderzentrum Bayrisch Gmain

Schon eine Woche zuvor war ich am Dötzenkopf, allerdings in normalem Wandertempo. So war mir die Strecke schon bekannt. Ich schaue mir die Wegeschilder genauer an und mir fällt auf, dass nur schwere und sehr schwere Bergwege von hier aus starten. Somit der perfekte Startpunkt für alle erfahrenen Berggeher. Auch hier im Wald steht die Luft. Die Dusche heute war unnötig, ich bin jetzt schon total verschwitzt. Was solls. Noch einmal einen kräftigen Schluck Wasser getrunken und los geht’s.weiterlesen »

Sepp Wurm

Kurgarten-Beleuchtung Bad Reichenhall

 von Sepp
Kurgarten beleuchtung Bad Reichenahll © RoHa Fotothek

Kurgarten-Beleuchtung Bad Reichenahll © RoHa Fotothek

Ein buntes Lichtermeer, erzeugt durch tausende Kerzen und Lampions, verwandelt heute Abend den Königlichen Kurgarten Bad Reichenhall in einen sommerlichen Lichtertraum für Jung und Alt.

Die musikalische Umrahmung der stimmungsvollen Sommernacht vor dem ehrwürdigen Alpensole-Gradierhaus übernehmen die Bad Reichenhaller Philharmonie und die Musikkapelle Piding. Auch für das leibliche Wohl wird bestens gesorgt. Allerlei Leckerbissen, erfrischende Getränke und Eis laden zum Verweilen im Kurgarten ein.weiterlesen »

Lisa-Graf-Riemann

Auf den ersten Blick…

 von Lisa
In der Werkstatt des Lederhosenmachers Engelbert Aigner

In der Werkstatt des Lederhosenmachers

…sieht diese Werkstatt aus wie eine Puppenstube. Aber da sitzt ein ausgewachsener junger Mann über sein Arbeitsstück gebeugt, mit der Aussicht auf die Berchtesgadener Fußgängerzone im Rücken, der einen Beruf ausübt, der ihm sichtbar Freude macht und über den er auch ganz viel erzählen kann. Es ist der ausgesprochen fesche Lederhosenmacher Engelbert Aigner, der sein Handwerk auf die gleiche Weise und mit denselben Werkzeugen ausübt, wie es schon seine Vorgänger vor Jahrzehnten und womöglich Jahrhunderten getan haben. Eine Stunde hat er sich für uns Zeit genommen, morgens um acht, bevor er seinen Laden aufsperrt, und uns die einzelnen Schritte gezeigt und erklärt, wie von einem besonders weichen, “sämisch” gegerbten Hirschfell eine maßgeschneiderte und aufwändig per Hand bestickte, einmalige Lederhose entsteht. Ein Unikat, das ihren Träger durch sein ganzes Leben begleitet, und sogar an Söhne und Enkel vererbt wird.

Das Hirschfell wird gebügelt

Das Hirschfell wird gebügelt

Zwei Hirschen braucht man für eine Lederhose, weil nur der mittlere Kern eines Hirschfells verarbeitet wird. Am Anfang ist das Leder dunkel, schwarz oder braun, mit der Zeit wird es immer heller. Ist das Maß eines Lederhosen-Aspiranten einmal genommen, werden die Lederteile maßgenau mit einem Zeichenbein aus Kuhhorn – das der Guggenberger Mario aus Berchtesgaden fertigt – angezeichnet und zugeschnitten.

Schnitt anzeichnen mit dem Zeichenbein

Schnitt anzeichnen mit dem Zeichenbein

Alle Teile, die bestickt werden, werden auf Papier oder Leinen aufgebügelt, damit sie sich beim Sticken nicht verziehen. Dazwischen kommt eine dünne Schicht handgemachter Leim aus Roggenmehl und heißem Wasser.weiterlesen »

Sepp Wurm

Bergtour auf den Kahlersberg

 von Sepp
Der Kahlersberg (2.350m) im Hagengebirge

Der Kahlersberg (2.350m) im Hagengebirge

Um 7 Uhr starte ich am Wanderparkplatz Hinterbrand zu meiner heutigen Bergtour: Der Kahlersberg ist mein Ziel. Vom Seeleinsee beziehungsweise dem südlich vom See gelegenen Sattel des Hochgschirrs führt der Mauslochsteig, ein sehr schwieriger,  stellenweise seilversicherter Bergsteig über ein steiles Geröll- und Wiesenbandsystem durch die steile Westwand und schließlich zum Gipfel des Kahlersbergs.

Der erste Teil der Bergtour bis zur Priesbergalm ist eine leichte Wanderung. Auf dem Königsweg geht’s erst zur Mittelstation der Jennerbahn, über die Wasserfallalm zum Königsbach und dann steil aufwärts in Richtung Priesbergalm. Die Brennhütte der Enzianbrennerei Grassl ist zum Glück noch geschlossen, wenn ich so früh am Morgen schon den Bergbrenner Hubs Ilsanker treffe, lasse ich mich womöglich noch zu einem Schnaps überreden. An eine Bergtour wäre nicht mehr zu denken.

Die Enzianbrennhütte auf der Priesbergalm

Die Enzianbrennhütte auf der Priesbergalm

Doch so wandere ich an der Brennhütte einfach vorbei zu den Kasern  der Priesbergalm. Was für eine Aussicht heute: Die Watzmann Ostwand leuchtet von der gegenüberliegenden Seite des Königssees herüber.

Priesbergalm mit Blick zur Watzmann-Ostwand

Priesbergalm mit Blick zur Watzmann-Ostwand

Hinter diesen beiden Kasern führt ein schmaler Pfad über die Almwiese. Nach der Überquerung eines Baches verzweigt sich der Weg: Unten geht’s über den Unteren Hirschenlauf zur Gotzenalm, der obere Steig führt in den Stiergraben, der zum Seeleinsee hinaufführt. Ich nehme den Weg in den Stiergraben.weiterlesen »

Sepp Wurm
Die Stadt Laufen in der Schleife der Salzach, im Hintergrund die Berchtesgadener Alpen

Die Stadt Laufen in der Schleife der Salzach, im Hintergrund die Berchtesgadener Alpen

Das Bayerische Fernshen zeigt am Donnerstag, den 23. Juli um 16 Uhr, sowie am Freitag, den 24. Juli um 10.55 Uhr eine Wiederholung der Sendung „weiß blau – Entlang der Salzach“ mit Annett Segerer.

In der Sendung besucht Annett Segerer die Salzachstädte Freilassing und Laufen im Berchtesgadener Land sowie Tittmoning und Burghausen weiter flußabwärts und stellt dabei die Orte und verschiedene Künstler vor. Von Freilassing über Laufen und Tittmoning führt der Beitrag die Zuschauer bis nach Burghausen. Mit dabei ist Tatortkommissar Miroslav Nemec, der jenseits der Kamera seit Jahrzehnten der leidenschaftliche Frontmann einer Rockband in seiner Heimat Freilassing ist. Mit dabei ist auch der Laufener Bildhauer Friedrich Koller, bekannt unter anderem für das Denkmal zur Erinnerung an das Oktoberfest-Attentat in München. Besucht werden weiters die stolze Burg in Tittmoning und die ebenso stolze und noch sehr viel größere Burg in Burghausen.weiterlesen »

Lisa-Graf-Riemann

Viele Wege …

 von Lisa
Untersberg Südwände

Untersberg Südwände

… führen auf den Untersberg. Aber egal, welchen man nimmt, so richtig schnell ist man eigentlich auf keinem oben. Außer man nimmt auf der österreichischen Seite die Seilbahn hinauf aufs Geiereck. Dann geht’s in 15 Minuten. Aber das tut man als guter Berchtesgadener ja nicht – außer, man braucht gelegentlich einen knieschonenden Abstieg.

Wir sind morgens von Ettenberg, Parkplatz am Rossboden, aufgestiegen. Anfangs schön kühl durch den Wald, bis man dann oben beim Scheibenkaser an den spektakulären Südwänden des Untersbergs herauskommt. Der Kaser ist nicht bewirtschaftet, keine Kuh weit und breit, aber immerhin ein Schatten-Bänkchen zum Ausruhen und T-Shirt-Wechseln. Wir haben ungefähr die Halbzeit erreicht im Gipfelanstieg. Ab jetzt wird’s richtig warm.

Scheibenkaser

Scheibenkaser

Auf dem Weg über das Leiterl hinauf zum Stöhrhaus werden wir von einem Ehepaar verfolgt, bei dem mein Mitgefühl ganz auf Seiten der Frau ist. Er ist schneller als sie und rennt immer wieder voraus. Dann wartet er im Schatten auf sie. Kaum kommt sie mit rotem Gesicht angeschnauft, ist seine Pause vorüber und er stürmt wieder los. Pause für sie? Ja freilich, oben am Stöhrhaus dann!

Ausblick zum Watzmann

Ausblick zum Watzmann

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