Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Die neuen Pächter vom Purtschellerhaus

 von Sepp
Das Purtschellerhaus

Das Purtschellerhaus

Es ist wahrscheinlich einer der schönste Plätze in den Berchtesgadener Bergen: Das Purtschellerhaus! Am Eckerfist, dem Nordausläufer des Hohen Gölls, steht das Haus genau auf der Bayerisch-Österreichischen Grenze. Tatsächlich verläuft die Landesgrenze mitten durch die Küche: Die Westseite gehört zu Berchtesgaden, der östliche Teil der Hütte zum österreichischen Kuchl.

Elf Jahre lang waren Regina und Sepp König die Hüttenwirte vom Purtschellerhaus, das der DAV-Sektion Sonneberg gehört. Nun wurden sie in den Ruhestand verabschiedet. Ab Mai 2018 werden die neuen Hüttenpächter Gabi und Sigi Hinterbrandner die Bewirtschaftung des Purtschellerhauses übernehmen. Dazu erfolgte nun auch bereits die Schlüsselübergabe durch den Hüttenreferenten der Alpenvereins Sektion Sonneberg.

Pächterwechsel: Sepp und Regina König übergeben den Schlüssel an Gabi und Sigi Hinterbrandner © DAV

Pächterwechsel: Sepp und Regina König übergeben den Schlüssel an Gabi und Sigi Hinterbrandner © DAV

Gabi und Sigi Hinterbrandner sind keine Unbekannten: Seit 2010 haben die beiden das Kärlingerhaus am Funtensee bewirtschaftet, die älteste Alpenvereinshütte in den Berchtesgadener Alpen. Nun wechseln die beiden nicht nur das Gebirge – vom Steinernen Meer an den Hohen Göll – sondern auch die Perspektive. Während das Kärlingerhaus wenige Meter über dem Funtensee in einem Kessel liegt und rundum von Bergen begrenzt ist, klebt das Purtschellerhaus förmlich an der Flanke des Gölls und gibt einen weiten Blick frei ins Berchtesgadener und Salzburger Land.weiterlesen

Alpenweites Ranger Treffen in Berchtesgaden

 von Sepp
Die letzten Meter zum Ziel: Beim internationalen Ranger-Treffen „Memorial Danilo Re 2018“ lief Berchtesgadens Nationalpark-Ranger Wolfgang Palzer im Skibergsteigen auf Platz zwei.

Die letzten Meter zum Ziel: Beim internationalen Ranger-Treffen „Memorial Danilo Re 2018“ lief Berchtesgadens Nationalpark-Ranger Wolfgang Palzer im Skibergsteigen auf Platz zwei.

Teilnehmerrekord beim alpenweiten Ranger-Treffen Memorial Danilo Re in Berchtesgaden

Über 250 Teilnehmer aus sieben Alpen-und Karpatenstaaten bei der 23. Auflage des „Memorial Danilo Re“ im Nationalpark Berchtesgaden. Zum Auftakt seines Jubiläumsjahres „40 Jahre Nationalpark Berchtesgaden“ war das Schutzgebiet rund um Watzmann und Königssee nach 2006 zum zweiten Mal Gastgeber des internationalen Ranger-Treffens „Memorial Danilo Re“. Neben einem wissenschaftlichen Forum sowie dem freundschaftlichen Austausch zwischen den Mitarbeitern verschiedener Schutzgebiete stand auch ein sportlicher Wettkampf auf dem Programm. In den Disziplinen Skibergsteigen, Riesenslalom, Langlauf und Luftgewehrschießen traten Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus sieben Nationen in einem Teamwettbewerb gegeneinander an.

Titelverteidiger war das Ranger-Team aus dem Nationalpark Berchtesgaden. Im Vorjahr hatte die Mannschaft mit Alois Hohenwarter (Riesenslalom), Wolfgang Palzer (Skibergsteigen), August Schellmoser (Luftgewehrschießen) und Andreas Soyter (Langlauf) die begehrte Trophäe im österreichischen Nationalpark Gesäuse gewonnen. Auf heimischem Terrain hat es wegen der starken Konkurrenz aus anderen Schutzgebieten nicht ganz zum Sieg gereicht: Die Berchtesgadener Ranger mussten sich nach hartem Kampf dem Team aus dem Nationalpark Gran Paradiso (Italien) geschlagen geben und teilten sich mit der punktgleichen Mannschaft aus dem Nationalpark Hohe Tauern Salzburg den zweiten Platz. Das Damen-Team aus Berchtesgaden mit Brigitte Berreiter (Schießen), Monika Lenz (Riesenslalom), Katja Weisbecker (Langlauf) und Carolin Klar (Skibergsteigen) überzeugte mit Platz drei in der Damenwertung. Der Sieg bei den Rangerinnen ging an den Nationalpark Hohe Tauern Tirol vor dem italienischen Parco Regionale dell´ Adamello.

Schnellster Schutzgebiets-Mitarbeiter der Alpen im Riesenslalom ist Alois Hohenwarter aus dem Nationalpark Berchtesgaden (Herrenwertung). Ranger-Kollegin Monika Lenz sicherte sich mit einem guten Lauf Rang drei bei den Damen.

Schnellster Schutzgebiets-Mitarbeiter der Alpen im Riesenslalom ist Alois Hohenwarter aus dem Nationalpark Berchtesgaden (Herrenwertung). Ranger-Kollegin Monika Lenz sicherte sich mit einem guten Lauf Rang drei bei den Damen.

Auch bei Einzelergebnissen zeigten die Berchtesgadener Topleistungen: Der schnellste Ranger der Alpen im Riesenslalom war wie schon in den vergangenen Jahren Alois Hohenwarter. Schnellste Dame und Tagessiegerin im Riesenslalom wurde Mariella Voglreiter aus dem Nationalpark Hohe Tauern Salzburg. Monika Lenz fuhr bei den Damen auf Platz drei. Kaum zu bremsen war auch Ranger-Urgestein Wolfgang Palzer. Im Skibergsteigen am Götschen musste sich der Ramsauer nur dem starken Franzosen Yoann Caillot aus dem Nationalpark La Vanoise geschlagen geben. Im Luftgewehrschießen präsentierte sich Brigitte Berreiter gewohnt treffsicher und eroberte Platz zwei bei den Damen. Auch die Bürgermeister der Talkessel-Gemeinden Berchtesgaden, Bischofswiesen und Schönau am Königssee stellten mit Franz Rasp (Langlauf), Thomas Weber (Luftgewehrschießen), Richard Lenz (Skibergsteigen) und Josef Springl (Riesenslalom) eine Mannschaft und belegten Rang 13 in der Gesamtwertung.

Dr. Roland Baier, Leiter des Nationalparks Berchtesgaden und Generalsekretär des Netzwerks alpiner Schutzgebiete (alparc), hat seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu den Wettkampfstätten in Bischofswiesen und Berchtesgaden begleitet und die Daumen gedrückt. „Neben den tollen Leistungen unserer Teams haben mich der Teamgeist aller teilnehmenden Mannschaften und der freundschaftliche Wettkampf zwischen den Nationen besonders gefreut und beeindruckt“, lobt der Nationalpark-Leiter nach Abschluss der Veranstaltung. Jochen Grab, Ranger-Leiter und Organisationschef aus Berchtesgaden ergänzt: „Die Anforderungen an den Beruf des Rangers steigen, vor allem im kommunikativen Bereich. Auch vor diesem Hintergrund ist ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch zwischen den Mitarbeitern von Schutzgebieten im Alpenraum besonders wichtig“.weiterlesen

Richter Max Althammer (Franz Xaver Kroetz) trifft Frieda Mirko (Maria Simon) nach vielen Jahren wieder © ZDF | Guenther Reisp

Richter Max Althammer (Franz Xaver Kroetz) und Frieda Mirko (Maria Simon) © ZDF | Guenther Reisp

„Ein Bauer im Anzug – Über Land“ am Sonntag, den 4. Februar um 16 Uhr im ZDF

Am kommenden Sonntag sendet das ZDF die dritte Folge von Franz Xaver Bogners neuer Serie Über Land mit Franz Xaver Kroetz als Landrichter Max Althammer. Nach seinen Fahrten über das bayerische Voralpenland kehrt Richter Max Althammer zum Amtsgericht zurück und verhandelt die teilweise skurrilen Fälle. Drehort für das Amtsgericht ist wieder Berchtesgaden.

Ein Bauer im Anzug heißt die neue Episode. Im Mittelpunkt der Folge steht Bauer Sepp Brenner, der einflussreiche Investoren gegen sich aufgebracht hat: Immer wieder zerstört er Gasleitungen, die für einen neuen Freizeitpark durch sein Grundstück gelegt werden. Der Bürgermeister und Befürworter des Projekts ist ausgerechnet sein Bruder Karl ist, was die Sache nicht weniger kompliziert macht. Die Investoren wähnen sich siegessicher – doch dann kommt alles anders als gedacht.

Frieda Mirko, Richter Althammers Fahrerin und Ermittlerin ist krank – Sommergrippe! Kurzerhand entschließt sich Max Althammer, selbst mit Friedas Auto zum Amtsgericht zu fahren. Doch auf dem Weg macht der Oldtimer schlapp, und Max Althammer benötigt eine Mitfahrgelegenheit.

Liegen geblieben: Max Althammer (Franz Xaver Kroetz) hat Probleme mit dem Oldtimer © ZDF | Guenther Reisp

Liegen geblieben: Max Althammer (Franz Xaver Kroetz) hat Probleme mit dem Oldtimer © ZDF | Guenther Reisp

Der Retter in der Not stellt sich als Sepp Brenner heraus – über den Althammer ein Urteil fällen soll. Und so steckt der Richter in einem Dilemma.weiterlesen

Ewige Helden: Hilde Gerg

 von Sepp
V.l.: Philipp Boy, Magdalena Brzeska, Hilde Gerg, Moritz Fürste, Célia _a_i_, Jennifer Oeser, Pascal Hens und Sascha Klein Hilde Gerg © MG RTL D / Markus Hertrich

V.l.: Philipp Boy, Magdalena Brzeska, Hilde Gerg, Moritz Fürste, Célia Šašić , Jennifer Oeser, Pascal Hens und Sascha Klein: Die Ewigen Helden Hilde Gerg © MG RTL D / Markus Hertrich

Hilde Gergs Karriere hatte viele Höhepunkte. Doch der größte Erfolg der Skifahrerin war die Goldmedaille im Slalom bei den Olympischen Winterspielen in Nagano. Am 19. Februar 1998 setzt sich Hilde Gerg mit einem knappen Vorsprung von 6 hundertstel Sekunden gegen die Italienerin Deborah Compagnoni durch. Es folgen weitere Triumphe: 20 Weltcupsiege und 6 Medaillen bei Großereignissen insgesamt! 2005 tritt sie nach mehreren schweren Verletzungen vom Leistungssport zurück.

Hilde Gerg © MG RTL D / Markus Hertrich

Hilde Gerg © MG RTL D / Markus Hertrich

Dass die „Wilde Hilde“ mehr als 10 Jahre nach ihrem Karriereende immer noch topfit ist, beweist sie in der neuen Staffel der VOX-Serie Ewige Helden. Sie stellt sich dem Wettkampf mit anderen ehemaligen Weltklasse Athleten: Handballer Pascal Hens, Siebenkämpferin Jennifer Oeser, Sportgymnastin Magdalena Brzeska, Hockeyspieler Moritz Fürste, Kunstturner Philipp Boy, Wasserspringer Sascha Klein und Fußballerin Celia Šašić heißen die weiteren Protagonisten der 3. Staffel von „Ewige Helden“.

Ab 30. Januar 2018 sendet VOX die neue Staffel. In der dritten Folge am 13. Februar steht Hilde Gerg im Mittelpunkt. Dann begleitet das Fernsehteam die ehemalige Skirennläuferin nach Schönau am Königssee, wo Hilde Gerg im Kressgrabenlehen Ferienwohnungen vermietet.

Schaltet ein. Euer Sepp

Waldi

Tiefverschneiter Hirschkaser

 von Waldi

Schnell noch den herrlichen Schnee ausnutzen,…

bervor der dicke Regen kommt, so dachte ich es mir und ging bei wunderschönem weichen Schneefall von der Ramsau über die Wiesen zum Hochschwarzeck. Auf einmal war die Stimmung anders und es fing an zu regnen, unglaublich!

Über das „Klamml“ rauf und dann zum Hirschkaser, der tief verschneit war.

Ca 1 1/4 Stunden braucht man für diese schöne Tour. Leider war der Schnee nicht mehr so flockig, aber diese großen Schneemengen konnte man noch sehen.

Ski Heil Waldi

Besondere Kurmusikprogramme

 von Fabian Wettinger
Christian Simonis in Kurmusik-Laune und Kommunikation mit dem Publikum

Christian Simonis in Kurmusik-Laune und Kommunikation mit dem Publikum

Christian Simonis beleuchtet Hintergründe einiger Jubiläums-Sonderthemen

Ein reichhaltiges Angebot an Highlights bieten die Bad Reichenhaller Philharmoniker in ihrem Jubiläumsjahr. Chefdirigent und künstlerischer Leiter Christian Simonis erläutert im Gespräch mit Elisabeth Aumiller ein paar markante Konzertschwerpunkte.

Herr Simonis, am 27. Januar gestalten Sie unter dem Titel „Jüdische Komponisten der Operette im Dritten Reich“ einen Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus und der Befreiung aus dem Konzentrationslager Auschwitz. Wie kommt dieses Thema in Ihr Jubiläumsprogramm?

S.: Die Einbeziehung der Zeit des Naionalsozialismus gehört auch zu unserer 150-jährigen Geschichte. Jüdische Komponisten und Librettisten wurden damals verboten, ebenso alles, was mit Sinti und Roma und auch den Freimaurern zu tun hatte. Wir spielen in diesem Gedenkkonzert Werke von Jacques Offenbach, Emmerich Kálmán, Siegfried Translateur, Leon Jessel, Leo Fall, Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Strauß und Werner Richard Heymann. Das sind für uns heute selbstverständliche Namen. Es ist völlig normal, dass wir sie in unseren Konzerten spielen. Aber damals konnte das nicht stattfinden und das dokumentieren wir damit augenfällig. Vor der Musik von Johann Strauß allerdings mussten die Nazis kapitulieren. Strauß‘ Urgroßvater hatte zwar jüdische  Wurzeln, aber dagegen fand sich ein Mittel. Die Geburtsurkundevon Johann Strauß Sohn wurde gefälscht und mit diesem „Kunstgriff“ konnte er voll arisiert  werden.

Und wie kommt Mozart in diese Phalanx?
S.: Der 27. Januar ist Mozarts Geburtstag und er ist das Licht vor diesem betrüblichen Hintergrund. Aber immerhin ist die Zauberflöte stark vom Geist der Freimaurer durchweht und Mozart  selbst war auch Freimaurer, sodass er sich unter die damals Verfemten reiht. Aber wir wollen hier nicht auf Einzelschicksale der damals lebenden Komponisten und Librettisten eingehen. Nicht alle konnten rechtzeitig das Land verlassen. Aber einen Blick auf die Musik zu tun, die heute geliebt und oft gespielt wird und damals in der Versenkung verschwand, ist ein Grund zum Nachdenken, aber auch zur Freude und Dankbarkeit, dass wir sie heute so selbstverständlich genießen dürfen. Am 28. Januar gedenken wir im Rahmen musikalischer Schätze aus unserem Archiv weiterer vier Komponisten, die damals verboten waren: Franz Lachner, Ermanno Wolf-Ferrari, Joseph Suder und Mark Lothar.

Welche Schwerpunkte setzen Sie zum Thema 100 Jahre Freistaat Bayern und welche anderen Themen sind noch herausragend?weiterlesen

Nina Schlesener und Toni Hillebrand vom Auzinger © Haidn Petra

Nina Schlesener und Toni Hillebrand vom Auzinger © Haidn Petra

Wandertipp von der Bergexpertin

Nina Schlesener ist ein echtes Kind der Berchtesgadener Berge. Ihre Kindheit verbringt Sie zum großen Teil auf dem Schneibsteinhaus, wo Ihre Eltern Christa und Gottfried Strobl Hüttenwirte sind. Als Nina mit 16 Jahren Ihre erste Watzmann-Überschreitung macht, ist das ein Schlüsselerlebnis für ihre Zukunft. Sie wird Deutschlands jüngste staatlich geprüfte Bergführerin, wird 2011 Europameisterin im Eisklettern und klettert auch abseits der Berge: Mit Ihrem Mann Christian Schlesener arbeitet Sie als Industriekletterin und nutzt Ihr alpines Können an Hochhäusern und Industrieanlagen. Dazwischen hat Nina ein Buch geschrieben, in dem Sie ihre liebsten Touren in den Berchtesgadener Bergen vorstellt. Vor kurzem war Nina auch schon im Fernsehen zu sehen, und zwar in der Landfrauenküche. Dort half Sie ihrer Schwester Cathi, der Wirtin des Wimbachschlosses, unter anderem bei der Zubereitung des Kaiserschmarrns, der als bestes Dessert der Sendung ausgezeichnet wurde. In Zukunft wird man Nina Schlesener öfter im Fernsehen sehen: Sie ist nämlich die neue Wander- und Bergexpertin des Bayerischen Fernsehens. Ihren ersten Auftritt könnt Ihr am kommenden Donnerstag in der Sendung „Wir in Bayern“ verfolgen,

Ninas Tipp: Von Ramsau durch den Zauberwald zum Hintersee

Zu ihrem Einstand stellt Nina eine der schönsten Wanderungen in unserer Heimat vor: Eine winterliche Tour im Bergsteigerdorf Ramsau durch den Zauberwald zum Hintersee und weiter ins Klausbachtal. Die Tour beginnt im Bergsteigerdorf Ramsau, Startpunk ist die weltbekannte Ramsauer Kirche Sankt Sebastian. Vom Wanderparkplatz aus führt der Weg direkt in den wildromantischen und mystischen Zauberwald.

Der winterliche Zauberwald © Nina Schlesener

Der winterliche Zauberwald © Nina Schlesener

Seine Schönheit ist sogar durch das Bayerische Landesamt für Umwelt zertifiziert. Er trägt das Gütesiegel „Bayerns schönste Geotope“. weiterlesen

Das Tourismuscamp im AlpenCongress

 von Sepp
Wie beim Tourismuscamp 2017 in Ostfriesland werden nächstes Wochenende im AlpenCongress Berchtesgaden zahlreiche intensive Gespräche, Workshops und Vorträge zu Zukunft und Chancen der Branche angeboten © Tourismuszukunft / GregSnell

Wie beim Tourismuscamp 2017 in Ostfriesland werden nächstes Wochenende im AlpenCongress Berchtesgaden zahlreiche intensive Gespräche, Workshops und Vorträge zu Zukunft und Chancen der Branche angeboten © Tourismuszukunft / GregSnell

Digitale Camper in Berchtesgaden

Am Wochenende vom 26. bis 28. Januar wird der AlpenCongress Berchtesgaden zum Mekka der digitalen Reisebranche. Beim bereits seit langem ausgebuchten Tourismuscamp treffen sich 160 Teilnehmer von verschiedenen Unternehmen der Reisebranche (Portale, Destinationen, Verbänden, Hotels, Agenturen und andere Leistungsträger) aus Deutschland, Österreich, Südtirol und der Schweiz zum Meinungsaustausch über digitale Trends und Zukunftsfragen im Tourismus.

Das Tourismuscamp ist im Gegensatz zu üblichen Konferenzen oder Tagungen ein sogenanntes Barcamp. Es bietet allen Teilnehmern die Möglichkeit, eigene Themen zur Diskussion auf die Tagesordnung zu setzen. Jeder kann selbst entscheiden, ob er lieber Zuhörer bleiben oder zum Referenten werden möchte. Ziel ist es, sich auf Augenhöhe auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und  Wissen zu teilen. In einem bundesweiten Abstimmungsprozess im vergangenen Frühjahr konnte sich die Bewerbung Berchtesgadens gegenüber der Konkurrenz aus dem Allgäu bzw. der FH Westküste durchsetzen. „Das Tourismuscamp als moderne, digitale und interaktive Veranstaltung ist ein ausgezeichneter Start in das Tagungsjahr 2018 für den neuen AlpenCongress. Und mit vielen Multiplikatoren aus der Reisebranche eine optimale Tourismuswerbung für die Region“, freut sich Maria Stangassinger, Geschäftsführerin der Berchtesgadener Land Tourismus GmbH, mit Blick auf das Wochenende.weiterlesen

TV-Tipp Berggeschichten: Der Funtensee

 von Sepp
Der Funtensee im Winter

Der Funtensee im Winter

Kalt und geheimnisvoll. Der Funtensee im Steinernen Meer

„Jenseits von Gut und Böse liegt er“, sagen die Einheimischen über den Funtensee in den Berchtesgadener Alpen. Tatsächlich findet man den kleinen Bergsee, der als kältester Ort Deutschlands Berühmtheit erlangt hat, auf 1.600 Metern Höhe in einer Senke mitten im Steinernen Meer. Das eigenwillige Naturidyll hält mit einer Tiefsttemperatur von minus 45,9 Grad den deutschen Kälte-Rekord und ist wegen seines Mikroklimas und seiner abgeschiedenen Lage ein faszinierendes Phänomen. Außer Wetterforschern würde wohl kaum jemand an diesen gottverlassenen Ort kommen, gäbe es da nicht das Kärlingerhaus, das etwas oberhalb des Sees liegt. Erreichen kann man die Schutzhütte des Deutschen Alpenvereins über den fünfstündigen anstrengenden Aufstieg von St. Bartholomä am Königssee, der in mehr als 30 schmalen Serpentinen durch die berüchtigte Saugasse hinaufführt.

Der Funtensee im Steinernen Meer

Der Funtensee im Steinernen Meer

Eine Straße zum Funtensee gibt es nicht, deshalb fliegt der Versorgungshubschrauber das Kärlingerhaus in den Sommermonaten einmal in der Woche an – aber nur, wenn es das Wetter zulässt. Für die Hüttenwirte ist die Bewirtschaftung in der extremen Lage eine logistische Herausforderung.weiterlesen