Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Rosi Fürmann

Palmzweige zu Ostern

 von Rosi

Kinder bringen nach der Palmweihe am Palmsonntag die geweihten Palmbuschen (Palmbesen) nach Hause und stecken ihn in die Gartenerde

Die Palmweihe am Palmsonntag in den Regionen Berchtesgadens mit Rupertiwinkel

„Die Kinder der Hebräer zogen dem Herren entgegen, Palmzweige tragend…“. Nur hoch angesehenen Persönlichkeiten oder  Helden des Krieges zu Ehren legten die Juden in einem feierlichen Empfang Palmzweige zu Füßen. Solch einen Empfang bereitete die Stadt Jerusalem Jesus und jubelte ihm zum Zeichen seines Königtums begeistert zu.  In der Palmweihe begeht die Kirche am Beginn der Karwoche diesen feierlichen Empfang, so wie damals in Jerusalem.

Palmweihe in der Pfarrei St. Sebastian in der Ramsau mit den prächtigen Palmbuschen – verziert mit den typischen Schababandln

Schon ab Mitte des ersten Jahrtausends kennen die Christen den Brauch der Prozession am Palmsonntag.  Mit geschmückten Weidenzweigen (Palmkätzchen) ehrt die Kirche auch heute noch den Tag, an dem Jesus vor 2000 Jahren in die Stadt Jerusalem Einzug hielt, wohl wissend, was ihm bevorstand. Heute bringen Kinder  wunderschöne, auf verschiedenste Art gebundene und geschmückte Palmbuschen zur Weihe.

Palmweihe in der Pfarrei St. Sebastian in der Ramsau

Die Palmbuschen sollen Segen bringen und Unheil abwehren. Deshalb finden sie für eine ertragreiche Ernte ihren Platz in die Gartenerde oder auf dem Feld, kommen zum Schutz für Haus und Hof an den Herrgottswinkel oder schützen auf dem Dachboden vor Blitz und Feuer.weiterlesen

Ursula

Geschmackserfüllte Glückseligkeit

 von Ursula

Wir waren am Wochenende im siebten Himmel der leiblichen Lust und Liebe. Das Kempinski Hotel Berchtesgaden lud zu einem weiteren Höhepunkt der Reihe „Stern trifft Region“.

Als er vor knapp 13 Jahren am Obersalzberg das Kommando am Herd übernahm, ist Sterne-Koch Ulrich Heimann nicht nur aufgrund seiner Begeisterung für die Berge schnell heimisch geworden. Er hat ebenso von Anfang den engen Kontakt zu einheimischen Köchen, Landwirten und Erzeugern regionaler Lebensmittel gesucht. Regelmäßig lädt er diese zum gemeinsamen Kochen ins 5-Sterne-Hotel hoch über Berchtesgaden, um gemeinsam die Gaumen genussfreudiger Gäste zu begeistern. Diesmal Lorenz Hettegger, Sous Chef im Hotel Edelweiss. Kreiert haben sie ein wahrlich himmlisches Vergnügen.

Es ist erhebend, die Lobby des Kempinski zu betreten. Dieser Blumenschmuck, diese Eleganz. Doch uns erwartete am Samstag ein völlig anderes, ungewohntes Ambiente. Dort, wo sonst hinter den Kulissen hart für das Wohl der Gäste gearbeitet wird, konnten wir direkt von der Küchentheke weg, mit Blick auf Hände, die blitzschnell mit schärfsten Messern rosiges Fleisch schnitten oder feinste Saucen tropfenweise auf edlen Tellerchen platzierten, ein opulentes Festmahl erleben. Dabei völlig zwanglos, schnell im Gespräch mit den guten Geistern und anderen Gästen, hob sich dieser kulinarische Genuss ab von klassischen Restaurantbesuchen. Live und unprätentios, wir fühlten uns sofort wunderbar wohl.

Begrüßt wurden wir mit einem Aperitif aus Prosecco mit Brombeere und Rose – nicht süß, leicht und erfrischend.

Und gleich ging es mit Macchiato von der Kalbsbacke, Reh-Saté-Spießen an Erdnussauce und kleinem Burger Wagyu hinein in die Haute Cuisine.weiterlesen

Die Haute Route der Berchtesgadener Alpen!

 von Ann-Kathrin
unendliche Weiten im Hagengebirge © Ann-Kathrin Helbig

unendliche Weiten im Hagengebirge © Ann-Kathrin Helbig

Lust auf einen Skimarathon? Eine richtige Skidurchquerung wie sie einzigartig in Deutschland ist? Dann solltet ihr euch auf den Weg zur großen Reibn machen! Es erwarten euch fast 50 Kilometer, 4500 Höhenmeter und fast 40 Grad steile Abfahrtspassagen. Wie ihr Anhand dieser krassen Angaben schon herauslesen könnt, ist diese Runde nicht für jeden geeignet. Daran sollte man sich nur heranwagen, wenn man schon sehr viel Skitourenerfahrung hat und/oder ortskundig ist.

Und so geht’s los: An Tag 1 geht es zuerst zum Carl-von-Stahl Haus.

Carl-von-Stahl Haus © Ann-Kathrin Helbig

Carl-von-Stahl Haus © Ann-Kathrin Helbig

immer in der Spur © Ann-Kathrin Helbig

immer in der Spur © Ann-Kathrin Helbig

Carl-von-Stahl Haus © Ann-Kathrin Helbig

Carl-von-Stahl Haus © Ann-Kathrin Helbig

Dort verbringt ihr die erste Nacht um dann ins Hagengebirge über den Schneibstein Richtung Wasseralm zu starten.

Von dort geht es dann über die Funtenseetauern zum Kärlingerhaus. weiterlesen

Unterwegs mit Kindern: Märchenweg in Piding

 von Regina

Getreu dem Motto „Warum in die Ferne schweifen, denn das Gute liegt so nah“ nutzten wir (Pidinger) das schöne Wetter der letzten Tage für einen Spaziergang am Pidinger Märchenweg.

Wir starten am Parkplatz vorm Högl und passieren zuerst ein Feld- Hinweisschilder zeigen uns die Richtung an, der wir folgen sollen (ausgeschrieben mit Piding- Jechling).

der Untersberg in seiner ganzen Pracht- mit diesem Blick starten wir den wunderschönen Weg

Wir passieren dann ein Weidegatter, wo der Märchenweg auch startet.  Eine künstlerisch gestaltete Tafel erzählt uns das Märchen, dessen Figuren uns auf dem folgenden Weg begleiten.

Um was es in diesem Märchen geht? Das erfahrt ihr, wenn ihr dem Weg folgt…:)weiterlesen

Massenstart – auf fünf Gruppen verteilt, beginnen jeweils gut 100 Soldaten das Skitourenrennen. © Bundeswehr/Marco Dorow

Massenstart – auf fünf Gruppen verteilt, beginnen jeweils gut 100 Soldaten das Skitourenrennen. © Bundeswehr/Marco Dorow

Über 500 Gebirgssoldaten messen sich beim „Polarfuchs“

Das Führungskorps aller Verbände der Gebirgsjägerbrigade 23 stellte sich am Dienstag, 6. März, dem alljährlichen militärischen Wettkampf „Polarfuchs“. Mit zehn Kilogramm Gepäck und Waffe spurteten die Wettkämpfer 400 Höhenmeter mit Skiern auf den Götschen, um nach einem rasanten Abfahrtslauf wiederum die letzten 50 Höhenmeter im Aufstieg zu bewältigen. Damit wiesen die militärischen Führer der Brigade ihre Skibeweglichkeit und körperliche Robustheit nach.

Vom Offizieranwärter bis zum Oberst – alle müssen mit!

Um 16 Uhr startete die erste von fünf Startwellen an der Götschenalm auf die Wettkampfstrecke. Die Aufstiegspur führte die insgesamt über 500 Soldatenüber verschneite Waldwege bis hinauf zur Liftstation unterhalb des Götschenkopfs.

Wettkämpfer steigen auf den letzten Metern zum Ziel auf. © Bundeswehr/Marco Dorow

Wettkämpfer steigen auf den letzten Metern zum Ziel auf. © Bundeswehr/Marco Dorow

Nachdem die 19- bis 59-jährigen Starter vom Dienstgrad Gefreiter Offizieranwärter bis zum Oberst den höchsten Punkt der Strecke erreicht hatten, mussten sie innerhalb einer markierten „Wechselzone“ schnellstmöglich ihre Steigfelle von den Skiern abziehen, um sich auf die Abfahrtstrecke begeben zu können. Hier forderte die durch Regen und Nebel zeitweise stark eingeschränkte Sicht volle Konzentration von den Teilnehmern. Wieder an der Götschenalm angekommen, legten die Soldatinnen und Soldaten nochmals die Felle an, um auf den letzten Höhenmetern im Aufstieg noch einmal alles aus sich herauszuholen. Unter dem Beifall und den Anfeuerungsrufen der Kameraden wuchs Mancher auf den letzten Metern zur Ziellinie über sich hinaus.weiterlesen

Frühjahrs-Sonnenaufgangs-Tour zum Schneibstein

 von Sarah

Immer wieder hört, sieht und ließt man von ihm: Dem Schneibstein auf 2276 Metern. Im Winter als auch im Sommer ist er stets als ,,einfachster 2.000er“ in den Berchtesgadener Alpen bekannt – wodurch er zu jeder Jahreszeit eine hohe Frequentierung erlebt. Im Rahmen der ,,Kleinen Reibn“ bildet der Schneibstein den markantesten Punkt, doch die reine Besteigung des Berges selbst lohnt sich ebenso, weshalb ich ihm vor Kurzem wieder einmal einen Besuch abgestattet habe. Diesmal in veränderter Version: Zum Sonnenaufgang.

Früh morgens aufzustehen um ein solches Naturspektakel in unseren Bergen erleben zu dürfen kostet mich stets etwas Überwindung: Raus aus dem warmen, gemütlichen Bett und raus in die dunkle, kühle Welt. Doch mein heutiges Vorhaben gab genügend Motivation, um solches in die Tat umzusetzen; insbesondere da laut Wetterprognose die Sonne lediglich am Morgen scheinen und sich für den Rest des Tages hinter einer Wolkenschicht verstecken sollte. Dies bedeutete für mich: Um vier Uhr morgens aufstehen, mein Lauf- und Schneeequipment packen und mich auf den Weg zum Vorderbrandner Parkplatz zu begeben.

Die Straßen, um solche Uhrzeit noch leer gefegt, entlang fahrend fragte ich mich, wie sich die Schneeverhältnisse auf dem Weg zum Schneibstein gestalten würden. Im Gepäck hatte ich neben meinen Trailschuhen ebenfalls Schneeschuhe, um in dem feucht-weichem Schnee nicht zentimeterweise einzusinken. Wie sich später herausstellen sollte, tat ich dies trotz dessen (jedoch deutlich minimaler, als ohne solches Equipment!).

Am Parkplatz angekommen wunderte ich mich über die dort parkenden Autos; dachte ich doch, die erste Person am Parkplatz zu sein.

Die Schneeschuhe und Trailstöcke unter dem Arm deponiert ging es über den vereisten Weg hinauf zur Jenner Mittelstation. Durch die nun wärmeren Temperaturen sind die Wege aufgrund der Schneeschmelze nass und insbesondere am frühen Morgen oftmals vereist: Obacht geben – länger leben!

Die Mittelstation vor Augen musste ich feststellen, dass die Piste aufgrund von Schneepräparationen gesperrt war; mein Aufstieg erfolgte deshalb nahe des Hugo-Beck-Hauses in Richtung Mitterkaseralm. Die Schneeverhältnisse waren heute, so wie es für das Frühjahr üblich ist, von wenig fester Konsistenz – weshalb ich auch mit Schneeschuhen einige Zentimeter in solchen einsank und vermehrt Kraft aufwenden musste.

Die Piste überwunden erfolgte ein, vornehmlich schneefreies Stück meiner heutigen Tour: Unterhalb der Mitterkaseralm war so gut wie kein Schnee mehr vorhanden. Aus gutem Grunde, wie ich wusste: Solcher Forstweg wird momentan häufig von Baufahrzeugen der Jennerbahn benutzt, um solche bis Sommer diesen Jahres fertig stellen zu können.

Fern ab von Baumaßnahmen erreichte ich unter einer Stunde die Weggabelung in Richtung Stahlhaus. Rechts bleibend würde ich zum Jenner gelangen; links in Richtung meines Ziels und dem Hohen Brett. An solchem Wegzweig hielt ich einen kurzen Moment inne und fotografierte das sich mir bietende Panorama: Das Bergerlebnis Berchtesgaden in den frühen Morgenstunden:

Mondscheinsonate über dem Hagengebirge

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Talismann: Die schützende Hand

Talismann: Die schützende Hand

„Immer ruhigen Fußes“ lautet in etwa die Übersetzung des tibetischen Bergsteigergrußes „Kalipé“. Ob man nun ein religiöser Mensch ist oder eher nicht: Am Berg braucht man eben einen ruhigen Fuß, Hektik kann beim Wandern und Bergsteigen fatal sein. Viele Unfalle sind auch schon in den Berchtesgadener Bergen passiert. Wer sich davon ein Bild machen möchte kann das auf Kühroint tun: In der dortigen Bergsteiger Gedenkkapelle St. Bernhard sind auf Messingtafeln die Namen der abgestürzten Bergsteiger in den Berchtesgadener Alpen und der zu Tode gekommen Berchtesgadener in den Bergen der Welt verewigt.

Einen ruhigen Fuß und etwas Glück kann man am Berg also immer brauchen. Nicht alle vertrauen dabei auf die schützende Hand des Heiligen Bernhard von Menthon, dem Schutzpatron der Bergsteiger, sondern haben persönliche Glücksbringer. Einen ganz besonderen Talisman fertigt Martin Wagner von der Goldschmiede Goettgen in Berchtesgaden: Die schützende Hand! Ein etwa 10 Gramm schwere Anhänger aus 925 Sterling Silber in Form einer Hand an einem Lederband.

Martin Wagner bei der Fertigung der schützenden Hand

Martin Wagner bei der Fertigung der schützenden Hand

Zur Personalisierung der Schützenden Hand werden Initialen mit einer Punze, einem Schlagstempel, in den Handrücken eingeschlagen.weiterlesen

Winterwanderung zur Ragert Alm

 von Sepp
Winterwandeurng zur Ragert-Alm

Winterwandeurng zur Ragert-Alm

So ganz ist der Frühling noch nicht angekommen in Berchtesgaden, stellenweise blühen zwar schon die ersten Frühlingsblumen, andernorts liegt derweil noch Schnee. Irgendwo zwischen Winter und Frühling habe ich mich am Sonntag auch bewegt bei meiner Winterwanderung ins Klausbachtal.

Ich starte am Parkplatz an der Hirschbichlstraße. Durch das Tor vor dem Klausbachhaus betrete ich den Nationalpark. Die Straße ist hier komplett aper, stattdessen säumen die Hinterlassenschaften der Pferde vom Frankenkutscher Rudi die Straße. Am nächsten Wochenende wird er das letzte Mal in diesem Winter die beliebten Pferdekuschfahrten bis zur Wildfütterung anbieten. Als ich die Wildfütterung passiere, ist noch kein Wild zu sehen.

Wildfütterung im Klausbachtal

Wildfütterung im Klausbachtal

Fütterungszeit ist erst am Nachmittag. Dementsprechend ist auch die barrierefreie Aussichtsplattform zur Wildbeobachtung noch menschenleer.

Aussichtsplattform der Wildfütterung

Aussichtsplattform der Wildfütterung

Also gehe ich zügig weiter. Wenige Meter nach der Wildfütterung verlasse ich die Straße und zweige auf den Wanderweg zur Ragert Alm ab. Der Weg ist nicht geräumt, aber jede Menge Spuren auf dem festen Schnee sorgen für problemloses Weiterkommen. weiterlesen

Fred Ulrich Bad Reichenhall

Mozart-Tage Bad Reichenhall

 von Fred

Mozart Pur! 15. bis 19.03.2018 im königlichen Kurhaus

Der Titel deutet schon an, was die Mozart-Tage Bad Reichenhall 2018 dem interessierten Klassikliebhaber bieten möchten: eine zeitgemäße, abwechslungsreiche Werkschau in konzentrierter Form. Wie konsequent dieses Konzept auch inhaltlich durchgeführt wird, zeigt gleich das erste Konzert am Donnerstag im Königlichen Kurhaus: Die „Zauberflöte“ erklingt nicht als mehrstündige Oper mit großer Besetzung, sondern in einer reduzierten Fassung für Flöte und Streichtrio von Johann Wendt (1745-1801). Geiger Fred Ullrich wird diese „Zauberflöte“ in bewährter Manier mit viel Humor moderieren, begleitet von unserem Salonquartett „Reich an Hall“.

„Mozart in Vollendung“ bietet das zweite Konzert am Freitag. Im Fokus steht hier Mozarts sinfonisches und konzertantes Schaffen. Zwei der drei letzten großen Sinfonien – jene in Es-Dur und g-Moll – sowie das letzte der 27 Klavierkonzerte in B-Dur stehen auf dem Programm. Diesen drei Werken ist der Stempel höchster Meisterschaft aufgeprägt. Nichts mehr ist spürbar vom übersprudelnden, verspielten jungen Mozart, der um die Gunst des Publikums buhlt. Ein Hauch von Wehmut durchzieht stattdessen diese Stücke als eine Ahnung des Abschieds. Christoph Declara ist der Solist des Klavierkonzertes. Der aus Rosenheim stammende Pianist startete seine Solokarriere bereits im Alter von 14 Jahren und ist seither ein gefragter Solist im In-und Ausland. Christoph Declara unterrichtet darüber hinaus an der Universität Mozarteum.weiterlesen

Isabel

Die neue Jennerbahn

 von Isabel
Starkes Tragseil – und Blick auf den Königssee

Starkes Tragseil der neuen Jennerbahn mit Blick auf den Königssee

Bergerlebnis für alle: Im Sommer geht die neue Jennerbahn am Königssee in Betrieb

Update 13.4.2018: Am 4.August 2018 startet die Jennerbahn mit ihren neuen komfortablen 10er Kabinen und bietet die Seilbahnfahrt mit der ersten Sektion, das heißt bis zur Mittelstation auf 1.200 m. Von hier starten Sie Ihre Wanderungen mit verschiedensten Schwierigkeitsgraden in den Alpen-Nationalpark Berchtesgaden oder Sie genießen die sportlich, moderne Gastronomie. Im Winter 2018/19 ist geplant, neben der Jennerbahn Sektion 1, der Krautkaser-Sesselbahn auch die neue 6er Sesselbahn „Jennerwiese“ in Betrieb zu nehmen.

Modern, nachhaltig und barrierefrei – der Beginn einer neuen Ära. Das Gesamtprojekt kostet 47 Millionen Euro und wurde in Absprache mit dem Nationalpark Berchtesgaden konzipiert.

Im Sommer beginnt am Jenner (1874 m) hoch über Schönau am Königssee eine neue Ära. Mit der neuen Bergbahn, mit Sportgeschäft und Skidepot an der Talstation, mit Restaurants und Sonnenterrassen an Mittel- und Bergstation. Insgesamt werden mehr als 47 Millionen Euro investiert. Kernstück ist die neue Jennerbahn selbst – eine komfortable, nahezu geräuschlose 10er-Kabinenbahn mit wirtschaftlichem „direct drive“-Antriebssystem. Sie ersetzt ihre Vorgängerin, die aus dem Jahr 1953 stammte. Das Gesamtprojekt wird in Absprache mit dem Nationalpark Berchtesgaden realisiert. Neben Nachhaltigkeit setzt die Berchtesgadener Bergbahn AG einen Schwerpunkt auf ein hohes Maß an Barrierefreiheit. Rampen und Aufzüge statt Treppen, breite Türen, eigene Zustiegsspur für Monoskifahrer – Bergerlebnis im Berchtesgadener Land für alle.

„Es wäre wirtschaftlich schlicht nicht sinnvoll gewesen, die alte Bahn zu sanieren“, erklärt Michael Emberger, Vorstand der Berchtesgadener Bergbahn AG, den großen Wurf. „Hinzu kommt, dass die Ansprüche an die Infrastruktur heute ganz andere sind als vor 65 Jahren.“ Ob Wanderschuhe oder Skier – ab Sommer können Gäste ihre Ausrüstung jetzt in Depots an der Talstation verstauen. Und bei Bedarf gleich nebenan im Sportgeschäft ihr Equipment auf den neuesten Stand bringen.

So sieht die Talstation der Jennerbahn ab Sommer aus.

So sieht die Talstation der Jennerbahn ab Sommer aus.

An der Mittelstation gibt’s ein Bistro mit Snacks und leckeren Kleinigkeiten, oben am Berg die Jenneralm mit ausgesuchten Speisen. Alles jeweils immer frisch und regional. Dafür bürgt Peter Hettegger, der in seinem Hotel Edelweiß in Berchtesgaden schon vor Jahren neue Standards gesetzt hat. Ein Helles auf der Sonnenterrasse gefällig? Bringt die Bedienung sofort. Den grandiosen Ausblick in den einzigen Alpennationalpark Deutschlands und hinunter zum Königssee mit St. Bartholomä gibt’s gratis dazu.weiterlesen