Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Junger Bergmischwald. Wo bis vor rund 25 Jahren ausschließlich Fichten standen, wächst heute ein artenreicher Bergmischwald heran. Das Projekt „Umbau von Fichtenreinbeständen zu Bergmischwäldern in der Pflegezone des Nationalparks Berchtesgaden“ unter der Leitung von Nationalpark-Revierförster Hans Neubauer wurde als beispielhaftes Erfolgsprojekt ausgezeichnet.

Junger Bergmischwald. Wo bis vor rund 25 Jahren ausschließlich Fichten standen, wächst heute ein artenreicher Bergmischwald heran.

Bei der Verleihung des Alpinen Schutzwaldpreises in Kempten hat der Nationalpark Berchtesgaden den Anerkennungspreis der Jury erhalten. Das Projekt mit dem Titel „Umbau von Fichtenreinbeständen zu Bergmischwäldern in Schutzwaldlagen des Nationalparks Berchtesgaden am Beispiel des Steinberges oberhalb der Gemeinde Ramsau“ wurde in der Kategorie „Erfolgsprojekte“ international ausgezeichnet.

Elf nominierte Projekte aus dem Alpenraum in drei Kategorien: Rund 300 Gäste waren der Einladung von Gudula Lermer, Vorsitzende des Bayerischen Forstvereins e.V., in das Kornhaus in Kempten gefolgt. In der Kategorie „Erfolgsprojekte“ sicherte sich der Nationalpark Berchtesgaden den Ehrenpreis der Jury.  Die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf betonte anlässlich der Preisverleihung: „Wir wollen die Funktion der Bergwälder als Lebensraum und auch als Schutzraum erhalten und weiter verbessern. Die Auszeichnung ist eine wertvolle Anerkennung unserer Erfolge im Naturschutz und bei der Vorsorge für den Klimawandel. Dazu gratuliere ich der Nationalparkverwaltung Berchtesgaden. Zugleich ist der Preis Ansporn für die Zukunft. Der Klimawandel wird gerade in den Alpen gravierende Folgen haben – darauf müssen wir uns einstellen. Ein gesunder, artenreicher und vielschichtig aufgebauter Bergwald ist unverzichtbar. Er erfüllt Schutzfunktionen, die der Mensch nur mit großem finanziellem Aufwand erreichen könnte.“

Für Nationalpark-Leiter Dr. Roland Baier ist die Auszeichnung eine große Ehre und Anerkennung: „Zum 40. Jubiläumsjahr konnten wir zeigen, dass in einem Nationalpark Naturschutz und die Wiederherstellung der Schutzfunktion der Bergwälder gleichermaßen möglich sind. Dieses Best-Practice-Verfahren wurde nun von internationalen Experten anerkannt“, freut sich der Forstwissenschaftler. Die Schutzwälder am Steinberg oberhalb des Bergsteigerdorfes Ramsau sind seit jeher ein Schwerpunkt der Waldumbaumaßnahmen in der Pflegezone des Nationalparks Berchtesgaden. Auf großer Fläche wurden hier die naturfernen Fichtenreinbestände in arten- und strukturreiche Bergmischwälder umgebaut.weiterlesen

Kurmusik in der Konzertrotunde Bad Reichenhall

Kurmusik in der Konzertrotunde Bad Reichenhall

Die Bad Reichenhaller Philharmoniker feiern Jubiläum – 150-jähriges, um genau zu sein. Zu diesem Anlass wird ihnen in der Konzertrotunde am Königlichen Kurgarten eine eigene Ausstellung gewidmet:

„150 Jahre Bad Reichenhaller Philharmonie“

Eröffnet wird diese am Sonntag, 18. Februar 2018 um 15:30 Uhr während eines „Historischen Kurkonzerts“ durch Harald Labbow, den Vorsitzenden des Trägervereins der Bad Reichenhaller Philharmoniker. Das Besondere: Auch drei Büsten von bekannten Reichenhaller Dirigenten werden dabei dem Publikum nach Enthüllung durch Oberbürgermeister Dr. Lackner vorgestellt.
Bei diesen handelt es sich um Bronzegüsse des Bildhauers Fritz Schelle von Josef Gungl, Gustav Paepke und Wilhelm Barth, die im Laufe von 150 Jahren die anfängliche Blaskapelle zum hochrangigen Kurorchester mit breitem Repertoire und internationaler Besetzung entwickelten. Deren bronzene Portraits wird man künftig in der Konzertrotunde bewundern können.

Die Begrüßung übernimmt Mag.a Gabriella Squarra, Geschäftsführerin der Kur-GmbH Bad Reichenhall/Bayerisch Gmain.

Karten für dieses besondere Konzert erhalten Sie in den Tourist-Infos in Bad Reichenhall und Bayerisch Gmain, im Staatsbad Shop in der Wandelhalle sowie unter bad-reichenhall.de.

Heute schreiben wir den 14. Februar. Besser bekannt als Valentinstag. Tag der Liebenden – oder doch eher ein kommerzieller Tag?!

Liebe findet meines Erachtens jeden Tag statt. In Blicken, Begegnungen, Gesprächen mit unseren Mitmenschen. Dennoch möchte ich den heutigen Tag nutzen, um meiner Liebe zu einem speziellen Thema Raum zu geben: Dem Watzmann.

Der Watzmann im Winterkleid

Wusste ich bis vor über zwei Jahren nicht, um welchen Berg es sich da genau handelt, der sich vor meinen Augen präsentierte – kann ich mir nun einen Alltag ohne den Ausblick auf dieses Weltwunder nicht mehr vorstellen.

Mit einer sagenumwobenen Höhe von 2.713 Metern ist er der zweithöchste Berg Deutschlands. Für uns Einheimische steht außer Frage, dass er gleichwohl der schönste Berg Deutschlands ist!weiterlesen

Aussichtspunkt Marxenhöhe

Aussichtspunkt Marxenhöhe

Traumwetter und beste Schneeverhältnisse locken zur Zeit Skifahrer und Tourengeher in die Berchtesgadener Berge. Doch man muss gar nicht hoch hinaus, um den Traumwinter in seiner ganzen Pracht zur erleben. Dazu reicht schon eine kleine Winterwanderung. Ich bin am Faschingsdienstag zur Marxenhöhe spaziert.

Von Maria Gern zur Marxenhöhe

Am Parkplatz unterhalb der Wallfahrtskirche Maria Gern beginne ich meinen Spaziergang. Zwischen Kirche und Wirtshaus hindurch folge ich der steilen Straße bergauf. Im Wald zweigt in der ersten Linkskurve der Weg zur Marxenhöhe nach rechts ab. Der Weg wird nicht geräumt, ist aber gut zu gehen. Es sind schon einige vor mir durch den Schnee gestapft.

Winterwanderung von Maria Gern zur Marxenhöhe

Winterwanderung von Maria Gern zur Marxenhöhe

Der Weg ist Teil des Berchtesgadener Kneifelspitzwegs, der nicht nur die Wanderung zur Kneifelspitze mit der Paulshütte umfasst, sondern im Abstieg einen Rundweg über die buckelige Tratte der Marxenhöhe beschreibt. Auch durch den Schnee kann man die Buckelwiesen erahnen.weiterlesen

Wintertour auf den Zwiesel 1782m

 von Ann-Kathrin
Meine Freundin und ich am Zenokopf © Ann-Kathrin Helbig

Meine Freundin und ich am Zenokopf © Ann-Kathrin Helbig

Lange war es ruhig um mich gewesen, es gab wenig zu lesen von mir. Aber gewiss heißt das nicht, dass ich nicht unterwegs war. Im Gegenteil, ich war mehr denn je unterwegs und habe meinen Horizoint außerhalb der Berchtesgadener Alpen erweitert. Wer gerne meinen Touren folgen möchte, kann dies via Facebook oder Instagram machen. Dort findet ihr mich auch und halte diese Profile recht aktuell.

So, wieder genug von mir zurück zu einem tollen Winterberg. Zum Zwiesel bin ich fast immer nur im Sommer gestartet. Meist als Überschreitung mit dem Gamsknogel ab dem Jochberg Parkplatz/Schneitzelreuth. Einmal bin ich mit einem guten Freund diese Überschreitung im Frühwinter gegangen, zum Teil mussten die seilgesicherten Stellen und Eisentritte vom Schnee befreit werden. Im letzten November war ich auch am Zwiesel, allerdings war der Schnee noch so gering, dass „snowlines“ (Grödel) ausreichten. Dieses Mal wird es ganz anders sein.

Zwiesel © Ann-Kathrin Helbig

Zwiesel © Ann-Kathrin Helbig

Meine Freundin ist schon am Vortag bei der Zwieselalm gewesen, ab dort sei Ende im Gelände. Tiefschnee, der einfach noch nicht angespurt ist. Ein weiter gehen ohne Tourenski oder Schneeschuhe – unmöglich. Letzteres besitze ich in doppelter Ausführung. Das Auto stellen wir beim Listwirt in Bad Reichenhall ab. Dort geht es stetig bergan über eine Fortstraße bis man auf den Mulisteig trifft. Ab hier hat immer wieder gut gehbare Altschneefelder. Die Sonne lugt immer wieder zwischen den Bäumen hindruch. Uns wird sofort warm, der Duft der Luft verändert sich. Es fühlt sich schon fast frühlingshaft an. Schnellen Schrittes erreichen wir die Zwieselaln. Hier wird kurz gerastet und die Schneeschuhe angschnallt. Weitere Wanderer sitzen schon bei der Alm in der Sonne. Doch keiner hat bisher angespurt, also müssen wir zwei das unternehmen. Kaum im Wald unterwegs, schauen wir recht verwirrt. Wo sind die Markierungen? Geht man auch im Winter wie im Sommer? Fragen über Fragen, aber eines ist fix: Man sollte die Tiefwintertour zum Zwiesel nicht alleine als Ortkunkundiger angehen, sonst findet man sich schnell beim nächsten Abhang wieder. Das stapfen, spuren und queren wird immer anstrengender. Eine Auftsiegshilfe an den Schneeschuhen hilft uns ein wenig. Nicht lange im Bergwald und immer steileren Hängen fragen wir uns ob wir noch richtig sind. Alles ist so anders als zu den anderen Jahreszeiten. Von der Weiten sehen und hören wir andere Wanderer. Wir warten auf Sie und tuen uns zusammen.weiterlesen

Faschingsroas wia friahra

 von Sepp
Teilnehmer Faschingsroas © Stefan Wiebel Fotografie

Teilnehmer Faschingsroas © Stefan Wiebel Fotografie

„Faschingsroas wia friahra“ auf der Schlegelmuldenalm ein voller Erfolg!

Die zweite Auflage der legendären Faschingsgaudi auf der Schlegelmuldenalm war auch heuer wieder ein voller Erfolg. Trotz Kälte und Nebel stellten sich am vergangenen Faschingssamstag mehrere Dutzend Teilnehmer dem herausfordernden Parcours am Hang des tief verschneiten Hochschlegel, den sie mit einem Luftballon zwischen den Beinen überwinden mussten.

Die Teilnehmer beim Aufstieg zum Start © Stefan Wiebel Fotografie

Die Teilnehmer beim Aufstieg zum Start © Stefan Wiebel Fotografie

Im Ziel angekommen ging‘s gleich weiter. Zielgenauigkeit war beim Korb-Frisbee gefragt. Der Wind stellte eine zusätzliche Herausforderung dar, aber die bunt maskierten Gäste, zeigten Treffsicherheit. Beim Finale ging es dann um den richtigen Riecher – verschiedene Aromen mussten beim Duft-Quiz richtig erschnuppert und zugeordnet werden.weiterlesen

Waldi

Letzte Woche nutzten wir die tollen Skitouren-Bedingungen, die zur Zeit im Berchtesgadener Land herrschen. An der Wimbachbrücke starteten wir und wanderten bis zur Grieshütte. Nach ca 2 1/2 Stunden konnten wir hier eine kleine Trinkpause machen. Die Palfenhörner, der Blickfang vom Wimbachgries, erfreuten unser Auge.

Nun gings weiter zum Trieschübel, der Pass,über dem man auch zum Königssee gehen kann. weiterlesen

Rosi Fürmann

Großer Faschingszug in Teisendorf in Berchtesgadens Rupertiwinkel

Der Faschingssonntag in Teisendorf – in Berchtesgadens Rupertiwinkel – ein ganz besonderer Tag. Einer der größten Faschingszüge im südostbayerischen Raum schlängelt sich durch die Straßen und in den besonderen Flair der Marktstraße bringen die vielen Fußgruppen und Wägen mit den vielen Tausenden Zuschauern Faschingsstimmung.

Aber nicht eine „Erfindung“ der neueren Zeit ist dieser Faschingszug. – Nein! Er kann auf eine uralte Tradition zurückblicken. Wie die Chronik der Teisendorfer Faschingsgesellschaft SING-SANG berichtet, erscheint erstmalig für die Region, dass laut Gemeindeprotokoll vom 26.02.1881 um ½ 2 Uhr Bürgermeister Hofhammer den 1. Masken-bzw. Faschingsumzug in Teisendorf durch die Marktstrasse genehmigt. Nach dem Krieg, ab 1950 finden dann am Faschingsdienstag kleinere, sehr originelle Umzüge mit dem dann ersten große Umzug am Faschingssonntag des Jahres 1954.

Faschingszug in der Marktstraße in Teisendorf Anfang der 1950er Jahre

Alljährlich fiebert nun ganz Teisendorf und Umgebung auf dieses Ereignis hin und so manch örtliches und überörtliches Thema bis hin zur großen Politik findet sich auf orginelle Weise wieder; und bis spät in die Nacht feiert Teisendorf in den Gasthäusern fröhlich weiter!weiterlesen

TV-Tipp: Die letzten ihrer Zunft

 von Sepp

Die letzten ihrer Zunft

Der Trailer zu meinem Film „Die letzten ihrer Zunft“ über aussterbendes Handwerk in Berchtesgaden. Der ganze Film läuft am Samstag, den 17. Februar um 19:40 auf Servus TV.

Mehr Infos und Fotos unter http://www.bergjournalisten.de/blog

Posted by Bergjournalisten Manuela Federl on Montag, 5. Februar 2018

Hoagascht. Die letzten ihrer Zunft – am Samstag, den 17. Februrar 19:40 auf Servus TV

​Ein Rodelbauer, der für die Kufen seiner Schlitten Bäume mit der passenden Biegung sucht. Eine Spanschachtelmalerin, die noch die Knochenleim-Technik anwendet, die die Handwerker schon vor 400 Jahren benutzt haben und ein Filigrandosendrechsler, der sein gesamtes Werkzeug selbst geschmiedet hat. ​Alle drei haben keine Nachfolger, können ihr Wissen nicht weitergeben. Sie sind die letzten ihrer Zunft.

Schlittenbauer Sepp Stocker

Schlittenbauer Sepp Stocker © Degnfilm

Schlittenbauer Sepp Stocker © Degnfilm

Auf einem alten Bauernhof in Marktschellenberg fertigt Sepp Stocker Schlitten auf die Art und Weise, wie sie schon sein Großvater gebaut hat. Er verwendet nur Hölzer, die natürlich gewachsen sind. Oft steift er dafür tagelang durch den Wald um Hölzer zu finden, wie er sie für die Kufen seiner Schlitten benötigt.

Berchtesgadener Holzschlitten © Degnfilm

Berchtesgadener Holzschlitten © Degnfilm

Spannschachtelmalerin Monika Baumgartnerweiterlesen

Das Berchtesgadener Land: Was uns daran fasziniert

 von Sarah

Es wird zu allen vier Jahreszeiten besucht: Das Berchtesgadener Land. Ob TouristInnen aus dem In- oder Ausland; deutsch- oder fremdsprachig; das Berchtesgadener Land zieht jährlich tausende von TouristInnen an. Manche von ihnen bleiben dort. Worin liegt der Grund – was macht solche Region Deutschlands so begehrenswert und attraktiv für Außenstehende?

Folgender Artikel soll Aufschluss darüber geben und all jenen, die noch über einen potentiellen Besuch nachdenken, den nötigen Motivationsschub ermöglichen.

Immer wieder fallen mir insbesondere folgende Aspekte auf, die BesucherInnen an der süd-östlichen Region Deutschlands faszinieren:

Vielfalt: Insbesondere die Vielfalt des BGL wirkt attraktiv auf Außenstehende. Gemeint ist dabei ein Konglomerat aus Bergen, Seen, weiten Wiesenflächen, Kultur/ Historik, einem Zusammenschluss von unterschiedlichen Tierarten und einzigartigen Charakteren. Ob als Single, Paar, Familie oder Rentner/in – das Berchtesgadener Land ermöglicht durch sein zahlreiches Angebot an Outdoor- wie auch Indooraktivitäten ein ganzheitliches Angebot für jung und alt.

Vereinigung von Natur und Historik: Das Kehlsteinhaus

Die Walfahrtskapelle St. Bartholomä am Königssee gelegen; behütet von der Watzmann Ostwand

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