Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Alpenverein

Nachwuchscamp Skibergsteigen in Bad Reichenhall

 von Sepp
Nachwuchscamp Skibergsteigen © DAV

Nachwuchscamp Skibergsteigen © DAV

Mitte Dezember findet in der Alpenstadt Bad Reichenhall das 9. internationale Nachwuchscamp Skibergsteigen statt. Interessierte  Nach 2012 in Oberammergau findet dieses Jahr das Skitouren-Camp wieder auf deutschem Boden statt. In Kooperation mit dem internationalen Verband ISMF, der Sparte Skibergsteigen des ÖSV sowie der DAV Sektion Bad Reichenhall richtet der Deutsche Alpenverein das traditionelle Camp nun bereits zum dritten Mal aus. Auf der Tagesordnung stehen dabei Workshops zu Material, Lawinenkunde/ Sicherheit und Training, Vorträge von den Profi-Athleten aber natürlich auch genügend Zeit für gemeinsame Skitouren und ein kleines Rennen. Absolute Top-Athleten wie die Spanierin Mireira Miro und Deutschlands Vorzeige-Skibergsteiger Toni Palzer aus dem Bergsteigerdorf Ramsau geben den Nachwuchsskibergsteigern beim Skitouren-Camp wertvolle Profi-Tipps aus dem Weltcupgeschehen. Eingeladen sind alle Jugendlichen von 12 bis 19 Jahren, die sich für das sportliche Skitourengehen interessieren. Skitouren- oder gar Rennerfahrung ist nicht erforderlich, ein gutes alpines Skiniveau jedoch schon. Das Camp war in den letzten Jahren mit der internationalen Beteiligung immer auch eine nette Möglichkeit zum Austausch unter skitourenbegeisterten Jugendlichen aus ganz Europa.weiterlesen

Abenteuer Gleitschirm

 von Sepp
Mit dem Gleitschirm über den Königssee

Mit dem Gleitschirm über den Königssee

Am Donnerstag, den 22. Oktober hält Christian Lobensommer im Gasthof Bürgerbräu in Bad Reichenhall einen Multivisionsvortrag: Abenteuer Gleitschirm – 200 Kilometer lautlos durch die Alpen!

Der  Vortrag handelt von Christian Lobensommers grosser Leidenschaft – man könnte auch sagen: Sucht – in die Berge und die Luft zu kommen! Von 10-stündigen Gleitschirm-Flügen in den Alpen, von Aufwinden über 2.000 Höhenmeter in weniger als 6 Minuten, von der Meteorologie für den perfekten Flugtag, von wunderschönen Bergtouren mit Freunden wird der Vortrag alle Facetten des Gleitschirmfliegens behandeln und die Faszination des Sports Gleitschirmfliegen begreifbar machen.

Ein Großteil der Fotos, Filme und Animationen des Vortrags  stammen aus dem Luftraum des Berchtesgadener Landes, unter anderem war der Gleitschirmflieger auch über Königssee und Watzmann unterwegs.weiterlesen

Ramsau ist Bergsteigerdorf

 von Sepp
Das Bergsteigerdorf Ramsau

Das Bergsteigerdorf Ramsau

Nun ist es offiziell: Die Gemeinde Ramsau bei Berchtesgaden wurde am 16. September 2015 als erste deutsche Gemeinde feierlich in den Kreis der „Bergsteigerdörfer“ aufgenommen. Der DAV engagiert sich mit dem Projekt „Bergsteigerdörfer“ aktiv für die Förderung des naturnahen und ressourcen-schonenden Tourismus. Zum Festakt zeigten sich Ramsau und die Berchtesgadener Alpen von ihrer prächtigsten Seite. Mit Sonnenschein und Panoramablick feierte die Gemeinde mit ca. 100 Anwesenden ihr Bergsteigerdorf. Prominente Gäste waren Staatsministerin Ulrike Scharf (Umwelt und Verbraucherschutz), Staatsministerin Ilse Aigner (Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie) und der Generalsekretär der Alpenkonvention Markus Reiterer.

Ramsau – kleine Nationalparkgemeinde mit großer Alpingeschichte

Bergsteigerdörfer sind beispielhafte Vorzeigeorte, die sich aktiv für eine alternative Tourismusentwicklung und den Schutz der alpinen Natur und Landschaft stark machen. Das Projekt wurde vom österreichischen Alpenverein initiiert, inzwischen sind bereits 20 Gemeinden in Österreich zu Bergsteigerdörfern ernannt worden. Ramsau bei Berchtesgaden ist die erste deutsche Gemeinde, die diese Auszeichnung erhält. Ludwig Wucherpfenning, Vizepräsident des Deutschen Alpenvereins und der 1. Bürgermeister der Ramsau, Herbert Gschoßmann, unterzeichneten beim Festakt im Berghotel Rehlegg die gemeinsame „Bergsteigerdorf-Deklaration“. Damit verpflichten sich beide Parteien, die Grundsätze des Bergsteigerdorf-Projektes zu würdigen und die Gemeinde-Politik im Sinne der Protokolle der Alpenkonvention zu gestalten. Symbolisch besiegelt wurden die Aufnahme und die gemeinsame Kooperation mit der Übergabe des offiziellen Bergsteigerdorf-Ortsschildes und dem Hissen der Bergsteigerdorf-Fahne.

Unterzeichnung der Beigsteigerdorf-Deklaration

Unterzeichnung der Beigsteigerdorf-Deklaration

Die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf betonte im Rahmen der Veranstaltung: „Ich freue mich über die Auszeichnung der Nationalparkgemeinde Ramsau als erstes Bergsteigerdorf in Bayern. Bergsteigerdörfer können einen großartigen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung in den Alpen leisten. Sanfter Tourismus ist ein Motor der Regionalentwicklung. Eine erfolgreiche Ausweitung auf weitere bayerische Alpendörfer ist von umweltpolitischem Interesse. Deshalb wollen wir hierauf gerichtete Initiativen des DAV im Rahmen unserer Möglichkeiten zusammen mit dem Nationalpark Berchtesgaden und der Biosphärenregion Berchtesgadener Land unterstützen.“ Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner bezeichnete die Auszeichnung Ramsaus als „Zeichen für ein hohes Umweltbewusstsein und großes Verantwortungsgefühl“. Aigner: „Hier stehen die Wertschätzung der Natur und die Wertschöpfung in der Region im Mittelpunkt. Ramsau zeigt, dass sich der Nachhaltigkeitsgedanke im Tourismus verankern lässt. In Ramsau wird die Alpenkonvention beim Wort genommen.“weiterlesen

Deutschlands erstes Bergsteigerdorf

 von Sepp
Die Kirche Ramsau vor der Reiter Alm

Die Kirche St. Sebastian im Bersgteiegrdorf Ramsau vor der Reiter Alm

Jetzt ist es amtlich: Der Deutsche Alpenverein hat sein erstes Bergsteigerdorf gefunden. Unter den Leitgedanken „Anregung ohne Hektik, Belebtheit ohne Lärm, Nähe ohne Respektlosigkeit, Genuss auf hohem Niveau und Bewegung aus eigener Kraft“ wird die Nationalpark-Gemeinde Ramsau im Berchtesgadener Land am 16. September – nach Vorbild der österreichischen Initiative – zum „Bergsteigerdorf“ gekürt. Dank hervorragender bergsportlicher Möglichkeiten, gelebter Alpentradition und der einzigartigen, unverbauten Gebirgslandschaft rund um Watzmann (2713 m) und Hochkalter (2607 m), gilt das 1800-Seelen-Dorf dann offiziell als Garant für erlebnisreichen, echten und umweltfreundlichen Bergurlaub.

Die Falzalm vor dem kleinen Watzmann

Die Falzalm vor dem kleinen Watzmann

Wer das Naturidyll selbst besuchen will, findet vom gemütlichen Gasthaus (ab 30 Euro/Person mit Frühstück) bis zum 4-Sterne-Superior-Hotel (um 90 Euro/Person mit Wellness und Verwöhnpension) bestimmt die richtige Unterkunft.

„Im Grund bleibt ja alles so wia´s is“, beschreibt der Ramsauer Bergführer Uli Stöckl das Ziel der Initiative „Bergsteigerdörfer“.weiterlesen

Kehlstein Gipfelweg wird saniert

 von Sepp
Auch der Weg vom Kehlsteinhaus zum Gipfel wird saniert

Auch der Weg vom Kehlsteinhaus zum Gipfel wird saniert

Über 300.000 Gäste besuchen jedes Jahr das Kehlsteinhaus auf 1.834 Metern Höhe. Die meisten von Ihnen mit dem Bus, einige aber auch zu Fuß oder mit dem Rad. Wer mit Bus oder mit Mountainbike auf den Kehlstein kommt, muss sein Transportmittel an der Buswendeplatte 124 Meter unterhalb des Kehlsteinhauses verlassen. Die letzten Höhenmeter zum Eagles Nest muss man zu Fuß bewältigen oder mit dem Aufzug.

Vom Kehlsteinhaus machen die meisten Besucher noch den kurzen Aufstieg zum Gipfelkreuz des Kehlstein, der Weg ist dementsprechend abgenutzt. Deshalb ist die Tourismusregion Berchtesgaden – Königssee gemeinsam mit der Sektion Berchtesgaden des Deutschen Alpenvereins gerade dabei, diesen Weg wieder auf Vordermann zu bringen. Neue Stufen und Geländer sowie frischer Kies geben dem kurzen Aufstieg zum Gipfel auf 1.881 Metern Höhe wieder ein neues Gesicht.

neue Treppen auf dem Weg zum Kehlstein Gipfel

neue Treppen auf dem Weg zum Kehlstein Gipfel

Und auch der beliebte Kehlstein Rundweg, der vom Gipfelkreuz in teilweise exponierte Weganlage in Richtung Mannlgrat (Höher Göll) und stellenweise richtig anspruchsvoll wieder zurück führt wird gerade saniert. weiterlesen

Hüttenportrait Watzmannhaus 1930 m

 von Ann-Kathrin
Panorama Watzmannhaus 'über den Wolken'

Panorama Watzmannhaus ‚über den Wolken‘

Das Watzmannhaus ist wohl eine der bekanntesten Berghütten hier in den Berchtesgadener Alpen, nicht nur wegen des berühmten Namensgebers, sondern auch wegen der 128 Jahre Geschichte, die diese Berghütte prägten.

imposante Größe: das Watzmannhaus

imposante Größe: das Watzmannhaus

Blick zum Watzmannhaus

Blick zum Watzmannhaus

Zu damaligen Zeiten war die Ansicht der Alpinisten, dass ein gestandener Bergsteiger keine Hütte brauch(t)e. Die ambitionierten vollbrachten die Watzmannüberschreitung in einem Tag. Weniger ambitionierte verbrachten die Nacht in der Guglalm. Urig und fast schon romantisch wurde in dieser einfachen Berghütte die Nacht verbracht. Doch auch der zu jener Zeit herrschende Erschließungswahn machte vor König Watzmann nicht Halt. Schon damals war der imposante Gebirgsstock bei Urlaubs-Ggästen beliebt. Also musste eine Unterkunft mit Bewirtung her. So wurde im Sommer 1886 ein geeigneter Platz ermittelt. Man kam zu dem Ergebnis, dass der Falzköpfl, ein freistehender Felsriegel an der Nordwestseite des großen Watzmanns sich hervorragend für den Bau einer Berghütte eignete.
Die Alpenvereinssektion München sprang finanziell ein, als der Sektion Berchtesgaden die Gelder nicht ausreichten für den Bau des Hauses. Im Juli 1887 war es dann endlich soweit, der Bau des Watzmannhaus begann. Es sollte die erste gemauerte Berghütte werden und so wurde nach Akkordarbeit am 5. August 1888 die feierliche Eröffnung vollzogen. Vorläufig sollten 25 Personen dort Platz für eine Übernachtung haben.weiterlesen

Alpinsymposium 2015

 von Sepp
Voller Einsatz beim Einzelklettern im Überhang

Ein Soldat mit vollem Einsatz beim Einzelklettern im Überhang

Am 24. und 25. April 2015 veranstaltet das Bayerische Kuratorium für alpine Sicherheit unter Schirmherrschaft des bayerischen Innenministers Joachim Herrmann im Kongresshaus in Berchtesgaden das Alpinsymposium 2015. In Rahmen des Symposimus  wird das Thema Sportklettern und künstliche Kletteranlagen von  fachkundigen Referenten genau beleuchtet. Dabei sind die Themen am Freitagnachmittag ausschließlich auf ein Fachpublikum wie zum Beispiel Richter, Staatsanwälte, Rechtsanwälte, Lehrer, Bergführer, Trainer C Sportklettern ausgerichtet.

Zu den Themen am Freitag  gehören :

  • Klettern im Schulsport
  • Bau künstlicher Kletteranlagen
  • Sicherungsprodukte zum Sportklettern
  • Veranstaltungsmanagement am Beispiel des 24-Stunden-Spendenkletterns in Berchtesgaden
  • Risikokultur im Bergsport (aktuelle Bestandsaufnahme und Ergebnisse des DAV Symposiums 2014)

Für die Teilnahme am Freitagnachmittag und für das ab 18 Uhr im Kongresshaus vorbereitete Bergsteigerbuffett ist eine Anmeldung bis spätestens Montag, 13.04.2015 erforderlich. e-mail: info@alpinesicherheit.bayern

Ab 20 Uhr gibt es bei freiem Eintritt einen Vortrag von Extremkletterer Thomas Huber von den Huberbuam zum Thema “Motivation Erfolg”. Hierzu sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Für diesen Beitrag sind Spenden erwünscht, die der Bergwacht Berchtesgaden zugeführt werden.weiterlesen

Ramsau wird Bergsteigerdorf

 von Sepp
Pfarrkirche St. Sebastian im Bergsteigerdorf Ramsau

Pfarrkirche Ramsau

Projekt Bergsteigerdörfer kommt nach Bayern

Ramsau bei Berchtesgaden und Hinterstein, ein Ortsteil von Bad Hindelang erfüllen die Voraussetzungen, das Siegel Bergsteigerdorf zu tragen. Diese Entscheidung hat das Präsidium des Deutschen Alpenvereins auf Basis des Evaluierungsprozesses getroffen. Mit dieser grundsätzlichen Eignung ist die Aufnahme der beiden Orte in den Kreis der Bergsteigerdörfer ein großes Stück näher gerückt. Abgeschlossen wird der Bewerbungsprozess formal mit der offiziellen Verleihung des Siegels Bergsteigerdorf und der Unterzeichnung einer gemeinsamen Deklaration.

Beste Voraussetzungen für Bergsteigerdorf in Ramsau

Sowohl Ramsau als auch Hinterstein waren von Anfang an vielversprechende Bewerber für das Projekt. Besonders die hervorragenden bergsportlichen Möglichkeiten und die aktiv gelebte Tradition in einer einzigartigen, geschützten Gebirgslandschaft sprechen für die beiden Kandidaten. Auch die große Motivation der Bevölkerung vor Ort, die Leitlinien des Projektes umzusetzen und es mit Leben zu füllen spielte bei der Entscheidung eine zentrale Rolle. Die nun erfolgte, formale Feststellung der Eignung ist der erste wichtige Schritt zur Auszeichnung als Bergsteigerdorf. weiterlesen

24 Stunden-Spendenklettern

 von Sepp

Jede Route zählt: 24 Stunden-Spendenklettern

Die DAV Sektion Berchtesgaden und die Gebirgsjägerbrigade 23 veranstalten zum vierten Mal ein 24 Stunden-Spendenklettern.

24-Stunden Spendenklettern © Pressestelle Gebirgsjägerbrigade 23

24-Stunden Spendenklettern © Pressestelle Gebirgsjägerbrigade 23

Am Freitag, 28. November, ab 16 Uhr heißt es wieder „Klettern für den guten Zweck.“ Bereits zu vierten Mal wird durch die DAV Sektion Berchtesgaden und die Gebirgsjägerbrigade 23 ein „24 Stunden-Spendenklettern“ im DAV Kletterzentrum, Bergsteigerhaus Ganz in Bischofswiesen, veranstaltet.

 

Klettern für den guten Zweck am m Freitag, 28. November

Mehr als 10.000 Kletter-Routen absolvierten die Teilnehmer jeweils in den vergangenen drei Jahren. Gemeinsam stellen sich zivile und militärische Mannschaften in den Dienst der guten Sache. Jede gekletterte Route wird von ortsansässigen Unternehmern und Einzelhändlern mit einer Spende unterstützt. So konnten von den Athleten in den letzten Jahren Spendensummen von mehr als 10.000 Euro erklettert werden, die sie dann wohltätigen Zwecken zukommen ließen.
Zusammen mit der DAV Sektion Berchtesgaden lädt die Gebirgsjägerbrigade 23 recht herzlich zum „24 Stunden-Spendenklettern“ am Freitag, 28. November und Samstag, 29. November ein.

 

Pressemitteilung Gebirgsjägerbrigade 23

Ausgezeichnete Berghütten

 von Sepp

DAV Umweltsiegel für Berchtesgadener Berghütten

Vier Berghütten des Deutschen Alpenvereins wurden am Freitag, 7. November, mit dem Umweltgütesiegel der Alpenvereine ausgezeichnet: die Blaueishütte, das Kärlingerhaus und das Purtschellerhaus in den Berchtesgadener Alpen sowie die Hildesheimer Hütte in den Stubaier Alpen. DAV-Vizepräsident Ludwig Wucherpfennig überreicht die Urkunden und Plaketten im Rahmen der Hauptversammlung in Hildesheim an die Delegierten der DAVSektionen Berchtesgaden, Sonneberg und Hildesheim. Ludwig Wucherpfennig lobt die umweltgerechte Führung der vier Hütten: „Mit der Verleihung erfüllen die Alpenvereine auch einen wesentlichen Auftrag des gemeinsamen ,Grundsatzprogrammes zum Schutz und zur nachhaltigen Entwicklung des Alpenraums sowie zum umweltgerechten Bergsport‘.“

 

Kriterien für das Umweltgütesiegel

Das Umweltgütesiegel wird seit 1996 vom Deutschen Alpenverein, dem Österreichischen Alpenverein und dem Alpenverein Südtirol an Berghütten vergeben, deren Pächter und Sektionen den Umweltgedanken besonders konsequent leben. Kriterien für die Verleihung sind unter anderem eine umweltgerechte und effiziente Energieversorgung. Gleiches gilt für die Wasserver- und -entsorgung. So sollen vorrangig erneuerbare Energieträger wie Wasser, Sonne, Wind, Biomasse und Pflanzenöle zum Einsatz kommen, die Wärmedämmung verbessert und Wasser sparende Armaturen eingebaut werden. Investitionen in Ver- und  Entsorgungsanlagen sollen dem neuesten Stand der Technik entsprechen. Von Bedeutung sind außerdem die konsequente Vermeidung von Abfall sowie die Einhaltung von Schlafsackpflicht, Rauchverbot und Hüttenruhe.

 

Vom Antrag zur Verleihung

Hüttenbesitzende Sektionen können bei den drei Alpenvereinen das Umweltgütesiegel beantragen. Dies tun in erster Linie Sektionen, die in den vergangenen Jahren ihre Hütten nach ökologischen Gesichtspunkten saniert oder umgebaut haben. Eine Jury, die aus Mitgliedern der Fachkommission Hütten und Wege und aus externen Fachberatern besteht, besichtigt und prüft die Hütten nach einem festgelegten Kriterienkatalog. Entspricht die Situation vor Ort den Anforderungen, erhält die Hütte auf Empfehlung der Jury das Umweltgütesiegel, zunächst befristet auf drei Jahre. Verliehen wird die Auszeichnung im Rahmen der Hauptversammlung des jeweiligen Alpenvereins.

 

Die Blaueishütte

  • Lage: Berchtesgadener Alpen, in 1680 m Höhe im Hochkaltermassiv
  • Eigentümer: DAV-Sektion Berchtesgaden
  • Hüttenwirtsleute: Regina und Raphael Hang
  • Schlafplätze: 20 Schlafplätze in Mehrbettzimmern, 64 Matratzenlager
  • Ausstattung: für Seminare geeignet, Duschen, Mobilfunkempfang
  • Zeit der Bewirtschaftung: Mitte Mai bis Mitte Oktober
  • Aufstieg: ca. 2½ bis 3 Stunden Gehzeit ab Hintersee bzw. Ramsau
  • Aktivitäten: Wandern, Hochtourengehen, Klettern, Klettersteiggehen,Skitourengehen
  • Auszeichnungen: So schmecken die Berge
  • Gut für die Umwelt: Abwasserentsorgung ins Tal; Solarthermie, LED-Beleuchtung
Blaueishuette © DAV

Blaueishuette © DAV

Weitere Informationen: www.blaueishuette.de

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