Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Alpenverein

Die besten Kletterfilme des Jahres

 von Sepp

Reel Rock 8 – Filmtour in Bischofswiesen

Die Reel Rock Filmtour schafft es immer wieder, die verrücktesten, brandheißesten und besten Kletterer der  Welt auf knapp 90 Minuten Film zu bannen und den leidenschaftlichen Antrieb der Athleten zu transportieren.  So reichen sich auch in diesem Jahr Kletterkünstler und andere Felsakrobaten die kalkstaubigen Hände um ihre Leistungsgrenzen immer weiter nach oben zu verschieben. Am 16. Oktober macht die Reel rock Filmtour Station in der Kletterhalle des Bergsteigerhauses Ganz in Bischofswiesen. Folgende Filme sind dieses Jahr im Programm.

 

HIGH TENSION // Clash on Everest

Gewalt am Mount Everest – im Frühjahr 2013 sorgte der Angriff wütender Sherpas auf das Alpinistenduo Simone Moro und Ueli Steck für Schlagzeilen. Moro und Steck waren dabei eine völlig neue Route auf den höchsten Gipfel der Welt zu finden, der inzwischen so überlaufen ist wie kaum ein zweiter. Aus Angst um ihr Leben, flüchteten die beiden Alpinisten ins Tal.

Ueli Steck über Gewalt am Mount Everest

Ueli Steck über Gewalt am Mount Everest

Der Zwischenfall löste eine Welle der Entrüstung und gegenseitiger Anfeindungen aus: Sherpas, westliche Alpinisten, die Bergführerszene, sogar der Berg selbst wurden von allen Seiten kritisiert. Mitten in dieser bizarren Szenerie, gewann Reel rock einen exklusiven Einblick in die Geschehnisse des 27. Aprils und ihre Hintergründe.

 

SPICE GIRL // Rockin’ Morocco

Waghalsige Routen, knallharte Konkurrenz und nicht selten eine steife Brise Machotum – in der britischen Kletterszene weht ein rauer Wind. Doch inmitten dieser Männerwelt hat sich eine junge zierliche Frau Respekt verschafft und einen Namen gemacht: Hazel Findlay, 23, ist die erste Frau, die den britischen Klettergrad E9 gemeistert hat. Loser Fels, schwierige Ausrüstung und weite Wege zwischen Sicherungen – das ist genau Hazels Ding.weiterlesen

Die Bezoldhütte am Toten Mann

 von Sepp
Bezoldhütte am Toten Mann

Bezoldhütte am Toten Mann

Auf dem Toten Mann am Hochschwarzeck in Ramsau steht die Bezoldhütte. An der Hütte informiert eine Tafel über die Herkunft des Namens Toter Mann:

„Vor langer Zeit wollte ein fremder Wanderer im Winter gegen den Rat der Einheimischen den knapp 1400 m hohen Bergrücken zwischen Berchtesgaden und Ramsau überqueren. Er machte sich auf den Weg und je höher er kam, durch um so tieferen Schnee musste er stapfen. Bald sank er hüfthoch in Schnee ein, doch er kämpfte sich mühsam Schritt für Schritt weiter. Schließlich schwanden seine Kräfte und der Wanderer beschloss eine kurze Rast zu machen, damit er wieder zu Kräften kommen sollte, denn er musste weitergehen, für eine Umkehr war es zu spät. Er setzte sich an einer Fichte nieder und bald übermannte ihn der Schlaf und in der Kälte der beginnenden Nacht schlummerte er in den Tod. Im darauffolgenden Frühjahr überquerten zwei Jäger auf der Pirsch den Bergrücken. Plötzlich wurde der eine ganz blass und deutete auf eine große Fichte, in der der tote Wanderer hing. Gemeinsam bargen die Jäger den toten und brachten ihn zu Tal, wo er bestattet wurde. Seit dieser Zeit heißt der Bergrücken zwischen Berchtesgaden und Ramsau der Tote Mann.

1883 wurde Gutsav von Bezold, seines Zeichens königlich bayerischer Regierungsbeamter und Gründungspräsident des Deutschen Alpenvereins (DAV) bei einer Wanderung am Toten Mann von einem Gewitter überrascht. Da er keine Unterstandsmöglichkeit vorfand, entwickelte er die Idee einer Schutzhütte. Somit gehört die Bezoldhütte zu den ältesten Schutzhütten in den Berchtesgadener Alpen.weiterlesen

Offizielle Alpenvereins-Karte

 von Sepp

Alpenvereinskarte Nationalpark Berchtesgaden | Watzmann

Seit kurzem ist die neue Karte des Deutschen Alpenvereins für das Gebiet des Nationalparks Berchtesgaden rund um Watzmann und Königssee erhältlich. Die Karte im Maßstab 1:25000 bildet das komplette Wegenetz des Nationalparks Berchtesgaden ab, über 240 Kilometer bestens gepflegte und ausgeschilderte Wanderwege.

Alpenvereinskarte BY 21 – Nationalpark Berchtesgaden | Watzmann

Alpenvereinskarte BY 21 – Nationalpark Berchtesgaden | Watzmann

Das Wegenetz im Nationalpark bietet von leichten Wanderungen – zum Beispiel im Klausbachtal –  über klassische Bergtouren – zum Beispiel entlang der Kleinen Reibn oder im Steineren Meer – bis hin zu hochalpinen Touren wie der legendären Watzmannüberschreitung den passenden Weg für Wanderer und Bergsteiger aller Leistungsstufen.

 

Wanderwege und naturverträgliche Skitouren

Neben den Wanderwegen stellt die Karte auch Skitouren im Nationalpark Berchtesgaden dar, darunter die Skitouren-Klassiker auf die Watzmann Gugl und das Hocheck, auf die Hochalm und natürlich die Kleine und die Große Reibn. Die Auswahl der dargestellten Skitouren erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Nationalpark Berchtesgaden, so ist die Naturverträglichkeit der Touren gewährleistet.

 

Die Karte kostet im freien Handel 9,80 €, DAV-Mitglieder erhlaten die Karte für 5,95 €. In Berchtesgaden ist die Alpenvereinskarte mit der Kennziffer BY 21 u.a. bei folgenden Händlern erhältlich:

 

Natürlich könnt Ihr die Karte auch online beziehen, zum Beispiel über den DAV-Shop! Euer Sepp

Isabel

Alpine Auskunft des DAV

 von Isabel

 

Gibt es auf der Wasseralm noch freie Lagerplätze? Welche Varianten gibt es zu einer Strecke? Viele Frage rund ums Bergsteigen und Klettern gibt es zu klären, bevor man sich auf Tour begibt. Geprüfte Bergführer und Mitarbeiter des DAV (Deutscher Alpenverein), Sektion Berchtesgaden, stehen ab sofort für alle Fragen mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung bereit: das DAV Alpin- und Kletterzentrum im „Bergsteigerhaus Ganz“ im Ortsteil Strub / Bischofswiesen hat die „Alpine Auskunft“ eingerichtet. Von Montag bis Freitag von 16 bis 19 Uhr ist diese unter Telefon 08652-9764615 oder per email an alpine-auskunft@dav-berchtesgaden.de erreichbar. Hier werden auch gerne Touren und staatlich geprüfte Bergführer vermittelt.
Besonderer Tipp: Die Sektion Berchtesgaden hat ab sofort Kontingente auf den Berghütten. So kann man auch kurzfristig noch ein freies Plätzchen ergattern!

Eröffnung der Alpinen Auskunft des DAV Berchtesgaden

Eröffnung der Alpinen Auskunft des DAV Berchtesgaden

 

Eure Isabel

 

Steve

Die Bergsaison…

 von Steve

…beginnt!
Nur wann?

Noch scheint uns der Winter fest im Griff zu haben und ein Blick auf die verschneiten Berge, sofern die Wolken es zulassen, macht deutlich, dass es noch ein paar Tage dauern wird, bevor man sich wieder an Watzmann, Göll, Hochkalter und Co. wagen kann, ohne dabei mit Schnee in Berührung zu kommen.

 

Aktuelle Situation

Für die ganz Ungeduldigen gibt es auf der Seite der Nationalparkverwaltung eine Übersicht, die Auskunft über aktuelle Sperrungen und den Wegezustand gibt. So hat man eine gute Übersicht und kann sich im Vorfeld bereits informieren, bevor man auf der Tour auf einmal auf unüberwindbare Schneemassen trifft. Bei über 230 Kilometern an Wegen und Steigen ist das natürlich keine tagesaktuelle Übersicht, aber sie gibt dennoch einen guten Überblick über die momentanen Verhältnisse.

Unterhalb der Zwieselalm

Unterhalb der Zwieselalm

Vorsicht bei Altschneefeldern

Wie schon im letzten Jahr, so wird man auch in diesem Jahr oberhalb der Baumgrenze wieder auf Schneefelder treffen, während weiter unten schon der Frühling in voller Pracht und all seinen Farben blüht. Diese Altschneefelder können sich an manchen Stellen bis weit in den Sommer hinein halten und stellen durchaus ein gewisses Risiko dar. Bei der Querung ist äußerste Vorsicht geboten, denn nicht selten kommt es zu schwerwiegenden Unfällen. Der österreichische Alpenverein hat hierzu 2012 eine ausführliche Mitteilung veröffentlicht, die man sich ruhig mal durchlesen sollte.

Kärlingerhaus am Funtensee

Kärlingerhaus am Funtensee

Hüttenreservierungen mit Bedacht

Ende Mai öffnen dann wieder die ersten Berghütten und die Schneelage wird bis dahin sicherlich auch schon die ersten ausgedehnten Wandertouren möglich machen. Zum Thema Reservierungen auf Hütten bin ich im letzten Jahresbericht der Alpenvereinssektion Berchtesgaden auf eine Sache aufmerksam geworden, die mich sehr nachdenklich stimmt. Die Hüttenwirte vom Kärlingerhaus berichten darin über eine Begegnung der nicht ganz so schönen Art. Bleibt nur zu hoffen, dass sich solch eine Situation in diesem Jahr nicht wiederweiterlesen

Hüttenübernachtung zu gewinnen

 von Sepp

Berghütten in den Berchtesgadener Alpen

Vom 25. März bis zum 31. März verlosen wir jeden Tag eine Übernachtung für 2 Personen in einer der Berchtesgadener Berghütten inklusive Halbpension.

 

 

Die einzelnen Hütten sind:

Die Halbpension auf den jeweiligen Berghütten umfasst jeweils ein Frühstück sowie ein Abendessen oder eine Brotzeit. Auf der Traunsteiner Hütte wird sogar das Romantikzimmer für den Gewinner reserviert und ein Candle-Light-Dinner serviert. Die Gewinner der Übernachtung auf der Toni-Lenz-Hütte erhalten außerdem noch zwei Eintrittskarten für die Schellenberger Eishöhle.

 

Osterkalender-Gewinnspiel

Um an unserem Gewinnspiel teilzunehmen, müsst ihr nur auf unserer Seite ein Türchen in unserem Osterkalender öffnen, das Formular auf der rechten Seite ausfüllen und schon seid Ihr bei der Verlosung dabei.

 

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Die Provianthütte des Watzmannhauses

 von Sepp

Historische Provianthütte des Watzmannhauses renoviert

In einer Gemeinschaftsaktion haben Mitglieder der Sektion Berchtesgaden des Deutschen Alpenvereins (DAV), der Bergwacht Ramsau, des Bergführervereins Berchtesgaden, die Sennleute der Mitterkaseralm sowie Mitarbeiter des Nationalparks Berchtesgaden die ehemalige Provianthütte des Watzmannhauses renoviert.

Die frisch renovierte Provianthütte am Watzmann

Die frisch renovierte Provianthütte am Watzmann

Die kleine Hütte in der Nähe der Mitterkaseralm war nach dem Bau der Materialseilbahn überflüssig geworden und in einem schlechten baulichen Zustand.

 

Nationalpark und Alpenverein Hand in Hand

„Wir wollten dieses historische Gebäude unbedingt erhalten, es sollte keinesfalls abgerissen werden“, betonen Nationalpark-Revierleiter Hans Neubauer und Beppo Maltan, Vorsitzender der DAV-Sektion Berchtesgaden, unisono. Drei Tage lang haben zwölf Personen tatkräftig entrümpelt, den gemauerten Steinbau ausgebessert, einen neuen Dachstuhl errichtet und das Dach mit Lärchenschindeln eingedeckt.

Ein neuer Dachstuhl für den ehemaligen Mulistall

Ein neuer Dachstuhl für den ehemaligen Mulistall

„Bei der Renovierung haben wir darauf geachtet, alte Baumaterialien möglichst wieder zu verwenden“, erläutert Beppo Maltan. „So konnten wir zum Beispiel auch die historischen Beschläge des Eingangstores erhalten.“ Vor dem Bau der Materialseilbahn zum Watzmannhaus im Jahre 1961 diente die nur 4,5 mal 3,5 Meter kleine Provianthütte als Zwischenlager. Hier wurden Materialien und Verpflegung für das Watzmannhaus auf Tragtiere verladen und weiter transportiert. Für die Renovierungsarbeiten stellten zwei Schönauer Handwerksbetriebe kostenfrei Material, Maschinen und Verköstigung zur Verfügung.

 

Pressemitteilung Nationalpark Berchtesgaden

Dach der Wasseralm neu eingedeckt

 von Sepp

Alpenverein und Nationalpark decken Wasseralm

Für die Wandersaison im kommenden Jahr ist die Wasseralm im Nationalpark Berchtesgaden bestens präpariert: In einer Gemeinschaftsaktion deckten Mitarbeiter des Nationalparks und der Sektion Berchtesgaden des Deutschen Alpenvereins (DAV) die Dächer der beiden Gebäude neu mit traditionellen Legschindeln ein.

Wasseralm-Dach © Deutscher Alpenverein

Wasseralm-Dach © Deutscher Alpenverein

Unter der Leitung von Nationalpark-Mitarbeiter Markus Graßl (5.v.r.), Hüttenwirt Horst Schellmoser (r.) und Hüttenreferent Hans Irlinger (l.) waren die aufwändigen Arbeiten nach einer Woche abgeschlossen. Durch die Einbringung eines Dachfensters als Fluchtweg im Hauptgebäude wurde dem Brandschutz ausreichend Rechnung getragen.

 

Pressemitteilung Nationalpark Berchtesgaden

Guter Wegezustand im Nationalpark

 von Sepp

Herbstversammlung der Nationalparkverwaltung

Viel Lob für den Zustand der Wege und Steige im Nationalpark und Anerkennung für funktionierende Zusammenarbeit in Krisenfällen gab es von verschiedenen Seiten bei der diesjährigen Herbstversammlung der Nationalparkverwaltung.

Lorenz Köppl, Wegereferent des Nationalparks Berchtesgaden, stellte bei der diesjährigen Herbstversammlung den aktuellen Stand der neuen Beschilderung im Nationalpark vor.

Lorenz Köppl, Wegereferent des Nationalparks Berchtesgaden

Insgesamt 541.900 Euro hat der Nationalpark im Jahr 2011 in den Unterhalt seiner Wege und Steige investiert, Vertreter des Deutschen Alpenvereins waren hoch erfreut. Und weil die Waldarbeiter des Nationalparks die Arbeiten so vorbildlich erledigt hatten, zeigten sich die Alpenvereins-Sektion Berchtesgaden und die ortsansässigen Brauerei mit einer Getränkespende erkenntlich.

 

Problemstelle Wasseralm Funtensee behoben

„Vor allem der in der Vergangenheit oft bemängelte Wanderweg von der Wasseralm zum Funtensee ist nach der Sanierung jetzt in einem hervorragenden Zustand“, lobte Beppo Maltan, Vorsitzender der Alpenvereinssektion Berchtesgaden die gute Arbeit der Waldarbeiter unter Revierleiter Matthias Hofbeck.weiterlesen