Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Alpin

Barfuß über die Alpen

 von Sepp

Barfuß von München nach Verona

Es gibt viele Möglichkeiten, die Alpen zu überqueren. Zu Fuß, mit dem Mountainbike, dem Gleitschirm oder wie einst Hanibal mit Elefanten. Der Murnauer Reisejournalist Martl Jung hat für sich eine ganz andere Spielform des naturverbundenen Alpinismus gewählt: Er läuft barfuß. Dabei ist ihm kaum ein Gipfel zu hoch, kaum ein Weg zu steinig.

Barfuß über die Alpen

Barfuß über die Alpen

In seiner neuesten Multivisionsshow erzählt er über seine Beweggründe und den langen Weg, der ihn zum extremsten Barfußwanderer Deutschlands werden ließ. Erste hochalpine Probetouren führen ihn unter anderem auf die Zugspitze oder auch auf dem Transalp-Klassiker in sechs Tagen von Oberstdorf nach Meran, bevor er eine bisher beispiellose Tour wagt: Er überquert die gesamten Alpen an ihrer breitesten Stelle von München bis Verona – natürlich barfuß. Jeden Meter der 500km und 30.000 Höhenmeter ist er auf blanken Sohlen unterwegs. Nicht einmal „Notschuhe“ hat er im Gepäck. Dabei ist anfangs völlig unklar, ob sein Vorhaben überhaupt durchführbar ist. Als ob die geplante Tour nicht schon schwierig genug ist nimmt er auch noch einige besondere alpine Leckerbissen mit: Er steigt hinauf zu den Steinböcken im Karwendel, durchquert die Zillertaler Alpen und findet sich in der Traumlandschaft der Dolomiten wieder, wo er mit dem Pisciadu-Klettersteig eine echte Herausforderung meistert. Auf der 3342m hohen Punta Penia, dem Hauptgipfel der Marmolada erreicht er über einen Gletscher mit dem höchsten Punkt der Dolomiten auch den Höhepunkt seiner Wanderung. Viele unbekannte Berge wie der Lagorai, der Pasubio und die Monti Lessini liegen noch auf dem langen Weg bis zur alten italienischen Kulturstadt Verona, an deren Stadtrand die letzten Ausläufer der Alpen in sanften Hügeln enden.weiterlesen

Hermann Buhl – Alpinismus Pionier

 von Sepp

In Innsbruck geboren

Heute vor 89 Jahren, am 21. September 1924, wurde Hermann Buhl in Innsbruck geboren. Als Jugendlicher unternahm der damals schwache und sensible Herman Buhl seine ersten Touren im heimischen Tirol, besonders in den Tuxer Alpen und im Karwendel Gebirge. Nach einer Lehre zum Speditionskaufmann erlebte er die letzten Jahre des zweiten Weltkrieges als Sanitätssoldat und Gebirgsjäger in Italien.

 

In Ramsau daheim

1951 heiratete Hermann Buhl die Ramsauerin Eugenie Högerle. Drei Töchter gingen aus der Verbindung mit „Generl“ hervor. Da er als Bergführer kein ausreichendes Einkommen erwirtschaften konnte um seine Familie angemessen zu versorgen, nahm er 1952 eine Stelle als Sportartikel-Verkäufer bei Sport Schuster in München.

Hermann Buhl für Sport Schuster

Hermann Buhl für Sport Schuster

Er wechselte schließlich seinen Erstwohnsitz und wurde zum Ramsauer.

 

Auf den Gipfel der Welt zu Hause

Viele schwere Routen hat Buhl im Alpenraum eröffnet, besonders bekannt war er für seine Alleinbesteigungen, zum Beispiel der Nordostwand des Piz Badile an der italiensich-schweizerischen Grenze. Zur Berchtesgadener Legende wurde er 1953 mit seiner Alleinbegehung der Watzmann Ostwand bei Nacht und im Winter, die ihm als Vorbereitung seiner berühmtesten Besteigung diente.

 

Nanga Parbat – Der Schicksalsber der Deutschen

Der Nanga Parbat war sein Sehnsuchtsberg, 8.125 Meter hoch gilt der Berg als einer der schwierigsten Berge der Welt, der besonders den deutschen Alpinisten zum Verhängnis wurde. Viele Expeditionen waren hier schon gescheitert. Nicht so Buhl: In einem 41 stündigen Alleinmarsch vom letzten Lager auf knapp 6.900 Metern Höhe erreichte Hermann Buhl am 3. Juli 1953 den Gipfel des Nanga Parbat.weiterlesen

Berchtesgaden im Bergmagazin Alpin

 von Sepp

Titelstory: Der Untersberg und seine Menschen

Dass der Untersberg ein ganz besonderer Berg ist, hat schon der Dalai Lama festgestellt: Bei seinem Besuch in der Mozartstadt Salzburg 1992 bezeichnete er das Bergmassiv auf der Grenze des Salzburger und des Berchtesgadener Landes als Herzchakra Europas. Jetzt hat auch Alpin – Das Bergmagazin in seiner aktuellen Ausgabe dem mythischen Untersberg eine Titelstory gewidmet.

Alpin - Das Bergmagazin

Alpin - Das Bergmagazin

 

Hohe Wänder, tiefe Höhlen

Um Mittelpunkt dieser Reportage stehen neben dem Hochthron-Klettersteig und den Höhlen des Untersberges vor allem die Menschen, die der Berg in seinen Bann gezogen hat. Zum Beispiel weiterlesen

Gebirgsjäger bei Militärwinterspielen

 von Sepp

Eröffnungszeremonie am See von Annecy

1000 Angehörige der Streitkräfte  aus 40 Nationen nahmen in Annecy, im Herzen der französischen Alpen, unter dem Motto „Eine Armee der Sieger“ an den zweiten Militärwinterspielen teil. Mit einer großen Eröffnungszeremonie am 25. März 2013 an den Ufern des Sees von Annecy, vor den Augen des französischen Verteidigungsministers und hochrangiger Militärs sowie mehreren tausend Zuschauern, wurden die hochkarätigen militärischen Teilnehmer aus aller Welt begrüßt.

Eröffnungsfeier in Annecy

Eröffnungsfeier in Annecy

Neben Show und Musikdarbietungen sowie dem Überflug des Luftakrobatikteams der französischen Luftwaffe, bildeten das Entzünden der  Flamme der Winterspiele und ein abschließendes Feuerwerk den Höhepunkt der Veranstaltung.

 

Olympiasieger und Weltmeister am Start

Die Wettkämpfe, unter anderem in den Disziplinen Skibergsteigen, Biathlon, Slalom, Riesenslalom, Skipatrouille, Eisschnelllaufen – Short Track, Lead (Vorstieg), Bouldern und Speed-Klettern fanden an den folgenden Tagen in den bekannten französischen Wintersportorten Chamonix, Le Grand Bornand und La Clusaz statt.  Unter den Teilnehmern befanden sich, als Angehörige der Streitkräfte des jeweiligen Landes, auch viele ehemalige und aktuelle Olympiasieger und Weltmeister ihrer jeweiligen Disziplin. So starteten für Frankreich die Weltmeisterin im Riesenslalom von Schladming, Tessa Worley sowie die Brüder Simon und Martin Fourcade im Biathlon. Für Norwegen waren im Biathlon der mehrfache Weltcupsieger Lars Berger und die Olympiasiegerin und Weltmeisterin Tora Berger am Start, für die Schweiz der Olympiasieger und Weltmeister im Skilanglauf Dario Cologna.weiterlesen

Ines Papert im MDR

 von Sepp

Ein eisiger Canyon wird zur „Mausefalle“

Als Ines Papert vor 21 Jahren ihre sächsische Heimat in Bad Düben verließ, um am Fuße der Alpen eine Ausbildung als Physiotherapeutin zu beginnen, ahnte sie noch nicht, wie sehr die Berge künftig ihr Leben bestimmen würden. Inzwischen gehört die sympathische Sächsin zu den besten Bergsteigerinnen der Welt.

Ines Papert im Eis

Ines Papert im Eis

Viermal war sie Weltmeisterin im Eisklettern, hat mit extremen Touren in den großen Nordwänden der Alpen Schlagzeilen gemacht und mit schwierigsten Erstbegehungen in Kanada, Norwegen, Island, Kirgistan sowie im Himalaya.

 

Profikletterin Ines Papert

Auch als Profi-Kletterin ist Ines Papert immer „auf dem Boden“ geblieben, bei allem Ehrgeiz bleibt sie Realistin: „Mich reizen Projekte an großen Wänden, an tollen Linien! Aber ich muß das Risiko einschätzen und kalkulieren können. Kann ich das nicht, dann wird´s auch kein Projekt für mich!“ Das Team vom MDR-Magazin BIWAK hat die Eis-Königin besucht – in ihrer bayerischen Wahlheimat am Fuße des Watzmann im Berchtesgandener Land. Moderator Thorsten Kutschke geht gemeinsam mit Ines Papert auf Skitour, erlebt das knüppelharte Training in der Garage mit, und: Er muss mit ins Eis, nicht ahnend, dass die 40 Meter tiefe Thun-Klamm in der Nähe von Kaprun/Österreich für ihn zur „Mausefalle“ wird, aus der es nur einen Ausweg gibt: Senkrecht durchs Eis nach oben…

 

Biwak: Berge, Menschen, Abenteur

BIWAK unterwegs mit Ines Papert, eine halbe Stunde Bergabenteuer mit extremen aber auch besinnlichen Momenten – garniert mit spektakulären Filmaufnahmen von Expeditionen nach China und ins rauhe schottische Hochland!
Heute  ab 21.15 Uhr in der Sendung Biwak im MDR.

 

Schaltet ein, Euer Sepp BGLT

Johann Grill – Der Kederbacher

 von Sepp
Das Kederbacher - Denkmal in Ramsau

Kederbacher – Denkmal in Ramsau

Deutschlands erster Bergführer: Der Kederbacher

Er ist eine Ramsauer Legende: Johann Grill, besser bekannt – nach seinem Hausnamen – als der Kederbacher. Am bekanntesten ist sicherlich die Erstdurchsteigung der Watzmann-Ostwand zusammen mit dem Wiener Otto Schück im Jahr 1881. Die damalige Aufstiegs-Route wird ihm zu Ehren heute „Kederbacher Weg“ genannt. Auch viele weitere alpinistische Höchstleistungen hat der Kederbacher vollbracht, besonders im Watzmanngebiet und im Hochkaltermassiv war er aktiv. Aber auch außerhalb seiner Heimat hinterließ Johann Grill seine Spuren: So stand er über 50 Mal auf dem Gipfel eines Viertausenders. Oft führte er auch Gäste zu ihren Gipfelerfolgen, er war damit nicht nur ein Pionier des Alpintourismus, er gilt auch als erster ofiizieller Bergführer Deutschlands.

Seine Heimatgemeinde, das Bergsteigerdorf Ramsau hält sein Andenken in Ehren: So steht am Ortseingang das Kederbacherdenkmal. 1981, zum 100 jährigen Jubiläum der Erstbezwingung der Watzmann Ostwand enthüllt, zeigt es den Bergführer in typischer Pose.

Ein Kunstwerk für das Haus der Berge

Auch im neuen Nationalpark-Zentrum Haus der Berge in Berchtesgaden soll Deutschlands erster Bergführer einen würdigen Platz finden: Die Skulptur mit dem Titel „Johann Grill“ des Malers und Bildhauers Angerer der Jüngere aus Siegsdorf zieht im Mai in das neue Informations- und Bildungszentrum ein.weiterlesen

Edelweiß Raid 2013

 von Sepp

Der härteste Alpinwettbewerb der Welt

Vom 11. bis 15.März 2013 fand unter Beteiligung von 8 Nationen, darunter 3 Mannschaften der Gebirgsjägerbrigade 23 aus Bad Reichenhall, der von der Jägerbrigade 6 des Österreichischen Bundesheeres ausgerichtete Edelweiß Raid 2013 im Gebiet der Tuxer Alpen statt.

Edelweiss Raid- Der härteste Alpinwettkampf der Welt ©Vizeleutnant Siegfried Schwaerzler, Österreichisches Bundesheer

Edelweiss Raid- Der härteste Alpinwettkampf der Welt © Vizeleutnant Siegfried Schwaerzler, Österreichisches Bundesheer

Kampf dem inneren Schweinehund

In 2 Tagen 40 Kilometer, über 4000 Höhenmeter, 12 – 16kg Gepäck, hochalpines Gelände dies sind die Anforderungen der „Edelweiß Raid“, dieses physisch äußerst anspruchsvollen Team – Wettkampfs der europäischen Gebirgssoldaten. Dabei geht es bei den 8 Soldaten eines jeden Teams nicht nur darum, stets und ständig den inneren Schweinehund zu überwinden, sondern vorrangig gemeinsam vorbestimmte Aufgaben zu lösen und das Beherrschen der militärischen Grundfertigkeiten eines Gebirgsjägers, im alpinen Gelände unter extremen Wetterbedingungen nachzuweisen.

8er Teams der Gebirgsjäger ©Vizeleutnant Siegfried Schwaerzler, Österreichisches Bundesheer

8er Teams der Gebirgsjäger © Vizeleutnant Siegfried Schwaerzler, Österreichisches Bundesheer

Dazu gehören neben Klettern über schwierige Felsabbrüche, Orientierung, Gefechtsschießen, auch die Suche nach Verschütteten und die Bergung eines Verletzten.

 

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European Outdoor Film Tour

 von Sepp

Outdoorsport-Filmfestival im Kongresshaus Berchtesgaden

Am 12. November gastiert die E.O.F.T. , die European Outdoor Film Tour in Berchtesgaden. Ab 20 Uhr werden im Kinosaal des Kongresshauses 9 Filme, Kurzfilme und Dokumentationen gezeigt aus verschiedensten Bereichen des Outdoor– und Extremsport.

European Outdoor Film Tour 2012 in Berchtesgaden

European Outdoor Film Tour 2012 in Berchtesgaden

Berchtesgaden ist eine von insgesamt 200 Stationen der E.O.F.T. in 9 Ländern.

 

Birdmen – frei wie ein Vogel

Einer der gezeigten Filme, Birdmen, widmet sich dem Wingsuit proximity flying, einer Weiterentwicklung des Basejumpings. Ähnlich den Objektspringern starten die Birdmen mit einem Fallschirm an senkrechten Felswänden, allerdings heben Sie dabei einen wingsuit an, dessen tragflächenähnlicher Schnitt Ihnen erlaubt den Flug teilweise zu steuern.

Birdmen: Wingsuit proximity flying

Birdmen: Wingsuit proximity flying

Dabei entstanden spektakuläre Aufnahmen, als die Vogelmenschen nur wenige Meter über dem Boden durch Schluchten und an Felswänden entlang fliegen, wie Ihr in diesem Trailer sehen könnt:

 

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TV-Tipp: Ines Papert

 von Sepp

Ines Papert eröffnet neue Route am Mount Asgard, Baffin Island

Ich habe Euch ja schon von der 15 teiligen TV-Reihe Die Alpen von oben, die ab 3. September jeweils Montag bis Freitag um 19:30 Uhr auf Arte läuft, berichtet und auch, dass in dieser Reihe auch ein Beitrag über die Bergsteigerin Ines Papert bringt.

Ines Papert

Ines-Papert

Ihr letztes Projekt war die Eröffnung einer neuen Route am Mount Asgard in Kanada.

 

Ines Papert, Jon Walsh und Joshua Lavigne

In Begleitung der beiden Kanadier  Jon Walsh und Joshua Lavigne reiste Ines Papert (38) am 17. Juli über Ottawa und Iqualuit in das 1500-Seelendorf “Pangnirtung” im südöstlichen Teil der Baffin-Insel im Nordpolarmeer. Im „Ort des Karibubullen“ angekommen, ging es per Fischerboot 30 Kilometer über den Fjord, ehe sich das dreiköpfige Team schwer beladen zu Fuß entlang des Weasel Valley im Auyuittuq National Park über die Moränenlandschaft in Richtung Mount Asgard auf den Weg machte. Nach dreitägigem, 60 Kilometer langen Fußmarsch – zum Teil durch hüfttiefes Wasser kämpfend – konnte das Basislager am Mount Asgard auf dem Turnerglacier eingerichtet werden. weiterlesen