St. Bartholomä am Königssee

Berchtesgadener Land Blog

Schlagwort: Anger
Rosi Fürmann

Brauchtumsabende in Anger/Höglwörth und Aufham

 von Rosi

traditioneller Heimatabend des Trachtenvereins Anger-Höglwörth beim Klosterwirt

Große Brauchtumsabende in Anger/Höglwörth und Aufham

Tanz’t – G’schpuit – G’sunga – Plattl’t: Die Trachtenvereine D’Hochstaufner Aufham und Anger/Höglwörth zeigen bei ihren boarischen Brauchtumsabenden traditionelle Plattler und Tänze, laden sich dazu Sänger und Musikanten ein und sorgen mit echtem Brauchtum in wunderbar-lauen Sommerabenden mit ihrer Lebensfreude für beste Laune bei Mitwirkenden und Gästen.

Lasst Euch mit diesen Fotos von den feschen Trachtlerinnen und schneidigen Trachtlern verzaubern und einladen…

traditioneller Heimatabend des Trachtenvereins Anger-Höglwörth beim Klosterwirt

traditioneller Heimatabend des Trachtenvereins Anger-Höglwörth beim Klosterwirt

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Rosi Fürmann

sommerliches Panorama über Anger und dem Land vor den Bergen – dem Rupertiwinkel

 Auf dem Wanderweg Nr. 8 zum Wander- und Radlstammtisch auf die Fürmann Alm  hoch über Anger im Rupertiwinkel von Berchtesgaden

Wir starten am Wanderparkplatz Achner Lagerplatz in der Gemeinde Anger im Rupertiwinkel und es geht von dort der Ache entlang Richtung Inzell-Adlgaß bis zur Inzeller Höhe.

am Kohlhäusl auf dem Weg zur Inzeller Höh

auf dem Weg zur Inzeller Höh

Die Beschilderung zeigt uns jetzt links abbiegend den Weg Richtung Fürmann Alm. Dort wartet ein imposantes Panorama über Anger, das Stoißer Achental und den Rupertiwinkel auf den Wanderer und Mountainbiker.weiterlesen »

Rosi Fürmann

Der Kirchweihmarkt in Anger

 von Rosi
die Kirche Maria Himmelfahrt von Anger, dem "schönsten Dorf in meinem Königreiche", wie es König Ludwig nannte, mit dem Hochstaufen und Zwiesel im Hintergrund, Berchtesgadener Land, Rupertiwinkel, Oberbayern

Die Kirche Maria Himmelfahrt von Anger, dem „schönsten Dorf in meinem Königreiche“, wie es König Ludwig nannte, mit dem Hochstaufen und Zwiesel im Hintergrund – Rupertwinkel im Berchtesgadener Land

„A richtiger Kirtag dauert bis zum Irtag“  – Kirchweih in Anger am 4. Sonntag nach Ostern

Verkaufsbude bei der traditionellen Kirchweih in Anger, Rupertiwinkel, Berchtesgadener Land, Oberbayern, Deutschland

Verkaufsbude bei der traditionellen Kirchweih in Anger mit der Kirchweihfahne am Kirchturm im Hintergrund – Rupertiwinkel im Berchtesgadener Land

Bis zum Jahr 1866 galt es in jedem Dorf mit Kirche die Kirchweih am Sonntag vor oder nach dem überlieferten Weihetag zu feiern und falls dieser nicht bekannt am Patrozinium. An diese Kirchweih schloss sich oft das Recht auf einen Markt an – den Kirchweih- oder Jahrmarkt, bei dem es allerlei zum Leben Notwendiges zu kaufen gab und sich beim Kirchweihtanz so manches Paar fand. Fast das ganze Jahr über gab es in der Nachbarschaft eine kräftig zu feiernde Kirchweih, die sich keiner entgehen ließ. Da man mindestens bis zum“Irtag“ (Dienstag) feierte, ja mancherorts sogar bis zum „Migga“ (Mittwoch), fielen viele Arbeitstage diesem überschwänglichen Brauch zum Opfer.  In Jahr 1866 erging deshalb auch für Bayern der königliche Erlass, den bereits vom habsburgischen Kaiser Joseph II am 11. September 1786 für den 3. Sonntag im Oktober festgelegten Termin zu übernehmen.weiterlesen »

Rosi Fürmann

Unterwegs im Stoißer Achental

 von Rosi

die Bäckeralm am Teisenberg mit dem Hochstaufen im Hintergrund

„Das Wandern ist des Müllers Lust“ –
Neue Wanderkarte „Unterwegs im Stoißer Achental“

Von Ringham (Gmd. Petting) im Norden bis zur Padinger Alm am Fuße des Hochstaufen im Süden, von der Gemeindegrenze Neukirchen zu Siegsdorf im Westen bis zu den Saalachauen im Osten – das in der neuen Wanderkarte „Unterwegs im Stoißer Achental“ ausgewiesene Wegenetz lässt in seiner Vielfalt keine Wünsche zum Wandern und Radeln im Rupertiwinkel offen.

Wanderkarten „Unterwegs im Stoißer Achental“ Teisendorf – Anger – Piding

Ob ein gemütlicher Spaziergang von knapp einer Stunde auf dem Natur- und Kulturhistorischen Wanderpfad rund um das Schloss Staufeneck in Piding oder die viel Kondition erfordernde 9 Stunden-Tour hinauf zur Fürmannalm hoch über Anger und weiter über die Steiner Alm zum Hochstaufen. Für den geübten Kletterer wartet am Hochstaufen der berühmte Klettersteig „Die Pidinger Himmelsleiter“.

die Gipfelkapelle auf dem Hochstaufen

Die von den Tourist-Infos Teisendorf (Michael Hofhammer), Anger (Katrin Stoiber) und Piding (Alex Neumann) nach aufwendiger Recherche zusammengestellte und mit Fotos von Rosi und Hans Fürmann bebilderte Karte weist in den Kurzbeschreibungen die genaue Distanz, die zu bewältigenden Höhenmeter, die Dauer und die benötigte Kondition und Technik aus. Viel Wert legte man darauf, fast ausschließlich Rundwege zu erschließen.weiterlesen »

Rosi Fürmann

Das Maibaum-Aufstellen

 von Rosi

Maibaumaufstellen in Hoeglwoerth in der Gemeinde Anger – viele Helfer sind nötig, den mit Girlanden geschmueckten Maibaum mit Muskelkraft aufzustellen

Wenn kräftige Männer auf ein Kommando hören: Das Maibaum – Aufstellen

Mit viel Hauruck geht es in den Tagen rund um den 1. Mai für den Maibaum Zentimeter für Zentimeter nach oben, bis er in seiner vollen Länge in der Senkrechten steht. Schön geschmückt zeigt er sich mit den Zunftzeichen der ortsansässigen Handwerker, mit den Wappen der Gemeinde und Ortsteile.

herrlicher Maibaum in Tyrlaching im Rupertiwinkel von Berchtesgaden

Die Vereine stiften in buntbemalter Symbolik des Vereinszweckes ihr Zeichen und von Ort zu Ort unterschiedlich steht der ganze Baum bemalt mit der bayerischen weiß-blauen Raute oder einem von unten links nach oben rechts gemalten Band in weiß-blau, das sich den ganzen Baum hinauf bis zum Boschen – der Spitze des Maibaumes – schlängelt.

Bayernwappen mit den bayerischen Löwen am Maibaum in Schönram

Andernorts glänzt der Baum frisch von der Rinde befreit in der warmen Maisonne. Keiner gleicht dem anderen, jeder steht für sich stolz als gleichsam die Visitenkarte in der Mitte seines Dorfes und erzählt vom Gemeinsinn und Zusammenhalt, der sich schon beim Aufstellen und dem Maibaumkraxeln und beim Dorffest mit schmissiger Blasmusik und dem Tanz unter dem Maibaum zeigt, bei dem der kulinarische Genuss nicht zu kurz kommen darf.weiterlesen »

Rosi Fürmann

Das heilige Grab von Höglwörth

 von Rosi

Das Herrengrab oder auch Heiliggrab in der Klosterkirche des ehem. Augustinerchorherrnstift Höglwörth im Rupertiwinkel von Berchtesgaden – diese Darstellung des Grabes Jesu geht zurück auf die Barockzeit und ist in dieser Art eine der größten im bayerischen Raum

Das Heilige Grab von Höglwörth: Zu sehen am Karfreitag und Karsamtag 14. und 15. April 2017

Höglwörth – bis zur Auflösung des Klosters 1817 ein Augustinerchorherrnstift – liegt als wunderbare Klosterkirche in der Pfarrei Anger im Rupertiwinkel von Berchtesgaden. In dieser Kirche stellen in der Karwoche im Turnus von 3 Jahren die Bewohner des Ortsteils Höglwörth „ihr“ Heiliges Grab auf – zu sehen 2017 am Karfreitag 14. und Karsamstag 15. April.

blühende Frühlingslandschaft in Höglwörth mit dem Hochstaufen und Zwiesel im Hintergrund

Heilige Gräber stellen zurückgehend auf die Barockzeit – so auch in Höglwörth – als „Theatrum Sacrum“ das Geschehen um das Sterben Jesu bildlich dar.weiterlesen »

Rosi Fürmann

Der Kreuzweg um den Höglwörther See

 von Rosi

Kreuzweg in Höglwörth um den Höglwörther See

Der Kreuzweg um den Höglwörther See

In der gesamten Fastenzeit führen wunderschöne Kreuzwegtafeln am Weg um den Höglwörther See in der Gemeinde Anger (im Rupertiwinkel des Berchtesgadener Landes) – ein Weg, der vom Alltag sich erholen lässt – in Stille und im Nachdenken in dieser wunderbaren Landschaft (aufgestellt vom Verein zur Erhaltung des Heiligen Grabes von Höglwörth e.V.)

Das Herrengrab oder auch Heiliggrab in der Klosterkirche des ehem. Augustinerchorherrnstift Höglwörth am Höglwörther See im Rupertiwinkel des Berchtesgadener Landes – diese Darstellung des Grabes Jesu geht zurück auf die Barockzeit und ist in dieser Art eine der größten im bayerischen Raum

Der Kreuzweg in Höglwörth führt in den 40 Tagen der Fastenzeit im Gehen um den Höglwörther See hin zur Karwoche. Am Karfreitag und Karsamstag steht in der Klosterkirche des ehemaligen Augustinerchorherrnstiftes das Heilige Grab zur Betrachtung, eines der größten und schönsten Heiligen Gräber in Bayern.weiterlesen »

Rosi Fürmann

Land und Leute – vorgestern – gestern – heute
– ein Bildervortrag mit einer „Reise durch das Berchtesgadener Land, den Rupertiwinkel und den Chiemgau“: Geschichte und Geschichten, die das Leben in dieser so lebens- und liebenswerten Region von vorgestern – gestern – heute beschreiben.

Brotzeit auf der Stoißeralm auf dem Teisenberg (1334m),  ein „Magnet“ für Wanderer und Mountainbiker

Die Bilder – ob die wunderschöne Heimat in aussagekräftigen Fotos oder Repros von alten Aufnahmen – und das fundierte, leicht verständlich dargebrachte Wissen nehmen die Zuschauer an der Hand und lassen sie immer wieder aufs Neue staunen über das, was dieser herrliche Landstrich zu erzählen weiß.weiterlesen »

Rosi Fürmann

Die Stoißeralm auf dem Teisenberg (1334m) mit Hochstaufen und Zwiesel, Berchtesgaden Alpen, ein „Magnet“ für Wanderer und Mountainbiker

„Der wohl schwärzeste Tag der Stoißer Alm auf dem Teisenberg“: Am 16. Februar 1967 brennt sie vollkommen nieder

Der wohl schwärzeste Tag der Geschichte der Stoißer Alm: 16. Februar 1967 – die Alm brennt lichterloh. Drei Soldaten finden im Flammeninferno den Tod. Bei der Winterübung der Stabskompanie der Gebirgsjägerbrigade 23 Bad Reichenhall wird die Alm zur Todesfalle. Sie brennt bis auf die Grundmauern nieder.

die abgebrannte Stoißeralm – fotografiert am 26.2.1967

Aus dem damaligen Zeitungsbericht des Reichenhaller Tagblattes:

Bei einem Hüttenbrand im Biwakraum des Spähzuges kamen drei Soldaten in den Flammen um; Gefreiter Rudolf Thalhauser aus Traunstein wurde verletzt. Die tödlich verunglückten Soldaten sind: Gefreiter Hurter Hans aus Wieslet, Gefreiter Ludwig Paul aus Beilstein und Gefreiter Staib Werner aus Regensburg. Der Spähzug biwakierte seit dem 13.2.1967 in Iglus und Schneehütten auf der Stoißeralm. Die in der Nähe gelegene Almhütte diente als Versorgungsstützpunkt; der Koch Gefreiter Staib, der Sanitäter Gefreiter Hurter und Gefreiter Thalhauser schliefen dort. Nach den Ermittlungen brach der Brand aus, als der Koch gegen 5.30 Uhr versuchte, im Herd der Hütte mit Hilfe von Benzin ein Feuer zu entzünden, um für den Zug Tee zu kochen. Als er dann die noch schlafenden Kameraden weckte, waren Feuer und Rauch bereits so stark, daß der Weg ins Freie versperrt zu sein schien. Der verzweifelte Versuch, das Eisengitter eines Fensters wegzureißen, schlug fehl; da rannte Gefreiter Thalhauser blindlings durch das Feuer und erreichte glücklich den Ausgang, wo ihm die ersten Kameraden vom Biwakplatz zu Hilfe kamen. Thalhauser erlitt eine Rauchvergiftung, die inzwischen abgeklungen ist. Der Wachposten hatte kurz nach Ausbruch den Brand bemerkt und sofort den Zug alarmiert; das Feuer breitete sich jedoch so schnell aus, daß für die drei in der Hütte eingeschlossenen Soldaten jede Hilfe zu spät kam. Zwar gelang es noch, das Gitter von außen herauszubrechen und Hurter aus der Hütte zu ziehen, aber, obwohl er sofort zu Tal gefahren wurde, starb er auf dem Weg zum Krankenhaus. … Erst nach dem völligen Ausbrennen der Hütte konnten die beiden anderen Soldaten geborgen werden. Sie wurden in der benachbarten Bergkapelle aufgebahrt; vier Soldaten standen Ehrenwache.

Stoißer Alm auf dem Teisenberg mit Untersberg und Hochstaufen vor dem verheerenden Brand 1967

Ein schreckliches Unglück. Der Wiederaufbau nach diesem „schwarzen Tag“ ist für die Almgenossenschaft keine Frage, vielmehr die finanzielle Beteiligung von Versicherung und Bund. Hier trifft das Sprichwort: Schwierigkeiten sind dazu da, gemeistert zu werden. In gleichem Aussehen, jedoch mit besserer Innenausstattung unter Leitung von Zimmerermeister Josef Eisl jun. neu erbaut, weiht Pfarrer Lindauer die neue Alm im Juli 1967.weiterlesen »

Rosi Fürmann

Die Böllerschützen

 von Rosi
Böllerschützen - Hubertusgilde Eichham-Weildorf in Weildorf, die am hl. Abend "das Christkind" anschießen", oder an Silvester "das Neue Jahr anschießen", Berchtesgadener Land, Bayern

Böllerschützen – Hubertusgilde Eichham-Weildorf in Weildorf, die am hl. Abend „das Christkind“ anschießen“, oder an Silvester „das Alte Jahr verabschieden und das Neue Jahr begrüßen“


Christkindlanschießen am Heiligen Abend und das Verabschieden des Alten Jahres an Silvester durch die Böllerschützen

Bitterkalt weht der Wind. Die Sonne taucht an Heilig Abend schon am Nachmittag hinter den verschneiten Watzmann unter. Rauchschwaden vom Pulverdampf ziehen mit dem Echo der Schüsse durch das Tal.

Böllerschützen in Berchesgaden am Lockstein, die am hl. Abend "das Christkind" anschießen", oder an Silvester "das Neue Jahr anschießen", Berchtesgadener Land, Bayern

Böllerschützen in Berchesgaden am Lockstein, die am hl. Abend „das Christkind“ anschießen“, oder an Silvester „das Neue Jahr begrüßen“,

Der Ursprung des Böllerschießens ist nicht genau festzulegen – wahrscheinlich sollte der Lärm wie bei verschiedenem anderen Brauchtum den Winter und die bösen Geister vertreiben sowie die Fruchtbarkeit wecken. So gibt es das Böllerschießen über die Jahrhunderte im gesamten deutschsprachigen Raum von Tirol bis Mecklenburg, von Westfalen bis Bayern und bis tief ins böhmische Gebiet hinein. Erste Zeugnisse aus dem 14. Jahrhundert belegen dies. Zu dieser Zeit müssen auch die Bauern für den Landesherrn Schusswaffen zur Verteidigung einsatzbereit halten. Man geht davon aus, dass die Bauern diese Waffen jedoch nicht nur zur Landesverteidigung, sondern auch zu anderen Zwecken nutzen, wie z.b. dem Böllerschießen.weiterlesen »