St. Bartholomä am Königssee

Berchtesgadener Land Blog

Schlagwort: Ausflugstipps Berchtesgaden

Ein Paradies auf Erden: Der Königssee in Bildern

 von Sarah
Die Bootswerften Königssee am Morgen

Die Bootswerften Königssee am Morgen

Mit einem Umfang von 20 Kilometern und einer Fläche von 5,22 km² ist er nicht der größte, jedoch definitiv einer der schönsten Seen Deutschlands: Der Königssee.

Ganz verschwommen existierten in meinem Kopf die Bilder eines Sees, dessen Ufer am Seegelände bereits in Kindheitstagen große Wirkung auf mich erzielte. Als ich im Jahre 2015 nach Schönau reiste um die Beendigung meines Studiums zu zelebrieren, wurden die surrealen Kindheitsimpressionen aufgefrischt und um neue, tiefgehende Gefühle erweitert: Meine Zugeneigtheit zum Königssee.

Ummantelt von hohen und steilen Felswänden liegt er da, am Fuße des Watzmannes und inmitten des Nationalpark Berchtesgaden. Sein Wasser ist aufgrund von, im Wasser aufgelöstem Kalkgestein grün, bzw. türkisfarbend und mit einer maximalen Tiefe von 190 Metern ist er der tiefste See Deutschlands.

Auf dem Königssee: Mittig zu sehen die Schönfeldspitze

Auf dem Königssee: Mittig zu sehen die Schönfeldspitze

Der Ursprung des Sees liegt historisch gesehen weit zurück – ein Exkurs in die letzte Eiszeit ist von Nöten um die Entstehung festhalten zu können. Gebildet aus einem Gletscher des Steinernen Meeres und einer damals bestehenden Endmorände im Ort Schönau ergab sich die Bildung des heutigen Königssees – der seinen Namen vermutlich dank des Vornamens ,,Kuno“ trägt. Solchen trugen im Zuge der Fürstprobstei Berchtesgaden einige bedeutende Persönlichkeiten.weiterlesen »

Ann-Katrin

Sophie – Berchtesgadens jüngste Wirtin

 von Ann-Kathrin
Sophie im Almkaser in Spiesberger's Alpenküche

Sophie im Almkaser in Spiesberger’s Alpenküche

Was wäre Berchtesgaden ohne Gastronomie? Wahrscheinlich nicht das Berchtesgaden, das es jetzt ist. Diesen Beitrag können nur die örtlichen Gastronomen leisten. Aber keineswegs sollte man annehmen, ein Restaurant oder Wirtshaus ‚liefe schon von alleine‘.

Ein Beispiel hierfür wie man es richtig macht ist Sophie Renoth – Berchtesgadens jüngste Wirtin. Mit gerade einmal 28 Jahren ist sie seit 1. Dezember 2012 selbstständige Unternehmerin. Sie ist die Wirtin von Spiesberger’s Alpenküche im Nationalparkzentrum Haus der Berge. Doch wie kommt man in diesem jungen Alter zu so einer Verantwortung? Immer wird davon gesprochen, wer erfolgreich sein will braucht Erfahrung. Also wie kam Sophie Renoth zu all der Erfahrung um sich so jung, so erfolgreich zu etablieren?

Die Leidenschaft für die Gastronomie kommt nicht von ungefähr! Sophie ist die Tochter von Wolfgang und Ute Spiesberger, die zusammen im Jahre 1990 im Zentrum Berchtesgadens das Café Spiesberger eröffneten. Damals ist Sophie schon im Café mitaufgewachsen. Ihre Eltern haben das Ganze positiv gelebt, so war es für Sophie eine Selbstverständlichkeit in den Schulferien im Café Spiesberger mitzuhelfen. Von vornherein war für sie klar, wohin es beruflich gehen soll – sie möchte in die Fußstapfen ihrer Eltern treten. Nach dem Abitur ging es für Sophie nach Österreich, wo sie den Diplomstudiengang „Hotelmanagement Food & Beverage“ erfolgreich absolvierte. Das Ganze war kein Zuckerschlecken. Der Lehrplan war unheimlich straff, man bekam Einblicke in alle Bereiche. Danach ging es in den Schwarzwald. Auch hier musste sie ordentlich zulangen. In einem Hotel musste sie in allen Bereichen mithelfen. Ob nun Service oder Reinigung, Sophie durfte sich für nichts zu schade sein. Und sie tat es anstandslos – immer ihr Ziel im Blick selbst einmal auf eigenen Beinen zu stehen. Sophie ist heimatverbunden, so kam es, dass sie es wieder zurück in die Heimat zog und sie in der Tourist-Information Schönau am Königssee arbeitete. Auch hier übernahm sie schon früh Verantwortung. Dort wurde sie aufgenommen wie in einer Familie, die Arbeit dort machte ihr unheimlich Freude. Eine Seltenheit in der heutigen Zeit einen Arbeitgeber und einen Arbeitsplatz zu finden, in dem man sich wohlfühlt. Doch Sophie spürte es noch immer, den Wunsch beziehungsweise die Sehnsucht nach der eigenen Gastronomie. Eine Übernahme des Café Spiesberger stünde in weiter Zukunft. Also das Risiko eingehen und sich selbst eine Lokalität suchen? Eine große Aufgabe, denn eine Menge an Faktoren müssen einbezogen werden. Nur die Lage eines Restaurant/Gasthaus/Café reicht nicht um sich etablieren zu können. So wuchs in Sophie die Idee der Selbstständigkeit und der Suche nach einer eigenen Lokalität. Bei ihrem damaligen Arbeitgeber, hat das Team schon geahnt, dass es Sophie noch immer in den Fingern juckt und sie nicht für ewig ein Teil des Teams sein wird. Als der Entschluss fest stand, erfuhr Sophie die volle Unterstützung ihres Teams in der Tourist-Information Schönau am Königssee. Aber auch die Familie steht immer hinter ihr. Die ganze Familie, ob nun Vater Wolfgang, die Mutter, die Schwester oder die Oma. Alle stehen ihr immer beratend und unterstützend zur Seite. Im Jahre 2011 begann dann die Suche nach einem eigenen Objekt. Unter „Immobilien Bayern“ fand Sie die Ausschreibung für eine Lokalität im Nationalparkzentrum Haus der Berge, welches im Mai 2013 auf dem ehemaligen Gelände des Hotels Berchtesgadener Hof eröffnet werden soll. Auf dem Rohbau fühlte sich Sophie sofort wohl, intiutiv wusste sie ‚das ist es!‘. Der Blick zum Watzmann, dem Hohen Göll, dem Hohen Brett und zum Jenner inspirierte nicht nur Sophie. So kam ihrem Vater die Idee, eine Almhütte im Restaurant entstehen zu lassen. Auch ansonsten gibt es viel künstlicheres Talent in der ganzen Familie. Sophie’s Mutter bedruckte die Kissen, ihr Vater entwarf die Gemälde und verzierte die Tische für das Restaurant mit Lötarbeiten auf denen die Tiere des Nationalparkes Berchtesgaden zu sehen sind.weiterlesen »

Christoph

Flohmarkt in Berchtesgaden

 von Christoph
Flohmarkt in Berchtesgaden

Viele Schnäppchen warten darauf, entdeckt zu werden.

 

Am Samstag, 16. Juli heißt es wieder Flohmarktgeher aufgepasst. Der große Flohmarkt der Pfarrei St. Andreas im Pfarrheim in historischen Nonntal in Berchtesgaden öffnet ab 7Uhr30 seine Pforten.
Seit Tagen sortieren viele freiwillige Helfer die gespendeten Waren, denn der Erlös kommt verschiedenen Projekten zugute. Das tolle an diesem Flohmarkt ist, dass alles vorsortiert wird. Kleidung, Spielzeug, Bücher, Kunst, Geschirr und was es noch so alles gibt, wird geordnet. Die Besucher können bequem stöbern und auf Suche nach Fundstücken gehen. Für alle Flohmarktfreune ein absolutes „Muss“. Und für das leibliche Wohl, damit man wieder  gestärkt weiterschauen kann, ist natürlich auch gesorgt.

Servus und bis bald!
Christoph