St. Bartholomä am Königssee

Berchtesgadener Land Blog

Schlagwort: Bad Reichenhall
Christian Thiel
Das Bankerl an der Goldtropfwand - Eines der schönsten Platzerl rund um Bad Reichenhall

Das Bankerl an der Goldtropfwand – Eines der schönsten Platzerl rund um Bad Reichenhall

Eines gleich vorweg: Wer den Staufen über seinem „interessantesten“ Weg besteigen will, muss absolut schwindelfrei und trittsicher sein. Der Weg ist mit roten Sprühmarkierungen markiert, die Abzweigung zum Einstieg ist aber nicht ganz einfach zu finden.

Da es in der Früh noch etwas kühl war, entschlossen wir uns, erst um 11:30 Uhr loszugehen. Mit warmen Umziehsachen im Rucksack machen wir uns von der Padinger Alm aus auf den Weg. Nach wenigen Metern war klar, dass wir für den Aufstieg nur ein T-Shirt benötigen und die lange Hose eigentlich zu warm ist. Zunächst gehen wir den Weg Richtung Steinerne Jäger. An der zweiten Wegkreuzung gibt es nochmal die Möglichkeit den einfachen Weg über „Bartlmad“ (rot) zu wählen. Genau an dieser Kreuzung befindet sich auch die Abzweigung zum Goldtropfsteig. Wir folgen dem ausgetretenen Pfad durch den Wald steil aufwärts. Im Gegensatz zu den anderen beiden Wegen auf den Hochstaufen die an der rechten, bzw. linken Flanke des Berges nach oben führen, geht der Goldtropfsteig kerzengerade Richtung Gipfel nach oben. Weiter oben im Wald, wo der Weg nicht mehr ganz so gut zu erkennen ist, sind rote Sprühmarkierungen angebracht, sodass man sich kaum verlaufen kann. Nach einer Weile geht es raus aus dem Wald und man erreicht die Goldtropfwand. Auf einem der Bankerl gönnen wir uns einen Schluck Wasser und genießen den traumhaften Blick auf Bad Reichenhall in der warmen Sonne. Landschaftlich ist diese Tour im Herbst einmalig, die Farben der Bäume im Kontrast zum kitschig dunkelblauen Himmel sind traumhaft.

Bunt zeigt sich der Laubwald zu Beginn der Tour

Bunt zeigt sich der Laubwald zu Beginn der Tour

Herbstliche Stimmung auf dem Weg zur Goldtropfwand

Herbstliche Stimmung auf dem Weg zur Goldtropfwand

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Rosi Fürmann

Das Gradierwerk von Bad Reichenhall

 von Rosi
der Brunnen vor dem Gradierwerk im Kurgarten Bad Reichenhall während der Kurgartenbeleuchtung in wunderbares Licht getaucht,

der Sole-Brunnen vor dem Gradierwerk im Kurgarten Bad Reichenhall – während der Kurgartenbeleuchtung in wunderbares Licht getaucht

… und die Sole rieselt leise über den Schwarzdorn…: Das Gradierwerk im Königlichen Kurgarten von Bad Reichenhall

Vom Staub des Alltags gereinigte Luft – sie ist es, zu der unzählige Heilungs- und Erholungssuchende in den Königlichen Kurgarten von Bad Reichenhall kommen. „Vitalisierende Momente mit natürlicher AlpenSole aus der Heilquelle – Alpenstadt Bad Reichenhall: Prickelnd – vitalisierend – erholsam“ – so präsentiert sich Bad Reichenhall der Öffentlichkeit.

Das Gradierhaus im Kurgarten von Bad Reichenhall in der blauen Stunde der einsetzenden Nacht, mit einem beinahe mediteranen Klima und den Soleanwendungen durch das Gradierhausäußerst gesund und wohltuend für insbesondere Erkrankungen des Atmung, Nase, Lunge usw., Landkreis Berchtesgadener Land, Oberbayern

Das Gradierhaus im Kurgarten von Bad Reichenhall in der blauen Stunde der einsetzenden Nacht

Die Kurstadt lebte und lebt für und mit dem „Weißen Gold“ – dem Salz. Schon in der Steinzeit besiedelt steht nicht fest, ob die Jäger von damals die Solequellen unter dem Gruttenstein kennen. Wahrscheinlicher scheint, dass dann die Menschen der Bronzezeit in der Besiedlung auf den umliegenden Höhen um diese Quellen wissen. Wie Albert Hirschbichler in seinem Buch „Bayerisches Staatsbad in den Alpen“ berichtet, finden die über die Alpen kommenden Römer in den von den „Alauni“ (zu den Kelten gehörend) besiedelten Gebiet Siedeanlagen vor. Die Römer bauen die Anlagen aus und treiben über die Salzstraßen regen Handel. Weitgehend im Dunkeln liegt die Zeit nach dem „Imperium Romanum“ bis dann um 700 n. Chr. der Wanderprediger Rupert aus Worms nach Salzburg kommt. Bayernherzog Theodo lässt ihm in einer Schenkung den dritten Teil der Reichenhaller Saline zukommen und Rupert bringt die Saline zu neuerlicher wirtschaftlicher Blüte.

Rupertusbrunnen vor der alten Saline in Bad Reichenhall

Rupertusbrunnen vor der Alten Saline in Bad Reichenhall

Verheerende Stadtbrände, Saalachhochwässer, kriegerische Auseinandersetzungen und Pest muss die Stadt durchleben, kann aber besonders auch mit Hilfe der Solequellen immer wieder „neu beginnen“. Für den Staat und Bevölkerung bedeutet dies Einnahmen und Arbeit.

Man schreibt den 8. November 1834: In dieser Nacht brennt ein verheerendes Feuer die ganze Stadt einschließlich der Salinenanlagen nieder. Durch grobe Fahrlässigkeit von Arbeitern fangen Holzscheite Feuer. Da der Generaladministrator der Bergwerke und Salinen zu Besuch, verheimlichen sie dies und 4½ Stunden nach dessen Entdeckung steht bereits das Dach des Sudhauses in Flammen.weiterlesen »

Sepp Wurm

Herbstwanderung See – Burg – Kirche

 von Sepp
Es wird Herbst am Thumsee

Es wird Herbst am Thumsee

Ich habe das traumhafte Herbstwetter der letzten Tage zu einem kleinen Spaziergang in Bad Reichenhall genutzt. Vom Thumsee ging es über die Burgruine Karlstein zum Pankrazkircherl im Reichenhaller Stadtteil Karlstein.

Startpunkt meines Spaziergangs ist der Parkplatz am Westufer des Thumsees. Ich gehe auf der Südseite des Sees entlang und genieße den Blick auf den auf der anderen Seeseite gelegenen Seewirt, dessen Fassade sich im ruhigen Wasser des Thumsees spiegelt.

Seewirt Thumsee

Seewirt Thumsee

Zahlreiche Gäste sitzen auf der Terrasse am See und genießen die Sonnenstrahlen. Das werde ich auf dem Rückweg auch machen. Doch ich habe noch einen kleinen Weg vor mir. Ich gehe weiter am Ufer entlang durch den Wald, der sich noch nicht ganz entschieden hat, ob schon Herbst ist oder doch noch Sommer: Grün ist zwar die vorherrschende Farbe, doch einzelne Bäume haben schon ihr grünes Sommerkleid gegen herbstlichere Farben getauscht.weiterlesen »

Fred Ulrich Bad Reichenhall

5. Philharmonisches Konzert: Österreich

 von Fred

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FRANZ SCHUBERT
Sinfonie Nr. 7 h-Moll D759 „Unvollendete“
ANTON BRUCKNER
Sinfonie Nr. 3 d-Moll (Fassung 1877)

DAS 5. PHILHARMONISCHE KONZERT DER BAD REICHENHALLER PHILHARMONIE FÜHRT IN DIE HEIMAT IHRES CHEFDIRIGENTEN und künstlerischen Leiters GMD Christian Simonis.

Mit Franz Schuberts „Unvollendeter“ und Anton Bruckners 3. Sinfonie eröffnet sich ein Kosmos an musikalischer Tiefe und Größe. Warum Schubert seine h-Moll-Sinfonie nicht vollendete, ist bis heute ungeklärt. Unbestritten ist jedoch ihre ungebrochene Wirkung. Sie umwittert – formal wie musikalisch – etwas Geheimnisvolles, das sich jedoch schnell in eine warme, ländliche und fast volksliedhafte Stimmung wandelt. Man mag das zweisätzige Werk als zu kurz empfinden, was aber von der eindrucksvollen Tonsprache mehr als wettgemacht wird. Vielleicht stimmt die Theorie, dass Schubert alle seine Intentionen bereits in zwei Sätzen umgesetzt sah.

Ganz anders präsentiert sich Anton Bruckners 3. Sinfonie, die er Richard Wagner widmete. Zunächst erlebte das unter seiner Leitung uraufgeführte opulente Werk keine gute Aufnahme, was aber Gustav Mahlers positive Wertung etwas abmildern konnte. Doch eine spätere, überarbeitete Fassung bescherte Bruckner den ersehnten Erfolg. Vielleicht war er musikalisch seinem Publikum einfach zu weit voraus. Die Vielschichtigkeit der Sinfonie ist kaum zu beschreiben, sie umfasst ungeahnte Facetten von choralartigen Themen bis zur Volksmusik, vom „orchestralen Verstummen“ bis hin zur strahlenden Apotheose. Die Reise nach Österreich wird so zum Stimmungsbild, geistreich und bewegend, freudig und prachtvoll.

Karten sind erhältlich an der Abendkasse und bei:
Tourist-Info Bad Reichenhall
Wittelsbacherstr. 15, 83435 Bad Reichenhall
Tel. + 49 (0)8651 606-0 – Fax + 49 (0)8651 606-133
E-Mails an: vorverkauf@bad-reichenhall.deweiterlesen »

Alpenstadt Genießer-Tage

 von Sarita
Alpenstadt Küche im Salin Bad Reichenhall

Alpenstadt Küche im Salin Bad Reichenhall

Eine Prise aromatischer Bergthymian. Der markante Geruch von jungem Bärlauch. Eine Messerspitze feinstes Bad Reichenhaller Alpensalz oder gleich eine resche Salzhülle. Süße, saftige Walderdbeeren, am besten eine ganze Handvoll.

Die Alpenstadt-Küche zelebriert die vielfältigen Geschmacksrichtungen einer munteren Stadt, die doch mitten in den Bergen liegt. Bad Reichenhall ist lebendig und urban, ländlich und natürlich. Wo man sich auch bewegt, auf einen Gipfel blickt man immer.

Wo die Alpen den Tisch decken
Dieses typische Lebensgefühl in der Alpenstadt greifen Reichenhalls Gastronomen kulinarisch auf. Über den Jahresbogen hinweg kreieren sie delikate Gerichte, bodenständig-traditionell und gerne mit einer Prise Extravaganz. Die Bergwelt ist ihre Schatzkammer. Bauern und regionale Produzenten liefern ihnen beste Zutaten. Entdecken Sie die Alpenstadt Bad Reichenhall. Und schmecken Sie die Harmonie zwischen Alpen und Stadt.weiterlesen »

Bad Reichenhall ist Weihnachtspäckchenstadt 2016

 von Sarita
Winter über Bad Reichenhall

Winter über Bad Reichenhall

Aufgeregtes Warten, begeistertes Auspacken und freudestrahlende Gesichter: Die Verteilungen der vielen Tausend „Geschenke mit Herz“ gehören für die beschenkten Kinder zu den Highlights des Jahres. Für einige von ihnen ist es das erste Weihnachtsgeschenk in ihrem Leben, für andere ein jährlicher Lichtblick in ihrem sonst oft so schwierigen Alltag. Die Alpenstadt Bad Reichenhall ist in diesem Jahr Weihnachtspäckchenstadt und alle Bürger sind dazu eingeladen, Kindern in Not mit einem liebevoll gepackten Weihnachtsgeschenk für einen Augenblick unbeschwerte Freude, Lachen und Glück zu schenken. Momente, die für viele in Deutschland insbesondere an Weihnachten selbstverständlich erscheinen. Wer Teil dieser besonderen Geschenkaktion werden will, ist herzlich willkommen, sich zu engagieren.

„Geschenke mit Herz“ für Kinder in Not – Große Veranstaltung am Rathausplatz
Die Vorbereitungen für den Höhepunkt dieser besonderen Aktion haben bereits begonnen. Der Rathausplatz in Bad Reichenhall wird am 10. November 2016 zwischen 17 und 19 Uhr Schauplatz der von der Hilfsorganisation humedica durchgeführten Weihnachtspäckchenaktion „Geschenk mit Herz“ sein. Ein Teil des humedica-Kommunikationsteams war vergangene Woche in Bad Reichenhall zu Besuch, um mit dem verantwortlichen Organisationsteam von Rathaus und Gewerbeverein die Details zu besprechen und gemeinsam ein tolles Fest auf die Beine zu stellen. Die Besucher erwartet ein buntes, vielseitiges Programm für die ganze Familie in weihnachtlichem Ambiente am Rathausplatz, in dessen Rahmen Kinder und erwachsene Päckchenpacker ihr „Geschenk mit Herz“ am bereitgestellten Lkw abgeben können. Als Höhepunkt wird es eine Liveschalte in die Abendschau des Bayerischen Rundfunks geben, neben Radio BAYERN 3 der Geschenk-mit-Herz-Medienpartner von humedica.

Freuen sich auf viele „Geschenke mit Herz“ ©Foto: Steffen Richter / humedica

Freuen sich auf viele „Geschenke mit Herz“ ©Foto: Steffen Richter / humedica*

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Sepp Wurm

500 Jahre Salzbergwerk Berchtesgaden

 von Sepp
Alte Saline Bad Reichenhall

Alte Saline Bad Reichenhall

Wandern auf den Spuren des „Weißen Goldes“

Mit dem Premiumweitwanderweg SalzAlpenSteig ist das Berchtesgadener Land um noch eine Attraktion reicher. In der malerischen Region zwischen Hochstaufen, Königssee und Watzmann liegt thematisch gesehen eine der wichtigsten Etappen des neuen Wanderweges: Die Alpenstadt Bad Reichenhall – heute der einzige Ort Bayerns, an dem reine Natursole aus den Tiefen der Alpen gefördert und zum einzigartigen Alpensalz gesiedet wird. In der Manufaktur der Alpensaline geschieht das sogar noch auf ganz traditionelle Art. In großen Pfannen wird dort die Natursole langsam erhitzt. Dabei bilden sich zarte Salzkristalle, die von Hand mit dem Rechen herausgezogen, an der Luft getrocknet und anschließend mit herzhaften Gewürzen und bayerischen Kräutern zum Bio-Kräutersalz und Bio-Brotzeitsalz für den Naturkostfachhandel veredelt werden. Diese aufwändige Art der Salzherstellung war schon den alten Kelten bekannt und prägt die Entwicklung des Berchtesgadener Landes und seiner Menschen seit fast 500 Jahren.

500 Jahre Salzgewinnung

Die Geschichte des Salzsiedens macht die Alte Saline wieder lebendig. Sie zählt zu Bayerns bedeutendsten Industriedenkmälern und beherbergt zudem ein Salzmuseum. Ihre 13 Meter hohen
Wasserräder fördern noch heute mit jeder Umdrehung Natursole aus der Tiefe, wenngleich die eigentliche Salzproduktion schon vor vielen Jahren in die Neue Saline umgezogen ist. Im 20
Kilometer entfernten Berchtesgaden liegt das älteste aktive Salzbergwerk und lädt Besucher ein zu einer Reise s an den Ursprung des „Weißen Goldes“. Mit Grubenbahn und Bergmannsrutsche, illuminierter Salzgrotte und einer Floßfahrt über den Spiegelsee verspricht es echte Urlaubsabenteuer. weiterlesen »

Sepp Wurm

„Reichenhaller Reinheitsgebot“ für Bier

 von Sepp
Bürgerbräu: Das Bier der Alpenstadt Bad Reichenhall

Bürgerbräu: Das Bier der Alpenstadt Bad Reichenhall

Aufsehenerregender historischer Fund: Der Bad Reichenhaller Historiker Dr. Johannes Lang entdeckt bislang unbekannte herzogliche Brauordnung aus dem Jahr 1493!

Das Jahr 2016 steht für die Brauwirtschaft ganz im Zeichen des 500-jährigen Jubiläums des Bayerischen Reinheitsgebotes, des ältesten nach wie vor gültigen  Lebensmittelgesetzes. Bevor diese Bier- und Brauordnung per herzoglichem Erlass im Jahr 1516 in Bayern landesweite Gültigkeit erlangte, gab es bekanntermaßen bereits viel früher eine Reihe lokaler Vorläufer. Residenzstädte wie Augsburg, Nürnberg, Landshut oder München verfügten über entsprechende Verordnungen. Unbekannt war indes bisher, dass auch die alte Salinenstadt Reichenhall bereits seit 1493 über eine eigene Bierordnung verfügte, die jeden Brauer in die Pflicht nahm. Dort hieß es unter anderem sehr dezidiert: „Ein jeder Brauer soll gemäß dem Eid, den er geschworen hat, nichts anderes für das Bier gebrauchen als gut beschautes und sachgerecht hergestelltes Malz, Wasser und Hopfen. “

Der Historiker Dr. Johannes Lang, der Stadtheimatpfleger Bad Reichenhalls, entdeckte die historischen Originaldokumente zu dieser Verordnung vor kurzem im Rahmen seiner Recherchen zur Geschichte Bad Reichenhalls im Bayerischen Hauptstaatsarchiv sowie im Stadtarchiv München. Die Bierordnung, die der Wittelsbacher Herzog Georg von Bayern-Landshut, genannt „der Reiche“, am 07. Februar 1493 für Reichenhall erlassen hatte, regelte neben den zu verwendenden Rohstoffen unter anderem auch deren strenge Qualitätskontrollen, die Besteuerung des Bieres sowie die Festsetzung des Bierpreises in der Stadt.

Bier gewann in jener Zeit in der Salzstadt Reichenhall enorm an Bedeutung, galt es doch, vor allem die körperlich stark beanspruchten Salinenarbeiter ausreichend mit Getränken zu versorgen, die der Gesundheit nicht abträglich waren. Im Zusammenhang mit dem „Reichenhaller Reinheitsgebot“ weist Dr. Lang zudem auf zwei bemerkenswerte Aspekte hin: „Interessanterweise hielt sich die Bierordnung die Option offen, über die Zugabe anderer von den Brauern favorisierten Gewürze, die ,dem Menschn khainen Schaden oder Gebrechen brächten, sonnder Nutz und gesundt wären‘, zu entscheiden. Allerdings sollte dies nur nach ausdrücklicher Genehmigung durch den Stadtrat erfolgen.“ Und er ergänzt: „Vergleicht man das ,Reichenhaller Reinheitsgebot‘ mit anderen in Bayern erlassenen Verordnungen, so mutet dieses aus heutiger Sicht recht modern an. Denn im Gegensatz zu den meisten anderen Formulierungen beschränkte man sich in der für Reichenhall festgelegten Bierordnung nicht nur auf Gerstenmalz, sondern allgemein auf gemälztes Getreide, was eben auch das damals begehrte Weizenmalz mit einschloss. In eben diesem Sinne wird ja auch heute das Bayerische Reinheitsgebot interpretiert.“

Private Alpenbrauerei Bürgerbräu deutlich älter als bisher gedacht

Irn Zuge seiner Recherchen förderte Dr. Lang eine weitere bedeutsame Erkenntnis zu Tage, die vor allem die historische Relevanz der Privaten Alpenbrauerei Bürgerbräu für deren Standort in Bad Reichenhall in einem neuen Licht erscheinen lässt: Wie jetzt erstmals entdeckte Dokumente beweisen, liegen die Anfänge der renommierten Bad Reichenhaller Familienbrauerei bereits im 15. Jahrhundert. Früheste Belege der Existenz der Brauerei stammen aus dem Jahr 1494, also kurz, nachdem das „Reichenhaller Reinheitsgebot“ in Kraft getreten war.weiterlesen »

Michael

Sommerlauf zum »Dötzi«

 von Michael

Sommer in der Alpenstadt Bad Reichenhall

Was für ein Sommertag in der Alpenstadt Bad Reichenhall!

Vor zwei Tagen haben wir schon bei Traumwetter einen Berglauf auf die Reiteralm unternommen. Heute ist wieder sehr warmes Kaiserwetter angesagt. Eigentlich ein Badetag – aber wir sollten ein bisschen unsere Laufmuskeln trainieren – ein Event steht ja an …  So entscheiden wir uns zu einem Kompromiss, der sich schließlich als optimal heraus stellt. weiterlesen »

Isabel
Blick von der Bergstation der Predigtstuhlbahn auf die Alpenstadt Bad Reichenhall

Blick von der Bergstation der Predigtstuhlbahn auf die Alpenstadt Bad Reichenhall

Unvergessliche Erlebnisse rund um das Thema Salz: Lob für die vielseitigen Genüsse, die in Bad Reichenhall für Wellness- und Wandergäste geboten werden

Vom Bierseminar in der traditionsreichen Brauerei Bürgerbräu über Solequellentraining in den unterirdischen Gängen der Alten Saline bis hin zur aussichtsreichen Wanderung auf dem Predigtstuhl: Fünf renommierte Reisejournalisten aus Deutschland erlebten kürzlich echte Alpenstadt-Genüsse im Berchtesgadener Land. Unter dem Motto „(Salz)genüsse in Bergkulisse“ waren sie der Einladung der Berchtesgadener Land Tourismus GmbH ins Hotel Wyndham Grand Bad Reichenhall Axelmannstein gefolgt und recherchierten vor Ort das einzigartige Angebot für Wellness- und Wandergäste rund um die stimmungsvolle Alpenstadt. „Die Redakteure waren beeindruckt von Lage, Angebot und Gastfreundschaft“, berichtet Maria Stangassinger, Geschäftsführerin der Berchtesgadener Land Tourismus GmbH. Zur Journalistengruppe gehörten Vertreter von FAZ, Saarbrücker Zeitung, Sächsische Zeitung, Schwäbische Zeitung und der Südwestpresse Ulm.

Zum Einstieg erhielten die Journalisten im Reichenhaller Bürgerbräu eine Lehrstunde in Sachen Biergeschmack. Beim neuen Bierseminar erklärte Dipl. Ing. Jörg Dycka die feinen Unterschiede der Bier-Degustation und alle Fakten zu Brauereigeschichte und Reinheitsgebot. Natürlich durfte selbst probiert werden: Neun der insgesamt 19 Biersorten standen zum Test bereit, darunter die gehobene Variante „Jahrgangsbier“, die im Gasthaus mittlerweile gerne als Digestif gereicht wird und großen Zuspruch fand.

Am nächsten Morgen stand ein Rundgang durch das Kurmittelhaus der Moderne auf dem Programm, bevor Barbara Braml bei einem Solequellentraining zeigte, wie die unterirdischen Gänge der Alten Saline zur Gesundheitsförderung eingesetzt werden. Alfons Brümmer führte anschließend durch die mit Marmor ausgelegten Stollen und erläuterte die Mechanismen der noch sichtbaren Gerätschaften und deren einstigen Einsatzbereich. Beim Testessen im schattigen Garten des SALIN wurden das Konzept der „Salzigen Festwochen“ und der Alpenstadt-Küche vorgestellt.

Alpenstadt Küche im Salin Bad Reichenhall

Alpenstadt Küche im Salin Bad Reichenhall

Gestärkt brach die Gruppe zum Stadtspaziergang auf, bei dem Kurdirektorin Gabriella Squarra durch Florianiplatz, Fußgängerzone und Königlichen Kurgarten führte.weiterlesen »