St. Bartholomä am Königssee

Berchtesgadener Land Blog

Schlagwort: Bad Reichenhall
Sepp Wurm

Der Winter kann kommen auf dem Predigtstuhl

 von Sepp
Die Predigtstuhlbahn

Die Predigtstuhlbahn

Die Predigtstuhlbahn ist für den Winter gerüstet: Pünktlich zur Vorweihnachtszeit ist die alljährliche Herbstrevision abgeschlossen. Die „Grande Dame“ der Alpen startet am Freitag, 9. Dezember, in den Winterfahrbetrieb. Was die Gäste erwartet? Ein Erlebnis voller Genuss und Nostalgie, hoch über dem Trubel der Adventszeit. Die spektakuläre Bergbahn bringt die Besucher hinauf zu echtem Winter und weihnachtlichen Gaumenfreuden.

Auf dem Predigtstuhl öffnet heuer am dritten und vierten Adventssonntag, 11. Und 18. Dezember, sowie einen Tag vor Heiligabend, am Freitag, 23. Dezember von 13 bis 15 Uhr die Weihnachtsbäckerei für die kleinen Gäste. In dieser Zeit spielt das Ensemble „Reich an Hall“ der Bad Reichenhaller Philharmonie. Die Gäste dürfen sich mit köstlichen Adventsmenüs der Spitzenköche im Bergrestaurant Predigtstuhl verwöhnen lassen. In der Christkindlhütte gibt es an diesen Tagen Crêpes, Glühwein, Punsch und heiße Schokolade. Eine Wanderung auf geräumten Alpinwanderwegen wird mit einer Einkehr in der urigen Schlegelmuldenalm belohnt. Am Kaminofen fällt die Einstimmung auf die Weihnachtszeit beim Genuss des feinen Zimt-Apfelstrudels leicht.weiterlesen »

Steve

American Style in Bad Reichenhall

 von Steve
Die Klosterklause in Bad Reichenhall

Die Klosterklause in Bad Reichenhall

Wer Lust hat auf leckere Burger und grandiose Steaks hat, der muss nicht extra über den großen Teich fliegen um in Nordamerika kulinarisch voll auf seine Kosten zu kommen; bei einem Besuch in der Klosterklause, im Zentrum der Alpenstadt Bad Reichenhall, fühlt man sich garantiert wie im Mutterland der Steaks und Burger.

Schon beim Betreten merkt man, dass es hier nicht nur um Steaks und Burger geht, sondern das Philippe auch sehr großen Wert auf die Details legt. Es kommt eben nicht nur auf gutes Essen an, sondern die Getränke müssen natürlich auch passen und wenn man sich in einem Gasthaus nicht wohl fühlt, dann bringt einem das beste Essen nichts.weiterlesen »

Sepp Wurm

Blütenzauber wird im Herbst gemacht

 von Sepp
Der Königliche Kurgarten in der Alpenstadt Bad Reichenhall

Der Königliche Kurgarten in der Alpenstadt Bad Reichenhall

Für Reichenhalls Kurgärtner ist im Herbst Hochsaison, zigtausende Pflänzchen und Blumenzwiebel müssen jetzt in die Erde. Im Frühling entpuppt sich dann ein Blütenmeer im Königlichen Kurgarten der Alpenstadt Bad Reichenhall in allen Farben, dominiert vom „blauen Band“.

Weiches, mildes Nachmittagslicht, rotgoldgetupftes Laub, Feuchte-Erde-Duft, Herbststimmung. Gemächlich schlendern Gäste durch den Königlichen Kurgarten, tanken die letzten warmen Sonnenstrahlen, bewundern das prächtige Bergpanorama. Seit 1868 gibt es den Kurgarten im Herzen Reichenhalls. Ein Ort der Erholung, fast 40.000 Quadratmeter groß, größer als fünfeinhalb Fußballfelder. Hier blühen neben einheimischen auch exotische Pflanzen aus Asien und Nordamerika sowie über 42 Baumarten.

Blütenmmerr und exotische Pflanzen im Königlichen Kurgarten Bad Reichenhall

Blütenmmerr und exotische Pflanzen im Königlichen Kurgarten Bad Reichenhall

Herbstlaub raschelt jetzt am Boden. Die Natur rüstet sich für den Winter.

An einem lauen Oktobertag ist das Gärtnerteam schon früh im Königlichen Kurgarten fleißig bei der Arbeit. Seit Tagen ist es in Bayerisch Gmain und Bad Reichenhall im Einsatz. Das sonnige, trockene Wetter ist ideal. Herbst ist Hauptpflanzzeit für Gärtnermeisterin Anja Erber und ihre Mannschaft. Über 30.000 winterharte Stiefmütterchen müssen jetzt gesetzt werden, 24.000 davon im Königlichen Kurgarten. Hinzu kommen noch mal rund 18.000 Tulpenzwiebeln. Zusammen mit Narzissen, Schneeglöckchen und Krokussen werden sie im Frühjahr alles mit einem Blütenmeer überziehen. Die Gärtner arbeiten flott, füllen die langen Rabatte am Gradierhaus Meter für Meter. Immer wieder bleiben Gäste stehen, schauen dem Gärtnerteam über die Schulter, loben die Pflanzenpracht. Schon vor gut 150 Jahren sorgte ein eigens zuständiger Kurgärtner für die Pflege der Kuranlagen. Anja Erber hat 14 Mitarbeiter, darunter sieben Azubis. Mit den beiden Lehrlingen Marina und Gabriel fährt sie rasch hinüber in die Gärtnerei, Tulpenzwiebelnachschub holen. Gabriel hat seine Lehre gerade erst angefangen, Marina ist im dritten Jahr. Die Ausbildung bringt Spaß, auch wenn die Arbeit in die Beine geht. Vor allem der „Pflanzspagat“, lacht Marina.weiterlesen »

Sepp Wurm

Wanderung zur Zwieselalm

 von Sepp
Zwieselalm und Kaiser Wilhelms Haus

Zwieselalm und Kaiser Wilhelms Haus

Oberhalb der Alpenstadt Bad Reichenhall an der Südseite des Zwiesels liegt die Zwieselalm. Als ich auf der Facebook Seite der Zwieselalm las, dass die Hütte am Wochenende geöffnet ist, entschied ich mich, am Samstag eine Wanderung dorthin zu machen. Eigentlich wollte ich auch noch den Zwiesel Gipfel mitnehmen, doch dazu später mehr.

Es gibt mehrere Wege zur Zwieselalm, ich starte am Listwirt im Nonner Oberland, quasi auf der Sunnseitn (Sonnenseite) Bad Reichenhalls. Von hier aus führt der Weg in den Wald zum Listsee. Dieser kleine Bergsee ist nicht nur ein idyllisches Plätzchen, sein quellenreiches Umfeld versorgt den Großteil der Stadt mit Trinkwasser.

Der Listsee

Der Listsee

Am See vorbei führt der Zwieselsteig jetzt durch den Wald hinauf. Ein wunderschöner Weg, die Orientierung ist auch im jetzt im Herbst, wenn der komplette Weg von den heruntergefallenen Blättern bedeckt ist, problemlos. Das SalzAlpenTour Logo ist an Bäume gesprüht und gibt die Richtung vor. Die SalzAlpenTour Bad Reichenhall ist die wahrscheinlich alpinste Tour entlang des SalzAlpenSteiges.  Nach einigen Höhenmetern ändert sich die Wegbeschaffenheit deutlich: Eben noch auf einem schmalen Bergsteig unterwegs, gehe ich jetzt auf einem breiten Forstweg.weiterlesen »

Sepp Wurm
Freuen sich auf den 10. November: Oberbürgermeister Dr. Herbert Lackner mit (v.l.) Katrin Dennerl, Pressestelle Stadt Bad Reichenhall, sowie Lina Koch und Cäcilia Homilius von der Hilfsorganisation humedica. (Foto: Drexler)

Freuen sich auf den 10. November: Oberbürgermeister Dr. Herbert Lackner mit (v.l.) Katrin Dennerl, Pressestelle Stadt Bad Reichenhall, sowie Lina Koch und Cäcilia Homilius von der Hilfsorganisation humedica. (Foto: Drexler)

Weihnachtspäckchenaktion „Geschenk mit Herz“

Der diesjährige Höhepunkt zur „Geschenk mit Herz“-Aktion findet am 10. November 2016 auf dem Rathausplatz in Bad Reichenhall statt. Ab 17 Uhr erwartet die großen und kleinen Besucher ein buntes Programm verschiedener Akteure, das durch mehrere Live-Schalten in die Abendschau des Bayerischen Fernsehens übertragen wird.

Details zum Programm der Weihnachtspäckchenaktion am 10. November am Rathausplatz hat Oberbürgermeister Dr. Herbert Lackner nun gemeinsam mit Vertretern der bayerischen Hilfsorganisation humedica bei einem Pressegespräch im Rathaus verraten. Das Stadtoberhaupt zeigte sich begeistert, dass Bad Reichenhall als Weihnachtspäckchenstadt ausgewählt wurde und hat sofort zugesagt. „Wir machen das und wir schaffen das“, gab er augenzwinkernd bekannt. Dass sich die Aktion schon deutschlandweit rumgesprochen habe, belegte er an einer kurzen Geschichte aus seiner Familie. Langjährige Gäste von Lackners Eltern hätten in Niedersachsen von der Aktion erfahren und sofort ihre Absicht erklärt, sich mit einem „Geschenk mit Herz“ zu beteiligen.weiterlesen »

Fred Ulrich Bad Reichenhall

6. Philharmonisches Konzert

 von Fred

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Ulrike Payer, Klavier

6. Philharmonisches Konzert am 28.Oktober 2016 um 19:30 Uhr im Theater im Kurgastzentrum zu Bad Reichenhall. Es spielt die Bad Reichenhaller Philharmonie unter der Leitung ihres Chefdirigenten GMD Christian Simonis.

AARON COPLAND Vier Tanzepisoden aus „Rodeo“
GEORGE GERSHWIN Rhapsody in Blue
SAMUEL BARBER Adagio
GEORGE GERSHWIN Ein Amerikaner in Paris

„AMERIKA“ LAUTET DIE SECHSTE UND LETZTE STATION DER MUSIKALISCHEN WELTREISE DER  BAD REICHENHALLER PHILHARMONIE.

Und wie könnte man die Klammer zwischen den Kontinenten besser setzen als mit dem geradezu pragmatischen „Ein Amerikaner in Paris“ von George Gershwin. Dieses „Ton-Gedicht“, wie Gershwin sein Werk selbst bezeichnete, zählt zusammen mit der ebenfalls im 6. Philharmonischen Konzert zu hörenden „Rhapsodie in blue“ zu dessen bekanntesten und beliebtesten Kompositionen. Die einzigartige Verbindung von Jazz- und Klassik-Elementen begründete Gershwins Weltruf und zieht bis heute das Publikum in ihren Bann. Nicht minder mitreißend sind die vier Tanzepisoden aus Aaron Coplands „Rodeo“. Copland, der „Rodeo“ zunächst als Ballettmusik konzipierte, verdichtet hier traditionelle amerikanische Volksweisen zu einer beschwingten „Cowboy-Charakterstudie“.

Ganz anders dagegen Samuel Barbers „Adagio“, das 2004 von den Hörern der BBC zum „traurigsten klassischen Stück“ gewählt wurde. Aber keine Angst – das „Adagio“ wurde nicht umsonst zu Barbers populärstem Stück. Seine Eindringlichkeit, seine bewegende Tiefe und fast strahlende Ernsthaftigkeit prägten und prägen sich immer wieder nachdrücklich in das musikalische Gedächtnis ein. Die Ruhe und Nachdenklichkeit des Werkes lassen den Zuhörer mehr in gedankenversunkener Feierlichkeit zurück als in Trauer oder Beklemmung. Seine emotionale Intensität hat dem Werk bis heute unzählige Adaptionen vor allem in Film und Fernsehen eingebracht – von Chaplins „Der große Diktator“ bis hin zu den „Simpsons“.

Der Abschluss der Philharmonischen Konzerte 2015/2016 fasst damit die Weltreise in einem Konzert noch einmal zusammen: Große Emotionen und spritzige Lebenslust!weiterlesen »

Christian Thiel
Das Bankerl an der Goldtropfwand - Eines der schönsten Platzerl rund um Bad Reichenhall

Das Bankerl an der Goldtropfwand – Eines der schönsten Platzerl rund um Bad Reichenhall

Eines gleich vorweg: Wer den Staufen über seinem „interessantesten“ Weg besteigen will, muss absolut schwindelfrei und trittsicher sein. Der Weg ist mit roten Sprühmarkierungen markiert, die Abzweigung zum Einstieg ist aber nicht ganz einfach zu finden.

Da es in der Früh noch etwas kühl war, entschlossen wir uns, erst um 11:30 Uhr loszugehen. Mit warmen Umziehsachen im Rucksack machen wir uns von der Padinger Alm aus auf den Weg. Nach wenigen Metern war klar, dass wir für den Aufstieg nur ein T-Shirt benötigen und die lange Hose eigentlich zu warm ist. Zunächst gehen wir den Weg Richtung Steinerne Jäger. An der zweiten Wegkreuzung gibt es nochmal die Möglichkeit den einfachen Weg über „Bartlmad“ (rot) zu wählen. Genau an dieser Kreuzung befindet sich auch die Abzweigung zum Goldtropfsteig. Wir folgen dem ausgetretenen Pfad durch den Wald steil aufwärts. Im Gegensatz zu den anderen beiden Wegen auf den Hochstaufen die an der rechten, bzw. linken Flanke des Berges nach oben führen, geht der Goldtropfsteig kerzengerade Richtung Gipfel nach oben. Weiter oben im Wald, wo der Weg nicht mehr ganz so gut zu erkennen ist, sind rote Sprühmarkierungen angebracht, sodass man sich kaum verlaufen kann. Nach einer Weile geht es raus aus dem Wald und man erreicht die Goldtropfwand. Auf einem der Bankerl gönnen wir uns einen Schluck Wasser und genießen den traumhaften Blick auf Bad Reichenhall in der warmen Sonne. Landschaftlich ist diese Tour im Herbst einmalig, die Farben der Bäume im Kontrast zum kitschig dunkelblauen Himmel sind traumhaft.

Bunt zeigt sich der Laubwald zu Beginn der Tour

Bunt zeigt sich der Laubwald zu Beginn der Tour

Herbstliche Stimmung auf dem Weg zur Goldtropfwand

Herbstliche Stimmung auf dem Weg zur Goldtropfwand

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Rosi Fürmann

Das Gradierwerk von Bad Reichenhall

 von Rosi
der Brunnen vor dem Gradierwerk im Kurgarten Bad Reichenhall während der Kurgartenbeleuchtung in wunderbares Licht getaucht,

der Sole-Brunnen vor dem Gradierwerk im Kurgarten Bad Reichenhall – während der Kurgartenbeleuchtung in wunderbares Licht getaucht

… und die Sole rieselt leise über den Schwarzdorn…: Das Gradierwerk im Königlichen Kurgarten von Bad Reichenhall

Vom Staub des Alltags gereinigte Luft – sie ist es, zu der unzählige Heilungs- und Erholungssuchende in den Königlichen Kurgarten von Bad Reichenhall kommen. „Vitalisierende Momente mit natürlicher AlpenSole aus der Heilquelle – Alpenstadt Bad Reichenhall: Prickelnd – vitalisierend – erholsam“ – so präsentiert sich Bad Reichenhall der Öffentlichkeit.

Das Gradierhaus im Kurgarten von Bad Reichenhall in der blauen Stunde der einsetzenden Nacht, mit einem beinahe mediteranen Klima und den Soleanwendungen durch das Gradierhausäußerst gesund und wohltuend für insbesondere Erkrankungen des Atmung, Nase, Lunge usw., Landkreis Berchtesgadener Land, Oberbayern

Das Gradierhaus im Kurgarten von Bad Reichenhall in der blauen Stunde der einsetzenden Nacht

Die Kurstadt lebte und lebt für und mit dem „Weißen Gold“ – dem Salz. Schon in der Steinzeit besiedelt steht nicht fest, ob die Jäger von damals die Solequellen unter dem Gruttenstein kennen. Wahrscheinlicher scheint, dass dann die Menschen der Bronzezeit in der Besiedlung auf den umliegenden Höhen um diese Quellen wissen. Wie Albert Hirschbichler in seinem Buch „Bayerisches Staatsbad in den Alpen“ berichtet, finden die über die Alpen kommenden Römer in den von den „Alauni“ (zu den Kelten gehörend) besiedelten Gebiet Siedeanlagen vor. Die Römer bauen die Anlagen aus und treiben über die Salzstraßen regen Handel. Weitgehend im Dunkeln liegt die Zeit nach dem „Imperium Romanum“ bis dann um 700 n. Chr. der Wanderprediger Rupert aus Worms nach Salzburg kommt. Bayernherzog Theodo lässt ihm in einer Schenkung den dritten Teil der Reichenhaller Saline zukommen und Rupert bringt die Saline zu neuerlicher wirtschaftlicher Blüte.

Rupertusbrunnen vor der alten Saline in Bad Reichenhall

Rupertusbrunnen vor der Alten Saline in Bad Reichenhall

Verheerende Stadtbrände, Saalachhochwässer, kriegerische Auseinandersetzungen und Pest muss die Stadt durchleben, kann aber besonders auch mit Hilfe der Solequellen immer wieder „neu beginnen“. Für den Staat und Bevölkerung bedeutet dies Einnahmen und Arbeit.

Man schreibt den 8. November 1834: In dieser Nacht brennt ein verheerendes Feuer die ganze Stadt einschließlich der Salinenanlagen nieder. Durch grobe Fahrlässigkeit von Arbeitern fangen Holzscheite Feuer. Da der Generaladministrator der Bergwerke und Salinen zu Besuch, verheimlichen sie dies und 4½ Stunden nach dessen Entdeckung steht bereits das Dach des Sudhauses in Flammen.weiterlesen »

Sepp Wurm

Herbstwanderung See – Burg – Kirche

 von Sepp
Es wird Herbst am Thumsee

Es wird Herbst am Thumsee

Ich habe das traumhafte Herbstwetter der letzten Tage zu einem kleinen Spaziergang in Bad Reichenhall genutzt. Vom Thumsee ging es über die Burgruine Karlstein zum Pankrazkircherl im Reichenhaller Stadtteil Karlstein.

Startpunkt meines Spaziergangs ist der Parkplatz am Westufer des Thumsees. Ich gehe auf der Südseite des Sees entlang und genieße den Blick auf den auf der anderen Seeseite gelegenen Seewirt, dessen Fassade sich im ruhigen Wasser des Thumsees spiegelt.

Seewirt Thumsee

Seewirt Thumsee

Zahlreiche Gäste sitzen auf der Terrasse am See und genießen die Sonnenstrahlen. Das werde ich auf dem Rückweg auch machen. Doch ich habe noch einen kleinen Weg vor mir. Ich gehe weiter am Ufer entlang durch den Wald, der sich noch nicht ganz entschieden hat, ob schon Herbst ist oder doch noch Sommer: Grün ist zwar die vorherrschende Farbe, doch einzelne Bäume haben schon ihr grünes Sommerkleid gegen herbstlichere Farben getauscht.weiterlesen »

Fred Ulrich Bad Reichenhall

5. Philharmonisches Konzert: Österreich

 von Fred

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FRANZ SCHUBERT
Sinfonie Nr. 7 h-Moll D759 „Unvollendete“
ANTON BRUCKNER
Sinfonie Nr. 3 d-Moll (Fassung 1877)

DAS 5. PHILHARMONISCHE KONZERT DER BAD REICHENHALLER PHILHARMONIE FÜHRT IN DIE HEIMAT IHRES CHEFDIRIGENTEN und künstlerischen Leiters GMD Christian Simonis.

Mit Franz Schuberts „Unvollendeter“ und Anton Bruckners 3. Sinfonie eröffnet sich ein Kosmos an musikalischer Tiefe und Größe. Warum Schubert seine h-Moll-Sinfonie nicht vollendete, ist bis heute ungeklärt. Unbestritten ist jedoch ihre ungebrochene Wirkung. Sie umwittert – formal wie musikalisch – etwas Geheimnisvolles, das sich jedoch schnell in eine warme, ländliche und fast volksliedhafte Stimmung wandelt. Man mag das zweisätzige Werk als zu kurz empfinden, was aber von der eindrucksvollen Tonsprache mehr als wettgemacht wird. Vielleicht stimmt die Theorie, dass Schubert alle seine Intentionen bereits in zwei Sätzen umgesetzt sah.

Ganz anders präsentiert sich Anton Bruckners 3. Sinfonie, die er Richard Wagner widmete. Zunächst erlebte das unter seiner Leitung uraufgeführte opulente Werk keine gute Aufnahme, was aber Gustav Mahlers positive Wertung etwas abmildern konnte. Doch eine spätere, überarbeitete Fassung bescherte Bruckner den ersehnten Erfolg. Vielleicht war er musikalisch seinem Publikum einfach zu weit voraus. Die Vielschichtigkeit der Sinfonie ist kaum zu beschreiben, sie umfasst ungeahnte Facetten von choralartigen Themen bis zur Volksmusik, vom „orchestralen Verstummen“ bis hin zur strahlenden Apotheose. Die Reise nach Österreich wird so zum Stimmungsbild, geistreich und bewegend, freudig und prachtvoll.

Karten sind erhältlich an der Abendkasse und bei:
Tourist-Info Bad Reichenhall
Wittelsbacherstr. 15, 83435 Bad Reichenhall
Tel. + 49 (0)8651 606-0 – Fax + 49 (0)8651 606-133
E-Mails an: vorverkauf@bad-reichenhall.deweiterlesen »