St. Bartholomä am Königssee

Berchtesgadener Land Blog

Schlagwort: Bayern
Rosi Fürmann

der Laufener Landweizen in Triebenbach wächst für die Brauerei Wieninger in Teisendorf

Laufener Landweizen für das Wieninger Bier aus Teisendorf im Rupetiwinkel

Die Hitze der vergangenen Sommerwochen und dazu immer wieder der so wichtige Regen der kurzen Gewitterschauer tat ihm gut: Der Laufener Landweizen steht prächtig auf dem circa 2 ha großen Feld des Landwirts Oswald Öttl in Triebenbach bei Laufen.

der Laufener Landweizen in Triebenbach wächst für die Brauerei Wieninger in Teisendorf Brauereichef Christian Wieninger (re) und Braumeister Bernhard Löw (li) begutachten das Wachstum

der Laufener Landweizen in Triebenbach wächst für die Brauerei Wieninger in Teisendorf Brauereichef Christian Wieninger (re) und Braumeister Bernhard Löw (li) begutachten das Wachstum

Davon konnten sich Braumeister Bernhard Löw und Brauereichef Christian Wieninger von der gleichnamigen Heimatbrauerei aus Teisendorf kürzlich überzeugen und freuen sich schon sehr auf die nun bald für sie anstehende Arbeit. Bis jetzt konnten sie nur tatenlos zusehen, wie das „Alte Getreide“ heranwächst und reift. „Spannend“, so Christian Wieninger, „und erfreulich zugleich!“weiterlesen »

Rosi Fürmann

Die Flotte auf dem Königssee

 von Rosi
ein Schiff der Königsseeschifffahrt auf dem frühlingshaften Königssee im Berchtesgadener Land, Oberbayern, Deutschland, Germany

Schiffe der Königsseeschifffahrt auf dem frühlingshaften Königssee im Berchtesgadener Land


Die Flotte auf dem Königssee mit der
südlichsten und höchstgelegensten Werft Deutschlands
– eine beinahe unglaubliche Geschichte

Lautlos gleitet das Königsseeschiff über das vom Föhnwind leicht gekräuselte Wasser. Inmitten einer imposanten Bergkulisse geht es von der Seelände bis zum weltberühmten Wallfahrtsort St. Bartholomä auf der Halbinsel Hirschau am Fuße der Watzmannostwand.

die Schifffahrt auf dem Königsees vor Bartholomä im Berchtesgadener Land, Oberbayern, Deutschland,

die Schifffahrt auf dem Königssee vor St. Bartholomä im Berchtesgadener Land

Vielleicht führt uns die Fahrt noch weiter bis zur nur über das Wasser erreichbaren Saletalm. Und nach einem ausgedehnten Spaziergang von Bartholomä zur Eiskapelle nehmen wir auf der Rückfahrt „ein paar Anhalter“ mit, die nach einer Bergwanderung über die Gotzenalm an der Haltestelle „Kessel“ stehen und mit zurück zum Parkplatz an der Seelände wollen.

Bartholomä am Königsee im Nationalpark Berchtesgadener Land, Oberbayern, Deutschland

die Halbinsel Hirschau mit der Wallfahrtskirche St. Bartholomä am Königssee im Nationalpark Berchtesgadener Land

Mit einer Selbstverständlichkeit nehmen wir das Angebot der Königssee-Schifffahrt an, nach diesem wunderschönen Ausflug hier am südlichsten Zipfel Bayerns an der Seelände wieder anzulegen, – ohne einen Gedanken darauf zu verschwenden, wer diese das ganze Jahr über bereitstehende große Flotte von 17 Elektrobooten baut und wartet.weiterlesen »

Rosi Fürmann

Das Gradierwerk von Bad Reichenhall

 von Rosi
der Brunnen vor dem Gradierwerk im Kurgarten Bad Reichenhall während der Kurgartenbeleuchtung in wunderbares Licht getaucht,

der Sole-Brunnen vor dem Gradierwerk im Kurgarten Bad Reichenhall – während der Kurgartenbeleuchtung in wunderbares Licht getaucht

… und die Sole rieselt leise über den Schwarzdorn…: Das Gradierwerk im Königlichen Kurgarten von Bad Reichenhall

Vom Staub des Alltags gereinigte Luft – sie ist es, zu der unzählige Heilungs- und Erholungssuchende in den Königlichen Kurgarten von Bad Reichenhall kommen. „Vitalisierende Momente mit natürlicher AlpenSole aus der Heilquelle – Alpenstadt Bad Reichenhall: Prickelnd – vitalisierend – erholsam“ – so präsentiert sich Bad Reichenhall der Öffentlichkeit.

Das Gradierhaus im Kurgarten von Bad Reichenhall in der blauen Stunde der einsetzenden Nacht, mit einem beinahe mediteranen Klima und den Soleanwendungen durch das Gradierhausäußerst gesund und wohltuend für insbesondere Erkrankungen des Atmung, Nase, Lunge usw., Landkreis Berchtesgadener Land, Oberbayern

Das Gradierhaus im Kurgarten von Bad Reichenhall in der blauen Stunde der einsetzenden Nacht

Die Kurstadt lebte und lebt für und mit dem „Weißen Gold“ – dem Salz. Schon in der Steinzeit besiedelt steht nicht fest, ob die Jäger von damals die Solequellen unter dem Gruttenstein kennen. Wahrscheinlicher scheint, dass dann die Menschen der Bronzezeit in der Besiedlung auf den umliegenden Höhen um diese Quellen wissen. Wie Albert Hirschbichler in seinem Buch „Bayerisches Staatsbad in den Alpen“ berichtet, finden die über die Alpen kommenden Römer in den von den „Alauni“ (zu den Kelten gehörend) besiedelten Gebiet Siedeanlagen vor. Die Römer bauen die Anlagen aus und treiben über die Salzstraßen regen Handel. Weitgehend im Dunkeln liegt die Zeit nach dem „Imperium Romanum“ bis dann um 700 n. Chr. der Wanderprediger Rupert aus Worms nach Salzburg kommt. Bayernherzog Theodo lässt ihm in einer Schenkung den dritten Teil der Reichenhaller Saline zukommen und Rupert bringt die Saline zu neuerlicher wirtschaftlicher Blüte.

Rupertusbrunnen vor der alten Saline in Bad Reichenhall

Rupertusbrunnen vor der Alten Saline in Bad Reichenhall

Verheerende Stadtbrände, Saalachhochwässer, kriegerische Auseinandersetzungen und Pest muss die Stadt durchleben, kann aber besonders auch mit Hilfe der Solequellen immer wieder „neu beginnen“. Für den Staat und Bevölkerung bedeutet dies Einnahmen und Arbeit.

Man schreibt den 8. November 1834: In dieser Nacht brennt ein verheerendes Feuer die ganze Stadt einschließlich der Salinenanlagen nieder. Durch grobe Fahrlässigkeit von Arbeitern fangen Holzscheite Feuer. Da der Generaladministrator der Bergwerke und Salinen zu Besuch, verheimlichen sie dies und 4½ Stunden nach dessen Entdeckung steht bereits das Dach des Sudhauses in Flammen.weiterlesen »

Sepp Wurm

Mehr Sicherheit in den Bergen

 von Sepp

Grenzüberschreitend für mehr Sicherheit

Der Nationalpark Berchtesgaden, der Lawinenwarndienst Bayern sowie die Lawinenwarnzentrale Salzburg werden künftig enger zusammenarbeiten. Ziel der Kooperation ist es, über einen verbesserten Datenaustausch die Qualität der Lawinenlageberichte in den winterlichen Bergen und damit verbunden auch die Sicherheit dies- und jenseits der Landesgrenzen zu verbessern. Auch in Forschung und Wissenschaft soll der Informationsaustausch Fortschritte bringen.

 

Zusammenarbeit der Lawinenwarndienste

Darauf verständigten sich die Verantwortlichen bei einem ersten Arbeitstreffen im Nationalparkzentrum Haus der Berge in Berchtesgaden.

Lawinendelegation

Lawinendelegation am Haus der Berge

Das Bild zeigt: Dr. Michael Vogel (l.), Lorenz Köppl und Helmut Franz (v.r.) von der Nationalparkverwaltung Berchtesgaden, Mag. Norbert Altenhofer (3.v.r.) und Bernhard Niedermoser (2.v.l.) vom Salzburger Lawinenwarndienst sowie Dr. Bernhard Zenke (3.v.l.) vom Lawinenwarndienst Bayern.

 

Pressemitteilung Nationalpark Berchtesgaden

Sepp Wurm

Das Kufenstüberl

 von Sepp

Eine olympische Institution

Kufenstüberl

Seit 1988 begleitet Rudi Größwang mit seinem Kufenstüberl die Olympischen Winterspiele. Anfangs noch abseits des deutschen Hauses, ist das Stüberl mittlerweile integraler Bestandteil der Deutschen Vertretung bei Olympia. 1992 bei den Spielen von Albertville rückte es erstmals ins öffentliche Bewusstsein, als Schorsch Hackl im Kufenstüberl seinen ersten von drei Olympischen Goldmedaillen ausgiebig begoss.

Rudi Größwang (re.)

Rudi Größwang (re.)

Seitdem sorgt die Bayerische Enklave für Heimatgefühle bei den Bayerischen Sportlern und Olympiabesuchern und ist auch für die nicht-bayerischen Olympioniken Teil des olympischen Rituals geworden. Auch die deutschen Staatsgäste bei Olympia machen dem Stüberl ihre Aufwartung, erst letztens schauten Bundesinnenminister Lothar de Maiziere und Bayerns Innenminister Joachim Hermann vorbei.

Magdalena Neuner und Minister Hermann

Magdalena Neuner und Minister Hermann

Viel Holz in der „Hüttn“ sorgt für ein rustikales Ambiente, während eine große Fototapete mit dem Königssee als Motiv ein Stück Berchtesgadener Land nach Russland bringt.

Kufenstüberl Team

Kufenstüberl Team

2160 Liter Bier zur Halbzeit

2160 Liter Bier, 350 Kilo Leberkäs, 200 Kilo Weißwürste und 3500 Brezn – das ist die Verzehr-Bilanz bei Halbzeit im Kufenstüberl und Deutschen Haus Krasnaya Polyana.weiterlesen »

Sepp Wurm

Bayern und seine Menschen

 von Sepp

„Bayern!“ – 4 Folgen à 45 Minuten

Bayern ist vielfältig und bietet ungeahnte Perspektiven – nicht nur aus der Luft. Die vierteilige Reihe „Bayern!“ zeigt Menschen mit Weitblick und macht erlebbar, was sie antreibt. Die sehr unterschiedlichen Geschichten der 16 Protagonisten spannen einen weiten Bogen zwischen der kulturellen Vergangenheit Bayerns und ihren Zukunftsvisionen. „Bayern!“ wirft ein neues Licht auf eine der schönsten Regionen Europas und die Menschen, die dort leben.
   
Atemberaubende Bilder, verbunden mit dem Einsatz von Multikopter- und Cineflex-Aufnahmen sowie bewegten Zeitraffereinstellungen vermitteln neue Perspektiven auf ein lebendiges, zukunftsorientiertes Bayern. Durch die Kombination verschiedener Kameratechniken gelingt dieser Reihe erstmalig eine fließende Verbindung zwischen den Ebenen „oben“ und „unten“. Spezielle Zeitrafferaufnahmen verwandeln die Nachthimmel Bayerns in einzigartige Naturschauspiele. Eine eigens komponierte Filmmusik, die mit Orchester eingespielt wurde, unterstützt die atmosphärische Stimmung dieser Reihe.

 

„Bayern! – Im Süden“ am 25. Dezember 2013, 19 Uhr im BR

Ein Film von Richard Ladkani

Die Folge porträtiert vier außergewöhnliche Menschen im Süden Bayerns. Die Reise führt vom Wettersteinmassiv zur Zugspitze, weiter nach München und im Abschluss nach Berchtesgaden.

Steinadler © Nationalpark Berchtesgaden

Steinadler © Nationalpark Berchtesgaden

  • Hannes Vogelmann ist Physiker und arbeitet für die Umweltforschungsstation „Schneefernerhaus“. Sein exponierter Arbeitsplatz liegt auf der knapp 3000 Meter hohen Zugspitze. Seine Mission ist es, ein weltweit einzigartiges Lasersystem zur Erforschung der Stratosphäre zu errichten.
  • Die 19-jährige Mona Göttl trainiert mit ihrem Husky unter extremen Bedingungen im hochalpinen Gelände, um als erste Frau in der Lawinenhundestaffel Bayern aufgenommen zu werden.
  • Der Adlerexperte Ulrich Brendel plant im Nationalpark Berchtesgaden ein weltweit einzigartiges Projekt. Er möchte erforschen, inwieweit sich der stark zunehmende Gleitschirmsport mit dem Schutz der Adler vereinbaren lässt.
  • Andreas Burmester, der Direktor des Münchner Doerner Institutes, plant einen „Wissensspeicher“, damit die Kunstwerke der Museen und das damit verbundene Kulturerbe auch für die nachfolgenden Generationen erhalten bleibt.

Menschen aus Bayerns Süden, die mit Leidenschaft für ihre Überzeugung arbeiten.weiterlesen »

Sepp Wurm

Bavaria – Traumreise durch Bayern

 von Sepp

Ein Film von Joseph Vilsmaier

Als Regisseur war Joseph Vilsmaier nie unumstritten, immer wieder werfen ihm Kritiker eine vereinfachende Sichtweise, also eine Banalisierung seiner Themen vor. Als Kameramann hingegen genießt er auch unter Kritikern einen hervorragenden Ruf. Und so kann man sich getrost auf den neuesten Streich des Bayerischen Regisseurs freuen: Bavaria – Traumreise durch Bayern.

Bavaria - Traumreise durch Bayern

Bavaria – Traumreise durch Bayern

Ausgerüstet  mit einer Spezialkamera aus den USA um Wert von einer halben Million Euro machte sich Vilsmaier mit dem Piloten Hans Ostler auf, Bayern aus der der Vogelperspektive zu erfassen. Wenig überraschend kam er bei seienr Suche nach den schönsten Plätzen in Bayern auch ins Berchtesgadener Land und filmte unter anderem den Königssee und Sankt Bartholomä.

 

Bayern von oben

Im Gegensatz zum thematisch ähnlichen, bereits angelaufenen „Deutschland von oben“ bleibt Vilsmaier  nicht in der Vogelperspektive, immer wieder  zieht es ihn und seine Kamera auf den Boden, weiterlesen »

Christoph

Berchtesgadener Schicksalsjahre

 von Christoph

Berchtesgadener Schicksalsjahre
„Berchtesgadener Schicksalsjahre 1803 – 1820“ heißt eine Sonderausstellung, die derzeit im Museum Schloss Adelsheim in Berchtesgaden zu sehen ist. Anlass ist natürlich die 200 jährige Zugehörigkeit Berchtesgadens zu Bayern. Die Ausstellung ist sehr gelungen und zeigt anschaulich die damaligen Zustände und wie es dazu kam, dass Berchtesgaden bayerisch wurde. In den Schicksalsjahren hatte Berchtesgadenviele verschiedene Zugehörigkeiten und Herrscher, die das „Landl“ auch ausplünderten. Die alles beherrschende Figur war Napoleon, der Europa neu zu ordnen versuchte. Darum weist er den Weg in die Ausstellung.

Über viele Bereiche wird anschaulich informiert – das Schulwesen, der Holzabbau, die Solegewinnung und der Salzbergbau sind nur ein paar der vielen Themen. Einge noch nie vorher gezeigte Landschaftsbilder runden die sehr sehenswerte Ausstellung ab.

Berchtesgadener Schicksalsjahre
Besonders der Aufmarsch der Zinnfiguren vor dem Berchtesgadener Prospekt ist beeindruckend . Die Ausstellung ist etwas für Jung und Alt, genauso wie das Museum Schloss Adelsheim jeder unbedingt besuchen sollte. Man erfährt viel über die Geschichte Berchtesgadens und wie die Menschen hier früher gelebt haben.

Das Museum und die Sonderausstellung sind täglich Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Servus und bis bald!

Christoph