Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Berchtesgadener Land
Rosi Fürmann

Der Christbaum auf dem Dorfplatz von Anger mit dem Hochstaufen im Hintergrund, König Ludwig nannte dieses Dorf: „Das schönste Dorf im meinem Königreiche“

21 Jahre Angerer Christkindlmarkt: Eine Erfolgsgeschichte

weihnachtlich erleuchteter Dorfplatz in Anger mit Mariensäule

21 Jahre stehen sie nun schon auf dem Anger – wie der Dorfplatz von Anger sich nennt – die Buden des kleinen, feinen Christkindlmarktes und ziehen in ihrem anheimelnden Ambiente Besucher an aus Nah und Fern. Als eine „Erfolgsgeschichte“ kann man den Christkindlmarkt bezeichnen, der von Anfang an sich bis heute ungebrochener Beliebtheit erfreut.

Der Christkindlmarkt auf dem Dorfplatz von Anger mit der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt im Hintergrund

Krippenspiel, Bio-Schlehengrühwein, Lebende Krippe, Adventssingen, Weihnachtsgewinnspiel, Bläser der heimische Muskkapelle und vieles mehr verspricht der Markt den Besuchern.

In einem Rund stehen die Buden mit allerlei kulinarischem, landwirtschaftlichen Produkten und Brotzeitstandl, mit vielerlei aus Bienenwachs und Bienenhonig, Keramik für Dekoration und Gebrauch, Selbstgebasteltes, Vogelhäuser, Krippen und -Figuren, Schaf-Felle, Gehäkeltes…weiterlesen

Rosi Fürmann

Laternenzauber in Höglwörth / Anger

 von Rosi

Laternenzauber in Höglwörth auf dem Weg um den See

Höglwörther Laternenzauber – 800 Laternen weisen in stockdunkler Dezembernacht den Weg um den See

Wie mag es Maria und Josef ergangen sein bei Ihrem Gang von Nazareth nach Bethlehem vor mehr als 2000 Jahren? „Des war a weiter Weg daselm, von Nazareth nach Bethlehem. Berg und Tal und große Wälder, Möser, Wiesn, Ötzn, Felder, gache Leitn, tiafe Grabn, wias halt mia aa überall habn.  Schattnseitig warn de Weg vereist, da hat da Josef d’Frau dann gweist, na wars für sie net gar so gfährlich und net so mühsam und beschwerlich.“ So beschreibt der berühmte Teisendorfer Mundartdichter Karl Robel († 2017) in seiner Rupertiwinkler Weihnachtsgschicht den langen Weg.

die Weihnachtskrippe vor der Kirche des Augustinerchorherrnstift Höglwörth am Höglwörther See in der Gemeinde Anger im teifverschneiten Rupertiwinkler Winter

Laternenzauber in Höglwörth auf dem Weg um den See – auf dem Steg mit den vielen Lichtern der Laternen

Die Schützengesellschaft Höglwörth-Anger lädt alljährlich am 1. Adventswochenende ein, symbolisch mit Maria und Josef zu gehen und Herberge zu suchen – seit 2011 für groß und klein ein ganz besonderes Ereignis im Advent, in der Zeit des Wartens auf das Christkind:  Nicht „Christkindlmarkt-Kommerz“ sollte es sein, was die Schützen wollten und sie begeistern mit ihrer Idee des Höglwörther Laternenzaubers.weiterlesen

Rosi Fürmann

Der Geopark im Eichelgarten in Teisendorf

 von Rosi

Geologischer Garten im Eichelgarten an der Alten Reichenhaller Straße in Teisendorf – Geopark

Der Geopark in Teisendorf

Stein und Fels erzählen die spannende Geschichte der Geologie

Lichtdurchflutet die Kronen der riesigen Eichen und Buchen und der Boden bedeckt mit dem farbigen Laubteppich des Herbstes – so präsentiert sich derzeit der Geopark im Eichelgarten in Teisendorf an der Alten Reichenhaller Straße.

Baumwipfel von Eichen und Buchen in der farbenprächtigen Herbstfärbung im Geopark – Eichelgarten in Teisendorf

Seinen Name erhielt dieses Flurstück im 19ten Jahrhundert, als eine aufgelassene Kiesgrube durch eine Pflanzaktion sich zu einem Eichenhain wandelte. Dessen Mittelteil diente zunächst als Festplatz, nach dem ersten Weltkrieg als Sportplatz und heute beheimatet ein Teil des Eichelgartens die Tennisplätze von Teisendorf. Den anderen Teil des Eichelgartens zum Geopark werden zu lassen, verdanken die Teisendorfer Herrn Hans Gramsamer (1921 – 2005), der zielstrebig den Wert der in Teisendorf und Umgebung gefundenen Findlinge als „Demonstration eines gewaltigen Zeitraumes der geologischen Entwicklung“ erkannte.

Geologischer Garten im Eichelgarten an der Alten Reichenhaller Straße in Teisendorf – Geopark

Geologischer Garten im Eichelgarten mit riesigen Eichen und Buchen an der Alten Reichenhaller Straße in Teisendorf – Geopark

Das ganze Jahr über ist der Geopark einen Besuch wert. Riesige Steinblöcke unter den Bäumen erzählen die geologische Geschichte der Region. Hier spielen die Gletscher aus den Zentralalpen kommend eine bedeutende Rolle.weiterlesen

Morgendlicher Herbstspaziergang am Königssee

 von Sarah

Die Bootwerften auf dem Königssee

Wir alle kennen den Stress des Alltags und die damit verbundene Erschöpfung und Trägheit unseres Körpers. Auch der Geist sehnt sich in solchen Momenten oftmals nach Ruhe und Sinnespflege. Wie sollte dies besser funktionieren als mit einem morgendlichen Herbstspaziergang am Königssee? Im Gepäck mit Kaffee und Stuck mache ich mich an einem sonnigen, kühlen Donnerstagmorgen auf den Weg….

Ich beginne meinen Spaziergang am Parkplatz des sogenannten ,,Echostüberls“ am Königssee. Hier habe ich bereits einen tollen, ersten Blick auf den See und werde Zeuge des morgendlichen Nebels, der den See in seinem weiteren Verlauf noch zu verdecken scheint.

Ausblick auf die Christlieger vom Parkplatz ,,Echostüberl“ am Königssee

Die Nebensaison hat nun begonnen und das ist insbesondere an tourismusstarken Orten wie dem Königssee spürbar: Es herrscht eine ruhigere, überschaubarere Atmosphäre als noch vor einigen Monaten im Hochsommer. Auch heute werden wieder etliche Menschen den Königssee mit Elektrobooten überqueren – die Masse dessen bleibt jedoch aus.

Gemütlich, dennoch schnellen Schrittes gehe ich in Richtung Bootswerften um dann an meinem ersten Aussichtspunkt, dem Malerwinkl, zu rasten. Meine Vermutung des Nebels wird an dieser Stelle bestätigt und so bewundere ich das langsame Schauspiel, was sich mir bietet: Minute um Minute steigt der Nebel höher, wird durchlässiger – bis er sich schließlich auflöst und ich St. Bartholomä erblicken kann.weiterlesen

Das Watzmannhaus: Spiel der Jahreszeiten

 von Sarah

Jahreszeitenwechsel am Watzmannhaus auf 1930 Metern

Berchtesgaden: Wir schreiben Mitte September und der erste Wintereinbruch auf den Bergen hat für diese Saison bereits Einzug gefunden. Geschneit hat es bislang auf einer Höhe ab ca. 1300 Metern – der Schnee schmilzt an manch sonnigen Tagen, vermehrt sich an kühlen Herbsttagen. Auch am Watzmannhaus (auf einer Höhe von 1930 Metern) hat sich bereits eine Schneedecke ausgebreitet und ummantelt die sich goldbraun färbende Wiesenlandschaft rund um das Haus.

Um solches Naturschauspiel bewundern zu können, starte ich meinen heutigen Berglauf an der Wimbachbrücke in Ramsau. Ich folge am Parkplatz der gelben Beschilderung in Richtung Watzmannhaus (rote Markierung) – die eine Aufstiegszeit von vier Stunden angibt. Unmittelbar zu Beginn des Laufs folgt eine Konfrontation mit steilem Aufstieg und witterungsbedingt feuchtem Weg. Da die Temperatur an solchem Tag jedoch wieder etwas gestiegen ist, herrscht ein optimales Laufklima.

Auch begegne ich einigen Wanderern, gar Gruppen, die sich auf dem Weg zum bzw. vom Watzmannhaus bewegen.

Nachdem ich eine Rechtszweigung passiert habe, werde ich von eingezäunten – jedoch bellenden Hunden ein Stück meines Weges begleitet. Solche dienen als ,,Radar“ für die, ebenfalls eingezäunten Schafe, welche die Hunde bewachen sollen.

Etwa 50 Minuten später erreiche ich die Stubenalm, wo die Natur sich noch sehr sommerlich/ herbstlich präsentiert: Die Kühe der Alm weiden auf den Wiesenflächen, die Vögel zwitschern und die Bauern gehen ihrer Tätigkeit nach. Auch überwiegt stets die Farbe grün in ihrer Präsenz – vergeblich suche ich hier nach dem weißen Gold: Schnee.

Wegbeschilderung nahe der Stubenalm

Weiter auf meinem Weg nach Oben wird es nun kühler, windiger und ich kann eine Veränderung der Temperatur ,,riechen“. Möglicherweise kennen einige LeserInnen von euch diese Sinnesempfindung – den besonderen Geruch, den der Winter mit sich bringt.

Angekommen an der Mitterkaseralm kann ich jetzt den Wintereinbruch sehen, riechen und spüren: Vor meinen Augen präsentieren sich Watzmannfrau, die Kinder und der Watzmann selbst in weißem Gewand. Lediglich vertikale Ausläufer des Gesteins ermöglichen das Erkennen von grauem Fels.weiterlesen

Rosi Fürmann

Der Höglwörther – Seelauf am 5. November 2017

 von Rosi

Läufer beim Höglwörther-Seelauf im strahlenden Herbst

30 Jahre Rund um den Höglwörther See – 9.000 Laufbegeisterte bisher

Zum 30. Mal fällt als seit 1988 fester Bestandteil der Teisendorfer Sportveranstaltungen am Sonntag, den 5. Nobvember 2017 der Startschuss für den Höglwörther Seelauf . Rund 9.000 Laufbegeisterte nahmen bisher an dem traditionell in der ersten Novemberwoche stattfindenden und so beliebten Volkslauf teil. Die idyllische und anspruchsvolle Strecke vom Marktplatz durch die Ramsau und weiter um den malerischen Höglwörther See ist gerade wegen der einmaligen Landschaft so beliebt.

das ehem. Augustinerchorherrnstift Höglwörth mit dem Hochstaufen im Hintergrund liegt an der Laufstrecke

Mit 113 Starter damals im ersten Jahr der Austragung konnten die Macher der Leichtathletikabteilung des TSV Teisendorf nicht ahnen, dass sich die Veranstaltung derart positiv entwickelt.

1989 verlängert sich die bis dahin 10 km lange Strecke auf 13 Kilometer und der Start- und Zielbereich wandert vom Schwimmbad über das Gelände an der Turnhalle schlußendlich auf den dafür wie geschaffenen Marktplatz von Teisendorf.weiterlesen

Kurz und knackig: Der Signalkopf als Hausberg

 von Sarah
Auf dem Signalkopf, dem Busen der schlafenden Hexe

Auf dem Signalkopf, dem Busen der schlafenden Hexe

Das Berchtesgadener Land ist gesegnet mit zahlreichen Bergen, die als Charakteristikum des besagten Landkreises anzusehen sind. Da liegt es nahe, einen solchen Berg unmittelbar von der Haustür weg zu ,,erklimmen“.

So gestaltete auch ich einen, der vorerst letzten Sommertage mit einem Trailrun auf einen meiner Hausberge, den Signalkopf. Solcher ist ebenfalls unter weiteren Bezeichnungen bekannt, wie z.B. ,,Mittlerer Rothofen“ und ,,Busen der Hexe“. Der Signalkopf liegt mit seinen 1.396 Metern im Lattengebirge und ergibt mit weiteren Gipfeln bzw. Erhöhungen das markante Seitenprofil der sogenannten ,,schlafenden Hexe“. Neben dem Watzmannmassiv oder dem Großen Hundstod existieren auch für die schlafende Hexe einige Volkssagen. Eine von ihnen meint, dass es sich zu Lebzeiten um eine hilfsbereite, wenig attraktive Frau gehandelt haben soll, die der Zauberkünste mächtig war. Mit den Jahren soll die Hexe durch ihren sozialen Ausschluss verbittert und böse geworden sein. Als ihr aufgrund dessen der heilige Martinus zur Hilfe eilte, versuchte sie diesen zu töten – so wie es eine der Sagen beschreibt. Als Strafe bezüglich ihren Aktes wurde sie in Stein verwandelt und wacht seither über das Gebiet des Hallthurms.

Blick von Bischofswiesen zur Schlafenden Hexe

Blick von Bischofswiesen zur Schlafenden Hexe

Ich starte meine Tour in der Gemeinde Winkl und laufe zunächst an der B20 entlang in Richtung Hallthurm. Nach kurzem Warmlaufen biege ich links zum Bichlberg ab, wo nun auch Wegbeschreibungen zu finden sind. Ich folge solcher weiter in Richtung ,,Hallthurm“. Nun ähnelt der Weg solcher Konsistenz, die ich präferiere: Wald- und Wiesenwege, rauschende Bächer und weidende Kühe. Auch steigt der Weg nun langsam an und ich erziele die ersten Höhenmeter.

Die schlafende Hexe

Die schlafende Hexe

Nach einiger Laufzeit erreiche ich eine Abbiegung oberhalb des Parkplatzes der schlafenden Hexe. Ich laufe links in den, nun verdichteten Waldweg hinein und folge somit der gelben Beschilderung in Richtung ,,Signalkopf“.weiterlesen

Ja, Feiertage gibt es im katholisch prädestinierten Bayern viele. So versprach Maria Himmelfahrt wahrhaftig himmlisches Wetter voraus; Etliche (Hoch-)Touren wurden sowohl von Einheimischen als auch von TouristInnen geplant. Was jedoch tun, wenn man an solchem sonnenreichen Tag arbeiten muss? Richtig! – Der Schneibstein als ,,einfacher 2.000er“ geht immer. 

Ich startete um sechs Uhr morgens vom Parkplatz Königssee in Schönau. Die Temperatur war noch recht frisch, sodass ich zum baldigen Loslaufen angeregt wurde. Vorbei an der derzeit bestehenden Baustelle der Jennerbahn führte es mich über eine Teerstraße hinauf zum Hochbahnweg.

Da insbesondere die ersten zweihundert Höhenmeter solchen Weges vertikal ansteigend verlaufen, konnte ich recht bald die zweite Schicht meiner Garnitur entfernen und aufgewärmt weiter in Richtung Königsbachalmen laufen.

Während des Hinaufschreitens im Laufschritt sah ich immer wieder nach rechts – von wo der Königssee mich anlächelte.

Aussichtsbegleiter: Der Königssee

Auf meinem Anstieg überholte ich BergsteigerInnen, begegnete MountainbikerInnen und wurde von einem weiteren Trailrunner eingeholt. Solcher befand sich auf dem Weg zur Gotzenalm – von wo aus er den Königssee weiter umrunden wollte. Da ich solche Tour diesen Jahres ebenfalls bestritten habe, gab ich ihm einige nützliche Infos, bis sich dann auch schon wieder unsere Wege trennten.

Angekommen oberhalb der Königsbachalmen befand sich König Watzmann bereits in seinem ersten Sonnenbad: Lediglich eine minimale Wolke spendete Schatten auf der Ostwand. Rauch- und Milchgeruch erklomm aus Richtung der Hütten und leitete einen typischen Tag auf der Alm ein.

Die Ruhe vor dem Sturm: Weidende Kühe der Königsbachalmen

Nach kurzem genießen der sich mir bietenden Aussicht folgte ich weiter der Beschilderung in Richtung Schneibsteinhaus (blaue Markierung). Da der Weg bis zum Carl-von-Stahl-Haus breit ausgebaut und von sandsteinlastiger Konsistenz ist, begegneten mir fortan vermehrt MountainbikerInnen auf ihrem Weg bergaufwärts. Einige von ihnen nahmen auch die, immer verbreitetere Option eines E-Bikes in Anspruch, um die Steigung bewältigen zu können.weiterlesen

Rosi Fürmann

Die Stoißeralm auf dem Teisenberg (1334m) mit Hochstaufen und Zwiesel

Almkirtag an der Kapelle „Maria auf den Almen“ auf der Stoißer Alm auf dem Teisenberg
Sonntag, 20. August 2017 um 11 Uhr

Die Almbauern der Stoißer Alm auf dem Teisenberg laden zusammen mit der Kolpingsfamilie Teisendorf für Sonntag, 20. August 2017 zum Almkirtag ein. Die hl. Messe um 11 Uhr zelebriert Pfarrvikar Horst Kress und die Musikkapelle Teisendorf sorgen für den musikalischen Rahmen zum Almkirtag. Für das leibliche Wohl ist durch die Almbäuerinnen mit Schmalzgebackenem bestens gesorgt. Bei genügend Anmeldungen fährt ein Bus auf die Alm. Auskünfte hierfür bei Alpenland-Reise unter Tel. 08663-4175040.

die Kapelle Maria auf den Almen auf dem Teisenberg mit herrlicher Panoramasicht auf die umliegenden Berge

Die Kapelle „Maria auf den Almen“

Von der Kolpingsfamilie erbaut, weihte Präses Max Preisinger die Kapelle „Maria auf den Almen“ am 30. Juni 1957 zum 75-jährigen Gründungsfest der Kolpingsfamilie Teisendorf. Der Gedanke zum Bau der Kapelle entstand am 10. Jahrestag des Gedenkkreuzes für die Gefallenen, das seit dem 29. September 1946 im Gebiet der Stoißer Alm auf dem Teisenberg steht.

das Gedenkkreuz auf dem Teisenberg mit Blick über den Högl und auf den Untersberg

1500 Menschen finden sich zum Jubiäumsgottesdienst ein und beim anschließenden gemütlichen Hüttengespräch entschließt man sich, unter Mithilfe der Almgenossenschaft Freidling eine Kapelle zu errichten.weiterlesen

Ursula

Fesch ist er…

 von Ursula

…im eigenen Betrieb ausgebildet, seiner Heimat und vor allem den Bergen verbunden, mit viel handwerklichem Geschick und einem hintergründigen Humor: Lukas Schöbinger, fast 21 Jahre, ist der neue Bergbrenner der Enzianbrennerei Grassl und geht ab 14. August auf den Brennhütten rund um Berchtesgaden seiner besonderen Arbeit nach.

Als er das erste Mal den Kessel in der Brennhütte am Priesberg angeheizt hatte, durften das Bayerische Fernsehen – und ich – dabei sein. Ihr alle könnt ihm am 14. August während der BR Abendschau über die Schulter schauen – also zwischen 17:30 und 18:30 Uhr.

Zuerst zeigten uns Lukas, Michael Rasp und Florian Beierl, wo und wie die Enzianwurzeln gegraben werden müssen. Die geschieht übrigens seit dem frühen 17. Jahrhundert und dieses historische Vorrecht darf bis heute trotz Nationalpark ausgeübt werden. Nicht zuletzt wohl auch deswegen, weil schon im eigenen Interesse nur alle paar Jahre an der gleichen Stelle gegraben wird und damit der nachhaltige Bestand des Enzians gesichert ist.

Von der Pike bzw. Wurzel auf: Auch Geschäftsführer Florian Beierl weiß, wo besondere Prachtstücke zu graben sind.weiterlesen