St. Bartholomä am Königssee

Berchtesgadener Land Blog

Schlagwort: Berchtesgadener Land
Rosi Fürmann

Der Bergbau in Achthal

 von Rosi

 Das Bergbaumuseum in Achthal – man fährt oft dran vorbei – war man auch schon  drin?

Wunderbar renovierte Gebäude säumen in Achthal die Straße zwischen Neukirchen und Oberteisendorf.  Sie erzählen von einer alten Industrieanlage in Bergbau und  Eisengießerei  und geben heute einem Museum Heimat.

Achthal mit den Gebäuden des ehemaligen Eisenabbaues, Gmd. Teisendorf, Rupertiwinkel, Oberbayern, Bayern, Berchtesgadener Land

Achthal mit den Gebäuden der ehemaligen Eisengewerktschaft – Teisendorf/Neukirchen

Das als ein Schwerpunktmuseum für den Erzbergbau in Bayern ausgebaute Museum gliedert sich  in die Erzgewinnung (im Erdgeschoss) und die Verarbeitung des Erzes und die Lebensverhältnisse dieser Zeit (im ersten Stockwerk).

Bergmann bei der Arbeit im Bergbaumuseum in Achthal, Gmd. Teisendorf, Rupertiwinkel, Oberbayern, Bayern, Berchtesgadener Land

Bergmann bei der Arbeit – im Bergbaumuseum in Achthal – Teisendorf/Neukirchen

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Rosi Fürmann

Mittelaltermarkt auf Schloss Staufeneck in Piding

 von Rosi
die Zeltstadt beim mittelalterlichen Fest am Fuße von Schloss Staufeneck in Piding, Bayern, Deutschland

die „Zeltstadt“ beim mittelalterlichen Fest am Fuße von Schloss Staufeneck in Piding

 Mittelaltermarkt auf dem Schloss Staufeneck in Piding: „sich fühlen und leben wie damals“ – Geschichte erlebbar gemacht

Mittendrin im  16. und 17. Jahrhundert, einer Zeit der Auseinandersetzungen um Pfründe, Privilegien und die „richtige“ Religion, einer Epoche, die vom Hexenwahn und von maßlosen Ansprüchen absoluter Herrscher, aber auch vom Merkantilismus und den ersten sich regenden Ansätzen moderner Wissenschaft geprägt war, befindet sich der Besucher des farbenprächtigen Spektakels, das von der Gemeinde Piding bereits zum dreizehnten Mal durchgeführt wird. Geschichte soll „erlebbar“ werden, und ganz im Sinne von EUREGIO- Initiativen werden durch Grenzziehungen zerrissene Verbindungen, die erstmals unter den jeweiligen Salzburger Oberherren existiert haben, auf spielerische und Vergnügen machende Weise wieder neu geknüpft.

Ritter beim mittelalterlichen Fest am Fuße von Schloss Staufeneck in Piding, Bayern, Deutschland

Ritter in Kettenhemd beim mittelalterlichen Fest am Fuße von Schloss Staufeneck in Piding

Klirrende Schwerter, lodernde Lagerfeuer und der verlockende Duft von Gesottenem und Gebratenem – fein geschmückte, edle Damen und prächtige hohe Herren – höfische Minne vor den verwitterten Mauern einer „echten“ Kulisse: am Samstag  6. und Sonntag  7. August erwacht das Schloss Staufeneck aus seinem Dornröschenschlaf und vermittelt mit dem  aufwendigen und mitreißenden Mittelaltermarkt eine unterhaltsame Retrospektive in eine turbulente Epoche.weiterlesen »

Rosi Fürmann

Der Kohlenmeiler brennt

 von Rosi
die Hütte der Köhler in Neukirchen in der Gemeinde Teisendorf mit dem Kohlenmeiler im Hintergrund, Berchtesgadener Land, Oberbayern, Deutschland

die Hütte der Köhler in Neukirchen in der Gemeinde Teisendorf mit dem Kohlenmeiler im Hintergrund – Foto: © RoHa-Fotothek Fürmann

Der Kohlenmeiler brennt wieder
in Neukirchen a. Teisenberg

Holzkohle als unverzichtbarer Ernergiespender – über Jahrhunderte brannten Tag aus Tag ein am Teisenberg die Feuer der Kohlenmeiler, um die für die Hochöfen im Achthal und die Salzpfannen in Bad Reichenhall benötigten, riesigen Mengen an Energie herzustellen. Der dabei mehrfach höhere Brennwert der speziell hierfür hergestellten Holzkohle gegenüber einem normalen Holzfeuer machte einen effizienteren Betrieb möglich. Mehrmals holzten daher die Holzknechte den Teisenberg komplett ab, um das benötigte Holz zu beschaffen und pflanzten mit Fichtenmonokultur als schnell nachwachsenden Rohstoff wieder auf. Erst in den letzten Jahrzehnten gelingt den umsichtigen Forstfachleuten nach und nach  der Umbau des Waldes am Teisenberg in einen wieder vielfältig-gesunden Mischwald.

Am Kohlenmeiler sie brennen für den Hochofen in Achthal Holzkohle

Am Kohlenmeiler – sie brennen für den Hochofen in Achthal Holzkohle

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Katharina Huber
Hochthron3

Mystische Stimmung im Klettersteig am Untersberg

Kaum einem anderem Berg in den deutschen Alpen wurde bisher in den Medien so viel Aufmerksamkeit geschenkt wie dem Untersberg. Oft bezeichnet als Wunderberg, Zauberberg oder magischer Berg ist dieser nicht nur wegen seines rotfarbenen Mamors bekannt, sondern auch wegen seines gigantischen Höhlensystems. Auch die bekannte Höhle Riesending, welche noch heute den Höhlentiefenrekord für Deutschland von mehr als 1000 Metern hält, oder Deutschlands größte Eishöhle, die Schellenberger Eishöhle, verbergen sich im Felsmassiv des Untersbergs. Eine Vielzahl der Höhlen ist bis heute noch unerschlossen – kein Wunder, dass dieser Berg schon in frühen Jahrhunderten die Menschheit faszinierte und viele Sagen und Mythen erzählt wurden. Ob nun Kaiser Karl der Große oder Friedrich Barbarossa im Untersberg auf dessen Auferstehung wartet, sei dahin gestellt – Mystik und Magie strahlt dieser Berg allemal aus.

Magisch und mystisch – zwei sehr gute Schlagworte um meine Klettersteig-Tour auf den Berchtesgadener Hochthron im frühen Juni zu beschreiben, was ihr durch die Bilder sicherlich verstehen könnt.

Der Zustieg
Um bereits die Mittagsstunden am Gipfelkreuz genießen zu können, starten wir früh am Morgen am Parkplatz Hinterrossboden in Ettenberg. Die Sonne lässt sich bereits am blauen Himmel blicken und beleuchtet die morgendlichen Nebelschwaden, die noch die Gipfel der Berge umhüllen. Allein für diesen Anblick hat sich das frühe Aufstehen schon gelohnt! Auf Forstwegen und Pfaden wandert man vom Parkplatz aus ungefähr 2 bis 2,5 Stunden über den Scheibenkaser zur Einstiegsstelle des Klettersteigs. Trotz noch angenehmer Temperaturen kommen wir schnell ins Schwitzen und sind froh über den Schatten der Bäume und die kühle Brise, die uns ab und zu erfrischt. Als wir das Latschenfeld kurz vor dem Scheibenkaser erreichen, staune ich nicht schlecht. Erstmals präsentiert sich die gewaltige Ostwand des Hochthrons hautnah und macht sich ihren Namen alle Ehre: Imposant thront sie inmitten von Nebelschwaden, die an ihren Felsen hochziehen, was den Berg beinahe unnahbar erscheinen lässt. Nach kurzer Beobachtung der Wettersituation stellen wir fest, dass der Nebel wohl nicht in nächster Zeit verschwinden wird und beschließen ohne Pause weiterzuziehen. Mitten im Nebel wird die Stimmung außergewöhnlich: Geräusche werden dumpf und klingen größtenteils ganz ab. In der Ferne sieht man eine Schar Gämse an steilen Hängen balancieren und alles was man hört, ist das Knirschen der Steine unter uns.

Der Einstieg
Nach diesem schönen Zustieg erreichen wir schließlich den Anseilplatz und legen die komplette Klettersteig-Ausrüstung an. Denn diese darf auf dem mit Schwierigkeit C/D ausgezeichneten Klettersteig auf keinen Fall fehlen!weiterlesen »

Überlebenskünstler vor dem Hohen Göll der den beiden bestimmenden Elementen der Tour - Karst und Wolken- trotzt

Überlebenskünstler, der den beiden bestimmenden Elementen der Tour – Karst und Wolken- trotzt, im Hintergrund der Hohe Göll

Viele bezeichnete Wege führen auf den Hohen Göll, einer der absoluten Paradegipfel der Berchtesgadener Alpen. Allesamt sind sie nicht zu unterschätzen und sollten nur von Bergerfahrenen begangen werden. Während es für die klettersteigartigen Anstiege über Mannlgrat und Schusterroute zusätzlich noch Erfahrung im Fels braucht und ausgesetzte Kletterstellen gemeistert werden müssen, habe ich mir am Donnerstag die beiden Routen ausgesucht, die von allen trittsicheren, konditionsstarken und schwindelfreien Bergsteigern bewältigt werden können. Hoch ging es über den Alpeltalsteig, runter führte es mich über den langen Grat zum Hohen Brett und in Richtung Carl-v.-Stahl-Haus. Ausgangspunkt für die Tour war der Parkplatz Hinterbrand.

Aufstieg durch das Alpeltal

Um 7 Uhr in der früh starte ich bei mir zuhause in Schönau, um die etwa 400 Höhenmeter über die sehr steile, geteerte Fahrstraße zum Parkplatz Hinterbrand in Angriff zu nehmen. Über Schwöb und die Gasthofzwillinge Vorderbrand und Hinterbrand erreichte ich den Parkplatz. Was mit dem Auto kein Problem darstellt, grenzt mit meinem für die Berge in ein Möchtegern-Mountainbike aufgemotzten Bremer Stadtbike schon an Tortur, war aber bestens geeignet zum wach und warm werden für das Kommende.

Voller Vorfreude verlasse ich den Parkplatz auf der Straße in Richtung Norden, um nach kurzer Zeit schon den nicht zu übersehenden Abzweig zum Höhen Göll zu erreichen.

Abzweig zum Hohen Göll, der Weg ist weit...

Abzweig zum Hohen Göll, der Weg ist weit…

Der Aufstieg ist hier mit 4,5 Stunden ausgeschildert, die man bei gemütlichem Gehtempo und eingerechneten Pausen auch durchaus einplanen sollte. Der Weg durch das Alpeltal zieht sich! Bis zum Gipfel müssen 1500 Höhenmeter überwunden werden. Wahrscheinlich wird der Alpeltalsteig, obwohl die einfachste Wahl aus dem Anstiegs-Repertoires des Gölls, auch deshalb relativ selten begangen. Dies macht aber gerade den besonderen Reiz des einsamen, stillen, wilden und landschaftlich wunderschönen Alpeltales aus!

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Rosi Fürmann

Schmissige Blasmusik beim Standkonzert in Anger

 von Rosi
Standkonzert der Musikkapelle Anger-Höglwörth auf dem Dorfplatz von Anger

Standkonzert der Trachtenkapelle Anger-Höglwörth auf dem Rathausplatz von Anger – Foto: (c) RoHa-Fotothek Fürmann

Schmissige Blasmusik beim Standkonzert in Anger: Die Trachtenkapelle Anger-Höglwörth bringt reichhaltig-unterhaltsames Programm

Schmissige Blasmusik bringt die Trachtenkapelle Anger-Höglwörth unter musikalischer Leitung von Markus Fürmann zum Standkonzert auf den schönen Rathausplatz in Anger.

Standkonzert der Musikkapelle Anger-Höglwörth auf dem Dorfplatz von Anger

Standkonzert der Trachtenkapelle Anger-Höglwörth auf dem Rathausplatz von Anger – musikalischer Leiter  Markus Fürmann – Foto: (c) RoHa-Fotothek Fürmann

Viele Einheimische und Urlaubsgäste nutzen die Gelegenheit, sich an diesem schönen Sommerabend mit Märschen, Polkas und Walzerklängen mitnehmen zu lassen in die musikalisch-großartige Welt der Blasmusik. Die Egerländer Festtagspolka, der A dulka Marsch und nicht zuletzt der Böhmische Traum – um nur einige zu nennen – lassen die Abendstunde viel zu schnell vergehen.weiterlesen »

Rosi Fürmann

Großer Heimatabend in Anger / Höglwörth

 von Rosi
traditioneller Heimatabend des Trachtenvereins Anger-Höglwörth beim Klosterwirt in Höglwörth im Gastgarten

die Sängerinnen des Trachtenvereins beim traditionellen Heimatabend des Trachtenvereins Anger-Höglwörth beim Klosterwirt in Höglwörth im Gastgarten – Gemeinde Anger – Foto: (c) RoHa-Fotothek Fürmannn

Großer Heimatabend im Biergarten des Klosterwirtes in Höglwörth
die Abendsonne begleitet mit ihrem warmen Licht in die laue Nacht hinein… Von der wärmenden Abendsonne lassen sich die sichtbar ihre Lebensfreude ausstrahlenden Trachtler des Trachtenvereins Anger-Höglwörth und die Musikkapelle Anger-Höglwörth hineinbegleiten in einen wunderbar-milden Sommerabend. Mit Ansager Lenz Berger gestaltet der Verein ein kurzweilig-interessant-heimatverbundenes Programm, zu dem viele Gäste aus Nah und Fern,  Urlaubsgäste und Einheimische die vielfältigen Darbietungen erleben.

traditioneller Heimatabend des Trachtenvereins Anger-Höglwörth beim Klosterwirt in Höglwörth im Gastgarten

Die Sängerinnen – Aktive Dirndl des Vereins in der milden Abendsonne – Foto: (c) RoHa-Fotothek Fürmannn

traditioneller Heimatabend des Trachtenvereins Anger-Höglwörth beim Klosterwirt in Höglwörth im Gastgarten

Ansager Lenz Berger führt gekonnt durch das Programm – Foto: (c) RoHa-Fotothek Fürmannn

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Rosi Fürmann

Oldtimertreffen in Mehring bei Teisendorf

 von Rosi
Oldtimer - Traktor - Bulldog -

Oldtimer – Traktor – Foto: (c)RoHa-Fotothek Fürmann

Ob Auto, Motorrad, Traktor oder Fahrrad – alle erzählen sie Geschichte(n)

Oldtimertreffen zum 31. Mal in Mehring bei Teisendorf

„Für jeden ist der eigene Oldtimer der schönste“ so Organisator Hermann Prechtl, der seine Liebe an Oldtimern am liebsten teilt, teilt mit all den Oldtimerfreunden, die die letzten 30 Jahre kamen und die in diesem Jahr zum 31. Mal nach Mehring bei Teisendorf kommen – ob mit dem eigenen Oldtimer-Fahrzeug oder als Zuschauer, um sich von den vielen Hundert Autos, Motorrädern, Traktoren und Fahrräder IHRE Geschichte erzählen zu lassen.

Motorräder - Oldtimer

Motorräder – Oldtimer – Foto: (c)RoHa-Fotothek Fürmann

„Früher war es leicht“ – so Hermann – alte Fahrzeuge zu erwerben, ja sie wurden einem beinahe nachgeschmissen“. Heute sei es oft purer Zufall oder gezielte Suche; der Erwerb der Anfang einer oft „lebenslangen Liebe“ zu seinem Gefährt mit viel alter Technik, in die sich der Besitzer erst einleben muss; mit der Suche nach benötigten Teilen, die irgendwie und irgendwo sich finden oder selber basteln lassen; mit der nie endender Freude, ja mit gewissem Stolz auf und um die Arbeit, die der Oldtimer von dem Besitzer abverlangt.weiterlesen »

Rosi Fürmann

Die Sonnwend der Salzachschiffer

 von Rosi
der"Sunnawendhansl" für das Sonnwendfeuer in Laufen a.d. Salzach, auf dem Fluss schwimmen an die 3000 brennende Kerzen und kleine Feuer brennen am Ufer von Obersdorf, grenzüberschreitend Österreich und Bayern

der „Sunnawendhansl“ – das Sonnwendfeuer in Laufen a.d. Salzach, auf dem Fluss schwimmen an die 3000 brennende Kerzen und Feuer brennen am Ufer von Oberndorf – Foto: (c) RoHa-Fotothek Fürmann

Die Sonnwend der Salzachschiffer

Ein beeindruckend-schönes Schauspiel – die Sonnwend der Salzachschiffer auf der Salzachschleife Oberndorf/Laufen.

Viele Sonnwendfeuer brennen um die Sommersonnenwende im Berchtesgadener Land, dem Rupertiwinkel und dem Salzburger Land. Das große Feuer der Sonnenwende steht in einem Zusammenhang mit der Symbolik von Feuer und Sonne wie auch der Sonnenwende.  Es ist ein seit dem 12. Jahrhundert erstmals, seit dem 14. Jahrhundert dann häufig belegter Brauch, der auf germanische Riten um die Sonne zurückgehen dürfte. Die Feuer zeigen, dass die frühen Kulturen Nord- und Mitteleuropas die Teilung des Jahres in Sommer und Winter für ihr Leben und die ganze Natur sehr wichtig hielten und der Sonne dabei die entscheidende Rolle zu­wie­sen. Die Menschen betrachteten diesen Tag als einen mystischen Tag und begingen ihn mit Feierlichkeiten, bei denen das Feuer im Mittelpunkt stand. Besonders die nordischen Ländern feierten diesen Tag groß, dort wo die Sonne in dieser Zeit teilweise überhaupt nicht mehr untergeht (Mitternachtssonne).

die Salzachschleife mit der Stiftskirche von Laufen an der Salzach, auf der Salzach wurde über Jahrhunderte Salz und andere Güter verschifft, Berchtesgadener Land, Oberbayern

die Salzachschleife mit der Stiftskirche von Laufen an der Salzach, auf der Salzach wurden über Jahrhunderte Salz und andere Güter verschifft – Foto: (c) RoHa-Fotothek Fürmann

An der Salzachschleife mit den Städten Oberndorf auf der österreichischen und Laufen auf der bayerischen Seite sind es die Schiffer, die in ihrem Jahreskreis seit mehr als 30 Jahren in der Tradition des Sonnwendfeuers die Salzach „brennen“ lassen. Die Schiffer verdienten sich mit den Wassern der Salzach über die Jahrhunderte ihren Lebensunterhalt auf dem als Handelsstraße so wichtigen Fluss. Hier macht die Salzach eine 180-Grand-Schleife, die mit ihren sehr gefährlichen Stromschnellen bis zur Verbesserung durch Sprengungen 1770 die Schiffer besonders forderte und sie die Waren teilweise umladen oder auf der Halbinsel zwischenlagern mussten . Ende des 19. Jahrhunderts übernimmt die Eisenbahn weitgehend den Transport der Güter und die Salzachschifffahrt kommt zum Erliegen.weiterlesen »

Rosi Fürmann
der Marienbrunnen in der Markstraße bei Nacht in Teisendorf, Teisendorf liegt im Landkreis Berchtesgadener Land, Oberbayern, Deutschland

der Gasthof Alte Post mit Marienbrunnen in der Markstraße bei Nacht in Teisendorf – Foto: (c) RoHa-fotothek Fürmann

Der gesellschaftliche Mittelpunkt Teisendorfs – der Braugasthof Alte Post

Gerti und Martin Schuhbeck führen seit fünf Jahren die Gastwirtschaft

Die Marktstraße von Teisendorf lebte seit hunderten von Jahren und lebt genauso heute von den Menschen, die sie nutzen und benutzen. Nicht von ungefähr nennt sich diese Straße das „Schmuckkästchen des Rupertiwinkels“ mit ihren herrlichen Fassaden. Brauchte der Mensch sie früher hauptsächlich als Durchgangsstraße für die großen Handelsstraße, die von Salzburg Richtung München verlief, ist sie heute mit der durch den Bau der Ortsumfahrung ermöglichten Verkehrsberuhigung, ihren vielen schmucken, kleinen Läden und den mitten im Ort liegenden Nahversorgern ein Ziel für den täglichen Einkauf und den Einkaufsbummel.

Teisendorf mit Bahnhofstraße und Markt

Teisendorf mit der „ehemals so wichtigen Handelsstraße durch den Ort“ – Aufnahme Mitte der 1930er-Jahre

Über die Jahrhunderte gehörten zum Ortsbild der Marktstraße teilweise mehr als zehn Wirtshäuser mit Beherbergungen, um der Flut der zu Fuß oder mit dem Pferdefuhrwerk Reisenden und Handel Treibenden Speis und Trank und Übernachtungsmöglichkeit zu bieten und als gesellschaftlicher Mittelpunkt für die gesamte Bevölkerung da zu sein.

die Marktstraße in Teisendorf in der Stimmung der abendlich-blauen Stunde, die Marktstraße ist errichtet im sog. Inn-Salzachbaustil, auch venezianischer Baustil genannt, Teisendorf liegt im Landkreis Berchtesgadener Land, Oberbayern, Deutschland

die Marktstraße in Teisendorf in der Stimmung der abendlich-blauen Stunde, die Marktstraße ist errichtet im sog. Inn-Salzachbaustil, auch venezianischer Baustil genannt – Foto: (c) RoHa-Fotothek Fürmann

Viele dieser damalig so notwendigen Gastwirtschaften sind inzwischen verschwunden. Der Braugasthof Alte Post aber – 1580 erstmals erwähnt als Haus des Handelsmannes Ernst Mayerhofer – bietet nach wie vor für Einheimische und Gäste eine Einkehr. Eine urige Gaststube wartet und Räume in verschiedenen Größen können Versammlungen und Feiern aller Art aufnehmen.weiterlesen »