St. Bartholomä am Königssee

Berchtesgadener Land Blog

Schlagwort: Bergsteigerdorf
Sepp Wurm

Regenwanderung zum Wimbachschloss

 von Sepp
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Blick vom Schattseitweg ins Wimbachgries

Bei schönem Wetter kann ja jeder wandern. Bei Regen wandern dagegen nur die Wenigsten. Das ist ein Fehler, denn eine Regenwanderung vermittelt ganz andere, viel intensivere Erlebnisse als eine Schönwettertour. Letzten Dienstag-Abend haben wir nach der Arbeit noch einen Spaziergang zum Wimbachschloss gemacht. Auf dem Weg durch das Wimbachgries zum Wimbachschloss war es meist trocken, beim Rückweg hat es richtig geregnet.

Als wir unsere Regenwanderung an der Wimbachbrücke starten, ist es noch keine Regenwanderung: Nach einem verregneten Nachmittag hat es wieder aufgehört, wir hoffen sogar noch auf ein wenig blauen Himmel und vielleicht sogar einen Regenbogen. Diese Hoffnung zerschlägt sich recht zügig, doch zumindest ist es trocken. Wir wandern am Wimbachlehen vorbei in Richtung der Wimbachklamm, lassen den Eingang zur Klamm aber links liegen und gehen den steilen Weg oberhalb der Schlucht entlang den Berg hinauf. Am Scheitelpunkt ist der Weg ins Wimbachgries versperrt: Mit schwerem Gerät wird hier eine Wasserleitung repariert, ein notwendige Sanierungsmaßnahme: Immerhin stammt der Großteil des Trinkwassers für das Berchtesgadener Tal aus dem Wimbachgries. Ein gelber Wegweiser zeigt uns trotz der Sperre den weiteren Weg: Über den Ramsauer Schattseitweg, der als SalzAlpenTour als Premiumwanderweg zertifiziert ist, führt eine Umleituung oberhalb der Baustelle ins Wimbachgries. Dazu folgt man dem Schattseitweg ein Stück bergauf bis zu einer Weidefläche. Während der Überquerung der Weide sehen wir hinunter in den breiten Schuttstrom des Wimbachgrieses. Hin und wieder fallen jetzt ein paar Tropfen, doch solange man sich bewegt stört ein wenig Regen gar nicht. Die kühlende Wirkung der Tropfen ist sogar ganz angenehm, denn trotz der fast schon eisigen Temepraturen sind wir ein wenig ins Schwitzen geraten. Nach der Überquerung der Weide führt ein schmaler und steiler Weg hinunter ins Wimbachgries.

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Das Wimbachgries

Im Wimbachgries herrscht eine mystische Stimmung: Am Himmel hängen dichte Wolken und auf den Bergen liegt ab etwa 1.100 Metern Höhe schon Schnee. weiterlesen »

Sepp Wurm

Morgenspaziergang am Hintersee

 von Sepp
Ruderboote am Hintersee

Tretboote am Hintersee

Der gestrige Sonntag hat uns mit wunderschönem Herbstwetter verwöhnt. Leider hatte ich keine Zeit für eine längere Tour, doch ein kleiner Morgenspaziergang auf dem Prinzregent Luitpold Weg rund um den Hintersee ging sich aus.

Als ich am Morgen am Hintersee ankomme, ist es sehr ruhig. Ein paar Spaziergänger sind unterwegs, doch die meiste Zeit bin ich allein.  Ich setze mich auf eine Bank und esse mein mitgebrachtes Frühstück. Die anfallenden Krümel meiner Semmel locken gleich die Enten an. Brüderlich teile ich mein Frühstück mit Ihnen.

Ente im Hintersee

Ente im Hintersee

An den Tret- und Ruderbooten ist in der Früh noch nichts los. Die kleinen Schiffchen liegen ruhig im Wasser. Die Sonne versteckt sich zwischen Wolken und Hochkalter, blitzt aber hin und wieder durch und taucht den See in ein wunderschönes Licht.

Traumwetter am Hintersee

Traumwetter am Hintersee

Ich gehe an den Ruderbooten und der Anlegestelle des Fährschiffs Annerl vorbei zu den bekannten Felsen im Wasser. Die Wolken über dem Hochkalter-Massiv lichten sich jetzt immer mehr und lassen die wärmenden Strahlen der Sonne durch.weiterlesen »

Sepp Wurm

TV-Tipp: 1 Jahr Bergsteigerdorf

 von Sepp
Das Bayerische Fernsehen bei Dreharbeiten auf der Mordaualm

Das Bayerische Fernsehen bei Dreharbeiten auf der Mordaualm

Am 17. August 2016 war ein Team des Bayerischen Fernsehens bei Dreharbeiten in der Ramsau: Auf der Mordaualm dreht das Team für die BR-Sendung Unkraut einen 4-minütigen Beitrag zum Thema „1 Jahr Bergsteigerdorf Ramsau“. Im September 2015 erhielt unsere Ramsau die begehrte Auszeichnung des Alpenvereins und darf sich nun ganz offiziell erstes (und einziges) Bergsteigerdorf Deutschlands nennen.

Als Drehort wählte das Team den Kederbacherkaser auf der Mordaualm. Einen typischeren Platz im Bergsteigerdorf kann man gar nicht finden. Immerhin ist der Urgroßwater des heutigen Kederbach-Bauern der legendäre Bergsteiger Johann Grill, der – besser bekannt unter dem Namen Kederbacher – als erster Mensch die legendäre Watzmann-Ostwand durchstieg und von 1888 bis 1905 erster Hüttenwirt des Watzmannhauses war. Sein Nachfahre Franz Kuchlbauer zeigt dem BR-Filmteam bei seinen Kühen auf der Mordaualm die Bedeutung der Landwirtschaft für ein Bergsteigerdorf.

Franz Kuchlbauer, der Kederbacher

Franz Kuchlbauer, der Kederbacher

Hier gibt es keine Hochleistungskühe, die nur wenige Jahre alt werden: In einem Bergsteigerdorf wird noch eine traditionelle Landwirtschaft gepflegt: Kuh „Gold’l“ wird heuer 18 Jahre alt! Eine würdige Alm-Seniorin!

18 Jahre alt: Kuh Goldi

18 Jahre alt: Kuh Goldi

Bei den Dreharbeiten auf der Alm wurde kurzfristig eine lustige Seniorentruppe als Statisten verpflichtet, lauter lustige Leute, dich sichtlich Spaß ahben an einer Fernsehproduktion teilzuhaben.weiterlesen »

Sepp Wurm
Die Pfarrkirche St. Sebastian im Bergsteigerdorf Ramsau

Die Pfarrkirche St. Sebastian im Bergsteigerdorf Ramsau

Nachhaltiger Tourismus in den Alpen – Das erste deutsche Bergsteigerdorf Ramsau: Live aus dem Berghotel Rehlegg in Ramsau

Immer höher, weiter und steiler: Im Wettbewerb um Touristen setzen immer mehr Alpenorte auf spektakuläre Erlebniswelten und Partyangebote. Unter dem Motto: Die Alpen als Rummelplatz.
Eine Alternative dazu sollen sogenannte Bergsteigerdörfer sein: Ihr Ziel, die Förderung eines naturnahen und ressourcen-schonenden Tourismus. Die Idee selber stammt aus Österreich. Im vergangenen Jahr wurde nun auch in Deutschland das erste Bergsteigerdorf gekürt: Ramsau im Berchtesgadener Land. Damit wurde der Ort belohnt für das ursprüngliche Naturerlebnis in der Nationalpark-Gemeinde, aber auch für die Pflege alpiner Kultur und Tradition. Verliehen wurde die Auszeichnung vom deutschen Alpenverein.

Einsame Pfade und Natur pur auf der Reiter Alm im Bergsteigerdorf Ramsau

Einsame Pfade und Natur pur auf der Reiter Alm im Bergsteigerdorf Ramsau

Überzeugt das Konzept eines nachhaltigen Tourismus tatsächlich Einwohner und Gäste? Wie stellen sie sich Tourismus in den Alpen heute vor? Und wie kann die Natur und Artenvielfalt der Alpen erhalten bleiben, angesichts von 1,6 Millionen Gästen alleine im Nationalpark Berchtesgaden? Der Deutschlandfunk berichtet in Länderzeit vor Ort am 3.August 2016 von 10:10 Uhr bis 11:30 Uhr live aus dem Berghotel Rehlegg in Ramsau.weiterlesen »

Sepp Wurm

TV-Tipp: Blaueisgletscher – quo vadis?

 von Sepp
Die Blaueishütte unterhalb des Blaueisgletschers

Die Blaueishütte unterhalb des Blaueisgletschers

Am Blaueisgletscher oberhalb der wunderschön gelegenen Blaueishütte dreht BR-Redakteur Christian Limpert mit seinem Team einen Beitrag über den Klimawandel mit dem Untertitel „Blaueisgletscher – quo vadis?“. Aufgrund der Klimaerwärmung schaut’s nicht so gut aus mit dem Blaueis,  nördlichsten Gletscher der Alpen. Der Beitrag wird in der Abendschau des Bayerischen Fernsehens gesendet, wir geben den genauen Termin noch rechtzeitig bekannt.weiterlesen »

Sepp Wurm

1. Alpines Philosophicum im Bergsteigerdorf Ramsau

 von Sepp
Das Bergsteigerdorf Ramsau, dahinter die Reiter Alm

Das Bergsteigerdorf Ramsau, dahinter die Reiter Alm

Ein Bergsteigerdorf zu sein heißt nicht nur, ein Ort des Alpinismus und seiner Traditionen inmitten eindrucksvoller Bergwelt zu sein. Es heißt auch, ein Ort des Nach-, Vor und
Querdenkens zu sein. Es bedeutet, den Einfluss der Berge auf die Menschen zu kennen, sei es als Inspirationsquelle oder Herausforderung, als Heimat oder als Ambiente, als Natur oder Kultur. Das Bergsteigerdorf Ramsau ist so ein Ort, wo das Leben in und mit den Bergen zu denken gibt.

Im Rahmen des 1. Alpinen Philosophicums im Bergsteigerdorf Ramsau vom 22.-26. August 2016 soll dieses Denken in unterschiedlichen Formaten angegangen werden: ein Hüttensymposium auf der Neuen Traunsteiner Hütte auf der Reiter Alm, eine philosophische Wanderung durchs Wimbachgries,und ein Diskussionsforum im Hotel Rehlegg stehen auf dem Programm. Eingeladen sind alle, die Lust am gemeinsamen Denken haben und denen die Berge am Herzen liegen.weiterlesen »

Dorffest im Bergsteigerdorf Ramsau

 von Sarita
Die Kirche Ramsau vor der Reiter Alm

Die Kirche St. Sebastian im Bergsteiegrdorf Ramsau vor der Reiter Alm

Bayerische Blasmusik, Schmankerl und Unterhaltung rund um den Ramsauer Vereinskaser

Am Samstag, 28. Mai 2016 lädt die Ramsauer Dorfgemeinschaft ein zum 27. Ramsauer Dorffest, das von 12.00 bis 18.00 Uhr rund um den Ramsauer Vereinskaser am Parkplatz Neuhausenbrücke stattfindet. Der Weihnachtsschützenverein Ramsau schenkt frisches Bier und Nichtalkoholisches aus und der Motorsport-Club Ramsau sorgt für Grillspezialitäten. Ab 14.00 Uhr treten die Plattlerkinder des Trachtenvereins auf.

Die Ramsauer Bäuerinnen bieten heimische, bäuerliche Produkte an, wie zum Beispiel Schmalzgebackenes, Speck und Käse, der Familienkreis ist mit selbst gebackenem Kuchen und Kaffee dabei und die Plattlergruppe des Trachtenvereins offeriert frische Fruchtbowle. Der Eine-Welt-Kreis kommt mit seinen Fair-Trade-Produkten und vom Backhäusl werden frisch gebackene Köstlichkeiten dargeboten, das Ganze wird musikalisch umrahmt von den Unterjettenberger Musikanten.

Der Eintritt ist frei, der Erlös dieses Dorffestes wird gemeinnützigen, sozialen Zwecken zugeführt; Kuchen- und sonstige Sachspenden werden erbeten. Die Ramsauer Vereine und die Tourist-Info Ramsau laden zum gemütlichen Dorffest herzlich ein und hoffen auf regen Zuspruch vieler Urlaubsgäste und Einheimischer.

Pressemeldung Tourist-Info Ramsau

Ann-Katrin
Gipfelbank am Karpsitzgipfel © Ann-Kathrin Helbig

Gipfelbank am Karpsitzgipfel © Ann-Kathrin Helbig

Heute ist wieder einer dieser Freundinnentage. Die Sonne scheint, die Stimmung steigt. Es soll zum Karspitz im Lattengebirge gehen. Er ist sowas wie ein Geheimtipp, wobei das Internet eigentlich voll mit genauen Beschreibungen zu diesem Gipfel im Lattengebirge ist. Der Karpsitz ist nicht ausgeschildert und eigentlich auch nicht Teil des offiziellen Wegenetzes. Begangen wird er allerdings oft. Aufmerksam auf diesen Berg wurde ich schon im Sommer 2014. Denn dort führte der Betriebsausflug der Nationalparkverwaltung Berchtesgaden hin (Almerlebnisweg inkl. Gipfelbesteigung).

Wir starten heute bei warmer Frühlingssonne am Parkplatz Taubensee in Ramsau. Dabei folgen wir für weniger als einer Stunde einer breiten Forststraße zur Mordau-Alm. (Hat wirklich ihren Namen von „Mord in der Au“). Diese ist leider noch nicht bewirtschaftet, da die Almsaison noch nicht begonnen hat. Von dort führt dann links der Steig in Richtung Mossenalm dem wir folgen. Schon kurz vor der Abzweigung zum Karspitz begegnet uns eine Frau, die uns warnt: Bald käme eine große Wechte, die zwar Spuren hat aber aufgrund ihrer Größe sie davor abhielt die Wechte zu besteigen. So ein Mist! Da steht man früh auf, will einen schönen Tag verbringen und dann soll eine Wechte unsere Pläne zunichte machen?! Das ist typisch für das Frühjahr. Gerade an Stellen, wo die Sonne schwer hinkommt, hält sich noch viel Altschnee.
Wir beschließen uns diese mal anzuschauen, umdrehen kann man immer noch. Schnell erreichen wir die Stelle. Hinter uns folgt auch eine weibliche Wandergruppe. Nun stehen 8 Frauen vor einer ziemlich hohen Wechte, aber keine will umkehren. Stattdessen wird nach Möglichkeiten geschaut, ob diese zu umgehen ist. Ich entdeckte eine Lücke der Wechte an einem Baum. So steigen wir querfeldein zu dritt zu dieser Stelle hinauf, die anderen 5 Frauen versuchen den direkten Weg über die Wechte zu steigen.

fiese Wechte, die zu überqueren war © Ann-Kathrin Helbig

fiese Wechte, die zu überqueren war © Ann-Kathrin Helbig

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Sepp Wurm

Die Rückkehr des Alpenschweins

 von Sepp
Nachwuchs Schwarzes Alpenschwein © Berghotel Rehlegg

Nachwuchs Schwarzes Alpenschwein © Berghotel Rehlegg

Zum ersten Mal seit über hundert Jahren sind in Bayern wieder Ferkel der vom Aussterben bedrohten Rasse Schwarzes Alpenschwein zur Welt gekommmen. Im Bergsteigerdorf Ramsau erblickten 11 kleine Ferkel von zwei Muttersauen das Licht der Welt.

Zu Beginn des Jahres siedelten zwei Weibchen und ein Eber der gefährdeten Schwarzen Alpenschweine in die Ramsau über. Auf Initiative von Hannes Lichtmannegger vom Berghotel Rehlegg und der Biosphärenregion Berchtesgadener Land wurden in Zusammenarbeit mit dem Alpinen Netzwerk zur Erhaltung des Schwarzen Alpenschweins die Tiere aus Italien geholt und zum Kederbachlehen in der Ramsau gebracht. Jetzt trägt der Zuchtversuch bereits erste Erfolge: Die zwei Sauen brachten elf kleine Ferkel zur Welt!

Muttersau mit Ferkel © Berghotel Rehlegg

Muttersau mit Ferkel © Berghotel Rehlegg

Die kleinen Schweine sind damit die ersten Alpenschweine seit 1907, die in Bayern zur Welt kommen.

Ein kleines schwarzes Alpenschwein © Berghotel Rehlegg

Ein kleines schwarzes Alpenschwein © Berghotel Rehlegg

Insgesamt gibt es im gesamten Alpenraum rund etwa 50 Schwarze Alpenschweine, dank der Initiative vom Berghotel Rehlegg und der Biosphärenregion Berchtesgadener Land nun auch wieder nördlich der Alpen. weiterlesen »

Sepp Wurm

Rund um den Schmuckenstein

 von Sepp
Das Almkreuz auf der Mordaualm vor dem Hochkalter

Das Almkreuz auf der Mordaualm vor dem Hochkalter

Nach dem Wintereinbruch letzte Woche wurde es zum Ende der Woche wieder frühlingshaft. Besonders der Samstag verwöhnte uns mit Sonne satt und wunderbaren Temperaturen. Ich habe das Wetter zu einer Wanderung rund um den Schmuckenstein genutzt.

Startpunkt dieser Wanderung ist das Hochschwarzeck im Bergsteigerdorf Ramsau. Vom Parkplatz an der Hochschwarzeck Bergbahn führt die Tour ein kurzes Stück über die Straße neben dem Schmuckenlift bergauf. Zwischen den beiden höchstgelegenen Bauernhöfen zweigt der Weg dann nach rechts ab und führt auf die Tratte oberhalb der Bergstation des Schmuckenlifts. Hier gabelt sich der Weg. Wir entscheiden uns, den Rundweg gegen den Uhrzeigersinn zu gehen. Der Weg führt jetzt durch den Wald, immer wieder geben die Bäume den Blick frei auf Watzmann, Untersberg, Toten Mann und Götschen. Während der Weg an der Ostseite von Schmuckenstein und Pfaffenbichl nahezu schnneefrei ist, hat der Wintereinbruch auf der Nordseite deutliche Spuren hinterlassen. Der Weg ist vollständig von Schnee bedeckt, stellenweise bereue ich jetzt meine Schuhwahl, ein hoher Stiefel wäre vielleicht doch besser gewesen als mein Trailrunning-Schuh. Allerdings erreiche ich jetzt die Mordaualm, wo die Sonne die Almwiese zum großen Teil schon wieder vom Schnee befreit hat.

Der Kederbacherkaser auf der Mordau

Der Kederbacherkaser auf der Mordau

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