Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Bergsteigerdorf

Skitour auf die Hochalm

 von Sepp
Ausblick von der Hochalm

Skitour auf die Hochalm

Am Sonntag war ich mal wieder auf Tourenski unterwegs. Und zwar auf einem absoluten Skitouren-Klassiker im Bergsteigerdorf Ramsau: Von der Pfeiffenmacherbrücke geht`s hinauf auf die Hochalm. Einen richtigen Gipfel erreicht man bei der Skitour auf die Hochalm nicht, doch das freie Gelände unterhalb der steilen Felswände des Hochkaltermassivs ist mit seinen vielen Hügeln ein ideales Skitourengebiet.

Ausgangspunkt der Skitour auf die Hochalm ist der Parkplatz Pfeiffenmacherbrücke am Ortsausgang der Ramsau. Von hier führt der ausgeschilderte Weg durch den Wald hinauf zur Eckaualm. Dieser Weg wird im Winter als Rodelbahn präpariert und verfügt dementsprechend über eine komplett geschlossene Schneeauflage.

Skitour zur Hochalm

Skitour zur Hochalm

Nach etwa 3 Kilometern Streckenlänge und 350 Höhenmetern lichtet sich der Wald und ich betrete die Almfläche der Eckaualm. Auf der linken Seite des Kasers führt der Weg dann wieder in den Wald hinein.weiterlesen

Jennerstier Vertical Streckencheck mit Toni Palzer

 von Sepp
Das Bergsteigerdorf Ramsau: Paradies für Skibergsteiger

Das Bergsteigerdorf Ramsau: Paradies für Skibergsteiger

UPDATE: Wegen Schneemangels wird die Vertical-Strecke auf den Jenner verlegt und deshalb findet die auch Streckenbesichtigung am Donnerstag 16.02. um 18:30 an der Jenner Talstation statt.

Die pure Gewalt von 719 Höhenmetern trifft auf 3,6 Kilometer Streckenlänge: Der Jennerstier, das legendäre Berchtesgadener Skitourenrennen, kriegt in diesem Jahr sein eigenes Vertical Race. Vom Berghotel Rehlegg im Bergsteigerdorf Ramsau geht es bis hinauf zur Berggaststätte Hirschkaser am höchsten Punkt des Skigebiets Hochschwarzeck.

Steil hinauf zum Hirschkaser

Steil hinauf zum Hirschkaser

Einen besseren Streckenguide als den Hochschwarzecker „Hausmeister“ Toni Palzer gibt es dort definitiv nicht. Verpasst die einmalige Chance nicht wenn er und der Trailrunner Philipp Reiter mit euch zusammen die neue Route abgehen. Tipps und Tricks zum Renngeschehen mit den Skitourenexperten – wahrhaft weltmeisterlich onTOUR.

^Jennerstier Vertical Race im Bergsteigerdorf Ramsau

Jennerstier Vertical Race im Bergsteigerdorf Ramsau

Aber keine Sorge, das Tempo wird angepasst, die Beiden packen dicke Jacken und Handschuhe ein 😉 weiterlesen

Die Alternative Bergsteigerdorf setzt sich durch

 von Sepp
Winter im Bergsteigerdorf Ramsau

Winter im Bergsteigerdorf Ramsau

Nachdem sich unsere Ramsau als Deutschlands erstes Bergsteigerdorf so gut bewährt hat, werden dieses Jahr zwei weitere Gemeinden in Bayern mit dem begehrten Prädikat des Alpenvereins ausgezeichnet: Die Dörfer Schleching und Sachrang im benachbarten Chiemgau. Der Deutsche Alpenverein hat gemeinsam mit seinen internationalen Partnern vom Österreichischen Alpenverein und vom Alpenverein Südtirol entschieden, dass Sachrang und Schleching alle erforderlichen Kriterien erfüllen. Formell erhalten die beiden Chiemgauer Orte die Auszeichnung aber erst, wenn sie die „Bergsteigerdorf-Deklaration“ unterzeichnet haben. Das wird im Rahmen eines offiziellen Festaktes im Juli 2017 geschehen. „Wir freuen uns sehr, dass wir ab kommenden Sommer drei Bergsteigerdörfer in den bayerischen Alpen haben werden,“ sagt DAV-Vizepräsident Rudi Erlacher.

Bis es soweit ist, bleibt Ramsau Deutschlands einziges Bergsteigerdorf. Was ein Bergsteigerdorf ist, könnt Ihr am Sonntag in der Reihe „Unter unserem Himmel“ um 19 Uhr im Bayerischen Fernsehen erfahren. Brigitte Kornbergers Film „Alternative Bergsteigerdorf – Alpen abseits des Trubels“ verfolgt die Entwicklung der Bergsteigerdörfer als Gegenmodell zum Event-Tourismus vor allem in den Österreichischen Alpen mit seinen gigantischen Liftanlagen. Kleine Dörfer, die es scheinbar verpasst haben, auf diesen Zug aufzuspringen, sind nun die Gewinner: Viele Urlauber, besonders auch im Winter, wollen nicht hunderte Kilometer an Skipisten, überdimensionierte Lift-Anlagen und Après Ski Hütten im Jodelstil, sondern sehnen sich nach Natur und Erholung. Statt in den Funpark geht der naturbewusste Winterurlauber lieber mit Schneeschuhen oder Tourenski sanft auf Tour. Die Autorin widmet sich in ihrem Film besonders zwei Bergsteigerdörfern: Dem Lesachtal im südlichen Kärnten und eben der Ramsau.weiterlesen

Hirschkaser Skitour am kältesten Tag

 von Sepp
Der Hirschkaser, Ziel von Sifahrern, Skitourengehern, Rodlern und Fußgängern

Der Hirschkaser, Ziel von Sifahrern, Skitourengehern, Rodlern und Fußgängern

Der heutige Tag, der 7. Januar 2017, war der kälteste Tag seit Jahren, auch bei uns im Berchtesgadener Land herrschten Temperaturen von bis zu minus 20° Celsius. Daheim in der warmen Stube zu bleiben ist aber keine Option: Immerhin hat es die beiden letzten Tage so richtig geschneit. Mehr als ein halber Meter Schnee hat unsere Berge in einen Traum für alle Wintersportler und Winterwanderer verwandelt. Die großen Neuschneemengen sorgen aber für eine erhebliche Lawinengefahr, eine alpine Skitour ist also noch zu gefährlich. Stattdessen habe ich heute eine Skitour zum Hirschkaser im Bergsteigerdorf Ramsau gemacht.

Ich bin schon oft die Aufstiegsspur durch den Wald mit den Skiern gegangen. Doch so schön verschneit habe ich den Wald noch nicht erlebt. Die Anstrengung des Aufstiegs lässt mich die arktischen Temperaturen gar nicht spüren. Lediglich am Anfang meines Weges spüre ich den klaten Hauch an den Wangen und den Fingern.

Aufsiegsspur durch den tiefverschneiten Wald

Aufsiegsspur durch den tiefverschneiten Wald

Durch den Tiefschnee führt eine bereits ausgetretene Spur hinauf, zahlreiche Skibergsteiger waren die letzten Tage hier oben unterwegs. Auch heute lassen sich etliche Tourengeher von den kalten Temperaturen nicht abhalten und sind auf den Tourenskiern unterwegs.weiterlesen

Am Hintersee: Warnung vor dem Eis

 von Sepp
Warnschild am Hintersee

Warnschild am Hintersee

Winterzeit bedeutet Eiszeit. Derzeit frieren langsam die heimischen Seen zu – vor allem in Schattenlagen wie am Hintersee im Bergsteigerdorf Ramsau.

„Tragfähige Eisflächen ab einer Eisstärke von zwölf Zentimetern sind derzeit noch nicht zu erwarten. Bei den aktuell niedrigen Wassertemperaturen verliert ein Mensch, der ins Eis eingebrochen ist, innerhalb kurzer Zeit das Bewusstsein und läuft Gefahr zu ertrinken“, warnt Kreis-Wasserwacht-Chef Rudolf Schierghofer.

Bisher sind nur wenige Gewässer mit einer Eisschicht bedeckt, der Hintersee bei Ramsau friert langsam zu, aber hat noch lange keine komplett geschlossene Eisschicht – trotzdem sind schon viele Menschen mit den Schlittschuhen oder zu Fuß auf dem See unterwegs.

Schlittschuhläufer und Fußgänger auf dem Hntersee

Schlittschuhläufer und Fußgänger auf dem Hntersee

Die Wasserwacht Berchtesgaden warnt daher ausdrücklich vor den Risiken und appelliert an die Eigenverantwortung der Menschen: Die Eisschicht muss mindestens zwölf Zentimeter dick sein, um eine Einzelperson sicher zu tragen. Da die Stärke der Eisdecke aufgrund von Strömung und wechselndem Wasserstand variieren kann, sollte man sich im Zweifelsfall gegen Aktivitäten auf zugefrorenen Gewässern entscheiden. Vor allem Kinder müssen über die Gefahren des Eises aufgeklärt und zum richtigen Verhalten angeleitet werden. Erst wenn es über einen längeren Zeitraum richtig kalt bleibt, bildet sich eine dicke Schicht aus, die auch mehrere Menschen trägt.

Der zugefrorene Hintersee in Ramsau

Der zugefrorene Hintersee in Ramsau

Verhaltensregeln bei zugefrorenen Seen

Wegen der aktuellen Gefahr erinnert die BRK-Wasserwacht an die wichtigsten Verhaltensregeln an winterlichen Gewässern: weiterlesen

Ramsau verzichtet auf Silvester-Feuerwerk

 von Sepp
Kirche St. Sebastian Ramsau im Advent

Kirche St. Sebastian Ramsau im Advent

Tradition bewahren, Menschen helfen!

Die Vereine im Bergsteigerdorf Ramsau haben einen gemeinsamen Aufruf gestartet, um dieses Jahr in der Silvesternacht auf das Abbrennen von Feuerwerkskörpern zu verzichten. Anstatt den Silvesterraketen kann man zum Jahreswechsel so noch besser dem Klang der Ramsauer Weihnachtsschützen lauschen, die mit ihren traditionellen Böllern lautstark das neue Jahr begrüßen.

Das laute und helle Spektakel zum jahreswechsel verschreckt Hirsch, Reh und Gams im Nationalpark Berchtesgaden, in Wald und Gebirge. Auch die Nutz- und Haustiere fürchten den Lärm. Raketen und Knaller bedeuten außerdem Feuer- und Brandgefahr für Häuser und historische Gebäude wie das Ensemble der Ramsauer Kirche und Mesnerhaus mit seinen wunderschönen Holzschindeldächern. Die Umwelt wird in der Nacht zum Neujahrstag durch eine unnötige Rekordmenge von Feinstaub und Treibhausgasen belastet. Über dem Ramsauer Talkessel sollen in der Silvesternacht nur die Salven der Ramsauer Weihnachtsschützen erklingen. Dieses jahrhundertealte Brauchtum zur Ehre Gottes gilt als Dank für das abgelaufene Jahr und setzt Hoffnung in ein gutes neues.weiterlesen

Bergsteigertreffen im Bergsteigerdorf

 von Sepp
Skitouren in Norwegen | Bergschule Watzmann

Skitouren in Norwegen | Bergsteigertreffen der Bergschule Watzmann

3. Bergsteigertreffen im Bergsteigerdorf Ramsau

Am Samstag, den 12. November 2016, findet zum dritten Mal das Bergsteigertreffen der Bergschule Watzmann statt. Hubert Nagl, einer der 11 Bergführer des Bergsteigerdorfes Ramsau, lädt dazu ins Cafe Steinberg im Ortszentrum ein. Alle Gäste der Bergschule Watzmann sowie alle Berg- und Skitouren-Interessierte und Einheimische sind zum 3. Bergsteigertreffen recht herzlich eingeladen. Alte Weggefährten treffen, erzählen von gemeinsamen Bergerlebnissen und neue Ziele „ins Auge fassen“ – das soll das Motto des Bergsteigertreffens sei.

Programm des Bergsteigertreffen

  • 16 Uhr Begrüßung
  • 16:30 Uhr bis 17:30 Uhr: Kurzvorträge Skitourenmix  aus aller Welt: Skitouren in Norwegen – Rudi Fendt, Skitouren in Marokko – Nagl Hubert, Skitouren in Bulgarien – Nagl Hubert
  • 18 Uhr bis 19 Uhr: Trekking in Nepal – Annapurnagebiet 2012 und 2015 von Hubert Nagl
  • 19:30 Uhr bis 20 Uhr: Skitouren in Island an der Atlantikküste von Profifotograf Karl Seidl

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Im Regen rund um den Hintersee

 von Sepp
Ideal für eine Regenwanderung: Der Hintersee in Ramsau

Ideal für eine Regenwanderung: Der Hintersee in Ramsau

Letztens habe ich Euch ja von meiner Regenwanderung zum Wimbachschloss berichtet und erklärt, wie schön so eine Wanderung im Regen ist. Das Wetter hat mir letzte Woche wieder die Chance zu einer kleinen Regenwanderung gegeben: Dieses Mal bin ich am Abend auf dem Prinzregent Luitpold Weg einmal rund um den Hintersee spaziert. Dieser Weg führt fast ohne Steigungen am Ufer des kleinen Sees entlang und ist mit seiner Länge von 2,5 Kilometern mehr Spaziergang denn Wanderung, perfekt also für eine kleine Feierabendtour im Regen.

Es gibt mehrere Startmöglichkeiten für die Hintersee-Runde. Am Abend bei Regen habe ich freie Parkplatz-Wahl, denn das sonst so belebte Ausflugsziel ist jetzt ziemlich einsam. Ich parke auf dem großen Parkplatz an der Süd-West Seite des Sees und gehe die paar Meter ans Ufer. Kleine Landzungen reichen hier in den See und bilden mit ihrer herbstlichen Färbung einen starken Kontrast zum dunklen Wasser und den dramatischen Wolken am Himmel.

Regen am Hintersee

Regen am Hintersee

Ich entscheide mich rechts herum um den Hintersee zu gehen. Ein kurzes Stück führt der Weg durch den Wald und dann am Südufer entlang der Straße bis zur Seeklause. Das Prasseln des Regens auf die Wasseroberfläche, die Blätter und vor allem den Regenschirm erzeugt eine ganz eigene Geräuschkulisse, fast schon meditativ. Trotz der Straße nebenan fühlt man sich im Regen mitten in die Natur versetzt.

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Regenwanderung zum Wimbachschloss

 von Sepp
blick-vom-schattseitweg-ramsau-ins-wimbachgries

Blick vom Schattseitweg ins Wimbachgries

Bei schönem Wetter kann ja jeder wandern. Bei Regen wandern dagegen nur die Wenigsten. Das ist ein Fehler, denn eine Regenwanderung vermittelt ganz andere, viel intensivere Erlebnisse als eine Schönwettertour. Letzten Dienstag-Abend haben wir nach der Arbeit noch einen Spaziergang zum Wimbachschloss gemacht. Auf dem Weg durch das Wimbachgries zum Wimbachschloss war es meist trocken, beim Rückweg hat es richtig geregnet.

Als wir unsere Regenwanderung an der Wimbachbrücke starten, ist es noch keine Regenwanderung: Nach einem verregneten Nachmittag hat es wieder aufgehört, wir hoffen sogar noch auf ein wenig blauen Himmel und vielleicht sogar einen Regenbogen. Diese Hoffnung zerschlägt sich recht zügig, doch zumindest ist es trocken. Wir wandern am Wimbachlehen vorbei in Richtung der Wimbachklamm, lassen den Eingang zur Klamm aber links liegen und gehen den steilen Weg oberhalb der Schlucht entlang den Berg hinauf. Am Scheitelpunkt ist der Weg ins Wimbachgries versperrt: Mit schwerem Gerät wird hier eine Wasserleitung repariert, ein notwendige Sanierungsmaßnahme: Immerhin stammt der Großteil des Trinkwassers für das Berchtesgadener Tal aus dem Wimbachgries. Ein gelber Wegweiser zeigt uns trotz der Sperre den weiteren Weg: Über den Ramsauer Schattseitweg, der als SalzAlpenTour als Premiumwanderweg zertifiziert ist, führt eine Umleituung oberhalb der Baustelle ins Wimbachgries. Dazu folgt man dem Schattseitweg ein Stück bergauf bis zu einer Weidefläche. Während der Überquerung der Weide sehen wir hinunter in den breiten Schuttstrom des Wimbachgrieses. Hin und wieder fallen jetzt ein paar Tropfen, doch solange man sich bewegt stört ein wenig Regen gar nicht. Die kühlende Wirkung der Tropfen ist sogar ganz angenehm, denn trotz der fast schon eisigen Temepraturen sind wir ein wenig ins Schwitzen geraten. Nach der Überquerung der Weide führt ein schmaler und steiler Weg hinunter ins Wimbachgries.

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Das Wimbachgries

Im Wimbachgries herrscht eine mystische Stimmung: Am Himmel hängen dichte Wolken und auf den Bergen liegt ab etwa 1.100 Metern Höhe schon Schnee. weiterlesen