Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Blaueis

TV-Tipp: Blaueisgletscher – quo vadis?

 von Sepp
Die Blaueishütte unterhalb des Blaueisgletschers

Die Blaueishütte unterhalb des Blaueisgletschers

Am Blaueisgletscher oberhalb der wunderschön gelegenen Blaueishütte dreht BR-Redakteur Christian Limpert mit seinem Team einen Beitrag über den Klimawandel mit dem Untertitel „Blaueisgletscher – quo vadis?“. Aufgrund der Klimaerwärmung schaut’s nicht so gut aus mit dem Blaueis,  nördlichsten Gletscher der Alpen. Der Beitrag wird in der Abendschau des Bayerischen Fernsehens gesendet, wir geben den genauen Termin noch rechtzeitig bekannt.weiterlesen

Blaueis Wanderung

 von Sepp
Die Schärtenalm auf dem Weg zum Blaueis

Die Schärtenalm auf dem Weg zum Blaueis

Nachdem ich am Donnerstag bereits das Watzmannhaus besucht habe, steht am Sonntag die zweite große Alpenvereinshütte im Bergsteigerdorf Ramsau auf dem Plan: Die Blaueishütte!

Ich starte am Parkplatz Holzlagerplatz kurz vor dem Hintersee. Der Alpenvereinsweg 482 führt auf einem Fahrweg durch den Wald an der Nordflanke des Hochkalter-Stocks. Stellenweise ergeben sich durch den Wald Tiefblicke zum Hintersee. Unterhalb der Schärtenalm wird der Weg dann für ein kurzes Stück sehr steil. Nach dem Steilstück erblicke ich die Schärtenalm. Hier haben sich schon einige Wanderer versammelt und machen Brotzeit. Übrigens: Man kann auf der Schärtenalm auch hervorragend frühstücken. Hüttenwirtin Annemarie Graßl bietet für Frühaufsteher verschiedene Frühstücke an.

Ich gehe aber erstmal weiter, denn bis zur Blaueishütte ist es nicht mehr weit. Nach der Schärtenalm führt der Weg noch ein Stück weiter auf dem Fahrweg, bis nach einer Kurve sich plötzlich der Blick ins Blaueiskar weitet.

Blick ins Blaueiskar

Blick ins Blaueiskar

An der Talstation der Materialseilbahn endet der Fahrweg und der Weg ins Blaueis wird schmaler und steiler, das Gelände unwegsamer. In Serpentinen geht es jetzt die letzten hundert Höhenmeter erst durch den Wald unterhalb der Steinbergwand, dann durch das felsige Gelände direkt unter der Blaueishütte.

Die Blaueishütte

Die Blaueishütte

Ich setze mich auf die Terrasse und genieße erstmal den Ausblick: Das Blaueiskar ist noch ganz schön winterlich, der Gletscher sieht gut aus. Ein paar Enthusiasten sind sogar mit den Skiern unterwegs und ziehen ihre letzten Schwünge der Skitourensaison über die steile Schneefläche des Blaueisgletschers. weiterlesen

Lisa-Graf-Riemann

Hochkalter Tagestour

 von Lisa
Der Gipfel des Hochkalter (2.607 Meter) in Wolken

Der Gipfel des Hochkalter (2.607 Meter) in Wolken

Dass die Hochkalter-Überschreitung mit Abstieg durchs Ofental eine weite Tour ist, das haben wir uns schon gedacht. Die Blaueishütte war jedoch bis auf den letzten Platz ausgebucht fürs Wochenende, sodass wir die Tour doch an einem Tag rauf und runter angepackt haben. Also: Früher Aufstieg vom Hintersee, Parkplatz Seeklause, noch im Dunkeln mit Stirnlampen, und in 1:50 Std. flott auf die Blaueishütte. Dort erst einmal ein heißer Kaffee zur Stärkung.

Morgenrot Schärtenalm

Schärtenalm

Da geht’s rauf zum Hochkalter

Da geht’s rauf!

Blaueisgletscher

Blaueisgletscher

Die Blaueishütte am Hochkalter

Blaueishütte

Dann hinauf auf den ersten Gipfel, den Rotpalfen, der auf manchen Karten auch Wasserwandkopf heißt. Dazu muss man durch eine plattige Wand aufsteigen, die aber gute Griffe und Tritte bietet (I-II Kletterei).

Das erste “Wandl”

Das erste “Wandl” zum schönen Fleck

Die grüne Scharte oben am Grat heißt “Schöner Fleck”und bietet einen wunderbaren Blick hinüber auf die Reiteralm. Vor dem ersten Gipfel, dem Rotpalfen, steht aber dann noch eine 15 Meter hohe Felswand herum, die als schwierigste Stelle des Aufstiegs gilt, aber ebenfalls mit guten Griffen und festem Gestein auch für Nicht-Bergsteiger mit ein bisschen Armkraft gut zu bewältigen ist.weiterlesen

Nebel-Wanderung zur Blaueishütte

 von Sepp
Die Blaueishütte im Nebel

Die Blaueishütte im Nebel

Das Wetter was heute alles andere als berauschend, doch ich musste einfach irgendwo hinauf.  Meine Wahl fällt auf eine Wanderung zur Blaueishütte. Die Tour bin ich schon oft gegangen, doch sie lohnt sich immer wieder. Besonders auch, wenn das Wetter mal nicht so schön ist! So wie heute.

Zusammen mit zwei Begleitern starte ich kurz nach 9 Uhr am Morgen am Parkplatz Holzlagerplatz am Hintersee in Ramsau. Bei leichtem Nieselregen, aber idealen Temperaturen zum Gehen, wandern wir auf der breiten Blaueisforststraße in das Hochkaltermassiv. Nach zwei Kehren zweigt nach links der Weg zur Schärtenalm und Blaueishütte von der breiten Forststraße ab. Der Weg führt durch eine auffällig rote Felswand, wo sich das erste Mal Tiefblicke zum Hintersee ergeben! Also bei entsprechenden Sichtverhältnissen. Heute war vom Hintersee nichts zu sehen auf unserem Weg zum Blaueis. Über mehrere Kehren führt der Weg weiter hinauf. Nachdem der Weg von Ramsau Pfeiffenmacherbrücke in den Blaueisweg mündet, wird der Weg merklich steiler. Besonders das letzte Stück zur Schärtenalm ist sehr steil, doch dafür entschädigt eine Einkehr an der Schärtenalm auf 1.362 Metern. Hüttenwirtin Annemarie Graßl hat ihre Alm natürlich schon geöffnet, und so machen wir erstmal Kaffeepause.

Nach der Schärtenalm verläuft der Weg relativ flach, an einer Stelle sogar abfallend in westlicher Richtung, bevor es um ein Felseneck herum geht. An der Wand entlang führt nun ein Steg in Richtung der Materialseilbahn der Blaueishütte. Eigentlich kann man von hier aus schon die Blaueishütte im sich öffnenden Blaueiskar sehen. Heute verdecken aber Nebelschwaden die Sicht. Tatsächlich ist der Nebel hier oben dichter als unten im Tal, doch zumindest ist es trocken. Abgesehen von der fehlenden Sicht also bestes Wanderwetter. Wir folgen dem Weg weiter, bis vor der Talstation der Materialseilbahn der Blaueisweg nach links abzweigt. Die letzten 200 Höhenmeter überwinden wir auf dem schmalen Steig, der sich unterhalb der Felswände des Steinbergs in zahlreichen kleinen Kehren zum Haus hinaufschlängelt. Schließlich erblicke ich die Blaueishütte und vernehme mehrere Stimmen. Wir sind also nicht die Einzigen, die bei diesem Wetter aufs Blaueis gehen.weiterlesen

Bergtour auf die Schärtenspitze

 von Sepp
Morgens auf der Schärtenalm

Morgens auf der Schärtenalm

Am Sonntag nutzten wir das schöne Wetter zu einer Bergtour auf die Schärtenspitze. Der aussichtsreiche Berg oberhalb der Blaueishütte ist der wohl meistbestiegene Gipfel im gesamten Hochkaltermassiv. Und das zu Recht: Nicht nur die Aussicht ist verlockend, schon der Aufstieg von der Hütte zum Gipfel ist mit seinen steilen, teilweise versicherten Passagen durch die Felswände sehr spektakulär.

Wir starten um 9 Uhr am Parkplatz am Hintersee. Trotz schönstem Wetter ist es auf den ersten Meter recht kühl, es ist halt schon Herbst. Zum Gehen sind die Verhältnisse aber ideal und so erreichen wir recht bald die Schärtenalm.

Bis zur Materialseilbahn der Blaueishütte führt die Wanderung auf einem breiten, teilweise aber steilen Forstweg. Ab hier führt dann ein schmaler Bergsteig an steilen Felswänden entlang zur Blaueishütte.

An der Blaueishütte

An der Blaueishütte

Kurz unterhalb der Blaueishütte kommt uns eine Gruppe Bergsteiger entgegen, ihrem lauten Gejohle war zu entnehmen, dass Sie bereits am Freitag zur Hütte aufgestiegen sind, am Samstag dann den Hochkalter bestiegen haben, und nach einer weiteren Nacht auf der Hütte erst am Sonntag wieder ins Tal zurückkehrten. So lange wollen wir nicht unterwegs sein. Wir machen kurz Brotzeit an der Hütte, kaufen einen Kaffee und weiter geht`s.

Die tiefstehende Herbstsonne dringt noch nicht ganz bis zur Blaueishütte vor, und auch der hintere Teil des Blaueiskars liegt noch im Schatten. Vielleicht ganz gut für den Gletscher, der mittlerweile nur noch ein kleines Schneefeld ist.weiterlesen

Schärtenspitze über Eisbodenscharte

 von Sepp
Hochalm Diensthütte

Hochalm Diensthütte

Neben dem klassischen Weg zur Schärtenspitze über Blaueishütte, kann man den eindrucksvollen Gipfel auch von der anderen Seite erreichen. Nämlich über Hochalm und die Eisbodenscharte. Ich starte meine Tour an der Pfeiffenmacherbrücke in Ramsau. Über die Forststraße, die im Winter als Rodelbahn fungiert, führt der Weg bis zur Eckaualm. Hier mündet der breite Weg in einen schmaleren Pfad, der in Serpentinen durch den Wald weiter nach oben führt. Kurz nach der Hochalm Diensthütte zweigt sich der Weg: Nach links zur Hochalmscharte, über die man ins Wimbachgries absteigen kann und nach rechts zur Eisbodenscharte. Schön langsam verlasse ich das Dickicht aus Latschen und Sträuchern, die Hochalm präsentiert sich jetzt als dunkelgrüne Bergwiese, die einen tollen Kontrast zu den steilen Felswänden von Schärtenspitze und Eisberg bildet, die im Westen senkrecht aufragen.

Hochalm Ramsau

Hochalm Ramsau

Nach kurzer Rast in der Sonne gehe ich den Weg weiter, der mich jetzt näher an die Felsen heranführt. Die eben noch liebliche Landschaft der Hochalm ist jetzt ganz schroff: Über Felsbrocken führt der mit Punkten markierte Weg an den letzten Schneefeldern vorbei bis ganz an die Felswand.

Letzte Schneefelder

Letzte Schneefelder

Nach einer kleinen Sandreißen stehe ich schließlich unterhalb der Eisbodenscharte. Ich verstaue meine Teleskopstöcke im Rucksack und klettere durch die mit Stahlseilen versicherte Rinne nach oben.weiterlesen

Blaueishütte geöffnet

 von Sepp

Berghütte öffnet am Pfingstwochenende

Seit diesem Wochenende ist die Blaueishütte in Ramsau wieder geöffnet: Durch ihre Lage am Blaueisgletscher, dem nördlichsten Gletscher der Alpen und die leichte und schnelle Erreichbarkeit der Hütte von Hintersee aus, machen die Blaueishütte zu einer der beliebtesteb Berghütten in den Berchtesgadener Alpen.

An der Blaueishütte

An der Blaueishütte

Am Parkplatz Seeklause am Hintersee weist ein Schild zur Blaueishütte, 3 Stunden sind dort als Aufstiegszeit veranschlagt, die aber der konditionell halbwegs fitte Wanderer auch halbieren kann. Der Weg zur Hütte ist problemlos: Nach etwa zwei Dritteln der Strecke passiert man die Schärtenalm, danach wird der Weg erst flacher, bevor die Forststraße endet und der Weg über einen schmalen Steig in Serpentinen weiter snach oben führt.  Das allerletzte Wegstück war auf einem kleinen Stück noch von Schnee bedeckt, aber es war bereits ein Pfad ausgetreten. Schließlich erkennt man aus den Latschen herau dann die Blaueishütte. weiterlesen

Wanderung zur Blaueishütte

 von Sepp

Bei Traumwetter vom Hintersee auf die Blaueishütte

Da heute Feiertag ist und der Wettergott es auch noch gut mit uns meint, musste ich natürlich raus und rauf auf die Berge. Da ich nachmittags noch was vor habe, entschied ich mich nur für eine kleine Tour: Vom Hintersee auf die Blaueishütte! Laut Beschilderung am Hintersee erfordert der Aufstieg 2 3/4 Stunden, bei halbwegs zügiger Gehweise also etwa die Hälfte und damit die ideale Länge um Mittags wieder im Tal zu sein. Ich brach am Hintersee auf und ging raschen Schrittes bergauf. Während sich der Aufstieg an der Schattenseite an den Berg anschmiegt, beleuchtet die Sonne bereits die Reiteralpe und teilweise den Hintersee unter mir.

Hintersee und Reiteralpe

Hintersee und Reiteralpe

Über die Schärtenalm

Auf Höhe der Schärtenalm hat man dann einen wunderbaren Weitblick bis zum Untersberg.

Untersberg von Schärtenalm

Untersberg von Schärtenalm

Von hier auf führt der Fahrweg weiter bis zur Station der Materialseilbahn, beeindruckend ist immer wieder, wie sich der etwas über 2 Meter breite Weg zwischen Felswand und Abgrund entlang schlängelt. Kaum vorstellbar, dass Lieferanten der Blaueishütte hier mit einem Unimog entlangfahren. weiterlesen

Bauarbeiten an der Blaueishütte beendet

 von Sarita
Blaueishütte in neuem Glanz

Anbau Blaueishütte

Das trockene und gute Wetter der letzten Wochen kam den Handwerkern zu Gute, als sie umfangreiche Umbauarbeiten an der Hütte am beliebten Ausflugsziel in Ramsau vornahmen.

 

Für die Saison und Einkehr 2011 bereits geschlossen, konnten die Anbauarbeiten beginnen. Ein Durchbruch durch die 80 cm dicke, stabile Natur-Steinwand war dazu nötig. Die sanitären Einrichtungen wurden erneuert, die Hütte ist jetzt an die Kanalisation angeschlossen. Außerdem wurde insbesondere die Küche – mit ihren weithin bekannten Schmankerln von Familie Hang – vergrößert. Derzeit wird noch die Terrasse erweitert. Darauf können sich die Gäste wieder in der Wandersaison 2012 freuen. Zur Blaueishütte führt ein schöner Wandeweg, der übrigens aufgrund der Kanalarbeiten neu planiert wurde.

 

Das Traumwetter bescherte den Arbeitern trotz langen und anstrengenden Tagen einmal eine etwas andere Baustelle, die auch für Einheimische nicht alltäglich ist. Fast das komplette Material wurde mit dem Hubschrauber transportiert. So mancher kam dabei in den Genuss eines unerwarteten Gratis-Hubschrauberflugs.

 

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Generalsanierung Wimbachschloss
Video Sanierung im Zeitplan
Sanierung Stahlhaus am Jenner

 

Sarita BGLT

Waldi

Bergtour auf die Schärtenspitze

 von Waldi

Bei schönem strahlendem Fönwetter begannen wir unsere interessante Bergtour bei dem Seeklause-Parkplatz am Hintersee.

Am Fuß der Schärtenspitze

Am Fuß der Schärtenspitze

Nach 1 Stunde Wanderung auf der Forststraße erreichen wir die Schärtenalm,ein steiler und schweißtreibender Anstieg. Nun gings gemächlicher Richtung Blaueis und nach ca 1 1/2 Stunden sind wir an der Blaueishütte angelangt.

Nach kurzer Trinkpause steigen wir weiter durch Geröll und Stein zum Fuß der Schärtenspitze, hier beginnt ein teils versicherter Steig in der Falllinie der Schärtenspitze. Schön zum Raufklettern mit herrlichem Blick auf Hintersee und die Blaueishütte.

Blick vom Blaueis auf den Hintersee

Blick vom Blaueis auf den Hintersee

Der Gipfelanstieg ist noch einmal etwas ausgesetzt, aber versichert und nach einer Stunde stehen wir am Gipfelkreuz und schauen auch auf die andere Seiteweiterlesen