Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Blumen
Isabel

Natur-Erlebnisweg in Bischofswiesen

Natur-Erlebnisweg in Bischofswiesen

Heute nehme ich euch auf einen botanischen Spaziergang mit. Der neue Natur-Erlebnisweg in Bischofswiesen wurde heute Vormittag offiziell mit einer kleinen Feier eröffnet. Das nehme ich gleich zum Anlass, den Weg selbst zu erkunden.

Los geht’s am Parkplatz Aschauerweiher an der ersten Tafel mit Übersichtskarte und Infos zum Weg. Meine erste Station gleich gegenüber ist die Infotafel „Lebensraum Sumpfwald“ – hier soll ich drei typische Pflanzen finden.

Lebensraum Sumpfwald am Natur-Erlebnisweg Bischofswiesen

Lebensraum Sumpfwald am Natur-Erlebnisweg Bischofswiesen

Irmi Aschauer von der Tourist-Info in Bischofswiesen hat mir gesagt, dass die meisten der Pflanzen in der Nähe der Infotafeln wachsen. Leider ist Ulrike Goßner, Diplom-Geologin und Biologin, die den Weg konzipiert hat, nicht selbst da. Sie hätte ich fragen können, wo genau ich mich umschauen muss. Da der Sumpfwald ein geschütztes Biotop ist und ich weiße Sneaker trage, verzichte ich darauf, ins Unterholz zu kriechen. Die normalerweise leicht zu entdeckenden Sumpfdotterblumen sind wohl schon verblüht. Weiter geht’s, mein Jagdinstinkt ist geweckt, und ich schaue, was ich noch entdecken kann. So bemerke ich die kleine Schnecke, die dekorativ auf einem „Unkraut“ sitzt, und an der ich normalerweise wohl vorbeigegangen wäre.

Schnecke im Sumpfwald am Aschauerweiher

Schnecke im Sumpfwald am Aschauerweiher

Ich entdecke diese lila Schönheit – leider kenne ich die Pflanze nicht, sie schafft es aber in meine Bildergalerie.

Eine lila Schönheit am Natur-Erlebnisweg

Eine lila Schönheit am Natur-Erlebnisweg

Der Weg ist hervorragend ausgeschildert, und ich finde sofort die nächste Station „Lebensraum Tratte“.weiterlesen

Bad Reichenhall blüht auf

 von Sepp
Bad Reichenhall blüht auf

Bad Reichenhall blüht auf

Blumenschmuckwettbewerb 2017 in der Alpenstadt
Die Vorbereitungen zum diesjährigen Blumenschmuckwettbewerb sind bereits wieder in vollem Gange. Die Stadt Bad Reichenhall und der Obst- und Gartenbauverein freuen sich in diesem Jahr zum 71. Mal über zahlreiche Gestaltungsideen der Vorgärten, Balkone und Fenster und laden alle Bürgerinnen und Bürger herzlich dazu ein, am Blumenschmuckwettbewerb 2017 teilzunehmen.

Die verantwortlichen Organisatoren rund um den 2. Vorsitzenden des Obst- und Gartenbauvereins Wolfgang Giboni und Stadtgartenmeister Martin Haberlander trafen sich kürzlich im Rathaus der Alpenstadt, um gemeinsam die Details zu der alljährlich stattfindenden Blumenschau zu besprechen. Die Anstrengungen aller, die bei der Durchführung des Wettbewerbs eingebunden sind, weiß auch Oberbürgermeister Dr. Herbert Lackner sehr zu schätzen. Das Stadtoberhaupt bedankte sich bei den Verantwortlichen herzlich für ihren Einsatz und hob bei dieser Gelegenheit nochmals die Bedeutung dieser Veranstaltung hervor: „Der Blumenschmuckwettbewerb ist eine tolle Sache, die mir persönlich besonders am Herzen liegt. Es ist schön zu sehen, wie viel Mühe die Reichenhaller Bürgerinnen und Bürger sich jedes Jahr aufs Neue geben, um unsere Stadt in voller Blütenpracht erstrahlen zu lassen und Einwohnern und Gästen damit eine Freude zu machen. Das soll auch entsprechend honoriert werden.“

Die Alpenstadt Bad Reichenhall blüht auf

Die Alpenstadt Bad Reichenhall blüht auf

Lackner verweist damit auf die lockenden Sachpreise, die den Gewinnern am Tag der Verleihung im feierlichen Rahmen im Gasthof Bürgerbräu überreicht werden.weiterlesen

Frühling auf der Marxenhöhe

 von Sepp
Dramatische Wolkenstimmung über dem Watzmann

Dramatische Wolkenstimmung über dem Watzmann

Schneerosenblüte am Kneifelspitzweg

Letzten Freitag habe ich mal wieder einen kleinen Feierabend-Spaziergang gemacht: Und zwar auf dem Kneifelspitzweg. Dieser Rundweg führt auf einer kleinen Runde von Maria Gern unterhalb der Kneifelspitze über die Marxenhöhe entlang. Ein kurzer Abstecher führt zu einem spektakulären Aussichtspunkt. Das eigentliche Highlight dieser Tour im Frühling sind aber die zahllosen Schneerosen die entlang des Weges blühen.

Startpunkt der Wanderung ist an der Wallfahrtskirche Maria Gern. Von hier folge ich der Straße, die zwischen der Kirche und dem Gasthaus hindurch zuerst sehr steil bergauf führt. In der ersten Kehre zweigt nach rechts bereist der Weg zur Marxenhöhe ab, ich folge aber erst der Straße nach links in Richtung Lauchlehen. Am Rand der Wiese führt der Weg dann bergauf in den Wald. Zahlreiche in voller Blüte stehende Schneerosen säumen jetzt den Weg.

Schneerosen am Kneifelspitzweg

Schneerosen am Kneifelspitzweg

Der Wald unterhalb der Kneifelspitze ist bekannt für seinen Reichtum an Schneerosen. An einem Scheitelpunkt steht sogar ein handgemaltes Schild, das darauf hinweist, dass das Pflücken der Schneerosen verboten ist und zur Anzeige gebracht wird. Weiter nach links führt der Weg hinauf zur Kneifelspitze mit der Berggaststätte Paulshütte. Heute biege ich aber an dem Schneerosen-Schild nach rechts ab und spaziere am Kneifellehen vorbei zur Tratte an der Marxenöhe. Auf der lichten Fläche steht der Bergerica in voller Blüte.

Erica blüht vor dem Watzmann

Erica blüht vor dem Watzmann

Die niedrigen Sträucher säumen fast die gesamte Fläche und färben mit ihren rosafarbenen Kelchen die sanften Buckel der Wiese in den schönsten Farben des Frühlings. weiterlesen

Christoph

O Tannenbaum, wie schön Du glitzerst!

 von Christoph
Gärtnerei Sommer Adventausstellung

Ein alter Käfer mitsamt geschmücktem Tannenbaum bildet einen echten Hingucker in der Gärtnerei.

Wie jedes Jahr findet der Weihnachts-Auftakt in Berchtesgaden mit der traumhaften Adventsausstellung der Alpenblumen-Gärtnerei Sommer statt. Auch dieses Jahr haben sie die Gärtnerei in ein Weihnachts-Wunderland verzaubert. Diesesmal steht alles unter dem Motto „O Tannenbaum“. Das Angebot ist sehr geschmackvoll. Alles passt gut in die alpine Bergwelt. Viele Hirschen sind zu finden und die traditionellen Farben Rot und Grün überwiegen. Es gibt liebevoll gestaltete Kränze und Gestecke und witzige Dekorationen. Natürlich gibt es auch jede Menge Christbäume zu kaufen – in allen Größen.

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Blütenzauber wird im Herbst gemacht

 von Sepp
Der Königliche Kurgarten in der Alpenstadt Bad Reichenhall

Der Königliche Kurgarten in der Alpenstadt Bad Reichenhall

Für Reichenhalls Kurgärtner ist im Herbst Hochsaison, zigtausende Pflänzchen und Blumenzwiebel müssen jetzt in die Erde. Im Frühling entpuppt sich dann ein Blütenmeer im Königlichen Kurgarten der Alpenstadt Bad Reichenhall in allen Farben, dominiert vom „blauen Band“.

Weiches, mildes Nachmittagslicht, rotgoldgetupftes Laub, Feuchte-Erde-Duft, Herbststimmung. Gemächlich schlendern Gäste durch den Königlichen Kurgarten, tanken die letzten warmen Sonnenstrahlen, bewundern das prächtige Bergpanorama. Seit 1868 gibt es den Kurgarten im Herzen Reichenhalls. Ein Ort der Erholung, fast 40.000 Quadratmeter groß, größer als fünfeinhalb Fußballfelder. Hier blühen neben einheimischen auch exotische Pflanzen aus Asien und Nordamerika sowie über 42 Baumarten.

Blütenmmerr und exotische Pflanzen im Königlichen Kurgarten Bad Reichenhall

Blütenmmerr und exotische Pflanzen im Königlichen Kurgarten Bad Reichenhall

Herbstlaub raschelt jetzt am Boden. Die Natur rüstet sich für den Winter.

An einem lauen Oktobertag ist das Gärtnerteam schon früh im Königlichen Kurgarten fleißig bei der Arbeit. Seit Tagen ist es in Bayerisch Gmain und Bad Reichenhall im Einsatz. Das sonnige, trockene Wetter ist ideal. Herbst ist Hauptpflanzzeit für Gärtnermeisterin Anja Erber und ihre Mannschaft. Über 30.000 winterharte Stiefmütterchen müssen jetzt gesetzt werden, 24.000 davon im Königlichen Kurgarten. Hinzu kommen noch mal rund 18.000 Tulpenzwiebeln. Zusammen mit Narzissen, Schneeglöckchen und Krokussen werden sie im Frühjahr alles mit einem Blütenmeer überziehen. Die Gärtner arbeiten flott, füllen die langen Rabatte am Gradierhaus Meter für Meter. Immer wieder bleiben Gäste stehen, schauen dem Gärtnerteam über die Schulter, loben die Pflanzenpracht. Schon vor gut 150 Jahren sorgte ein eigens zuständiger Kurgärtner für die Pflege der Kuranlagen. Anja Erber hat 14 Mitarbeiter, darunter sieben Azubis. Mit den beiden Lehrlingen Marina und Gabriel fährt sie rasch hinüber in die Gärtnerei, Tulpenzwiebelnachschub holen. Gabriel hat seine Lehre gerade erst angefangen, Marina ist im dritten Jahr. Die Ausbildung bringt Spaß, auch wenn die Arbeit in die Beine geht. Vor allem der „Pflanzspagat“, lacht Marina.weiterlesen

Die Blumenwiese am Salzstreuer in Bad Reichenhall

 von Sepp
Die Blumenwiese am Salzstreuer in Bad Reichenhall

Die Blumenwiese am Salzstreuer in Bad Reichenhall

Viel Aufmerksamkeit und Freude hat im vergangenen Jahr das Blütenmeer am Reichenhaller Reichenbachknoten ausgelöst, so dass auch heuer die Wiese am Kreisel wieder in bunten Farben leuchtet.

Die „Blumenwiese am Salzstreuer“ hat sich zu einer kleinen Attraktion entwickelt und bei der Bevölkerung und Gästen der Alpenstadt so viel positiven Zuspruch erfahren, dass sich die Mitarbeiter der Stadtgärtnerei Bad Reichenhall rund um Stadtgartenmeister Martin Haberlander auch heuer wieder dazu entschieden haben, die besondere Blütenmischung auszusäen. Und diesmal nicht nur am Kreisverkehr, sondern auch an einigen anderen exponierten Stellen der Stadt. So wurde der „Stachus“ an der Unterführung Kammerbotenstraße ebenso mit der Blumenpracht verschönert wie auf speziellen Wunsch der Anwohner im Rahmen der letzten Bürgerversammlung auch ein Teil der Wiese in der Auenstraße im Ortsteil Staufenbrücke.

Eine weitere Neuheit und ebenfalls besonders schön anzusehen ist auch die „begehbare Blumenwiese“ an der Zenostraße (ehemals „Eva Maria“). Wie bisher gibt es zudem Blühflächen in der Münchner Allee und in der Liebigstraße („Drei Platanen“). „Wir möchten den Bürgerinnen und Bürgern wie auch den Gästen Bad Reichenhalls mit den Blumenwiesen eine Freude bereiten und sie herzlich zu einem kleinen Rundweg einladen, um die Schönheit der zahlreichen verschiedenen Pflanzen in Ruhe auf sich wirken zu lassen und sich eine Auszeit vom stressigen Alltag zu nehmen“, begründet Haberlander die Bemühungen der Stadtgärtner. „Die über Monate blühenden Blumenwiesen bilden einen scharfen Kontrast in unserer Umgebung und sorgen mit ihrer Leuchtkraft und ihren bunten Farben gerade an diesen Orten in unserer Stadt für Überraschung und Aufmerksamkeit. Für unser Team ist es etwas Besonderes, unsere gärtnerischen Fähigkeiten zeigen zu dürfen, etwas Neues auszuprobieren und selbst zu gestalten.“weiterlesen

Rosi Fürmann

Das Schneeglöckchen – der Inbegriff des Frühlings

 von Rosi
Schneeglöckchen oder auch Frühlingsknotenblume genannt (Leucojum vernum), Rupertiwinkel, Berchtesgadener Land, Oberbayern

die Schneeglöckchen nennt sie der Volksmund – botanisch die Frühlingsknotenblume (Leucojum vernum) im Rupertiwinkel in der Nähe von Anger – Foto: (c) Roha-Fotothek Fürmann

Das Schneeglöckchen – der Inbegriff des Frühlings. Schon blühen sie im Rupertiwinkel, stehen an besonders geschützten Plätzen und strecken ihre weißen Blüten in die Sonne. Sie stammen aus der Familie der Amaryllisgewächse und dienen den Bienen und Hummeln im zeitigen Frühjahr als so wichtige Nahrungsquelle. Als die Musik der Natur umgibt ein Summen und Brummen die Blüten und die gelben „Höschen“ (gesammelter Pollen) an den Beinchen der Insekten zeugen vom Erfolg der Nahrungssuche.

Streng geschützt finden sie sich in lichten, feuchten Auenwäldern, Laubmischwäldern oder auf extensiv bewirtschafteten Flächen und mögen keine stark verdichteten, mit schweren Maschinen bearbeitete Böden. Ein bis zweimal im Jahr mit der Sense oder dem Motormäher mähen erhält den Standort der meist sehr feuchten „Streuwiesen“ am besten.

Ein Ausgraben der Blumenzwiebeln ist strengstens verboten, lohnt auch nicht, da sie meist so tief im Boden sitzen (um die 30 cm), dass man sie kaum erreicht. Die Frühlingsknotenblume ist zudem sehr „wählerisch“ mit ihrem Standort und „will sich diesen selbst aussuchen“, verträgt also ein Verpflanzen kaum und kommt im dann nächsten Jahr nicht mehr.

Schneeglöckchen oder auch Frühlingsknotenblume genannt, Rupertiwinkel, Berchtesgadener Land, Oberbayern

die Frühlingsknotenblume – oder auch Schneeglöckchen genannt auf einer feuchten „Streuwiese“ Foto: (c) RoHa-Fotothek Fürmann

Das „echte Schneeglöckchen“ (Galanthus) – ebenfalls eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae) ist mit ihrem Standort nicht so wählerisch und liebt es, in naturbelassenen Hausgärten mit ihren frühen Blüten in dichten Horsten vom Frühling zu künden. Ganze Parks leuchten in ihrem Weiß und beginnen in den Blumenbeeten den Reigen der künftigen Blumenpracht.weiterlesen