St. Bartholomä am Königssee

Berchtesgadener Land Blog

Schlagwort: Brauchtum
Rosi Fürmann

Der Leonhardiritt in Holzhausen

 von Rosi Fürmann
Reiter und Reiterinnen auf traditionell geschmücktem Pferd beim traditionellen Leonhardiritt in Holzhausen - Teisendorf, Oberbayern, der Umritt ist erstmals urkundlich erwähnt 1612, dabei werden die wunderschön herausgeputzten Pferde gesegnet, Deutschland

Reiterinnen in Tracht auf herrliche  geschmückten Pferden beim traditionellen Leonhardiritt in Holzhausen – Foto: (c) RoHa-Fotothek Fürmann


„St. Leonhard ruft zum Pferdesegen“
Der Leonhardiritt in Holzhausen in der Gemeinde Teisendorf – Berchtesgadener Land / Rupertiwinkel

Der Pfingstmontag – ein großer Feiertag für das kleine Dorf Holzhausen in der Gemeinde Teisendorf. Tausende säumen die Straßen beim Leonhardiritt. Prächtig geschmückte Pferde und Festwägen ziehen dreimal am Leonhardikircherl vorbei, den vom Pfarrer gespendeten Segen für Roß und Reiter, Haus und Hof und den Viehstand zu  empfangen.

Leonhardiritt in Holzhausen - GemeindeTeisendorf - Oberbayern

Leonhardiritt in Holzhausen – Pferd und Reiter erhalten den Segen – Foto: (RoHa-Fotothek Fürmann

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Rosi Fürmann

Der Kirchweihmarkt in Anger

 von Rosi Fürmann
die Kirche Maria Himmelfahrt von Anger, dem "schönsten Dorf in meinem Königreiche", wie es König Ludwig nannte, mit dem Hochstaufen und Zwiesel im Hintergrund, Berchtesgadener Land, Rupertiwinkel, Oberbayern

Die Kirche Maria Himmelfahrt von Anger, dem „schönsten Dorf in meinem Königreiche“, wie es König Ludwig nannte, mit dem Hochstaufen und Zwiesel im Hintergrund – Rupertwinkel im Berchtesgadener Land – Foto: © RoHa-Fotothek Fürmann

„A richtiger Kirtag dauert bis zum Irtag“  – Kirchweih in Anger am 4. Sonntag nach Ostern

Verkaufsbude bei der traditionellen Kirchweih in Anger, Rupertiwinkel, Berchtesgadener Land, Oberbayern, Deutschland

Verkaufsbude bei der traditionellen Kirchweih in Anger mit der Kirchweihfahne am Kirchturm im Hintergrund – Rupertiwinkel im Berchtesgadener Land – Foto: © RoHa-Fotothek Fürmann

Bis zum Jahr 1866 galt es in jedem Dorf mit Kirche die Kirchweih am Sonntag vor oder nach dem überlieferten Weihetag zu feiern und falls dieser nicht bekannt am Patrozinium. An diese Kirchweih schloss sich oft das Recht auf einen Markt an – den Kirchweih- oder Jahrmarkt, bei dem es allerlei zum Leben Notwendiges zu kaufen gab und sich beim Kirchweihtanz so manches Paar fand. Fast das ganze Jahr über gab es in der Nachbarschaft eine kräftig zu feiernde Kirchweih, die sich keiner entgehen ließ. Da man mindestens bis zum“Irtag“ (Dienstag) feierte, ja mancherorts sogar bis zum „Migga“ (Mittwoch), fielen viele Arbeitstage diesem überschwänglichen Brauch zum Opfer.  In Jahr 1866 erging deshalb auch für Bayern der königliche Erlass, den bereits vom habsburgischen Kaiser Joseph II am 11. September 1786 für den 3. Sonntag im Oktober festgelegten Termin zu übernehmen.weiterlesen »

Rosi Fürmann
Das Herrengrab oder auch Heiliggrab in der Klosterkirche des ehem. Augustinerchorherrnstift Höglwörth am Höglwörther See im Rupertiwinkel, Berchtesgadener Land, Bayern - diese Darstellung des Grabes Jesu geht zurück auf die Barockzeit und ist in dieser Art eine der größten im bayerischen Raum

Das Herrengrab oder auch Heiliggrab in der Klosterkirche des ehem. Augustinerchorherrnstift Höglwörth am Höglwörther See im Rupertiwinkel, Berchtesgadener Land, Bayern – diese Darstellung des Grabes Jesu geht zurück auf die Barockzeit und ist in dieser Art eine der größten im bayerischen Raum – Foto: (c) RoHa-Fotothek Fürmann

Das Heilige Grab von Höglwörth im Rupertiwinkel – es musste in diesem Jahr (2016) wegen Aussenrenovierungsarbeiten an der Kirche leider abgesagt werden!

Weithin bekannt ist das ehemalige Augustinerchorherrnstift in Höglwörth in der Gemeinde Anger – wunderschön gelegen auf der Halbinsel am malerischen Höglwörther See. Im Turnus von drei Jahren bauen die Höglwörther in der ehem. Klosterkirche „ihr Heiliges Grab“ auf, eines der bekanntesten und größten in Südostbayerischen und nahen Salzburgischen. „Sein Grab soll herrlich sein“ – dies zeigt sich hier in eindrucksvoller, aussagekräfter Weise.

Das leuchtende Kreuz hoch über dem Herrengrab oder auch Heiliggrab in der Klosterkirche des ehem. Augustinerchorherrnstift Höglwörth am Höglwörther See im Rupertiwinkel, Berchtesgadener Land, Bayern - diese Darstellung des Grabes Jesu geht zurück auf die Barockzeit und ist in dieser Art eine der größten im bayerischen Raum

Der Leichnam Jesu im Herrengrab oder auch Heiliggrab in der Klosterkirche des ehem. Augustinerchorherrnstift Höglwörth am Höglwörther See im Rupertiwinkel, Berchtesgadener Land, Bayern – diese Darstellung des Grabes Jesu geht zurück auf die Barockzeit und ist in dieser Art eine der größten im bayerischen Raum – Foto: (c) RoHa-Fotothek Fürmann

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Rosi Fürmann
Holzganter mit Baumstämmen am Seegatterl, Gemeinde Reit im Winkl, Chiemgau, Oberbayern

Holzganter mit Baumstämmen am Seegatterl im Chiemgau – Gemeinde Reit im Winkl – Foto: (c)Roha-Fotothek Fürmann

Alpenländisches Neujahrskonzert am Freitag 1. Januar 2016 um 16 Uhr  in der Konzertrotunde im königlichen Kurgarten in Bad Reichenhall:  Der bekannte Volksmusikant Hansl Auer lädt ein zu einem musikalischen Spaziergang des Weihnachtsfestkreises durch das Berchtesgadener Land, den Rupertiwinkel und den Chiemgau. Mit vielen Musik- und Gesangsgruppen – unter anderem den Rothen Diandln, den Chiemgauer Musikanten und der Gitarrenmusi Eckart – führt er durch die Zeit um Weihnachten bis hin zu den Heiligen Drei Königen.

die Harfe und die Ziach (Harmonika), sehr typische und beliebte Musikinstrumente der Volksmusik im bayer- österreichischen Raum, findet Verwendung als Solo- und Gruppeninstrument

Die Harfe und die Ziach (Harmonika), sehr typische und beliebte Musikinstrumente der Volksmusik im bayer- österreichischen Raum, findet Verwendung als Solo- und Gruppeninstrument – Foto: RoHa-Fotothek Fürmann

Hansl Auer wird den Zuhörern darüber hinaus kleine Einblicke geben in das Weihnachts- und Dreikönigsbrauchtum mit Kunsthandwerk, Kletzeigehen, Krampei und dem Maskenschnitzer, dem traditionellen Schnalzen, Eisstockschießen und dem Schlittenfahren.weiterlesen »

Rosi Fürmann

Der Nikolaus mit seinem Krampus

 von Rosi Fürmann
der Nikolaus mit Krampus in Teisendorf, Berchtesgadener Land, Bayern, Deutschland

Der Nikolaus mit Krampus in Teisendorf – Foto: (c) RoHa-Fotothek Fürmann

Der Nikolaus mit seinem Krampus kommt am 5. Dezember abends zu den Kindern in die Familien – als ihr Freund, der vielleicht ein bisschen ermahnt, aber hauptsächlich lobt; alle großen und kleinen „Sünden“ kennt, aber das Lob über alles stellt; alles wohl wissend, es steht ja geschrieben in seinem großen Buch. Der Krampus mit der langen roten Zunge bezeugt die Richtigkeit mit dem Respekt einflößenden Scheppern der Kette, zeigt die Rute und trägt in seinem großen Sack die Geschenke.

Freuen sollen sich die Kinder auf diesen Abend in der Familie … Äpfel, Mandarinen und Nüsse als Geschenk, vielleicht noch eine selbst gestrickte Mütze oder ein Schreibmäppchen dazu oder ein Brettspiel, das sofort ausprobiert wird.

Was bleibt in der Erinnerung ist der wundersame Duft der Weihnachtsbäckerei mit Kinderpunsch und mit dem Geschichten-Erzählen in der Familie; was bleibt, ist das kleine Geheimnis um das Wissen der Darstellung des Nikolaus, das die älteren Kinder den Jüngeren Voraus haben; was bleibt, ist das wundersam-einmalige, ein bisschen schaurige Erlebnis aus Kindertagen…

Einen schönen Nikolaus-Abend in der Familie wünscht Euch Rosi

Sepp Wurm

TV-Tipp: „Kletzei gehn“ oder „Klöcklsingen“

 von Sepp
Kletzei gehn | Klöcklsingen

Kletzei gehn | Klöcklsingen

Der bei uns noch recht verbreitete Brauch des Klöcklsingens oder Kletzei gehens geht bis ins 15. Jahrhundert zurück. Es handelt sich in den ursprünglichen Formen um einen der vielen Neujahrsbräuche mit Sinnsprüchen und Glückwünschen für die kommende Zeit. Zum „Heischebrauch“, wobei Naturalien und hier in erster Linie Nüsse und Kletzen (getrocknete Birnen), gesammelt wurden, kam es erst in späterer Zeit. Die armen Leute nutzten die Vorweihnachtszeiteit, weil man glaubte, die Herzen seien im Advent milder gestimmt. Im Laufe der Zeit wurde zu den essbaren Gaben auch immer öfter Geld gespendet.

Heutzutage sind es meistens Kinder, die an den drei Donnerstagen im Advent, von Haus zu Haus ziehen und, oft von Flöten begleitet, vor der Haustüre singen. Das gesammelte Geld wird aber nicht behalten, sondern einem guten Zweck zugeführt. Hin und wieder sind es auch Erwachsene, die den Brauch des „Kletzei gehns“ pflegen.weiterlesen »

Christoph

Neues Kramperlbuch wird vorgestellt

 von Christoph
Buttnmandl, Kramperl und Ganggerl

Der Heilige Nikolaus steht im ersten Teil des Buches im Mittelpunkt.

Langersehnt wird das neue Kramperlbuch endlich vorgestellt. Am Freitag, den 27 November um 19 Uhr 30 im Kongresshaus in Berchtesgaden ist es so weit.

Vor zehn Jahren brachte der Verlag Plenk das erste Buttnmandlbuch heraus. „Der Verlag wollte es nun aktualisieren“, erinnert sich Willi Meilinger. „Der Verleger Anton Plenk sprach mich an, ob ich das nicht machen würde.“ Der Verleger wusste, dass Willi Meilinger am Ende seines Lehramtsstudiums seine Zulassungsarbeit über den Heiligen Nikolaus und das vorweihnachtliche Brauchtum im Berchtesgadener Land geschrieben hatte. Denn damals hatte Meilinger seine Arbeit beim Verlag Plenk als kleine Broschüre für Freunde und Bekannte drucken lassen. Diese bildete sozusagen das Grundgerüst für das neue Buch. Denn schnell wurde klar, dass eine reine Aktualisierung nicht ausreichen würde. Ein neues Konzept mit anderen Schwerpunkten wurde erstellt. Im Mittelpunkt steht im ersten Teil der Heilige Nikolaus mit seinen verschiedenen Legenden, die vor dem historischem Hintergrund dargestellt werden.

Autor Willi Meilinger

Autor Willi Meilinger hat viel für das Buch recherchiert.

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Rosi Fürmann

Die Berchtesgadener War

 von Rosi Fürmann
die bekannte Berchtesgadener Handwerkskunst "Berchtesgadener Ware" - ein ganz besonderer Christbaumschmuck - der Pfau

Die bekannte Berchtesgadener Handwerkskunst „Berchtesgadener Ware“ – ein ganz besonderer Christbaumschmuck – der Pfau – Foto: RoHa-Fotothek Fürmann

 Faszinierendes Kunsthandwerk  – eine jahrhundertalte, lebendige Tradition im Talkessel von Berchtesgaden

Zu Weihnachten hängen sie am Christbaum: Arschpfeifenrössl, Fatschenkind, Schlitten, Stern, Pfau, Hühnerstall, Engerl, Wiege, Leiterwagen, Radlbock, Pfeifenvogel oder Steckvogel, Vogelhäuschen, Spanschachtel, Holzspielzeug und vieles mehr – wunderschön farbenprächtig bemalt oder in der Natürlichkeit des Holzes erzählen sie von der jahrhundertealten Tradition eines Kunsthandwerkes – beheimatet im Talkessel von Berchtesgaden.

weihnachtlichter Christbaumschmuck - das Berchtesgadener Arschpfeiferl - traditioneller Christbaumschmuck aus Holz im Talkessel von Berchtesgaden

Weihnachtlichter Christbaumschmuck – das Berchtesgadener Arschpfeifenrössl – traditioneller Christbaumschmuck aus Holz im Talkessel von Berchtesgaden – Foto: RoHa-Fotothek Fürmann

Nicht schon immer ziert diese Ware den Christbaum als Weihnachtsschmuck. Ursprünglich entsteht diese Arbeit aus der Notwendigkeit heraus, sich in der Landwirtschaft des wahrscheinlich schon 12. Jahrhunderts – als von einem „Nithardos tornator (Drechsler) de Pertherskaderne“ und 1393 von einem Ulrich dem Schnitzer die Rede ist, mit einem Zuerwerb das Auskommen zu sichern. Wegen des ungünstigen Klimas und karger Böden reicht das Einkommen aus der Landwirtschaft kaum für das Überleben der Bauern und sie schaffen sich mit der Anfertigung verschiedenster Holzgegenstände für Haus und Hof einen einträglichen Zuverdienst.

der Schnitzer bei der Arbeit der bekannten Berchtesgadener Handwerkskunst "Berchtesgadener Ware" - ein ganz besonderer Christbaumschmuck

Stefan Graßl bei der Arbeit – die bekannte Berchtesgadener Handwerkskunst „Berchtesgadener Ware“ – ein ganz besonderer Christbaumschmuck – Foto: RoHa-Fotothek Fürmann

Die Handwerksordnungen des 16. Jahrhunderts – 1535 erlassen von Fürstprobst Wolfang Lenberg – beschreiben Drechsler, Schindel- und Löffelmacher, auf 1581 datiert sich eine Ordnung für Pfeifenmacher; 1637 folgt der Schnitzer und schon 1556 wird von der Zunft der Schachtelmacher berichtet. Das meist bunt bemalte Spielzeug – wie Truhen, Möbel, Kutschen, Reiterl, Docken (Holzpuppen), Vögel und Pfeiferl – entwickelt sich im Laufe der Jahre zum wohl beliebtesten Exportartikel. Einige Berchtesgadener Protestanten – damals aus ihrer Heimat vertrieben – lassen sich im Nürnberger Raum nieder und gelten als die Mitbegründer der Nürnberger Spielwarenindustrie.weiterlesen »

Rosi Fürmann
die Stallweihnacht in der Tragtierkompanie der Bundeswehrkaserne Bad Reichenhall, eine der größten lebendigen Krippendarstellungen Europas mit hervorragendem volksmusikalischen Programm

Die Stallweihnacht in der Tragtierkompanie der Bundeswehrkaserne Bad Reichenhall, eine der größten lebendigen Krippendarstellungen Europas mit hervorragendem volksmusikalischen Programm – Foto: RoHa-Fotothek Fürmann

 

Was in der Stallgasse der Tragtierkompanie begann, kann sich so vielen Jahren mit Fug und Recht „Tradition“ nennen. Die Stallweihnacht in der Kaserne in Bad Reichenhall zählt mittlerweile zu den größten und bekanntesten „lebenden Krippen“ des deutschsprachigen Raumes.

die Stallweihnacht in der Tragtierkompanie der Bundeswehrkaserne Bad Reichenhall, eine der größten lebendigen Krippendarstellungen Europas mit hervorragendem volksmusikalischen Programm

Die Hirten bei Stallweihnacht in der Tragtierkompanie der Bundeswehrkaserne Bad Reichenhall, eine der größten lebendigen Krippendarstellungen Europas mit hervorragendem volksmusikalischen Programm – Foto: RoHa-Fotothek Fürmann

 

Die Rekruten haben Dienst an Heilig Abend 1962 und erinnern sich mit Wehmut an zu Hause, an diesen „Abend“ bei Ihren Eltern, bei der Familie, bei den Geschwistern. Ein bisschen schön machen wollen sie sich diesen Abend, schmücken den Stallkarren mit Tannenreisig und einen Christbaum und beschenken nach alter bäuerlicher Tradition die Tiere – hier ihre Mulis – mit Äpfeln und Gelben Rüben.weiterlesen »

Rosi Fürmann
festlich geschmückte Pferde mit Festwagen beim Leonhardiritt in St. Leonhard am Wonneberg zu Namenstag des heiligen Leonhard immer am 1. Sonntag im November stattfindend, die Pferde werden mit künstlichen Mähnen geschmückt und mit viel Blumen, das Pferdegespann zieht einen Wagen mit der Miniatur der Kirche von St. Leonhard, Landkreis Traunstein, Gmd. Waging am See, Oberbayern, Deutschland

festlich geschmückte Pferde mit Festwagen beim Leonhardiritt in St. Leonhard am Wonneberg – Foto (c) RoHa-Fotothek Fürmann

Am Sonntag, 8. November 2015 um 10 Uhr kommen die Wallfahrer zu Pferd nach St. Leonhard am Wonneberg in der Nähe des Waginger Sees. Hieß der Wallfahrtsort früher Wonneberg, so ignorierten dies die Wallfahrer von je her und pilgerten nach „St. Leonhard“. So nennt sich dieser Ort seit 1952 nun St. Leonhard am Wonneberg.

festlich geschmückte Pferde mit Festwagen, mächtige Warmblutpferde und sportliche Kaltblutpferde beim Leonhardiritt in St. Leonhard am Wonneberg zu Namenstag des heiligen Leonhard immer am 1. Sonntag im November stattfindend, die Pferde werden mit künstlichen Mähnen geschmückt und mit viel Blumen, das Pferdegespann zieht einen Wagen mit der Miniatur der Kirche von St. Leonhard, Landkreis Traunstein, Gmd. Waging am See, Oberbayern, Deutschland

festlich geschmückte Pferde mit Festwagen, mächtige Warmblutpferde und sportliche Kaltblutpferde beim Leonhardiritt in St. Leonhard am Wonneberg zu Namenstag des heiligen Leonhard – Foto: RoHa-Fotothek Fürmann

Eine blühende Wallfahrt zum Patron für die Gefangenen und wegen der Abbildung mit der Kette auch zum Schutzheiligen für das Vieh und in allen Bauernbelangen geworden, musste dieser Ort schon immer gehabt haben; denn er verfügte über die nötigen Bar-Mittel, 1489 bei nur drei Bauern (Posch, Lenz und Mesner) diese für diesen kleinen Ort reichlich überdimensionierte Kirche mit einer wunderschönen Innenausstattung an Fresken und Gemälden des berühmten Laufener Malers Gordian Guckh zu errichten.weiterlesen »