Brauchtum & Kultur
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4. Juni 2014 um 00:00 von Sepp

BR Abendschau am Freitag, den 6. Juni

Am kommenden Freitag, den 6. Juni, bringt das Bayerische Fernsehen in der Abendschau zwischen 17:30 Uhr und 18:45 Uhr einen drei-minütigen Beitrag aus Berchtesgaden. Ein Kamerateam begleitet den Pionier des Salzbergwerks Berchtesgaden Franz Kurz zum Reichnis.

Bergknappe Franz Kurz in der Tracht

Bergknappe Franz Kurz in der Tracht

Gezeigt wird der Arbeitsplatz des Bergmanns, das Salzbergwerk Berchtesgaden. Dort erhält der Knappe das Reichnis: Ein Kilo Rindfleisch sowie ein Kilo geselchtes (geräuchertes) Schweinefleisch als Anerkennung der Arbeit eines Jahres! Über den Weg an der ehemaligen Soleleitung entlang geht Franz Kurz nach der Arbeit heim nach Maria Gern ins Cafè Etzerschlössl.

Reichnis: Je ein Kilo Rindfleisch und geselchtes Schweinefleisch

Reichnis: Je ein Kilo Rindfleisch und geselchtes Schweinefleisch

Im Cafè Etzerschlössl spielt dann die Gerer Klarinettenmusi mit Franz Kurz zur Feier des Tages einen Boarischen auf!

Gerer Klarinetten Musi

Gerer Klarinetten Musi

Fest der Bergknappen an Pfingsten

Der Termin kurz vor Pfingsten ist alles andere als ein Zufall: Immerhin ist Pfingsten ein besonderer Feiertag für die Knappen des Salzbergwerkes Berchtesgaden. Am Pfingstsonntag wird das Bergfest mit einem Konzert der Knappschaftskapelle am Schlossplatz und einem Festzug durch den Markt Berchtesgaden eingeläutet. (weiterlesen…)

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25. April 2014 um 12:09 von Sepp

Der Rupertiwinkel sucht den Volksmusik Superstar

Volksmusik, Brauchtum und Traditionen nehmen im Rupertiwinkel, dem nördlichen teil des Berchtesgadener Landes eine wichtige Rolle im öffentlichen Leben ein. Ein unverzichtbarer Bestandteil ist dabei auch immer die Volksmusik, speziell die Blasmusik, die mit ihrem voluminösen Klang und ihrer natürlichen Lautstärke die perfekte Begleitung für große Feierlichkeiten ist.

 

 

Wertungsspiel am 27. April 2014, Beginn um 12 Uhr

Am 27. April findet in Saaldorf-Surheim ein Wertungsspiel des Bezirksverband Chiem – Rupertigau in den Kategorien Konzertwertung, Traditionelle Wertung und Kritikspiel statt. In verschiedenen Wertungsstufen treten mehr als 10 Blasmusik-Kapellen an. In einer offenen Wertung wird jede Kapelle von einer fünfköpfigen Fachjury bewertet. Der Zuhörer kann die Berwertung gleich nach dem Vortrag der einzelnen Kapellen mitverfolgen.

Wertungsspiel Blasmusikkonzert

Wertungsspiel in Saaldlorf Surheim

Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Der Bezirksverband Chiem – Rupertigau und die Musikkapelle Surheim freuen sich auf Euer Kommen. Der Eintritt ist frei!

 

Veranstaltungsort ist die Turnhalle Surheim, Schulstraße 12, 83416 Saaldorf-Surheim!

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21. März 2014 um 12:59 von Sepp

Der Palmsonntag bringt erste Farbtupfer

In den Wochen vor Ostern finden im Berchtesgadener Land umfangreiche Vorbereitungen in den Familien und auf den Bauernhöfen statt. Die Väter schneiden Weidenäste, sammeln Zweige und binden die “Palmbuschen“, die im Gedenken an den Einzug Jesu in Jerusalem, noch heute am Palmsonntag gesegnet werden.

Palmsonntag im Berchtesgadener Land

Palmtragerbuam am Palmsonntag

Die Mütter und größeren Kinder basteln den Palmschmuck aus gefärbten Hobelspänen – den so genannten “Gschabertbandln“. Kunstvoll sieht er aus der bunte Schmuck aus zwei- und dreifarbiger Ziehamusi (Ziehharmonikas), mit Kugeln – den so genannten “Ohrein“, den “Rollein” und losen Bandln. So nennt man den handgemachten, individuellen Holzschmuck rund um Berchtesgaden. (weiterlesen…)

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11. März 2014 um 14:33 von Sepp

Der warme Wind vertreibt an Schnee…

Das Frühlingssingen im Kongresshaus Berchtesgaden ist mittlerweile ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens im Berchtesgadener Frühjahr.

Stoaberg Sängerinnen

Stoaberg Sängerinnen

Am kommenden Samstag, dem 15. März ist es wieder soweit: Musikanten und Sängergruppen aus Bayern und Österreich vertreiben die letzten Reste des Winters und feiern den Frühling.

 

Mitwirkenden Volksmusikanten

Ab 19:30 Uhr führt Sprecher Siegi Götz durch den Abend. Den musikalischen Teil der Veranstaltung bestreiten heuer:

 

  • Wiesbacher Musikanten, Ainring und Salzburger Land
  • Klausbachmusi, Berchtesgaden
  • Vogl-Anger Familienmusi, Berchtesgaden
  • Tannkoppenmusi, Pongau,
  • Innergebirg Viergsang, Pongau
  • Rainbacher Dreigsang, Rainbach im Mühlkreis
  • Stoaberg Sängerinnen, Berchtesgaden

 

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21. Februar 2014 um 09:28 von Sepp

Aperschnalzer vertreiben Finsternis und Kälte

Das Aperschnalzen ist im Alpenvorland ein uralter, vorchristlicher Brauch. Über seine Entstehung gibt es unterschiedliche Auffassungen. Die geläufigste ist, dass es um das Winteraustreiben gehe. Durch Lärm sollen die bösen Mächte der Finsternis und Kälte vertrieben werden. Manche Bauern wiederum glauben an einen Fruchtbarkeitsbrauch. Durch lautes Peitschenknallen soll die unter tiefer Schneedecke schlummernde Saat zu neuem Leben erweckt werden. Einer dritten Deutung zufolge soll das Schnalzen ein Verständigungsmittel während der Pestzeit gewesen sein, was aber ebenfalls nicht belegt ist.

Aperschnalzen im Berchtesgadener Land

Aperschnalzen im Rupertiwinkel

Goaßl-Schnalzer im Rupertiwinkel

Geschnalzt wird mit der so genannten “Goaßl“. Sie besteht aus einem Holzstiel und einem Hanfseil, das sich nach außen zu verjüngt und mit schwarzem Pech eingelassen wird. Vor dem Krieg waren sie fast doppelt so lang. Am Ende der Goaßl wird ein Bast befestigt. Durch schnelle Richtungsänderung entsteht der Knall. Geschnalzt wird in kleinen Gruppen, die man Passen nennt. Eine Schnalzerpasse besteht meist aus neun Mann (immer eine ungerade Zahl), die zwei Durchgänge schnalzen. Meist ist der kleinste Mann jeder Passe der so genannte “Aufdreher”. Er leitet das Schnalzen ein mit einem Ruf wie: “aufdrahd, oani, zwoa, drei, dahin geht’s”. Daraufhin schnalzen nacheinander alle neun Mann. Als letzter wird der kräftigste Bursche zum Draufschnalzen eingeteilt. Pro Durchgang schnalzt jeder Mann neun- oder elfmal. (weiterlesen…)

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21. Dezember 2013 um 13:33 von Sepp

Dekoration beim Berchtesgadener Advent

Als Erkennungszeichen des Berchtesgadener Advents dient auch heuer wieder das Arschpfeifenrössl, das in seiner größten, allerdings nicht käuflich erwerbaren Ausführung als Dekoration des Adventsmarktes über 2 Meter groß ist, normalerweise aber lediglich auf etwa 15 Zentimeter Höhe über Reiter misst.

Arschpfeifenrössl

Arschpfeifenrössl

Arschpfeifenrössl – Eine sprachliche Derbheit?

Auch wenn die Süddeutsche Zeitung uns Berchtesgadenern eine sprachliche Derbheit bei der Namensgebung  attestiert, ist die Bezeichnung  Arschpfeifenrössl bei genauerer Betrachtung höchst pragmatisch gewählt. Das Arschpfeifenrössl ist nämlich nicht nur echter Berchtesgadener Christbaumschmuck, sondern auch beliebtes Souvenir für Touristen. Diese schätzen den – im Berchtesgadener Dialekt „Oaschpfeifnrössl“ ausgesprochenen – Namen des kleinen Werkstücks sehr, vermittelt er doch wunderbar eine Ursprünglichkeit und Direktheit, die in unser heutigen sprachlich manchmal überkorrekten Welt überaus selten geworden ist. Dazu sind dies auch zwei Eigenschaften, die dem Berchtesgadener an Sich gerne nachgesagt werden!

Arschpfeifenrössl

Arschpfeifenrössl | Berchtesgadener Christbaumschmuck

Gott sei Dank sind die Erfinder des kleinen hölzernen Spielzeugpferdes mit dem musikalischen Hinterteil nicht der Versuchung erlegen, das Arschpfeifenrössl in die Standardvarietät zu zwängen! Oder wollt Ihr Euch ein Popo-Flöten-Pferd an den Christbaum hängen? Oder einen Hintern-Klarinetten-Gaul? Ich jedenfalls nicht, nein Danke!

 

Euer Sepp BGLT

Anmerkung: Dieser Text erschien letztes Jahr bereits in ähnlicher Form.

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19. Dezember 2013 um 13:30 von Sepp

Buttnmanndl und Weihnachtsschützen

Die Staade Zeit ist in Berchtesgaden manchmal gar nicht so “staad”, also leise. Die Buttnmanndl mit ihren Glocken begleiten am 5. und 6. Dezember lautstark den Nikolaus, in Maria Gern tun Sie das gar an Heilgabend!

Nikolaus und Buttnmanndl in Berchtesgaden

Nikolaus und Buttnmanndl in Berchtesgaden

Und auch der Brauch des Christkindlanschießens stört mit seinen lauten Salven aus den hangearbeiteten Böllern die nachmittägliche Adventsruhe an den letzten sieben Tagen vor Weihnachten.

Weihnachtsschützen Berchtesgaden am Lockstein

Weihnachtsschützen Berchtesgaden am Lockstein

Seit Jahrhunderten prägt dieses Brauchtum die Vorweihnachtszeit in Berchtesgaden.

 

Brauchtum im Advent im Berchtesgadener Land

In der morgigen Sendung von Hoagascht auf ServusTV widmet sich Moderatorin Christina Brunauer diesen speziellen Berchtesgadener Weihnachtsbräuchen. (weiterlesen…)

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13. Dezember 2013 um 10:08 von Ursula BGLT

Manch eine/e unter uns freut sich auch in der Vorweihnachtszeit auf ein frisches Bier.

 

Natürlich muss es etwas Besonderes sein, etwas, auf das man sich ähnlich wie auf Lebkuchen, Plätzchen und eben Glühwein das ganze Jahr freut. Wir Berchtesgadener vertrauen voll auf unser Hofbrauhaus. Pünktlich zum Advent wurde wieder geliefert: Festbier und Böckei.

 

 

"zum Nachtrunk anregend" - Berchtesgadener Bier

"zum Nachtrunk anregend" - Berchtesgadener Bier

 

„Süffig, elegant und frisch“ beschreibt die Brauerei das Festbier. Stimmt. Nach dem „goldenen“ Sommer freue ich mich auf die Abwechslung und die Mischung verschiedener Malze und schließe mich bei diversen Champions-League-Abenden meinem Mann beim Anstoßen an. Draußen beim Eisstockschießen greife ich persönlich lieber zum Böckei. Ein goldfarbenes Starkbier im frauenhandfreundlichen schmalen Flascherl. Bei 6,7 Vol. %. und eine Stammwürze von 16,3 % bin ich froh, dass unsere Eistockbahn direkt vor der Haustür liegt und ich unbekümmert nachgeben kann, wenn mich das Böckei nachdrücklich „zum Nachtrunk anregt“.

 

Übrigens: Sicher brauen auch die beiden anderen Brauereien im Berchtesgadener Land, Wieninger in Teisendorf und der Reichenhaller Bürgerbräu, zur Weihnachtszeit an gutes Bier. Da ich in manchen Lebensbereichen furchtbar „eignaht“ und stolz bin, kenn ich mich da nicht so gut aus,  bin aber gespannt auf Eure Kommentare mit entsprechenden Tipps.

 

Und dann können wir gerne mal zusammen anstoßen!

 

Lass ma‘s uns schmecken, Ursula, BGLT

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21. November 2013 um 17:44 von Christoph

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift “mein schönes Land” gibt es einen schönen Artikel über Weihnachten und den Winter im Berchtesgadener Land.

mein schönes Land Winter im Berchtesgadener Land

Der Artikel ist reich bebildert.

Die typischen Traditionen und das alte Brauchtum an Weihnachten werden ausführlich beschrieben.

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4. November 2013 um 14:44 von Sepp

Autorenlesung mit bayerischer Musik im Haus der Berge

Die Wintervortragsreihe des Nationalparks Berchtesgaden feiert Premiere: Zum ersten Mal finden die Veranstaltungen im neuen Nationalparkzentrum Haus der Berge in Berchtesgaden statt. Ebenfalls neu: Der Eintritt ist frei! Den Auftakt macht der ehemalige stellvertretende Fernsehdirektor und Kulturchef des Bayerischen Rundfunks, Dr. Walter Flemmer. Der gebürtige Münchener liest am Freitag, 8. November, um 19:00 Uhr mit musikalischer Begleitung durch die “Hammerauer Musikanten” aus seinem Buch „In Bayern daheim“.

Erzählungen aus dem Berchtesgadener Land und dem Chiemgau mit musikalischer Begleitung durch die „Hammerauer Musikanten“

Erzählungen aus dem Berchtesgadener Land und dem Chiemgau mit musikalischer Begleitung durch die „Hammerauer Musikanten“

Dr. Walter Flemmer ist Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande und des Bayerischen Verdienstordens sowie Gründungsmitglied des Vereins der Freunde des Nationalparks Berchtesgaden e.V. Der 77-jährige studierte Germanist und Philosoph hat bereits 16 Sachbücher veröffentlicht, darunter das 2010 erschienene Buch „In Bayern daheim“.

 

Eintritt frei

Aus diesem Werk liest der Autor am 8. November zum Auftakt der Winter-Vortragsreihe im „Haus der Berge, Hanielstraße 7 in Berchtesgaden. Die Lesung beginnt um 19:00 Uhr, der Eintritt ist frei. Die „Hammerauer Musikanten“ unter der Leitung von Hansl Auer begleiten die Erzählungen aus dem Chiemgau und dem Berchtesgadener Land musikalisch.

 

Pressemitteilung Nationalpark Berchtesgaden

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