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Schlagwort: Brauerei
Rosi Fürmann

der Laufener Landweizen in Triebenbach wächst für die Brauerei Wieninger in Teisendorf

Laufener Landweizen für das Wieninger Bier aus Teisendorf im Rupetiwinkel

Die Hitze der vergangenen Sommerwochen und dazu immer wieder der so wichtige Regen der kurzen Gewitterschauer tat ihm gut: Der Laufener Landweizen steht prächtig auf dem circa 2 ha großen Feld des Landwirts Oswald Öttl in Triebenbach bei Laufen.

der Laufener Landweizen in Triebenbach wächst für die Brauerei Wieninger in Teisendorf Brauereichef Christian Wieninger (re) und Braumeister Bernhard Löw (li) begutachten das Wachstum

der Laufener Landweizen in Triebenbach wächst für die Brauerei Wieninger in Teisendorf Brauereichef Christian Wieninger (re) und Braumeister Bernhard Löw (li) begutachten das Wachstum

Davon konnten sich Braumeister Bernhard Löw und Brauereichef Christian Wieninger von der gleichnamigen Heimatbrauerei aus Teisendorf kürzlich überzeugen und freuen sich schon sehr auf die nun bald für sie anstehende Arbeit. Bis jetzt konnten sie nur tatenlos zusehen, wie das „Alte Getreide“ heranwächst und reift. „Spannend“, so Christian Wieninger, „und erfreulich zugleich!“weiterlesen

Rosi Fürmann

Biergeschichte aus Teisendorf Teil III

 von Rosi
Wildbach - Ramsauer Ache - der Abfluß des Hintersees in der Gemeinde Ramsau, dieser Wildbach fließt durch den Zauberwald wildromatisch in Richtung Ramsau, Berchtesgadener Land, Bayern, Deutschland

Reines Wasser – Foto (c) RoHa-Fotothek Fürmann

Fortsetzung der Biergeschichte aus Teisendorf

Gutes Bier Brauen ist eine Kunst…

Gutes Bier zu brauen ist eine Kunst, ist mit vielen Schwierigkeiten verbunden. In früheren Zeiten fehlt es oft an guter Braugerste – der Sommer ist verregnet oder zu trocken. Oder der Hopfen liefert nicht die Qualität des erwarteten Geschmacks, das vorbereitete Malz verdirbt oder das für ein gutes Bier so wichtige Wasser ist schlecht. Nicht umsonst heißt es im Werbeslogan heute: „Mit reinem Quellwasser würzig gebraut“. Hier setzt die Brauerei in Teisendorf auf gutes Quellwasser aus der Umgebung und sichert sich deshalb durch Kauf  und vertragliche Vereinbarungen in den 1960er Jahren Wasser aus der „Ramsauer Quelle“ und der „Stacherl Quelle“.

Teisendorf mit Bahnhofstraße und Markt

Teisendorf mit Bahnhofstraße und Markt mitte der 1930-Jahre mit dem Verlauf der so wichtigen „Straße“ durch den Ort

Die zentrale Lage Teisendorfs an der so wichtigen Verkehrsader Straße – schon aus Zeiten der Kelten und Römer bekannt, dann durch die Frächtung von Salz, Marmor, Eisen, Sandstein usw. ausgebaut, ermöglicht es der Brauerei, weithin zu liefern – ein sehr wichtiger Aspekt für den Aufstieg der Brauerei seit ihren Anfängen.weiterlesen

Die Wächter des Reinheitsgebotes

 von Sarita
Rund 70 Bilder auf Spezialstoff und von hinten mit LED-Technik beleuchtet, zeigen bei der Ausstellung »Die Wächter des Reinheitsgebotes« Inhaber, Familien und Braumeister bayerischer Brauereien in ungewöhnlicher Inszenierung (c) Südost News

Rund 70 Bilder sind ungewöhnlich inszeniert*

»Die Wächter des Reinheitsgebotes« lautet der Titel einer Wanderausstellung des Bayerischen Brauerbundes, die bis 22. Mai im Kunstraum Klosterkirche in Traunstein zu sehen ist. Anlass ist das Jubiläum 500 Jahre Reinheitsgebot.

Zu sehen sind rund 70 Porträts, die in ungewöhnlicher Inszenierung Inhaber, Familien und Braumeister bayerischer Brauereien zeigen. Die überlebensgroßen Bilder stammen von dem in Traunstein aufgewachsenen und heute in Berlin lebenden Journalisten und Fotografen Dr. Sead Husic. Die Bilder auf Spezialstoff sind auf Rahmen gespannt, und mit LED-Technik von hinten beleuchtet.Die Wanderausstellung, die bisher in München und in Ingolstadt zu sehen war, ist in Traunstein bis einschließlich 22. Mai täglich (auch sonntags) von 14 bis 18 Uhr geöffnet; der Eintritt ist frei. Und wer beim Anblick von so vielen bayerischen Reinheitsgebot-»Wächtern« Durst bekommt, hat im Ausstellungsraum die Möglichkeit, verschiedene Biere der drei Traunsteiner Brauereien zu verkosten.

*Rund 70 Bilder auf Spezialstoff und von hinten mit LED-Technik beleuchtet, zeigen bei der Ausstellung »Die Wächter des Reinheitsgebotes« Inhaber, Familien und Braumeister bayerischer Brauereien in ungewöhnlicher Inszenierung (c) Südost News

 

Quelle: Traunsteiner Tagblatt

Rosi Fürmann

Biergeschichte aus Teisendorf – Teil II

 von Rosi
#Wieninger Philipp_1768-1835#

Philipp Wieninger (1768 – 1835) – er kauft 1833 das „Teisendorfer Hofbräuhaus“ – Foto: Archiv Brauerei Wieninger

Philipp Wieninger aus dem Bayerischen Wald erwirbt die Brauerei in Teisendorf

Fortsetzung der Biergeschichte aus Teisendorf (Biergeschichte aus Teisendorf – Tei I: Der Ochsen-Andre): Eine der Marktbrauereien kauft sich 1628 der aus Salzburghofen „Zuagroaste“ Leonhard Schaidinger. Gerade in dieser Zeit kommt von Bayern her – Teisendorf gehörte damals zum Erzstift Salzburg und nicht zu Bayern – ein neues Bier, das Weißbier. Und der neue Brauer Schaidinger ist es, der die Zeichen der Zeit erkennt: Vom Hofbräuhaus Traunstein (gehörte zu Bayern) importierte damals das Erzstift Salzburg  der enormen Beliebtheit wegen schon in rauen Mengen dieses Weißbier.weiterlesen

Rosi Fürmann

Biergeschichte aus Teisendorf

 von Rosi
der "Ochsen-Andre" Andreas Mösenlechner fährt im Ort Teisendorf mit seinem Gespann das Bier zu den Wirtschaften aus Er kommt als Stallknecht 1939 zur Brauerei Wieninger - später arbeitet er als "Fuhrmann" bis in die 1960er Jahre und bringt das Bier in die Wirtschaften, ist aus dem Marktbild der damaligen Zeit nicht wegzudenken

der „Ochsen-Andre“ Andreas Mösenlechner fährt im Ort Teisendorf mit seinem Ochsengespann das Bier an die Wirtschaften aus – Foto: Archiv Fürmann

Biergeschichte aus Teisendorf: Der Ochsen-Andre

„Heid Vormittag liefer i zuerst an Meisinger sein Bier, fahr dann zun Austermayer obe, der braucht heit nix, kim dann auße zur Bahnhofswirtschaft und bring an Chef no seine Sachan in d’Villa vorbei. Zun  ablon kim i grad grecht wieder vor Mittag a de Brauerei zruck“.

Der Ochs-Andre stellt sich seine Liefertour zusammen für seine Wirtschaften im Markt Teisendorf. Für den heutigen Vormittag hat er sich die Wirtschaften von der Brauerei aus rechts Richtung Bahnhof vorgenommen, denn bei der Bahnhofwirtschaft pressiert es ganz besonders. Heute verladen die Bauern und Handler auf dem Bahnhof die nach München verkauften Tiere und danach wird natürlich einkehrt. Am Nachmitttag liefert da Andre dann die andere Richtung die Marktstraße entlang zuerst zur Alten Post. Die Neue Post – beim Schiller – braucht heute nichts, der Stiagnwirt braucht nur nichtalkoholisches heute – wie sonderbar – und ins Cafe Nißl und Cafe Robel geht man zum Kaffee trinken, die brauchen also auch nichts.

der "Ochsen-Andre" Andreas Mösenlechner fährt im Ort Teisendorf mit seinem Gespann das Bier zu den Wirtschaften aus Er kommt als Stallknecht 1939 zur Brauerei Wieninger - später arbeitet er als "Fuhrmann" bis in die 1960er Jahre und bringt das Bier in die Wirtschaften, ist aus dem Marktbild der damaligen Zeit nicht wegzudenken

der „Ochsen-Andre“ Andreas Mösenlechner belädt frühmorgens vor der Brauerei Wieninger sein Ochsengespann – Foto: Archiv Fürmann

Schon um 5 Uhr früh hat er seine Ochsen gefüttert und um 7 Uhr eingespannt vor den Wagen, mit dem er für die Brauerei alle Fahrten erledigt, die im Markt zu unternehmen sind. Jeder im Ort kennt ihn, den Bauernbuben aus Wimmern vom Bachter, der 1939 als Stallknecht zum Wieninger kommt  und zuerst in der Landwirtschaft arbeitet. Als „Fuhrmann“ ist er dann mit seinen Ochsen bis in die 1960er Jahre hinein aus dem Marktbild nicht wegzudenken.weiterlesen

ORF Frühschoppen im Poststall

 von Sepp

Aufzeichnung am 16. und 17. März 2013 im Poststall Teisendorf

Kommendes Wochenende wird in Wieninger`s Poststall in Teisendorf groß aufgespielt: Einheimische Volksmusikanten, Schuhplattler und Goaßlschalzer sind Gäste bei der Aufzeichnung von zwei ORF Frühschoppen.

Wieninger`s Poststall in Teisendorf

Wieninger`s Poststall in Teisendorf

200 Jahre Privatbrauerei Wieninger

Der Samstag, 16. März, steht dabei im Zeichen des Brauereijubiläums: Seit 200 Jahren ist Teisendorfer Brauerei in Besitz der Familie Wieninger. Bier gebraut wird hier allerdings schon wesentlich länger: Bereits um 1600 wird erstmalig eine Teisendorfer Brauerei urkundlich erwähnt. Den Jubiläums-Frühschoppen moderiert Caroline Koller, die dem Volksmusikaffinen ORF Zuschauer bestens bekannt ist.

ORF Moderatorin Karoline Koller

ORF Moderatorin Caroline Koller

Für die Musik an diesem Tag sorgen:

  • Musikkapelle Teisendorf
  • Bockstoa Musi aus Anger/Aufham
  • Teisendorfer Geigenmusi
  • Couplet Sänger Ramstötter aus Teisendorf
  • Le Pompiers aus Altenmarkt a.d. Alz

Außerdem mit dabei an diesem Abend ist der örtliche Trachtenverein D’Raschenberger mit ihren Schuhplattlern.

 

ORF Frühschoppen aus dem Rupertiwinkel

Am Sonntag, 17. März bildet dann der Rupertiwinkel das Thema des Frühschoppens. Durch den Abend führen wir Eva Köck, das neue Volksmusik-Gesicht des ORF Salzburg.

Teisendorf im Rupertiwinkel

Teisendorf im Rupertiwinkel

Den musikalischen Teil am Sonntag bestreiten:

  • Musikkapelle Teisendorf
  • 6 Eck Musi aus Waging
  • Neubachtaler Musikanten aus Waging
  • Voglauer Sänger aus Teisendorf/Anger
  • Kober Geigenmusi aus Niclasreuth bei Rosenheim

Den Part der Schuhplattler vom Vortag übernimmt an diesem Tag eine Goßlschalzergruppe aus Teisendorf.

 

Ausstrahlung und Tickets

Der am Samstag gedrehte Frühschoppen wird am 9. Mai von 12-13 Uhr gesendet, die Aufzeichnung vom Sonntag wird dann am 1. November ebenfalls von 12 bis 13 Uhr gesendet. Für die Aufzeichnung am Sonntag gibt es noch einige Restkarten zum Preis von 12€ bei der Tourist-Info Teisendorf

 

Tourist-Info Teisendorf
Poststraße 14, 83317 Teisendorf
Tel.: +49-8666-295, 9 – 12 Uhr
tourismusbuero@t-online.de

 

Also liebe Volksmusikfreunde, besorgt euch noch eine Karte und seid dabei beim ORF-Fernseh-Frühschoppen.

 

Euer Sepp BGLT