Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Brettgabel
Steve

Der Herbst ist da

 von Steve

Ich habe keine Lieblingsjahreszeit, denn irgendwie haben sie alle ihre Vor- und Nachteile. So ist das auch beim Herbst. Die Tage werden kürzer und für längere Touren packt man besser eine Stirnlampe ein. Es wird kälter und der erste Schnee versetzt hohe Gipfelziele in einen ersten Winterschlaf. Aber dann gibt es eben diese Tage, die den Herbst so unvergesslich und einzigartig machen.

 

Goldener Wanderherbst

Dann, wenn sich der Herbst von seiner schönsten Seite zeigt und den Regen mal pausieren lässt.

Auf dem Dopplersteig

Auf dem Dopplersteig

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Brettgabel: 1805 Meter hoch

 von Sepp

Aussichtspunkt Brettgabel

Die Brettgabel ist zwar nur 1.805 Meter hoch, bietet aber dank ihrer exponierten Lage an einem Grat im Nordwesten des Hohen Bretts einen fantastichen Blick in die Berchtesgadener Alpen: Vom Hagengebirge hinter dem Jenner schweift der Blick über das Steinerne Meer, am Watzmann vorbei bis zum Untersberg, bevor das Kehlsteinhaus und das Massiv des Hohen Gölls das Rundum-Panorama wieder schließen.

Wolken über Watzmann und Königssee

Wolken über Watzmann und Königssee

Obwohl kein offizieller Weg auf die Brettgabel führt, hat sich die Tour als beliebte Bergtour besonders bei den Einheimischen etabliert.

 

Nachmittagstour von Hinterbrand

Ich war letzten Freitag auf der Brettgabel. Eine gewisse Grundgeschwindigkeit am Berg vorausgesetzt, kann man die Tour auch am Nachmittag noch machen. Da man die Tour am Parkplatz Hinterbrand bereits auf etwa 1.100 Metern Höhe beginnt, hat man lediglich noch 700 Höhenmeter zu überwinden.

Gipfelkreuz Brettgabel

Gipfelkreuz Brettgabel

Unterschätzen darf man die Bergtour auf die Brettgabel allerdings nicht: Der Pfad ist steil und führt im oberen Bereich durch lockeren Fels, die vereinzelten Kletterstellen sind zwar alle im einfachsten Schweirigkeitsgrad, aber Trittsicherheit und auch Schwindelfreiheit sind bei einer Bergtour auf die Brettgabel ein absolutes Muss-Kriterium.weiterlesen

Über Brettgabel aufs Hohe Brett

 von Sepp

Bergtour bei großer Hitze

An einem Wochenende wie diesem, an dem diverse Meteorologen Hitzerekorde vorhersagen, sollte man sich genau überlegen, ob man eine anstrengende Bergtour macht: Die Hitze kann einem ganz schön zusetzen und auch den stärksten Kreislauf auf die Probe stellen. Will man trotz der Temperaturen auf den Berg, sollte man möglichst frühzeitig aufbrechen, um vor Beginn der Mittagshitze am Gipfel zu sein. Ich zum Beispiel brach am Samstag um 6 Uhr mit einem Kumpel am Parkplatz Hinterbrand zu einer Bergtour über Brettgabel zum Hohen Brett auf. Der Anstieg erfolgt erst durch den Wald bis zur Weidefläche der Krautkaseralm. Hier wird es dann richtig steil: Über die Krautkaserleitn führt der Weg fast gerade nach oben bis zu den Felsen.

Krautkaserleiten

Über die Krautkaseralm zur Brettgabel

Während der Aufstieg zur Brettgabel komplett auf der Schattenseite erfolgt, wurde das gegenüberliegende Watzmannmassiv bereits von der Sonne angestrahlt.

Watzmann & Co im Morgenlicht

Watzmann & Co im Morgenlicht

Nach der Krautkaseralm führt der Steig durch Felsen zur Brettgabel, einem Vorgipfel des Hohen Bretts.

 

Sonnenaufgang auf der Brettgabel (1.805 m)

Als wir an der Brettgabel auf 1.805 Metern Höhe ankamen, war es etwa 7:30 Uhr und die Sonne kam gerade hinter dem Hohen Göll hervor.

Gipfelkreuz Brettgabel bei Sonnenaufgang

Gipfelkreuz Brettgabel bei Sonnenaufgang

Wir genossen die ersten Sonnenstrahlen, machten kurz Brotzeit und brachen wieder auf. Ein paar Meter gingen wir den Weg zurück, dann nahmen wir den gut erkennbaren Pfad durch die Latschen. Wir gingen – wieder im Schatten – immer an der Flanke des Hohen Bretts entlang. Nach den ersten Latschenfeldern veränderte sich die Landschaft: Bergwiesen durchbrochen von schroffen Felsen, gerne gekrönt von Steindauben, ersetzten jetzt die Latschenfelder. Der markante Spalt im Brett-Gebirge, den man schon vom Tal aus erkennt, ist aus der Nähe sehr beeindruckend: In einigen Metern Tiefe erkennt man noch die letzten Schneereste.weiterlesen