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Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Bürgerbräu

Bad Reichenhall blüht auf

 von Sepp
Bad Reichenhall blüht auf

Bad Reichenhall blüht auf

Blumenschmuckwettbewerb 2017 in der Alpenstadt
Die Vorbereitungen zum diesjährigen Blumenschmuckwettbewerb sind bereits wieder in vollem Gange. Die Stadt Bad Reichenhall und der Obst- und Gartenbauverein freuen sich in diesem Jahr zum 71. Mal über zahlreiche Gestaltungsideen der Vorgärten, Balkone und Fenster und laden alle Bürgerinnen und Bürger herzlich dazu ein, am Blumenschmuckwettbewerb 2017 teilzunehmen.

Die verantwortlichen Organisatoren rund um den 2. Vorsitzenden des Obst- und Gartenbauvereins Wolfgang Giboni und Stadtgartenmeister Martin Haberlander trafen sich kürzlich im Rathaus der Alpenstadt, um gemeinsam die Details zu der alljährlich stattfindenden Blumenschau zu besprechen. Die Anstrengungen aller, die bei der Durchführung des Wettbewerbs eingebunden sind, weiß auch Oberbürgermeister Dr. Herbert Lackner sehr zu schätzen. Das Stadtoberhaupt bedankte sich bei den Verantwortlichen herzlich für ihren Einsatz und hob bei dieser Gelegenheit nochmals die Bedeutung dieser Veranstaltung hervor: „Der Blumenschmuckwettbewerb ist eine tolle Sache, die mir persönlich besonders am Herzen liegt. Es ist schön zu sehen, wie viel Mühe die Reichenhaller Bürgerinnen und Bürger sich jedes Jahr aufs Neue geben, um unsere Stadt in voller Blütenpracht erstrahlen zu lassen und Einwohnern und Gästen damit eine Freude zu machen. Das soll auch entsprechend honoriert werden.“

Die Alpenstadt Bad Reichenhall blüht auf

Die Alpenstadt Bad Reichenhall blüht auf

Lackner verweist damit auf die lockenden Sachpreise, die den Gewinnern am Tag der Verleihung im feierlichen Rahmen im Gasthof Bürgerbräu überreicht werden.weiterlesen

Goldene Bieridee 2017 geht nach Bad Reichenhall

 von Sepp
Das Reichenhaller Reinheitsgebot © Private Alpenbrauerei Bürgerbräu Bad Reichenhall

Das Reichenhaller Reinheitsgebot © Private Alpenbrauerei Bürgerbräu Bad Reichenhall

Das Reichenhaller Reinheitsgebot

Es ist nicht ungewöhnlich, dass zwischen einer historisch bedeutsamen Erfindung oder Weichenstellung und deren gebührender öffentlicher Würdigung geraume Zeit verstreicht. Ganze 524 Jahre hat es indes gedauert, bis der inzwischen als „Reichenhaller Reinheitsgebot“ bekannt gewordenen Bierverordnung die Ehre der Goldenen Bieridee zuteilwerden konnte. Nach 2016 geht die begehrte Auszeichnung wieder ins Bechtesgadener Land, vor einem Jahr wurde die Kooperation „Die bayerischen Heimatbrauer“ mit dem Preis bedacht.

Das lag aber vor allem daran, dass man bis vor kurzem einfach nicht wusste, dass die alte Salinenstadt Reichenhall bereits seit 1493 über eine eigene Bierordnung verfügte, die jeden Brauer in die Pflicht nahm. Dort hieß es unter anderem sehr dezidiert: „Ein jeder Brauer soll gemäß dem Eid, den er geschworen hat, nichts anderes für das Bier gebrauchen als gut beschautes und sachgerecht hergestelltes Malz, Wasser und Hopfen.“ Jetzt erhielt der Bad Reichenhaller Stadtheimatpfleger Dr. Johannes Lang die Auszeichnung „Goldene BierIdee 2017“. Damit würdigte der Bayerische Brauerbund Langs Entdeckung des Reichenhaller Reinheitsgebots von 1493, das 2016 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt und vor allem in der Fachwelt mit großem Interesse aufgenommen worden war.

Im Bayerischen Hauptstaatsarchiv war Dr. Johannes Lang auf die Urkunde aufmerksam geworden, hatte ihre Bedeutung für die Entstehung eines gesamtbayerischen Reinheitsgebots erkannt und beschrieben.  Die Bierordnung, die der Wittelsbacher Herzog Georg von Bayern-Landshut, genannt „der Reiche“, am 07. Februar 1493 für Reichenhall erlassen hatte, regelte neben den zu verwendenden Rohstoffen unter anderem auch deren strenge Qualitätskontrollen, die Besteuerung des Bieres sowie die Festsetzung des Bierpreises in der Stadt. Die jährlich gemeinsam vom Bayerischen Brauerbund und dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband Bayern verliehene Auszeichnung der „Goldenen BierIdee“ richtet sich an Firmen, Institutionen, Vereine und Personen, die sich in besonderer Weise um den Stellenwert des Bayerischen Bieres verdient gemacht haben.weiterlesen

„Reichenhaller Reinheitsgebot“ für Bier

 von Sepp
Bürgerbräu: Das Bier der Alpenstadt Bad Reichenhall

Bürgerbräu: Das Bier der Alpenstadt Bad Reichenhall

Aufsehenerregender historischer Fund: Der Bad Reichenhaller Historiker Dr. Johannes Lang entdeckt bislang unbekannte herzogliche Brauordnung aus dem Jahr 1493!

Das Jahr 2016 steht für die Brauwirtschaft ganz im Zeichen des 500-jährigen Jubiläums des Bayerischen Reinheitsgebotes, des ältesten nach wie vor gültigen  Lebensmittelgesetzes. Bevor diese Bier- und Brauordnung per herzoglichem Erlass im Jahr 1516 in Bayern landesweite Gültigkeit erlangte, gab es bekanntermaßen bereits viel früher eine Reihe lokaler Vorläufer. Residenzstädte wie Augsburg, Nürnberg, Landshut oder München verfügten über entsprechende Verordnungen. Unbekannt war indes bisher, dass auch die alte Salinenstadt Reichenhall bereits seit 1493 über eine eigene Bierordnung verfügte, die jeden Brauer in die Pflicht nahm. Dort hieß es unter anderem sehr dezidiert: „Ein jeder Brauer soll gemäß dem Eid, den er geschworen hat, nichts anderes für das Bier gebrauchen als gut beschautes und sachgerecht hergestelltes Malz, Wasser und Hopfen. “

Der Historiker Dr. Johannes Lang, der Stadtheimatpfleger Bad Reichenhalls, entdeckte die historischen Originaldokumente zu dieser Verordnung vor kurzem im Rahmen seiner Recherchen zur Geschichte Bad Reichenhalls im Bayerischen Hauptstaatsarchiv sowie im Stadtarchiv München. Die Bierordnung, die der Wittelsbacher Herzog Georg von Bayern-Landshut, genannt „der Reiche“, am 07. Februar 1493 für Reichenhall erlassen hatte, regelte neben den zu verwendenden Rohstoffen unter anderem auch deren strenge Qualitätskontrollen, die Besteuerung des Bieres sowie die Festsetzung des Bierpreises in der Stadt.

Bier gewann in jener Zeit in der Salzstadt Reichenhall enorm an Bedeutung, galt es doch, vor allem die körperlich stark beanspruchten Salinenarbeiter ausreichend mit Getränken zu versorgen, die der Gesundheit nicht abträglich waren. Im Zusammenhang mit dem „Reichenhaller Reinheitsgebot“ weist Dr. Lang zudem auf zwei bemerkenswerte Aspekte hin: „Interessanterweise hielt sich die Bierordnung die Option offen, über die Zugabe anderer von den Brauern favorisierten Gewürze, die ,dem Menschn khainen Schaden oder Gebrechen brächten, sonnder Nutz und gesundt wären‘, zu entscheiden. Allerdings sollte dies nur nach ausdrücklicher Genehmigung durch den Stadtrat erfolgen.“ Und er ergänzt: „Vergleicht man das ,Reichenhaller Reinheitsgebot‘ mit anderen in Bayern erlassenen Verordnungen, so mutet dieses aus heutiger Sicht recht modern an. Denn im Gegensatz zu den meisten anderen Formulierungen beschränkte man sich in der für Reichenhall festgelegten Bierordnung nicht nur auf Gerstenmalz, sondern allgemein auf gemälztes Getreide, was eben auch das damals begehrte Weizenmalz mit einschloss. In eben diesem Sinne wird ja auch heute das Bayerische Reinheitsgebot interpretiert.“

Private Alpenbrauerei Bürgerbräu deutlich älter als bisher gedacht

Irn Zuge seiner Recherchen förderte Dr. Lang eine weitere bedeutsame Erkenntnis zu Tage, die vor allem die historische Relevanz der Privaten Alpenbrauerei Bürgerbräu für deren Standort in Bad Reichenhall in einem neuen Licht erscheinen lässt: Wie jetzt erstmals entdeckte Dokumente beweisen, liegen die Anfänge der renommierten Bad Reichenhaller Familienbrauerei bereits im 15. Jahrhundert. Früheste Belege der Existenz der Brauerei stammen aus dem Jahr 1494, also kurz, nachdem das „Reichenhaller Reinheitsgebot“ in Kraft getreten war.weiterlesen

Mit dem Rad von Brauerei zu Brauerei

 von Sepp
Bierprobe in der Privatbrauerei Wieninger

Bierprobe in der Privatbrauerei Wieninger

Bewegender Biergenuss: Neue Radkarte „Die Privaten Heimatbrauer“

Zusammen verfügen sie über 3300 Jahre Brauerfahrung und 120 teils international ausgezeichnete Biersorten. Dazu kommen ein Biermuseum und die unterschiedlichsten Möglichkeiten zu einem Blick hinter moderne wie traditionelle Kessel-Kulissen. Im 500. Jubiläumsjahr des Bayerischen Reinheitsgebots bringen die Privaten Heimatbrauer, zu denen sich elf heimische Brauereien aus dem Berchtesgadener Land und Chiemgau zusammengeschlossen haben, zudem Bewegung in den regionalen Biergenuss: Mit einer neuen Radkarte, die fünf Touren über 275 Kilometer und 2300 Höhenmeter beschreibt. Quer durch die Region zwischen Chiem- und Königssee leiten diese zu allen Höhepunkten rund ums Thema Gerstensaft.

Neue Radkarte: Die privaten Heimatbrauer

Neue Radkarte: Die privaten Heimatbrauer

Die Karte gibt’s gratis in den beteiligten Tourist-Infos.weiterlesen

Abenteuer Gleitschirm

 von Sepp
Mit dem Gleitschirm über den Königssee

Mit dem Gleitschirm über den Königssee

Am Donnerstag, den 22. Oktober hält Christian Lobensommer im Gasthof Bürgerbräu in Bad Reichenhall einen Multivisionsvortrag: Abenteuer Gleitschirm – 200 Kilometer lautlos durch die Alpen!

Der  Vortrag handelt von Christian Lobensommers grosser Leidenschaft – man könnte auch sagen: Sucht – in die Berge und die Luft zu kommen! Von 10-stündigen Gleitschirm-Flügen in den Alpen, von Aufwinden über 2.000 Höhenmeter in weniger als 6 Minuten, von der Meteorologie für den perfekten Flugtag, von wunderschönen Bergtouren mit Freunden wird der Vortrag alle Facetten des Gleitschirmfliegens behandeln und die Faszination des Sports Gleitschirmfliegen begreifbar machen.

Ein Großteil der Fotos, Filme und Animationen des Vortrags  stammen aus dem Luftraum des Berchtesgadener Landes, unter anderem war der Gleitschirmflieger auch über Königssee und Watzmann unterwegs.weiterlesen

Neuer Regionalprodukte-Film

 von Sepp

Regionalproduktefilm für das Berchtesgadener Land

Die Berchtesgadener Land Tourismus GmbH (BGLT) hat mit Wirtschaftspartnern einen Film produziert, der Landschaft und regionale Produkte verbindet. Zu sehen ist der Film „Berchtesgadener Land – Heimat weltbekannter Qualitätsprodukte“ ab heute im Youtube-Kanal der BGLT.

Die Idee für einen Regionalproduktefilm wurde bereits 2012 beim von der BGLT organisierten Tourismus und Wirtschaftsgipfel geboren. Projektleiterin Karin Mergner nahm Kontakt mit Wirtschaftstreibenden auf, und stieß bei vielen Unternehmen aus dem Berchtesgadener Land auf offene Ohren. Als Partner für die Produktion holte sie Meindl, Confiserie Reber, Bürgerbräu Bad Reichenhall (Alpenstoff), Enzianbrennerei Grassl , Südsalz Bad Reichenhall und die Firma Chiba Gloves ins Boot. Realisiert wurde der Film von Werner Vitztum mit seiner Salzburger Produktionsfirma AVC Studios. Die Filmmusik stammt aus der Feder von Eva Fenninger, die auf Basis des Volksliedes „Über d`Alma“ die Bilder stimmungsvoll vertont hat. Beraten wurde sie dabei von Volksmusikgröße Hermann Huber, eingespielt wurde die Melodie von deren Quartett „fesch & resch, die Salon Boarischen.“ Mit viel Engagement und Freude brachten sich die Darsteller Nicole und Stefan Hölzlwimmer aus Berchtesgaden beim Dreh ein.weiterlesen

Tag des Bieres

 von Sepp

23. April: Tag des Deutschen Bieres

Seit 1994 feiern die deutschen Brauer den 23. April als Tag des Deutschen Bieres. Das Datum wurde deshalb gewählt, weil am 23. April 1516  die bayrische Landordnung erlassen wurde, in der das Bayerische Reinheitsgebot ratifiziert wurde. Darin heißt es, dass „...zu keinem Bier mehr Stücke als allein Gersten, Hopfen und Wasser verwendet und gebraucht werden sollen

Die Berchtesgadener und ihr Bier

Die Berchtesgadener lieben ihr Bier. Die Volksfeste, das Brauchtum und die bayerische Wirtshaus– und Biergartenkultur sind ohne Bier nicht vorstellbar.

Biergarten in Bayern

Bayerischer Biergarten: Bier gehötz dazu!

Gleich drei Brauereien im Berchtesgadener Land versorgen Einheimsiche und Gäste mit dem traditionellen Gerstensaft: Das Hofbrauhaus Berchtesgaden, die private Alpenbrauerei Bürgerbräu und die Privatbrauerei Wieniger. Alle Brauereien blicken auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurück: in in einem hart umkäpften, globalisierten Markt konnten sich die drei Brauereien positionieren und auch gegen mächtige Konkurrenz behaupten.weiterlesen