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Schlagwort: Deutsche Post Eisarena
Rosi Fürmann
Den "Rausch der Geschwindigkeit" hautnah erleben

Den „Rausch der Geschwindigkeit“ hautnah erleben

Bob & und Skeleton – Weltcup am Königssee – 19. bis 21. Januar 2018

Der „Rausch der Geschwindigkeit“ – an der schmalen BOB-Bahn stehen und die Skeleton- und Bobpiloten durch den Eiskanal rauschen zu sehen! In der „Deutsche Post Eisarena“ kann das Wirklichkeit werden. Wagemutig stürzen sich die Schlitten in die rasante Fahrt, steuern mit vom Zuschauer kaum wahrnehmbaren Lenkbewegungen und faszinieren jedes Jahr aufs Neue!

in der Deutsche Post Eisarena Königssee

Wie der IBSF schreibt, beginnt der Bobsport Ende des 19. Jahrhunderts, als man in der Schweiz erstmals versucht, den Rodelschlitten mit einem Lenkmechanismus zu koppeln. Der erste Bob-Club gründet sich 1897 in St. Moritz (Schweiz). Damit beginnt sich der Bobsport in den Wintersportgebieten Europas auszubreiten. Schon im Jahre 1914 rasen Bobs auf den unterschiedlichsten Natureisbahnen nach unten. Erste Rennschlitten aus Holz ersetzen schon bald Stahlschlitten, die man aufgrund der Hin- und Her-Bewegung der Mannschaften zur Erhöhung der Geschwindigkeit auf den Geraden (Englisch bobbing) „Bobschlitten“ nennt.weiterlesen

Lena Renoth

Jetzt wird die Bahn am Königssee auf Bob getrimmt. Der Eisausbau wird für die großen Schlitten optimiert.

Für die Mitarbeiter der Eisarena Königssee um Bahnchef Markus Aschauer ist die laufende Saison ein echter Kracher. Nach drei Europacups und einem Intercontinentalcup – zweimal im Bob und einmal im Skeleton – stand im Januar 2017 der Rennrodel-Weltcup unter extremsten Witterungsbedingungen mit permanentem Schneefall auf dem Programm. Ende Januar geht es weiter mit dem Bob- und Skeleton-Weltcup, bevor schließlich vom 13. bis 26. Februar die Weltmeisterschaften im Bob und Skeleton die Saison abrunden. Diese wurden aus bekannten Gründen vom russischen Sochi übernommen.

Anlässlich dieser Dichte an internationalen Großveranstaltungen haben wir für den Berchtesgadener Anzeiger mit Markus Aschauer, Chef der Deutsche Post Eisarena Königssee, gesprochen.

Herr Aschauer, die Witterungsbedingungen beim Rennrodel-Weltcup am 05. und 06. Januar mit dem extremen Schneefall waren ein echter Härtetest für die Bahncrew, oder?

MA: „Für uns war das in der Tat gar nicht so schlecht. Wir haben dieses Jahr fünf neue Mitarbeiter. Der Rennrodel-Weltcup war ein ganz guter Test. Die neuen Leute wissen jetzt auch genau, wo es lang geht und auf was sie aufpassen müssen. Für uns war der Weltcup absolut positiv.“

Wie viele Leute waren beim Weltcup in der Bahn selbst beschäftigt?
MA: „21 Mann waren beim Rennrodel-Weltcup alleine in der Bahn tätig. In der Verwaltung, im Rennbüro und in der Versorgung waren nochmal fünf weitere Mitarbeiter beschäftigt. Außerdem haben uns noch zehn Abiturienten vom CJD unterstützt. Drei Schüler waren in den Küchen, die anderen beim Schneeschaufeln und Kühlschränke-Auffüllen in den Sportler-Umkleiden.“weiterlesen

Deutsche Post Eisarena Königssee

Deutsche Post Eisarena Königssee

Die BMW IBSF Bob und Skeleton Weltmeisterschaften 2017 werden vom 13. bis 26. Februar in der Deutsche Post Eisarena Königssee ausgetragen. Diese Entscheidung traf das Präsidium des internationalen Bob- und Skeletonverbandes (IBSF) am Montag, 19. Dezember 2016.

BSD-Generalsekretär und Sportdirektor Thomas Schwab freut sich auf die Heim-WM im Februar 2017: „Nach Rücksprache mit den anderen deutschen Kunsteisbahnen haben wir Königssee als potentiellen WM-Austragungsort favorisiert und versprechen jetzt mit dem erfolgten Zuschlag attraktive Welt-Titelkämpfe. Wir verfügen über ein erfahrenes, professionelles Organisationsteam und haben unter der Leitung von Markus Aschauer eine perfekte Bahncrew. Ich freue mich auf die Heim-WM 2017 und weiß, dass sie bei uns in guten Händen ist.“ Alexander Resch, OK-Chef der Veranstaltungen am Königssee und BSD-Leistungssportreferent, bestätigt: „Es ist uns eine große Ehre, im Februar 2017 erneut WM-Austragungsort, diesmal für Bob und Skeleton, zu sein. Gemeinsam mit unseren Partnern konnten wir innerhalb weniger Tage die Durchführbarkeit der WM gewährleisten und die Finanzierung sicherstellen. weiterlesen

Interview mit Bob-Cheftrainer Christoph Langen

 von Sepp
Bob-Nationalmannschaft mit Cheftrainer Christoph Langen (vorne links) und Konzept- und Medienkünstler Martin Höfer (vorne rechts). Foto: BSD

Bob-Nationalmannschaft mit Cheftrainer Christoph Langen (vorne links) und Konzept- und Medienkünstler Martin Höfer (vorne rechts). Foto: BSD

„Es wird nicht leicht am Königssee zu gewinnen“

Herr Langen, am kommenden Wochenende findet das Weltcupfinale des internationalen Bob- und Skeletonverbandes IBSF am Königssee statt. Pilot Nico Walther liegt im Zweierbob aktuell auf Rang zwei hinter dem Koreaner Yunjong Won. Maximilian Arndt und Francesco Friedrich führen mit ihren Vierer-Teams die Viererbob-Wertung an. Erwarten Sie bei den  finalen Weltcuprennen am Wochenende noch eine Verschiebung in der Rangliste?

Christoph Langen: „Die Weltcup-Gesamtwertungen sind für mich bereits entschieden. Da dürfte sich beim letzten Rennen nicht mehr viel tun. Wenn alles normal läuft, dann holt sich Maximilian Arndt den Gesamtweltcup im Viererbob am Königssee.“

Ist das dann so eine Art Revanche für den zweimaligen Viererbob-Weltmeister, der letzte Woche nur Siebter bei der WM in Igls wurde?

Christoph Langen: „Nein, das ist es leider nicht. Es ist schade, dass der Gesamtweltcup und auch die Europameisterschaften bei uns keinen Stellenwert haben. Leider zählt nur die Weltmeisterschaft. Das finde ich nicht gut, denn eigentlich zeichnet der Gesamtweltcupsieg den Piloten aus, der die ganze Saison konstant vorne gefahren ist. Für mich wäre das höher anzusetzen, weil es nicht nur ein Rennen ist. Es wird der Pilot prämiert, der auf allen Bahnen der Welt schnell sein kann und nicht nur auf einer Bahn. Und das sind bei uns sicher alle vier Weltklasse-Piloten, wenn sie gesund und fit über die Saison kommen.“

Sie haben die Europameisterschaften angesprochen. Was würden Sie da verändern?

Christoph Langen: „Der Bobsport lebt von Europa und nicht von Nordamerika oder Asien. Alle Sponsoren kommen aus Europa und dort gibt es auch die meisten Fernsehzeiten. Für mich sollte der Stellenwert von Europameisterschaften wieder höher angesiedelt werden. Diese Titelkämpfe sollten nicht einfach so im Weltcup mitgefahren werden. Das ist schade.“

Die deutschen Teams müssten gute Chancen zu Hause am Königssee haben. Johannes Lochner, Francesco Friedrich, Nico Walther und Max Arndt zählen sie doch sicher zu den Favoriten, oder?weiterlesen

Rennrodel-WM am Königssee

 von Sarita
Lokalmatadore Felix Loch, Tobias Wendl / Tobias Arlt

Lokalmatadore Felix Loch, Tobias Wendl / Tobias Arlt

Um die 140 Aktive aus 24 Nationen werden an den 46. Weltmeisterschaften des Internationalen Rennrodelverbandes (FIL) vom 28. bis 31. Januar 2016 in der Deutsche Post Eisarena Königssee teilnehmen. Im Bewerb der Herren Einsitzer starten 44 Herren. Bei den Damen werden es 41 Schlitten und bei den Doppelsitzern 27 sein. Für die Team-Staffel (bestehend aus einer Dame, einem Herrn und einem Doppelsitzer) haben 13 Team-Staffeln gemeldet.

Alle Informationen unter www.bglt.de/rodelwm

Blick vom Start © Jayson Terdiman, Team USA

Blick vom Start © Jayson Terdiman, Team USA

Die Nationen von Australien (AUS), Österreich (AUT), Bosnien-Herzegowina (BIH), Bulgarien (BUL), Kanada (CAN), Kroatien (CRO), Tschechien (CZE) Großbritannien (GBR), Italien (ITA), Japan (JPN), Korea (KOR), Lettland (LAT), Norwegen (NOR), Polen (POL), Rumänien (ROU), Russland (RUS), Slowenien (SLO), Schweiz (SUI), Slowakei (SVK), Chinesisch Taipeh (TPE), Türkei (TUR), Ukraine (UKR), Vereinigte Staaten von Amerika (USA) und Deutschland (GER) werden bei der Eröffnungsfeier am Donnerstag, 28. Januar am Weihnachtsschützenplatz in Berchtesgaden einmarschieren, bevor FIL-Präsident Josef Fendt dann die 46. Weltmeisterschaften offiziell eröffnen wird.

Pressemeldung BSD

#‎LugeWM2016‬

Kroll und Strack, Bob Weltcup

Kroll und Strack, Bob Weltcup

Olympiasieger und Weltmeister am Start
In der Deutsche Post Eisarena Königssee geht die BMW IBSF Bob und Skeleton Weltcup Serie 2015/16 vom 7. bis 13. Dezember 2015 in die dritte Runde. Die Athletinnen und Athleten des Internationalen Bob und Skeleton Verbandes IBSF dürfen sich dabei auf eine tolle Stimmung freuen, denn die Rennen auf der weltweit ersten künstlich vereisten Bob- und Rodelbahn sind traditionell gut besucht. Die letzten Weltmeisterschaften im Jahr 2011 am Königssee besuchten insgesamt rund 40.000 Fans und feuerten die Starts der Bob- und Skeleton-Szene an. Der Bob- und Schlittenverband für Deutschland mit OK-Chef Alexander Resch plant für alle Großveranstaltungen ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm sowie mitreißende Siegerehrungen, bei denen auch deutsche Athleten auf dem Siegerpodest erwartet werden.

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»Deutsche Post Eisarena Königssee«

 von Sarita

Ganz in Gelb

Der größte Postdienstleister Europas engagiert sich erstmals im Wintersport. Die Deutsche Post erhielt das Namensrecht für die Kunsteisbahn am Königssee. Die Fassaden der Gebäude am Königssee erstrahlen ab sofort in »Postgelb«. Genauso wie die Bobs der Deutschen Mannschaft. Die diesbezügliche Kooperation wurde am 17.10.2014 in Hockenheim der Öffentlichkeit präsentiert.

Die Feierabordnung mit einem Post-Bob: (v.l. hinten:) Anja Huber, Markus Aschauer, Alexander Resch, Thomas Schwab, Alexander Edenhofer, Axel Wursthorn, Axel Watter, Sepp Lenz; (vorne) Manuel Machata und Johannes Lochner. (Foto: Wechslinger)

Die Feierabordnung mit einem Post-Bob: (v.l. hinten:) Anja Huber, Markus Aschauer, Alexander Resch, Thomas Schwab, Alexander Edenhofer, Axel Wursthorn, Axel Watter, Sepp Lenz; (vorne) Manuel Machata und Johannes Lochner. (Foto: Wechslinger)

Die 1968 in Betrieb genommene erste Kunsteisröhre der Welt wurde am Mittwochnachmittag, 15.10.2014 offiziell in »Deutsche Post Eisarena Königssee« umbenannt. Im Gegensatz zu vielen anderen Bahnen und Stadien kaufte sich die Post als Hauptsponsor das Exklusivnamensrecht. Das heißt, dass die Post-Beschriftungen dauerhaft zu sehen sind und bei Großveranstaltungen mit den Transparenten der internationalen Geldgeber überhängt werden. Die Nebensponsoren dürfen aber ihre Werbeflächen behalten.

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