Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Dr. Hugo Beckhaus

Frühjahrs-Sonnenaufgangs-Tour zum Schneibstein

 von Sarah

Immer wieder hört, sieht und ließt man von ihm: Dem Schneibstein auf 2276 Metern. Im Winter als auch im Sommer ist er stets als ,,einfachster 2.000er“ in den Berchtesgadener Alpen bekannt – wodurch er zu jeder Jahreszeit eine hohe Frequentierung erlebt. Im Rahmen der ,,Kleinen Reibn“ bildet der Schneibstein den markantesten Punkt, doch die reine Besteigung des Berges selbst lohnt sich ebenso, weshalb ich ihm vor Kurzem wieder einmal einen Besuch abgestattet habe. Diesmal in veränderter Version: Zum Sonnenaufgang.

Früh morgens aufzustehen um ein solches Naturspektakel in unseren Bergen erleben zu dürfen kostet mich stets etwas Überwindung: Raus aus dem warmen, gemütlichen Bett und raus in die dunkle, kühle Welt. Doch mein heutiges Vorhaben gab genügend Motivation, um solches in die Tat umzusetzen; insbesondere da laut Wetterprognose die Sonne lediglich am Morgen scheinen und sich für den Rest des Tages hinter einer Wolkenschicht verstecken sollte. Dies bedeutete für mich: Um vier Uhr morgens aufstehen, mein Lauf- und Schneeequipment packen und mich auf den Weg zum Vorderbrandner Parkplatz zu begeben.

Die Straßen, um solche Uhrzeit noch leer gefegt, entlang fahrend fragte ich mich, wie sich die Schneeverhältnisse auf dem Weg zum Schneibstein gestalten würden. Im Gepäck hatte ich neben meinen Trailschuhen ebenfalls Schneeschuhe, um in dem feucht-weichem Schnee nicht zentimeterweise einzusinken. Wie sich später herausstellen sollte, tat ich dies trotz dessen (jedoch deutlich minimaler, als ohne solches Equipment!).

Am Parkplatz angekommen wunderte ich mich über die dort parkenden Autos; dachte ich doch, die erste Person am Parkplatz zu sein.

Die Schneeschuhe und Trailstöcke unter dem Arm deponiert ging es über den vereisten Weg hinauf zur Jenner Mittelstation. Durch die nun wärmeren Temperaturen sind die Wege aufgrund der Schneeschmelze nass und insbesondere am frühen Morgen oftmals vereist: Obacht geben – länger leben!

Die Mittelstation vor Augen musste ich feststellen, dass die Piste aufgrund von Schneepräparationen gesperrt war; mein Aufstieg erfolgte deshalb nahe des Hugo-Beck-Hauses in Richtung Mitterkaseralm. Die Schneeverhältnisse waren heute, so wie es für das Frühjahr üblich ist, von wenig fester Konsistenz – weshalb ich auch mit Schneeschuhen einige Zentimeter in solchen einsank und vermehrt Kraft aufwenden musste.

Die Piste überwunden erfolgte ein, vornehmlich schneefreies Stück meiner heutigen Tour: Unterhalb der Mitterkaseralm war so gut wie kein Schnee mehr vorhanden. Aus gutem Grunde, wie ich wusste: Solcher Forstweg wird momentan häufig von Baufahrzeugen der Jennerbahn benutzt, um solche bis Sommer diesen Jahres fertig stellen zu können.

Fern ab von Baumaßnahmen erreichte ich unter einer Stunde die Weggabelung in Richtung Stahlhaus. Rechts bleibend würde ich zum Jenner gelangen; links in Richtung meines Ziels und dem Hohen Brett. An solchem Wegzweig hielt ich einen kurzen Moment inne und fotografierte das sich mir bietende Panorama: Das Bergerlebnis Berchtesgaden in den frühen Morgenstunden:

Mondscheinsonate über dem Hagengebirge

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Vormittagstour zur Priesbergalm

 von Ann-Kathrin
Der Watzmanngrat © Ann-Kathrin Helbig

Der Watzmanngrat © Ann-Kathrin Helbig

Mein Arbeitstag beginnt meist erst zur Mittagszeit, also um möglichst genug Gelassenheit für das Arbeitsleben zu erlangen hilft es mir soviel Berg wie möglich in den Morgen zu bekommen.
Eine klassische Vormittagstour ist zur Priesbergalm ab Parkplatz Hinterbrand. Mit Schneeschuhen unter der Füßen ist diese kleine Tour auch für Nicht-Wintersportler bestens geeignet.
Längstens geht man bis zu 2 Stunden, Fitte sind in einer Stunde bei der Priesbergalm.

Büchsenalmen vor Watzmann-Ostwand © Ann-Kathrin Helbig

Büchsenalmen vor Watzmann-Ostwand © Ann-Kathrin Helbig

In nicht einmal 15 Minuten erreicht man von Hinterbrand die Mittelstation der Jennerbahn. Hier muss man dann ein letztes Mal die Skipiste queren. Bitte nicht einfach hinein gehen, sondern vorher immer schauen, dass gerade kein Skifahrer hinunter gebrettert kommt. Gegenseitige Rücksicht ist das A und O. Genauso verhält es sich mit dem Spuren. Oft liegen die Skitourengeherspur und Schneeschuhgeherspur nebeneinander. Bitte nicht absichtlich die Skitourengeherspur zertrampeln.

Blick zur Watzmann-Ostwand & steinernes Meer © Ann-Kathrin Helbig

Blick zur Watzmann-Ostwand & steinernes Meer © Ann-Kathrin Helbig

Der Weg ist im Sommer eine Forststraße und bietet auch bei hohen Schneemassen genügend Platz. Zudem weist dieser Winterweg wenig Steigungen und Gefälle auf. Also eine vollkommen gemütliche Schneeschuhwanderung. Die Einzige Steigung befindet sich oberhalb der Königsbachalm. Sowohl Tourenski als auch Schneeschuhe haben eine Steighilfe. Das erleichtert Steigung sehr!weiterlesen

Christian Thiel

Premieren-Skitour auf die Hohen Rossfelder

 von Christian
Hohe Rossfelder

Querung am Grat entlang hinüber zu den Hohen Rossfeldern

Seit ein paar Jahren spielte ich schon mit dem Gedanken mir einen Skitouren-Ausrüstung zu kaufen. Als begeisterter Alpinskifahrer waren mir die vielen Abfahrten beim „Lifteln“ bisher lieber – bis letzte Woche. Am Mittwochabend fuhr ich beim Bergsportgeschäft meines Vertrauens vorbei, um Tourenskischuhe auszuleihen – verlassen habe ich das Geschäft allerdings mit einer eigenen Skitouren-Ausrüstung. Am Donnerstagmittag musste die neue Ausrüstung dann natürlich sofort getestet werden.

Mit einem Freund traf ich mich um 12:00 Uhr am Königsseeparkplatz unterhalb der Jennerbahn. Das hineinkommen in die ungewohnte Bindung ist noch etwas holprig, dann gehts endlich los. Von der Talstation geht es die ersten paar Meter an der Skipiste entlang aufwärts.

Startpunkt der Tour - Die Jennerbahn Talstation

Startpunkt der Tour – Die Jennerbahn Talstation

Nach wenigen Metern zweigt nach rechts der Aufstiegsweg über die „Hochbahn“ ab. An manchen Stellen ist im unteren Bereich nur noch wenig Schnee, für die Tourenski beim Aufstieg jedoch kein Problem. Auf der rechten Seite des Weges ergeben sich immer wieder imposante Ausblicke auf den Königssee. Wir sind realtiv schnell unterwegs und ich frag mich schon nach einigen Metern, ob ich das Tempo bis ganz oben durchhalte. Nach einer guten Stunde erreichen wir die Königsbachalm und gönnen uns eine kurze Trinkpause.

Hochbahn

Blick von der „Hochbahn“ auf den Königssee

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Musikalisch in den Bergsommer

 von Sepp

Die Gamsbluat-Musi am Dr. Hugo Beck Haus am Jenner

Am Sonntag wäre es mal wieder soweit: Musikalisch vom Frühling in den Bergsommer heißt es am 30. Juni am Dr. Hugo Beck Haus am Jenner.

Beck Haus © Schönau am Königssee Tourismus

Beck Haus © Schönau am Königssee Tourismus

Hoffentlich passt das Wetter einigermaßen, damit die Gamsbluat Musi für gute Stimmung sorgen kann. Offizieller Beginn der Veranstaltung ist um 12 Uhr.

 

Weitere Termine

 

Viel Spaß, Euer Sepp BGLT

Komparse bei Hansi Hinterseer

 von Sepp

Hansi Hinterseer und Gina auf historischen Pfaden

Auch ich habe mir am letzten Samstag Hansi Hinterseer auf historischen Pfaden im Berchtesgadener Land angesehen. Nicht weil ich ein besonders großer Hansi- oder Gina-Fan wäre, aber wenn eine große Samstagabend-Show meine Heimat zum Thema hat, ist es doch klar, dass ich mir das nicht entgehen lasse. Außerdem wollte ich sehen, ob ich in der Sendung auch meinen Auftritt bekomme. Immerhin war ich an zwei Drehtagen dabei: Einmal am Dr. Hugo Beck Haus und dann noch beim großen Fest im Bräustüberl im Hofbrauhaus Berchtesgaden. Insgesamt stand ich also einige Stunden vor der Kamera. Natürlich war ich gespannt, wie lange – oder ob überhaupt – ich denn auch im Bild sein werde.

 

Mit Hansi und Hackl Schorsch am Dr. Hugo Beck Haus

Am Dr. Hugo Beck Haus traf Hansi auf den Hackl Schorsch, der ihm einige Tipps gab, wo er im Berchtesgadener Land hingehen kann. Meine Rolle dabei war die eines klassischen Statisten: Mit dem Rücken zur Kamera unterhielt ich mich – natürlich lautlos –  mit einer weiteren Komparsin. Im fertigen Film sah das dann so aus:

Screenshot Hansi Hintersee am Beckhaus © orf.at

Screenshot Hansi Hintersee am Beckhaus © orf.at

Tatsächlich: Für wenige Sekunden war ich Samstagsabendprogramm der ARD zu sehen! Man sieht zwar nur meinen Rücken, aber immerhin.

 

Festabend im Bräustüberl

Die Szene im Bräustüberl war die letzte Szene mit Statisten, die gedreht wurde. In dieser Szene versammelte sich nochmal ein Großteil der bisherigen Komparsen zu einem großen Festabend. Und hier hatte ich ein bisschen Pech mit der mir zugeteilten Rolle: Ganz am Rande des Bräustüberls stand ich, nicht mal einen Sitzplatz bekam ich. Da auch noch eine Säule in den meisten Einstellungen meine Sicht auf die Kamera blockierte, war ich mir ziemlich sicher, dass ich in der Bräustüberl Szene nicht zu sehen sein werde. Doch siehe da: In einer Einstellung sieht man mich am äußersten Bildrand, als ich gerade zu Hansis Musik mitklatsche.

Screenshot: Hansi im Bräustüberl © orf.at

Screenshot: Hansi im Bräustüberl © orf.at

Danke Interspot Film, dass Ihr mir und den vielen anderen Komparsen diese Möglichkeit gegeben habt, in eurer Sendung mitzuwirken, es war eine tolle Erfahrung!

 

Euer Sepp BGLT