Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Engelbert Aigner

Das Königsseer Radltaxi

 von Sepp
Das Königsseer Radl-Taxi

Das Königsseer Radltaxi

Neu ab 10. Mai: Das Königsseer Radtaxi

Ab 10. Mai gibt es eine neue und sanfte Art, die Gegend um den Königssee zu entdecken: Das Königsseer Radltaxi! Ganz entspannt könnt Ihr in einer Rikscha Platz nehmen und Euch von einheimischen Fahrern zu bekannten Plätzen zwischen Berchtesgaden und Königssee kutschieren lassen.

Der Mann hinter dem Königsseer Radltaxi ist Lederhosenmacher Engelbert Aigner. Engelbert verbrachte das letzte Jahr bei Work and Travel in Australien und Neuseeland und hat in Neuseeland  2 Monate als Rikscha Fahrer gearbeitet. Angetan von dieser Form der Mobilität, entschied er sich, das Radl-Taxi auch in seiner Heimat zu etablieren.

Lederhosenmacher Engelbert Aigner auf seinem Radltaxi

Lederhosenmacher Engelbert Aigner auf seinem Radltaxi

Ausgangspunkt der Radltaxi-Touren ist die Tourist-Info am Parkplatz Königssee. Vorerst stehen dort 3 Rikschas die Ihr für verschiedene Touren buchen könnt. Zum Beispiel hinüber zur Deutschen Post Eisarena, der Kunsteisbahn am Königssee. Oder hinauf zur Talstation der Jennerbahn, wo Ihr jetzt schon im Sportgeschäft Renoth einkaufen und in der Bergbar Glustl genießen könnt. Natürlich darf auch ein Abstecher zur Seelände Königssee nicht fehlen.

Mit dem Radl Taxi vom Königssee nach Berchtesgaden

Eine längere Tour bringt Euch auf dem Königsseer Fußweg, Deutschlands schönsten Wanderweg, vom Königssee entlang der Königsseer Ache in den historischen Markt Berchtesgaden.weiterlesen

Lisa-Graf-Riemann

Auf den ersten Blick…

 von Lisa
In der Werkstatt des Lederhosenmachers Engelbert Aigner

In der Werkstatt des Lederhosenmachers

…sieht diese Werkstatt aus wie eine Puppenstube. Aber da sitzt ein ausgewachsener junger Mann über sein Arbeitsstück gebeugt, mit der Aussicht auf die Berchtesgadener Fußgängerzone im Rücken, der einen Beruf ausübt, der ihm sichtbar Freude macht und über den er auch ganz viel erzählen kann. Es ist der ausgesprochen fesche Lederhosenmacher Engelbert Aigner, der sein Handwerk auf die gleiche Weise und mit denselben Werkzeugen ausübt, wie es schon seine Vorgänger vor Jahrzehnten und womöglich Jahrhunderten getan haben. Eine Stunde hat er sich für uns Zeit genommen, morgens um acht, bevor er seinen Laden aufsperrt, und uns die einzelnen Schritte gezeigt und erklärt, wie von einem besonders weichen, “sämisch” gegerbten Hirschfell eine maßgeschneiderte und aufwändig per Hand bestickte, einmalige Lederhose entsteht. Ein Unikat, das ihren Träger durch sein ganzes Leben begleitet, und sogar an Söhne und Enkel vererbt wird.

Das Hirschfell wird gebügelt

Das Hirschfell wird gebügelt

Zwei Hirschen braucht man für eine Lederhose, weil nur der mittlere Kern eines Hirschfells verarbeitet wird. Am Anfang ist das Leder dunkel, schwarz oder braun, mit der Zeit wird es immer heller. Ist das Maß eines Lederhosen-Aspiranten einmal genommen, werden die Lederteile maßgenau mit einem Zeichenbein aus Kuhhorn – das der Guggenberger Mario aus Berchtesgaden fertigt – angezeichnet und zugeschnitten.

Schnitt anzeichnen mit dem Zeichenbein

Schnitt anzeichnen mit dem Zeichenbein

Alle Teile, die bestickt werden, werden auf Papier oder Leinen aufgebügelt, damit sie sich beim Sticken nicht verziehen. Dazwischen kommt eine dünne Schicht handgemachter Leim aus Roggenmehl und heißem Wasser.weiterlesen

Drei Reisetipps vom Lederhosenmacher

 von Sepp

Hin & Weg  – Deutsche Welle im Berchtesgadener Land

Für sein Reisemagazin Hin & weg, in dem die Deutsche Welle jede Woche die schönsten Seiten Deutschlands vorstellt, war ein Kamerateam in Berchtesgaden und  hat sich auf die Suche nach einem Einheimischen gemacht, der seine Geheimtipps verrät. Fündig wurde DW schließlich bei Engelbert Aigner, dem Lederhosenmacher und jüngstem Berchtesgadener Original.

Milieustudie Lederhosenmacher Engelbert Aigner

Lederhosenmacher Engelbert Aigner

Er verrät dem Team der Deutschen Welle seine Tipps für Urlauber wie auch Einheimische.

 

Der Zauberwald in Ramsau

Erste Station von Engebert Aigners Tour ist Ramsau: Hier wandert er durch den Zauberwald am Hintersee. Eine relative einfache Wanderung, die aber durch die urwüchsige Landschaft am Abfluss des Hintersees ein unverwechselbares Erlebnis bildet:weiterlesen