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Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Enzianbrennerei Grassl

Lukas Schöbinger: Der neue Bergbrenner

 von Sepp
Lukas Schöbinger und Hubsi Ilsanker: Der neue und der alte Bergbrenner

Lukas Schöbinger und Hubsi Ilsanker: Der neue und der alte Bergbrenner

Generationswechsel bei der Enzianbrennerei Grassl

Lukas Schöbinger tritt ab Mai als neuer Bergbrenner in die Fußstapfen von Bergbrenner Hubert „Hubsi“ Ilsanker, der auf eigenen Wunsch den Beruf gewechselt hat und nun als Zimmerer im Tal tätig ist. Als gelernter Destillateur, der seine Ausbildung nur wenige Meter von seinem Elternhaus entfernt bei der Enzianbrennerei Grassl absolviert, hat Lukas beste Voraussetzung für seine zukünftige Aufgabe im Gebirge.

Als Bergbrenner und Wurzelgraber gilt es, den besten Schnaps herzustellen, in den Brennhütten der Enzianbrennerei Grassl auf der Eckerleiten, am Priesberg, der Wasseralm sowie dem Funtensee. »Da wartet eine Menge Arbeit auf mich«, sagt der Berchtesgadener selbstbewusst. Neben dem Brennen müssen die Hütten auch instandgehalten werden. Gemeinsam mit Hubert Ilsanker hat Lukas letztes Jahr Schnaps gebrannt und die Arbeitsweisen am Berg kennengelernt. „ Der Hubsi war zu Anfang seiner Tätigkeit etwa genauso jung wie ich und musste in die Fußstapfen seines Vorgängers treten.“

Bergbrenner Hubsi Ilsanker mit seinen Wurzelgrabern am Funtensee

Bergbrenner Hubsi Ilsanker mit seinen Wurzelgrabern am Funtensee

Lukas Schöbinger ist 21 Jahre alt, aber er hat schon vor der Ausbildung immer wieder in der Enzianbrennerei in Unterau gearbeitet. Es ist von Vorteil, dass Lukas auch ein begeisterter Musikant ist. Er spielt Trompete und ist Mitglied der Marktkapelle Berchtesgaden. weiterlesen

TV-Tipp: Bergbrenner Hubsi auf Arte

 von Sepp
Bergbrenner Hubis Ilsanker mit seinen Wurzelgrabern am Funtensee

Bergbrenner Hubis Ilsanker mit seinen Wurzelgrabern am Funtensee

Kräuterwelten der Alpen am 19. Januar um 19:30 Uhr auf Arte

Die Kräuter der Alpen erleben momentan eine Renaissance. Die Naturschätze aus der eigenen Region rücken wieder ins Bewusstsein der Verbraucher. Das Potenzial der Alpenkräuter ist noch lange nicht ausgeschöpft. Die Sendereihe Kräuterwelten begibt sich auf eine Entdeckungsreise durch verschiedene Regionen Europas, Lateinamerikas und Asiens und taucht ein in die komplexe Welt von Anbau, Ernte und Verarbeitung der heimischen Kräuter. Sie erzählt von der jahrhundertealten Erforschungs- und Wirkungsgeschichte von Kräutern inVolksheilkunde/Medizin und ihrer vielfältigen Anwendung in Küche, Heilkunde und Naturkosmetik. In der Sendung am Donnerstag, den 19. Januar 2017, widmet sich Arte den Kräutern der Alpen.

Wenn es um die Alpen geht, dürfen die Berchtesgadener Berge natürlich nicht fehlen: Für die Enzianbrennerei Grassl, die älteste Enzianbrennerei Deutschlands, gräbt Hubsi Ilsanker im Nationalpark Berchtesgaden nach den geschützten Enzianwurzeln – genehmigt durch ein historisches Sonderrecht.weiterlesen

Geo zu Besuch beim Bergbrenner

 von Sepp
In der Brennerei Eckerleiten der Enzianbrennerei Grassl

In der Brennerei Eckerleiten der Enzianbrennerei Grassl

Aus Hamburg hat sich Reporter Olaf Tarmas in die Berchtesgadener Berge aufgemacht, um für die Frühjahrsausgabe 2017 der Zeitschrift „Geo Wissen Ernährung“ zum Thema Bitterstoffe zu recherchieren. Er besuchte den Bergbrenner Hubert „Hubsi“ Ilsanker an der „Eckerleiten“ an der Roßfeld-Panoramastraße, wo eine der Brennhütten der Enzianbrennerei Grassl steht und ließ sich von Destaillateurmeister Franz Hölzl einiges zu Bitterstoffen in der Likörherstellung erklären.

Bergbrenner Hubsi Ilsanker, diese Mal nicht in Lederhose

Bergbrenner Hubsi Ilsanker, diese Mal nicht in Lederhose

Was nur wenige Menschen wissen: In der Enzianbrennerei Grassl werden die Wurzeln nicht nur zur Vergärung und zur späteren Destillation zu „Gebirgs-Enzian“ verarbeitet. Fein gehackte Enzianwurzeln werden im unverarbeiteten Zustand auch in Likörmazeraten angesetzt, um eine Bitternote zu erreichen. Enzianbitterstoffe findet man übrigens auch in Medikamenten (z.B. Sinupret), in Aperitifs (z.B. Aperol) und in den meisten Kräuterlikören, ganz neu auch in einigen Tonic Waters.weiterlesen

Besuch beim Bergbrenner

 von Sepp
Journalistin Karin Lochner und Fotograf Peter von Felbert beim Bergbrenner auf der Priesbergalm

Journalistin Karin Lochner und Fotograf Peter von Felbert beim Bergbrenner auf der Priesbergalm

Die Journalistin Karin Lochner und der bekannte Fotograf Peter von Felbert sind auf der Priesbergalm zu Gast bei Hubsi Ilsanker, dem Bergbrenner der Enzianbrennerei Grassl, um Informationen für ein neues Buch des Bruckmann-Verlags mit dem Arbeitstitel „Oberbayerische Almen“ zu recherchieren. Das Buch wird voraussichtlich 2018 erscheinen.

Karin Lochner hat sich als Journalistin im Bereich Reisen und Kulinarik einen Namen gemacht und gilt als profunde Kennerin der bayerischen Lebensart und der vielseitigen Traditionen. Dabei hat sie eine Vielzahl seltener Handwerke und Fertigkeiten portraitiert. Da passt der Bergbrenner der Enzianbrennerei Grassl natürlich perfekt in Ihr Sujet.weiterlesen

Das Oxn-Aug’n Trio auf Sylt

 von Sepp
Oxn-Aug'n Trio im Strandkorb

Oxn-Aug’n Trio im Strandkorb

Das Oxn-Aug’n Trio ist auf Sylt angekommen: Am Montag, den 4. Mai erreicht das zum Torbus zweckentfremdete Wohnmobil mit den drei Musikanten Michael Rasp, Hubert Ilsanker und Helmut Keilwerth – besser bekannt als Oxn-Aug’n Trio – Deutschlands bekannteste Insel Sylt!

Mit dem Wohnmobil nach Sylt

Mit dem Wohnmobil nach Sylt

Natürlich nehmen die drei Bayern ein Stück Berchtesgaden mit in den Norden: Neben der obligatorischen Lederhose gehört auch Berchtesgadener Bier und Schnaps der Enzianbrennerei Grassl zum Reise-Proviant. Immerhin ist Hubsi Ilsanker ja nicht nur Posaunist beim Oxn-Aug’n Trio, sondern im zivilen Leben Bergbrenner der Enzianbrennerei Grassl.

Berchtesgadener Bier und Enzian am Strand von Sylt

Berchtesgadener Bier und Enzian am Strand von Sylt

Und natürlich: Eier! Denn zu einem Oxn-Aug’n Frühstück gehören Spiegeleier, auf bayerisch: Oxn Aug’n!weiterlesen

Neuer Regionalprodukte-Film

 von Sepp

Regionalproduktefilm für das Berchtesgadener Land

Die Berchtesgadener Land Tourismus GmbH (BGLT) hat mit Wirtschaftspartnern einen Film produziert, der Landschaft und regionale Produkte verbindet. Zu sehen ist der Film „Berchtesgadener Land – Heimat weltbekannter Qualitätsprodukte“ ab heute im Youtube-Kanal der BGLT.

Die Idee für einen Regionalproduktefilm wurde bereits 2012 beim von der BGLT organisierten Tourismus und Wirtschaftsgipfel geboren. Projektleiterin Karin Mergner nahm Kontakt mit Wirtschaftstreibenden auf, und stieß bei vielen Unternehmen aus dem Berchtesgadener Land auf offene Ohren. Als Partner für die Produktion holte sie Meindl, Confiserie Reber, Bürgerbräu Bad Reichenhall (Alpenstoff), Enzianbrennerei Grassl , Südsalz Bad Reichenhall und die Firma Chiba Gloves ins Boot. Realisiert wurde der Film von Werner Vitztum mit seiner Salzburger Produktionsfirma AVC Studios. Die Filmmusik stammt aus der Feder von Eva Fenninger, die auf Basis des Volksliedes „Über d`Alma“ die Bilder stimmungsvoll vertont hat. Beraten wurde sie dabei von Volksmusikgröße Hermann Huber, eingespielt wurde die Melodie von deren Quartett „fesch & resch, die Salon Boarischen.“ Mit viel Engagement und Freude brachten sich die Darsteller Nicole und Stefan Hölzlwimmer aus Berchtesgaden beim Dreh ein.weiterlesen

Die Sennerin von der Priesbergalm

 von Sepp

Sennerin auf der Alm

Elisabeth Schellmoser ist 20 Jahre alt und kommt aus Berchtesgaden. Ihr Vater ist Berufsjäger im Nationalpark Berchtesgaden, Ihre Mutter ist Schneiderin. Und Elisabeth ist Sennerin: Auf der Priesbergalm oberhalb des Königssees verbringt sie den Sommer auf der Alm und kümmert sich um das Vieh.

Elisabeth Schellmoser, die Sennerin von der Priesbergalm

Elisabeth Schellmoser, die Sennerin von der Priesbergalm

Am Freitag, den 22. August, sendet das Bayerische Fernsehen um 19 Uhr in der Sendung „Unser Land„, dem Magazin für Landwirtschaft, Umwelt- und Verbraucherschutz, ein Porträt der Sennerin von der Preisbergalm.

 

Die Priesbergalm

Auf etwa 1.500 Metern Höhe liegt die Priesbergalm. Vom Parkplatz Hinterbrand oder der Mittelstation der Jennerbahn ist die Alm in etwa zwei Stunden zu Fuß erreichbar. Besonders der Ausblick auf die direkt gegenüberliegende Watzmann-Ostwand macht die Alm bei Wanderern beliebt.

Priesbergalm

Priesbergalm, im Hintergrund die Watzmann Ostwand

Da es sich bei der Priesbergalm um eine Hochalm handelt, ist die Alm nur während etwa acht Wochen zwischen Anfang Juli und Anfang September bewirtschaftet. Davor und danach weidet das Vieh auf der Niederalm, zum Beispiel auf der Königsbachalm.weiterlesen

f.re.e – Reisemesse München

 von Sepp

Das Berchtesgadener Land auf der Reisemesse f.re.e

Die Region präsentiert sich mit neun Partnern und einem bunten Rahmenprogramm auf einer Standfläche von 60 Quadratmetern auf der diesjährigen f.re.e.

Handwerksvorführung am Messestand der BGLT

Handwerksvorführung am Messestand der BGLT

Mit dabei sind

  • Nationalpark Berchtesgaden
  • Salzbergwerk und Alte Saline
  • Enzianbrennerei Grassl
  • Tourismusregion Berchtesgaden-Königssee
  • Rossfeld Panoramastraße
  • Lokwelt Freilassing
  • Stadt Laufen mit Salzachfestspielen
  • Berghotel Rehlegg/Touristinfo Ramsau
  • Predigtstuhlbahn.

 

f.re.e – Die Reisemesse in München

Die Münchner Reisemesse „f.re.e“ findet vom Mittwoch, 19.Februar bis Sonntag, 23. Februar 2014 statt. Die Öffnungszeiten für Besucher sind täglich von 10 bis 18 Uhr. Das Berchtesgadener Land mit seinen Partnern findet man in Halle A5, Stand 230.

 

Pressemitteilung Berchtesgadener Land Tourismus GmbH

Hubsi: Der Bergbrenner

 von Sepp

Wurzengraber, Schnapsbrenner, Musikant

Hubert S. Ilsanker ist Wurzengraber, Schnapsbrenner und Musikant. Besser bekannt ist er aber unter seinem Spitznamen Hubsi. Und seit zwei Jahren ist er auch Bestsellerautor. Sein eigentlicher Arbeitsplatz sind aber die uralten Brennhütten hoch über dem Königssee – Priesbergalm, Wasseralm, Funtensee und Eckeralm am Rossfeld –, wo er in alter handwerklicher Brenntechnik aus den wild wachsenden Enzian– und Meisterwurzpflanzen edle Destillate herstellt. Ein Jahr lang nimmt er den Leser zu seiner einzigartigen Arbeit in die Berge mit, wo die Natur den Lebensrhythmus vorgibt und Hast und Eile drunten bleiben.

Die Brennhütte auf der Priesbergalm

Die Brennhütte auf der Priesbergalm

Schon während seiner Schulzeit arbeitete der Autor bei den Holzknechten in den Bergen und versuchte sich auch als Wurzengraber am Priesberg. Als er dann als Schnapsbrenner bei der Enzianbrennerei Grassl Arbeit fand, nahm er die stillgelegten Brennhütten Funtensee und Wasseralm im Steinernen Meer, die nur zu Fuß erreichbar sind, wieder in Betrieb und führt seither eine 400 Jahre alte Tradition fort. Für ihn der schönste Arbeitsplatz.

Am Funtensee

Am Funtensee

Auf den Brennhütten ist das Leben bestimmt von der harten Arbeit des Wurzengrabens, dem Einbringen aus den Steilhängen und dem mühsamen, monotonen Kleinhacken der Wurzeln auf Kaffeebohnengröße. Auch müssen die Hütten gepflegt werden und Reparaturen gibt es immer. Trotzdem verleiht diese Arbeit tiefe Zufriedenheit und am Abend sitzen die Wurzengraber zusammen, wo es auch mal ausgelassen hergehen kann. „Die Wurzengraber sitzen in der Brennhütte beieinander. Draußen dichter, nasser Nebel, der ihnen den Feierabend leicht macht. Speck und Brot und einen aufs Recht. Zufriedene Gesichter, mit Stolz und Ehrfurcht vor dem Besonderen, einer der wenigen zu sein, die das Privileg haben, Wurzen zu graben.“weiterlesen

Bratapfel mit Enzianschaum

 von Sepp

Ein weihnachtliches Rezept von Enzian Grassl

Weihnachten ist nicht nur die Zeit für Glühwein und Plätzchen, auch der Bratapfel ist eine traditionelle Süßspeise im Advent und zu Weihnachten.

Bratapfel - eine weihnachtliche Süßspeise

Bratapfel - eine weihnachtliche Süßspeise

Ein besonderes Bratapfel-Rrezept kommt von der Enzianbrennerei Grassl: Dabei wird der klassische Bratapfel mit schaumig geschlagener Creme mit Enzian gekrönt.

 

Die Zutaten für 4 Personen

  • 8 Äpfel, 2 Zitronen
  • 8 Eßlöffel Erdbeermarmelade
  • 30 g Butter
  • 4 Eidotter
  • 50 g Zucker
  • 2 Becher Magerjoghurt
  • 2 Gläser Grassl-Enzian
  • 2 Gläser Grassl-Eierlikör
  • 2 Eßlöffel Bienenhonig
  • 1 1/4 Liter Schlagrahm

 

Zubereitung des Bratapfels

Die Äpfel schälen, das Kernhaus ausstechen, mit Zitronensaft beträufeln und die Aushöhlung mit Erdbeermarmelade auffüllen. Dann werden die Äpfel in eine mit Butter ausgefettete feuerfeste Form gegeben, mit Butterflocken bedeckt und in der Mittelschiene des mit 220 Grad vorgeheizten Backrohres 25 bis 30 Minuten goldgelb gebacken. Unterdessen die Eidotter und den Zucker mit einem Schneebesen oder dem Mixer schaumig schlagen, mit dem Magerjoghurt verrühren und mit dem leicht angewärmten Grassl-Enzian, dem Eierlikör und dem Bienenhonig ergänzen. Ganz zum Schluß die Schlagsahne vorsichtig unterziehen. Die Bratäpfel werden auf Desserttellern angerichtet und mit dem Enzianschaum dick aber gleichmäßig überzogen.

 

Tipp: Achten Sie bei der Auswahl der Äpfel darauf, dass Sie keine zu reifen Früchte bekommen. Ausgesprochene Kochäpfel, wie der Boskop, eignen sich am besten für die Zubereitung von Bratäpfeln.

 

Guten Appetit!

 

© Rezept von Enzian Grassl: Speziell entwickelt von Fernsehkoch und Fachjournalist Max Inzinger.
Bratapfel Rezept zum Download und Ausdrucken