St. Bartholomä am Königssee

Berchtesgadener Land Blog

Schlagwort: Fauna
Sepp Wurm

Wildes Deutschland

 von Sepp

Die Berchtesgadener Alpen auf Arte

Extreme Lebensräume wie die Karstlandschaften des Steinernen Meeres, der Watzmann mit der höchsten Felswand der Ostalpen, das Wimbachgries mit seinen ständig wandernden Schuttströmen und der Königssee, einer der tiefsten Seen Deutschlands, gehören zum Nationalpark Berchtesgaden.

Blick auf den Königssee im Winter © Nautilusfilm

Blick auf den Königssee im Winter © Nautilusfilm

Wer in dieser Wildnis überleben will, muss perfekt an seine Umwelt angepasst sein.

 Auf den Hochalmen balgen sich Murmeltiere © Nautilusfilm/Julius Kramer

Auf den Hochalmen balgen sich Murmeltiere © Nautilusfilm/Julius Kramer

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Sepp Wurm

Eulen: Heimliche Nachtgespenster

 von Sepp

Vortrag im „Haus der Berge“

Die Wintervortragsreihe des Nationalparks Berchtesgaden geht in die dritte Runde: Am Mittwoch, 8. Januar 2014, gewährt der Zoologe Wolfgang Scherzinger faszinierende Einblicke in die Naturgeschichte der Eulen. Eulen sind Geschöpfe der Nacht.

Eulen © W. Scherzinger

Eulen © W. Scherzinger

Für ihr Leben in der Dunkelheit und den Beutefang haben sie außergewöhnliche Spezialisierungen entwickelt. Unter dem Titel „Heimliche Nachtgespenster“ gibt der Experte Hinweise auf vordringliche und erprobte Schutzmaßnahmen.

 

Die Veranstaltung beginnt um 19:00 Uhr im Nationalparkzentrum Haus der Berge, Hanielstraße 7 in Berchtesgaden. Der Eintritt ist frei.

Sepp Wurm

Die schönsten Naturfotografien

 von Sepp

Neue Ausstellung im Haus der Berge

Die neue Foto-Ausstellung im Nationalparkzentrum Haus der Berge in Berchtesgaden zeigt ab sofort die 34 schönsten Naturfotografien des Jahres. Alljährlich zeichnet die Gesellschaft Deutscher Tierfotografen (GDT) in verschiedenen Kategorien die besten Fotografen Europas aus.

Der Gourmet ©GDT Europäischer Naturfotograf des Jahres /Leopold Kanzler

Der Gourmet ©GDT Europäischer Naturfotograf des Jahres /Leopold Kanzler

Der internationale Wettbewerb „Europäischer Naturfotograf des Jahres“ hat auch im vergangenen Jahr zahlreiche Künstler und Naturfreunde dazu bewogen, außergewöhnliche Fotografien einzureichen.

 

Fotoausstellung im Nationalparkzentrum

Die schönsten Aufnahmen sind noch bis zum 31. Januar 2014 im Haus der Berge, Hanielstraße 7, in Berchtesgaden zu sehen. Das Foto mit dem Titel „Der Gourmet“ stammt von Leopold Kanzler aus Österreich. In der Kategorie „Säugetiere“ fand das Bild eine lobende Erwähnung der Jury. Die Fotoausstellung ist täglich von 9:00 bis 17:00 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei.

 

Pressemitteilung Nationalpark Berchtesgaden

Sepp Wurm

Salamander-Ausstellung

 von Sepp

Feuersalamander im Klausbachhaus

Ab sofort und bis zum 11. September 2013 ist im Klausbachhaus in der Ramsau, der Nationalpark-Informationsstelle am Hintersee eine neue Ausstellung zu sehen. Besucher erfahren hier viel Wissenswertes über den schwarzgelben Feuersalamander und seinen tiefschwarzen Verwandten, den Alpensalamander. Vor dem Klausbachhaus empfangen zwei übergroße Salamander-Skulpturen die Gäste.

Salamanderausstellung am Klausbachhaus

Salamanderausstellung am Klausbachhaus

Unter der Leitung von Magdalena Meikl (stehend l.) und Martina Winkler (stehend r.), Mitarbeiterinnen des Salamander-Projektes der Universität Salzburg, besuchten die Kindergruppen der Nationalpark-Rangerinnen Anita Köppl und Monika Lenz (stehend, 2. und 3.v.r.) kürzlich die Ausstellung. Das Klausbachhaus ist täglich von 9:00 bis 17:00 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei.

 

Pressemitteilung Nationalpark Berchtesgaden

Sepp Wurm

Pseudoskorpion im Nationalpark

 von Sepp

Seltener Pseudoskorpion im Nationalpark Berchtesgaden

Da staunten die Experten nicht schlecht: Der winzige Pseudoskorpion, der im Rahmen eines Forschungsprojektes im Bereich Obersee im Nationalpark Berchtesgaden gefangen wurde, gilt als Erstnachweis dieser Tierart in Bayern. Dendrochernes cyrneus hat nur einen wissenschaftlichen Namen, eine deutsche Bezeichnung gibt es nicht. Mit seinen berüchtigten Verwandten aus Wüsten und Tropen hat der Winzling aber nur sein Aussehen gemeinsam, giftig für den Menschen ist er nicht.

Pseudoskorpion ©Lissner.jpg

Pseudoskorpion ©Lissner.jpg

Seit 2012 läuft im Nationalpark Berchtesgaden das Forschungsprojekt „Waldentwicklung nach Borkenkäferbefall“, eine Kooperation zwischen dem einzigen Alpen-Nationalpark Deutschlands und der Universität Göttingen. Forstwissenschaftlerin Barbara Winter untersucht dabei die natürliche Entwicklung von Verjüngung, Bodenvegetation und verschiedener Tierarten wie Käfern, Schnecken und Spinnen auf Flächen, die vom Borkenkäfer befallen wurden. „Wir haben bereits 50 Probeflächen in Waldbereichen im gesamten Nationalpark eingerichtet“, erklärt die Doktorandin. „Hier untersuche ich die natürliche Wiederbewaldung, was bei einer guten Artenkenntnis relativ einfach ist“, verrät die Expertin.weiterlesen »