St. Bartholomä am Königssee

Berchtesgadener Land Blog

Schlagwort: Feierabend
Sepp Wurm

Frühling auf der Marxenhöhe

 von Sepp
Dramatische Wolkenstimmung über dem Watzmann

Dramatische Wolkenstimmung über dem Watzmann

Schneerosenblüte am Kneifelspitzweg

Letzten Freitag habe ich mal wieder einen kleinen Feierabend-Spaziergang gemacht: Und zwar auf dem Kneifelspitzweg. Dieser Rundweg führt auf einer kleinen Runde von Maria Gern unterhalb der Kneifelspitze über die Marxenhöhe entlang. Ein kurzer Abstecher führt zu einem spektakulären Aussichtspunkt. Das eigentliche Highlight dieser Tour im Frühling sind aber die zahllosen Schneerosen die entlang des Weges blühen.

Startpunkt der Wanderung ist an der Wallfahrtskirche Maria Gern. Von hier folge ich der Straße, die zwischen der Kirche und dem Gasthaus hindurch zuerst sehr steil bergauf führt. In der ersten Kehre zweigt nach rechts bereist der Weg zur Marxenhöhe ab, ich folge aber erst der Straße nach links in Richtung Lauchlehen. Am Rand der Wiese führt der Weg dann bergauf in den Wald. Zahlreiche in voller Blüte stehende Schneerosen säumen jetzt den Weg.

Schneerosen am Kneifelspitzweg

Schneerosen am Kneifelspitzweg

Der Wald unterhalb der Kneifelspitze ist bekannt für seinen Reichtum an Schneerosen. An einem Scheitelpunkt steht sogar ein handgemaltes Schild, das darauf hinweist, dass das Pflücken der Schneerosen verboten ist und zur Anzeige gebracht wird. Weiter nach links führt der Weg hinauf zur Kneifelspitze mit der Berggaststätte Paulshütte. Heute biege ich aber an dem Schneerosen-Schild nach rechts ab und spaziere am Kneifellehen vorbei zur Tratte an der Marxenöhe. Auf der lichten Fläche steht der Bergerica in voller Blüte.

Erica blüht vor dem Watzmann

Erica blüht vor dem Watzmann

Die niedrigen Sträucher säumen fast die gesamte Fläche und färben mit ihren rosafarbenen Kelchen die sanften Buckel der Wiese in den schönsten Farben des Frühlings. weiterlesen »

Sepp Wurm

Abendspaziergang auf dem Maximilians Reitweg

 von Sepp
Ein Frühlingsabend am Maximilians-Reitweg

Ein Frühlingsabend am Maximilians-Reitweg

Es wird Frühling im Berchtesgadener Land

Der Frühling kommt mit ganz großen Schritten: Der Schnee schmilzt, die Temperaturen steigen, die ersten Frühlingsblummen blühen bereits und es ist wieder bis in die Abendstunden hell. Für große Feierabendtouren ist es zwar noch nicht lange genug hell, doch kleine Spaziergänge am Abend sind schon möglich. Ich habe diese Woche zum Beispiel eine kleine Runde auf dem Maximilians Reitweg in Bischofswiesen gedreht.

Ausgangspunkt meiner Tour ist der Parkplatz am Aschauerweiher. Zuerst gehe ich ein paar Meter auf dem Märchenpfad Bischofswiesen durch den Wald und biege dann nach links ab. Der Wald wird jetzt lichter und gibt den Blick frei auf die großzügigen flachen Wiesen am Aschauerweiher. Kaum zu glauben, dass hier noch vor wenigen Wochen Langlauf möglich war: Die Loipen des Langlaufzentrums sind nur noch zu erahnen, lediglich ein paar klägliche Überreste des Schnees sind noch zu sehen.

Blick hinüber zum Watzmann

Blick hinüber zum Watzmann

Ansonsten hat der Frühling das Zepter übernommen: Über die grünen Wiesen schweift mein Blick zum tiefverschneiten Watzmannkar! Den Weg säumen nicht nur zahlreiche blaue Leberblümchen, sondern vor allem viele uralte Moos bewachsene Laubbäume. Die Äste der Bäume sind noch kahl, manche Stämme jedoch von Efeu umrankt.

Efeu rankt an uralten Bäumen

Efeu rankt an uralten Bäumen

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Sepp Wurm

Abends auf der Kneifelspitze

 von Sepp
Das Gipfelkreuz der Kneifelspitze

Das Gipfelkreuz der Kneifelspitze

Das trübe Herbst-Wetter des Tages hielt mich gestern nicht von einer kleinen Wanderung am Abend ab. Mein Ziel war die Kneifelspitze: Lange schon war ich nicht mehr auf Berchtesgadens kleinem Hausberg. Angesichts des Wetters habe ich mir gar keine besonderen Aussichten von dem so aussichtsreichen Gipfel erwartet, wurde dann allerdings aufs angenehmste überrascht.

Ich wandere vom Parkplatz unterhalb der Wallfahrtskirche Maria Gern auf dem Kneifelspitzweg steil bergauf. Die Variante über die Marxenhöhe spare ich mir, sondern marschiere den kürzesten Weg zur Kneifelspitze. Nach den steilen Serpentinen im Wald mündet der Kneifelspitzweg auf den Fahrweg ein und führt nach links zum Gipfel der Kneifelspitze mit der Paulshütte.

Die Paulshütte auf der Kneifelspitze

Die Paulshütte auf der Kneifelspitze

Die Wolken verbergen zwar den Watzmann, sorgen aber für eine spektakuläre Stimmung über dem Berchtesgadener Tal. Allerdings ist es recht kalt, also gehe ich umher und erkunde die Kneifelspitze. Die kleine Kapelle gefällt mir besonders gut. Sie thront auf einem kleinen Hügel neben der Berggaststätte und ist – sobald es dunkel wird – beleuchtet.weiterlesen »

Sepp Wurm

Feierabend Tour Götschenkopf – Toter Mann

 von Sepp
Blick über den Götschenkopf zum Watzmann

Blick über den Götschenkopf zum Watzmann

Letzte Woche habe ich mal wieder eine kleine Feierabend Wanderung gemacht. Und zwar auf den Götschenkopf! Dieser recht unscheinbare Gipfel liegt nur wenige hundert Meter Luftlinie vom Toten Mann entfernt, ist aber durch ein tiefe Schneise von diesem getrennt. Bekannt ist der Götschenkopf vor allem im Winter als Ziel einer einfachen Skitour mit Pistenabfahrt, doch auch zu Fuß ist er ein lohnendes Ziel. Am einfachsten erreicht man den Götschenkopf als kleinen Abstecher von der SalzAlpenTour Rund um den Götschenkopf.

Ich starte meine Feierabend-Wanderung am Hochschwarzeck, dem höchstgelegenen Ortsteil des Bergsteigerdorfes Ramsau und steige auf dem bekannten Weg zum Toten Mann auf. Noch scheint die Sonne auf das lichte Plateau des aussichtsreichen Gipfels. An einer Bank prangt schon eines der markant gelben SalzAlpenTour Schilder mit der stlisierten blauen Bergsilhouette.

Bank auf dem Toten Mann mit SalzAlpenTour Schild

Bank auf dem Toten Mann mit SalzAlpenTour Schild

Anstatt die Aussicht und die wärmenden Sonnenstrahlen zu genießen, halte ich mich hier aber nicht auf, sondern wandere zügig weiter. Die SalzAlpenTour führt mich auf der Nordseite des Toten Manns durch den Wald bergab, bevor sich der Weg dann nach rechts wendet. In einer scharfen Linkskehre verlasse ich die offizielle Route dieser SalzAlpenTour uns wandere auf dem gut sichtbaren Steig auf den Götschenkopf. Seit der Orkan Kyrill gewütet hat, bietet der früher dicht bewachsene Hügel einen schönen Rundumblick zu Watzmann und Co..weiterlesen »

Sepp Wurm

Feierabend-Wanderung auf den Grünstein

 von Sepp
Sonnenuntergang auf dem Grünstein

Sonnenuntergang auf dem Grünstein

Gestern Abend habe ich mit zwei Kollegen mal wieder eine Feierabend-Tour gemacht, und zwar auf den Grünstein. Der 1304 Meter hohe Grünstein ist durch seine tolle Aussicht und die relativ schnelle Erreichbarkeit seines Gipfels erste Wahl für eine Feierabend-Wanderung. Hinzu kommt noch die Grünsteinhütte, die Mittwochs immer länger geöffnet ist.

Wir treffen uns am Wander-Parkplatz Hammerstiel, hier parken wir unsere Autos bzw. Fahrräder und beginnen den Aufstieg. Zuerst führt der Weg auf der Fahrstraße entlang, bevor er in den Wald abzweigt und sich zu einem schmalen und stellenweise steilen Steig verengt. Trotz der schattenspendenden Bäume ist es im Aufstieg ziemlich warm. Dennoch erreichen wir recht zügig die Grünsteinhütte.

Die letzten Sonnenstrahlen an der Grünsteinhütte

Die letzten Sonnenstrahlen an der Grünsteinhütte

Erfreut stellen wir fest, dass die Sonne noch auf die Terrasse der Hütte scheint. Wir beschließen, jetzt gleich einzukehren und erst danach den Gipfel zu besteigen. Eine gute Entscheidung: Wir bestellen zu Essen und zu Trinken und genießen die warmen Strahlen der tief stehenden Sonne. Nach längerer Pause brechen wir wieder auf. Der Weg von der Grünsteinhütte zum Gipfel ist nicht allzu lang, doch nach der Pause spüren wir unsere Beine. Doch die paar Meter zum Gipfel schaffen wir auch noch recht zügig. Als wir schließlich auf dem Gipfel des Grünsteins ankommen, versteckt sich die Sonne gerade hinter den Bäumen, einzelne Strahlen schaffen es aber durch das Geäst und tauchen den Berg in ein wunderbar warmes Licht.weiterlesen »

Sepp Wurm

Feierabend Runde mit dem E-Bike

 von Sepp
Mit dem E-Bike auf der Kühroint-Alm

Mit dem E-Bike auf der Kühroint-Alm

Am 1. Juni ist meteorologischer Sommeranfang. Gemerkt hat man das heute nicht. Den ganzen Tag über hat es geregnet. Doch als ich am Abend von der Arbeit nach Hause komme, hat es doch tatsächlich zu regnen aufgehört. Es ist zwar noch total bewölkt, doch zumindest ist es trocken. Da trifft es sich gut, dass ich seit kurzem ein E-Bike habe. So reicht mir ein kurzes Zeitfenster für eine kleine Radlrunde. Ich entscheide mich für die Kühroint-Alm und die Archenkanzel.

Ich folge der beschilderten Mountainbike Tour Nummer 10: Von Ramsau nach Kühroint. Über Wimbachbrücke radle ich zur Schapbachalm. Der Elektromotor des Mountainbikes unterstützt meine Tritte, mühelos überwinde ich die Höhenmeter auf der breiten Forststraße. An der Schapbachalm überlege ich, ob ich einkehren soll. Doch der kräftesparende  Aufstieg hat mich in Euphorie versetzt und so trete ich weiter in die Pedale. Die Benzinkurve markiert das Ende der Alm, danach wird der Weg auch etwas steiler. Aber mit Unterstützung des Elektromotors stellt auch der weitere Aufstieg kein Problem dar. Als ich auf Kühroint ankomme, radle ich gleich weiter in Richtung Archenkanzel. An der Wendeplatte stelle ich mein E-Bike ab und gehe die letzten Meter zu Fuß weiter.

Der Weg zur Archenkanzel

Der Weg zur Archenkanzel

Vorbei an der Abzweigung zum Rinnkendlsteig marschiere ich durch den Wald. An der Archenkanzel bin ich schließlich ganz alleine. Und auch wenn die Berggipfel von den Wolken verhüllt sind, ist der Ausblick von der Archenkanzel nach St. Bartholomä wunderschön.

Blick von der Archenkanzel zu St. Bartholomä und Königssee

Blick von der Archenkanzel zu St. Bartholomä und Königssee

Leider beginnt es jetzt wieder leicht zu tröpfeln  und ich habe keine Zeit, die Aussicht zu genießen. Stattdessen beeile ich mich, wieder zu meinem Bike zu kommen. Also ich dort ankomme ist der Regen stärker geworden.  Nix wie rauf aufs Rad und ab geht’s zurück zur Kühroint Alm. Beim Bartler Kaser stelle ich mich kurz unter. Und schon nach wenigen Minuten lässt der Regen wieder nach. weiterlesen »

Sepp Wurm

Blaue Stunde auf dem Toten Mann

 von Sepp
Winterwanderung auf den Toten Mann

Winterwanderung auf den Toten Mann

Vergangenen Freitag habe ich mal wieder eine kleine Feierabend Wanderung gemacht, und zwar auf den Toten Mann im Bergsteigerdorf Ramsau. Eigentlich ist diese Tour um diese Jahreszeit ja eher eine Skitour, doch bei den aktuellen Schneeverhältnissen habe ich die Ski daheim gelassen und war stattdessen zu Fuß unterwegs.

Etwa um 17 Uhr brechen wir am Hochschwarzeck auf, noch scheint die Sonne. Der bekannte Wanderweg ist bis oberhalb der Vorderloiplsau aper, im Wald weiter oberhalb hingegen von einer durchgehenden Schneeschicht bedeckt. Ich bin wirklich überrascht, wie viel Schnee hier oben liegt: Die Bäume sind wunderbar verschneit und die gesamte Umgebung von einer dünnen Schicht Pulverschnee überzogen. Das habe ich nicht erwartet. Obwohl auf dem Weg Schnee liegt, ist es sehr angenehm zu gehen. Auch die Temperatur ist ideal zum Wandern. Und so erreichen wir recht zügig den Toten Mann. Als wir an der Bezoldhütte ankommen ist es noch hell, doch für unser Feierabend Bier gehen wir trotzdem in die kleine Hütte, da ein eisiger Wind weht.weiterlesen »

Christian Thiel

Feierabend-Fahrradtour zum Abtsdorfer See

 von Christian
Sonnenuntergang am Ost-Ufer des Abtsdorfer Sees

Sonnenuntergang am Ost-Ufer des Abtsdorfer Sees

Gestern war endlich der erste richtig sommerliche Tag 2015. Darauf haben wohl schon viele gewartet, denn wo man auch hinschaute waren Jogger, Radfahrer und Wanderer unterwegs. Irgendwie musste gestern einfach jeder raus, um die Sonne zu genießen. Natürlich wollte ich den anderen fleißigen Leuten da draußen um nichts nachstehen. Die ganze Heimfahrt von der Arbeit habe ich überlegt, was denn zu fortgeschrittener Stunde wohl die beste sportliche Alternative für den Abend ist. Schließlich entschied ich mich für das Fahrrad.

Das Fahrrad endlich aus dem Keller geholt, im Hintergrund der Untersberg

Das Fahrrad endlich aus dem Keller geholt, im Hintergrund der Untersberg

Zuhause angekommen schnell Handtuch und Badehose eingepackt, denn das Ziel war der Abtsdorfer See zwischen Saaldorf-Surheim und Laufen. Brotzeit und warme Kleidung für die Rückfahrt fanden im Rucksack ebenfalls Platz und dann gings endlich los. In kurzer Hose und Radlshirt bei 25 Grad, ein Traum. Von meiner Wohnung in der Gemeinde Ainring bis zum Abtsdorfer See sind es 13 km auf ruhigen Straßen und Radwegen. weiterlesen »

Sepp Wurm

Feierabend auf der Soleleitung

 von Sepp
Abend auf der Ramsauer Soleleitung

Abend auf der Ramsauer Soleleitung

Hell bis in den Abend und angenehme Temperaturen: Der Frühling ist nun wirklich angekommen! Und damit auch die Zeit für Feierabend Wanderungen! Zwar ist mein klassisches Feierabend-Ziel, der Grünstein, noch verschneit, doch ein kleiner Abendspaziergang auf der Ramsauer Soleleitung ging sich aus.

Ich ging dabei vom Zipfhäusl in Richtung Westen, also den seltener begangenen Teil der Ramsauer Soleleitung. Hier laden schon nach wenigen Metern mehrere Bänke zum Hinsetzen ein. Die Sonne steht noch deutlich über der Reiteralm und man merkt deutlich, dass die Strahlen schon ordentlich Kraft haben. Es ist richtig mild, obwohl es schon etwa 18 Uhr ist. Ich gehe noch weiter nach Westen auf dem Soleleitungsweg. Genau auf dieser historischen Trasse wird zukünftig auch der SalzAlpenSteig, der neue Premiumwanderweg vom Chiemsee über den Königssee zum Hallstätter See am Dachstein, entlang führen. Genauer gesagt die achte Etappe des Weitwanderweges. Durch die vereinzelten Bäume am Wegrand brechen sich jetzt die Sonnenstrahlen ihre Bahn.

Sonnenuntergang auf der Soleleitung

Sonnenuntergang auf der Soleleitung

Etwa auf Höhe der Hindenburglinde, einem der ältesten Bäume in ganz Bayern, stehen weitere Bänke, hier mache ich Rast und schaue der Sonne zu, wie sie langsam hinter der Reiteralm verschwindet.weiterlesen »

Sepp Wurm

Es wird Herbst am Grünstein

 von Sepp
Herbst am  Grünstein mit Blick zum Watzmann

Herbst am Grünstein mit Blick zum Watzmann

Es wird Herbst: Die Blätter der Bäume verfärben sich und auf den Bergen liegt schon etwas Schnee. Ganz deutlich habe ich das gestern Abend gemerkt bei einer kleinen Wanderung auf den Grünstein. Und vor allem: Ganz schön frisch war es, als die Sonne unterging.

Als ich gegen halb sechs am Parkplatz Hammerstiel ankomme, ist es noch relativ warm. Doch im Wald, wo die Sonne nicht hinkommt, ist es schlagartig kühl. Also beste Bedingungen für eine zügige Wanderung. Über die Herz-Kreislauf-Testwanderung gehe ich den Berg hoch. Die Bäume lassen nur stellenweise die Strahlen der Sonne durch, dann ergeben sich aber wunderschöne Stimmungen.

Die Sonne bricht sich ihren Weg

Die Sonne bricht sich ihren Weg

Der Wald am Grünstein ist stellenweise ziemlich licht, meistens aber relativ dicht, so dass nicht wirklich viel Sonne auf den Weg scheint.weiterlesen »