St. Bartholomä am Königssee

Berchtesgadener Land Blog

Schlagwort: Fischunkel

Hagengebirge Teil 2: Obersee, Röthsteig, Wasseralm

 von Jannis
Das Seenduo Obersee und Königssee vom Eingang des Landtals aus.

Das Seenduo Obersee und Königssee vom Verbindungsweg Wasseralm/Landtal aus.

Zwei Tage im Hagengebirge

Nachdem ich am ersten Tag der Hagengebirge-Expedition das Gebiet zwischen Gotzenalm und Carl-v.-Stahl-Haus unter die Lupe nahm, erkundete ich am zweiten Tag die zahlreichen Naturschönheiten zwischen Königssee, Wasseralm und Gotzenalm.

Da mein Fahrrad vom Vortag noch an der Gotzenalm stand, war der Endpunkt der Tour bereits vorgegeben. Mein Weg dorthin führte mich von der Saletalm, die ich mit dem Schiff über den Königssee erreichte, am Obersee und Röthbachfall vorbei und über den Röthsteig zur Wasseralm. Von dort durchquerte ich die Röth und das Landtal, um so auf den Verbindungssteig zur Gotzenalm zu gelangen, die ich schließlich am Abend erreichte.

Spieglein, Spieglein an der Wand, welcher ist der schönste See im Berchtesgadener Land?

Der erste Teil des zweiten Tages ist eindeutig von dem Element Wasser geprägt. Meine Fahrradrückholaktion startet mit der morgendlichen Überfahrt über den Königssee. Für ein paar mehr Stunden Schlaf nach dem anstrengenden ersten Tag, nahm ich die nun bereits gestiegene Zahl an Touristen am Königssee und die damit verbundene kurze Wartezeit an der Abfahrtsstelle der Königsseeschiffahrt gerne in Kauf.

Über den Zwischenstopp St. Bartholomä komme ich nach der knapp einstündigen Bootsfahrt an der Anlegestelle Saletalm an. Auch bei meiner dritten Überfahrt schaffe ich es nicht, das Motiv von der Wallfahrtskirche St. Bartholomä vor der Watzmann-Ostwand ohne Betätigung des Auslösers an mir vorbeiziehen zu lassen. Die Blicke vom Boot über den See in alle Richtungen sind immer wieder ein Highlight!

Immer wieder fotogen: Die Wallfahrtskirche St. Bartholomä vor der Watzmann-Ostwand.

Immer wieder fotogen und unzählige Male abgelichtet: Die Wallfahrtskirche St. Bartholomä vor der Watzmann-Ostwand.

weiterlesen »

Sepp Wurm

Sonntagswanderung am Obersee

 von Sepp
Die Fahne am Bug der "Hochkalter" der Königsseeflotte

Die Fahne am Bug der „Hochkalter“ der Königsseeflotte

Nach den herrlichen Herbsttagen der vergangenen Wochen präsentierte sich der Sonntag (5. Oktober) am Morgen recht neblig. Nichtsdestotrotz nehmen wir das erste Schiff um 8:30 Uhr, um über den Königssee zu fahren. Eine Wanderung um den Obersee zur Fischunkelalm haben wir uns vorgenommen. Das trübe Wetter am Morgen macht uns keine Sorgen, wir sind überzeugt, dass sich die Wolken im Laufe des Tages auftun werden. Außerdem verbreitet die Fahrt über den Königssee im Nebel eine ganz besondere Atmosphäre.

Die Ruhe am See ist herrlich. Auch der Fischer vom Königssee, der mit seinem Außenborder durch den Nebel nach Sankt Bartholomä rauscht, stört die Idylle nicht.

Der Fischer vom Königssee

Der Fischer vom Königssee

Trotz der frühen Uhrzeit und des Nebels ist auch das erste Schiff des Tages bereits gut gefüllt. An Sankt Bartholomä verlassen allerdings die meisten Passagiere das Boot, einige haben noch eine große Bergtour vor sich, andere wollen einfach die malerische Halbinsel besichtigen. Wir hingegen fahren weiter.

Sankt Bartholomä im Nebel

Sankt Bartholomä im Nebel

Als wir uns der Anlegestelle Salet am Südufer des Königssees nähern, brechen die ersten Sonnenstrahlen durch die Wolken- und Nebeldecke.

Sonnenstrahlen über Salet

Sonnenstrahlen über Salet

Von der Bootsanlegestelle Salet gehen wir an der Berggaststätte Saletalm vorbei, passieren den Mittersee und gehen den Saletbach entlang.weiterlesen »

Sepp Wurm

Pseudoskorpion im Nationalpark

 von Sepp

Seltener Pseudoskorpion im Nationalpark Berchtesgaden

Da staunten die Experten nicht schlecht: Der winzige Pseudoskorpion, der im Rahmen eines Forschungsprojektes im Bereich Obersee im Nationalpark Berchtesgaden gefangen wurde, gilt als Erstnachweis dieser Tierart in Bayern. Dendrochernes cyrneus hat nur einen wissenschaftlichen Namen, eine deutsche Bezeichnung gibt es nicht. Mit seinen berüchtigten Verwandten aus Wüsten und Tropen hat der Winzling aber nur sein Aussehen gemeinsam, giftig für den Menschen ist er nicht.

Pseudoskorpion ©Lissner.jpg

Pseudoskorpion ©Lissner.jpg

Seit 2012 läuft im Nationalpark Berchtesgaden das Forschungsprojekt „Waldentwicklung nach Borkenkäferbefall“, eine Kooperation zwischen dem einzigen Alpen-Nationalpark Deutschlands und der Universität Göttingen. Forstwissenschaftlerin Barbara Winter untersucht dabei die natürliche Entwicklung von Verjüngung, Bodenvegetation und verschiedener Tierarten wie Käfern, Schnecken und Spinnen auf Flächen, die vom Borkenkäfer befallen wurden. „Wir haben bereits 50 Probeflächen in Waldbereichen im gesamten Nationalpark eingerichtet“, erklärt die Doktorandin. „Hier untersuche ich die natürliche Wiederbewaldung, was bei einer guten Artenkenntnis relativ einfach ist“, verrät die Expertin.weiterlesen »

Sepp Wurm

Röthbachfall: Deutschlands höchster Wasserfall

 von Sepp
Der Röthbachfall

Der Röthbachfall

In zwei Hauptstufen überwindet der Röthbachfall im Süden des Obersees die sogenannte Röthwand, die den Kessel des Königssees und des Obersees von der Röth, der Hochfläche zwischen Steinernem Meer und Hagengebirge, trennt. Erreichen kann man den Röthbachfall über die Fischunkelalm am Obersee. Dazu  muss man natürlich erst mit dem Schiff über den Königssee fahren bis zur Saletalm, und sich dann auf den Weg um den Obersee machen. Diese kleine, etwa 3 Kilometer lange Wanderung führt eindrucksvoll am Ufer des Obersees entlang steiler Felswände zur Fischunkelalm. Hinter der Almfläche wartet ein kleines Waldstück, das noch durchquert werden muss, dann sieht man das Wasser des Röthbachs imposant ins Tal fallen.

Blick von der Fischunkelalm zum Röthbach-Wasserfall

Blick von der Fischunkelalm zum Röthbach-Wasserfall

Seine gesamte Fallhöhe von 470 Meter macht den Röthbachfall zum höchsten Wasserfall Deutschlands. Es mag bekanntere Wasserfälle in Deutschland geben, höhere gibt es nicht. Zudem gehört er mit diesem Ausmaß zu den höchsten Wasserfällen der gesamten Alpen.weiterlesen »

Sepp Wurm

Wegezustand im Nationalpark

 von Sepp

Starke Regenfälle setzten Wanderwegen im Nationalpark zu

Wegen Sanierungsarbeiten sind am Mittwoch, den 27.6. und am Donnerstag den 28.6. der Röthsteig und der Landtalsteig ganztägig gesperrt. Die Wasseralm ist also nur über die Gotzenalm beziehungsweise über das  Landtal erreichbar.

 Der überschwemmte Landthalsteig © www.uptothetop.de

Der überschwemmte Landthalsteig © www.uptothetop.de

Trotz der teilweise heftigen Regenfälle der letzten Tage sind die Wege alle begehbar, eventuell notwendige Sanierungsarbeiten sind bereits angelaufen.

 

Hier findet Ihr den kompletten aktuellen Wegezustandsbericht des Nationalparks Berchtesgaden!

 

Danke an Steve von www.uptothetop.de für das Bild!

Lisa-Graf-Riemann

Letzte Fahrt nach Salet …

 von Lisa

Am Wochenende war der halbe Landkreis auf dem Königssee. Ich auch. Letzte Fahrt nach Salet für dieses Jahr. Es ist kalt, als wir morgens das erste Schiff besteigen. Nebel liegt auf den felsigen Hängen. Nach der Echowand schießt ein Sonnenstrahl auf St. Bartholomä herunter wie gleißendes Scheinwerferlicht.

 

 

Alles, was nach Salet fährt, ist mit schweren Kameras behängt. Ziel: Der Obersee, über dem sich der Nebel beginnt aufzulösen und die Berge frei gibt. Die Teufelshörner weiterlesen »