St. Bartholomä am Königssee

Berchtesgadener Land Blog

Schlagwort: Fotografie
Christoph

Scharfe Berge

 von Christoph
Watzmann

Ungewöhnliche Perspektiven sind ein Markenzeichen von Fotograf Georg Grainer.

Der Berchtesgadener Fotograf Georg Grainer zeigt noch bis 31. März seine fantastischen Natur- und Landschaftsaufnahmen im Foyer des Haus der Berge.

Jeder kennt die übliche Fotos vom Watzmann. Doch damit begnügt sich der Fotograf Georg Grainer nicht. Er steigt für sein Watzmannbild auf den Hirschwieskopf und nimmt das gewaltige Felsenmassiv von dort auf. Die ungewöhnliche Motivwahl ist kennzeichnend für Grainer. Alltägliches gibt es bei ihm nicht. Dabei zeigt er sich als Meister seines Handwerks. Jeder kann knippsen, aber Grainer kann richtig fortgrafieren! Gestochen scharf sind seine meist schwarz-weiß Aufnahmen. Jeder Fels und jeder Baum ist absolut scharf und man kann in seinen oft großformatigen Bildern mit den Augen regelrecht spazieren bzw. klettern gehen.

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Ursula

Bock auf Bergerlebnis: Die Kleine Reibn

 von Ursula
Kleine Reibn

Blick vom Jenner auf den Berchtesgadener Talkessel

Auf Einladung der Berchtesgadener Land Tourismus GmbH waren Mitte September deutsche und österreichische Reisejournalisten auf der Kleinen Reibn unterwegs zu den Steinböcken. Begleitet von der Bergführerin Nina Schlesener und dem Nationalpark-Ranger Sepp Pfnür kamen sie sowohl den eindrucksvollen Tieren nahe als auch Edelweiss und Enzian und der eigenen Schmerzgrenze. Am folgenden Tag konnten sie in der Werft am Königssee den aktuellen Schiffsbau verfolgen und sich am Rennerkaser mit Schüsselkäse verwöhnen lassen.

Am Vorabend der großen Tour ging es hinauf zum Carl-von-Stahlhaus. Etwas warm werden in den Muskeln und Gelenken. Und auch miteinander wird man gleich viel schneller warm, wenn man gemeinsam den Blick hinunter aufs Tal schweifen lässt oder eine Schokoladenpause einlegt.

Kleine Reibn

Ja, so gut schmeckt die faire GEPA Schokolade mit Berchtesgadener Land Milch

Nach einem ordentlichen Abendessen und Kostproben regionaler hochprozentiger Spezialitäten sowie einer ruhigen Nacht begrüßte uns am nächsten Morgen ein herrlicher Sonnenaufgang

Kleine Reibn

Die Sonne geht im Osten auf, in unserem Fall über Österreich

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Sepp Wurm

Besuch beim Bergbrenner

 von Sepp
Journalistin Karin Lochner und Fotograf Peter von Felbert beim Bergbrenner auf der Priesbergalm

Journalistin Karin Lochner und Fotograf Peter von Felbert beim Bergbrenner auf der Priesbergalm

Die Journalistin Karin Lochner und der bekannte Fotograf Peter von Felbert sind auf der Priesbergalm zu Gast bei Hubsi Ilsanker, dem Bergbrenner der Enzianbrennerei Grassl, um Informationen für ein neues Buch des Bruckmann-Verlags mit dem Arbeitstitel „Oberbayerische Almen“ zu recherchieren. Das Buch wird voraussichtlich 2018 erscheinen.

Karin Lochner hat sich als Journalistin im Bereich Reisen und Kulinarik einen Namen gemacht und gilt als profunde Kennerin der bayerischen Lebensart und der vielseitigen Traditionen. Dabei hat sie eine Vielzahl seltener Handwerke und Fertigkeiten portraitiert. Da passt der Bergbrenner der Enzianbrennerei Grassl natürlich perfekt in Ihr Sujet.weiterlesen »

Sepp Wurm

Wanderungen zu den Steinböcken

 von Sepp
Wanderungen zu den Steinböcken © Andi rennt / Andreas Wiesinger

Wanderungen zu den Steinböcken © Andi rennt / Andreas Wiesinger

Andreas Wiesingers Buch „Wanderungen zu den Steinböcken“ ist fertig!

Der Tiroler Andreas Wiesinger ist Trailrunner und passionierter Fotograf. Letzten Sommer hat er 30 Gipfel der Berchtesgadener Alpen über 125 Kilometer mit gesamt 15.500 Höhenmeter Aufstieg und 15.500 Höhenmeter Abstieg in drei Tagen erlaufen. Eine ganz besondere Faszination üben die Steinböcke auf ihn aus. Auf seiner Facebook Seite Andi rennt lässt er seine Fans anhand seiner Bilder an seinen Bergtouren und seinen Begegnungen mit den Steinböcken teilhaben. Jetzt ist sein erstes Buch erschienen: „Wanderungen zu den Steinböcken“ heißt es und ist ab sofort im Handel erhältlich.

Das Buch beschreibt 28 Touren, davon 4 im Berchtesgadener Land, in das Revier der Steinböcke. Die besondere Bedeutung der Berchtesgadener Berge für das Buch zeigt schon der Einband: Das Cover ziert ein Bild von der Kleinen Reibn, die Rückseite ein Bild vom Watzmann. Das Buch „Wanderungen zu den Steinböcken“ stellt nicht nur wahre Traumtouren zu den bevorzugten Plätze der magischen Tiere vor, sondern kann auch als Leitfaden für eine möglichst erfolgreiche Suche nach den Steinböcken gelesen werden! Besonderen Wert legt der Autor auf die richtigen Verhaltensweisen im Umgang mit Tieren.

Andreas Wiesingers Buch ist der erste Steinbockführer im Ostalpenraum! Die traumhaften Touren – von leicht, mittel bis schwer – bieten sich zur Nachahmung an: Probiert es aus, die Begegnung mit einem Steinbock kann ein unvergessliches Ereignis sein.weiterlesen »

Sepp Wurm

Herbst in Berchtesgaden

 von Sepp

Autumn on Rossfeld von Eric Chumachenco auf 500px.com

Goldener Herbst in Berchtesgaden: Die letzten Wochen verwöhnt uns der Wettergott mit bestem Wetter. Während das Flachland vom Nebel bedeckt ist, scheint in den Berchtesgadener Bergen schon in der Früh die Sonne. Tagsüber knackt das Thermometer stellenweise die 20° Marke.

Ramsau von Sina Ettmer auf 500px.com


Die Laubbäume tragen seit Wochen ihre buntes Herbstkleid, kein Sturm, Regen oder Frost hat bis jetzt das bunte Laub zu Boden zwingen können. Und wahrscheinlich wird das schöne Wetter noch weiterhin anhalten.

Maria Gern von Joachim Seifriz auf 500px.com


Nur ganz oben auf den Bergen, ab einer Höhe von etwa 2.000 Metern, liegt Schnee. Die weiß angezuckerten Berggipfel strahlen in einem wunderbaren Kontrast zu den bunt verfärbten Bäumen im Tal und in den mittleren Lagen.

Königssee Malerwinkel von Eric Chumachenco auf 500px.com

Bergsteiger und Wanderer freuen sich sich: Auch anspruchsvolle Bergtouren in die Hochlagen der Berchtesgadener Alpen sind noch möglich. Zwar haben die meisten Berghütten bereits geschlossen, doch wer genügend Brotzeit mit auf den Berg nimmt, wird mit einer unglaublichen Fernsicht belohnt.weiterlesen »

Christoph

Naturfotos ganz scharf

 von Christoph
Der Watzmann fotografiert von Georg Grainer.

Gestochen scharf bis zum kleinsten Fels: der Watzmann von Georg Grainer fotografiert.

Der Berchtesgadener Fotograf Georg Grainer stellt seine beeindruckenden Natur- und Landschaftsaufnahmen im Kempinski Hotel Berchtesgaden aus. Der Betrachter ist verblüfft. Auf dem großformatigem schwarz-weiß Foto mit Blick auf den Watzmann erkennt man jeden Stein und jeden Baum. Selbst in der Tiefe sieht man die Bergspitzen ganz genau. Das ist die Spezialität von Georg Grainer, der an der renommierten Lette-Fotoschule in Berlin sein Handwerk gelernt hat.

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Sepp Wurm

Andis Traum vom Watzmann

 von Sepp
Lauf über den Wazmann 2713m von der Mittelspitze zum Hocheck © Andreas Wiesinger/andi rennt

Lauf über den Wazmann 2713m von der Mittelspitze zum Hocheck © Andreas Wiesinger/andi rennt

Andreas Wiesinger ist Bergläufer – Extrembergläufer – und er plant im August 2015 ein Projekt, das auch erfahrene Bergläufer mit großem Respekt betrachten. Er wird im Berchtesgadener Land 30 Gipfel der nördliche Kalkalpen über 125 Kilometer in herausforderndem Gelände, davon 40 Kilometer auf Klettersteigen und technisch schwerstem, nicht gesicherten Gelände (Kletterstellen I/II.) mit gesamt 15.500 Höhenmeter Aufstieg und 15.500 Höhenmeter Abstieg in drei Tagen bewältigen.

Der Traum vom Naturerlebnis Berg. Vor 12 Jahren rauchte Andreas Wiesinger zwei Packungen Zigaretten am Tag. Sportlich und vor allem ein wahrer Naturfreak war Andi immer schon und mächtige Berge übten eine große Faszination auf ihn aus. Nach einer wegen Atemnot gescheiterten Bergtour auf das Zuckerhütl in den Stubaier Alpen und einem nächtlichen Asthmaanfall kam die für Andreas absolut schockierende Diagnose COPD! „Sie werden mit 40 Jahren überhaupt keine Berge mehr besteigen können und mit 50 Jahren nicht einmal mehr Treppen schaffen, wenn Sie so weitermachen. Hören Sie sofort auf zu rauchen und betreiben Sie keine anstrengenden Sportarten mehr“, bekam der Jenbacher von seinem Arzt zu hören. Mit dem Rauchen hörte Andreas Wiesinger auf, die Berge blieben aber sein begehrtes Ziel. Entgegen der damaligen Lehrmeinung begann Andreas mit Ausdauertraining – die Atemnot wurde weniger, die Ziele ambitionierter. Nach jahrelangem regelmäßigen Training in den Bergen begann Andreas wieder zu laufen. „Es ging mir beim Berggehen und Laufen immer um das für mich faszinierende Naturerlebnis Berge.  Festgehalten werden die Erlebnisse nicht nur im Kopf, sondern seit Beginn an auch in atemberaubenden Bildern.

Hirschwies mit Watzmann-Südspitze © Andreas Wiesinger/andi rennt

Hirschwies mit Watzmann-Südspitze © Andreas Wiesinger/andi rennt

Das Fotografieren – vor allem Panoramen – begleitet Andreas Wiesinger seit seinen ersten Bergtouren in jungen Jahren.weiterlesen »

Sepp Wurm

Jugend auf den Gipfel

 von Sepp
Jugendgruppe im Klausbachtal  Nationalpark Berchtesgaden

Jugendgruppe im Klausbachtal © Nationalpark Berchtesgaden

Glutrote Sonnenuntergänge, bizarre Wolkenstimmungen und leuchtende Blütenkelche: Neun Jugendliche aus Berchtesgaden und Umgebung haben sich drei Tage lang im Nationalpark Berchtesgaden auf die Suche gemacht nach dem perfekten Fotomotiv. Im Rahmen der internationalen Aktion „Jugend auf den Gipfel“ haben sie gemeinsam ein Kunstwerkt zum Thema „Licht“ geschaffen. Die Fotocollage wird ab Ende Juli online unter www.youth-at-the-top.org zu sehen sein.

„In jedem Naturfreund steckt auch ein kleiner Fotokünstler“, ist sich Mark Walter sicher. Der Fotograf und Naturführer aus Berchtesgaden betreute zusammen mit zwei Nationalpark-Mitarbeitern das diesjährige Mediencamp im Klausbachtal. „Ziel des Camps war es, bei den Jugendlichen spielerisch ein Bewusstsein für Fotografie und Bildgestaltung zu wecken. Kreativität war gefragt!“, erläutert der 37-jährige. „Außerdem sind die zünftige Hüttengaudi und viel Freizeit in der Natur nicht zu kurz gekommen“. Schon zum Auftakt des Camps war Flexibilität gefragt: Aufgrund der großen Gewittergefahr wurden Route und Unterkunft kurzfristig geändert. Anstatt die Reiteralm zu überqueren, wanderte die Gruppe zur Engert-Holzstube im Klausbachtal. Hier standen vor allem Wanderungen zum Sonnenaufgang und -untergang auf dem Programm.

Nichts für Langschläfer! Beim Mediencamp des Nationalparks mussten die Teilnehmer sehr früh raus aus den Federn, um dem Sonnenaufgang am Schaflsteig im Klausbachtal zu erleben.

Nichtsfür Langschläfer: Sonnenaufgang am Schaflsteig

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Sepp Wurm

Die Kirchleitn Kapelle als Kalendermotiv

 von Sepp
^Kirchleitn Kapelle © Kerstin Röhner

Kirchleitn Kapelle © Kerstin Röhner | Fotowettbewerb

Liebe Fans des Berchtesgadener Landes, wir brauchen Euch! Neulich hat uns eine E-Mail von Kerstin Röhner erreicht:

„Sehr geehrter Herr Köhl (Anm: Geschäftsführer der Berchtesgadener Land Tourismus GmbH),
ich komme aus Hoppegarten, bei Berlin und bin gemeinsam mit meinem Mann seit einigen Jahren auf Fototour im Nationalpark, rund um Berchtesgaden. Ich erfreue mich, bei unseren Wanderungen an der einzigartigen, vielseitigen Natur und Tierwelt der Alpen. Genauso bin ich vom Brauchtum und der Almwirtschaft fasziniert. Die Fotokamera ist mein ständiger Begleiter.

Ein ganz besonders eindrucksvoller Ort in Berchtesgaden, den ich ins Herz geschlossen habe, ist die Kirchleitn Kapelle am Mitterweinfeld. Sie hat sich aus meiner Sicht, im Laufe der Jahre, zu einem Wahrzeichen Berchtesgadens entwickelt. Die Schönheit und Einzigartigkeit dieses Ortes auf dem Ponnzenzbichl mit dem gewaltigen Watzmannmassiv, einer sternenklaren Vollmondnacht im weihnachtlichen Licht des Christbaumes, konnte ich in der Neujahrsnacht 2015 im Foto festhalten. Dieses Bild habe ich im Foto-Wettbewerb des Reisemagazins „Sehnsucht Deutschland“ eingereicht. Aus fast 1000 Zusendungen wählte eine Fachjury dieses Bild unter die Top 30. Dieses interessante Reisemagazin stellt nun aus den 12 besten Motiven dieser Top 30 einen „Sehnsucht Deutschland – Kalender 2016“ her. Dazu kann jeder Besucher und Leser der Homepage www.sehnsuchtdeutschland.com abstimmen.

Es wäre, so finde ich, ein großartiger Erfolg, wenn die Kirchleitn Kapelle als Kalendermotiv im Dezember 2016 viele Menschen in der Weihnachtszeit begleitet und letztlich auch den Wunsch weckt, Berchtesgaden und seinen einzigartigen Nationalpark im Urlaub kennenzulernen. weiterlesen »

Sepp Wurm

Die Kunst des Wanderns … und die Fotografie

 von Sepp
Die Kunst des Wanders

Die Kunst des Wanders

Was könnte es im Mai Schöneres geben als eine Wanderung durch das traumhafte Berchtesgadener Land mit seinen Bergen und dabei die Kunst der Fotografie näher zu erkunden? Das räumliche Wechselspiel von Höhe und Tiefe, Nähe und Ferne wird während des Kurses von Kirsten Johannsen geschärft und die ästhetische Wahrnehmung für das Romantisch-Schöne und das Bedrohlich-Erhabene in der Natur geweckt.

Fotografiekurs an der Kunstakademie Bad Reichenhall

Dr. Kirsten Johannsen lehrte Fotografie an der Bauhaus Universität Weimar, der Universität der Künste Berlin und der Zürcher Hochschule für Gestaltung; seit 2015 ist sie Dozentin an der Kunstakademie Bad Reichenhall. Vom 4. bis 9. Mai findet in Bad Reichenhall der Kurs Die Kunst des Wanders – Fotografische Strategien im Raum” statt. weiterlesen »