St. Bartholomä am Königssee

Berchtesgadener Land Blog

Schlagwort: Freilassing
Sepp Wurm
Das Salzachufer zwischen Laufen und Freilassing © Wasserwirtschaftsamt Traunstein

Das Salzachufer zwischen Laufen und Freilassing © Wasserwirtschaftsamt Traunstein

Ökologische Böschungssicherung der Salzach bei Triebenbach

Das Wasserwirtschaftsamt Traunstein stellt den zweiten Abschnitt der ökologische Böschungssicherung unterhalb der Rampe bei Triebenbach fertig und schafft Rastmöglichkeiten und Zugang zur Salzach. Der jetzt abgeschlossenen ökologischen Sicherung der Ufer folgen noch strömungslenkende Einbauten im Fluss, um den Angriff des Wassers auf das Ufer zu verringern. Diese
Maßnahmen befinden sich derzeit noch in der Planung.

Das neue Ufer ist ein Flechtwerk aus verschiedenen Strukturelementen, die vielen Tierarten im Wasser und am Land einen wertvollen Lebensraum entlang des Flusses bieten und das Ufer vor Erosion schützt. Eine Böschungsfläche von knapp 10.000 Quadratmetern konnte so in den letzten beiden Wintern ökologisch verbessert werden. Bäume, Wurzelstöcke Kies und Schilfgrassoden aus den naheliegenden Ufergrundstücken des Freistaates dienten zur Böschungssicherung. Auch das verwendete Gesteinsmaterial kommt aus der näheren Umgebung. Ganz besonders freut es die Mitarbeiter des Wasserwirtschaftsamts, dass in dieser neuen Wildnis auch Erholungsmöglichkeiten für den Menschen geschaffen werden konnten. Die ansonsten sehr steilen Uferböschungen der Salzach lassen kaum Möglichkeiten zu das Gewässer zu erreichen. Jetzt entstanden gut in die ökologische Gestaltung integrierte Zugänge und Verweilmöglichkeiten, die den Blick auf die Salzach freigeben und der Öffentlichkeit den Fluss ein Stück näher bringen.

Mit den ingenieurbiologischen Böschungssicherungen entstehen abwechslungsreiche und ökologisch hochwertige Strukturen am Ufer. Gleichzeitig verbessert sich der Zugang zum Wasser © Wasserwirtschaftsamt Traunstein

Mit den ingenieurbiologischen Böschungssicherungen entstehen abwechslungsreiche und ökologisch hochwertige Strukturen am Ufer. Gleichzeitig verbessert sich der Zugang zum Wasser © Wasserwirtschaftsamt Traunstein

Der Salzachuferweg zwischen Laufen und Freilassing

Auslöser für die Maßnahmen war, dass sich die Salzach immer näher an den beliebten Uferweg von Laufen Richtung Freilassing heranarbeitet und diesen in seinem Bestand gefährdet. Mit dem Bau der Sohlrampe in Triebenbach bis 2010 wurde gleichzeitig ein gut zwei Kilometer langer Uferbereich geöffnet und der Dynamik der Salzach überlassen. weiterlesen »

Sepp Wurm

Die Lokwelt-Weihnacht

 von Sepp
Lokwelt Freilassing

Lokwelt Freilassing

Der feine Adventmarkt am Freilassinger Eisenbahnmuseum

Am vierten Adventwochenende findet – inzwischen zum achten Mal – der kleine, feine Adventmarkt in und an der Lokwelt Freilassing statt. Ausgewähltes Kunsthandwerk, Handwerkskunst, verschiedene Bastelmöglichkeiten für Kinder wie Schmieden, Schwemmholz- und Schmuckbasteln, Handpuppenspaß und Trommeln mit Dirk Bennert u. v. m. erwartet Groß und Klein vom 16. bis zum 18. Dezember.

Kutschfahrten laden zum Entschleunigen ein, die beliebte Dampfzugfahrt am Sonntagnachmittag, um Nostalgie und Romantik pur zu genießen. Die Dampflok der österreichischen Gesellschaft für Eisenbahngeschichte fährt mit sieben historischen Reisezugwägen von Freilassing nach Bad Reichenhall und zurück, Abfahrt ab Lokwelt ca. 14.00 Uhr. Der detaillierte Fahrplan ist, sobald er steht, der Lokwelt-Homepage zu entnehmen. Karten zum Preis von € 15,00 für Hin- und Rückfahrt (Ermäßigung für Kinder von 6 – 14 Jahren 50%) sind ausschließlich im Zug erhältlich.

Bild © der Österreichischen Gesellschaft für Eisenbahngeschichte

Bild ©Österreichische Gesellschaft für Eisenbahngeschichte

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Sabrina Moriggl

© Spargelerzeugerverband Südbayern e.V.

Martina Reinhold ist amtierende Schrobenhausener Spargelkönigin. Die lebenslustige 23-Jährige geht gerne auf Reisen. Eine davon wird sie in die Alpenstadt Bad Reichenhall bringen. Am 2.6.2016 findet am Rathausplatz zum 11. Mal das Spargelfestival statt. Mehrere Gastronomen aus der Region werden aus dem mitgebrachten Schrobenhausener Spargel, der auch vor Ort käuflich zu erwerben sein wird, vielfältige und köstliche Gerichte kreieren. Offiziel „angestochen“ wurde am Viktualienmarkt in München mit Staatsminister Helmut Brunner. Martina II. läutete damit die diesjährige Spargelsasaion ein.

Martina, auf ein Wort: Der Spargel benötigt viel Wärme, durch den Klimawandel schwinden die Übergänge zwischen Frühling und Sommer, es wird heißer und heißer. Ideale Bedingungen für den Spargelanbau? 

„Die Saison beginnt früher, dann muss auch das Stech
ende früher als Johanni (24.6.) sein. Ggf. müssen die Spargelfelder beregnet werden um der Trockenheit entgegen zu wirken und damit nach dem Stechende, der Spargel sich erholen und Nährstoffe in die Rhizome(Wurzel) einlagern kann.“

Flugsandboden, was genau kann ich mir darunter vorstellen?

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Alles andere als sandig: Spargelcremesuppe mit Schwarzbrot Croutons und Sahne.

„Vor Urzeiten wurde ein feiner Sand mit einem bestimmten Lehm- und Schluffanteil durch Stürme angetragen. Im Schrobenhausener Anbaugebiet beträgt dieser Anteil ca. 20%, der für den besonderen nussigen Geschmack des Schrobenhausener Spargels verantwortlich ist.“

Oha. Sag mal Martina, Du stammst selbst aus einem Spargelbetrieb – tut Dir manchmal der Rücken vom Stechen der Spargelstangen weh?

„Anfangs ja, aber daran gewöhnt man sich dann. Wir auf unserem Hof stechen maximal in Spitzenzeiten 4 Stunden in der früh. Das ist dann auch für Frauen machbar.“

Klingt trotzdem ziemlich anstrengend. Spargel wird nach wie vor per Hand gestochen, der Arbeitsaufwand macht rund 50% der Kosten aus. Derzeit wird eine maschinelle Ernte erprobt. Zwar bliebe dadurch mehr Ertrag hängen, aber die Arbeitsplätze würden sich verflüchtigen. Fluch oder Segen?

„Es werden derzeit Erntehilfen wie z.B. Spargelspinnen eingesetzt welche die Arbeit erleichtern. Dennoch wird man in naher Zukunft den Arbeitsaufwand nicht wesentlich verringern können. Der Ertrag einer Spargelanlage wird durch die maschinelle Ernte nicht mehr, nur die Stundenleistung steigt. Sollte sich die maschinelle Ernte durchsetzen, dann kann man sicherlich davon ausgehen, dass es weniger Arbeitsplätze gibt. Dies würde vor allem osteuropäische Arbeitskräfte treffen.“weiterlesen »

Sepp Wurm

Modellbahn-Wochenende in der Lokwelt

 von Sepp
Frank Knaufs Kofferanlage im Maßstab H0e

Frank Knaufs Kofferanlage im Maßstab H0e

Modellbahnfreunde dürfen sich freuen – das Modellbahn-Wochenende in der Lokwelt Freilassing naht: Am 1. Adventwochenende findet wieder das bereits traditionelle dreitägige Modellbahn-Wochenende statt. Auch heuer werden Vereine ihre Modulanlagen auf den Gleisständen 1 + 2 und mitten unter den beeindruckenden, großen Lokomotiven im Rundlokschuppen ausstellen und somit die Lokwelt zu einem einzigartigen Paradies für Modellbahn- und Eisenbahnfans machen.

Verschiedenste Modellbahn-Anlagen, von der Spur Z, die Modellbau auf kleinstem Raum ermöglicht und die Anlage in einem Koffer transportabel macht, bis zur LGB – Gartenbahn zeigen die große Vielfalt im Modellbahnbau. Folgende Aussteller präsentieren ihre Anlagen:weiterlesen »

Sabrina Moriggl

Sag mal, Anna Schneider ….

 von Sabrina

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Die Schüler in Freilassing haben Grund zum Jubeln – die Autorin Anna Schneider kommt am 9.10.2015 extra für eine Lesung ins Berchtesgadener Land! Organisiert wurde dieses Event von der Stadtbücherei Freilassing unter der Leitung von Edith Karnowski, die sich, ebenso wie die jungen Freilassinger, auf die 1966 geborene Autorin freut.

-> Anna, du warst früher schon mal in Berchtesgaden, stimmts?

Das ist richtig. Ich war auf Klassenfahrt in Berchtesgaden. Obwohl das ziemlich lange her ist, erinnere ich mich noch sehr gut daran: An meinen ersten Bergaufstieg, an das Salzbergwerk und an eine Tour nach Salzburg. Das war eine gelungene Woche damals.

-> Welche Rolle spielt die jeweilige Umgebung, in der du dich gerade befindest, für deine Bücher?

Eine große. Obwohl ich meine Bücher nicht immer fest verorte oder an erfundenen Schauplätzen spielen lasse, fließen natürlich reale Gegebenheiten mit ein: Die Stimmung, in die mich eine Landschaft versetzt; die Gerüche und Geräusche, die ich mit Orten verbinde.
Aber auch für das Schreiben selbst ist die Gegend um mich herum wichtig. Wenn ich in der Geschichte nicht weiterkomme, hilft mir oft ein Spaziergang. Am liebsten im Wald oder am Meer.

-> Lieber Stadt oder Land? Auf´m Berg, oder am See?

Alles! In einer Stadt würde ich gerade nicht gerne wohnen. Mit Kindern – ich habe zwei Söhne – finde ich dörfliche Strukturen einfach schöner. Sie geben den Kindern Geborgenheit, und zugleich den nötigen Freiraum. Aber die Nähe zu einer Großstadt finde ich wichtig, um ein breites kulturelles Angebot wahrnehmen zu können: Theater, Konzerte, Kino, Museen.
Ich lebe seit ein paar Jahren in einer perfekten Situation, denn ich habe zwei Wohnorte: Einmal hier in Bayern, zwischen den Bergen und München. Unsere zweite Heimat haben wir in einem kleinen Fischerdorf in Nordholland, fußläufig zum Meer, aber unweit von Amsterdam. Ich bin sehr dankbar, dass mein Beruf diese Möglichkeiten eröffnet.

-> Ramsau ist das erste Bergsteiger Dorf Deutschlands – schnürt Anna Schneider auch mal ihre Wanderschuhe und besteigt einen Gipfel?

Einen Gipfel besteigen, das würde ich schon gerne machen. Leider hindern mich meine Knieprobleme daran, in den Bergen herumzukraxeln. Doch die wunderschöne Natur genieße ich gerne. Zum Glück gibt es Seilbahnen für Menschen wie mich …weiterlesen »

Sepp Wurm

Sabrina I. – Bayerische Honigkönigin

 von Sepp
Die Bayerische Honigkönigin Sabrina Moriggl

Die Bayerische Honigkönigin Sabrina Moriggl

Bayern hat eine neue Königin! Zumindest eine Honigkönigin: Sabrina Moriggl aus Freilassing wird 2 Jahre lang als Botschafterin des Bayerischen Honigs die Anliegen der bayerischen Imkerei repräsentieren.

Sabrina Moriggl wuchs in Freilassing auf, schon als Kind half Sie mit im elterlichen Wirtshaus mit. Daneben entwickelte Sabrina eine große Liebe zur Natur und erkundet in ihrer Freizeit die Berge, Wälder, Flüsse und Seen des Berchtesgadener Landes. Seit diesem Jahr berichtet Sabrina in diesem Blog über ihre Streifzüge durch die Natur und lässt uns an ihrer Leidenschaft für die Heimat teilhaben.

Zur Imkerei kam Sabrina schon vor Jahren, lernte das Imkern von der Pieke auf beim Imkereiverein Freilassing und unterstützt als aktives Mitglied besonders die Nachwuchsarbeit. So klein und unscheinbar Bienen auch wirken, so immens ist ihr Beitrag zur Erhaltung unserer Natur: 85% der landwirtschaftlichen Erträge sind abhängig von der Bestäubung durch Bienen. Als Honigkönigin wird Sabrina nun die Interessen der Bayerischen Imker auf vielen Veranstaltungen im In- und Ausland vertreten und während ihrer Amtszeit Werbung machen für den bayerischen Honig.weiterlesen »

Sepp Wurm

Drehscheibentag in der Lokwelt

 von Sepp
Drehscheibentag in der Lokwelt Freilassing

Drehscheibentag in der Lokwelt Freilassing

Am 13. September ist es wieder soweit: In der Lokwelt Freilassing ist Drehscheibentag, inzwischen der vierte seiner Art. Bundesweit ist dieser Tag der „Tag des offenen Denkmals“, heuer unter dem Motto „Handwerk.Technik.Industrie“. Passend dazu erwacht im denkmalgeschützten Rundlokschuppen wieder das alte Bahnbetriebswerk zum Leben, denn drei Loks werden im Laufe des Tages auf die Drehscheibe gezogen und präsentieren sich dort den Gästen und Fotografen.

In diesem Jahr darf die Elektrolok 103 167-3 Frischluft schnuppern: die 19,70 m lange E-Lok wird um ca. 11 Uhr auf die Drehscheibe gezogen und bleibt dort bis ca. 12:30 Uhr.  Es ist übrigens zum ersten Mal seit der Anlieferung der Lok im Jahr 2006, dass sie ins Freie gezogen wird.weiterlesen »

Sabrina Moriggl

Imkerfest: Tag der offenen Tür

 von Sabrina
Tag der Offenen Tür des Imkervereins Freilassing

Tag der Offenen Tür des Imkervereins Freilassing

Am Sonntag, 2. August 2015 öffnet der Imkerverein Freilassing im Eichetwald seine Türen für alle Natur- und Bienenfreunde, sowie Menschen die sich für die Imkerei interessieren.

Imkermesse 2014

Tag der Offenen Tür des Imkervereins Freilassing

In der Marienkirche Salzburghofen in Freilassing findet um 8:30 Uhr eine Imkermesse mit Andacht statt. Anschließend finden sich alle am Lehrbienenstand im Eichetwald Freilassing zum gemütlichen und geselligen Beisammensein ein. Geboten werden: frische Weißwürste mit Brezn für die Frühaufsteher, gschmackiges Grillfleisch für Mittagsbesucher und selbstgemachte Kuchen und Torten für Nachmittagsbummler. weiterlesen »

Sepp Wurm

TV-Tipp: Entlang der Salzach

 von Sepp
Die Stadt Laufen in der Schleife der Salzach, im Hintergrund die Berchtesgadener Alpen

Die Stadt Laufen in der Schleife der Salzach, im Hintergrund die Berchtesgadener Alpen

Das Bayerische Fernshen zeigt am Donnerstag, den 23. Juli um 16 Uhr, sowie am Freitag, den 24. Juli um 10.55 Uhr eine Wiederholung der Sendung „weiß blau – Entlang der Salzach“ mit Annett Segerer.

In der Sendung besucht Annett Segerer die Salzachstädte Freilassing und Laufen im Berchtesgadener Land sowie Tittmoning und Burghausen weiter flußabwärts und stellt dabei die Orte und verschiedene Künstler vor. Von Freilassing über Laufen und Tittmoning führt der Beitrag die Zuschauer bis nach Burghausen. Mit dabei ist Tatortkommissar Miroslav Nemec, der jenseits der Kamera seit Jahrzehnten der leidenschaftliche Frontmann einer Rockband in seiner Heimat Freilassing ist. Mit dabei ist auch der Laufener Bildhauer Friedrich Koller, bekannt unter anderem für das Denkmal zur Erinnerung an das Oktoberfest-Attentat in München. Besucht werden weiters die stolze Burg in Tittmoning und die ebenso stolze und noch sehr viel größere Burg in Burghausen.weiterlesen »

Sabrina Moriggl

Salzburghofen Rundweg

 von Sabrina
Bergpanorama

Blick auf die Berge, v.l.n.r.: Untersberg, Lattengebirge und Staufen.

Ich beginne den Rundweg durch Salzburghofen beim Rieschenwirt und folge der Straße hinab Richtung Bauhof. Der Rundweg bietet einen wundervollen Blick auf die Berge und verspricht trotz der Nähe zur Bundesstraße und der Stadt, Ruhe und Entspannung. In einem zügigen Tempo schafft man die Runde in einer halben Stunde. Normale Geher können 45 Minuten einrechnen und Genießer marschieren am Besten ohne Uhr los.

Kaum ein paar Meter gegangen, biege ich links auf den geschotterten Huber-Jakl-Weg ein. Einst markierte dieser Weg die Grenze zwischen Deutschland und Österreich und führte als einzige Straße in die nächst größere Stadt – Laufen.

Der Weg wird breiter. Freilassing will den Huber-Jakl-Weg verbreitern und an den Kanal anschließen. Sehr zum Ärger der Anwohner. Zwei Seitenstraßen locken zurück auf die Hauptstraße, aber ich halte stur meinen Weg und lasse den Blick nach rechts gleiten. Die Häuser weichen und öffnen den Blick auf den österreichischen Gaisberg.weiterlesen »