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Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Friedhof

TV-Tipp: Ramsau und Almbachklamm im ZDF Krimi

 von Sepp
Susanne Landauer (Rosalie Thomass, r.) wird bei der Auflösung des rätselhaften Falls von ihrer Lebens-und Arbeitspartnerin Isabell Fertinger (Lavinia Wilson, l.) unterstützt © ZDF | Arvid Uhlig

Susanne Landauer (Rosalie Thomass, r.) wird bei der Auflösung des rätselhaften Falls von ihrer Lebens-und Arbeitspartnerin Isabell Fertinger (Lavinia Wilson, l.) unterstützt © ZDF | Arvid Uhlig

Das Berchtesgadener Land war ja schon öfters Drehort für namhafte TV- und Kinofilme. Am kommenden Montag könnt Ihr unsere schöne Heimat wieder mal im Fernsehen genießen. Der ZDF Fernsehfilm der Woche Die Tote aus der Schlucht wurde hauptsächlich in Marktschellenberg und Ramsau gedreht. Hauptdarsteller des Krimis sind Friedrich von Thun und Rosalie Thomass.

Zum Inhalt: Kommissarin Susanne Landauer (Rosalie Thomass) wird zu einem Einsatz aufs Land gerufen: Eine vor Jahren anonym eingelieferte, schizophrene Frau ist aus der Klinik von Dr. Mangold (Friedrich von Thun) verschwunden. Susanne kann die Frau nur noch tot aus dem nahe gelegenen Fluss bergen.

Kommissarin Susanne Landauer (Rosalie Thomass) findet in einer Schlucht die vermisste Patientin, die in der Nacht aus der psychiatrischen Klinik von Dr. Mangold weggelaufen ist © ZDF | Arvid Uhlig

Kommissarin Susanne Landauer (Rosalie Thomass) findet in einer Schlucht die vermisste Patientin, die in der Nacht aus der psychiatrischen Klinik von Dr. Mangold weggelaufen ist © ZDF | Arvid Uhlig

Bei einem standardisierten DNA-Abgleich stellt sich heraus, dass es sich bei der Toten um ihre biologische Mutter handelt. Susanne, die bislang dachte, ihre Mutter sei vor 30 Jahren an den Folgen eines Krebsleidens gestorben, beginnt daraufhin, auf eigene Faust zu ermitteln.

Sie sucht ihren einsamen verschrobenen Vater Josef auf, der in der Nähe der Klinik auf seinem Hof lebt. Lange ist sie ihrem Vater aus dem Weg gegangen – jetzt quartiert sie sich bei ihmein. Josefs Freude über den Besuch der Tochter verfliegt rasch, als er den Grund erfährt. Aber Susanne hat nur ein Ziel: Mit Hilfe ihres alten  Freundes Gerhard und mit ihrer Lebensgefährtin Isabell versucht sie, die Hintergründe der merkwürdigen Vorkommnisse aufzuklären.weiterlesen

Rosi Fürmann

Camposanto – das heilige Feld

 von Rosi
Friedhof in Teisendorf unweit der Kirche St. Andreas, Rupertiwinkel, Berchtesgadener Land, Oberbayern, Bayern,

Friedhof in Teisendorf unweit der Pfarrkirche St. Andreas im Rupertiwinkel – (c) RoHa-Fotothek Fürmann

Als „Camposanto“ (heiliges Feld) legte die Bürgerschaft von Teisendorf nach dem verheerenden Marktbrand am 29. Mai 1815 den heutigen Friedhof in Teisendorf an. Zum wiederholten Male hatte ein Brand große Teile des Marktes zerstört, in diesem Fall stürzte auch die Kirche samt Kirchturm ein und machte den um die Kirche angelegten Friedhof unbenutzbar.

zu Allerheiligen brennen unzählige Grablichter auf dem Friedhof in Teisendorf unweit der Kirche St. Andreas, Rupertiwinkel, Berchtesgadener Land, Oberbayern, Bayern,

zu Allerheiligen brennen unzählige Grablichter auf dem Friedhof in Teisendorf unweit der Pfarrkirche St. Andreas – (c) RoHa-Fotothek Fürmann

Da der Friedhof zudem sowieso zu klein war, legte man unweit der Kirche den heutigen Friedhof im italienischen Stile eines „Camposanto“ an, sowie er sich heute noch mit den charakteristisch angeordneten Gräberreihen und insbesondere mit der hohen Einfriedung als nach innen offener Bogengang zeigt. Viele Bürger erwarben sich eine im Bogengang angelegte Gruft als Grundeigentum. Dieses Eigentum haben sich die Familien oft bis in die Gegenwart erhalten und vererben es an die Nachkommen weiter.weiterlesen

Was bleibt?

 von Sepp

Allerheiligen am Friedhof

Am Samstag ist Allerheiligen. Eigentlich wird an diesem Tag aller Heiligen gedacht, tatsächlich steht aber das Andenken an die verstorbenen Angehörigen im Mittelpunkt. So werden für diesen Tag die Gräber geschmückt und frisch bepflanzt.

Friedhof an Allerheiligen © RoHa Fotothek

Friedhof an Allerheiligen © RoHa Fotothek

Am 1. November versammelt sich die Gemeinde an den Gräbern, entzündet eine Kerze, um still Ihrer Toten zu gedenken.

Friedhof © RoHa Fotothek

Friedhof © RoHa Fotothek

An Allerheiligen ist der Friedhof das Zentrum jeder Gemeinde.

 

Was bleibt, wenn jemand geht?

Auch das Bayerische Fernsehen berichtet an Allerheiligen über den Umgang mit dem Gedenken an die Verstorbenen und besonders mit der Frage: Was bleibt, wenn jemand geht? weiterlesen

Hermann Buhl – Alpinismus Pionier

 von Sepp

In Innsbruck geboren

Heute vor 89 Jahren, am 21. September 1924, wurde Hermann Buhl in Innsbruck geboren. Als Jugendlicher unternahm der damals schwache und sensible Herman Buhl seine ersten Touren im heimischen Tirol, besonders in den Tuxer Alpen und im Karwendel Gebirge. Nach einer Lehre zum Speditionskaufmann erlebte er die letzten Jahre des zweiten Weltkrieges als Sanitätssoldat und Gebirgsjäger in Italien.

 

In Ramsau daheim

1951 heiratete Hermann Buhl die Ramsauerin Eugenie Högerle. Drei Töchter gingen aus der Verbindung mit „Generl“ hervor. Da er als Bergführer kein ausreichendes Einkommen erwirtschaften konnte um seine Familie angemessen zu versorgen, nahm er 1952 eine Stelle als Sportartikel-Verkäufer bei Sport Schuster in München.

Hermann Buhl für Sport Schuster

Hermann Buhl für Sport Schuster

Er wechselte schließlich seinen Erstwohnsitz und wurde zum Ramsauer.

 

Auf den Gipfel der Welt zu Hause

Viele schwere Routen hat Buhl im Alpenraum eröffnet, besonders bekannt war er für seine Alleinbesteigungen, zum Beispiel der Nordostwand des Piz Badile an der italiensich-schweizerischen Grenze. Zur Berchtesgadener Legende wurde er 1953 mit seiner Alleinbegehung der Watzmann Ostwand bei Nacht und im Winter, die ihm als Vorbereitung seiner berühmtesten Besteigung diente.

 

Nanga Parbat – Der Schicksalsber der Deutschen

Der Nanga Parbat war sein Sehnsuchtsberg, 8.125 Meter hoch gilt der Berg als einer der schwierigsten Berge der Welt, der besonders den deutschen Alpinisten zum Verhängnis wurde. Viele Expeditionen waren hier schon gescheitert. Nicht so Buhl: In einem 41 stündigen Alleinmarsch vom letzten Lager auf knapp 6.900 Metern Höhe erreichte Hermann Buhl am 3. Juli 1953 den Gipfel des Nanga Parbat.weiterlesen

Friedhofsführung in St. Zeno

 von Sepp

Friedhof: Kulturdenkmal und Spiegelbild der Geschichte

Der Friedhof ist seit den Anfängen der Geschichte ein Denkmal menschlicher Kultur. Von der Frühzeit der Geschichte wüssten wir sehr wenig, wenn wir nicht die Gräber und Grabbeigaben hätten.

Der Bad Reichenhaller Stadtfriedhof St. Zeno

Der Bad Reichenhaller Stadtfriedhof St. Zeno

Auch der Reichenhaller Friedhof rund um die ehemalige Klosterkirche St. Zeno blickt auf eine lange Geschichte zurück.

 

Raum für die Seele

Zugleich sind Friedhöfe auch Denkmäler menschlicher Vergänglichkeit. Von mancher bedeutenden Reichenhaller Familie ist nach zwei Generationen nichts mehr erhalten, wenn nicht Nachkommen da waren, welche die Gräber erhalten und gepflegt haben. Des weiteren spiegeln sich in den Gräbern wichtige Ereignisse aus der Vergangenheit Bad Reichenhalls.

 

Friedhofsführung St. Zeno

Die TeilnehmerInnen erfahren Wesentliches zur Geschichte dieses Friedhofes, zu den hier begrabenen Persönlichkeiten; sie erhalten aber auch Anhaltspunkte, selbst zu erkennen, welche Aussage ein Grabdenkmal zum Glauben und zu seiner Zeit macht.

Mittwoch, 02.10.2013, 16:00 bis 17:30 Uhr; Bad Reichenhall, Treffpunkt Eingang Münster St. Zeno
Referent: Manfred Dirscherl, Bad Reichenhall
Teilnahmebeitrag: € 6,00

Anmeldung wegen begrenzter Teilnehmer-/innen-Zahl (25 Personen) bitte bis 23.September. unter der Telefonnummer  +49-8651-984400.

 

© Katholisches Bildungswerk Berchtesgadener Land