Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Frühjahr

Frühjahrstour auf den Untersberg

 von Ann-Kathrin
Bergrast mit Watzmannblick © Ann-Kathrin Helbig

Bergrast mit Watzmannblick © Ann-Kathrin Helbig

Frühjahr: In den Bergen bedeutet das aufgeweichter Schnee, in höhreren Lagen harter Schnee, der gut trägt und warme Temperaturen. So wie auch zu der Tour zum Untersberg/Berchtesgadener Hochhtron. Am häufigsten wird der Berchtesgadener Hochthron über Hintergern und das Gatterl bestiegen. Weniger Publikumsverkehr auf den Berchtesgadener Hochthron ist, wenn man über Bischofswiesen-Winkel aufsteigt. Hierbei sollte man sich nicht abschrecken lassen, dass der Aufstieg mit 5 Stunden ausgeschrieben ist. Das ist einfach nur sehr großzügig angegeben.

Am Ortsrand von Winkl (Alternativ auch ab Hallthurm) startet man zuerst auf einer Forststraße in Richtung Niernthalsattel. Schnell wandelt sich diese in einen schmaleren Waldpfad stetig bergauf. Fast zwei Stunden ist man nur im Wald, wodurch man auch bei sommerlichen Temperaturen hier noch einen kühlen Kopf behält. Am heutigen Tage ist sogenannte Inversionswetterlage. Da bin ich gespannt ab welcher Höhe ich endlich über dem Nebelmeer bin. Vorher habe ich aber über die Webcam der Funtenseetauern gespickt, wo in etwa die Nebelgrenze sein wird. Die Webcam nutzte ich sehr oft, gerade im Frühjhar um zu sehen ab welcher Höhe der Schnee noch liegt oder wie weit hoch das Nebelmeer aufragt. Ab dem Scheibelkopf bin ich über dem Nebelmeer. Leider wird dieser schöne, kreuzbesetzte Aussichtspunkt oft übersehen. Auch beim Blick ins Gipfelbuch entdeckt man zum Großteil nur einheimische Einträge. Dieser schöne Platz lädt mich zum rasten und Gedanken schweifen ein.

Auf dem Scheibelkopf © Ann-Kathrin Helbig

Auf dem Scheibelkopf © Ann-Kathrin Helbig

Nach einer weiteren halben Stunde ab dem Scheibelkopf erreicht man den Altschnee. Hier ist auch das Gatterl, wo der Weg mit dem Stöhrweg zusammentrifft. Stetig steigend mit häufigem Einsinken geht es nun in Richtung Stöhrhaus. Die Frühlingssonne wärmt schon sehr stark und die letzte Stunde des Aufstieges ist man der Sonne komplett ausgesetzt. Wie auch der Schnee, wodurch das unangenehme Einsenken entsteht. Hier lohnt es sich zäh zu sein, die Aussicht ist zwar atemberaubend, aber der Weg ist eindeutig nicht das Ziel wenn es so unangenehm ist.

auf dem Untersberg © Ann-Kathrin Helbig

auf dem Untersberg © Ann-Kathrin Helbig

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Waldi

Skitour auf den Hohen Göll

 von Waldi

Eine unserer großartigen Skitouren im Berchtesgadener Land ist die Tour auf den Hohen Göll.

Aufstieg zum Göll

Aufstieg zum Göll

Ausgangspunkt ist der Parkplatz hinter dem Hinterbrand. Man stellt sein Auto neben der Straße ab. Nach ca  einer Viertelstunde gehts in das „erste Wandei“ rein und man geht an einem Seil gesichert rüber. Bis hierher muss man meistens die Skier tragen. Aber dann,wie in unserem Fall, konnten wir schon die Skier anschnallen und wanderten dann bei erstaunlich vielem Pulverschnee rauf zum  2.ten Wandei. Auch hier konnten wir gut drübergehen und dann gehts stetig steil bergauf bis man auf eine Ebenen kommt. Hier hat man schon einen wunderschönen Blick auf das „Brett“ und die „Göll Sanden“.

Die Göllsanden

Die Göllsanden

Nun wird die Geherei etwas weniger steil, bis dann der Schlussanstieg wieder steil wird. Nach ca 3 Stunden, etwas mehr oder weniger ist idividuell, erreichen wir den Gipfel. Leider pfiff der Wind ordentlich ums Gipfelkreuz ,so dass wir den herrlichen Rundum-Bergblick nicht lange genossen. Die Abfahrt war sehr unterschiedlich, mal Firn, mal harter gepresster Schnee und der letzte Teil war sogar noch toller 30 cm hoher Pulverschnee.

 

Eine alpine Frühjahrsskitour, die sicheres Gehen und Fahren, sowie Kondition voraussetzt.

 

Berg Heil Waldi

Skitourenwochen im Kärlingerhaus

 von Sepp

Kärlingerhaus am Funtensee öffnet über Ostern

Der Funtensee ist nicht nur im Sommer ein gern besuchtes Ziel von Bergwanderern, auch im Winter kommen viele Skitourengeher hier vorbei. Die meisten von Ihnen sind auf der Großen Reibn unterwegs, der legendären Skitour durch das Steinerne Meer. Der Winterraum des Kärlingerhauses, der Platz für etwa 20 Personen bietet, ist bei der Großen Reibn meistens das Nachtlager am Ende des ersten Tages.

Tourengeher am Kärlingerhaus am Funtensee

Tourengeher am Kärlingerhaus am Funtensee

In den drei Wochen vor Ostern können Skibergsteiger am Kärlingerhaus sogar ein Spur von Luxus genießen: Dann ist nämlich nicht nur der Winterraum geöffnet, wie im restlichen Winter, sondern die ganze Hütte. Voraussichtlich am 5. April ist es soweit, dann wird – wenn das Wetter mitspielt – das Kärlingerhaus geöffnet. Geplant ist die Öffnung bis zum 21.April, also bis Ostermontag.

 

Skitouren am Funtensee

Durch die Schneefälle der vergangenen Tage herrschen in den Hochlagen der Berchtesgadener Alpen hervorragende Skitouren-Bedingungen. Das Gebiet rund um den Funtensee ist ja ohnehin ein Eldorado der Skibergsteiger. Mit dem Kärlingerhaus als Stützpunkt bieten sich viele Skitouren auf die umliegenden Gipfel an.

Kärlingerhaus und Funtensee sind tief verschneit

Kärlingerhaus und Funtensee sind tief verschneit

Zu den bekannten Skitouren-Gipfeln im Steinernen Meer zählen zum Beispiel:weiterlesen

Waldi

Skitour auf den Kahlersberg

 von Waldi

Ein Frühjahrsklassiker

Gipfel Kahlersberg Streinernes Meer Hagengebirge

Gipfel vom Kahlersberg

Bei schönem Wetter starteten wir am Hinterbrand Parkplatz, nach 15 min.Wanderung zur Jenner-Mittelstation leisten wir uns den Krautkaser-aufstieg mit der Bahn. Auf dem Jenner überwältigte uns der herrliche Rundblick auf die Berge. Die erste Etappe ist der Schneibstein, der in ca 1 Stunde geschafft ist. Nach einer kurzen Rast ging`s mit Ski ohne Felle Richtung Kleine Reibe bis zum Windschartenkopf. Hier schnallten wir unsere Skier wieder an und stiegen zum Windschartenkopf auf. Nach diesem kurzen Anstieg ging`s wieder abwärts ohne Felle Richtung Hagengebirge, wunderschön! Nach dem nochmaligen Auffellen stiegen wir gemächlich Richtung Kahlersberg auf. Nach ca 1 1/2 Stunden waren wir auf dem schönen Gipfel mit herrlicher Aussicht.

Reinersbergerbrückerl Steinernes Meer Skitour

Abfahrt übers Reinersbergerbrückerl

Die Abfahrt machten wir über das so genannte „Fensterl“. Ein schöner Pulverschnee machte sie zu einem Genuss. Oberhalb des Seeleinsees schnallten wir die Skier wieder an und gingen bei gut warmen Temperaturen zur Scharte hinauf, um über das „Reinersberger-brückerl“ zur Königstalalm abzufahren. Auch hier war der Schnee noch einigermaßen gut. Bei der Königsbachalm war der Schnee zu Ende und wir wanderten mit den Skiern auf dem Rücken wieder zum Ausgangspunkt Hinterbrand zurück.

Das Steinerne Meer im Winter

Blick ins Steinerne Meer

Eine sehr schöne, landschaftlich prächtige Tour, für ausdauernde Tourengeher.

 

Ski Heil Waldi