Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Frühling

Frühlingssonne auf der Priesbergalm

 von Ann-Kathrin
Almkaser auf der Priesbergalm

Almkaser auf der Priesbergalm

Sonne. Sonne, die wärmt. Sonne, die stark ist. Sonne, die so viel Kraft hat, dass ich nur ein T-Shirt tragen muss. Sonne – die meiner Nase einen Sonnenbrand beschert.

Ursprünglich komme ich aus einer Region, da dauert der Winter höchstens vier Wochen, dann ist diese Liason auch schon vorbei. Nun verbringe ich schon meinen zweiten Winter im Berchtesgadener Land. Am Anfang war dieser weiße kalte Freund noch recht befremdlich. Doch so langsam gewöhne ich mich daran. Und nun wo offiziell Frühling ist, freue ich mich besonders darüber wieviel Kraft die Sonne nun hat. Wie sollte es auch anders sein, liegt auch im Frühling noch auf hohen Lagen der Schnee (was die Skitourengeher freut – Sonne und Schnee). Dementsprechend musste ich auch meine Schneeschuhe noch nicht einmotten.

Morgens dick eingecremt mit Kindersonnencreme mit sehr hohem Lichtschutzfaktor mache ich mich auf dem Weg zur Jennerbahn-Talstation. Von dort aus folge ich der Beschilderung Jenner / Königsbachalm. Erst über eine stetig steigende Straße durch eine Wohnsiedlung kommt man auf den sogenannten Hochbahnweg. Der Hochbahnweg – ich könnte ein Lied über ihn singen oder schon fast ein Buch damit befüllen. Seit November 2013 bestimmt aber Male begangen und mittlerweile nur noch notwendiges Mittel zum Zweck, obwohl viele positive Erinnerungen in diesem Aufstiegsweg stecken. Zum Beispiel als mir meine Mutter den Sinn hinter all den kleinen Steinen, die im roten Kasterl hingelegt werden, erklärte. Oder wie ich mit voller Freude ganz Früh im Herbst Richtung Hochgeschirr aufstieg um von dort zur Wasseralm zu gelangen. Im Winter stört mich als Schneeschuhgeherin das Queren der Jennerskiabfahrt. Denn wo man schon gemütlich auf Waldboden gehen kann, so müssen doch des Öfteren beim Queren der Piste die Schneeschuhe umgeschnallt werden, wenn diese noch am Morgen frisch präpariert ist. Mit den Schneeschuhen richte ich auch nicht zuviel Schaden an, als zu Fuß kleine Löcher in der Piste zu hinterlassen. Bis kurz vor der Priesbergalm konnte ich ohne Schneeschuhe gehen – auf schneefreiem Boden! Danach habe ich mich gesehnt. Von der Königsbachalm sind es nur noch knappe 45 Minuten bis zur Priesbergalm.

Die Königsbachalm

Blick zur Königsbachalm

meine Schneeschuhspur

meine Schneeschuhspur

Warum ich gerade zur Priesbergalm wandere? Klar, zuerst einmal wegen all der positiven Erinnerungen an meine Eltern, die mich das vor der Hütten sitzen verbinde und natürlich all die tollen Erinnerungen, wenn dort eine Tour für mich startete oder ich im Endspurt einer Tour dort vorbei kam. Und zu guter letzt natürlich die tolle Lage unterhalb der hohen Rossfelder.weiterlesen

Das letzte Skiwochenende am Jenner

 von Sepp
Frühlingsskifahren Jenner

Frühlingsskifahren Jenner

Der Winter ist vorbei und damit neigt sich auch die Skisaison dem Ende zu. Das Skigebiet Jenner hat am Osterwochenende zum letzten Mal für den Skibetrieb geöffnet. Zwar haben wegen der Wetterkapriolen nicht mehr alle Lifte geöffnet, doch die Schneefälle der vergangenen Tage sorgen nochmal für beste Pistenbedingungen.

Am Ostermontag, den 6. April ist dann endgültig der letzte Skitag der Saison am Jenner. Und zum Saisonabschluss hat sich die Jennerbahn nochmal was Besonderes einfallen lassen. Am Ostermontag fahren Kinder bis 14 Jahre in Begleitung eines Elternteils kostenlos. In der Berggaststätte wartet zudem von 11 bis 15 Uhr das Team Glitzerling die Kinder mit professioneller Gesichtsbemalung und Airbrush-Tattoos. Die Erwachsenen können in der Zwischenzeit im Marktrestaurant das österliche Angebot genießen. Im Idealfall auf der großen Sonnenterasse, doch eine Prognose möchte ich dazu lieber nicht abgeben.

Auch am Roßfeld kann man bis zum Ostermontag noch bestens skifahren: Ganz ohne Kunstschnee herrschen hier oben die besten Pisten-Verhältnisse. Bitte informiert Euch in der Früh bevor Ihr zum Skifahren aufbrecht auf unserer Schneeberichts-Website über die aktuelle Wetter- und Pisten-Situation in den Skigebieten. weiterlesen

Wimbachklamm und Bergkurgarten

 von Sepp

Solegradierwerk im Bergkurgarten Ramsau

Alles neu macht der Mai! Oder auch schon der April. Im Ramsauer Bergkurgarten waren die letzten Wochen fleißige Handwerker beschäftigt: Das Schindeldach des Solegradierwerkes wurde neu eingedeckt. Eine Ramsauer Zimmerei erneuerte das runde Spitzdach des schmucken Bauwerkes im Zentrum des Dorfes.

Erneuerung des Schindeldachs am Gradierwerk

Erneuerung des Schindeldachs am Gradierwerk

Im Gegensatz zu den Schindeldächern auf den meisten Almhütten werden die Schindeln auf dem Dach des Gradierwerkes nicht von Schwerstangen und Steinen niedergehalten, sondern auf die Unterkonstruktion genagelt. So übersteht das Dach auch starke Winde, ohne die Holzschindeln nachher im Bergkurgarten einsammeln zu müssen. Das Ergebnis der Arbeit hat sich auf alle Fälle gelohnt, das Dach leuchtet direkt:

Solegradierwerk im Bergkurgarten Ramsau mit neuem Schindeldach

Solegradierwerk im Bergkurgarten Ramsau mit neuem Schindeldach

Auch der restliche Bergkurgarten wurde einem Frühjahrsputz unterzogen. So warten die Kneippanlagen im Wald nur darauf, müde Beine wieder zu beleben.weiterlesen

Wimbachgries Wanderung

 von Sepp

Das Wimbachtal: eine unfertige Landschaft

Zwischen Watzmann und Hochkaltermassiv liegt das Wimbachtal: riesige Ströme von Sand und Schutt prägen das etwa 10 Kilometer lange Tal. Auch wenn der Wanderer durch das Wimbachtal nichts davon merkt, sind die Schuttströme immer noch in Bewegung und formen die Landschaft, ganz fertig wird sie hier aber nie sein.

Wimbachgries

Wimbachgries

Auf den ersten Kilometern des Tales wird die Sandfläche noch durch den hier an der Oberfläche fließenden Wimbach durchbrochen, weiter taleinwärts verschwindet das Wasser: Der Bach läuft jetzt unterirdisch.

Wasser

Der Wimbach

Die Landschaft im hinteren Bereich des Wimbachtales, das sogenannte Wimbachgries ist rau und grob, nicht so lieblich wie in anderen Bereichen des Nationalparks Berchtesgaden, aber genauso beeindruckend. Gegen Ende des Tales weitet sich das Wimbachgries auf eine Breite von über 1,5 Kilometern, die wildzerklüfteten Gipfel der Palfenhörner und die weiteren das Tal umschließenden Berge sorgen für ein eindrucksvolles Panorama.

Ein Baum wächst aus Sand

Ein Baum wächst aus Sand

Schneereste an der Wimbachgrieshütte

Auf Höhe der Wimbachgrieshütte liegen noch vereinzelte Scheereste, doch richtig winterlich wird es erst bei einem Weiterweg: weiterlesen

Toni

Frühlingstour zur Gotzental-Alm

 von Toni

Dem Frühling auf der Spur

Unter einem weißblauen Himmel ging es am Mittwoch wieder hinauf in die Berge, um das Voranschreiten des Frühlings zu verfolgen. In der jetzigen Übergangszeit, wo für die Schifahrer in der Regel schon zu wenig und für die Wanderer noch zu viel Altschnee liegt, hat man die Natur fast für sich allein. Entsprechend einsam war bereits der Start an der geschlossenen Jennerbahn-Talstation. Im lockeren Trab ging es in der Sonne an den letzten Häusern vorbei zum Beginn des Hochbahnwegs. Hier, wo sich im Sommer oft die Wanderer in schnaufenden Massen hinaufbewegen, war nun keine Menschenseele unterwegs.

 

Auf der Hochbahn nach Königsbach

Gesäumt von Frühlingsblumen zog sich der steile Sandweg am Fuß des Jenners entlang, mit den Vogelstimmen im Bergwald als einzigem Geräusch weit und breit.

Königsbachalm

Jenner und Königsbachalm

Bald war die Aussichtskanzel mit dem grandiosen Blick auf Watzmann und Königssee erreicht, und kurze Zeit später die noch verlassene Königsbachalm. Auch hier war alles ungewohnt still – keine Pfiffe von Murmeltieren, keine Kuhglocken, nirgends eine quietschende Mountainbikebremse. In einem letzten kleinen Spurt ging es jetzt noch über den von Schmelzwasser fast überquellenden Königsbach hinweg und einen steilen Fußweg hinauf, dann war auch das erste Ziel erreicht: der schöne Aussichtspunkt über der Büchsenalm.

 

Über Stock und Stein ins Gotzental

Hier am Beginn des Altschnees konnte man der Sonne fast bei ihrem Vormarsch gegen die weiße Masse zusehen. Überall gluckerten kleine Rinnsale den ausapernden Hang hinab, auf dem Schwärme von Finken und Drosseln bei der Futtersuche herumhopsten.

Weg nach Gotzental

Der Weiterweg nach Gotzental

Nach kurzem Verschnaufen und einigen Fotos ging es wieder weiter, nämlich den malerischen Pfad hinüber ins Gotzental entlang. Im aufgeweichten Boden sah man ständig die Spuren von Gams, Hirsch und Reh, während im Wald ringsherum die Spechte aus Leibeskräften trommelten. Über Stock und Stein führte der Weg bald wieder hinaus auf die felsige Weide der Gotzental-Alm und zum nächsten dramatischen Watzmannblick. weiterlesen

Ursula

Wer hat Angst vor dem Höllgrabenteife?

 von Ursula

Familienwanderung am Salzberg

Geht es Euch auch so? Auch wenn es rund um Berchtesgaden unzählige Wandermöglichkeiten gibt, fällt mir auf die Frage „Wo könnten wir denn heute hingehen?“ nicht immer gleich das Passende ein. Am Soleleitungsweg waren wir erst letzte Woche mit der Oma, am Hintersee bin ich zu sehr verführt, einen Käsekuchen zu essen (geht aktuell nicht, da Fastenzeit), auf den Brandkopf rauf ist zu kurz, um die Kinder auszupowern, auf der Kneifelspitze sind beim schönen Wetter am Wochenende zu viele andere Menschen, den Toten Mann finden die Kinder grad fad, am Jenner liegt noch Schnee….

Deswegen waren wir am vergangenen Samstag am Salzberg unterwegs. Getroffen haben wir uns an der Schnitzschule und haben gleich den ersten Kindertriumpf aus dem Ärmel gezogen: Auffahrt mit der Obersalzbergbahn bis zur Mittelstation.

Los geht`s in der nostalgischen Kabinen der Obersalzbergbahn

Los geht`s in der nostalgischen Kabinen der Obersalzbergbahn

Von hier ging es erst den Rennweg Richtung Watzmann entlang. Die Jungs haben sich gleich mal ein paar Stecken gesucht um Star Wars zu spielen, meine Tochter hat sich die Kleine geschnappt und versucht sie zu bemuttern.

Vor der uns der Berg der Berge...

Vor der uns der Berg der Berge...

Eigentlich geht man die erste Hälfte der Wanderung immer auf der Straße. Da die hier aber wirklich selten befahren wird und man einen für viele unbekannten Fleck auf der Berchtesgadener Landkarte erkundet, macht das überhaupt nichts.weiterlesen

Wanderung auf die Halsalm

 von Sepp

Frühlingswanderung oberhalb des Hintersees

Die Almen im Berchtesgadener Land sind zwar noch nicht bewirtschaftet (das wird noch etwa zwei Monate dauern), dennoch lohnt sich schon jetzt ein kleiner Ausflug. Zum Beispiel auf die Halsalm oberhalb des Hintersees in Ramsau.

Blick auf den Hintersee von der Halsalm

Blick auf den Hintersee von der Halsalm

Mehrere Aufstiegsvarianten

Es gibt drei Aufstiegs- und Abstiegsvarianten zur Halsalm

  1. Vom Parkplatz am Klausbachhaus in Richtung Klausbachtal und dann nach rechts auf dem breiten Wanderweg über die Halsgrube und zur Halsalm
  2. Vom Parkplatz Fernseben auf zuerst auf einem Forstweg, dann auf einen schmalen Steig zur Halsalm
  3. Vom Hintersee über einen schmalen Steig am Antonigraben entlang zum Steig, der von Fernseben kommt.weiterlesen

Palmsonntag in Berchtesgaden

 von Sepp

Der Palmsonntag bringt erste Farbtupfer

In den Wochen vor Ostern finden im Berchtesgadener Land umfangreiche Vorbereitungen in den Familien und auf den Bauernhöfen statt. Die Väter schneiden Weidenäste, sammeln Zweige und binden die „Palmbuschen„, die im Gedenken an den Einzug Jesu in Jerusalem, noch heute am Palmsonntag gesegnet werden.

Palmsonntag im Berchtesgadener Land

Palmtragerbuam am Palmsonntag

Die Mütter und größeren Kinder basteln den Palmschmuck aus gefärbten Hobelspänen – den so genannten „Gschabertbandln„. Kunstvoll sieht er aus der bunte Schmuck aus zwei- und dreifarbiger Ziehamusi (Ziehharmonikas), mit Kugeln – den so genannten „Ohrein„, den „Rollein“ und losen Bandln. So nennt man den handgemachten, individuellen Holzschmuck rund um Berchtesgaden.weiterlesen

Ostermarkt im Königlichen Kurhaus

 von Sepp

26. Ostermarkt im Königlichen Kurhaus Bad Reichenhall

Der überregional bekannte Ostermarkt im Königlichen Kurhaus von Bad Reichenhall zeigt auch in diesem Jahr wieder anspruchsvolle künstlerische Meisterwerke rund ums Ei und vielfältige österliche Handwerkskunst.

Königliches Kurhaus Bad Reichenhall

Hochzeitslocation: Königliches Kurhaus Bad Reichenhall

Man findet neben der klassischen Bemalung in Öl, Acryl und Aquarell auch gefräste, gekratzte oder mit Wachsbossiertechnik gestaltete Eier.weiterlesen

Frühlingssingen in Berchtesgaden

 von Sepp

Der warme Wind vertreibt an Schnee…

Das Frühlingssingen im Kongresshaus Berchtesgaden ist mittlerweile ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens im Berchtesgadener Frühjahr.

Stoaberg Sängerinnen

Stoaberg Sängerinnen

Am kommenden Samstag, dem 15. März ist es wieder soweit: Musikanten und Sängergruppen aus Bayern und Österreich vertreiben die letzten Reste des Winters und feiern den Frühling.

 

Mitwirkenden Volksmusikanten

Ab 19:30 Uhr führt Sprecher Siegi Götz durch den Abend. Den musikalischen Teil der Veranstaltung bestreiten heuer:

 

  • Wiesbacher Musikanten, Ainring und Salzburger Land
  • Klausbachmusi, Berchtesgaden
  • Vogl-Anger Familienmusi, Berchtesgaden
  • Tannkoppenmusi, Pongau,
  • Innergebirg Viergsang, Pongau
  • Rainbacher Dreigsang, Rainbach im Mühlkreis
  • Stoaberg Sängerinnen, Berchtesgaden

 

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