Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Funtensee

Hoagascht am Funtensee

 von Sepp

ServusTV dreht am Funtenssee

Minus 45,9° Ceslisus zeigt die Messstation am Funtensee an Weihnachten 2011. Das ist die tiefste jemals in Deutschland gemessene Temperatur! Jörg Kachelmann stellte die Messanlage im Nationalpark Berchtesgaden auf, weil er aufgrund der besonderen topographischen Einbettung des Funtensees in das Becken der ihn umgebenden Berge hier die Möglichkeit sah, auf Kälterekord-Jagd zu gehen. Seine Vermutung bestätigte sich: Seit Weihnachten 2001 ist der kleine Bergsee oberhalb des Königssees als Deutschlands Kältepol bekannt.

Der Funtensee im Steinernen Meer

Der Funtensee im Steinernen Meer

Dabei ist es am See die meiste Zeit des Jahres auch nicht kälter als anderswo auf 1.600 Metern über dem Meeresspiegel, im Sommer nutzen viele Bergsteiger den Funtensee sogar als Badesee. Doch der Mythos des Sees ist seitdem natürlich gewachsen, bei vielen Wanderern und Bergsteigern, die das Berchtesgadener Land besuchen, steht der Funtensee und auch das 20 Meter höher gelegene Kärlingerhaus ganz oben auf der Agenda.weiterlesen

Kinderwanderung zum Funtensee

 von Sepp

Ferienwanderung im Nationalpark Berchtesgaden

23 Kinder zwischen zehn und 14 Jahren wanderten zu Beginn der bayerischen Sommerferien zum Funtensee im Nationalpark Berchtesgaden. Nationalpark-Ranger Klaus Melde (l.) und Klemens Mayer vom Amt für Kinder, Jugend und Familien des Landratsamtes Berchtesgadener Land (7.v.l.) begleiteten die Gruppe mit ihrem Betreuerteam drei Tage lang bei ihren Unternehmungen.

Kinderwanderung zum Funtensee

Kinderwanderung zum Funtensee

Kinderwanderung mit zwei Übernachtungen

Nach einer Übernachtung auf der Wimbachgrieshütte stieg die Gruppe zum Funtensee auf, wo sie eine zweite Nacht im Kärlingerhaus verbrachte. Mit dem Abstieg über die Saugasse zum Königssee endete die diesjährige Ferienwanderung, die auch im kommenden Jahr zum Ferienbeginn wieder angeboten wird.

 

Pressemitteilung Nationalpark Berchtesgaden

Lisa-Graf-Riemann

Vom Hochkönig ins Steinerne Meer

 von Lisa
Die-übergossene-Alm

Die übergossene Alm: Gletscher am Hochkönig

Auf dem Dach der Berchtesgadener Alpen

Eine Überschreitung hat schon etwas Majestätisches. Nun sind weder der Hochkönig noch das Steinerne Meer das Dach der Welt, aber mit seinen 2.941 Metern ist der Hochkönig immerhin der höchste Gebirgsstock der Berchtesgadener Alpen und kratzt schon an der 3000er-Marke. Sein Gletscher, die Übergossene Alm, schrumpft dahin, ist aber von vielen Berchtesgadener Gipfeln, auch vom Untersberg aus gut sichtbar.

Über die Ostpreußenhütte auf dem Hochkönig

Am  Wochenende haben wir das Abenteuer Überschreitung angepackt. Startpunkt war die Dielalm bei Werfen, von dort Aufstieg zur Ostpreußenhütte, die zwei Tage ohne Strom und Wasser gewesen war. Kurz vor unserem Eintreffen hatte ein Helfer den Generator wieder zum Laufen gebracht, was uns ein gekühltes Radler zur Begrüßung bescherte. Der Aufstieg zum Hochkönig-Gipfel war lang, aber unschwer. Im Matrashaus sind im August so gut wie alle Lagerplätze belegt, die Versorgung klappt dennoch wie am Schnürchen. Aufbruch nächsten Morgen um 6 Uhr 30 – aber doch viel zu spät, wie sich herausstellte.

Biwakschachtel am Wildalmkircherl

Wir nahmen den Herzogsteig, um die luftige Gratüberschreitung am Hochseiler zu umgehen, stiegen über Gletscher- und Schneefelder hinab und umkraxelten auf Leitern und einigen seilversicherten  Passagen einen Felsstock, um am späteren Vormittag zur Torscharte zu gelangen, dem Übergang zum Steinernen Meer. Vor dort glaubten wir den Wegweisern, dass wir in 2 Stunden an der Biwakschachtel am Wildalmkirchl sein würden.  Dazwischen lagen aber 3 Auf- und Abstiege, eine völlig unvermutet auftauchende Gratüberschreitung und ein weiterer Gipfel, das Brandhorn (2.609 m). Vielleicht gibt es Menschen, die die Strecke in 2 Stunden schaffen, wir gehörten aber nicht dazu.

 

Es war schon nach 16 Uhr, als wir die  wirklich hübsche und komfortable Biwakschachtel der AV-Sektion Maria Alm erreichten. Dort blieben wir und teilten uns zu zwölft die 8 vorhandenen Schlafplätze. Eine Frau schlief auf 4 aneinandergestellten Hockern – und angeblich gar nicht schlecht. Decken waren ausreichend vorhanden, es wurde Schnee in Eimern geschmolzen und bei Sonnenuntergang war natürliche Bettruhe.

Durch das Steinerne Meer zum Königssee

Ab der Biwakschachtel war die Überschreitung am nächsten Tag nur mehr ein Vergnügen. Wir wanderten auf einsamen Pfaden Richtung Kärlingerhaus. Ein Bad im Funtensee und ein Germknödel in der Hütte gingen sich aus. Dann stiegen wir am Nachmittag durch die Saugasse ab zum Königssee und nahmen das Schiff zurück nach Schönau.

Fazit: Eine schöne Tour für ausdauernde Wanderer, mit einigen Magenkitzlern. Frühaufsteher und Schnellgeher sind klar im Vorteil. Wobei ich persönlich meine erste Nacht in einer Biwakschachtel auf keinen Fall missen möchte.

Pilger im Steinernen Meer

 von Sepp

24. August: Der Bartholomäus Tag

Dieses Jahr fällt der Termin der Almer Wallfahrt genau auf den Bartholomäustag, den 24. August. Sonst war die Wallfahrt immer am ersten Samstag nach dem 24. August. Am darauf folgenden Sonntag ist dann immer Kirchweih der Wallfahrtskirche Sankt Bartholomä, dem Zielpunkt der Wallfahrt.

Almer Wallfahrt kurz vorm Funtensee

Almer Wallfahrt kurz vorm Funtensee

Die Almer Wallfahrt gilt als älteste Hochgebirgswallfahrt in Europa: erstmals wurde sie 1635 erwähnt, damals noch mit Dürrnberg als Zielpunkt. Nachdem 1688 mehr als 70 Pilger beim Übersetzen über den Königssee ertranken, ist seitdem St. Bartholomä das Ziel der Almer Wallfahrt. Einen Rekord verzeichnete die Wallfahrt 2006, als über 2.000 Menschen daran teilnahmen.

 

Wallfahrt durch das Steinerne Meer

Eigentlicher Treffpunkt der Wallfahrer ist das Riemannhaus auf 2.117 Metern Höhe in der Ramseider Scharte, wo die eigentliche Wallfahrt um 8 Uhr mit einer Bergmesse beginnt. Konditionell starke Bergsteiger steigen im Dunkel des Morgens auf, andere bereits am Vortag und übernachten auf der Berghütte.

Riemannhaus im Steinernen Meer

Riemannhaus im Steinernen Meer

Vom Riemannhaus führt der Weg der Pilger mitten durch das Steinerne Meer.weiterlesen

Christian Thiel

Kärlingerhaus – Funtensee – Viehkogel

 von Christian
Kärlingerhaus am Funtensee

Kärlingerhaus am Funtensee

Vom Königsee über die Saugasse zum Funtensee

Die bisher schönste Bergtour meines Lebens führte uns von St. Bartholmä am Königssee über die Saugasse zum Kärlingerhaus am Funtensee. Abends folgte noch ein Abstecher auf den Viehkogel. Am vergangenen Wochenende war es soweit. Bereits im April hatten wir 13 Übernachtungsplätze im Kärlingerhaus reserviert, da dieses an den Wochenenden komplett ausgebucht ist! Unter den 13 Personen waren 8 Kinder und Jugendliche von unserem Tennisverein, die Tour war eine Belohnung für die sportlichen Leistungen der Kids. Als Begleiter waren 5 Erwachsene mit dabei, darunter auch ich.

Am Samstag hieß es früh aufstehen, da wir bereits mit dem ersten Schiff um 8:00 Uhr nach St. Bartholomä übersetzten.

Schifffahrt über den Königssee am Morgen

Schifffahrt über den Königssee am Morgen

Von dort aus starteten wir um Punkt 9 Uhr, zunächst flach am See entlang bis zum Eisbach. Nach dem Eisbach geht es bergauf und zwar gleich am Anfang richtig knackig. Die ersten Meter sind noch angenehm doch dann wirds richtig steil. Es geht am Schrainbachfall vorbei hinauf auf das erste Plateau. Zur Erholung geht es dann am Bach entlang etwas gemütlicher vorwärts. Nach insgesamt zwei Stunden Gehzeit erreichten wir den Anfang der Saugausse.

Suagasse zwischen Königssee und Funtensee

In 38 Kehren führt die Saugasse vom Königssee zum Funtensee

Doch bevor wir diesen anstrengenden Teil der Tour angingen, gabs erstmal eine Brotzeit.

Durch die Saugasse zum Kärlingerhaus

Nachdem wir uns etwa eine halbe Stunde erholt und gestärkt hatten ging es in die Saugasse. 38 Kehren führen durch das steile imposante von Felsen umrahmte Gelände, eine echtes Erlebnis.weiterlesen

Waldi

Blumenpracht am Funtensee

 von Waldi

Bei unserer letzten Bergtour im Hagengebirge/Funtensee/Wimbachgries haben wir eine solche Blumenpracht erlebt ,die es nicht jedes Jahr bei uns gibt. Es blüht die ganze Palette, angefangen von den ersten Frühlingsblühern – Schusternagei, Soldanellen, Trollblumen, Gamsblemein – bis zu den Sommer und Herbstblumen Almrausch, Edelweiß, Silberwurz, Steinbrech, Astern usw.

Kohlröschen oder Almrugei

Kohlröschen oder Almrugei

Enzian, Steinbrech

Enzian, Steinbrech

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Waldi

Frühlingsschitour auf den Funtensee

 von Waldi

Von Maria Alm auf Steinerne Meer

Endlich mal wieder ist Sonnenschein angesagt und wir wollen unsere schon lange geplante Skitour zum Funtensee ausführen.

Skitour im Steinernen Meer

Skitour im Steinernen Meer

Ausgangspunkt ist Maria Alm im Pinzgau.Von hier aus starten wir, nach ca 20 minütiger Tragezeit schnallen wir die Skier an und es geht stetig aufwärts. Die Spur ist sehr gut und wir sind in 2 3/4 Stunden auf der Buchauerscharte.  schöner Ausblick auf das „Steinerne Meer “ erfreut unser Herz. Nach kurzer Rast fahren wir ohne Felle Richtung Funtensee-Tauern ab. Immer mal wieder ist es ein bischen zum     Rauftreten und dann gehts wieder durch schönen brauchbaren Schnee abwärts. Bevor wir dann ganz abfahren zum Funtensee, biegen wir rechts ab und steigen wieder aufwärts zum Funtenseetauern. Bis hierher benötigen wir ungefähr 3 1/2 Stunden.Der Tauern – 2500 Meter hoch – beschert uns einen herrlichen Ausblick.

 

Übernachtung im Kärlingerhaus

Die Abfahrt zum Funtensee über das „Ledererkar“ ist ganz schön anstrengend, da viel Bruchharscht zu bewältigen ist, aber das letzte Viertel der Abfahrt ist herrlicher Firn. Nun sind wir am Funtenseehaus, die Idylle ist unbeschreiblich, einfach schön. Nach der Nächtigung im Kärlingerhaus können wir am nächsten, überraschender weise bei Sonnenschein, weitergehen in Richtung Ingolstädterhaus, Hundstod. Eine wunderschöne Landschaft lässt uns staunen und schauen. Nach 2 1/4 Stunden stehen wir auf der Scharte zur „Hochwies„. Die steile Abfahrt beschert uns Pulverschnee und Firn – herrlich.weiterlesen

Skitourenwoche im Kärlingerhaus

 von Sepp

Kärlingerhaus am Funtensee öffnet vom 23.3. bis 13.4

Das Kärlingerhaus am Funtensee ist in den Wintermonaten ein wichtiger Stützpunkt für Skitourengeher, zum Beispiel auf der Großen Reibn. Deshalb ist der Winterraum auch immer geöffnet. Dieser Raum bietet ungefähr 20 Personen Platz. In den beiden Wochen um Ostern jedoch öffnet die Berghütte ganz regulär, um den Skitourengehern während der Osterwochen Einkehr und Unterkunft zu gewähren.

 

 

Die Versorgung der Hütte erfolgt, wie im Sommer auch, via Helikopter. Gestern am 21. März wurden Lebensmittel und Getränke zum Kärlingerhaus hochgeflogen.

Versorgungshubschrauber am Kärlingerhaus © HTM Helicopter - Travel - Munich GmbH

Versorgungshubschrauber am Kärlingerhaus © HTM Helicopter - Travel - Munich GmbH

Die Wirtsleute Sigi und Gabi Hinterbrander sind bereits vor Ort und bereiten alles vor für erfolgreiche Skitourenwochen. Die Öffnungszeit ist geplant bis 13. April, ist aber selbstverständlich vom Wetter abhängig.

 

Skitour Große Reibn und weitere Tourenmöglichkeiten

Die bekannte und besonders zu Ostern sehr beliebte Skitour Große Reibn führt einmal um den Königssee: Vom Jenner über das Stahlhaus auf den Schneibstein bis zur Windscharte ist die Große Reibn identisch mit der Kleinen Reibn.weiterlesen

Hüttenübernachtung zu gewinnen

 von Sepp

Berghütten in den Berchtesgadener Alpen

Vom 25. März bis zum 31. März verlosen wir jeden Tag eine Übernachtung für 2 Personen in einer der Berchtesgadener Berghütten inklusive Halbpension.

 

 

Die einzelnen Hütten sind:

Die Halbpension auf den jeweiligen Berghütten umfasst jeweils ein Frühstück sowie ein Abendessen oder eine Brotzeit. Auf der Traunsteiner Hütte wird sogar das Romantikzimmer für den Gewinner reserviert und ein Candle-Light-Dinner serviert. Die Gewinner der Übernachtung auf der Toni-Lenz-Hütte erhalten außerdem noch zwei Eintrittskarten für die Schellenberger Eishöhle.

 

Osterkalender-Gewinnspiel

Um an unserem Gewinnspiel teilzunehmen, müsst ihr nur auf unserer Seite ein Türchen in unserem Osterkalender öffnen, das Formular auf der rechten Seite ausfüllen und schon seid Ihr bei der Verlosung dabei.

 

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Berggeschichten: Der Funtensee

 von Sepp

TV-Tipp: Der Funtensee im Steinernen Meer

Es ist jetzt schon elf Jahre her, seit Jörg Kachelmann an Weihnachten 2001 die tiefste jemals in Deutschland gemessene Temperatur verkündete: Am Funtensee im Steinernen Meer zeigte das Thermometer minus 45,9 ° Celsius und der Funtensee machte landesweite Schlagzeilen. Natürlich ist dieser Wert ein Extrem, das meiste Jahr über herrschen hier oben allerdings andere Temperaturen.

Der Funtensee im Winter

Der Funtensee im Winter

Ein Team des Bayerischen Fernsehens begleitete Sigi und Gabi Hinterbrandner, die Wirtsleute vom Kärlingerhaus am Funtensee fast ein ganzes Jahr lang bei ihrer Arbiet: Vom Beginn der Saison im März, wenn das Kärlingerhaus noch tief verschneit ist und regelrecht ausgegraben werden muss um den Skitourengehern Zutritt zu ermöglichen, über die Hochsaison im Sommer, wenn bis zu 200 Bergsteiger und Wanderer eine Übernachtungsmöglichkeit am Funtensee suchen bis zum Höhepunkt der Saison, der Almer Wallfahrt, wenn bis zu 2000 Pilger das Steinerne Meer vom Österreichischen Maria Alm bis zum Königssee durchqueren und dabei auch am Kärlingerhaus Station machen.

Der Funtensee und das Kärlingerhaus

Der Funtensee und das Kärlingerhaus

 

Berggeschichten im Bayerischen Fernsehen

Zu sehen ist der Beitrag am Samstag, den 29. Dezember um 19:45 Uhr im Bayerische Fernsehen in der Reihe Berggeschichten. Schaltet ein!

 

Euer Sepp BGLT